Autor Thema: Gefechte  (Gelesen 4767 mal)

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Theon Brade

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« Antwort #30 am: 15.02.2013, 09:10:39 »
"Back! Reisst euch zusammen!" flucht der Söldner, als er das geckenhafte Treiben seiner Kameraden beobachtet. Erneut spielen sie verrückt. Brechen wieder unter dem Druck der Schlacht zusammen. Er hatte gehofft dieses Mal zumindest mit einem Profi zu arbeiten. War wohl Fehlanzeige. Und immer noch dieses drückende Gefühl in seinem Schädel... dieses leichte Flimmern vor seinen Augen, als wäre man zu lange in einem warmen, stickigen Raum gewesen... Aber der Narbige ist zu sehr Profi als das er sich ablenken liesse- und so drückt er erneut den narbigen Schaft des Gewehres an die Schulter, visiert kurz an- und entlässt eine weitere Ladung kalten, stählernen Schrots, dieses Mal begleitet von einem befriedigenden Keuchen auf der anderen Seite. Wenn er etwas verfehlt hat- es war zumindest knapp. 
Half: Aim
Half: Feuer auf Telmer oder den Anderen auf H3 (wenns geht Telmer, wenn nicht, der Andere)
"Ich mag Auftragsmörder, egal was du mit ihnen machst, du fühlst dich nicht schlecht."

Lizk

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« Antwort #31 am: 15.02.2013, 11:35:30 »
Mit einem Mal muss Benedigt heftig husten. Er packt Theon an der Schulter und starrt ihn mit weit aufgerissenen Augen an:
   "Gift...", röchelt er, bevor sein Blick leer wird und er an der Seite des Söldners mit einem letzten hilflosen Atemversuch zusammenbricht. Der erfahrene Blick Theons lässt keinen Zweifel an der beunruhigenden Tatsache: Benedigt ist tot.
Auch die anderen im Saal sehen wie der Arbitrator plötzlich zuckend zusammenbricht und sein Leben aushaucht.

Ungeachtet der tragischen Szene feuert der versteckte Ganger im Flur wieder blind in das Behandlungszimmer hinein, um selbst kein Ziel für den todbringenden Geschosshagel der Ermittler abzugeben. Auch diese Salve erzeugt einen gefährlichen, weit durch den Raum gestreuten Geschosshagel, der jedoch erneut kein lebendiges Ziel trifft.
Nachdem sie die Kugel von Telmer gefangen hat, lässt Dreizehn sich zu Boden falle, wo sie das Immaterium durch ihren Körper zwingt, um ihre Wunden zu heilen. Erleichtert seufzt sie auf. Kein Schrecken des Warp konnte sich durch das geöffnete Tor Bahn in die Wirklichkeit schlagen und in ihrer Hand hält sie nun das blutverschmierte Projektil aus Telmers Kanone, welches einen Moment zuvor noch in ihrer Brust steckte.
Während Kassa sich weiterhin in der Zimmerecke hinter der Sitzschale der medizinischen Apparatur zusammenkauert, robbt Doc Alamo zu Dreizehn herüber.
   "Stillhalten jetzt; sonst verbluten Sie noch!" Routiniert schiebt er ein Verbandspäckchen unter Dreizehns Weste und beginnt damit, einen weiteren Verband um ihren Oberkörper zu winden:
   "Einen Moment nur, das haben wir gleich!"

Wenn Dreizehn es zulässt, wird Alamo sie die kommende Runde über behandeln. Dabei kann sie selbst jedoch nicht agieren.

Lizk

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« Antwort #32 am: 15.02.2013, 11:46:55 »
Runde 3

Ini:
Jericus
Telmer
Nihilia
Ganger
Dreizehn
Theon
Doc Alamo & Schwester Kassa
« Letzte Änderung: 15.02.2013, 12:23:21 von Lizk »

