Autor Thema: Intermezzo: Amaara  (Gelesen 1241 mal)

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Gamalon Idogyr

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Intermezzo: Amaara
« am: 23.03.2012, 00:06:14 »
Die anderen waren gegangen, der Scheriff blieb alleine mit Amaara zurück. "So, damit zu Euch." Schierling lächelte schief. "Eigentlich ist es mir zuwieder, wildfremden Leuten meine Sorgen anzuvertrauen, aber in einer Krise wie dieser muss ich wohl über meinen Schatten springen. Ich muss euch wahrscheinlich nicht gegenüber erwähnen, dass das Verhältnis zwischen Elfen und Menschen hier in Tethyr nicht das allerbeste ist. Zwar sind wir hier ein Stück weit vom Wealdath entfernt und haben nichts mit den Verbrechen zu tun, die dort begangen wurden, aber natürlich gibt es freundschaftliche, teils verwandschaftliche Beziehungen zwischen unseren hiesigen Druiden und Waldläufern und den Bewohnern dort. Mit entsprechend negativen Auswirkungen auf das Verhältnis zwischen diesen und der Staatsgewalt, deren Vertreter ich bin."

"Wir wissen zu wenig über die Orks, die uns gestern überfallen haben, sind also auf die Hilfe der Waldläufer angewiesen. Leider ist das Verhältnis zwischen mir und Madame Mvashti, in deren Haus sich diese gerne einfinden, nicht das allerbeste. Sicher würde sie mir ihre Hilfe in dieser Situation nicht ernsthaft versagen, aber sie würde mich ganz schön warten und schwitzen lassen, und dazu fehlt mir die Zeit. und das wäre meine erste Bitte an Euch: Könnt ihr in meinem Namen zum Haus von Madame Mvashti gehen und um Informationen über die Orks und ihre möglichen Motive bitten? Euch wird sie sicher freundlicher behandeln und bereitwilliger helfen, selbst wenn sie weiss, dass Ihr in meinem Auftrag handelt."

Amaara Firron

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Intermezzo: Amaara
« Antwort #1 am: 24.03.2012, 14:24:16 »
"Hmm...", machte Amaara ein wenig verwundert über die Art der Bitte, "Ich weiß eigentlich kaum etwas über Madame Mvashti - außer ein paar Gerüchten, die für mich eher wie Märchen klangen." Hin und wieder hatte ein Kunde ihr berichtet, er hätte schon mit 'der alten Hexe' zu tun gehabt, die sich hier in Sandspitze eingenistet hätte, wie eine fette Spinne in ihrem Netz, obwohl ihre Zeit doch schon längst vorbei sei. Andere wiederum sprachen von ihr wie von einer auserwählten Chauntea-Geweihten, eine dieser weisen, alten Frauen, von denen man tatsächlich nur aus Sagen und Legenden hört.

"Ich bin zwar nicht sicher, ob ich die richtige für diese Aufgabe bin, weil... naja... also ich meine, jemand wie der Herr von Liktenborn oder auch dieser Waldläufer mit seiner Katze wären vielleicht besser geeignet. Jemand, der einen besseren Ruf..." Amaara verstummte mit einem Seufzen. Wieder war ihr Mundwerk schneller gewesen als ihr Kopf, wie so oft wenn ihr irgend etwas aufregendes widerfuhr. Sie wollte tatsächlich sogar sehr gerne einmal das Haus von Niska Mvashti auf suchen und war sogar der Meinung, dass die Nennung des Sheriffs ihr dabei eher behilflich als hinderlich sein würde. Wenn sie in seinem Namen unterwegs wäre, würde man sie zumindest nicht sofort wieder hinaus werfen. Doch wollte ihre Zunge ihr wieder einmal einen Strich durch die Rechnung machen.

Eine Weile schwieg Amaara, offensichtlich mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt, und mit einem leicht verärgerten Gesichtsausdruck. Bevor der Sheriff jedoch sein Angebot zurück ziehen konnte, fügte sie schnell an: "Was ich eigentlich sagen wollte, war: Es ist mir eine Ehre und eine Freude, diese Aufgabe für euch zu übernehmen. Ich werde mich nicht ab weisen lassen, bis ich alles erfahren habe, was Madame Mvashti über die Orcs der Umgebung berichten kann." Zum Abschied knickste Amaara noch einmal artig und eilte dann aus dem Haus, bevor er es sich noch einmal anders überlegen würde.

Gamalon Idogyr

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Intermezzo: Amaara
« Antwort #2 am: 25.03.2012, 12:14:56 »
Äh.....wartet, ich war doch noch gar nicht fertig." rief der Sheriff, verblüfft ob ihrer plötzlichen Eile, hinter der Elfin her. "Da wäre noch etwas anderes, um was ich euch bitten wollte."

Amaara Firron

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Intermezzo: Amaara
« Antwort #3 am: 29.03.2012, 21:39:13 »
Ruckartig blieb Amaara stehen. Das Verhalten des Sheriffs kam ihr mehr als seltsam vor, aber sie konnte sich nicht entscheiden, ob sie es als Vorteil oder Gefahr für sich selbst auffassen sollte. Warum betraut er mich mit so verantwortungsvollen Aufgaben? Wie kann er einer völlig Fremden einfach so vertrauen? Er weiß doch gar nichts über mich. Oder?

Ihre Bedenken beiseite schiebend entschloss sich Amaara, dass es nur eine Möglichkeit gab, heraus zu finden, ob diese Situation ihr einen Vorteil bringen konnte. Langsam drehte sie sich um und setzte wieder ihr liebreizendstes Lächeln auf. "Natürlich, Sheriff was auch immer ich für euch tun kann, es wird mir ein Vergnügen sein."