Autor Thema: Die Geschichte von Maztica  (Gelesen 1571 mal)

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Eclipse

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Die Geschichte von Maztica
« am: 18.07.2012, 21:18:32 »
Die Geschichte Mazticas ist alt und vieles bereits Legende und Mythos. So vermischt sich manch Aberglaube mit Realität und kaum ein Weiser vermag da noch den Unterschied zu erkennen. Im Allgemeinen wird die Geschichte der Wahren Welt in drei Zeitaltern beschrieben. Mit der Unsterblichen Ära begann die Welt und die Götter schufen Leben und Menschen. Darauf folgte der Aufstieg der Kultur Payits und das Goldene Zeitalter. Nach dessen Untergang kam die Zeit von Nexala, des größten Imperium das Maztica je sah.
Die Ankunft der goldenen Legion, markiert den Beginn eines neuen, dem vierten, noch unbenannten Zeitalter.



Eclipse

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Die Geschichte von Maztica
« Antwort #1 am: 28.07.2012, 22:58:04 »
Die unsterbliche Ära

Die Schöpfung von Flora und Fauna
Einst schufen die Götter die Wahre Welt für sich selbst und lebten allein auf ihr. Der Vater aller Götter war Kukul und die Mutter war die Wahre Welt selbst, Maztica. Der älteste ihrer Söhne war der Gott Qotal, der Gefiederte Drache. Nach ihm kam Zaltec, die Blutige Hand. Als nächstes kamen die Zwillinge von Feuer und Wasser, die Götter Tezca und Azul, letzterer auch Calor genannt. Kulul und Maztica wollten jedoch nicht nur Söhne und schufen nun auch Töchter. Dies waren Kiltzi, die Göttin des Wachstums und Gedeihens, ihre jüngere Schwester Watil, Göttin der Pflanzen und letztlich Nula, die Wächterin der Tiere. Gerade die Pflanzen und Tiere, welche die Töchter schufen, breiteten sich über das Land aus und so kam das Leben nach Maztica.

Geschenke der Götter
Schließlich erschuffen die Götter die Menschen und bevölkerten die Welt mir ihnen. Sie beschenkten sie reich mit Gaben wie dem Mais und Werkzeugen. Quotal gab ihnen Verstand und Wissen. Zaltec schenkte den Menschen die Macht über das Hishna und den Krieg und brachte somit Leid in die Welt. Qotal sah die Menschen unter dem Geschenk seines Bruders leiden, doch er vermochte nichts dagegen zu tun, hatte er doch Macht über nicht substantielle Dinge. Doch seine Mutter sah ebenfalls den Hass, den ihr wilder Sohn in die Welt gebracht hatte. Sie wusste, dass Qotal sich der Flut stellen konnte, es ihm jedoch an ausreichender Macht fehlte ...
So gab sie ihm die Magie des Pluma und er schaffte es den Hass und Zorn damit zu besänftigen.

Betrug und der ultimative Krieg
Zaltec geriet darüber so sehr in Rage, dass er seine Mutter mit einer Wut angriff, die unvergleichlich unter den Göttern war. Er nutzte ein Maca mit einer tödlichen Schneide aus Dunkelheit und tötete seine Mutter Maztica mit einem einzigen Schlag. Kukul, Vater aller Götter, sah dies und weinte um sein Weib. Seine unsterbliche Trauer zerschmetterte den Ältesten Gott und so blieben nur die Kinder von Kukul und Maztica in der Welt, um sich gegenseitig zu bekämpfen.

Der Gefiederte Drache geriet darüber in solche Wut, dass die Menschen in Angst und Ehrfurcht fielen. Krieg brach nun unter den Göttern aus. Tezca, Plutoq und Azul standen auf der Seite von Zaltec, ihre Schwestern schlugen sich auf die Seite von Qotal. Ihr Kampf dauerte lang und Feuer und Rauch zogen über das Land. Große Zyklone brachen aus und tiefe Spalten wurden in die Gebirge gerissen. Endlich, als die Kraft der Götter aufgebraucht war, ergriff Qotal seinen Bruder Zaltec. Geschlagen kroch er davon und die Menschen beteten die Sieger an.

Quotals Verführung
Für lange Zeit herrschte nun Frieden in der Welt und die Menschen lachten, liebten, manchmal bekämpften sie sich, aber immer beteten sie zu ihren Göttern. Qotal sah dies und badete in ihrer Anbetung. Er verfolgte seine Schwester Kiltzi und nahm sie zur Frau. Sie sah zwar, dass dies falsch war, doch konnte sie nichts tun, war Qotal doch der Meister von allen. Qotal war nun zufrieden und fiel in einen langen Schlaf.

