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Autor Thema: Geschichtsbuch  (Gelesen 61299 mal)

Beschreibung: [Inplay]

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Oviento

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Geschichtsbuch
« Antwort #60 am: 27.01.2013, 14:00:46 »
Am Ziel angekommen beobachtet Morvius erneut das Spektakel, dass Morpheus veranstaltet. Innerlich bewundert er die Ruhe, mit der Sithkar dieselbe Situation wieder und wieder zu meistern scheint. Es war sicherlich eine Lebensaufgabe den Priester von Gorum davon abzuhalten alles und jeden mit seinem Schwert zu spalten, was ihm in den Weg kam. Die einfachste Möglichkeit zumindest aus Sicht der Hexenmeisterin, bestand vermutlich daraus ihn auf eine andere Ebene zu verbannen, am Besten an einen Ort, an dem beispielsweise Asmodeus Heer gegen das Chaos kämpfte. Dort würde sich Morpheus sicherlich wohl fühlen und viele Streiter ihres Gottes konnten ihre Stärke mit ihm messen.

Beim Mustern der anderen Personen fällt ihr besonders der Zwerg ins Auge, der heute bereits vor ihr geflohen ist. Bevor er dazu ansetzen kann ein klärendes Gespräch zu beginnen, lenkt dieser bereits die Aufmerksamkeit auf Ovientos Äußeres, was insbesondere in der Anwesenheit eines rasenden Morpheus schnell ungesund für ihn enden kann. Um sicher zu gehen nicht sofort von den versammelten Schwertern zerstückelt zu werden, aktiviert sie einen Zauber[1] und erhebt sich daraufhin einige Meter in die Luft. Dabei schlägt sie mit einer Handbewegung ihre Kapuze zurück, die nun eh keinen Zweck mehr erfüllt und in einem Kampf, so es zu ihren Bedauern dazu kommen würde nur hinderlich wäre.

"Wenn ich wirklich Sorshen wäre, würde ich dann in Begleitung der beiden bekannten Bezwinger von Karzoug hier auftauchen?"[2], ruft sie in die Runde, so dass jeder sie hören kann. "Ich bin hier auf Einladung von Lady Heimarch, genau wie ihr alle vermutlich auch." Dabei holt Morvius seine Einladung hervor und hält sie vor sich, auch wenn auf diese Entfernung vermutlich niemand sie lesen kann. "Warum warten wir nicht gemeinsam darauf, dass sie hier auftaucht und klären dann gemeinsam die Situation."

Dabei hält sich Morvius die ganze Zeit über bereit um bei einem Zeichen der Feindseligkeit ihm gegenüber seinen Unsichtbarkeitsring zu aktivieren. "Als Zeichen, dass ich es ernst meine, werde ich mich freiwillig in die Gewalt von Hohepriester Sithkar begeben, dessen Ruf und Weisheit wohl außer Frage steht, wenn ihr dafür eure Waffe stecken lasst und gemeinsam in Ruhe mit mir wartet." Der Blick aus den Augen des Klons von Sorshen ruht dabei vor allem auf Morpheus, da diesen am stärksten den Eindruck vermittelt erst zu zuschlagen und dann zu denken - wen sich seine Gedanken überhaupt um etwas anderes als Gewalt und Chaos kreisen konnten. Sollten man ihr zustimmen, würde sie auf der von Morpheus abgewandten Seite von Sithkar landen und diesem auch die Einladung aus der Nähe zeigen.
 1. Overland Flight, Status wird angepasst
 2. Diplomatie 24
« Letzte Änderung: 28.01.2013, 17:28:03 von Sensemann »

Morpheus

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« Antwort #61 am: 28.01.2013, 17:43:50 »
Morpheus Augenhöhlen seines gehörnten Stachelhelms beginnen binnen Sekunden grell rot zu leuchten, als Thrarin Morvius als Sorshen beschuldigt.
Binnen von Sekunden hat der Koloss seinen schweren Zweihänder wieder gezogen, obwohl Oviento sich erklärt, denn die diplomatisch gewählten Worte prallen am Gorumhohepriester ab.
Dennoch er hält plötzlich Inne.

"Das ist nicht Sorshen!", schnauft Morpheus grimmig, wobei sein Schnaufen in ein krächzendes metallisches Bellen von einem Lachen übergeht, während er auch schon wieder sein Schwert weg steckt.
"Muhahaha! Fast hätte ich von der reinen Fassade das Gleiche gedacht wie dieser Zwerg hier.", wobei er zu Sithkar blickt und nickt, ob dieser auch bemerkt hatte, dass diese Frau am Himmel eine falsche Runenfürstin ist.

"Die sieht zwar so aus wie Sorshen, doch Ihr glaubt doch nicht, dass wie dann nicht schon alle verführt wären Ihr zu dienen?
Nein...das ist auf keinen Fall die Runenfürstin der Wollust.
Magiebegabt ist sie...und sieht auch wahrlich so aus, doch Ihr fehlt die verführische fast göttliche Stimme sowie Ihr Akzent."


