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Autor Thema: Der Federkrieg  (Gelesen 10245 mal)

Beschreibung: Kampfthread

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Eclipse

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Der Federkrieg
« am: 04.08.2012, 20:10:25 »

Eclipse

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Der Federkrieg
« Antwort #1 am: 03.10.2012, 14:24:36 »
Die Sklavenpferche

Block 1: Gruppe
Block 2: Wächter

Karte
Status

1. Yao, Torkk und Xiuh bitte noch Ini würfeln!
2. Der Wächter schläft noch 3 Runden lang.
3. Alle SC sind an eine Stange gefesselt.

Necahual

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Der Federkrieg
« Antwort #2 am: 03.10.2012, 14:59:34 »
"Er schläft für ein paar Augenblicke. Wenn einer von euch uns von seinem Geist erlösen möchte, ist jetzt der beste Zeitpunkt um auf zu stehen und ihm die Kehle durch zu schneiden!" Raunt Necahual kaltblütlig ihren Mitgefangenen zu.
Free: Sprechen

Yaotlchone

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Der Federkrieg
« Antwort #3 am: 04.10.2012, 07:35:02 »
Yaotlchones Ohren beginnen zu rauschen als Tlacatl seinen ursprünglichen Namen zurückweist. Der Krieg stürzt sich in seinem Körper und beginnt durch ihn hindurch zu marschieren. Die Blutbahnen hallen in immer stärkeren Pulsieren die Schritte wieder und beginnen sich als violett schimmernde Bahnen sich an Yaotlchone's Hals abzuzeichnen. Der vorher in schwacher Demut gesenkte Kopf wird vorerst nur mit einer verkrampften Kraftanstrengung in dieser Position gehalten. Die Drohung des Aufsehers, Tlacatl das Fleisch von den Knochen zu trennen und ihm dadurch mit dem Tode droht sprengt Yaotlchones angespannte Ketten der Selbstbeherrschung. Seine Muskeln beginnen sich anzuspannen, drücken auf die Fesseln bis die Haut um die Kontaktstellen weiss wird. Auf ein grollendes Keuchen folgt ein kurzer Moment Stille. Dann birst mit einem Knacken der Stock, der die Arme auf dem Rücken hielt. Ein dumpfer Knall kündigt vom Reissen des Seils, das Yaotlchones Hände band.  Wie ein Jaguar schlägt er mit seinen zu Pranken geformten Fingern nach der Halsfessel und zerreisst sie.

Yaotlchones Brust dehnt sich aus, als er mit einem langen Atemzug die Freiheit wittert. Langsam hebt sich sein Kopf aus der gesenkten Position und richtet mit sich den gesamten Körper zu einem stolz Aufrecht stehenden Krieger. Animalischer Irrsinn spricht aus seinen Augen. Die Iris ist vollständig verschlungen von den geweiteten Pupillen. Unzählige Blutäderchen färben das Weiss der Augen zu einem beinahe leuchtendem Rot.

Schleichend, lauernd schiebt sich Yaotlchone zum Liegenden Aufseher hin. Es scheint, als  folge der Rest des Körpers seinen mordlüstern nach vorne gestreckten Händen, deren Finger sich wie die Klauen einer Raubkatze von der Handfläche abspreizen.     

Free:enter Rage
SA: fesseln unter zuhilfenahme des Heropoints sprengen
MA: zum Wärter Bewegen

Tlacatl

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Der Federkrieg
« Antwort #4 am: 04.10.2012, 09:53:41 »
Tlacatls Blick färbt sich etwas, als aus dieser Situation eine undurchsichtiges Wirrwarr von Blut und Hass zu werden scheint. Der Zeitpunkt der Flucht ist gekommen, mit dem Zusammenbrechen des Wächters und dem gewaltigen Ausbruch des Menschen in der Mitte der Fesselung. Ein Zeitpunkt, den sie nicht verstreichen lassen dürfen, denn der Preis für ihren Versuch würde der Tod sein, eingedenkt dessen, dass auf ihrer Reise bereits potentielle Opfer für weniger erschlagen worden sind.