Nun sandte der besiegte Zaltec seine Priester unter die Leute und sie mussten sich nicht mehr in geheimen Zirkeln verstecken. Stämme begannen den Priestern zuzuhören, konnten die Weisen des Qotal ihnen doch keine Antworten liefern. Zaltecs Priester erzählten ihnen, dass die Götter hungrig seien und nach Opfern verlangten. Die Priester meinten, dass nur das wertvollste aller Opfer den Göttern gut genug sei. Und so begannen die Menschen sich selbst den Göttern zu schenken. Jede Familie gab einen der Ihren, egal ob eine Frau, einen Mann oder ein Kind. Nur jene in guter Gesundheit wurden dargeboten und die Priester begannen ihr grausiges Handwerk. Sie boten Zaltec die Herzen dar und manchmal wurden auch Opfer für Tezca und Azul gebracht. Die meisten erhielt jedoch Zaltec selbst und die Mazticer verstanden, dass nur er ihnen das Überleben sichern würde. Die Macht der Götter wuchs erneut mit der Zahl der Opfer. In seiner Freude brachte Azul nun den Regen und Watil ließ den Mais gedeihen. Die Menschen dankten ihnen und stillten fortan ihren Hunger.

Der gefiederte Drache wendet sich ab
Eines Tages wachte Qotal auf und er roch das Blut in der Welt. Als er sah, wie sich die Menschen opferten, erkannte er mit Schrecken, was er angerichtet hatte. Er weinte in Scham und Trauer, doch er versuchte auch in Ärger zurückzuschlagen. Er wollte den Menschen die Sprache nehmen, doch seine Macht war geschwunden und die Menschen hatten sich soweit abgewandt, dass sie seinen Befehlen nicht mehr gehorchten. Nur seine Patriarchen, die Weisesten aller Priester nahmen das Gelübde des Schweigens auf sich und behielten ihr Wissen für sich. Sie schworen still zu bleiben, bis Qotal einst zu seiner vollen Macht zurückgekehrt wäre. Der Gefiederte Drache hinterließ auch eine Prophezeiung in Dankbarkeit an seine Getreuen. Mit der Zeit wurde sie eine Legende und ihren genauen Wortlaut behielten sie für sich.

    Der Coatl wird kommen, um ihnen den Weg zu zeigen,

    Meine gefiederte Schlange der Weisheit und des Könnens,

    Meine auserwählte Tochter soll sie an der Küste begrüßen,

    Erkennt sie, sie wird den Mantel der Einen Feder tragen,

    Und das Eis des Sommers, gefroren unter Hitze und Feuer,

    Wird den Weg zu meinem Tor bereiten.

Danach verließ er die Wahre Welt und nahm viele seiner letzen Anhänger mit sich in das östlichste Gebiet von Payit. Von dort flog Ouotal über den Ozean in Richtung Osten davon. Seine Anhänger beschlossen an diesem Ort ein Denkmal zu schaffen. Sie ließen die Gesichter eines Mannes und einer Frau in eine Klippe hauen, um für immer Ostwärts zu blicken und auf die Rückkehr ihres Gottes zu warten.

Eclipse

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Die Geschichte von Maztica
« Antwort #2 am: 30.07.2012, 20:40:43 »
Payit: Das goldene Zeitalter

Viele Jahrhunderte folgten, in denen die Mazticer gediehen. Die Felder gediehen, die Städte wuchsen und die Nationen entwickelten sich. Die größten Städte jener Zeit waren Ulatos, Tulom-Itzi, Kultaka und Pezel. Noch gab es Nexal nicht, wenngleich das Tal, an dem es erbaut werden sollte, viele kleinere Städte enthielt. Die höchste Entwicklung erreichten die Menschen im Fernen Payit und Payit. Ihre Hauptstädte Tulom-Itzi und Ulatos überstrahlten alles andere.

In Tulom-Itzi bauten die Menschen ein großes Observatorium und begannen mit dem Studium der Gestirne. Sie untersuchten auch die Kräuter und Medizin, ihre Weisen studierten das Schicksal der Götter und Menschen. Sie erschufen Papier und die Schrift, so dass sich das Wissen über die Wahre Welt verbreiten konnte. Mittels Feuer rodeten sie den Dschungel und bauten Mais an, bis die Felder nichts mehr hergaben. Sie zogen weiter und begannen von Neuem. Krankheiten und Krieg waren unbekannt und ihre Priester vermochten nahezu alles zu heilen. Regen fiel ausreichend und sie lernten ihn zu sammeln.