Wobei Morpheus sich an Oviento selbst wendet:
"Bah, fast hättet Ihr mich getäuscht und ich hätte Euch zermatscht, doch an der Stimme müsst Ihr für eine perfekte Täuschung noch üben!"

In seiner hohen Weisheit und seine Erfahrung mit Karzoug hatte Morpheus scheinbar die Täuschung wahrlich durchschaut, wobei er zu Sithkar auf akzentfreien Thassilonisch scherzt:
"Schade eigentlich - so ein paar weitere echte Ionensteine und Knochen einer Runenfürstin hätten sich gut in meinem Tempel gemacht!
Wollen wir die vielleicht trotzdem häuten?"


Doch auch mit Oviento ist Morpheus noch nicht fertig:
"Aber erklärt mir dennoch bitte mal, warum Ihr so hier in der Stadt rumrennt? Ihr seid doch bekloppt?
Oder soll dies ein kleiner Witz von Lady Heimarch sein, um Ihren wartenden Gäste zu...naja...erheitern?"


Dabei ballt Morpheus anklagend seine Faust in Richtung Hexenmeisterin.
Die Situation könnte noch immer schnell wieder kippen.
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Sylara

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« Antwort #62 am: 28.01.2013, 20:58:18 »
"Sylaras" helle Augen leuchten auf, als sie das prachtvolle Schwert des Hohepriesters erblickt. Die thassilonischen Runen, die die Waffe schmücken wecken die Neugier des Wissensorakels. Schnell ist der Elfe bewusst, wen sie hier vor sich hat. Morpheus, den Schlächter Karzougs. Das Schicksal meint es gut mit ihr. Sie hat viele Fragen, aber schnell merkt sie, dass eine Unterhaltung mit diesem Krieger einem Tanz vor einem Drachenmaul gleicht. Eine falsche Bemerkung und schnell könnte sein Schwert aus der Scheide gleiten und dieser stämmige Kellid würde sich gegen sie wenden, anstatt vom Kampf gegen Karzoug zu berichten. Der Tian, der wenig später in Begleitung zweier weiterer Personen den Irespan betritt, könnte ein leichterer Gesprächspartner sein, aber bevor Shivira Edasseril weiter überlegen kann, ruft der Zwerg den Namen der Runenfürstin der Wollust und eine der Elfe unbekannte Gestalt steigt in die Luft auf.

Blitzschnell zieht die Elfin das mit blauen Drachenschuppen überzogene Schild von ihrem Rücken, doch irgendetwas kann hier nicht stimmen. Wenn das die übermächtige Runenfürstin sein sollte, warum blieb sie so ruhig in der Gegenwart der beiden Bezwinger Karzougs. Die Züge der Elfin entspannen sich, kurz bevor auch der Morpheus ihren Verdacht bestätigt. Doch dies erklärt nicht, warum jemand in der Verkleidung von Sorshen durch Magnimar laufen sollte.

Sylara lacht laut auf, als Morpheus Sithkar vorschlägt die Unbekannte zu häuten. "Morpheus, auch wenn sich jemand als Runenfürstin der Wolllust tarnt, bedeutet das noch nicht, dass sie auch lecker schmeckt", bemerkt die Elfin trocken auf Thassiolonisch, um dann in die Gemeinsprache zu wechseln: "Sorsheen seid ihr nicht, aber wie könnt ihr glauben, es sei eine gute Idee so durch Magnimar zu laufen?", wendet er sich an die Unbekannte. Sie hat ihr Gesicht versteckt, wahrscheinlich weil sonst jeder ihre Gestalt erkennt, bis auf die Säufer und Hehler, denen es egal wäre.

Morpheus

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« Antwort #63 am: 28.01.2013, 23:41:21 »
"Elfe!
Haben wir irgendwann mal das Bett geteilt oder habt Ihr Euch sonst irgendwie mal vor mir gebückt, sodass ich mir die Lehre der drei süßen Stacheln von Calistria nochmal näher zu Gemüt führen kann?
Nein?
Dann sprecht mich gefälligst auch mit meinem Titel an, wenn Ihr meinen Namen sagt: HOHEPRIESTER Morpheus!
Haben wir uns da verstanden?"
, schnauft Morpheus blechern kehlig ziemlich entzürnt wieder auf Taldan zurück in Richtung der Wissensmystikerin, wobei Sylara froh sein kann, dass Morpheus Gewalt gegenüber Frauen nicht so schnell verübt wie gegenüber dem starken Geschlecht.

