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Autor Thema: Das Feuer von Zatal  (Gelesen 15958 mal)

Beschreibung: IC-Thread Kapitel 1

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Eclipse

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Das Feuer von Zatal
« Antwort #120 am: 21.01.2013, 21:47:45 »
Der Kampf um das Dorf Dzibil - Teil 5:

Nach dem Eingreifen Mirrashis und Kaskaas, scheint sich das Schlachtenglück nun endlich zu Gunster der Gefährten zu wenden. Die Gegner wirken allesamt angeschlagen und haben teils schreckliche Verwundungen hinnehmen müssen. Unbeholfen saust das Obsidianmesser des Bogenschützen an Mirrasshis Gesicht vorbei und Yaotlchones Gegner haut grob seine Keule tief in den Boden, wo diese für einen Augenblick stecken bleibt, ehe er sie herausbekommt.

Und Tazocs Gegner gerät sogar ins Straucheln, denn noch immer kleben Spinnenweben überall an seinem Körper, so dass Tazoc mühelos ein weiteres Mal seinen Speer in seine Brust bohren kann. Tlacatl indes ist so überrascht, dass sein Gegner nach dem vernichtenden Hieb noch steht, dass er dessen Klauenhieb zu spät kommen sieht. Die messerscharfen Krallen schlitzen seine Brust auf und bringen selbst den unzerbrechlichen Lopango an den Rand seiner Kräfte.

Mit einem Fauchen, aus dem man "Lass sie in Ruhe!" heraus hören könnte ,schwingt Kaska ihre Axt wieder nach dem Schützen. Auch dieses mal trifft sie den Jäger, sogar noch schlimmer als beim letzten Mal.

Sichtlich angeschlagen, versucht Tlacatl einen weiteren Angriff bei seinem Gegenüber zu landen, doch es fehlt ihm einfach die notwendige Kraft, die ihm wie von Geisterhand aus all seinen blutigen Wunden geraubt wurde.

Dafür scheint sich Necahual durch den Auftritt ihres Bruder aus Lopango frischen Mut und neue Kraft angetrunken zu haben. Schnell hat sie einen weiteren Tonkrug geschnappt und diesmal wirft sie ihn mit einem lauten Schrei gen Tazocs Gegner.

Auf diesen Moment hat Yaotlchone gewartet. Sein Gegner befindet sich mit der Keule in vorgebeugter Lage. Die Hände vor sich gestreckt stürtzt er sich auf den Kopf seines Gegenübers, packt diesen und lässt ihn mit der Wucht seines eigenen fallenden Körpers auf den Boden Krachen, wo ein hörbarer Knacks auf das dumpfe Geräusch des Aufpralls zu hören ist. Nochmals hebt er den Schädel um ihn auf den Untergrund knallen zu lassen. Dann richtet Yaotlchone sich auf, spuckt auf den gefallenen Sklavenjäger und geht die Lippen beleckend zwischen die beiden in seiner Nähe stehenden Sklavenjäger, noch unentschlossen, in wen er seine Klauen als nächstes schlagen will.

Auf diesen Moment hat Yaotlchone gewartet. Sein Gegner befindet sich mit der Keule in vorgebeugter Lage. Die Hände vor sich gestreckt stürtzt er sich auf den Kopf seines Gegenübers, packt diesen und lässt ihn mit der Wucht seines eigenen fallenden Körpers auf den Boden Krachen, wo ein hörbarer Knacks auf das dumpfe Geräusch des Aufpralls zu hören ist. Nochmals hebt er den Schädel um ihn auf den Untergrund knallen zu lassen. Dann richtet Yaotlchone sich auf, spuckt auf den gefallenen Sklavenjäger und geht die Lippen beleckend zwischen die beiden in seiner Nähe stehenden Sklavenjäger, noch unentschlossen, in wen er seine Klauen als nächstes schlagen will.

Dass ihr Gegner noch immer steht, obwohl er schon hätte tot sein müssen, scheint Mirrasshi weniger zu stören. Vielmehr scheint sie den Nahkampf mit ihm zu genießen, denn auf ihre Lippen legt sich trotz ihrer Wunden ein sanftes Lächeln. Ihre flinken Beine lassen sie hin und her springen, sodass es ohnehin kaum vorhersehbar ist, wo sie an greifen wird. Als sie dann aber schließlich einen offensichtlichen Angriff auf das Knie des Opferjägers an täuscht, nutzt sie wieder nur dessen Ausweichbewegung, um eine verwundbare Stelle zu treffen.

