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Autor Thema: Kapitel 1: Die Sense des Imperators  (Gelesen 21793 mal)

Beschreibung: Wer Wind sät, wird Sturm ernten...

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Luther Engelsnot

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Kapitel 1: Die Sense des Imperators
« Antwort #570 am: 31.08.2014, 18:50:17 »
„Geben Sie uns nur den Stoß der Fanfaren, bevor sie das Höllenfeuer über den Gang regnen lassen. Einige meiner Männer halten noch immer wacker aus und würden die Verkündung einer Warnung gut heißen.“
Danach wendet sich Sergeant Kelborn an den Gardisten.
„Wir haben bereits die undankbare und widerliche Aufgabe der Leichenschändung des Feindes angenommen. Ihre wichtigen Utensilien wurden gesichert. Die Ausrüstung ihrer Leute wurde ehrenhaft und wie es sich geziemt bei den Truppen gelassen und das Departamento Munitorum informiert.“
Danach beobachtet er gespannt den 53. Trupp bei der Arbeit und seine Leute halten wache.

Erik stellt fest, dass die Worte wahr sind und er unter den Sepratisten nichts mehr finden kann. Allerdings auch keine Mutationen oder sonstiges. Es waren ganz normale Menschen und Soldaten, genauso wie sie selbst auch. Auch die Worte über ihre eigenen gefallenen ist wahr und sie wurden bereits zur Ruhe gebettet und ihre Ausrüstung jeweils bei jedem der Toten aufgestapelt.
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Erik Brackner

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Kapitel 1: Die Sense des Imperators
« Antwort #571 am: 31.08.2014, 18:55:09 »
Mit einem kurzen Spaziergang in den zur Halle führenden Gang versucht Erik zu überprüfen ob auch die auf dem Weg passierten Leichen bereits durchsucht und in einen angemessenen Zustand der letzten Ruhe versetzt worden sind!
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Anya Volskoya

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Kapitel 1: Die Sense des Imperators
« Antwort #572 am: 31.08.2014, 19:19:18 »
"Verstanden. Wir werden euren Männern ausreichend Zeit geben sich zurückzuziehen, bevor wir mit der eigentlichen Sprengung beginnen."
Anya begibt sich ein Stück in den Tunnel hinein und sucht nach einer geeigneten Stellung für eine sichere Sprengung, die keine weiteren Strukturschäden außerhalb des gewählten Bereiches anrichten würde. Bei der Auswahl verlässt sie sich auf Björns fachkundige Meinung. Sie selbst hat zwar wie die meisten Ambulonier einige Erfahrung im Umgang mit Sprengladungen zu Minenarbeitszwecken und hat eine entsprechende Ausbildung in ihrer Jugend absolviert, aber letztendlich ist sie Ärztin und keine professionelle Minenarbeiterin und Sprengmeisterin. Auch die praktische Arbeit würde sie normalerweise dem Experten überlassen, nur hat dieser gerade erst den Gebrauch seiner rechten Hand eingebüßt und Anya ist nicht bereit ihn mit kiloweise Sprengstoff hantieren zu lassen.
"Reich mir die Ladungen an."
Anya zieht eine Kiste heran und stellt sich auf sie, um die Decke des Tunnels erreichen zu können und dort einige Ladungen anzubringen, die den Gang hoffentlich zum Einsturz bringen werden.

Luther Engelsnot

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Kapitel 1: Die Sense des Imperators
« Antwort #573 am: 01.09.2014, 16:10:54 »
Anya und Björn legen die Sprengladungen strategisch präzise, während Tallarn sie deckt und Erik weiterhin der traurigen Pflicht nachgeht die Leichen der Freunde wie Feinde zu durchsuchen. Gefallene aus allen drei Regimentern, wie es aussieht. Es dauert nur einige Minuten, bis die beiden sich aus dem Gang zurückziehen und auch Sergeant Kelborn seine Männer zurückbeordert. Anya übernimmt die Sprengung und mit einem lauten Krachen stürzt der Zugang ein, ohne größere Schäden am Raumhafen anzurichten. Der Zugang ist versiegelt, auch wenn das Adeptus Mechanicus die Wand noch verstärken sollte. Diese Aufgabe war erledigt und wenig später treffen über Funk die Meldungen ein, dass der Angriff zurückgeschlagen wurde.
Leider ist dies nur bedingt Grund zur Freude, denn Anya weiß, dass jetzt der schlimmste Part ansteht. Das Versorgung der Verwundeten, das Verbrennen und Bestatten des Gestorbenen und die Wiederherstellung des Raumhafens. Dennoch eine Aufgabe zu der alle Soldaten berufen werden würden, auch die Neuen. Zumindest hofft der 53. Trupp das. Der einzige mit Urlaub wird wohl Björn werden, denn Anya lässt diesen sicher nicht aus dem Feldlazarett bis die Hand amputiert und der Stumpf ordentlich verheilt ist. So macht sich der dezimierte Trupp auf den Weg der traurigen und nötigen Pflicht wie Arbeit nachzugehen.
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