Pfade und Wege
Die Payit errichteten auch ein Netzwerk aus Straßen, die selbst in der schlammigen Regenzeit sicheres Reisen ermöglichten. Immer mehr Menschen zogen in die Städte und der Handel florierte zwischen den Städten Ulatos und Tulom-Itzi. Unter großen Mühen und Verlusten begannen die Payit sogar die Inseln im Östlichen Ozean zu besiedeln. Etwa zu jener Zeit begannen auch in Kultaka und Huacli Menschen mit ihrem Aufstieg. Doch diese perfektionierten die Kunst des Krieges und schufen eine Kultur zu Ehren der kriegerischen Götter. Nun wurden wirklich große Armeen in den Städten geschaffen und Spezialisten kristallisierten sich heraus.

Die Kultur, Schrift und Kunst gedieh weiter in den Ländern der Payit und ein reger Austausch zwischen Nord und Süd fand statt. Qotal wurde immer noch gedacht, verließ er doch von hier aus die Wahre Welt. Im zentralen Gebiet Mazticers wuchs ebenfalls die Kunstfertigkeit und Federn und Mosaicbildnisse dienten dazu, die Armeen zu glorifizieren. Alle ihre Statuen wurden zu Ehren von Zaltec und seinen grausamen Brüdern Azul und Tezca errichtet, doch Schrift entwickelten jene Länder nie.

Die große Katastrophe
In jener Zeit wuchs die junge Prinzessin Aliah aus Ulatos zur Frau heran. Sie war ein Produkt generationenwährender Zucht und das Ideal der Frauen Payits. Ihre Schönheit wurde im ganzen Land gerühmt und eine Hochzeit mit ihrem Halbbruder Xetl war beschlossen. Im fernen Tulom-Itzi hörte auch der junge Prinz Tacal von ihr und wünschte sich nichts mehr als eine solche Schönheit zur Frau. Mit Getreuen reiste er zu ihrer Hochzeit nach Ulatos, getarnt unter all den anderen Gästen und nichts ahnenden Familienmitgliedern seiner Stadt. Dort nahmen sie an den Feierlichkeiten teil und suchten nach der Prinzessin. Als der Tag der Hochzeit kam, waren die versammelten Menschen von ihrer Schönheit verzückt, hatten sie doch noch nie ein so vollkommenes Wesen erblickt.

Diesen Moment nutzten Tacal und seine Verbündeten, um die Plattform zu stürmen, auf der Aliah stand. Sie töteten ihre Wächter und Tacal ergriff die Prinzessin. Sie begannen sich den Weg durch die Menge zu kämpfen und hinaus auf die grünen Felder vor der Stadt. Dort wurden sie von den Kriegern aus Ulatos umzingelt und hier erkannten diese erst, wer Aliah entführt hatte. Sofort wandten sich die Bewohner von Ulatos auch gegen alle anderen Gäste aus Tulom-Itzi, die nichts mit der Sache zu tun hatten. Tacal und seine Leute kämpften dennoch weiter und einer nach dem anderen starb. Als er mit Aliah übrig blieb, sah er wie man seine Eltern von den Palastmauern stürzte. In blinder Wut nahm er sein Maca und enthauptete Aliah, nur um selbst darauf von Pfeilen durchbohrt zu werden.

Mit diesem Verrat endete die Goldene Zeit der Payit. Es ist nicht genau bekannt warum die Menschen die großen Städte bald darauf verließen. Viele starben in den Wäldern, andere kehrten in kleine Dörfer zurück. Die Pracht der alten Städte zerfiel und der Dschungel eroberte sie zurück.

Neue Menschen, wenngleich von geringerer Klugheit, aber dafür verschlagener und gewaltsamer, begannen das Machtvakuum zu füllen. In den zentralen Bereichen Mazticas, an jenen Seen zu Füßen rauchender Berge gab es zu jener Zeit eine andere Kultur. Im Tal oder in dessen Nähe hatten die Menschen mehrere große Städte gegründet. Diese waren Cordotl, Tezat, Azatl, Zokil und viele andere. Sie bekämpften sich um des reinen Kämpfens willen und zu Ehren ihrer Herren. Ihre einzige Bestimmung war der Kampf. Während sie miteinander fochten, kamen Fremde aus dem Norden. Ein rauer und wilder Stamm aus der Wüste. Sie hatten keine Vorfahren, von denen man berichten kann, nur eine Verbindung zu den Hundsleuten. Doch ausgerechnet diese unzivilisierte Gruppe sollte fortan die Wahre Welt beherrschen.


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Die Geschichte von Maztica
« Antwort #3 am: 02.08.2012, 15:14:00 »
Der Aufstieg von Nexal

Niemand weiß wie lang diese Menschen wanderten, ehe sie ihre neue Heimat erreichten. Sie kamen in das Tal von Nexal als Eindringlinge mit großer Stärke. Sie verbündeten sich außerdem mit Tezat, der damals mächtigsten Stadt im Tal. Sie dienten ihr für viele Jahre als Krieger und gewannen Schlachten in ihrem Namen. Sie nannten sich selbst Nexalaner und besaßen eine eigene Geschichte ihres Ursprungs.