Von Kaskas Axt erneut in den Rücken getroffen, taumelt der Wiedergänger nach vorne, versucht noch Mirrasshis vorgetäuschtem Hieb auszuweichen, doch kassiert dabei einen Stich direkt ins Knie der ihn zu Boden sinken lässt. Als er aufblickt, rammt ihm Mirrasshi schon die Obsidianklinge durch die Augenhöhle tief in den Schädel. Eine solche Verletzung scheint auch für den Wiedergänger zu viel zu sein, er kracht leblos zu Boden und sein dampfendes Blut ergießt sich in einer Lache.

Ebenso gelingt es dem entfesselten Yaotlchone seinen Gegner niederzuringen und seinen Kopf am Boden regelrecht zu zerschmettern. Doch als beide Opferjäger da nun wohl endgültig tot am Boden liegen, geschieht etwas Seltsames. Ihre Körper beginnen regelrecht zu glühen, während aber das Rote in ihren Augen erlischt. Schließlich zerfallen die geschundenen Leiber zu Aschehaufen und nur die Waffen, ihre Kleider und Taschen bleiben an Ort und Stelle liegen.

Eclipse

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Das Feuer von Zatal
« Antwort #121 am: 22.01.2013, 19:39:18 »
Der Kampf um das Dorf Dzibil - Teil 6:

Nur noch die Gegner bei Tazoc und Tlacatl halten sich auf den Beinen. Wobei zuerst genannter laut scheppernd einen von Necahual geworfenen Krueg in den Rücken bekommt. Überrascht wankt er nach vorn und genau in Tazocs Speer hinein, wobei dieser dankbar in Richtung der Versammlungshütte lächelt, ehe er die Waffe wieder aus dem Leib herauszieht. Aber auch der angeschlagene Tlacatl hat verhältnismäßiges Glück, denn der Angriff seines Gegner geht völlig fehl. Kein Wunder mit nur noch einem Auge in seinem zerschmettern Gesicht. Die entblößte Verteidigung nach dem Angriff ist perfekt um zurück zu schlagen.

Aber ebenso wie sein Gegenüber, hat auch der Lopango große Schwierigkeiten die Kontrolle über seinen maltretierten Körper zu erlangen. Die Arme hängen schlaff und immer wieder muss er seinen kräftigen Körper durch kleine Schritte ausbalancieren, damit er nicht Vorne über fällt. Doch aus den zusammen gekniffenen amazongrünen Augen, sticht der unbeugsame Wille des Unzerbrechlichen und so richtet er seinen geschundenen Körper auf, das Beil erneut in beiden Händen haltend, spannt er die Muskeln an. Ein Wimpernschlag vergeht das kupferne Beil schnellt durch die Luft um eine tiefe Kerbe zwischen Rumpf und verbleibendem Schädel zu schlagen.

Kaska ist erfreut über den niedergegangenen Gegner. Nun einer weniger, der ihnen Probleme machen könnte, "Bei Eha was ist das? Wo sind sie hin? Das ist was wir am Ende sind? Nur Asche und Staub. Nun ein Geschenk hat er mir aber da gelassen." Mit einem Grinsen wie ein Kind, sinkt Kaska auf ein Knie nieder und hebt den Bogen auf, den der nun verbrannte Sklavenjäger zurückgelassen hatte. Mit einer fließenden Bewegung folgt ein Pfeil, der kurz danach auf den nächsten Gegner zusteuert.

Und tatsächlich gelingt es Tlacatl mit letzter Kraft, noch einen weiteren Treffer anzubringen. Auch wenn der Hieb nicht so zerstörerisch ist, wie der letzte, so genügt er um den lädierten Schädel endlich vom Rumpf zu trennen. Kurz darauf sackt der Körper zu Boden und verglüht ebenfalls zu einem Haufen Asche und Staub.

So verbleibt nur noch der Opferjäger bei Tazoc, welcher sogleich von Kaska mit einem Pfeil gespickt wird, nachdem sie den Bogen ihres Gegners aufgenommen hat. Die Ablenkung nutzend, als der letzte Wiedergänger sich umwendet, sticht Tazoc ein weiteres Mal beherzt mit seinem Speer zu und durchbohrt diesen damit.

So geht schließlich auch dieser zu Boden um zu verglühen und nur einen Staubhaufen zurück zu lassen ...

Schwer atmend blicken die Kämpfenden gen Süden, wo aber die übrigen Jäger des Dorfes dank ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit wohl auch den Sieg davon getragen haben ... doch anders als bei den Gefährten nicht ohne Verluste, denn einer der ihren liegt am Boden. Offenbar tödlich verwundet wie es scheint.


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