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Autor Thema: Anderswo, zur selben Zeit  (Gelesen 6145 mal)

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Jared Fitzroy

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Anderswo, zur selben Zeit
« Antwort #45 am: 15.02.2013, 17:37:06 »
Es war erstaunlich, wieviele Gedanken Jared in dem kurzen Schreckensmoment durch den Kopf gingen.

[i]In der Falle. Umzingelt. Es gibt kein Entrinnen. Man wird mich verhaften. In den Kerker schmeißen. Ich bin noch nie verhaften worden. Ich war immer zu schlau. Zu vorsichtig. Zu schnell. Ein Schatten unter Schatten. Da kann doch nicht sein, dass es mich ausgerechnet jetzt erwischt, wo ich gänzlich unschuldig zwischen die Fronten geraten bin, wo ich selbst überhaupt nichts unrechtes getan habe  – nicht einmal etwas eingekauft habe ich hier, trotz aller Versuchung! Hätte Leofe sich nur schneller entschieden! Wie lange konnte es denn dauern, sich für ein neues Paar Stiefel zu entscheiden?! Aber natürlich würde sie ihm die Schuld geben, das war klar wie Kloßbrühe...[/i]

Dann endlich setzte das Denken aus und der Fluchtreflex ein. Das Trampeln vieler Paar Stiefel näherte sich aus dem kurzen Flur im Nordosten. Jared drückte sich an die Nordwand, die ihm – obwohl näher der Gefahr – sicherer schien, da sie vom Flur aus nicht einsehbar war. Leofe hinter sich wähnend, quetschte er sich durch den Spalt zwischen der Wand und einigen Mehlsäcken hindurch.

Jared befand sich nun im eigentlichen Lagerhaus, das aussah, wie man sich Lagerhäuser so vorstellte: bis unter die Deckenbalken vollgestellt mit Kisten, Regalen, Säcken und Fässern. Was er nicht bedacht hatte: sein Fluchtweg hatte ihn in die Nähe des Vordereingangs geführt, aus dessen Richtung Schritte und Rufe ertönten. Panisch wandte er sich zu Leofe um – doch Leofe war nicht da.

[i]Wenn sie schlau ist, ist sie in die andere Richtung geflohen. Hoffentlich passiert ihr nichts. Nein, sie ist schlau. Schlauer als ich, wie mir scheint. Um mich selbst sollte ich mir die Sorgen machen...[/i]

Von diesen Gedanken beflügelt, rannte Jared an der "Wand" der Verkaufshalle entlang Richtung Südosten. Noch hatte ihn niemand gesehen. Noch hatte er eine Chance. Deckung gab es ja genug. Doch die Schritte kamen näher. Von drei Seiten. So schnell er auch lief, sie kamen näher.

Es war erstaunlich, wieviele Gedanken Jared in dem kurzen Schreckensmoment durch den Kopf gingen.

In der Falle. Umzingelt. Es gibt kein Entrinnen. Man wird mich verhaften. In den Kerker schmeißen. Ich bin noch nie verhaften worden. Ich war immer zu schlau. Zu vorsichtig. Zu schnell. Ein Schatten unter Schatten. Da kann doch nicht sein, dass es mich ausgerechnet jetzt erwischt, wo ich gänzlich unschuldig zwischen die Fronten geraten bin, wo ich selbst überhaupt nichts unrechtes getan habe  – nicht einmal etwas eingekauft habe ich hier, trotz aller Versuchung! Hätte Leofe sich nur schneller entschieden! Wie lange konnte es denn dauern, sich für ein neues Paar Stiefel zu entscheiden?! Aber natürlich würde sie ihm die Schuld geben, das war klar wie Kloßbrühe...

Dann endlich setzte das Denken aus und der Fluchtreflex ein. Das Trampeln vieler Paar Stiefel näherte sich aus dem kurzen Flur im Nordosten. Jared drückte sich an die Nordwand, die ihm – obwohl näher der Gefahr – sicherer schien, da sie vom Flur aus nicht einsehbar war. Leofe hinter sich wähnend, quetschte er sich durch den Spalt zwischen der Wand und einigen Mehlsäcken hindurch.