Die Geschichte des Ursprungs

Die Nexalaner haben von Beginn an den Gott Zaltec vor allen anderen verehrt und dies mit einer Leidenschaft, die alle anderen Götter in den Schatten stellt. Diese Hingabe wurzelt in jener Zeit, als sie noch eine Ödnis im Norden bewohnten. Ob es eine Wüste, ein Sumpf oder eine Küste war, ist nicht bekannt, nur dass es ein Ort der Krankheit und des Mangels an Nahrung war.

Es heißt, dass einst einer ihrer Priester namens Tecco ein Jahr lang die öde Welt nach einer Vision durchwanderte und in einer Höhle den Gott Zaltec traf. Zunächst fand er dort nur eine steinerne Säule, doch diese verwandelte sich in das Abbild des Gottes. Dieser befahl ihm die Nexalaner zu führen und das Land zu verlassen, da ihre Zukunft an einem fernen Orte lag. Er sollte sie nach Süden in ein Tal führen, von wo aus sie die Welt in seinem Namen beanspruchen würden. Tecco tat wie geheißen, nahm die steinerne Säule mit sich und kehrte zu seinem Stamm heim. Sie nahmen ihre Habe, sowie die heilige Steinsäule und zogen für viele Jahre durch die Wahre Welt, stets auf der Suche nach dem prophezeiten Ort. Man weiß nicht, wie lang die Reise dauerte, doch es war wohl erst der Enkel von Tecco, der Schamane Cattl, welcher den Stamm letztlich in das Tal von Nexal führte.

Das Große Tal

Als die Mazticer das Tal erreichten, war dieses jedoch von Menschen bewohnt, die wohlhabender und mächtiger waren, als sie es zu sein schienen. Doch die Mazticer waren sich ihrer Sache sicher, denn nur sie waren die Auserwählten von Zaltec. Als neues Heim beanspruchten sie die flache Insel im See. Es war ein Land, das niemand sonst wollte. Die Mazticer gründeten hier dennoch ihr Dorf und schon bald erhob sich zwischen den Hütten eine Pyramide zu Ehren ihres Gottes. Je mehr das Dorf zur Stadt heran wuchs, umso breiter und höher wurde die Pyramide, bis sie schließlich ein Wunder der Wahren Welt selbst wurde. Bis dahin war es jedoch noch ein schwieriger Weg, war doch Tezat die mächtigste Stadt im Tal. Die Nexalaner begaben sich zunächst unter ihren Schutz und boten ihre Dienste als Krieger an. Sie stand im Konflikt mit der südlicheren Stadt Azatl und dem westlich gelegenen Zokil. Viele kleinere Siedlungen waren mit den großen Städten verbündet und eine art fragiles Gleichgewicht herrschte im Tale von Nexal. Keine der drei Städte konnte die Vormachtstellung ergreifen, da sich immer zwei gegen eine verbündeten, wenn diese zu mächtig wurde. Hier nun griffen die Mazticer ein, stand doch ihre Insel direkt zwischen den Städten. Auf der öden Insel stellten sie ihren heiligen Stein auf und ihre Zahl wuchs stetig.

Sie brachten in das Tal eine neue Kraft der Verehrung und Hingabe zum Krieg. Kein Krieger einer der anderen Städte war so furchtlos und wild im Kampf, kein Bogenschütze vermochte so genau zu treffen, wie die Mazticer. Immer mehr verließen sich die Tezat auf ihre neuen Verbündeten. Sie bildeten die vordersten Reihen, sicherten die Nachhut, sie kämpften und starben, aber am Wichtigsten von allem, sie nahmen Gefangene. Die Opferungen von Gefangenen war kein Novum im Tal und die Städte kannten schon lang eine solche Praxis, um einen Sieg zu feiern. Krieger erhielten Ansehen nicht nach Zahl erschlagener Feinde, sondern der Anzahl ihrer Gefangenen. Doch die Nexalaner brachten die Opferungen zu Ehren von Zaltec in blutigste Höhen. Mit dem Ausmaß dieser Taten wuchs auch die Zahl ihrer Siege und ihr Ruhm. Ihre Taten wurden zum Beispiel für die Bewohner des Tals und nun wollten sich alle in der Opferbereitschaft übertreffen.

Verrat und Diplomatie

Mit Hilfe der Nexalaner gelang es der Stadt Tezat beinahe die Vormachtstellung im Tal zu erreichen. Sie erhielten die höchsten Tributzahlungen und verlangten immer mehr von ihren Nachbarn. Diese fürchteten sich vor den Verbündeten der Stadt und dennoch gedieh ein rebellischer Geist. Als die Spannung am Höchsten war, ging der Kriegshäuptling der Nexalaner zu den Führern der Feinde von Tezat und schlug ihnen ein neues Bündnis vor. Sorgsam planten die Mazticer ihren Coup in Form einer Entscheidungsschlacht.

