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Autor Thema: Prolog: Der Hammer des Imperators  (Gelesen 18367 mal)

Beschreibung: Landung auf Portasia...

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Luther Engelsnot

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Prolog: Der Hammer des Imperators
« am: 14.07.2012, 17:23:10 »
In den Quartieren der imperialen Armee

Der 53. Trupp ist wie der Rest der imperialen Armee schon seit mindesten einer Woche auf engsten Raum zusammengepfercht. Seit mindestens einer Woche haben sie kein Sonnenlicht mehr gesehen oder irgendwelche Informationen erhalten. Der Raum bietet kaum irgendwelche Annehmlichkeiten. Lediglich die in die Wänden verankerten Liegen, ein viel zu kleiner Tisch in der Mitte des Raums und kleine Fächer, um ihre Sachen zu verstauen. Das und die durchgebrochene Liege samt Schlafzeug in einer Ecke, welche Glorb einen Tag nach der Ankunft in seine Schlafstätte verwandelt hatte. Es scheint ein weiterer, sinnloser Tag wie jeder andere zu werden, wenn da nicht eine Sache anders wäre. Bisher fehlt jede Spur von Sergeant Sarus Gaut und auch die Kommissarin ist bisher nicht aufgetaucht. Irgendetwas liegt in der Luft, etwas anderes als der üblichen Geruch nach Schweiß, Maschinen und Ozon. Dies spüren alle zwölf Soldaten des Trupps.