Jared befand sich nun im eigentlichen Lagerhaus, das aussah, wie man sich Lagerhäuser so vorstellte: bis unter die Deckenbalken vollgestellt mit Kisten, Regalen, Säcken und Fässern. Was er nicht bedacht hatte: sein Fluchtweg hatte ihn in die Nähe des Vordereingangs geführt, aus dessen Richtung Schritte und Rufe ertönten. Panisch wandte er sich zu Leofe um – doch Leofe war nicht da.

Wenn sie schlau ist, ist sie in die andere Richtung geflohen. Hoffentlich passiert ihr nichts. Nein, sie ist schlau. Schlauer als ich, wie mir scheint. Um mich selbst sollte ich mir die Sorgen machen...

Von diesen Gedanken beflügelt, rannte Jared an der "Wand" der Verkaufshalle entlang Richtung Südosten. Noch hatte ihn niemand gesehen. Noch hatte er eine Chance. Deckung gab es ja genug. Doch die Schritte kamen näher. Von drei Seiten. So schnell er auch lief, sie kamen näher.


Ende Runde 1
« Letzte Änderung: 17.02.2013, 20:20:57 von Suilan »

Leofe

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Anderswo, zur selben Zeit
« Antwort #46 am: 16.02.2013, 09:14:56 »
Die Leiter welche Leofe erklomm führte zum Dachboden des Gebäudes.
Einige der voraus Fliehenden hatten bereits an einer Stelle die Schindeln aus dem Dach gestoßen.
Vor Leofe kletterte gerade ein hagerer Mann mit sonnengegerbter Haut aus dem entstandenen Loch.
Die Elfe hechtete auf das Loch zu, so schnell es ihre verletzte Seite zuließ und kletterte aufs Dach des Hauses.

Immer Deckung suchend rannte Leofe leichtfüßig über das Dach. Auf den umliegenden Häusern waren Armbrustschützen postiert, doch die Bogenschützin erkannte wo sich die toten WInkel befinden mussten und eilte geduckt weiter.

Am Rand des Dachs angekommen sprang Leofe beherzt auf die Gasse hinab. Die Landung war schmerzhafter als erwartet. Ein stechender Schmerz durchfuhr ihre verletzte Seite so dass sie zu Boden fiel und sich mit verzerrtem Gesicht die Wunde hielt, die nun wieder blutete.
Leise wimmernd presste sich die Elfe an die Wand hinter ihr welches die Ostwand des Lagerhauses war.
[i]"Nun nicht verzagen! Du bist draußen und keiner hat dich gesehen - nun nur noch weg hier und die Unbeteiligte geben"[/i], dachte Leofe, als sie sich die Gasse entlang zwang.

Die Leiter welche Leofe erklomm führte zum Dachboden des Gebäudes.
Einige der voraus Fliehenden hatten bereits an einer Stelle die Schindeln aus dem Dach gestoßen.
Vor Leofe kletterte gerade ein hagerer Mann mit sonnengegerbter Haut aus dem entstandenen Loch.
Die Elfe hechtete auf das Loch zu, so schnell es ihre verletzte Seite zuließ und kletterte aufs Dach des Hauses.

Immer Deckung suchend rannte Leofe leichtfüßig über das Dach. Auf den umliegenden Häusern waren Armbrustschützen postiert, doch die Bogenschützin erkannte wo sich die toten WInkel befinden mussten und eilte geduckt weiter.

Am Rand des Dachs angekommen sprang Leofe beherzt auf die Gasse hinab. Die Landung war schmerzhafter als erwartet. Ein stechender Schmerz durchfuhr ihre verletzte Seite so dass sie zu Boden fiel und sich mit verzerrtem Gesicht die Wunde hielt, die nun wieder blutete.
Leise wimmernd presste sich die Elfe an die Wand hinter ihr welches die Ostwand des Lagerhauses war.
"Nun nicht verzagen! Du bist draußen und keiner hat dich gesehen - nun nur noch weg hier und die Unbeteiligte geben", dachte Leofe, als sie sich die Gasse entlang zwang.
« Letzte Änderung: 16.02.2013, 18:14:15 von Hugin and Munin »
Danke, aber ich seh ganz gut von hier hinten.