Als die Armee von Tezat vorrückte, sicherten die Nexalaner ihre Flanken. Doch diese fielen plötzlich über die Tezat her und ihre neuen Verbündeten stürmten ebenfalls heran. Die Tezat flohen in ihre Stadt, doch auch dort wurden sie weiter bedrängt. Die Nexalaner selbst drangen bis ins Herz der Stadt vor und stürmten die heilige Pyramide mit dem Altar des Sonnengottes Tezca, welche sie nun in Brand steckten. Groß und grausam waren die folgenden Opfer und Schlachtungen zu Ehren von Zaltec. Als Führer und Sieger beanspruchten die Nexalaner die meisten Schätze und Sklaven. In der Folge dieses Sieges wurde ihre Insel zur wahren Stadt und sie selbst die neuen Herren des Tals. Durch geschickte Diplomatie, Drohungen und Heirat wechselten sie ständig ihre Allianzen und konsolidierten ihre Macht.

Ihre Zahl wuchs stetig und mit Hilfe des Pluma schufen sie schwimmende Gärten und erweiterten ihre Insel inmitten des Sees. Steingebäude wurden errichtet und immer größere Pyramiden für alle Götter erbaut. Doch immer überragte der Tempel des Zaltec alle anderen. In seinem Inneren blieb die Sandsteinsäule, welche einst der Priester Tecco gebracht hatte. Ihre Stadt wurde seitdem Nexal geheißen und bald nicht nur das Zentrum des Tales, sondern das Herz der Wahren Welt.

Die Geburt eines Imperiums

Mit der wachsenden Macht der Nexalaner änderte sich auch die Rolle ihrer Kriegshäuptlinge. Von nun an wurden sie verehrter Ratgeber genannt und nur noch jene kamen in das Amt, welche sich besonders ausgezeichnet hatten. Der erste von ihnen war Ipana, später als Ipana der Erste bekannt, da zwei Nachfolger mit dem selben Namen folgten. Er übernahm die Regentschaft etwa 240 Jahre vor Ankunft der Goldenen Legion. Er vereinte die Städte des Tales unter seiner harten Hand und die Städte Azatl und Zokil wurden von den Nexal absorbiert. Ihre Führer und Adligen wurden zu simplen Höflingen von Ipana. Ihre Götter wurden jedoch nicht gebannt, da in Maztica Platz für alle Religionen herrschte. Dennoch wurde in jeder Stadt ein Tempel für Zaltec errichtet.

Nach Ipana folgte sein Enkel Tenoch und versuchte über zwanzig Jahre das rebellische Tezat in sein Reich einzugliedern. Erst dessen eigener Sohn Ipana II. war in seiner 12 Jährigen Regentschaft erfolgreich. Durch Tücke und Verschlagenheit gelang ihm, woran seine Vorgänger scheiterten. Ihm folgte Ipana III.Er herrschte für einundfünfzig Jahre und während jener Zeit gerieten immer mehr Städte im Tal unter die Knute von Nexal. Selbst dies war nur der Auftakt zu noch größeren Eroberungen und stetig sollte die Macht Nexalas wachsen, bis hin zu den Tagen von Naltecona, unter dessen Herrschaft das Reich seine größte Ausdehnung erlangte.

Die Federkriege

Nachdem die Befriedung des Tales abgeschlossen war, gab es für Ipana III. keine Feinde mehr. Dennoch verlangte es den Gott Zaltec nach immer mehr Herzen und wollte man sich seinen Schutz weiterhin versichern, brauchte es auch neue Opfer. Ipana III. kam nun auf eine neue Idee, welche andernorts sicher absurd erschienen wäre. Ob sie ihm allein entsprang, oder seine tückischen Priester ihren Anteil hatten, ist nicht überliefert. Der Herrscher ließ den Städten des Tales befehlen eine große Zahl an Kriegern für eine Zeremonie, welche Federkriege genannt wurde, in die Stadt zu kommen. Der einzige Sinn bestand darin, Gefangene und damit Opfer von den anderen Mächten für den Gott zu erhalten. Dazu begannen die Armeen von Tezat, Azatl, Zokil und Nexal sich selbst auf einem Schlachtfeld an dem See zu bekämpfen. Adlige, Höflinge und Frauen schauten dem grausigen Spiel zu. Einen ganzen Tag dauerte der Kampf, bis alle Stämme genug Gefangene gemacht hatten, um den Hunger Zaltecs für lange Zeit zu stillen. Doch irgendwann war auch der letzte Gefangene dem Gott geopfert und die Priester riefen nach weiteren Opfern. Ipana III sah sich nun gezwungen in Zukunft Opfer außerhalb des Tales zu suchen.