Jericus

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« Antwort #33 am: 15.02.2013, 13:57:58 »
Mit einem Schlag zerplatzt das dämonische Trugbild und Jericus erkennt die Menschen um sich herum wieder:
"Ihr habt nie vorgehabt uns gehen lassen! Wie Vieh wolltet ihr uns abschlachten... Damit eure Schuld nicht bekannt werden würde!"
Doch die Wirkung des Halluzinogen ist noch lange nicht erloschen. Der Körper des Agenten krümmt sich kurz wie unter Krämpfen und er lässt die Schrotflinte zu Boden fallen. Er stößt einen lauten Wutschrei aus, als er sieht wie Dreizehn von einem Geschoss aus Telmers Revolver zu Boden gerissen wird. Zorn irrationaler Zorn überkommt ihn, denn die Arbitratatoren kriechen nutzlos am Boden umher und fürchten sich mehr noch als die Halbstarken auf dem Flur.
Er selber kennt keine Furcht, er sieht immer mehr wie durch einen roten Schleier und die Wut überkommt ihn mehr und mehr.
"Pass gut auf sie auf, tapferer Theon!" presst sein sich immer weiter zurückziehender Geist mit letzter Kraft heraus, dann obsiegt der Kampfesrausch...
Jericus versteht nicht, dass er vergiftet wurde und sein fiebriger Geist nun anderen Regeln folgt.
Kaum prallt die fallen gelassene Schrotflinte krachend auf dem Boden auf, zieht der Agent sein Schwert, sprintet hinter seiner Deckung hervor, durch den Qualm mit einem beherzten Sprung über ihre eigenen Stolperfallen. Mit einem Halbkreis durchtrennt er den Vorhang um sich mit einem weiteren Satz mitten zwischen Telmer und seine Ganger im Flur zu stürzen. Er landet vor dem Verletzten und drückt ihn mit dem rechten Fuß zu Boden. Mit einer nie geahnten Kraft stößt er die Klinge der Waffe in Richtung des Lendenbereichs des am Boden liegenden schreit: "[b]Bereue![/b]" Die Klinge fährt genau zwischen den Schenkeln des Mannes hindurch und trifft auf den Boden. "[b]Telmer! Nun zu dir du Bastard![/b]"
Er will den Unterhiveboss und seine Männer mit einer Orgie von Schlägen eindecken, aber das die Sache ist aussichtslos.
Sie würden ihn wahrscheinlich über den Haufen schießen, ehe er Zeit hätte Telmer auch nur ernsthaft zu verwunden.

Angriff den verletzten Ganger - Misserfolg
"Jericus, gebt mir einen Krieg." – "Das ist es, was ich tue."

Lizk

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« Antwort #34 am: 15.02.2013, 16:24:28 »
In seiner Wut erkennt Jericus die verwirrten Gesichter der Ganger im Flur. Einige blicken ihn erschrocken an, andere haben sich dem Gang zugewendet und schauen in die Richtung, aus der die Ermittler den Hub betreten haben. Insgesamt tummeln sich hier wohl acht oder neun Gegner. Tumultartiger Lärm dringt von dort an Jericus Ohren, entfernte Schreie und der Boden unter seinen Füßen zittert leicht.
Der Ganger am Boden schenkt Jericus keine Beachtung. Zu sehr ist er damit beschäftigt, das Blut, welches aus seinen zerschossenen Beinen spritzt, mit bloßen Händen zurück zu halten.
Doch Telmer reagiert zügig. Er hebt seinen Revolver und nach Dreizehn wird nun auch Jericus diese Waffe zum Verhängnis. Aus zwei Schritten entfernt abgefeuert hat Jericus keine Chance, dem Geschoss auszuweichen, zumal Telmer offenbar ein guter Schütze ist. Noch ehe Jericus den Schuss hört, wird sein Kopf jäh zur Seite gerissen. Ein dumpfes Brummen in seinem Schädel gefolgt von einem explosionsartigen, alles verdrängenden Schmerz gibt dem Assassinen Aufschluss über die Schwere des Treffers. Das nächste, was Jericus hört, ist das Aufheulen von Telmers Kettenschwert. Als er seinen Blick wieder auf den Ganoven lenkt, hält der die furchteinflößende Waffe in der Hand, während der Revolver auf dem Boden liegt.

Jericus: 5 Wunden am Kopf (Toughness ist bereits berücksichtigt).