Jared Fitzroy

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Anderswo, zur selben Zeit
« Antwort #47 am: 16.02.2013, 17:33:13 »
Durch das Lagerhaus hallten Schreie, Schritte, Waffengeklirr und die wiederholten Aufforderung, sich zu ergeben, wider. Ein Blick über die Schulter zeigte Jared, dass einige sich tatsächlich ergaben. Er rannte weiter.

Da fiel plötzlich ein Schatten vor ihm auf den Boden: ein Schatten mit erhobenem Arm, der niedersauste. Jared duckte sich im Reflex und spürte noch den Lufthauch des Hiebs auf seiner Kopfhaut. Ein zweiter Stadtgardist, dieser gar mit Zweihänder, verfehlte ihn meilenweit, und nahm fluchend die Verfolgung aufnahm. Ein dritter sprang ihn von der Seite an, wo er hinter einem großen Fass gelauert hatte, und umklammerte ihn mit beiden Armen.

[b]"Ergib dich!"[/b] befahl er Jared, wobei er ihm einen gar fürchterlichen Zwiebelodem ins Gesicht blies. [b]"Wenn dir dein Leben lieb ist."[/b]

Doch war er kaum mit seiner Drohung am Ende, da hatte Jared sich schon seinem Griff entwunden – nicht einen Moment zu früh, denn da war auch schon der Kollege mit dem Zweihänder heran. Abermals zischte die Waffe über seinen Kopf hinweg.

[i]Er wird besser[/i], dachte Jared, und nahm die Beine wieder in die Hand.

Durch das Lagerhaus hallten Schreie, Schritte, Waffengeklirr und die wiederholten Aufforderung, sich zu ergeben, wider. Ein Blick über die Schulter zeigte Jared, dass einige sich tatsächlich ergaben. Er rannte weiter.

Da fiel plötzlich ein Schatten vor ihm auf den Boden: ein Schatten mit erhobenem Arm, der niedersauste. Jared duckte sich im Reflex und spürte noch den Lufthauch des Hiebs auf seiner Kopfhaut. Ein zweiter Stadtgardist, dieser gar mit Zweihänder, verfehlte ihn meilenweit, und nahm fluchend die Verfolgung aufnahm. Ein dritter sprang ihn von der Seite an, wo er hinter einem großen Fass gelauert hatte, und umklammerte ihn mit beiden Armen.

"Ergib dich!" befahl er Jared, wobei er ihm einen gar fürchterlichen Zwiebelodem ins Gesicht blies. "Wenn dir dein Leben lieb ist."

Doch war er kaum mit seiner Drohung am Ende, da hatte Jared sich schon seinem Griff entwunden –  nicht einen Moment zu früh, denn da war auch schon der Kollege mit dem Zweihänder heran. Abermals zischte die Waffe über seinen Kopf hinweg.

Er wird besser, dachte Jared, und nahm die Beine wieder in die Hand.

Ende Runde 2
« Letzte Änderung: 16.02.2013, 20:08:02 von Jared Fitzroy »

Suilan

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Anderswo, zur selben Zeit
« Antwort #48 am: 17.02.2013, 11:47:06 »
Leofe sah ihre Chance, als nicht weit von ihr fünf Leute verhaftet wurden, teils mit Gegenwehr, sodass die Stadtwachen alle Hände voll zu tun hatten. Niemand sah in ihre Richtung – sie huschte davon. Kurz, bevor sie die Kais erreichte, hielt sie inne, um ihre Wunde soweit zu versorgen, dass ihre Verletzung nicht so sichtbar war, dann marschierte sie, so normal wie möglich und ohne sich die Schmerzen anmerken zu lassen, denn langen Weg zur Herberge zurück. Besonders der Aufstieg das Kliff hinauf ließ sie fluchen. Immer wieder sah sie sich um, doch weder Jared noch eine der Stadtwachen folgte ihr.

