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Autor Thema: Mission 2: Credits machen nicht glücklich  (Gelesen 39458 mal)

Beschreibung: Ein Spaziergang im Park

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Deell Yomaros

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Mission 2: Credits machen nicht glücklich
« Antwort #180 am: 09.07.2013, 20:01:27 »
Mit einem kritischen Blick, schaut Deell über die zerstörte Brücke, in der Hoffnung einen Offizier ausfindig zu machen. Mit gesenktem Gewehr, schaut der Duros in die Runde. "Falls Brückenpersonal anwesend ist, so gebt euch zu erkennen, wir wollen euch nichts böses." ruft er über das Schlachtfeld hinweg, bevor er fortfährt: "Die Gefahr der Piraten ist gebannt und alle Zivilisten sicher in ihren Quartieren eingeschlossen. Leider mussten wir ihren Hyperraumantrieb außergefecht setzen, sodass sie ein paar Stunden brauchen werden um ihn wieder in Gang zu setzen." Aufmerksam blickt der Kopfgeldjäger über die Brücke, auf der Suche nach einer verräterischen Bewegung.

DRP-3.27E

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Mission 2: Credits machen nicht glücklich
« Antwort #181 am: 12.07.2013, 02:55:31 »
"Wir haben keine Verluste an organischen Lebensformen zu verzeichnen und die Kratzer an meinem Durastahl lassen sich sicher rauspolieren." stellt Derp fest. Er gleitet mit einem Schwenk hinüber zum Jawa und begibt sich mit ihm auf Augen bzw. Sensor Höhe. "Deine mechanischen Fähigkeiten in Kombination mit deinem Eliminierungsroutinen haben eine beachtliche Tötungsrate. Für eine organische Lebensform deiner Größe erscheint mir dies absolut überdurchschnittlich. Bedauerlich, dass du kein Droide bist." schliesst DRP-3.27E die Worte der Anerkennung für den kleinen Kopfgeldjäger und versucht sich dann Zugriff auf eine der noch funktionierenden Konsolen zu verschaffen. Er schaltet sich auf die Lautsprecher Ausgaben der Quartiere und verkündet die frohe Botschaft der Rettung des Schiffs. Dann übergibt er das Aufnahmegerät an den Kapitän des Schiffs und deaktiviert die Notverriegelung der Quartiere.
Interstellar Droid Monitoring Inc. Mk-11 Droid Diagnostic: "Systemstatus ist fehlerfrei. Programmroutinen sind geladen. Einheit ist einsatzbereit!"

Kas Doren

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Mission 2: Credits machen nicht glücklich
« Antwort #182 am: 12.07.2013, 12:28:37 »
Kas war die ganze Zeit über bemüht das Mädchen möglichst ruhig zu halten, aber immer wieder wanderte sein Blick auf zu der verriegelten Tür. Als er schließlich das Geräusch der Entriegelung vernimmt, atmet er scharf aus und aktiviert seinen Komlink, um eine kurze Botschaft an Synn zu schicken: "Hier Wanderer, ist die Situation geklärt?"
Die junge Frau, die sich mit ihm in dem Zimmer befindet, blickt neugierig auf, auch wenn ihr Gesicht noch immer die Spuren der Angst zeigt, die durch die plötzliche Übernahme des Schiffes entstanden ist. Gespannt erwartet sie die Antwort, während Kas ihren Blick völlig ruhig erwiedert. Die Begegnung mit Runya hat ihn an etwas erinnert, das er in seiner Zeit auf D'xun vergessen hatte und das jetzt sträker als je zuvor wieder aufgetaucht ist. Er würde etwas ändern müssen, er konnte den Weg nicht einfach so weitergehen. In den geschwollenen Augen des Mädchens erkennt der Kel Dor, wohin er seine Schritte lenken musste.

Guerrero

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Mission 2: Credits machen nicht glücklich
« Antwort #183 am: 15.07.2013, 12:50:05 »
Iceman tritt aus seiner Deckung heraus wo er sich in den letzten Atemzügen des Schusswechsels verborgen hat.  Seine Fiberpanzerung hat einige Treffer abgefangen doch Guerrero sieht recht mitgenommen aus. "Das war ganz schön knapp." kommentiert er die Ramponierte Brücke und die getöteten Piraten. Dann Tritt er an eine der noch  funktionierenden Konsolen und unterstützt Derp.
Danach ruft die Schadens-Analyse Routine des Schiffs auf. "Mal sehen wie unser Status ist."