Lizk

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« Antwort #35 am: 18.02.2013, 15:11:24 »
Kaum gewinnt Jericus die Orientierung wieder, als er sich in einem wahren Geschosshagel wiederfindet. Ein Ganger an Telmers Seite feuert seine Laserpistole auf den Assassinen ab, doch das Energiegeschoss, welches Jericus an der Brust trifft, richtet nicht mehr Schaden an als ein beherzter Faustschlag, zumal es den Brustpanzer nicht völlig durchschlägt. Ein weiteres Geschoss erzeugt ein pfeifendes Geräusch, als es an der Wand neben Jericus verglüht. Einer der Ganger versucht sogar Jericus einen Schlag mit dem Schaft seiner Pistole zu versetzen, doch der Ermittler kann auch diesem Schlag ausweichen. Der Imperator hat wahrlich ein Auge auf Jericus, bis er plötzlich das Gefühl hat, eine Lanze würde sich in seinen Rücken bohren. Er spürt einen stechenden, heißen Schmerz und die Wucht des Angriffes treibt ihm die Luft aus den Lungen. Keuchend taumelt Jericus einen Schritt nach vorn und schafft es gerade noch, das Gleichgewicht auf seinen wackligen Beinen zu halten. Nur am Rande seiner Wahrnehmung bekommt er mit, dass mehrere Ganger sich verwirrt an Telmer wenden:
   "Stoppt sie!" ruft der und fixiert Jericus mit seinem kühlen Blick, während das Kettenschwert in seiner Hand verheißungsvoll aufheult.

Jericus: 2 Wunden Body (am Rücken)
« Letzte Änderung: 18.02.2013, 15:12:22 von Lizk »

Nihilia

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« Antwort #36 am: 20.02.2013, 20:58:19 »
Nihilia eilt in Theons richtung, dann dreht sie sich schnell ein wenig auf der Stelle, wirft ihren gegnern einen Enschüchternden Blikc zu und feuert ihr nächstes Geschoss auf diese.
Move bewegung auf: d3
Angriff mit Shotgun auf: h3
« Letzte Änderung: 20.02.2013, 20:58:57 von Nihilia »
Biete unter dem Namen "Oracul" eine Destiny Dungeon Forenrunde hier im Gate an

Lizk

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« Antwort #37 am: 20.02.2013, 23:23:48 »
Der Ganger am Boden stöhnt ein letztes Mal auf als Nihilias gut platzierte Schrotladung ihn trifft und endlich wird er von seinem Leiden erlöst.
Derweil schnürt Doc Alamo einen festen Verband um Dreizehns Brustkorb, der ihre Blutung eindämmen und wohl eine Weile halten wird.
   "Sie sollten dafür sorgen, dass Sie schnell intensiv behandelt werden können", raunt er ihr mahnend zu und wendet sich ab, um in die Zimmerecke zurückkehren zu können, in der sich Schwester Kassa noch immer verkriecht.

Ganger reglos am Boden.

Theon Brade

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« Antwort #38 am: 21.02.2013, 00:13:18 »
Knurrend setzt Theon sich nach Vorne ab. Er ist es leid wie ein Kaninchen hier eingesperrt zu sein. Geschützt durch die schweren Armaplastplatten seiner Armeerüstung, geht er geduckt ein paar Schritte weiter wieder in die Knie, läd einhändig die Schrotflinte durch- und rotzt dem Ganger vor sich förmlich die todbringenden Stahlkugeln engegegen, hüllt ihn für einen Moment ein wie in eine Wolke. "Wohl bekommst, Abschaum." Einen Moment zögert Theon. "Hast du mich grad "Tapferer Theon" genannt, Kommandant?"
Half Move auf D2, Feuer auf G2, 2 Treffer + Righteous Fury (14, 13, 9 Schaden)
"Ich mag Auftragsmörder, egal was du mit ihnen machst, du fühlst dich nicht schlecht."