Tlacatl und Necahual können sich nun besser bewegen, weil sie nur noch zu zweit an einem Stück der Fesselung hängen. [i]"Ich habe jedoch nicht so urwüchsige Kraft."[/i], muss Tlacatl sich eingestehen und überlegt, wie wahrscheinlich es sein wird, wenn er sich an seiner Fesselung zu schaffen macht. Andererseits ist das ihre Fesselung beschädigt und wahrscheinlich wird es leichter sein, sich zu befreien. Dennoch beobachtet Tlacatl noch für einen Moment die Situation. "Ob der Jaguar auch unsere Fesseln sprengen kann?", fragt Tlacatl den sich an den Wärter anpirschenden Mann offen. Die Ohren jedoch in den Wind haltend, ob andere den Ausbruch schon mitbekommen haben. Wenn ja, wird es Tlacatl zur Eile antreiben.

FA: Sprechen
MA: Wahrnehmen 18

Optional, sollte Tlacatl wahrnehmen, dass sich Menschen der Hütte nähern: SA: Versuch die Fesseln zu sprengen.
« Letzte Änderung: 04.10.2012, 09:58:48 von Tlacatl »

Torkk

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Der Federkrieg
« Antwort #5 am: 04.10.2012, 13:35:09 »
Torkk, welcher die Worte von Tlacatl in Sachen sein Name wäre Mensch auf sich hat wirken lassen und begann zu begreifen, findet sich plötzlich in einer Situation wieder, wo es Zeit wurde zu handeln.
Denn wann würde nochmal solch eine Chance zum Ausbruch und zur Flucht bestehen?

Und so sieht Torkk nichts anders als diese eine Chance und versucht diese zu nutzen, indem er laut auf Echsisch - der Muttersprache der Echsen - ein [color=green][b]"Zaltec!"[/b][/color] faucht und dabei seiner Muskeln anspannt, um wie wild und wie ein an Luft gesetzter Fisch im Netz seine Fesseln zu lösen und zu sprengen.

Seine Klauen und seine Schuppenstacheln sowie -hörner helfen dem Echsenmensch dabei und machen ihm große Dienste, wobei Torkk ruckartig nach seiner Befreiung auf den von Necahual ausgeschalteten Wächter kehlig fauchend zuspringt, um demnächst seine scharfen Zähne in die Kehle des Wächters zu rammen.

SA: Fesseln sprengen dank Hero Point (bereits gestrichen)
MA: O-SO
FA: Reden+Fauchen
Stör mich nicht beim Häuten!

Eclipse

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Der Federkrieg
« Antwort #6 am: 05.10.2012, 14:10:17 »
Nach dieser qualvollen langen Reise, scheint sich das Glück den Gefangenen endlich zuzuwenden. Nicht nur, dass es Necahual gelingt den Wächter in einen sanften Schlummer zu schicken. Nein es gelingt Yaotlchone sogar in wilder Wut seine Fesseln zu sprengen. Dank der gelockerten Fesseln gelingt es sogar Torkk sich der seinen zu entledigen, wobei er sie schlichtweg mit seinen Dornen und Schuppen zerfetzt.

Tlacatl horcht aufmerksam auf, doch der Tumult hier drin scheint für den Augenblick unbemerkt geblieben zu sein. Er kann nichts Verdächtiges hören, außer den Alltagsgeräuschen der Stadt. Doch für den Augenblick kann der Lopango und der Fremde ohne Namen noch nichts tun. Letzter windet sich wie wild in seinen Fesseln, doch kann er sie anders als Yao nicht abstreifen.

Eclipse

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Der Federkrieg
« Antwort #7 am: 05.10.2012, 14:11:40 »
Die Sklavenpferche

Runde 2

Block 1: Gruppe
Block 2: Wächter

Karte
Status

1. Yaotlchone und Torrk haben sich befreit.
2. Der Wächter schläft noch 2 Runden lang.
3. Xiuh, Tlacatl und Necahual sind gefesselt.

Yaotlchone

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Der Federkrieg
« Antwort #8 am: 05.10.2012, 19:15:06 »
Yaotlchone lässt sich mit seinen Prankenhänden voran auf seinen Peiniger fallen. Lange hatte er stoisch die Scläge und Tritte über sich ergehen lassen. Doch nun ist er wie ein anderer Mensch, oder eher wie ein Tier. Mit dem Sturz nach vorn lässt er seine beiden Daumen wie Obsidianklingen auf den Hals treffen. Obwohl die Hände auf den Seiten abgleiten reisst einer der Nägel die Seite auf, so dass Blut heraussprudelt.
Nun auf dem Nassen Boden aufgestützt dreht Yaotlchone ruckartig nach rechts Hinten zu Tlactl, den Wahnsinn in den Auen und die heiser ausgesprochene Frage auf den Lippen "Yaotl?"