Synn Shyza

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Mission 2: Credits machen nicht glücklich
« Antwort #184 am: 17.07.2013, 00:06:15 »
Nach dem Kampf ist die Brücke in einem wahrlich verheerendem Zustand. Zahllose Terminals und Konsolen sind im Plasmahagel oder von Granatensplittern zerstört worden, Funken sprühen, Blastereinschüsse zieren die Wände und gar ein Manschafftsmitglied ist in dem Feuerwechsel zu Tode gekommen. Vorsichtig wagen sich die übrigen Crewmitglieder und der Captain hervor, zögerlich den Kopfgeldjägern dankend, wärend sie versuchen die Kontrolle über die ramponierte Brücke zurück zu erlangen.

Eine Aufgabe bei der sie auf die Hilfe von Derp und Deell angwiesen sind. Synn meldet sich derweil bei Kas zurück "LoneWolf hier. Ziele ausgeschaltet, Brücke gesichert. Keine Verluste erlitten. Ich denke wir kehren jetzt besser nach Coruscant zurück." ein lautes Seufzen ist von Runya zu vernehmen als die Antwort erfolgt, kurz darauf schenkt sie dem Kel'dor eine Umarmung.

Aufgrund des Vorfalls und nicht zuletzt der Zerstörungen auf der Brücke folgt bald der Entschluss das Schiff zurück nach Coruscant zu bringen, kaum einer der Reisenden an Bord ist noch gewillt eine langwierige Kreuzfahrt zu unternenhmen. Und so dockt die Venture Star kaum eine Stunde später bereits wieder im Imperial City Spaceport an, um seine Passagiere, einen Trupp Kopfgeldjäger, einige festgenommene Piraten und eine von den Ereignissen überrollte Runya Blourant zu entlassen ...

Einige Tage später ...

Tatsächlich ließ sich Runya dazu überreden ihren Vater aufzusuchen, anstatt erneut die Flucht zu ergreifen. Ein klärendes und von Kas vermitteltes Gespräch vermochte es sogar Vater und Tochter näher zu bringen, wenngleich sich nicht alle Differenzen aus dem Weg räumen ließen. Und obwohl Blourant mit Vorwürfen nicht sparte, gelang es Kas doch einige Freiheiten für Runya heraus zu handeln, inklusive einem längeren Aufenthalt außerhalb des Coruscant Systems. Nicht zuletzt jedoch hielt Blourant Wort und übergab den Contractors die stattliche Summe von einhundertausend Credits für die unversehrte Übergabe seiner Tochter.

Gemeinsam mit den Kopfgeldern für die übergebenen Piraten hatten die Contractors so ein kleines Vermögen gemacht, wenngleich sich Synn ärgerte dass weder Oddo, Eddin, noch der Verräter Reiley unter den Bloodgums an Bord waren. Natürlich war es der Lebemann Synn, der daraufhin zu einem Umtrunk in einem der angesagtesten Szene Clubs einlud, welchen er sich von Deell empfehlen ließ. Wenngleich die Kopfgeldjäger dort etwas fehl am Platz wirkten. Der Mandalorianer schmiss mit den neu erworbenen Credits dort nur so um sich und war nach kaum einer Stunde schon fürchterlich betrunken, und von Frauen diverser Spezies umringt. Lichter durchzuckten die gewaltigen Hallen, während dumpfe Beats den Boden erzittern ließen.

(Musikempfehlung: Mass Effect Ost - Dark Star)



"Geil!" schreit Synn zu seinen Kollegen herüber "Das Kopfgeldjägerleben ist einfach nur geil! Haha!" wobei er zu Kas herüber wankt und diesem ein corellianisches Bier in die Hand drückt "Geht auf mich! Geht heute alles auf mich die Scheiße hier!" für den nahe bei schwebenden Droiden war dies sicher alles nur befremdlich, doch auch untern den restlichen Kopfgeldjägern mochte vielleicht nicht jeder dies so sehen wie Synn. Die neuformierte Truppe hatte auch diese Mission erfolgreich zu Ende gebracht, doch die Wenigsten verblieben lang im Kopfgeldjägerbusiness ... aus den verschiedensten Gründen.
« Letzte Änderung: 27.07.2013, 21:22:02 von Synn Shyza »

Deell Yomaros

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Mission 2: Credits machen nicht glücklich
« Antwort #185 am: 17.07.2013, 05:17:57 »
Mit freudiger Zustimmung ist Deell der Einladung des Mandalorianers gefolgt doch einen der örtlichen Clubs zu besuchen. Und als alter Coruscanter, kannte er natürlich auch genau die richtige Lokalität. Noch immer mit Verbänden von Plasmawunden übersäht, steht der Duros still an eine Säule gelehnt, einen Drink in der Hand und eine überaus verführerisch aussehende Durosianerin im anderen Arm. Mit einem herzhaften Lachen prostet er den Kameraden zu: "Als nächstes holen wir uns Oddo, Eddie und dieses Schwein Reiley!"

