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Autor Thema: Buch 1: Dornenknoten  (Gelesen 53193 mal)

Beschreibung: Inplay

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Arkil

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Buch 1: Dornenknoten
« Antwort #1335 am: 30.04.2014, 16:58:53 »
Als der verkleidete Nicolas ihn im Schankraum ansprach, begleitete er ihn danach mit nach oben zu den Zimmern.
Und auch wenn er geneigt war, Nicolas zuzustimmen, war er ein bedachter Mann.
"Ich werde mich weiterhin verkleidet halten, werter Herr Seek. Versteht dies bitte nicht als Beleidigung oder Herabsetzung eurer Fähigkeiten, aber ein gebranntes Kind scheut das Feuer, wie man so schön sagt."
Im Zimmer angekommen, betrachtete er die Frau noch einmal genauer.
Wie er bereits zuvor gesagt hatte, hielt er Vorsicht immer noch für eine gute Idee, bis sich die Frau bewiesen hatte. Deshalb legte er auch nicht seine Verkleidung vor ihr ab und nannte, als er sich vorstellte, seinen falschen Namen.
"Mantet ist mein Name. Erfreut eure Bekanntschaft zu machen, werte Dame Saraid." Arkil machte eine leichte Verbeugung.
Dann begab er sich wieder in den Hintergrund und wartete ab, was weiter passierte.
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Iomine

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Buch 1: Dornenknoten
« Antwort #1336 am: 01.05.2014, 16:57:49 »
"Nun, da habt ihr ja noch einmal Glück gehabt mit der Sache, nicht wahr? Mir kamen die Häscher damals auch schon recht nahe, und ich bin leider viel zu feinfühlig, um jemandem ein Leid zu tun." meinte Iomine mit einem völlig unehrlichen Lächeln zu ihrer neuen Gefährtin. Luis' Vorstellung lies sie unkommentiert, fügte statt dessen an. "Euer Kontrakt klingt ganz interessant, aber ihr müsst davon nichts erzählen, wir erzählen ja auch nicht von dem unseren. Allerdings, wenn ihr uns helft, und wir euch, solltet ihr wissen, dass wir den Talingrader Soldaten nichts gutes tun wollen.. um genau zu sein planen wir sogar das Gegenteil. Wenn euch der Gedanke gefällt, werdet ihr unsere gemeinsame Zeit sicher mögen."

Saraid Eara

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Buch 1: Dornenknoten
« Antwort #1337 am: 02.05.2014, 08:26:13 »
Ungerührt schaute sich Saraid die Show von Sir Luis an. "Wenn ihr der Kirchenhierachie folgt...", war er vielleicht sogar ein Priester ihres Herrn? Egal diese Frage würde sich früh genug klären. Interessanter war die angebotene Krone. "Deceptio Ocularis.", murmelte sie und plötzlich stand eine größere Version von Iomine vor ihnen.

Sie schaute an sich herunter und betrachtete ihre Finger "Erstaunlich." - "Deceptico Ocularis."
Sie schaute Sir Luis in die Augen: "Drohung ist angekommen.", erwiderte sie "- und wird nicht vergessen.", fügte sie in Gedanken dazu.

"Ich habe noch ein paar Sachen zu erledigen, danach werde ich wieder zu euch stoßen, ich werde euch finden.", und sie verließ den Raum.
« Letzte Änderung: 03.05.2014, 14:08:00 von Sensemann »

Luis Almansor

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Buch 1: Dornenknoten
« Antwort #1338 am: 03.05.2014, 14:22:19 »
Sir Luis ließ Arkil's Worte weiterhin unkommentiert wie der Paktmagier auch seine Worte und Fragen unbeantwortet ließ und auch Iomine, welche sich zuletzt wieder neuen Groll und Hass von Luis durch ihre Aussagen zugezogen hatte - ohne dies vielleicht zu wissen - und welche seine warnende Vorstellung unkommentiert ließ, wurde zwar mit einem emotionslosen (sich vielleicht zusammenreißenden) Blick abgetan, aber Luis sagte nichts zu ihren Worten an die Fremde, welche sich Saraid angeblich nannte.
Die Fremde wiederum bekam zumindest ein grimmiges Nicken als Antwort auf ihre Erklärung, wobei der Antipaladin sich an den Nessusknoten richtete, als eben diese Fremde sich allein gelassen hatte:
"Und nun? Wollen wir vielleicht einmal in der Zwischenzeit nach den Zwergen schauen?", und prüfte damit auch seine Paktgefährten abermals auf deren Mitdenken, denn die Gruppe war am heutigen Tag zu auffällig gewesen, um sich nun auch noch vor Zeugen mit den Zwergen zu befassen, sofern diese überhaupt da wären und sich auf ein Gespräch einlassen würden.