FA: coupe de grace

Necahual

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Der Federkrieg
« Antwort #9 am: 06.10.2012, 02:50:17 »
Sprachlos und voller Anspannung hat Necahual das Geschehen verfolgt. Das Erwachen des Killerinstinkts, wie er Yaotlchone übermannt und zum Blut seines Opfers treibt - diese Eindrücke lassen sie aufgewühlt zurück. Sie hat nie dem Tod eines anderen Menschen entgegen gefiebert - heute scheint sich dies zu ändern. Unweigerlich drängen sich die Bilder der auf dem Weg gestorbenen Mitgefangenen ins Gedächtnis: Der Junge, der kaum 13 Tun erlebt hat, die Frau in Necahuals Alter, deren Säugling die Nexalaner zum Sterben zurück liessen, die Männer die wagten zu fliehen und wie Hausschweine geschlachtet wurden, ihre auf Ewigkeit gepeinigten Seelen würden ein wenig Linderung erfahren - so hofft es Necahual als sie versucht einen Blick in die Augen des Todgeweihten zu erhaschen.
Delay. Ich bin gespannt was Torkk macht.
« Letzte Änderung: 06.10.2012, 17:03:51 von Eclipse »

Eclipse

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Der Federkrieg
« Antwort #10 am: 06.10.2012, 14:03:37 »
Der Wächter reißt die Augen wieder auf, als Yaotlchones Klauen seinen Hals berühren, doch es ist zu spät. Die messerscharfen Nägel reißen seinen Hals und Blut spritzt hoch, besudelt den Brustkorb des Mannes über ihm. Mit einem grausigen Glucksen, speit er Blut aus und versucht einen Schrei loszulassen, doch dieser bleibt ihm in der offenen Kehle stecken. Nach all den Misshandlungen welche er der Gruppe zugedacht hatte, scheint ihn sein gerechtes Schicksal zu ereilen. Seine Augen blicken noch einmal ungläubig zu den Gefangenen, unwissend was mit ihm geschehen war, ehe er sie endlich schließt und verstirbt.
Indessen schnauft Torkk kurz, auch er wollte seine Rache nehmen, doch der Mensch kam ihm zuvor. So rammt er noch einmal kurz seine Fussklauen in den verstorbenen Wächter, ehe er sich abwendet. Sein Blick bleibt an Tlacatl haften, welcher freundlich zu ihm war und ihm zumindest etwas Zuversicht gespendet hat. Mit einem nicht zu deutenden, starren Gesichtsausdruck erhebt die Echse die Klauen und Tlacatl zuckt schon zusammen. Doch da fährt der Hieb nieder und die Pranken des Echsenmenschen durchtrennen Tlacatls Fesseln und entlassen auch ihn endlich in die Freiheit.
Standard: Torkk durchtrennt erfolgreich Tlacatls Fesseln

Tlacatl

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Der Federkrieg
« Antwort #11 am: 06.10.2012, 16:20:01 »
Tlacatl blickt zufrieden auf die von der Echse durchgetrennte Fesseln. Beeindruckt von der Echse Fähigkeit seine Klauen so präzise nutzen zu können, nickt der Krieger ihm entschlossen zu. "Danke.", artikuliert er seinen großen Dank recht wortkarg. Kein Zeichen der Undankbarkeit, sondern eher der Situation geschuldet, welche sehr gefährlich ist. Der Mann lässt sich wieder in Azuls Fluss treiben, der ihn schon zu Necahual gespült hatte, diesmal spült er ihn entweder in die Freiheit oder in den Tod. Er ist nicht die Quelle des Flusses und auch nicht die Mündung. Die Ereignisse fallen, wie Zufall und Götter sie stricken, und jeder Mensch und alle Menschen nehmen nur ein Stück dieses Stromes mit, im Ganzen wie im Speziellen. Tlacatl wirft die Fesseln von sich weg.