Auf ihrem Zimmer in der Herberge angekommen, warf Leofe ihren Bogen und alles andere, was sie bei sich trug, aufs Bett und zog ihr Oberteil aus, um die Wunde freizulegen. Die Blutung hatte aufgehört, doch die Wunde war tief - sehr tief. Wenigstens war es ein sauberer Schnitt und es schienen keine inneren Organe verletzt. Dennoch würde sie Ramars Hilfe benötigen, wenn die Wunde sie nicht tagelang behindern sollte.

Die Elfe kramte einige Bandagen hervor und verband die Wunde, so dass die Binde um den gesamten Brustkorb ging und somit auch die Last von den Rippen und Muskeln um die Wunde nahm. Dann zog sie sich wieder an und nahm auch wieder den Bogen zur Hand.

Sie setzte sich aufs Bett und lauschte - [i]"Hoffentlich ist Jared nichts geschehen - wo bleibt er denn nur?"[/i]

Zehn Minuten später hörte sie, wie die Tür zum Nachbarzimmer geöffnet und gleich darauf wieder geschlossen wurde.

Schnell sprang Leofe auf und öffnete leise die Tür zum Gang. Sie klopfte sachte an Jareds Tür. [b]"Jared, seid Ihr das?"[/b] flüsterte sie hoffnungsvoll.

Leofe sah ihre Chance, als nicht weit von ihr fünf Leute verhaftet wurden, teils mit Gegenwehr, sodass die Stadtwachen alle Hände voll zu tun hatten. Niemand sah in ihre Richtung – sie huschte davon. Kurz, bevor sie die Kais erreichte, hielt sie inne, um ihre Wunde soweit zu versorgen, dass ihre Verletzung nicht so sichtbar war, dann marschierte sie, so normal wie möglich und ohne sich die Schmerzen anmerken zu lassen, denn langen Weg zur Herberge zurück. Besonders der Aufstieg das Kliff hinauf ließ sie fluchen. Immer wieder sah sie sich um, doch weder Jared noch eine der Stadtwachen folgte ihr.

Auf ihrem Zimmer in der Herberge angekommen, warf Leofe ihren Bogen und alles andere, was sie bei sich trug, aufs Bett und zog ihr Oberteil aus, um die Wunde freizulegen. Die Blutung hatte aufgehört, doch die Wunde war tief - sehr tief. Wenigstens war es ein sauberer Schnitt und es schienen keine inneren Organe verletzt. Dennoch würde sie Ramars Hilfe benötigen, wenn die Wunde sie nicht tagelang behindern sollte.

Die Elfe kramte einige Bandagen hervor und verband die Wunde, so dass die Binde um den gesamten Brustkorb ging und somit auch die Last von den Rippen und Muskeln um die Wunde nahm. Dann zog sie sich wieder an und nahm auch wieder den Bogen zur Hand.

Sie setzte sich aufs Bett und lauschte - "Hoffentlich ist Jared nichts geschehen - wo bleibt er denn nur?"

Zehn Minuten später hörte sie, wie die Tür zum Nachbarzimmer geöffnet und gleich darauf wieder geschlossen wurde.

Schnell sprang Leofe auf und öffnete leise die Tür zum Gang. Sie klopfte sachte an Jareds Tür. "Jared, seid Ihr das?" flüsterte sie hoffnungsvoll.
« Letzte Änderung: 17.02.2013, 19:53:14 von Suilan »

Leofe

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Anderswo, zur selben Zeit
« Antwort #49 am: 17.02.2013, 12:20:01 »
Ergänzung:
Leofe warf ihren Bogen und alles andere was sie bei sich trug aufs Bett und zog ihr Oberteil aus um die Wunde frei zu legen.
Die Blutung hatte aufgehört, doch die Wunde war tief - sehr tief. Wenigstens war es ein sauberer Schnitt und es schienen keine inneren Organe verletzt. Dennoch würde sie Ramars Hilfe benötigen wenn die Wunde sie nicht tagelang behindern sollte.