Wobei dies vorallem Sithkar wehmütig mit einem lachenden und weinenden Auge an alte Zeiten erinnern sollte, denn solche Diskussionen hatte Morpheus schon früher gerne geführt, vorallem mit Elfen.
Doch irgendwie ist Morpheus doch altersmilde geworden, denn eigentlich wäre dies nun der Punkt gewesen wo Explosionen und Flüche aufgrund solch einer Blasphemie gefolgt wären.

Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Morpheus sich nun ersteinmal mehr für die falsche Sorshen interessiert und deswegen geduldiger reagiert als sonst auf die falsche Anrede der Elfe.
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Sithkar

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« Antwort #64 am: 30.01.2013, 07:51:38 »
Sithkar ist -wie immer- eher in einer Beobachterrolle und der Schlichter, während Morpheus eher der Schlächter ist.
Wenn diese jungen aufstrebenden Leute wüssten, wie sehr Morpheus seinen Beinamen 'Schlächter Karzougs' verdient hat. Das war ein denkwürdiges Schlachtfest. Denkwürdig genug, um Gorums Gunst derart zu erringen, dass ihm wahrlich ein zweites Leben geschenkt wurde. Und ich selbst -von Pharasma persönlich- als der Wächter der Seele Morpheus' auserkoren wurde....
So ist es also nicht verwunderlich, dass Sithkar der jungen Shoanti nur ein gütiges Kopfnicken schenkt, denn in seinen Gedanken versunken eskaliert schon die nächste Situation.
Dass Sorshen nicht sie selbst ist, weiß Sithkar bereits und hätte die Zauberin auch nie für ein Abbild der Runenfürstin gehalten. Dennoch ruft er sofort seine Aura hervor, der sich nur schwer zu entziehen ist. Eine Aura, wie sie sonst kein Priester dieser Welt -einem göttlichen Panzer gleich- trägt. Ruhe! Sie breitet sich aus und innerer Frieden erreicht auch die aufgewühltesten Herzen. Außer Morpheus. Wie immer.

Er reicht der schwebenden Oviento eine Hand, auf dass sie heruntergeschwebt kömmen möge und sich in seine Obhut begeben kann.
"Wir klären dieses Treffen in Frieden!" bietet er der illustren Runde an und schaut der Reihe nach jedem in die Augen. Er duldet keine Widerworte und selbst Morpheus könnte der Atem für den Moment stocken, so sehr forciert Sithkar die Ruhe.
"Es gibt einen wichtigen Anlass, warum wir hier zusammen gerufen wurden. Daher warten wir jetzt auf die Gastegeberin. In Frieden."
Sithkars Stimme ist nicht wirklich laut, aber durchdringend und klar.

"Hohepriester Morpheus und ich wurden auch eingeladen. Uns kennt ihr doch bestimmt. Es ist also an der Zeit, dass ihr euch einander vorstellt, wie es sich geziemt."
Mit einem milden Lächeln schiebt Sithkar das Spiel der jungen Abenteurer (diese Einschätzung muss offensichtlich an seinem Alterstarrsinn liegen) an diese zurück. Es wird deren Zeit kommen. Morpheus und er hatten die ihre, jetzt war es an der Zeit neuen Abenteurern Platz zu machen.
Und auf die Zurechtweisung seitens Morpheus an Lady Heidmarch freut er sich noch immer. Wobei ihm ihre Motive noch nicht wirklich klar sind. Auf Abenteuer würde sie die beiden alten Herren doch wohl nicht wirklich schicken wollen. Braucht sie also Rat? Vorbilder?
« Letzte Änderung: 30.01.2013, 07:54:00 von Sithkar »

Andrezi

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« Antwort #65 am: 30.01.2013, 18:50:42 »
Andrezi kann sich wenige Gedanken machen, da sich die Ereignisse überschlugen, aber ein paar Gedankengänge waren schon drin, vor allem über Hohepriester Morpheus. Bei all seinen Überlegungen bleibt Andrezi nur nachdenklich stehen.

Morpheus hat Andrezis Meinung nach ein paradoxes Wesen. Ein Gorum-Hohepriester, der auf einmal kampfesmüde ist? Wo gibt es denn sowas? Das war ja für Andrezi überhaupt nicht zu erwarten. Selbst ein Angriff auf ihn mit dem besonderen Zweihänder wäre für den Kurgess-Priester nicht verwunderlich gewesen, denn Morpheus hat sich krampfhaft eine Provokation eingeredet. Aber die Annahme eines Angriffs bewahrheitet sich nicht. Morpheus könnte genauso gut auch ein verrückter Slaadi sein oder ein wahnsinniger Groetus-Anhänger, der unbedingt auf Streit aus ist. Viel Unterschied besteht da auch nicht mehr. So denkt es sich Andrezi jedenfalls. Doch all diese Gedankengänge äußert Andrezi nicht laut. Magnimar könnte heute noch in Gefahr sein und ein Kampf gegen Morpheus würde nur unnötig Ressourcen kosten, die man später braucht, um Unschuldige zu retten.