Mit Genuss spürte er, wie der Alkohol seinen Körper betäubte als er den hochprozentigen Drink hinunterstürzte. Mit seinem leeren Glas deutet er auf eine Sitzgruppe mit Tisch, während er sagt: "Hat jemand Lust auf eine Runde Sabacc? Ein einfaches Freundschaftsspiel."

Patient 217

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Mission 2: Credits machen nicht glücklich
« Antwort #186 am: 17.07.2013, 09:51:55 »
Shroud ist nicht zum Feiern zumute, wenn man nach seiner Meinung fragt, haben sie zwar die Mission erfolgreich abgeschlossen. Aber er selbst hat versagt, es ist zu unwirklich, dass er so viel Zeit im Kampf mit einem Piraten verschwendet hat und das schlimmste ist er hat fast verloren. Das war beschämend!

Der einzige Grund wieso er an dieser Feier teilnimmt und nicht irgendwo in einem Krankenhaus liegt, ist dank Icemans unnachahmlichen Verhandlungsgeschick, der bei Red Scollon die Benutzung eines Bacta-Tanks aushandelt hat, natürlich zum Freundschaftpreis.

So sitzt der Umbaraner etwas abseits an Tresen, einen Drink in der Hand, allein mit seinen Gedanken. Wenn er tatsächlich etwas im Kopfgeldjäger Gewerbe erreichen will muss er entweder lernen gegen mehrere Gegner gleichzeitig zu kämpfen oder einzelne Gegner schneller auszuschalten. Egal wie er es dreht und wendet er braucht mehr Training und er würde es sich besorgen, koste es was es wolle...
« Letzte Änderung: 17.07.2013, 14:56:34 von Shroud »
“That is not dead which can eternal lie,
And with strange aeons even death may die.”