Im Besprechungsraum an Bord der Drusus Wacht

Der Raum ist erfüllt vom typischen Geruch eines Raumschiffes, einer Mischung aus Schweiß, Ozon und uraltem Metall. Um einen holographischen Besprechungstisch tummeln sich etliche Leute in den Uniformen der 101. Ambulonischen mechanisierten Infanterie. Auffällig unter ihnen ist nur die Tatsache, dass keiner von ihnen einen Rang niedriger als Sergeant bekleidet. Die einzigen Personen, die sonst einem ungeschulten Auge auffallen würden, sind die beiden Kommissare im Raum, deren finstere Präsenz die Stimmung nur noch weiter drückt. Eine Mann und eine Frau, in der typischen Uniform der Kommissare. Der einzige Unterschied scheint der Farbe zu sein. Während der Mann rote Verzierungen trägt und sich im Hintergrund hält, steht die Frau näher am Besprechungstisch, um alles zu verfolgen, und weist blaue Verzierungen und Schulterklappen auf. Für einen Außenstehenden wirkt es wie eine typische Besprechung.
Für Leute wie Sergeant Sarus Gaut bedeutet es viel mehr. Der gesamte 5. Kompanie unter Führung von Hauptmann Tarkus Serov ist unter den wachsamen Blicken von Junior-Kommissarin Xanthippe von Hindenburg und Kompanie-Kommissar Lucius Gault zusammengekommen. Dies kann nur eins bedeuten wie Gaut weiß. Sie haben ihr Ziel erreicht und in kürze würde ihr nächster Einsatz starten. Nur er und Xanthippe von Hindenburg sind vom 53. Trupp anwesend. Ihnen würde es zufallen die Befehle weiterzugeben, ebenso wie Hauptmann Tarkus Serov ihnen nun alles wichtig vermitteln würde. Insgesamt sind neben dem Hauptmann, fünf Leutnants, darunter auch Leutnant Curain Linon vom 16. Zug, siebzehn Sergeant, darunter Sarus Gaut von 53. Trupp, und zwei Kommissar, darunter Xanthippe von Hindenburg, anwesend. Hauptmann Servo, ein ernster Mann, mittlerer Statur, mit kantigen, hageren Gesichtszügen, einem bionischen Auge sowie einem haselbraunen Auge lehnt sich auf den Tisch und deutet auf die holographische Abbildung des Planeten, den noch nie jemand in diesem Raum vorher zu Gesicht bekommen hat. Er erklärt mit kratziger, tiefer Stimme.
„Das ist die Welt Protasia. Ein Planet voller unwürdigem Gewürms, dass verdammt ist und sich vom Licht des Imperators abgewandt hat. Diesen verdammten Ketzern haben sie es zu verdanken, dass sie heute hier sind. Sorgen sie also dafür, dass sie sich gebührend revanchieren. Das Adeptus Munitorum sowie das Adeptus Administratum haben in ihre Weisheit entschieden, dass sie lange genug ungestraft sein konnten und nun von uns angemessen bestraft werden soll. Die Informationen, welche uns zur Verfügung stehen, sind wie immer spärlich und über zehn Jahre alt. Informationen die nur ein Schreiber als aktuell bezeichnen kann. Protasia ist ab Heute eine Kriegswelt, davor wurde sie als Makropolenwelt eingestuft, welche neben einer minimalen landwirtschaftlichen Versorgung für seine fünf großen Ballungszentren, Waffen und zu unseren Unglück, gepanzerte Fahrzeuge hergestellt hat. Bis vor zwanzig Jahren wies der Planet nur die grundlegende PVS als Verteidigung auf, doch seit einem Vorfall vor zwanzig Jahren wurde das Militär aufgerüstet. Es ist also mit mehr als einer heruntergekommenen Miliz zu rechnen. Wie die Versorgung des Planeten von Außen aussieht, ist noch unbekannt. Die Luft ist nicht verseucht und die Vegetation erstreckt sich von riesigen Städten, Industrie bis zu Gebirgen, einigen Sümpfen und großen Seen. Die genauen Details sind für das erste nicht interessant. Von Interesse ist jedoch unser erstes Einsatzgebiet. Wir haben die Ehre den Brückenkopf für die Befriedung des Planeten zu schlagen. Deshalb ist unser erstes Ziel der größte Raumhafen Protasia Porteus. Ein denkbar ungünstigen Einsatzfeld für uns, aber leider sind dies die Befehle. Allerdings wird nach der Eroberung sofort die Geschwindigkeit unserer Fahrzeuge genutzt, um die nahen Kommunikationsanlagen im Reklangebirge auszuschalten. Dies sollte eine globale Kommunikation und schnelle Gegenoffensive des Feindes stören. Sind alle sind in der ersten Welle dabei, welche den Raumhafen stürmen wird. Zusammen mit der dritten Kompanie der 23. Stahlstäder leichten Infanterieregimentes und der zweiten und vierten Kompanie des ersten Sephrus Secundus Frontinfanterieregimentes. Da wir die zähesten Hunde und die einzigen mit Fahrzeugen sind, werden wir von zwei Seiten zuschlagen. Jeder Trupp wird also in zwei Feuerteams aufgeteilt, während einer von Außen mit Unterstützung durch die Fahrzeuge den Raumhafen stürmt, wird der Rest direkt im Raumhafen landen. Wählen sie also alle ihre Männer mit bedacht aus. Der Leutnant ihres entsprechenden Zuges wird ihnen ihren Angriffsquadranten zu teilen. Gibt es noch Fragen? Anmerkungen? Wenn nicht, möge der Gott-Imperator uns gnädig sein und wir Tod über die Feinde regnen lassen. Ansonsten besprechen sie das weitere Vorgehen mit ihrem entsprechenden Zugführern und sie haben ihre Befehle.“
« Letzte Änderung: 13.09.2014, 23:53:31 von Luther Engelsnot »
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Darius aka Deathfire

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Prolog: Der Hammer des Imperators
« Antwort #1 am: 14.07.2012, 17:57:58 »
Wie jeden Tag um diese Uhrzeit ist der Feld gelehrte Darius von vielen auch Deathfire genant dabei sein Lasergewehr auseinander zunehmen, zu reinigen, wieder zusammen zubauen, dem Maschinengeist die ehre zu erweisen und danach das selbe spiel nochmal solange bis er mit der Zeit und dem Ergebnis zufrieden ist. Danach stellt er das Gewehr wieder zur Seite und lehnt sich auf seiner Pritsche zurück und holt sein Feuerzeug mit dem Zeichen des Adeptus Astra Teleparthica hervor und alle die schon länger als 1 tag mit Darius zusammen sind wissen was jetzt passiert 'Schnapp' ist das Feuerzeug offen, doch nur kurz den mit einer weitern Fingerbewegung und einem deutlich zu hörenden 'Schnapp' ist es wieder geschlossen.
Während er diese Bewegung jetzt immer wieder wiederholt fragt er in die Runde:

"Nah und was glaubt ihr auf welchen scheiß Planeten sie uns jetzt wieder schicken? Wird aber zeit das sie uns wieder auf den Feind loslassen, hab lust mal wieder einem in einen Lebenden Scheiterhaufen zu verwandeln und von Innern heraus zu Sprengen!"