Der Sohn des Kurgess ist ganz überrascht als Thrarin herumbrüllt, dass Sorshen hier ist und dass man zu den Waffen greifen solle. Es kann nur die Person mit der Kapuze eigentlich sein. Andrezi zieht zwar seinen schweren Streitkolben, aber seine Hand hängt noch unten und die Waffe ist nicht für einen direkten Angriff erhoben. Doch Andrezi wartet ab, was die Gestalt, die wie Sorshen aussieht, sagt. Vielleicht ein Fehler? Doch die Worte dieser Personen scheinen nicht gelogen zu sein. Andrezi findet kein Anzeichen dafür. Doch erst als Morpheus Rede endet, steckt der Varisianer seinen magischen, schweren Streitkolben aus Adamantit wieder weg. Alles deutet nun daraufhin, dass es sich hierbei nicht um die echte Sorshen handelt, denn Morpheus macht auch nicht den Eindruck verzaubert worden zu sein.

Andrezi beruhigt sich erst einmal wieder und folgt dann dem Rat von Sithkar als Erstes: "Seid alle gegrüßt, die ich noch nicht begrüßt habe! Entschuldigt meine Manieren zuvor. Mein Name ist Andrezi Tibas, aber nennt mich bitte einfach nur Andrezi."

Dann ruft Andrezi zu dem Ebenbild der Runenfürstin: "Sagt Abbild von Sorshen, wieso lauft Ihr in dieser Gestalt herum? Sylara hat volkommen recht in dieser Sache nachzuhaken. Habt Ihr keine Illusionsmagie, um Euch zu tarnen? Immerhin scheint Ihr auch Flugmagie zu besitzen. Ihr werdet in dieser Gestalt bestimmt auf der Festlichkeit für einen großen Tumult und Verwirrung sorgen. Eine einfache Kapuze hilft nicht bei jedem wie Ihr schon bei Herrn Eisenblut festgestellt habt."

Oviento

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« Antwort #66 am: 30.01.2013, 21:58:24 »
"Ich finde meine Haut umhüllt meine Knochen gut genug und ich habe nicht vor sie in einem Tempel auszustellen Hohepriester Morpheus", entgegnet Morvius der spitzen Bemerkung des Stahlkoloss ebenfalls auf thassillonisch, wenn es auch bei ihm nicht ganz so akzentfrei klingt. Er erlaubt es sich ein wenig zu entspannen. Die beiden Schlächter des Runenfürsten sind wohl erst mal auf meiner Seite und gegen eine Konfrontation, gut so. Morvius ist froh, dass der Imp auf seiner Schulter sich ebenfalls ruhig verhält ein plötzliches auftauchen von diese würde die Situation sicherlich unnötig reagieren, außerhalb von Cheliax war die Toleranz für die kleinen Teufelmeist nicht sonderlich groß.

Als von mehreren Seiten erneut Vorwürfe gegen ihn laut werden, verhärtet sich sein Gesichtsausdruck jedoch wieder. Als ob das eine freiwillige Idee von mir war... Ich weiß wieder, warum ich die Öffentlichkeit gemieden habe...

"Ich kann euch versichern", bei den Worten schaut die Hexenmeisterin jeweils denjenigen an, der den entsprechenden Vorwurf erhoben hat, "dass ich sowohl bei klarem Verstand bin, nicht zu Lady Heidemarchs Unterhaltungsprogramm gehöre noch mein äußeres für eine ausgefallen gute Idee halte. Doch es gibt Dinge im Leben, die man sich nicht aussuchen kann. Ich gehe davon aus", dabei wendet sich Morvius der  Elfe zu, " dass ihr euch eure Haarfarbe auch nicht auswählen konntet. Wenn dann noch Magie dazu kommt, die mächtiger ist als die eure, dann wird die Wahl für euch getroffen, egal ob ihr dies für eine gute Idee haltet oder nicht." Genauere Ausführung dazu zu machen, wie er zu dieser Gestalt gekommen ist, ist Morvius im Moment nicht bereit, den auch wenn die anderen auch Gäste von Lady Heidemarch waren, so waren es im Moment für ihn Fremde, die er kaum kannte.