Ein Gespräch, welches zum Ende des Abends für das kleine bärtige Volk tödlich enden würde, denn dem adeligen Wiscrani war bewusst, dass man sich um die Mitglieder des Zwergenvolkes kümmern müsste, denn vergiftetes Essen brachte bei Zwergen leider wie bei Tieflingen und Echsenmenschen aus dem Mwangi-Becken weniger als bei anderen Humanoiden.

Nicolas Seek

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Buch 1: Dornenknoten
« Antwort #1339 am: 04.05.2014, 18:19:13 »
Nachdem Nicolas Luis alles berichtet und auch seine Warnung in sich aufgenommen hatte, ging er mit einem Lächeln aus dem Zimmer, während er dem Antipaladin leise und kurz antwortete. "Natürlich. Sie ist nur eine weitere Schachfigur in unserem Plan und wird wie ein Bauer geopfert werden, wenn es an der Zeit ist oder sie Probleme bereitet." Schließlich war sie kein Mitglied des Knotens und besaß deshalb auch keinen besonderen Schutz – was sich allerdings ändern könnte, wenn sie sich tatsächlich als hilfreich erwies und die Ziele und Sichten des Knotens teilte.
Erfreut und etwas belustigt beobachtete der Alchemist dann die Übergabe der Dornenkrone und die Drohungen Luis, denn Nicloas hatte keine andere Reaktion erwartet und hatte das ganze schon des öfteren gesehen. Neu war allerdings das Sara, wie sie genannt werden wollte, sich von dem Blick und der teuflischen Ausstrahlung nicht einschüchtern ließ. Das bedeutete entweder, das sie den Mann unterschätzte und ihn trotz der Vorführung mit der Topfpflanze nicht als gefährlich einstufte oder – was viel interessanter war – glaubte, das sie durchaus in der Lage war sich mit ihm zu messen. Nicolas sah ihr einen Moment hinterher und kümmerte sich dann sofort wieder um die restliche "Gestaltung" des Tages.

"Wenn wir uns heute um die Zwerge kümmern wollen, dann sollten wir das möglichst unauffällig tun. Entweder wir benutzen eine andere Verkleidung - was für Iomine und Arkil nicht so leicht ist - oder wir fangen sie auf dem Weg nach Altenkreuz ab. Vorausgesetzt natürlich, das sie nicht bereits hier angekommen sind."

Ein paar dreckige Buddler zu töten, wäre ein wunderbarer Abschluss dieses Tages. Außerdem würde das weitere Probleme lösen und die Burg schwächen.
HP 71/71 | AC 19 Touch 14 FF 16 | Bombe +9 / 4d6+6 (9 Splash) | INI +3 | Fort +8, Ref +10, Will +5 | Wahrnehmung +12 | Verkleiden 26 (Take 10)

Brennt und schreit für mich!

Luis Almansor

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Buch 1: Dornenknoten
« Antwort #1340 am: 05.05.2014, 10:07:52 »
Das Gesicht von Luis entspannte sich etwas und die Ernstigkeit und das Grimmige entwich diesem als er Nicolas anschaute und nach dessen Worten leicht zunickte.
Jedoch nicht ohne zu Bedenken zu geben:
"Wird sollten das Aufeinandertreffen besser auf den Rückweg verschieben, denn der Alkohol wird zu ihrem Nachteil.
Obgleich sie vielleicht schon da sind und wir jetzt noch mit Patrouillen rechnen können.
Anderseits sind sie in der Dunkelheit im Vorteil..."
, und stellte damit seine Meinung zur Diskussion bereit, denn der Nessusknoten müsste sich entscheiden, wie er vorgehen wollte.
"Allerdings gebe ich dann auch zu bedenken, dass wir spätestens dann bei ihrem Verschwinden unsere Identitäten überdenken müssen - denn wir sind jetzt schon verdächtig.
Und außerdem: Wollen wir das Weib nicht vielleicht mit dabei haben und prüfen?"