James Harper

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« Antwort #2 am: 14.07.2012, 18:09:19 »
James Harper schaut bei der Bemerkung etwas skeptisch zum Psioniker "Du kannst doch eh unsere Gedanken lesen warum fragst du da noch." sagt er mit einem Grinsen. Das Grinsen überspielt nur seine Verunsicherung  "Ob er das wirklich kann, du Arsch los raus aus meinem Kopf." er Blickt noch mal zu Deathfire  der keine Reaktion zeigt. "Vielleicht kann er es doch nicht." "Ich hoffe nur es kein Toxischer Planet oder so was, sonst ist es mir egal." Antwortet er Darius.
James fragt in den Raum mit seinen Kameraden "Jemand Bock auf ein Wenig Krafttraining?" Dabei geht der große Soldat an stelle wo er ein Deckenstrebe mit Griffkante anfassen kann um Klimmzüge zu machen. Er streckt sich und fasst zu. "Und es werden auch nur ein paar Übungseinheiten"  Dann winkelt er seine Beine an seine Kräftigen Arme halten ihn. James fängt an sich immer wieder hoch zu ziehen.


Fendon Lorne

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Prolog: Der Hammer des Imperators
« Antwort #3 am: 14.07.2012, 18:17:25 »
Der Zünder in Fendons Hand gibt ein leises Piepen von sich, als er beginnt von 20 abwärts zu zählen. Routiniert schraubt der Gardist die hintere Deckplatte wieder fest, wirft das nichteinmal fingerlange Gerät dann wieder auf den Haufen mit den anderen Zündern. "Wunderbar. Eine weitere Welt auf der wir unser Leben wegwerfen können. Was glaubt ihr. Knallt mich diesmal jemand ab? Und gegen was hetzen sie uns wohl? Hoffentlich nicht wieder Grünhäute. Hab den Gestank noch heute in der Nase."

Der Gardist zieht eine weitere Zündung aus dem Rucksack neben sich, schraubt auch diese auf, beginnt die Kabel zu untersuchen, lose Stellen wieder festzudrücken und startet am Ende wieder den Counter. Piepend fängt er an zu zählen- bevor auch er seine Rückwand wiederbekommt und auf dem Haufen landet. "Ich hoffe auf irgendwelche Idioten die blöd genug waren den Segen der Gottimperators zu verspielen. Bei denen muss man sich wenigstens nicht darüber sorgen dass sie kompetent sein könnten."
Folgt mir, wenn ich vorstürme. Tötet mich, wenn ich fliehe. Rächt mich, wenn ich falle.

+++ Kriegsherr Solon +++

Anya Volskoya

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Prolog: Der Hammer des Imperators
« Antwort #4 am: 14.07.2012, 18:32:51 »
Geweckt von Darius ungestümer Frage und einem Schwall warmer stinkender Luft richtet sich Anya auf iher Liege auf und blinzelt sich den Schlaf aus den Augen.

"Glorb, dreh deine stinkende Birne in eine andere Richtung!", fährt sie den Ogryn ungehalten an und kann gerade noch ihren Kopf zur Seite drehen bevor ein dicker Sabbertropfen auf ihrer Wange landet. Der große Abhumanoide beeilt sich die Sanitäterin nicht noch wütender zu machen und tritt schwerfällig einen Schritt zurück.
"Wollt dich wecken. Das Rumpeln is' anders.", entschuldigt Glorb sich rasch und fährt mit einer großen fleischigen Hand über seinen kurzen Stummelirokesen um gleich noch mehr öligen Schweiß und Fett in seine Haare zu schmieren.