Sein Blick fällt auch den Mann, der in Yaotl nennt. Tlacatl wirkt seit diesem Wort geistesabwesend, als würde dieses Wort ihm irgendwas sagen, aber als würde er sich nicht gänzlich erinnern. Eine Mischung aus einem verwunderten und fragenden Blick herrscht in im Gesicht von Tlacatl vor. [b]"Yaotl?"[/b], fragt er schließlich unschlüssig, auf die merkwürdigen Pranken des Mannes schauend, dessen Klauen die Kehle des Mannes so effektiv wie brutal zerrissen habeen. Tlacatl weiß es nicht zuzuordnen, sodass er sich unschlüssig umdreht und erstmal Necahual befreien will. Die Situation ist nicht leicht zu überblicken, die plötzliche Befreiung, der Geruch von frischem Blut und eine Echse mit scharfen Krallen und einem Mann, der einen zumindest derartigen Geist zu befehligen scheint, der auch ihm krallenartige Hände verschafft. Necahual wird ihm helfen können zu verstehen, also befreit er sie.

Full-Round Action: Necahual befreien
FA: Sprechen
« Letzte Änderung: 06.10.2012, 16:20:31 von Tlacatl »

Necahual

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Der Federkrieg
« Antwort #12 am: 06.10.2012, 16:58:04 »
Necahual steht ein wenig verloren da. Sie ist erstaunt, wie schnell das erhabene, erfüllende Gefühl von Macht über das Leben wieder aus ihrem Geist weicht und nur eine beklemmende Leere zurücklässt. Sie weiss nicht ob ihr übel ist oder zum weinen, ihre Gedanken driften hinfort, durch das Dickicht des Dschungels, zwischen den Riesen des Waldes hindurch, über Steine, Büsche und Bäche hinweg, fliegend auf der Jagd nach der Stimme ihrer Mutter. So bekommt sie nicht mit wie der Echsenmensch Tlacatl befreit und merkt genauso wenig wie dieser ihr die Fesseln abnimmt. Sie kann seinen hilfesuchenden Blick nicht beantworten sondern starrt ihn vollkommen abwesend mit großen Augen an.
Ich hoffe es ist für euch okay: Ich fand diesen intensiven Moment der emotionalen Überforderung als passenden Auslöser für eine Absence.
1d101d10 = (9) Gesamt: 9 Runden fascinated.[1]
 1. No risk no fun. Das ist mein Motto.

Eclipse

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Der Federkrieg
« Antwort #13 am: 06.10.2012, 17:06:18 »
Die Sklavenpferche

Runde 3

Block 1: Gruppe
Block 2: Keiner

Karte
Status

1.) Einzig Xiuhcoatl ist noch gefesselt
2.) Necahual ist für 8/9 Runden fascinated
3.) Standardaktion um Necahual wachzurütteln

Tlacatl

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Der Federkrieg
« Antwort #14 am: 07.10.2012, 17:53:24 »
Tlacatl blickt Necahual an. [i]"Was ist mit ihr? Sie ist frei. Hat sie Angst vor der Freiheit? Doch ihrem Handeln geht unsere Freiheit voraus..."[/i] Der Krieger kann das Handeln der Frau nicht einordnen und wendet sich unsicher ab. Was für eine merkwürdige Situation, die sich Tlacatl gar nicht erschließt. Was sich ihm jedoch erschließt, ist die Notwendigkeit, sich möglichst bald auf eine die Flucht zu begeben und das mit so vielen Männern und Frauen wie möglich. Je mehr frei sind, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass zumindest einer von ihnen lebend aus dieser sinnlosen Massenopferung herauskommt.

Schnellen Schrittes bewegt sich Tlacatl, ungeachtet der feindseligen oder zumindest angespannten Unterredung um das Steinhirn, auf Xihucoatl zu und beginnt seine Fesseln zu lösen. Der Mensch kann nicht beurteilen, was Xihucoatl solche Worte gefunden hat. Wahrscheinlich liegt es an der Aussichtslosigkeit der Situation. Dennoch hat keiner eine sinnlose Opferung verdient, auf deren Weg, wäre die Opferung so wertvoll, keines der potenziellen Opfer so fahrlässig behandelt werden würde. Also dreht Tlacatl Necahual und Yaotlchone den Rücken zu und befreit Xihucoatl.

Full-Round Action: Xihucoatl befreien.
« Letzte Änderung: 07.10.2012, 21:38:40 von Tlacatl »

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