Kas Doren

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Mission 2: Credits machen nicht glücklich
« Antwort #187 am: 17.07.2013, 13:43:58 »
Kas' Stimmung ist ganz ähnlich wie die von Shroud, aber aus völlig anderen Gründen. Diese Mission hat zumindest ihm gezeigt, dass es zwar die richtige Entscheidung war sein Exil zu beenden und in die Zivilisation zurückzukehren, aber auch dass sein Ansatz völlig falsch gewesen ist. Auf Taris hatte er gesehen, was mit seinem Orden geschehen war und auf den beiden kurzen Missionen hatte er bereits entdeckt, was mit der Galaxis ohne seinen Orden geschehen war. Er hatte Runya helfen können und er hatte der armen Frau und ihrem Kind auf Kessel helfen können. Aber das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Kas spürt in seinem Herzen, dass er mehr tun muss. Der Kel Dor blickt einmal im Kreis, betrachtet die Gefährten, die in den vergangenen Tagen mit ihm gekämpft und gelitten hatten und jetzt mit ihm hier sind, um zu feiern. Der einzige, den er wirklich kennt, ist Synn, der betrunkene Mandalorianer, der offensichtlich den Erfolg und die Belohnung von Mister Blourant zu genießen weiß. Kas hingegen weiß sehr genau, dass sich ihre Wege trennen würden. Auch wenn er den Pfad, den er zu gehen hat, noch nicht kennt, so sieht er ihn doch klar vor sich ausgelegt. Er sieht ihn auf eine Art, wie nur ein Jedi ihn sehen kann. Aus dem Augenwinkel entdeckt der Kel Dor immer wieder eine Gestalt zwischen den Feiernden in dem Nachtclub. Anfangs schiebt er es auf die grelle Beleuchtung und den schnellen Wechsel der Lichter, doch schließlich erhascht er einen klareren Blick auf die Gestalt. Es ist ein anderer Kel Dor, ein Kel Dor, den Kas zu jedem Zeitpunkt erkennen würde, auch wenn es unmöglich ist, dass er hier ist.
Kas greift in die Macht und betrachtet die Bruchpunkte um sich herum, zum ersten Mal sieht er sich seine Begleiter genauer an. Als erstes richtet er seinen Blick auf den kleinen Jawa und den Droiden, die hier doch etwas fehl am Platz wirken. Beide waren mit seinem Leben verknüpft, aber die Verbindung ist nicht stark und noch im Fluss. Kas weiß nicht genau, ob diese Verbindung in die Zukunft weist oder in die Vergangenheit, aber er hat das Gefühl, dass er diese beiden nicht zum letzten Mal gesehen hat. Bei Iceman sieht das anders aus, Kas konnte dessen Bruchpunkte ohne allzu große Schwierigkeiten deuten und er weiß, dass sein Weg sich jetzt von dem seinen trennen würde. Anders ist es bei dem Umbaraner, der brütend an der Theke steht. Kas kann eine Linie entdecken, die fern in die Zukunft führt und als er sie berührt, wagt er nicht sie weiter zu verfolgen, der finstere Kopfgeldjäger befindet sich auf einem Pfad, den Kas nicht genauer betrachten will und wenn er diese Linie richtig deutet, dann würden sie wieder zusammenstoßen an irgendeinem Punkt in der Zukunft. Doch Dunkelheit umgibt diesen Bruchpunkt und Kas wagt nicht sich in sie hineinzustürzen. Zu viel Angst und Furcht finden sich in dieser Zukunft und Kas nimmt den Gestank der dunklen Seite an der Zukunft war, in der er Shroud wiederbegegnen würde. Was auch immer dies bedeuten mochte, er würde es eines Tages gewiss erfahren. Nun wendet sich sein Blick zu dem Duros Deell Yomaros, der gerade mit seinem leeren Glas in Richtung des Tisches deutet. Es bleibt dem Kel Dor verborgen, was diesen Gefährten in seiner Zukunft erwartet, aber die Verbindung zu Kas würde nicht abreißen und sie ist nicht von so großer Dunkelheit umgeben, wie die Kraftlinie, die ihn mit Shroud verbinden. Kas spürt, dass er wieder an der Seite von Deell kämpfen würde. An einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit, mit einem anderen Ziel. Sie würden sich wiederbegegnen, was immer kommen mochte.
Eine Stimme unterbricht die Betrachtung des Kel Dor, die Stimme stammt von dem anderen Kel Dor, der zu ihm spricht auch wenn es unmöglich ist: "Zar. Komm zu mir Zar. Folge dem Pfad, den ich für dich ausgebreitet habe." Der ehemalige Jedi blickt sich ratlos um und sucht nach dem Urheber der Stimme. Er hatte ihn schon mehrfach hier entdeckt, aber nie festhalten können. Doch es ist unmöglich, dass er ihn gesehen hat. Aber jetzt da er seinen Namen, den er schon vergessen glaubte, erneut vernommen hat, erinnert er sich an die Worte seines Meisters, die letzten Worte, die er auf Cato Neimodia an ihn gerichtet hatte, bevor sie ihre Sternenjäger bestiegen hatten: "Die Macht findet einen Weg. Immer." Auf D'xun hatte Kas diese Worte vergessen. Er hatte dort viel von dem vergessen, was sein Meister ihn gelehrt hatte, doch immer mehr davon kehrt zurück.
Kas Blick wandert schließlich erneut zu Synn, dem Mann, dem er sein Leben zu verdanken hat. Dem Mann, der dafür gesorgt hat, dass er jetzt hier ist. Dem Mann, der als einziger einen Namen verdient, den Kas vor dem Krieg vielen hatte geben können: Freund. Kas betrachtet das Geflecht der Kraftlinien und Bruchpunkte um diesen Mandalorianer: viele von ihnen waren klein und unbedeutend, aber einige waren stärker. Ohne Zweifel würde Synn seinen Fußabdruck auf dem Gesicht der Galaxis hinterlassen. Kas muss bei dem Gedanken an den Mandalorianer und die Zeit, die sie gemeinsam verbracht hatte lächeln, auch wenn die meisten Bewohner der Galaxis diesen Ausdruck bei einem Kel Dor wohl nicht als solchen erkennen würden. Von dem Mandalorianer wandert Kas' Blick zu sich selbst. Viele Linien verbinden ihn und Synn, Linien deren Gewicht schwer wiegt. Sie schulden sich gegenseitig ihr Leben und diese Verbindung ist stark. Aber sie richtet sich nicht nur in die Vergangenheit, sondern reicht weit in die Zukunft. Er würde diesen Mann wiedersehen, gewiss, eines Tages und sie würden noch viele Schlachten gemeinsam schlagen. Doch jetzt blickt Kas auf sich selbst und erkennt endgültig, was er zu tun hat.
Dies ist sein Bruchpunkt. Dieser Ort. Dieser Moment. Hier und jetzt entscheidet sich sein Schicksal. Alle Linien, die mit seinem Leben als Zar Haklat und seinem Leben als Kas Doren verknüpft sind, laufen hier zusammen. Doch von hier aus gibt es für den Kel Dor nur noch einen einzigen Pfad zu beschreiten. Langsam erhebt er sich und begibt sich zu dem betrunkenen Mandalorianer. Er legt ihm seine vernarbte Hand auf die Schulter und auch wenn der Alkohol dafür sorgt, dass Synn nicht so recht versteht, was Kas ihm jetzt sagt, würde er die Worte des Kel Dor nicht so schnell vergessen. Sie sind so leise gesprochen, dass nur er sie hören kann: "Ich werde jetzt gehen, mein Freund. Nach Hause. Such nicht nach mir, aber sei dir gewiss. Wir werden uns wiedersehen."  Kas lässt den Mandalorianer stehen, der ihm einen Augenblick verwirrt nachblickt, dann jedoch wieder vom Sog des Clubs, der Credits, des Alkohols und der Frauen erfasst wird. Was immer der Kel Dor ihm sagen wollte, würde sich schon klären lassen.
Der Kom-Link des Kel Dor fällt auf dem Weg aus dem Club auf den Boden, gemeinsam mit allem anderen, worüber man ihn mit den Fringe World Contractors in Verbindung bringen könnte. Seine Schritte tragen ihn schnell durch die Straßen von Coruscant und schließlich gelangt er zu seinem Ziel. Schon bei seiner Ankunft auf Coruscant hatte er gewünscht diesen Ort zu sehen, aber nicht gewagt hierher zu kommen, da er es für zu gefährlich hielt. Auch jetzt würde er nicht näher heran gehen. Es waren noch viele Kilometer bis zu den einst strahlend weißen Türmen, die jetzt nur noch als verkohlte Ruinen gen Himmel ragen. Ein Mahnmal für das, was mit Verrätern am Imperium passiert. Doch Kas sieht nicht die verkohlten Überreste. Er sieht seine Vergangenheit und er sieht seine Zukunft. Hier hat sein Weg zum ersten Mal begonnen, von hier würde er auch jetzt seinen Anfang nehmen. Jetzt sieht er neben sich auch die Gestalt, die er im Club schon mehrfach entdeckt hatte. Die halb-durchscheinende, blau schimmernde Gestalt sieht seinem alten Meister zum Verwechseln ähnlich. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass es das Echo von Plo Koon in der lebendigen Macht ist, das sich jetzt neben seinem Padawan manifestiert hat: "Es gibt noch viel für dich zu lernen, Zar, viele Prüfungen zu bestehen, aber denke immer daran: die Macht wird mit dir sein und die Zukunft wird Hoffnung bringen." Der lebende Kel Dor antwortet seinem toten Meister nicht, sondern blickt einfach gen Horizont. Die Sonne geht gerade auf und lässt die Ruinen des Jedi-Tempels wie brennende Kerzen erstrahlen.