"Ist ja schon in Ordnung.", bringt die Sanitäterin leicht zerknirscht zwischen den Zähnen hervor, noch immer etwas erbost darüber, dass man sie vorzeitig aus ihrem Schlaf geweckt hat. Mit einem trägen Handgriff bindet sie ihren Pferdeschwanz neu und setzt sich dann endgültig auf der notdüftigen Pritsche auf um sich in der Unterkunft des Trupps umzusehen.
So wie es aussieht sind bereits einige ihrer Kameraden auf den Beinen.

"Wenn du uns in die Luft jagst wirft Glorb dich aus der Luke!", warnt sie Fendon, der gerade mit seinem Sprengstoff herumspielt, mit einem Grinsen. Bei einem erneuten Blick in Richtung des Ogryns, um ihern Worten noch etwas Zunder zu geben, fällt ihr auf, dass dieser sich wiedereinmal an dem dicken Verband zu schaffen gemacht hat, den sie am Hals des Abhumanoiden nach einer Infektion hatte anlegen müssen.

"Glorb! Ich hab dir gesagt du sollst deine Pranken von meinem Verband fernhalten!"
Mit einem recht sportlichen Sprung ist die Sanitäterin und ehemalige Vollzeitärztin auf den Beinen und stemmt die Hände in die Hüften. Der Ogryn duckt sich ein wenig und schaut ein wenig dumm aus der Wäsche, genauergesagt wie jemand der auf frischer Tat ertappt wurde..... und einen Moment später wie ein geprügelter Hund, den Kopf zwischen die Schultern eingezogen.

"Es hat gejuckt.", stellt er fest und versucht diese simple Aussage wie eine Entschuldigung klingen zu lassen. Anya seufzt auf und stellt sich auf die Zehenspitzen um den Verband abzunehmen und die rote, nässende Wunde freizulegen von der ebenfalls ein nicht gerade appetitlicher Geruch entsrömt.

"Deswegen habe ich dir gesagt du sollst dich nicht kratzen!", tadelt Anya den Ogry während sie entzündungshemmende Salbe aus ihrem eigentlich viel zu knappen Vorrat aufträgt und einen frischen Verband anlegt.
"Das nächste Mal verletz dir den Finger! Für eine Fingerverletzung deiner Größe haben wir zumindest noch Verbandszeug übrig!"

Glorb umfasst rasch seinen dicken linken Zeigefinger mit den Fingerns einer rechten Hand und schaut betreten rein. Als Anya sich zu ihren anderen Kameraden umdreht wandert seine Rechte langsam über seine Schulter nach oben, um die Intention seiner Bewegung zu verstecken, und beginnt sich vorsichtig mit zwei Wurstfingern zu kratzen.

"Du beeindruckst niemanden", meint die Sanitäterin spöttisch zu dem Klimmzüge machenden Harper. "...obwohl... wenn du noch zweihundert mehr machst..", fügt sie mit einem spöttischen Grinsen und einem achselzucken hinzu.

Fendon Lorne

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Prolog: Der Hammer des Imperators
« Antwort #5 am: 14.07.2012, 18:40:29 »
"Glaub mir, wenn ich mit Sprengstoff Mist baue brauchen wir keine Luke mehr. Bildet sich ganz von alleine eine. Aber solange ich die Dinger nicht mit dem Sprengstoff verbinde kann nicht viel passieren." Der letzte Zünder landet auf dem Haufen. Fendon greift nach dem kurzen, scharfen Messer auf dem Tisch, befreit es von der Kunststoffhülle, betrachtet die Klinge- ehe er beginnt, sie nachzuschleifen. Nimmt danach die Werkzeuge zur Hand, beginnt, weiter an der Gravur der Klinge zu arbeiten: Ich wandle auf dem Pfad der Rechtschaffenheit. Und sei er mit Glasscherben ausgelegt, ich wandle bloßen Fußes über ihn; und führe er über Flüsse aus Feuer, ich setze über sie hinweg; und sei er unermesslich lang, das Licht des Imperators wird meine Schritte leiten.