"Und ich bitte euch Andrezi, nennt mich nicht Abbild von Sorshen"...als ob ich kein eigenständiges Lebewesen wäre, sondern ein schlechtes magisches Dublikat...", sondern Oviento. Die Illusionsmagie ist nicht gerade meine Stärke und da Lady Heidemarch um mein äußeres Erscheinungsbild weiß, ging ich auch nicht davon aus, dass eine aufwendige Verkleidung von Nöten sein würde."
« Letzte Änderung: 05.02.2013, 12:11:07 von Sensemann »

Allistra Shan

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« Antwort #67 am: 30.01.2013, 23:17:46 »
Allistra war sich, wie Morpheus, nach einer kurzen Schrecksekunde sehr sicher, dass die Person mit welcher sie sich unterhalten hatte nicht Sorshen sein konnte und macht auch keine Anstalten sich kampfbereit zu machen. Das chaotische Verhalten von Morpheus ist wie das absichtliche Kratzen auf einer Schiefertafel für die junge Mönchsfrau, sie respektiert die Macht und die Leistungen welcher der Hohepriester erbracht hat, doch das ändert nichts an ihrer Sichtweise dem gepanzerten Riesen gegenüber. Würde es zu einer Konfrontation mit Morpheus kommen, so ist sie sich sicher nicht vor seiner Macht  zurückzuweichen, nur weil es einfacher wäre dies zu tun.

Nachdem Morpheus sich wieder einigermaßen beruhigt hat, wendet sie sich an den Rest der Personen denen sie sich noch nicht vorgestellt hatte und verneigt sich förmlich wie es die Höflichkeit gebietet.

"Mein Name ist Allistra Shan, ich bin eine Dienerin Desnas und Angehörige des Tanzenden Volkes. Ich wurde ebenso wie ihr von Lady Heidmarch hierher eingeladen. Auch wenn das Erscheinungsbild von Oviento dem von Sorshen gleicht, so ist es nicht ihre Aufgabe dafür zu Sorgen, ihr Erscheinungsbild zu ändern um damit andere zu schonen. Sie verstößt gegen keine Gesetze oder eine Verordnungen, welche von den Autoritäten von Magnimar erlassen wurden. Im Gegenteil, hättet ihr sie angegriffen wärt ihr diejenigen gewesen die Unrecht getan hätten. Wir wissen nicht warum sie diese Erscheinung hat oder ob sie überhaupt in der Lage ist etwas daran zu ändern. Da durch die ganze Verwirrung nun auch niemandem ein Leid erfahren ist, schlage ich vor wir beruhigen uns alle und warten auf Lady Heidmarch und ihr Gefolge, wie Hohepriester Sithkar bereits vorgeschlagen hat."

Nachdem sie sich vorgestellt und ihre Meinung zur aktuellen Situation losgeworden ist, schenkt sich Sithkar noch ein respektvolles Nicken das einer kurzen Verbeugung gleicht und setzt sich dann demonstrativ auf den gepflasterten Boden, schließt ihre Augen und sammelt ihre Gedanken während sie in einen leichten meditativen Zustand driftet.

Mehr hat die junge Shoanti offensichtlich nicht zu dieser Diskussion beizutragen.
« Letzte Änderung: 31.01.2013, 03:34:19 von Allistra Shan »

Sylara

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« Antwort #68 am: 01.02.2013, 18:55:23 »
Es ist ein kurzer hitziger Austausch der Worte hoch über Magnimar. Doch die Aura der Ruhe, die Sithkar ausstrahlt scheint alle zu besänftigen. "Sylara" hört die Worte von Oviento, die sich zu erklären versucht. Doch für das Wissensorakel bleiben noch viele Fragen offen. Aber vielleicht wird Lady Heidemarch mehr erklären, schließlich hatte sie diese illustre Runde eingeladen.
"Natürlich dachtet ihr, dass eine Verkleidung von Nöten sei, ansonsten hättet ihr euer Aussehen nicht unter einer Kapuze versteckt", bemerkt die Elfe trocken. "Aber ihr habt recht, dass unsere gemeinsame Gastgeberin uns sicher alle aus einem bestimmten Grund eingeladen hat."
Shivira Edasseril packt ihr Schild wieder auf ihren Rücken und blickt in die Runde. "Sylara ist mein Name", stellt sie sich kurz und knapp vor.

Thrarin Eisenblut

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« Antwort #69 am: 02.02.2013, 18:52:42 »
Thrarin ist, trotzdem er sich wieder einigermaßen ruhig fühlt, noch immer leicht angefressen und schaut selbst für einen Zwerg mürrisch drein. Er hat sich offenbar durch Sorshen - nein, Oviento - täuschen und sich so zum Narren machen lassen. Morpheus hat ihn lauthals dafür ausgelacht, dass er darauf hineingefallen ist, und das hat Thrarins Stolz ein wenig angekratzt. Auch wenn diese... was und wer auch immer sie nun ist, behauptet, die Illusionsmagie nicht sonderlich gut zu beherrschen, ist er davon nicht sonderlich überzeugt. Hier ist eindeutig Magie am Werk und Thrarin findet gerade Illusionsmagie feige und unrechtschaffen. Einen ehrlichen und aufrichtigen Kampf zieht er, auch wenn Täuschung der einfachere Weg wäre, immer vor. Es ist ihm durchaus nicht entgangen, dass Oviento deutlich gemacht hat, dass sie nicht freiwillig so aussieht wie sie aussieht, aber das würde hoffentlich Lady Heidmarch klären -  wenn die Dame denn endlich mal auftauchen würde.