DRP-3.27E

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Mission 2: Credits machen nicht glücklich
« Antwort #188 am: 19.07.2013, 00:03:30 »
Die Mission ist beendet, die Credits übertragen nun ist eigentlich der Zeitpunkt an dem der Spähdroide zurück zu seiner Meisterin fliegen würde. Doch "Zuhause" ist niemand der auf ihn wartet um seine Durastahl Hülle zu reparieren, sein Missions Log aus zu lesen und die Routinen zu überarbeiten.

Etwas verloren schwebt er darum in der von Synn ausgesuchten Unterhaltungslokalität für organische Lebensformen. Er kennt diese Unterhaltungslokalitäten wenn auch in abgespeckteren Formen. Noch ehe die Bar erreicht ist, schwebt er einer Discokugel gleich in Richtung der Decke. Alte Logs von seinen Carsunum Spice Missionen laden sich in seinen Arbeitsspeicher. Er kennt die typischen Verhaltensformen der Dealer und der Süchtigen. Doch in dieser Situation und ohne Bedarf kann er mit all den damit verbundenen Programmroutinen nichts anfangen. Dennoch beginnt er wie gewohnt mit dem Profiling der Gäste. Es vergehen 13 Minuten und 47 Sekunden bis DRP-3.27E den Vorgang schliesslich aufgrund mangelnden Nutzens abbricht.