Schliesslich betrachtet er zufrieden die gravierte, geschwärzte Klinge, durch die sich nun silbrig-glänzende Buchstaben ziehen. Er hatte ganze Arbeit geleistet. Und liess die treue, kostbare Klinge nun wieder in der Scheide verschwinden, hängt sie wieder an den Oberschenkel zurück.
« Letzte Änderung: 14.07.2012, 22:10:22 von Fendon Lorne »
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+++ Kriegsherr Solon +++

Darius aka Deathfire

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Prolog: Der Hammer des Imperators
« Antwort #6 am: 14.07.2012, 22:46:04 »
Nachdem er sich wieder ein wenig beruhigt hat steckt der Psioniker sein Feuerzeug wieder ein und studiert eine weile die Lehren der Tactica Imperialis welche er auf seinem Daten Block gespeichert hat. Als er davon auch noch genug hat nimmt der Unteroffizier wieder das Lasergewehr in die Hand und probiert ein paar Griff Haltungen aus, diese scheinen jedoch nicht zu seiner Zufriedenheit zu verlaufen. Also nimmt er wieder sein Werkzeug zur Hand und baut erneut die Waffe auseinander doch anstelle sie zu reinigen verschiebt er mal hier ein kleines Gewicht um ein 1-2cm verstellt den griff um ein paar grad dreht einige schrauben mehr als sonst heraus um sie mit einer kleinen Änderung wieder einzusetzen insgesamt tüftelt der Psioniker fast eine Viertel Stunde länger als sonst an der Waffe herum bis er endlich beginnt nach einer gründlichen Reinigung die Waffe wieder zusammenzubauen und danach dem Maschinengeist die nötigen Riten zu vollziehen. Als er danach die Waffe in die Hand nimmt und die Griff-Übungen von vorhin wiederholt können alle im raum ein: "So jetzt liegt es endlich richtig in der Hand!" hören. Stolz stellt Darius sein 'Bestes' Stück wieder zurück an seinen Platz und lehnt sich zufrieden zurück an die Wand.

Anya Volskoya

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Prolog: Der Hammer des Imperators
« Antwort #7 am: 15.07.2012, 15:20:34 »
Anya beobachtet wie ihre Kameraden an ihren Wafen herumschrauben und ritzen während sie auf einem Stück trockener Feldration herumkaut, mehr um etwas zu tun zu haben als aus Hunger oder gar wegen des "Geschmacks".

"Lasst euch nicht von der Komissarin erwischen. Was sagt der "Lappen" zum Thema "Waffenmodifikation durch den Soldaten"?", fragt sie spöttisch und wirft einen bedeutungsvollen Blick hinüber zu ihrer Kopie von "Des Imperialen Infanteristen inspirierende Instruktionen" die gerade ihren Dienst für den Imperator als Untersetzer einer billigen Zinntasse mit noch billigerem Recaf ableistet.

Zugegebenermaßen glaubt die Sanitäterin das ihre eigene Ausrüstung sichelrich auch ein paar kleine aber feine Änderungen hier und dort vertragen könnte, hält sich aber selbst nicht wirklich talentiert genug um diese auch vernünftig durchzuführe. Ihre Fähigkeiten liegen woanders.

"Was glaubt ihr wie die Kugel aussehen wird?", fragt sie die versammelten Truppmitglieder des 101sten und lässt sich erneut auf ihre Liege fallen um sich etwas zurückzulehnen.
"Stinkender Sumpf, stinkende Makropole....oder vielleicht eine stinkende Agrarwelt?", gibt sie ihre engere Auswahl zum Besten und schluckt endlich das alte Stück Feldration herunter, das zu diesem Zeitpunkt wirklich auch den letzten kleinen Rest an "Geschmack" eingebüßt hat.
"Und ja... hoffentlich keine Orks!"