Die Elfe kramte einige Bandagen hervor und verband die Wunde so dass die Binde um den gesamten Brustkorb ging um gleichzeitig Last von den Rippen und Muskeln um die Wunde zu nehmen. Dann zog sie sich wieder an und nahm auch wieder den Bogen zur Hand.
Sie setzte sich aufs Bett und lauschte - [i]"Hoffentlich ist Jared nichts geschehen - wo bleibt er denn nur?"[/i]

Neu:
Schnell sprang Leofe auf und öffnete leise die Tür zum Gang. Sie klopfte sachte an Jareds Tür. [b]"Jared, seid ihr das?"[/b] flüsterte sie hoffnungsvoll.Schnell sprang Leofe auf und öffnete leise die Tür zum Gang. Sie klopfte sachte an Jareds Tür. "Jared, seid ihr das?" flüsterte sie hoffnungsvoll.
« Letzte Änderung: 17.02.2013, 12:21:43 von Leofe »
Danke, aber ich seh ganz gut von hier hinten.

Jared Fitzroy

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« Antwort #50 am: 17.02.2013, 12:29:39 »
[b]"Ähm, vielleicht"[/b], kam die zögerliche Antwort.
"Ähm, vielleicht", kam die zögerliche Antwort.
« Letzte Änderung: 17.02.2013, 12:34:49 von Suilan »

Ramar

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« Antwort #51 am: 18.02.2013, 00:29:27 »
Ramar schritt schnell die Treppen nach oben. Die Wirtin hatte Leofe und kurze Zeit später Jared nach oben gehen sehen. Sie mussten also da sein.

Tatsächlich. Leofe stand auf dem Flur und klopfte an sein Zimmer an. [b]"Leofe! Kord sei gepriesen! Da bist Du ja."[/b] Ramar schritt an Leofes Seite. [b]"Ich habe schon befürchtet das Jared Dich in etwas verwickelt hat. Ist er drin?"[/b] Ramar deutet auf das Zimmer.

Ramar schritt schnell die Treppen nach oben. Die Wirtin hatte Leofe und kurze Zeit später Jared nach oben gehen sehen. Sie mussten also da sein.

Tatsächlich. Leofe stand auf dem Flur und klopfte an sein Zimmer an. "Leofe! Kord sei gepriesen! Da bist Du ja." Ramar schritt an Leofes Seite. "Ich habe schon befürchtet das Jared Dich in etwas verwickelt hat. Ist er drin?" Ramar deutet auf das Zimmer.

Suilan

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Anderswo, zur selben Zeit
« Antwort #52 am: 18.02.2013, 09:15:18 »
[b]"Das scheint er selbst nicht so recht zu wissen"[/b], brummte Leofe. [b]"Aber Ihr kommt gerade recht. Könntet Ihr Euch wohl mal die Stichwunde in meiner Seite angucken?"[/b]

[b]"Stichwunde?"[/b] fragte Ramar. [b]"Hat Jared Euch etwa in seine illegalen Machenschaften verwickelt? Den werd ich mir vorknöpfen. Aber erst schau ich mal, wie ich Euch helfen kann."[/b]

Gemeinsam gingen sie in Leofes Zimmer.

"Das scheint er selbst nicht so recht zu wissen", brummte Leofe. "Aber Ihr kommt gerade recht. Könntet Ihr Euch wohl mal die Stichwunde in meiner Seite angucken?"

"Stichwunde?" fragte Ramar. "Hat Jared Euch etwa in seine illegalen Machenschaften verwickelt? Den werd ich mir vorknöpfen. Aber erst schau ich mal, wie ich Euch helfen kann."

Gemeinsam gingen sie in Leofes Zimmer.