Thrarin hat geknickt ärgerliche Worte in seinen Bart gebrummelt und seine Axt sinken lassen, als Hohepriester Sithkar schlichtend eingeschritten ist, und nun ruht sie auf dem Boden abgestellt, während Thrarin sich, mit dem Versuch, entspannt zu wirken, sich locker auf ihr abstützt. Die Belehrung der jungen Shoanti namens Allistra Shan, die sich jedoch als Varisianerin vorstellt, ignoriert er lieber. Er hat Sorshen... äh, Oviento nicht angegriffen, aber wenn er es getan hätte, hätte er seine Gründe gehabt - obwohl er Allistra, im Grunde gesehen, natürlich Recht gibt. Jedoch wäre mit einer Runenfürstin nicht zu spaßen gewesen. Dass Oviento keine ist, hat er ja nicht ahnen können.

Die anderen haben sich nach der Reihe vorgestellt, ganz so, wie es Sithkar gewünscht hat, und nun will er auch nicht mehr seinen Namen unter dem Berg halten, denn allein die Anwesenheit der beiden Hohepriester der Pharasma beziehungsweise des Gorum, ist eine Ehre.
"Ich bin, wie unser junger Priester hier schon andeutete", sagt er mit einem Nicken zu Andrezi, "Thrarin Eisenblut vom Clan der Eisenblütler aus Janderhoff."
Darauf ist er stolz und das schwingt auch in seiner Stimme mit. Dann strafft er sich und stellt sich gerade hin. Trotz allem muss er bereit sein, seinen Fehler einzugestehen. Er hat Oviento Unrecht getan und sein Ehrgefühl verbietet, das auf sich beruhen zu lassen.
"Ich bitte um Entschuldigung"", spricht er in erster Linie die Frau mit Sorshens Gestalt an, aber meint die gesamte Runde. Schließlich hat er alle unnötig verschreckt. "Ich habe mich geirrt."

Morpheus

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« Antwort #70 am: 05.02.2013, 12:26:24 »
Morpheus passt dieser aufkommende Burgfrieden ganz und gar nicht.
Der Gorumengel ist jedenfalls ganz und gar nicht zufrieden wie der Rest scheinbar und teilt deswegen seine Gedanken laut schnaufend mit:
"Drachen wurden erwähnt.
Runenmagie liegt in der Luft.
Falsche Runenfürstinnen präsentiert.
Und immernoch warten wir!
Dieser Schabarnack lässt meinen letzten Geduldsfaden langsam reißen!
Hohepriester Sithkar - wollen wir vielleicht verschwinden, bevor diese Dirne Heidemarch den nächsten gnomischen Spaß einfallen lässt?
Mir düngt langsam, dass wir hier einem aberwitzigen Feenwesen auf dem Leim gegangen sind!
Falls hier jedenfalls wirklich Geschichte geschrieben wird, dann nur wie eine Hand voll kluger Leute sich haben verarschen lassen!
Nicht mit mir!"
, womit Morpheus, da Sithkar nicht sofort was dagegen sagt, seinen ungleichen Gefährten berührt und anschließend einen mächtigen Gebetszauber spricht[1], sodass beide Hohepriester binnen eines Wimpernschlages verschwinden, ohne weiterer Worte zu verlieren oder sich zu verabschieden.
 1. Für die Zauberkundigen: Word of Recall
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Sylara

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« Antwort #71 am: 05.02.2013, 15:49:17 »
"Sylara" zieht die linke Augenbraue hoch, als sie sieht, wie Morpheus und Sithkar mit einem Zauber den Irespan verlassen. Der Hohepriester des Gorum scheint keine Geduld zu besitzen, aber schon die anderen beiden fremdartigen Gäste, die Lady Heidemarch an diesen Ort geladen hatte, waren direkt wieder umgekehrt. Langsam beginnt Shivira Edasseril zu grübeln, zu was sie hier eingeladen war. Das mit Morpheus auch sein runenüberzogenens Schwert verschwunden ist, ärgert die Elfe.

Aber nun hat sie etwas Zeit sich sorgfältiger mit Oviento zu beschäftigen. So hatte sich die Frau, die Sorshen so ähnlich sieht, vorgestellt. Mit geschmeidigen Schritten umrundet die Elfe die Unbekannte. Ihre Brille hat sie dabei auf die Nase gesetzt und ihre Augen streifen die Rundungen von den Beinen bis zum Kopf.[1] Das meiste ihres Körper versteckte sich unter einem schwarzen samten Mantel, der bis zum Boden reichte.