Zuerst zog er gegen das benachbarte Kultaka, doch diese widerstanden den Angriffen stetig. Frustriert von seiner ersten Niederlage ließ Ipana III. sein Heer westwärts ziehen. Sie kamen in das trockene und bergreiche Land der Huacli. Zunächst eroberten sie die östlichste Stadt Ixtal und verbrannten dort den Tempel. Fünftausend Gefangene sollen sie dabei gemacht haben und mit ihnen die Altäre von Nexal in Blut getränkt haben. Mit Pulco verhandelten sie und letztlich schloss sich diese zentrale Stadt dem Reich an. Mit ihrer Hilfe eroberten sie im kommenden Jahrzehnt das Umland und drei weitere Städte fielen unter einem wilden und blutigen Kampf. Nur die sechste Stadt, das ferne Otomi konnte einer dreijährigen Belagerung widerstehen, fiel am Ende jedoch auch in die Hände der Nexalaner. Bald darauf starb Ipana III. und dessen Großneffe Tolco übernahm die Regentschaft. Er hatte sich dies durch seine Taten als General der Armee verdient und soll eigenhändig mehr als einhundert Gefangene gemacht haben.

Konsolidierung und Wachstum

Nach der erfolgreichen Eroberung der Städte von Huacli, wandte sich Tolco nun den weiten Ebenen von Pezelac zu. Auch hier war kein leichter Sieg zu erringen und die Niederwerfung des großen Landes zog sich viele Jahre hin. Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit Tolco und ein Pfeil durchbohrte seine Rüstung von Tolco, als er und seine Krieger die Hauptstadt von Pezelac stürmten. Nun folgte eine Enkel von Ipana III. auf dem Thron, bekannt als Tenoch II. Er herrschte für einundzwanzig Jahre und unter seiner Regenschaft kam kein neues Land hinzu. Allerdings begann nun der Handel im Reich zu florieren.

Es war Tenoch II. zu verdanken, dass nun auch Straßen aus dem Tal heraus gebaut wurden und die erste verband bald darauf Cordotl und Palul mit dem Herzen des Reiches. Eine zweite Straße wurde gen Westen in das Land Huacli gebaut. Herbergen wurden entlang der Straßen errichtet und Patrouillen sorgten für ihre Sicherheit. Eine dritte Straße wurde jedoch nicht fertiggestellt, nachdem die Pezel gegen ihre Tributzahlungen rebellierten. Tenoch ließ eine Armee unter Führung seines Sohnes Chimal nach Pezelac marschieren. Sie vernichteten eine der kleineren Städte derart brutal, dass bald darauf die gesamte Nation aufgab und fortan Tributzahlungen an Nexal leistete. Außerdem kehrte Chimal mit zahlreichen Schätzen, Sklaven und Opfern heim. Daraufhin wurde der Tempel von Zaltec in Nexal erweitert und noch höher gebaut, um einem Opfer von 5000 Menschen gebührende Ehre zu erweisen.

Ausweitung des Handels

Als sein Vater starb, folgte ihm erwartungsgemäß Chimal auf den Thron und herrschte für achtzehn Jahre. Seine Kriege beschränkten sich auf kleinere Kampagnen gegen Kultaka, die hauptsächlich dazu dienten Opfer für den Blutdurst der Götter zu fangen. Unter seiner Herrschaft wurden die Städte Pezelacs in das Handelsnetzwerk des Reiches integriert und einige Händler begannen sogar damit bis nach Payit vorzudringen. Zum ersten Mal kam es damit auch zum Kontakt zwischen Ulatos und Nexal. Als Chimal starb, kam sein Sohn Totep an die Macht. Doch er war ein schwacher Herrscher und fiel sechs Jahre darauf einem Anschlag zum Opfer. Es heißt sein Neffe Zomoc soll dabei eine Rolle gespielt haben. Zumindest folgte nun dessen Regentschaft.

Die letzte Eroberung

Der neue Herrscher wollte einmal mehr als Eroberer in die Geschichte eingehen, doch hatte er aus der Geschichte gelernt und ließ von Kultaka ab. Stattdessen wandte er sich gen Südwesten gegen das primitive Volk von Kolan. Sie lebten in einigen furchtbaren Tälern an der sonst öden Westküste, weitab von Nexal oder den Huacli. Zomoc selbst blieb in seiner Hauptstadt und schickte nur seinen Heerführer Coyo, der letztlich siegreich mit vielen Sklaven heimkehrte. Nach ausgiebigen Feiern endete er jedoch auf dem Opferaltar Zaltecs und Zomoc verbrachte den Rest seiner Herrschaft in Angst vor Intrigen und Rache.

