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Autor Thema: Das harte Leben einer Diebin  (Gelesen 33215 mal)

Beschreibung: Prolog

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Donaar

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Das harte Leben einer Diebin
« am: 20.02.2012, 18:05:23 »
Flame. Die Hauptstadt des kleinen Königreiches Ankarnia. Grenze zwischen den großen Räterepubliken im Süden und den wilden Ländern des Nordens, eingeschlossen zwischen dem Drachenzahngebirge im Süden, dem Klauengebirge im Norden und den beiden Großen Meeren im Osten und Westen. Handlungsort vieler Sagen und Märchen der Südländer.
Lange Zeit wurde es von absoluten Herrschern regiert, einer gieriger und brutaler wie der andere, bis vor über 50 Jahren eine Rebellion das Land erfasste und sich das Volk zusammen mit den ansässigen Elfengemeinden der Wälder und den Zwergsiedlungen der Gebirge in einem harten, blutigen Krieg gegen König Bane wandte. Angeführt wurden sie vom jetzigen König, König Kaschik, der zu diesem Zeitpunkt nur ein einfacher Unteroffizier war der aus einer eingewanderten Familie aus dem Süden stammte.
So verheerend der Krieg auch war und so viele Opfer er auf beiden Seiten forderte, desto mehr erstrahlt das kleine Königreich heute im Licht von Wohlstand und Frieden, dank König Kaschik´s Herrschaft.
Doch Langsam brauen sich erneut Schatten über dem kleinen Reich zusammen, mehrere Sogar.
Aber noch ist alles Ruhig und Friedlich.
Die Landbevölkerung lebt großteils ungestört und kaum einer beachtet die Einwanderer, die in letzter Zeit immer zahlreicher aus dem Norden kommen, näher.
Noch ahnt keiner das eine Gruppe von Südländern, die gerade das Drachenzahngebirge über den Andorrapass überqueren, ihrer aller Schicksal entscheiden werden.
Doch dies ist nicht die Geschichte jener Mutiger Helden.
Viel mehr soll es in dieser Geschichte um die Einwohner der Hauptstadt gehen, genauer um die Bewohner der Magierakademie.
Groß und mächtig schwingt sich der uralte Gebäudekomplex mit seinen ausgedehnten Gärten und Parks auf einem Hochplateau in mitten der Stadt über das Umland. Seit Äonen schon werden in diesen alt Ehrwürdigen Hallen Magier ausgebildet und die Grenzen des Vorstellbaren überschritten. Einige Historiker gehen sogar soweit das es diese Akademie schon vor der Stadt gab und sie Flame aus einigen externen Gebäuden der Akademie herraus entwickelt hat. Die Wahrheit allerdings liegt im Verborgenen denn es existieren weder historische Dokumente aus den frühen tagen der Akademie noch aus den frühen Tagen der Stadt.
Nicht zuletzt deswegen Ranken sich um die namenlose Akademie fast so viele Legenden von Schätzen, Helden und Unholden wie um das Land Ankarnia selbst. Doch nun genug der Vergangenheit.
24Tag des 6 Monats im Jahre 1666 dem Jahr des Kelches/ 9 Uhr morgens
In der Kesselflickergasse, einer kleinen Seitenstraße im Markviertel vom Flame, stand ein Haus das Augenscheinlich niemanden gehörte. Die Fenster waren Vernagelt, die Tür Versperrt und doch hörte man  dann und wann man sich wirklich in diese Gegend verirrte Geräusche aus dem inneren. Das dieses Haus der "Schwarzmaskenbande", der Diebesgilde welche im Marktviertel domienierte, gehörte war ein offenes geheimniss aber das wissen darum, wie man ins innere gelangte war nur Wenigen bekannt. Eine der wenigen, die wusste das man die kleine, mit eisen beschlagene Falltür, wleche stets gut abgeschlossen war, benutzen musste um ins innere zu Gelangen schlief zur Zeit im Dachgeschoss auf einer Matratze aus Stroh, welches sie sich wochen zuvor von einem bauernwagen geklaut hatte.
Das Sonnenlicht viel durch eine kleine Dachluke dierekt auf ihr Gesicht und der Lärm der vollen Hauptstraße scholl durch die Gasse sodass er an ihre Ohren drang.
« Letzte Änderung: 20.02.2012, 18:18:40 von Donaar »
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TheSofa137