Jericus

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« Antwort #39 am: 21.02.2013, 02:28:56 »
Telmers Revolverschuß traf Jericus mitten in sein rechtes Auge und sprengte dem Agenten noch einen Teil des Hinterkopfes weg.
Was für ein ehrwürdiger Gegner, 'schießt es Jericus durch den Kopf'. Zum Glück durchschlägt das Geschoss nur sekundär wichtige Bereiche im Gehirn und noch mehr: Die Schmerzen und das Dröhnen in seinem Kopf holen den Assassinen zurück in die Realität. Mit einem Blutstrom aus der leeren Augenhöhle und einem wahnsinnigem Lächeln auf den Lippen presst er zwischen zusammen gepressten Zähnen seine Verheißung heraus:
"[b]Ist das wirklich alles?[/b] Glaubt ihr eure Waffen können mich umbringen, obgleich der Imperator mich Schützt? Doch horcht, mir scheint es naht noch weitere Verstärkung... Die Zeit der Vergeltung ist gekommen, denn die reinigende Flamme ist eingetroffen! Und ihr meine Freunde frohlocket und jauchzt, denn der Imperator hat mich auserkoren den Frevel zu beenden und seine Feinde auszulöschen! Lebe wohl Telmer und büße für deinen Verrat am goldenen Thron!"
Jericus lässt sein Schwert fallen um diesen ungleichen Kampf augenblicklich zu beenden.
Statt dessen gleitet seine Hand zum Griff seiner eigenen Schrotflinte, richtet die durchgeladene Waffe auf das Gesicht von Telmer und feuert aus nächster Nähe einen wahren Sturm tödlichen Metalles mitten in das Gesicht des Unterweltbosses.
"Ich bin ein Gesandter des Officio Assassinorum du dämlicher Idiot! Selbst wenn ihr hundert Mann währet könnte keine Macht euch vor dem erretten, was nun geschieht! [b]Das hier ist für Dreizehn und Benedict! Strafe und Vergeltung, Tod und Vernichtung![/b]"
Der Ohnmacht und dem Tode nahe blickt Jericus mit letzter Kraft in Richtung seines Feindes um die Wirkung seines Angriffs noch mitzubekommen, ehe die Schmerzen und die Wunden ihn in die Knie zwingen würden.
Er hatte nur diese eine Chance und beim Imperator, er hatte sie genutzt.

Waffe (Schwert) fallen lassen.
Die 2. Schrotflinte ziehen.
Feuer auf Telmer, 2 Treffer + Righteous Fury (10, 14, 11 Schaden)
Sollte ich treffen -> Schicksalspunkt für den einen Schadenswurf...
In den Kopf...  :wub:
« Letzte Änderung: 21.02.2013, 03:00:19 von Jericus »
"Jericus, gebt mir einen Krieg." – "Das ist es, was ich tue."

Lizk

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« Antwort #40 am: 21.02.2013, 15:35:27 »
Telmer schwingt sein Kettenschwert zu einem beherzten Streich, welcher Jericus wohl in der Hüfte zerreißen würde, als Jericus' Schrotflinte hervorschnappt. Der Gauner sieht seinem sicheren Tod ins Auge und so zögert er mit vor Schreck geweiteten Augen bis Jericus seine Rede mit dem Krachen seiner Flinte beendet.
Eine mächtige Stichflamme hüllt den ausgestreckten Schwertarm Telmers ein und die Schrotladung des Gewehrs sprengt die Gliedmaße förmlich von der Hand bis zur Schulter. In einem Regen aus Blut dreht Telmer einige wilde Pirouetten. Fleisch- und Knochenteile spritzen umher und ein Günstling des Unterhivlers schreit gequält auf und greift sich ins blutbespritze Gesicht. Telmer prallt nach seinem letzten Tanz an der stählernen Wand des Korridors ab und sein nunmehr lebloser Körper stürzt zu Boden. Der Motor des Kettenschwertes stellt seinen Betrieb ein, als der feste Griff einer Hand entschwindet und mit einem Dröhnen fällt die Schwere Nahkampfwaffe neben ihrem Besitzer nieder.
Bevor Theon den Abzug seiner Schrotflinte betätigt, erkennt er, dass sich aus nördlicher Richtung Tumult anbahnt. Eine ganze Horde Personen stürmt aus dieser Richtung - aus der Richtung der Rationsvergabe - auf ihre Position zu.
Der Schuss des Söldners trifft den Gänger aus nächster Näher in den Bauch, wo er eine schreckliche Wunde reißt. Die schiere Wucht des Treffers reißt den Mann von den Beinen und schleudert ihn meterweit den Gang hinunter, wo sogar ein weiterer Ganger, welcher seine Aufmerksamkeit dem Tumult gewidmet hat, von dem Getöteten getroffen wird und mit einem entzsetzten Schrei stürzt.

   "Die Schweine haben Telmer umgebracht!"
Die furchtlosen und äußerst effektiven Angriffe von Jericus und Theon scheinen Eindruck auf die übrigen Ganger zu machen. Noch bevor die heranstürmende Menge den Kampf unweigerlich unterbrechen würde, treten sie den Rückzug an.


Ganger und Telmer tot.
Panisch heranstürmende Meute ca. 20-30 Meter entfernt.
Übrige Ganger auf der Flucht nach Süden.

Kampf vorerst beendet!