** P.S. Nur, um die "Überleitung" anzustoßen und schnell auf 17:25 zu kommen. Ich hoffe, das passt so?
« Letzte Änderung: 18.02.2013, 09:17:12 von Suilan »

Ramar

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Anderswo, zur selben Zeit
« Antwort #53 am: 18.02.2013, 11:08:15 »
Fassungslos starrte Ramar Leofe an. [b]"Waaas? Er weiss nicht ob er Jared ist? Hat der n' Hammer auf den Kopf gekriegt? Jetzt will ich es aber genau wissen."[/b] Ramar öffnete der Tür. Jared hockte mit verdriesslichem Gesicht auf seinem Bett. Ramar spürte wie sein Puls schneller schlug doch er versuchte ruhig zu bleiben. [b]"Gut! Du hast es also in einem Stück bis hierher geschafft. Avandra sei gepriesen. Ich hoffe es hat dich niemand gesehen. Besser Du lässt Dich vorerst mal, nicht unten blicken. Ich habe der Stadtwache diese Adresse hier gegeben , falls sie noch Fragen an mich hat. Vielleicht würdest Du dann jemanden auffallen. Ich werde mich jetzt um Leofe kümmern, dann reden wir später. Oder Du kommst rüber wenn Du erholt bist."[/b] Dann verlies er das Zimmer und ging mit Leofe in das Frauenzimmer.
Fassungslos starrte Ramar Leofe an. "Waaas? Er weiss nicht ob er Jared ist? Hat der n' Hammer auf den Kopf gekriegt? Jetzt will ich es aber genau wissen." Ramar öffnete der Tür. Jared hockte mit verdriesslichem Gesicht auf seinem Bett. Ramar spürte wie sein Puls schneller schlug doch er versuchte ruhig zu bleiben. "Gut! Du hast es also in einem Stück bis hierher geschafft. Avandra sei gepriesen. Ich hoffe es hat dich niemand gesehen. Besser Du lässt Dich vorerst mal, nicht unten blicken. Ich habe der Stadtwache diese Adresse hier gegeben , falls sie noch Fragen an mich hat. Vielleicht würdest Du dann jemanden auffallen. Ich werde mich jetzt um Leofe kümmern, dann reden wir später. Oder Du kommst rüber wenn Du erholt bist." Dann verlies er das Zimmer und ging mit Leofe in das Frauenzimmer.
« Letzte Änderung: 18.02.2013, 11:43:37 von Suilan »

Ramar

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« Antwort #54 am: 18.02.2013, 11:25:56 »
[b]"Ok dann zeig doch mal was Du hast."[/b] Ramar verzog das Gesicht. [b]"Du bist nicht die erste Schwerverletzte die heute Behandlung von mir erfährt. Ich habe euch nämlich gesucht und bin dabei..."[/b] Ramar erzählte während er die Behandlung durchführte von seinen Erlebnissen, von heute nachmittag und wo Nebin und Lexi waren.
"Ok dann zeig doch mal was Du hast." Ramar verzog das Gesicht. "Du bist nicht die erste Schwerverletzte die heute Behandlung von mir erfährt. Ich habe euch nämlich gesucht und bin dabei..." Ramar erzählte während er die Behandlung durchführte von seinen Erlebnissen, von heute nachmittag und wo Nebin und Lexi waren.
« Letzte Änderung: 25.02.2013, 11:23:22 von Ramar »

Suilan

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« Antwort #55 am: 18.02.2013, 12:01:34 »
OK, und ich habe noch etwas von Jareds Seite ergänzt, dann sieht das ganze so aus (steht auch schon im Hauptfaden):

"Das scheint er selbst nicht so recht zu wissen", brummte Leofe. "Aber Ihr kommt gerade recht. Könntet Ihr Euch wohl mal die Stichwunde in meiner Seite angucken?"


Fassungslos starrte Ramar Leofe an. "Waaas? Er weiß nicht, ob er Jared ist? Hat der n' Hammer auf den Kopf gekriegt? Jetzt will ich es aber genau wissen." Ramar öffnete der Tür. Jared hockte mit verdrießlichem Gesicht auf seinem Bett. Ramar spürte, wie sein Puls schneller schlug, doch er versuchte ruhig zu bleiben. "Gut! Du hast es also in einem Stück bis hierher geschafft. Avandra sei gepriesen. Ich hoffe, es hat dich niemand gesehen. Besser Du lässt Dich vorerst mal nicht unten blicken. Ich habe der Stadtwache diese Adresse hier gegeben, falls sie noch Fragen an mich hat. Vielleicht würdest Du dann jemandem auffallen. Ich werde mich jetzt um Leofe kümmern, dann reden wir zwei miteinander. Oder Du kommst rüber, wenn Du erholt bist." Damit ließ er Jared sitzen und ging mit Leofe ins Damenzimmer hinüber.