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Das harte Leben einer Diebin
« Antwort #1 am: 20.02.2012, 18:30:37 »
Wie sie es hasste so geweckt zu werden. Da wollte man einmal ausschlafen, immerhin war sie als Diebin sehr oft Nachts unterwegs, und dann konnten die Leute draußen nicht früh genug aufstehen. Langsam rappelte sie sich aus ihrem Bett raus und ließ erstmal ihre Knochen knacken. Ihr Bett war zwar nicht das bequemste, hatte sie es nur mit dem notdürftigstem zusammengebaut, aber es war besser als das, was die meisten anderen Diebe hatten. Wenn man es genau nahm lebte sie dafür das sie ein Dieb war im Luxus. Zum Glück hatte es gestern Nacht geregnet weswegen sie sich ihr Gesicht mit dem aufgefangenem Regenwasser wusch. Das hier und dort eine tote Fliege drin lag störte sie gar nicht. wenn man auf der Straße lebte durfte man nicht wählerisch sein. Ein gutes hatte die ganze Sache früh aufzustehen, man konnte den Bäcker noch vor den anderen Dieben bestehlen was hieß das beste war noch da. Ihre Sachen hatte sie am Abend nicht ausgezogen sondern anbehalten weswegen sie einfach aufstehen konnte, ihre Schuhe anziehen konnte und losgehen konnte. Der Markt war vollgedrängt wie immer. Hier und dort wurde ein Reicher einem Armen vorgezogen. Man konnte nunmal am aussehen erkennen wer in den höheren Kreisen lebte und wer nicht. Langsam kam sie dem Brötchen stand näher. Zu ihrem Glück waren trotz das es früh war viele Leute beim Bäcker weswegen sie sich  mit der Kapuze auf dem Kopf damit sie unentdeckt blieb zwischen die Mengen drängeln konnte und versuchte sich ein Brot zu klauen.[1]
 1. Diebeskunst:26
« Letzte Änderung: 20.02.2012, 18:54:16 von TheSofa137 »

Donaar

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Das harte Leben einer Diebin
« Antwort #2 am: 20.02.2012, 19:01:20 »
Und Selena hatte Glück. Der dickliche, grobschlächtige Bäcker war gerade in einem hitzigen Klatschgespäch mit einem Kunden vertieft und bemerkte somit nicht wie die Shifterin mit flinken Finger  nach einem Brot griff und dann sich mit flinken Füßen davon stahl bevor sie jemand bemerken konnte.
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TheSofa137

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« Antwort #3 am: 20.02.2012, 19:07:40 »
Sie war erleichtert das das Glück auf ihrer Siete stand. Denn sie wollte am frühen Morgen kein ärger mit den Wachen haben. Die hatten sie so oder so schon im Auge doch wurden sie entweder von der Gilde bestochen oder hatten zu wenig beweise um zu sagen das sie was getan hatt. leise shclich sie sich davon und ass in einer ruhigen Ecke das Brot. Als sie ihr Geld zusammenzählte viel ihr wieder auf wie wenig sie hatte. Sie brauchte unbedingt wieder Geld was also hiße das sie mal wieder einen Auftrag erledigen musste für die Diebesgilde. Also ass sie ihr Brot und ging zu ihrem Auftraggeber.
« Letzte Änderung: 20.02.2012, 19:10:44 von TheSofa137 »