Nach Zomocs Tod wurde die direkte Ahnenreihe der Herrscher unterbrochen und fortan wählten die Adligen der Stadt ihren Führer aus einem entfernten Zweig der Familie. Der neue hieß Izco und er bestieg den Thron fast genau ein Jahrhundert vor Ankunft der Goldenen Legion. Seine und die Herrschaft seines Sohnes Izco II wurde eine Zeit kultureller Blüte und des Wachstums. Der Handel florierte und auch der Tribut aus eroberten Gebieten floss reichlich. Die Große Pyramide wurde zur Zeit der Trhonfolge von Izcos Sohn erweitert und ein Opfer von 1.000 Herzen dar gebracht.

Als nächste folgte Pakli und seine Regentschaft wurde erneut von Konflikten getrieben.  Er ließ erneut einen Feldzug gegen Kultaka führen. Außerdem entsandte er eine Armee durch Pezelac, um das Land der Payit unter seine Kontrolle zu bringen. Doch damit strapazierte er auch die Finanzen des Reiches und zugleich endete die Expedition nach Kultaka in einem weiteren Disaster. Als die Nachricht über diese Niederlage sich in Huacli verbreitete, kam es dort zu Aufständen. Danach musste sich Pakli für den Rest seiner Herrschaft mit Revolten der Kolan und der Bewohner von Pezelac plagen und sein Dahinscheiden nach 14 Jahren Regentschaft erschien so manchem als Segen.

Die kriegerische Herrschaft des Chalco

Nach all den Problemen erwählte man nun mit dem Krieger Chalco einen fähigeren Mann. Sofort führte er eine straff organisierte Expedition gegen Kultaka und es gelang zumindest mehr Gefangene heimzubringen, als in irgendeiner Schlacht der Vergangenheit. Die Armee Nexalas war sogar drauf und dran die Hauptstadt des Feindes einzunehmen, doch sammelten sich ihre Feinde unter dem berüchtigen jungen Krieger Takamal. Mit ihm an der Spitze und der Angst um ihre Heimat im Rücken fochten sie eine Schlacht, die Legende wurde. Chalco musste sich zurückziehen, doch brachte er mehr als Zehntausend Gefangene nach Nexala.

Zugleich wurde die Herrschaft Chalcos von einigen religiösen Dingen geprägt. So ließ der Herrscher nach der legendären Heimat der Nexala hoch im Norden suchen und den Ort, an dem sich Zaltec dem Priester Tecco offenbart hatte. Auch sandte er Expeditionen in das Haus des Tezca, um die sagenumwobene Stadt Tewahca zu suchen. Beide Suchen blieben bis zu seinem Tod nach 26-jähriger Herrschaft ohne Erfolg, doch das Imperium hatte nun seinen Gipfel erreicht.

Der vorletzte Herrscher

Der neue Herrscher hieß Axalt und er war noch ein Jüngling, als er den Thron bestieg. Dennoch war er schlau und geeignet für sein hohes Amt. Eine Reihe kleinerer Kampagnen gegen Kultaka wurden gestartet, wenngleich ohne nennenswerten Erfolg. Dabei erwies sich jedoch sein Sohn Naltecona als besonders fähiger Heerführer. Unter Axalts Herrschaft sollte ein weiterer Palast gebaut werden, der später Ort dramatischster Ereignisse wurde. Er starb nach zwanzig Jahren und sein Sohn sollte nun das Reich in die kommende Krise führen.


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Die Geschichte von Maztica
« Antwort #4 am: 06.08.2012, 13:10:11 »
Die Ankunft der goldenen Legion

Naltecona, der tragische Herrscher

Naltecona übernahm das mächtigste Imperium, dass die Wahre Welt je gesehen hatte, doch sollte er es auch in seine schwerste Krise führen. Als erste ließ er sich jedoch einen neuen und noch prächtigeren Palast bauen und seine Fertigstellung mit 5.000 Opfern auf den Götteraltären feiern. Doch noch während dieser Bautätigkeit begannen andere Zeichen und Wunder die Bevölkerung zu beunruhigen. Im zweiten Jahr seiner Herrschaft erschien ein großes Licht, heller als jeder Stern, am Himmel und brannte für zwanzig Tage. Rasch ließ Naltecona aus Furcht vor dem Zorn der Götter einen Feldzug gegen Kultaka starten, um Gefangen für Opferungen zu erlangen. Doch Takamal obsiegte und so ließ Naltecona stattdessen die heimkehrenden Führer seiner Armee auf den Altären opfern. Kurz darauf brach ein Feuer auf der Großen Pyramide Nexalas aus und der Tempel Zaltecs brannte nieder. Ein Jahr später kam es zu einem roten Sonnenaufgang, wobei sich das Rot im Lauf des Tages verstärkte und der ganze Himmel in Blut getränkt schien. Natürlich zogen die Priester Zaltecs an diesem Tag alle zum Altar, die sich als Opfer eigneten und anscheinend besänftigte es den Gott und der Himmel war am folgenden Tag von normaler Farbe. Dennoch hinterließ dieses Ereignis die Nexalaner in großer Sorge.