Als "Sylara" Oviento umrundet hat, erspähen ihre Augen einen Siegelring einer chelaxianischen Adelsfamilie an ihrem Finger. Voller Neugier streckt die Elfe ihre Hand in Richtung des Rings, doch noch bevor ihre grazilen Finger die Hand der Frau berühren könnten, verschwinden die kleinen Pupillen in den fast weißen Augen der Mysterikerin. Bilder tauchen in ihrem Kopf auf. Zeichen von Adelsfamilien, Wappen, Siegel und Stammbäume vermischen sich in ihrem Kopf und trennen sich gleich wieder.[2]

Die Elfe tritt einen Schritt zurück und ein leichtes wissendes Lächeln umspielt ihren Mund. "Ja, wo bleiben eigentlich unsere Gastgeber."
 1. Wahrnehmung: 31
 2. Focused Trance 4 Runden - Wissen (Adel): 50

Andrezi

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« Antwort #72 am: 06.02.2013, 19:03:05 »
Andrezi ist ganz froh, dass Morpheus weg ist. Einen unnötigen Kampf mit diesem Gorum-Anhänger hätte er wahrlich nicht gebraucht. Noch mehr als der Gorumhohepriester, der erst kampfesmüde erschien und dann doch wieder nicht, verwundert Andrezi die Dame, die sich als Allistra Shan vorstellt. Der Kurgess-Priester hält hohe Stücke von Desna und ihren Anhängern. Aber gerade für eine Dienerin Desnas hat Allistra Andrezis Meinung nach seltsame Ansichten. So kann es der Sohn des Kurgess einfach nicht lassen und bricht trotz der momentanen ungewissen Situation eine religiöse Diskussion vom Zaun: "Werte Allistra Shan, Ihr nennt Euch selbst eine Dienerin Desnas. Desna ist bestimmt wichtig, dass man sein Glück auf Golarion findet, seine Träume verwirklicht ohne jemand anders zu schaden und ohne Schranken für das Gute kämpft. Aber das alles wisst Ihr sicherlich selbst. Ihr müsst außerdem wissen, dass ich als Kurgess-Anhänger Desna sehr zu schätzen weiß. Aber doch verwundert es mich, dass Ihr wie eine Abadar-Anhängerin klingt. Warum sind Euch als Desna-Anhängerin, denn Recht und Gesetz so wichtig? Was würde denn passieren, wenn Ihr für eine gute Tat gegen Gesetze verstoßen müsstet? Ein Tyrann zum Beispiel quält seine Bevölkerung und jeder ist unglücklich, doch sein Sturz würde gegen geltendes Recht verstoßen. Was würdet Ihr dann tun? Bevor Ihr antwortet, muss ich allerdings gestehen, dass das hervorziehen meine Streitkolbens vielleicht etwas voreilig war, aber ich habe ihn keinesfalls zum Angriff erhoben. Dennoch entschuldige ich mich bei Euch Oviento für dieses Verhalten und dass ich Euch zunächst Abbild Sorshens nannte. Aber nun warte ich gespannt auf Eure Reaktion Allistra Shan." 

Allistra Shan

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Geschichtsbuch
« Antwort #73 am: 06.02.2013, 23:26:27 »
Allistra öffnet die Augen und sucht den Blick des Kurgess Priesters. Sie spricht leise und wählt jedes Wort mit bedacht:
"Ja ich bin eine Dienerin Desnas, doch die Mönche, welche mich aufgezogen haben und Beschützer des tanzenden Volkes sind, haben einen Glaubenskodex welchen ich befolge.
Der Traum, dass jeder auf Golarion nach seinem Glück streben soll ist eine wundervolle Sache, doch muss es auch diejenigen geben, die ihren Traum freiwillig zurückstellen um den von Anderen zu verwirklichen oder zu schützen. Wenn man sich dieser Aufgabe annimmt so muss man sich Regeln unterwerfen, die jeden gleich behandeln, denn kein Traum eines Einzelnen ist wichtiger als der eines Anderen. Es muss ein Gleichgewicht hergestellt werden, wenn ihr die Lehren meiner Göttin schätzt so solltet ihr dies verstehen.
 
Um auf euer Beispiel einzugehen: Ein Gesetz, dass einen Tyrannen schützt und nicht seine Untertanen ist kein Gesetz, dass es zu würdigen gilt. Wenn die Menschen darunter leiden, so ist es ihre Verantwortung, vielleicht sogar ihre Pflicht, diese Gesetze zu ändern um den Tyrannen zu entmachten, denn Tyrannen beachten selten die Gesetze, welche ihnen zur Macht geholfen haben.

Ich verstehe, dass mein Verhalten nicht dem eines typischen Desnagläubigen entspricht und ihr deswegen mein Verhalten falsch deutet.
 Die Wahrheit ist:  Ich bin keine typische Desnagläubige, denn meine Aufgabe ist es die Träume des tanzenden Volkes zu schützen."