Donaar

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« Antwort #4 am: 20.02.2012, 19:55:41 »
Selenas "Autraggeber" war ein hochgewachsener, weißschupppiger Drachengeborener, namens Gaahl.Eigendlich arbeitete er tagsüber als Straßenmusikant am "Platz der gloreichen Revolution" um sich dort mit seiner Geige sein zubrot zu verdienen. Doch durch sein Talent "zufällig" hier und da etwas mit zu bekommen war er der Gilde ein teures und treues Mitglied gewurden und war nun dafür verantwortlichen Aufträge an die einzelnen Gildenmitgliedern zu verteilen. Als Selena sich ihm nähere unterbrach er sein virtuoses Geigenspiel nicht sondern stimmte ein Liebeslied an und zwinkerte er zu, so wie er es schon oft getan hatte.
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Das harte Leben einer Diebin
« Antwort #5 am: 20.02.2012, 20:08:48 »
Sie ignorierte das gekonnt, was anderes war sie mit ihm in den letzten Jahren nicht gewohnt. Oft sah sie ihn nicht nur wenn sie einen Auftrag brauchte doch war er bis jetzt der sympatischste den sie aus der Gilde kenngelernt hatte auch wenn das bis jetzt nicht viele waren. er hatte zwar einen miesen Sinn für Humor, wie sie fand, und konnte manchmal nervig sein z.B immer wiederdiese zuzwinkern von ihm wenn er sie sah, doch war er auch bis jetzt der freundlichste den sie getroffen hatte und man soll ja solche Beziehungen pflegen hatte sie zumindestens gehört weswegen sie das meiste was sie über ihn dachte für sich behielt und ihre freche Art zügelte. Sie ging zu seinem Hut und tat so als wötte sie was reinwerfen doch klaute sie ihm in wirklichkeit was. Danach hielt ie die Münze vor ihr Gesicht und grinste leicht dabei. Das hieß meistens das sie einen neuen Auftrag brauch der ihr Geld bringt, was sie jetzt aber auf dem vollen Markt nicht laut sagen wollte.

Donaar

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« Antwort #6 am: 20.02.2012, 20:19:59 »
Gaahl verstand ihr zeichen sofort, was ihn jedoch nicht davon abhielt sein Lied zu ende zu spielen. Danach leehrte er den vor sich stehende, zebäulten und mottenzerfressenen Zylinder, beförderte die Münzen in seinen Beutel, setzte sich die Kopfbedekung auf, nahm Selena bei der Hand und führte sie um die Ecke in eine kleine Sackgasse in der sie ungehört waren. "So meine Schöne womit kann ich dir diesesmal dienen?" sagte Gaahl und verbeugte sihc mit einer Ausladenden bewegung vor Selena, wobei er aufpassen musste das ihm der übergroße Zylinder nicht vom Kopf fiel
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TheSofa137

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Das harte Leben einer Diebin
« Antwort #7 am: 20.02.2012, 20:32:31 »
Selena hasste es wenn er ihre Hand nahm doch wusste sie nicht wohin er wollte also ließ sie sich führen bis er stehen blieb und zog ihre Hand zurück. Als er sich vor ihr verbeugte rollte sie nur mit den Augen doch ignorierte sie es immerhin kannte sie es ja nicht anderster, "Ich brauche einen neuen Auftrag das einzige was in meiner Tasche noch vorhanden ist sind Kupferstücke" erklärte sie ihm und  sah ihn dabei an."Hast du gerade irgendwas, wovon mich die Belohnung erstmal eine Woche leben lässt?" fragte sie denn solche Aufträge waren selten alles was sie bekam waren meistens nur kleine Taschendieb Aufträge und da konnte sie die Beute behalten und bekam wenn die Gilde gut drauf war noch einen klein Teil für ihre Mühe dazu.
« Letzte Änderung: 20.02.2012, 21:39:30 von TheSofa137 »