In den nächsten Jahren setzten sich diese Omen stetigt fort. Der Zatal brach aus und bließ Asche in die Luft und ein gewaltiger Sandsturm tobte im Haus des Tezca. Gleichzeitig wurde Naltecona von Träumen geplagt, indem er ein gewaltiges Kanu sah, welches über den Ozen aus Richtung Osten kam. Das letzte Omen war schließlich eine gewaltige, gefiederte Kreatur, welche auf der Pyramide des Zaltec landete und Angst und Schrecken in allen Nexalanern auslöste. An jenem Tag, landete auch Cordell mit seinen Legionären an der Küste von Payit.

Die Schlacht von Ulatos

Als Cordell mit seinen Legionären in Ulatos einzog, war dessen Regent unentschlossen ob er den Fremden freundlich begegnen oder sie als Angreifer sehen sollte. Obwohl er sich letztendlich entschloss diplomatisch aufzutreten, griffen einige hitzköpfige, junge Männer die Legion an. Dieser Übergriff wandelte sich schnell zu einem einen Tag währenden Gemetzel, mit vielen Toten.

Die Payitaner kämpften zwar tapfer, doch ihre Steinpfeile waren wirkungslos gegen die Stahlrüstungen der Legion, ihre Feuerwaffen wirkten auf sie wie mächtige Kampfmagie und als Cordell schließlich seine Reiter in die Schlacht schickte, brach die Moral der Payitaner endgültig. Nie zuvor hatte man Pferde in der wahren Welt gesehen, Ross und Reiter erschienen ihnen wie ein monströses Wesen.

Das uralte Payit fiel schließlich durch eine Streitmacht von gerade einmal 500 Männern nach nur einem Tag.

Die Pläne des Eroberers

Die Priester in Cordells Gefolge begannen bald die Tempel der bösen Götter in Ulatos zu zerstören, während sich Cordell alles Gold bringen ließ, dessen er habhaft werden konnte. Seine Expedition hatte sich jetzt schon gelohnt, er war ein reicher Mann. Doch schon bald drangen Gerüchte über Nexal und dessen noch unermesslichere Schätze an seine Ohren. Cordell, dessen Gier keine Grenzen kennt, beschloss das Nexal sein nächstes Ziel sein würde. Doch zuerst brauchte er einen sicheren Heimathafen in der wahren Welt.

Zusammen mit payitischen Zwangsarbeiter begannen seine Legionäre mit dem Bau einer großen Hafenfeste in der Bucht von Ulatos, welche schließlich Helmshafen genannt wurde. Dort ließ er all sein Gold einlagern, während er selbst ein luxuriöses Anwesen in Ulatos bezog. Während der Bau der Feste andauerte, begann Cordell Pläne und Bündnisse zu schmieden. Kultaka, der Erzfeind Nexals trat mit dem Vorschlag einer Allianz an ihn heran, während er Nachschub aus der alten Welt ordern ließ. Gleichzeitig entsendete er einen seiner Generäle namens Pazzaron mit mehreren Schiffen nach Süden, um mehr über die wahre Welt zu erfahren, während er den Marsch nach Nexal plante.

Nalteconas Unsicherheit

Nachrichten über den Fall von Ulatos durch eine fremde Streitmacht erreichten bald Nexal und lösten Panik aus. Besonders Naltecona war beunruhigt, hatte er doch die Ankunft vieler Boote aus dem Osten schon in seinen Träumen gesehen und die Omen damit in Verbindung gebracht. Unsicher wie er der Situation begegen sollte, begann Naltecona Krieger aus allen Teilen seines Reiches in Nexal zu versammeln.

Gleichzeitig ließ er erneut Tausende auf den Altären der Götter opfern, in der Hoffnung um Beistand im Kampf gegen die Legion. Sklavenjäger wurden in alle Teile des Reiches entsandt, um Opfer zu verschleppen, vor allem Wilde, außerhalb der Städte. Doch die Herrschaft Nexals über seine unterworfenen Völker war dennoch so schwach wie lange nicht mehr. Einige sahen in der Legion eine Streitmacht, welche von Outal geschickt wurde um das grausame Nexal niederzuwerfen, andere sahen in dieser Krise lediglich die Chance ihre Unabhängigkeit zurück zu erlangen. Kolan war schließlich das erste Land, dass die nexalischen Tributeintreiber vertrieb oder erschlug.

Verängstigt sitzt Naltecona auf dem Thron seines bröckelnden Reiches und erwartet den nächsten Zug der Legion ...