Darius aka Deathfire

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« Antwort #8 am: 15.07.2012, 21:48:51 »
Als die 'Frau Doktor' anfängt über darüber zu reden wie man mit seiner Ausrüstung umzugehen hat fängt der Stabsunteroffizier kurz an hämisch zu grinsen und antwortet ihr:

"Der 'Lappen' den du da als Untersetzter nimmst sagt das abgesehen von der normalen Reinigung alle Veränderungen an einer Waffe nur durch ausgebildetes Personal durchgeführt werden darf. Und Rat mal wehr von uns eine solche Ausbildung erhalten hat. Gut er sagt nicht welche Änderungen wir machen dürfen aber solange wir nichts beschädigen sagen selbst die Inspektoren auf Cadia nichts und die meckern schon wenn du einen mini fleck auf deinen Schuhen hast. Und für die Recaff flecken auf deinem 'Lappen' währst du auf Cadia schon längst in eine Strafkompanie gekommen wenn du glück hast wenn nicht kommst du gleich vors Erschießungskommando!"

Fendon Lorne

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« Antwort #9 am: 15.07.2012, 22:15:44 »
"Oh ja. Cadia. So ein toller Planet. Bestimmt pinkelst du Patronen und wenn du furzt duftet es nach Fycelin" Der Gardist macht keinen Hehl aus seiner Verachtung für den Psioniker. "Ich mein, schau dich doch mal an. Sowas will Soldat sein? Benutzt wie ein Weichei übernatürliche Kräfte. Wenn man dich ohne diese Kräfte an die Front schicken würde, was dann? Du würdest doch heulen wie ein Baby, Freak. Dir in die Uniform machen. Mit etwas Glück mustert dich ja die Frau Komissar aus. "

Dann wendet er sich an die Medizinerin. "Und ich graviere an diesem Messer schon seit längerem. Es heisst, wenn man sein Messer mit heiligen Schwüren graviert, fängt man sich weniger Kugeln ein. Und das ist mir das Risiko einer Kugel von unserer Juniorkomissarin wert. Wenn du willst graviert ich deins auch."  
« Letzte Änderung: 15.07.2012, 22:16:19 von Fendon Lorne »
Folgt mir, wenn ich vorstürme. Tötet mich, wenn ich fliehe. Rächt mich, wenn ich falle.

+++ Kriegsherr Solon +++

Anya Volskoya

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« Antwort #10 am: 15.07.2012, 23:39:42 »
"Na und nun kriegen wir uns Beide mal wieder ein, was? Wenn ich schon mal wach bin will ich euch zumindest nicht auch noch beim Streiten zuhören müssen.", beendet Anya den Streit bevor her überhaupt losgehen kann....sollten sich beide auch darauf einlassen.

Mit einem leicht skeptischen Blick auf Fendons Messer wechselt sie das Thema.
"Schaden tut es sicher nicht, aber sollte das nicht ein Priester machen? Damit es auch wirklich wirkt?"
Die Sanitäterin reibt sich den Nacken mit einer Hand und betrachtet die feinen Gravuren auf der Klinge von ihrer Liege aus.
"Ich meine ein Priester kennt die richtigen Verse und all diese Dinge."

Ihre Augen beginnen sich bereits wieder leicht schläfrig zu schließen, als sie dann doch noch eine Antwort auf seine Frage gibt. "Nein danke, ich glaube ich bin ganz zufrieden mit meinem standardmößig beschriebenen Standardgewehr", grinst sie und wirft auch noch einen Blick hinüber zu Glorb, ein Blick der besagt, dass sie ganz genau weiß, dass er sich schon wieder an seinem Verband gekratzt hat.


James Harper

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« Antwort #11 am: 16.07.2012, 17:59:27 »
James der munter seine Klimmzüge macht ignoriert den Kommentar der Sanitäterin  nur Kenny der zweite Man der mit Harper die Schwere Autokanone bedient antwortet ihr. "Ich glaub nicht das er dich beeindrucken will aber trag mal die ganze Zeit die M34 da darf man sich beim Training nicht zurück halten." Kenny stellt sich auch auf und macht die Klimmzüge mit.
Bei der Diskusion über die arbeiten an den Waffen hält Harper inne. "Stimmt ja Darius du hast den Lehrgang ja erfolgreich absolviert. Ich hab da eine bitte wegen meiner M34 Kannst du den Griff nicht etwas anpassen, für mich. Damit ich sie besser halten kann. Ich hole sie auch eben." Kenny will auch eine Pause einlegen. Doch James grinst ihn nur an "Was hast du vor ich war bei 51 als du dazu gekommen bist die musst du noch einholen." Kenny antwortet nur  "Solange wie du brauch ich für die aber nicht.".
James holt die M34 aus der Waffenhalterung und trägt diese riesige Autokanone rüber zu Darius.