Donaar

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« Antwort #8 am: 20.02.2012, 22:03:14 »
"Naja also....." begann Gaahl und senke seine Stimme verschwörerisch "...zur Zeit wildern hier fremde Diebe bei uns im Viertel. Die Gilde hat eine hohe prämie auf sie ausgesetzte. Das sind keine Profis und auch keine Fachleute soviel steht fest aber sie Gefährden unseren Berufsstand. Wenn die Öffentlichkeit wegen der Zunahme an Einbrüchen in Aufruhr gerät wir die Stadtwachenmommandantur mehr Büttel in unserem shchönen Viertel abstellen und dann wirds für uns richtig hässlich." erklärte er im aufgeregten Flüsterton und sein Zorn sowie seine Angst waren deutlich zu hören. "Doch hätte cih da noch was anderes für dich. Ich weiß ja du bist eher eine Beutelschneiderin als eine Brecherin oder eine Jägerin. Heute werden die neuen Studenten in der Magierakademie, oben auf dem Akademiehügel willkommen geheißen. Wer weiß vielleicht schaffst du es ja dem ein oder anderen Bücherwurm das Geld von Mama aus der Tasche zu zehen. Auch sollen wohl wieder mehrere Abenteurergruppen in der Stadt sein. Die Gilde würde es sicher Begrüßen wenn du etwaigen Schlitzohren unter ihrnen zeigst das das hier unser revier ist. Außerdem haben diese Trottel viel zu oft viel zu viel Gold bei sich und es wäre doch eine Schande wenn sie alles Versaufen oder?"
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TheSofa137

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« Antwort #9 am: 20.02.2012, 22:20:16 »
Sie musste überlegen. Das alles brachte ihr eigentlich Geld und doch klang nichts davon verführerisch aber das Geld brauchte sie. Aber immoment wollte sie sich weder mit Abenteurern noch mit Anfängern rumschlagen."Ich werde mich an ein paar der Anfängermagier ranmachen. Dort sollte einiges zusammenkommen. Wir sehen uns später Gaahl" erwiderte sie und ging aus der Sackgasse um durch die Straßen zu streifen. Einfach in die Nähe des Ortes wo die Anfängermagier immer begrüßt wurden.
« Letzte Änderung: 20.02.2012, 22:50:16 von TheSofa137 »

Donaar

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« Antwort #10 am: 20.02.2012, 22:55:41 »
Die Anfänger würden in der Akademie Begrüßt werden und so schoben sich immer wieder Individuen, die deutlichs so aussahen als gehörten sie nicht in diese Stadt, durch die Menschenmassen der Hauptstraße, Richtung Innenstadt und Akademiehügel. Selena musste also schnell und effizient die einzelnen Studenten abgreifen bevor sie das Innenstadtviertel betraten und sich dann im Revier anderer banden Aufhielten[1]
 1.  Einen wurf auf Wahrnehmen bitte um zu bestimmen we viele du von ihnen Erspähen kannst
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Donaar

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« Antwort #11 am: 20.02.2012, 23:18:14 »
Sofort viel Selena eine Gruppe aus drei jungen Menschen auf, die alle sammt Bücher unter dem Arm trugen und gerade einen Wächter nach dem Weg zur Akademie fragten. Alle drei schienen sichtlich Aufgeregt, Nervös und trugen Kleidung derer sie nach mindestens zur oberen Mittelschicht gehörten.
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« Antwort #12 am: 21.02.2012, 07:10:24 »
Selena beobachtete die drei jungen Menschen noch und,wartete darauf das sie von der Wache weggingen. Danach machte sie sich etwas "zurecht" und ging auf die drei zu."Tschuldigung könntet ihr mir helfen?" fragte sie und versuchte es erstmal auf die "Jungfrau in Nöten" Tour.

Donaar

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« Antwort #13 am: 21.02.2012, 10:18:11 »
Die 3, es waren zwei junge Männer und eine Frau, schienen sie entweder nicht zu beachten oder nicht beachten zu wollen und ignorierten die Shifterin einfach.
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« Antwort #14 am: 21.02.2012, 10:41:40 »
Gut dann eben nicht auf die Tour. Aber da die Magier sowiso gerade beschäftigt waren und sie nicht beachteten untersuchte sie die drei unauffällig danach ob sie ihre Beutel mit Gold ausserhalb hängen hatten oder ob die vielleicht in ihren Taschen waren.
« Letzte Änderung: 21.02.2012, 10:41:56 von TheSofa137 »

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