Arkil

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Buch 1: Dornenknoten
« Antwort #1341 am: 05.05.2014, 12:33:32 »
Arkil folgte dem Gespräch interessiert.
Amüsiert lächelte er, als Luis mal wieder die Beschränktheit der Menschen in den Vordergrund stellte.
"...in der Dunkelheit im Vorteil...", äffte er ihn in Gedanken nach.
Und so einer sah sich als von Asmodeus gesegnet? Lächerlich! Menschen waren weniger wert als ein Lemure. Nur ihre Seelen hatten einen geringen Nutzen und Wert für die Hölle und ihre Herrscher.
Und auch der Hinweis auf den Alkohl konnte der Kayal nur belächeln. Hatte Luis etwa vergessen, daß die Zwerge in der Stadt übernachteten? Besser man teilte ihm das noch mal mit.
"Entschuldigt meine Einmischung, werter Sire Luis. Ich denke, die Zwerge werden am Morgen ihren Rausch, so sie sich denn so gehen lassen, bereits ausgeschlafen haben.
Deshalb ist die Frage, ob bei Abend oder Morgen, meiner bescheidenen Meinung nach, eher nebensächlich.
Die Frage wäre deshalb, ob wir sie in der Stadt oder außerhalb schnappen wollen, denke ich?
Beides hat Vor- und Nachteile."

Gespannt schaute Arkil in die Runde. Würde jemand sich darüber Gedanken gemacht haben?
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Iomine

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Buch 1: Dornenknoten
« Antwort #1342 am: 05.05.2014, 15:29:42 »
"Betrunkene Zwerge, die von dem Genuß von Menschenbier in ihren Fähigkeiten beschränkt sind? Na, ich weiß ja nicht, ich dachte immer, die Kleinen würden ein ganzes Fass trinken können, ohne zu lallen." meint Iomine und schaut eher nachdenklich aus dem Fenster, die Miene etwas angespannt. "Ich denke, wir fangen sie am besten vor der Stadt ab, wenn wir uns um sie kümmern wollen. Ihre Gedanken werden bei dem nahen Feuer und Gesöff sein, und die Chance, dass uns jemand stört, ist dann am geringsten. Und es ist eine gute Gelegenheit, unsere neue Bekanntschaft kennen zu lernen.. und sicher zu stellen, dass sie uns nicht in den Rücken fällt, denn wenn sie einmal mit uns solch eine Aktion durchzog, hängen wir ziemlich zusammen."

Luis Almansor

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Buch 1: Dornenknoten
« Antwort #1343 am: 05.05.2014, 15:59:17 »
Luis verkniff sich ein Augenrollen und ein Seufzen, denn der Aberglaube Zwerge wären gegen Alkohol immun hielt sich selbst in den Kreisen des Knotens.
Sicherlich, Zwerge waren gegen Alkohol wie gegen andere Rauschmittel wie Pesh oder Dämonenblut oder gar Gifte resistenter, aber auch sie spürten deren Wirkung und hatten selbst am nächsten Morgen einen Kater, obgleich Luis über die elf Zwerge schon in Erfahrung gebracht hatte, dass sie sich in Sachen Trinken herausfordern ließen und mit Sicherheit nicht nüchtern den Abend ausklingen lassen würden.
Da waren die Zwerge nicht anders als ihre braunzähnigen Vetter, welche Luis bei seiner Zeit bei der chelischen Marine kennen- und verachten gelernt hatte, wobei vorallem die Zwerge des Fesselarchipels kranke Alkoholiker waren.
Denn Cayden machte bei den Zwergen keine Ausnahme.
Und schlafen taten diese Zwerge hier in der Schänke nicht, weshalb er es langsam echt Haarspalterei fand und deswegen nur Iomine antwortete:
"Wenn wir wirklich gleich Nägel mit Köpfen machen wollen, dann sollten wir nun los!
Ich bezweifle jedoch, dass die neue Bekanntschaft rechtzeitig zurück zu uns stößt..."
, und blickte dabei ebenfalls aus dem Fenster.
"Ich bin immernoch der Meinung, dass wir nach dem Rückweg aus der Taverne zuschlagen sollten, aber wenn der Rest loslegen möchte, sollten wir uns beeilen.
Hoffentlich sind nicht zu viele Wächter in der Nähe, wenn wir vor der Stadt zuschlagen..."

Pestbeule

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Buch 1: Dornenknoten
« Antwort #1344 am: 06.05.2014, 19:48:19 »
Nachdem die Gespräche ihr Ende gefunden hatten und alles besprochen war, ging jeder wieder seinen alltäglichen Beschäftigungen nach - allen voran Nicolas der damit beschäftigt war das tödliche Gift für den Anschlag zu brauen und enorm unter Zeitdruck stand. Nach einer Weile war die Dunkelheit hereingebrochen und die Zwerge auf welche man gewartet hatte waren inzwischen in den Gasthof eingekehrt.