Während sie zu Andrezi spricht, ändert sich der Tonfall von Allistra bis auf einen diesen einen kurzen Moment nicht. Sie mustert den Kurgess Priester noch ein letztes Mal und schließt danach wieder ihre Augen.

Andrezi's zweifelnde Worte verägern sie nicht, zu oft hatte sie ähnliche Worte schon gehört.

Sensemann

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Geschichtsbuch
« Antwort #74 am: 07.02.2013, 01:24:55 »

Der zersprungene Stern

Kapitel VI - Das tote Herz von Xin

Part 1: Die Wiedergeburt des Sihedron

Doch weiter können die Abenteurer und Helden ihre ersten Gespräche miteinander nicht führen, denn plötzlich erklingen mehrkehlig Trompeten in einem Fanfarenchor, während etliche Kutschfahrzeuge mit Pferd oder Ochse sich den Weg hinauf zu den Helden ziehen - gefolgt aus einem Mob neugieriger Bürger und Stadtwächtern, welche die Bürger von den Kutschen und den Trompetenspielern fern halten.

Die erste Kutsche, welche die Gruppe von Helden auf dem Irespan erreicht ist die Kutsche von Lady Sheila Heidmarch und ihrem Gatten Sir Canayven Heidmarch, welche in diesem Moment auch schon aus der Kutschtür hinabsteigen und auch gleich von drei Leibwächtern und Dienern abgeschirmt werden, während Sheila erste Befehle gibt, um das Fest vorzubereiten.

Und während die Trompetenspieler sowie andere Musiker und erste Tänzer bereits mit ihrer Tätigkeit beginnen, wird auch schon eine Tafel hergerichtet mit vielerlei unterschiedlich Speiß und Trank - allesamt Köstlichkeiten aus Varisia.

Als dies unter dem strengen Auge von Lady Sheila seinen Gang genommen hat, beginnt die hohe Kundschafterin die ersten Gäste aus den weiteren Kutschen zu begrüßen.

Bekannte Gesichter wie Oberbürgermeister Haldmeer Grobaras, ein maskiertes Mitglied des Decemvirates der Kundschafter, Bevaluu Zimantiu (der Hohepriester des Desnakirche in Magnimar), Toth Bhreacher (der Besitzer der Golemmanufaktur), Sabriyya Kalmeralm (eine mächtige Adelige), Verrine Caiteil (die Sprecherin des Konzils der Gerichtsdiener), Leis Nivlandis (Meister der Steinseher), Koriah Azmeren (Varisia's berühmtester Kundschafter), Jyronn lmikar (Hohepriester von Abadar), lsmeir Odinburge (Kommandeur der Stadtwache), Ibra Demerios (Chefarchivist der Stadtarchive), Ernst Landis (Direktor des Geschichtsmuseums), Archisa Aparna (berühmte Kunschafterin), Aram Zey (Meister der Magie der Kundschafter), Kreighton Shaine (Meister der Schriftrolle der Kundschafter) und Marcos Farabellus (Meister des Schwertes der Kundschafter) sind unter den geladenen Gästen, welche jedoch in der Masse an Dienern, Leibwächtern, Stadtwächtern und Kutschen schier untergehen.

Das gesamte geheime Fest scheint irgendwie zu einem halben Volksfest zu werden, wobei die Stadtwächter die Schaulustigen und das einfache Volk mit einem gewissen Abstand fern halten.

Was ein Glück jedenfalls, dass Morpheus dieses bizarre Schauspiel hier nicht mehr mitbekommen hat.

Die Helden selbst gehen in diesem bunten Durcheinander, wo sich jeder zu Schau stellt, Gelächter schrill hier und dort zu hören ist trotz der Musik und im Chaos des Festes förmlich unter.

Dennoch begrüßt auch Lady Heidmarch diesen Teil ihrer Gäste sehr förmlich jeden persönlich für sein beziehungsweise ihr Kommen und macht sich anschließend auch schon wieder davon - nur um weitere Dinge für das Fest zu ordern, da die Diener mit dem Nachschenken und dem Reichen der Speisen nicht nachkommen.

Der Fest lässt so bereits die ersten beiden Stunden vergehen und erreicht so langsam seinen Höhepunkt an Dekadenz und Völlerei, während die fünf Abenteurer irgendwie im Abseits stehen.

Dafür jedoch können sie so, wenig abgelenkt werden und keine ungewollte Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sodass sie aufmerksam und neugierig Zeuge davon werden können, wie zwölf Diener im Licht der untergehenden Wintersonne damit anfangen einen sternenförmigen Schrein aus einem gesprenkelten Stein etwas entfernt von dem Fest auf dem Irespan errichten.
« Letzte Änderung: 02.08.2013, 11:37:45 von Sensemann »
Online-SL-Bilanz: 182 tote SC / 32 Inplay-Überlebene / 6 Inplay-Geflohene / 1 Versklavter SC
bei 19 abgeschlossenen Runden

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