Jared starrte ihm ebenso fassungslos hinterher. Der hat was? Der Stadtwache diese Adresse hinterlassen? Warum tut er sowas? Warum war er überhaupt bei der Stadtwache? Natürlich haben die mich gesehen. Ganz aus der Nähe sogar. Nasenspitze an Nasenspitze! Ich muss hier raus. Aber die anderen beiden Unterkünfte in der Stadt, da würde man jemanden wie mich ja noch viel eher vermuten. Vielleicht doch besser hier bleiben? Vielleicht kann Davik mir heute abend ja helfen. In was bin ich da nur hineingeraten?  


"Ok, dann zeig doch mal, was Du hast." Beim Anblick der Wunde verzog Ramar das Gesicht. "Du bist nicht die erste Schwerverletzte, die heute Behandlung von mir erfährt. Ich habe euch nämlich gesucht und bin dabei..." Ramar erzählte, während er die Behandlung durchführte, von seinen Erlebnissen, und dass Nebin und Lexi nach Winterhafen teleportieren wollten, um einen Kleriker namens Jeremia Clearwater aufzuspüren.

"Wenn sie bis heute abend nicht zurück sind, sollten wir hinterher", schloss Ramar. "Lexi hat mir einen Zettel mit der Runenkennung zugesteckt, ich kann uns also über Nimozarans Portal hinbringen."


« Letzte Änderung: 18.02.2013, 12:54:23 von Suilan »

Ramar

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« Antwort #56 am: 18.02.2013, 13:24:33 »
[b]"Hauptmann Larsson, das war der Anführer der Razzia, hat mir mitgeteilt, dass Jeremia Clearwater bei ihm war und Anzeige gegen Nimozoran gestellt hat, weil Nimozaran ihm angeblich ein Buch geklaut habe. Ich werde mal nachher Lexi dazu befragen. Sie kennt Nimozoran besser."[/b]
"Hauptmann Larsson, das war der Anführer der Razzia, hat mir mitgeteilt, dass Jeremia Clearwater bei ihm war und Anzeige gegen Nimozoran gestellt hat, weil Nimozaran ihm angeblich ein Buch geklaut habe. Ich werde mal nachher Lexi dazu befragen. Sie kennt Nimozoran besser."
« Letzte Änderung: 18.02.2013, 13:47:12 von Suilan »

Leofe

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Anderswo, zur selben Zeit
« Antwort #57 am: 19.02.2013, 20:04:29 »
[b]"Wir waren in der [i]Verkaufshalle[/i] als die Stadtwache den Laden stürmte"[/b], begann die Elfe zu erzählen als Ramar die Wunde versorgte.
[b]Wir waren da um nach Davik zu suchen, das ist der Mentor von Jared von dem plötzlich nichts mehr zu sehen war.
Aber das konnten wir ja schlecht der Stadtwache erzählen - sehr glaubhaft wäre das wohl kaum gewesen. Ausserdem habe ich nicht widerstehen können und habe mir diese Schmuckstücke zugelegt. Sie werden mir sehr gute Dienste in unseren Kämpfen leisten, doch ich gehe davon aus dass sie eine nicht ganz legale Quelle haben - daher wollten wir lieber das Gebäude verlassen als uns zu erklären.

Dabei habe ich dieses nette Erinnerungsstück von einem der Wachen erhalten"[/b], schloss Leofe sichtlich niedergeschlagen.