Sie saßen dort an ihrem Stammtisch und hatten bereits Getränke und Mahlzeiten vor sich stehen - und es würde sicherlich nicht mehr lange dauern bis sie zu ihrer Lieblingsbeschäftigung bei Feierabend übergehene würden. Dem Trinken, Erzählen von Sagen und dem Spielen zwergischer Würfel- und Brettspielen.

Was dem Knoten auffiel war das erstaunlich wenig Soldaten heute abend anwesend waren. Wenn dann zumindest nicht in Uniform. Außer den Zwergen waren hauptsächlich Kaufleute und fahrende Händler, sowie das gemeine Volk anwesend.
To Walk Apart From House And Queen Is To Walk Into The Grave

Luis Almansor

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Buch 1: Dornenknoten
« Antwort #1345 am: 07.05.2014, 01:38:33 »
Entspannt hatte Sir Luis mit neu aufgefrischter Tarnung im Schankraum Platz genommen und sich ein Glas Wein bestellt.
Sicher könnte man nun den Kontakt mit den Zwergen gleich suchen, eine Runde Hochprozentigen spendieren oder gar zur Tat greifen, jedoch wäre es besser ersteinmal abzuwarten und zu überlegen.
Nicht zu viel, weil man nicht umsonst spöttisch sagte, dass dies nichts brachte außer am Ende Kopfschmerzen und zu viele Optionen.
Noch galt es abzuwarten, statt sich mit einem weiteren Namen voller Schall und Rauch vorzustellen und auffällig zu werden.
Denn noch waren zu viele Leute anwesend in der Schänke und vielleicht müsste der ein oder andere Zwerg bald austreten und seinem Harndrang nachgehen.
Obgleich die beste Option wäre die Zwerge auf ihrem Heimweg abzufangen und auflauernd anzugreifen, doch ihre stolze Zahl machte es schwierig dies schnell und unauffällig zu machen, zumal es Gegenwehr vom kleinen bärtigen Volk geben würde.
Vielleicht wäre die Möglichkeit gegeben alle Zwerge aufeinmal anzugreifen und zu beseitigen, indem der fanatische Wiscrani die finstere Macht und Kraft des Asmodeus kanalisieren würde.
Doch noch blieb der Antipaladin dabei abzuwarten und sich keine größeren Gedanken zu machen - denn vielleicht hätte der restliche Knoten eine teuflische Idee.
Sein vielsagender Blick in Nicolas Richtung sprach jedenfalls Bände und forderte förmlich den Feuerteufel auf mit einen Plan auszuhecken und zu schmieden, sofern der Alchemist den kurzen bedeutungsschwangeren Blick des Glaubensfragen verstand.
Außerdem war Luis in schlechter Stimmung, da es weiter nichts neues und kein Lebenszeichen vom Niederen und vom Weibe gab.
Dagegen waren sein Groll gegenüber den Externaren des Knotens langsam nur noch ein stetiges nerviges Gefühl voller Nebensache.
Eine Nebensächlichkeit, welcher man zu einem anderen Zeitpunkt nachgehen müsste, selbst wenn der Adelige aus Cheliax nicht verstehen konnte wie um alles in der Welt eine Anhängerin eines verfeindeten Gottes von Asmodeus überhaupt mit dem restlichen Nessusknoten zusammen arbeiten durfte - wo sie dem Kardinal wohl nicht als Hohepriester des Asmodeus fehlerfrei sah.
Luis zweifelte eben durch die Hexe und ihre Daseinsberechtigung ebenfalls, jedoch würde er dies nie offen ansprechen, aussprechen und seinen Meister kritisieren beziehungsweise sein Urteil offen anzweifeln. 
Denn der Chelaxianer wusste, dass solch ein Pakt schon Paktbrecher hart bestrafen würde, sollte er nach dem Ermessen der höchsten Ordnung - der Ordnung der neun Höllen - gebrochen werden.
Und noch war kein Teufel gekommen, um die Tieflingdame zu bestrafen.
Es blieb weiter abzuwarten und zu beten.
Genauso wie ob Arkil sein Fehlverhalten jemals bemerken und sich entschuldigen würde, was Luis bezweifelte, denn nicht umsonst hielt der Asmodeuspriester den Schattenbeschwörer spöttisch und abfällig für einen Lemur.

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