Darius aka Deathfire

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« Antwort #12 am: 16.07.2012, 18:18:58 »
"Äh ja dann nimm sie mal so wie du sie am liebsten aufstellst." Nachdem James die Waffe mit einigen Positionen ausprobiert hat macht sich Darius daran die Waffe an die Hände von James anzupassen doch irgendwie will ihm das bei der schweren Waffe nicht gelingen doch zumindest  kann der Psioniker die Waffe wieder in ihren alten zustand zurückversetzten. "Also James ich glaube du musst noch ne weile mit der alten Griff Einstellung Leben mit schweren Waffen hab ich anscheinend noch nicht genug Erfahrung." 

Anya Volskoya

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« Antwort #13 am: 16.07.2012, 21:39:49 »
"Und wir sind dir auch alle sehr dankbar dafür, dass du das Teil mit dir rumschleppst", lacht Anya auf und bewegt sich erneut auf der spärlichen Lagerstatt in eine andere Position. Irgendwie will es ihr nicht gelingen eine bequeme Lage zu finden.
"Kein Wunder...", denkt sie sich. "Es ist unmöglich auf diesen Dingern bequem zu liegen....oder auch nur zu sitzen."

Mit einem Seufzer gibt sie ihre Versuche auf und bleibt in der nächstbesten Position sitzen, leicht zurückgelehnt mit überkreuzten Beinen.

"Wäre -jemand- hier in der Lage auch nur einen maximal triumphalen Triumphbogen zu treffen, müsstest du jetzt keine Klimmzüge für deine Waffe machen", versucht die Sanitäterin den Ogryn zu ärgern, doch Glorb presst gerade sein hässliches Gesicht an eine kleine Sichtluke und ist dadurch anscheinen vollkommen abgelenkt.

"Hm.. hat jemand Lust zu wetten?", fragt Anya die versammelten Truppmitglieder als ihr Blick wieder zur Runde streift.
"Die erste Flasche Amasec die wir auftriben können für denjenigen der gewinnt! ...ein guter Gewinner kennt natürlich die Tugend des Teilens...", den letzten Teil fügt sie mit einer wedelnden Handbewegung hinzu.
"Wir könnten zum Beispiel wetten wer sich die erste Kugel einfängt. Streifschuss oder Volltreffer, alles zählt! Na, was meint ihr?"


Fendon Lorne

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Prolog: Der Hammer des Imperators
« Antwort #14 am: 16.07.2012, 21:43:47 »
"Hmm. Ich schätze auf mich. Die verdammte Rüstung scheint Kugeln anzuziehen... oder ich stehe einfach zu weit vorne.  Oder deinen grossen Bruder da, der ist ein leichtes Ziel. Vielleicht auch unser wandelndes Unterdrückungsfeuer, schwere Waffen ziehen auch Kugeln an. Hoffen würde ich ja auf den Freak, aber der hat leider bisher alles überlebt... ne, ich sag ich krieg wieder den ersten Schuss ab, und dass er wieder ne schöne Narbe hinterlässt."

Prüfend schnuppert Fendon an dem Waffenfett, wirft es schliesslich in den Mülleimer, als er den absolut ranzigen Geruch bemerkt. Verdammte Standardplörre.. kein Wunder dass wir nur leicht zu wartende Lasergewehre in den Schlund geworfen kriegen...

"Hoffentlich schiessen sie nicht wieder auf den Kopf... das Visier ist grad erst ersetzt worden." Abwesend streicht er über die schlanke Narbe über dem Auge, wo das Geschoss in seinen Schädel eingedrungen war, vom Knochen aufgehalten wurde.
« Letzte Änderung: 16.07.2012, 21:55:16 von Fendon Lorne »
Folgt mir, wenn ich vorstürme. Tötet mich, wenn ich fliehe. Rächt mich, wenn ich falle.

+++ Kriegsherr Solon +++

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