"Wir waren in der Verkaufshalle als die Stadtwache den Laden stürmte", begann die Elfe zu erzählen als Ramar die Wunde versorgte.
Wir waren da um nach Davik zu suchen, das ist der Mentor von Jared von dem plötzlich nichts mehr zu sehen war.
Aber das konnten wir ja schlecht der Stadtwache erzählen - sehr glaubhaft wäre das wohl kaum gewesen. Ausserdem habe ich nicht widerstehen können und habe mir diese Schmuckstücke zugelegt. Sie werden mir sehr gute Dienste in unseren Kämpfen leisten, doch ich gehe davon aus dass sie eine nicht ganz legale Quelle haben - daher wollten wir lieber das Gebäude verlassen als uns zu erklären.

Dabei habe ich dieses nette Erinnerungsstück von einem der Wachen erhalten"
, schloss Leofe sichtlich niedergeschlagen.
Danke, aber ich seh ganz gut von hier hinten.

Ramar

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« Antwort #58 am: 21.02.2013, 10:05:44 »
Ramar blickte traurig. [b]"Na dann gilt das was ich Jared gesagt habe auch für Dich. Ich habe Hauptmann Larsson diese Adresse hier gegeben. Ich habe ihm auch von unseren Verdiensten erzählt. Ich hoffe er möchte nicht meine Kameraden sehen, die so viel tolles geleistet haben. Wäre echt peinlich wenn er Euch wiedererkennen würde. Und das ganze wegen ein paar billigen Schuhen und einen verschwundenen Einbrecher, Erpresser und vielleicht Mörder..."[/b]
Ramar stand auf. [b]"Ich werde Euch nachher etwas zum Essen und Trinken hochkommen lassen."[/b] Ramar stand auf und ging ins Erdgeschoss um es sich am Kamin gemütlich zu machen und eine Pfeife zu rauchen und ein Bier zu trinken.

Ramar blickte traurig. "Na dann gilt das was ich Jared gesagt habe auch für Dich. Ich habe Hauptmann Larsson diese Adresse hier gegeben. Ich habe ihm auch von unseren Verdiensten erzählt. Ich hoffe er möchte nicht meine Kameraden sehen, die so viel tolles geleistet haben. Wäre echt peinlich wenn er Euch wiedererkennen würde. Und das ganze wegen ein paar billigen Schuhen und einen verschwundenen Einbrecher, Erpresser und vielleicht Mörder..."
Ramar stand auf. "Ich werde Euch nachher etwas zum Essen und Trinken hochkommen lassen." Ramar stand auf und ging ins Erdgeschoss um es sich am Kamin gemütlich zu machen und eine Pfeife zu rauchen und ein Bier zu trinken.
« Letzte Änderung: 21.02.2013, 13:59:29 von Ramar »

Lord Nibbler

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Anderswo, zur selben Zeit
« Antwort #59 am: 03.05.2014, 11:35:15 »
Währenddessen im Red Rooster:

Ramar betrat den Schankraum um seine trockene Kehle zu benetzen.
[i]"Wie konnten die andern einfach nur unvollendeter Dinge den Turm verlassen wollen?"[/i] Der Zwerg konnte es einfach nicht verstehen.

Ohne es zu wollen hörte er ein Gespräch zwischen zwei Männern und der Wirtin an der Theke:
[b]"Ich sage euch, das hat alles mit diese Gruppe Fremde zu tun, die zu uns gekommen sind. Kaum waren sie wieder aus dem Stadttor, ging es los. Brave Bürger verschwinden, Monster greifen an - naja, wenigstens hat der Mindspire Tempel seinen Dienst wieder aufgenommen."[/b]

Währenddessen im Red Rooster:

Ramar betrat den Schankraum um seine trockene Kehle zu benetzen.
"Wie konnten die andern einfach nur unvollendeter Dinge den Turm verlassen wollen?" Der Zwerg konnte es einfach nicht verstehen.

Ohne es zu wollen hörte er ein Gespräch zwischen zwei Männern und der Wirtin an der Theke:
"Ich sage euch, das hat alles mit diese Gruppe Fremde zu tun, die zu uns gekommen sind. Kaum waren sie wieder aus dem Stadttor, ging es los. Brave Bürger verschwinden, Monster greifen an - naja, wenigstens hat der Mindspire Tempel seinen Dienst wieder aufgenommen."

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