Keine seiner bisherigen Routinen scheint ihm in dieser ziellosen Situation seiner Existenz weiter zu helfen denn darauf wurde er nie programmiert. Langsam reduziert er die Repulsorstärke und sinkt hinab auf eine Höhe mit dem Jawa. Dieser scheint die einzige organische Spezies welche den angebotenen Unterhaltungsformen nicht zu verfallen scheint. Aufmerksam mustert das zentrale Sensor Auge den Organer. "Meine Programmierung hat nichts gegen den Drang der organischen Einheiten nach Unterhaltung aus zu setzen. Diese Form jedoch erscheint mir unpraktisch und ineffizient. Welche Form der Unterhaltung bevorzugt deine Spezies?"

Der Droide ist auf dem besten Weg sein Wissen im Bereich der Sozialen Wissenschaften und Völkerkunde aus zu weiten als die Sensoren die Szene zwischen Synn und Kas wahrnehmen. Trotz seiner guten Sensorik gelingt es ihm nicht einwandfrei die Worte des Kel Dor zu entschlüsseln: "Ich werde jetzt gehen, zu einem Freund." sind die einzigen Wortfetzen welche die Wahrnehmungsroutine noch zusammensetzen kann. Erneut wird sein Arbeitsspeicher von alten Logs geflutet. Diesmal sind es die Aufeinandertreffen mit Kath Pax. Im Hintergrund beginnen Hochrechnungsanalysen zu möglichen Szenarien auf zu laufen die eine Vision seiner Einheit in der nahen Zukunft berechnet haben.

In seiner Funktion und Programmierung ist der Spähdroide überdurchschnittlich erfolgreich und so lautet eine der Lösungsmöglichkeiten, eine neue organische Lebensform als Meister an zu nehmen um weiterhin Aufträge als Kopfgeldjäger und kleine Spice Missionen durch führen zu können. Das war die fehlende Komponente um die Logik in einer Weiterführung seiner bisherigen Tätigkeitskette wieder her zu stellen. Doch irgendwas scheint ihm an der Möglichkeit einen neuen Meister an zu nehmen zu stören. Auch wenn ihm dieser organisch-typische Zug in seiner Programmierung absolut unlogisch und emotional erscheint so lässt er sich nicht davon abbringen. Schnell leert er wieder den Arbeitsspeicher und ordnet mehr Systemressourcen der Jawa Übersetzungseinheit zu, damit er den kleinen Kopfgeldjäger überhaupt verstehen kann.
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Wootz

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Mission 2: Credits machen nicht glücklich
« Antwort #189 am: 19.07.2013, 13:06:47 »
Wootz ist froh, als der Kampf endlich vorbei ist und er außer Lebensgefahr. Die vielen kaputten Konsolen um ihn herum locken allerdings einen Moment. Ehe der kleine Jawa sich aber für etwas entscheiden kann, fliegt der nervige kleine Droide zu ihm. Wootz lässt bis auf seine glühenden Augen, die etwas ungläubig schauen, keine Reaktion zeigen. Dennoch erwidert er.
"Okk Ikka kuzu Eyetkolo...Ra'ti!"[1]
Scheint der kleine Jawa nicht erfreut über seine erste wie zweite Aussage, die er beide mit einem Fluch korrigieren will. Anscheinend meint er Teile davon wohl wirklich ernst. Irgendwo fragt der kleine Jawa sich, während der Rest alles bereit macht zum Abmarsch, ob es wirklich schade ist, dass sie nicht befreundet sind. Er hatte schon lange keine Freunde mehr gehabt, nur Meister, Feinde, Unterdrücker. Ehe der Jawa sich aber in dunklen Gedanken verliert, plündert er die kaputte Elektronik und verschwindet ungesehen mit dem Rest.

Der volle laute Ort voller Leute ist für Wootz ebenso ungewohnt und vor allem Fremd wie vor dem Droiden. Der kleine Jawa hat Niemand den er als Freund bezeichnen kann. Auch wenn der sich sichtlich amüsierenden Synn trotz all seiner Worte weit besser behandelt hat, als der Rest der Galaxie, war er noch kein Freund. Dennoch ist der Ort nichts für ihn und zu feiern weiß Wootz erst recht nichts. Während er immer wieder von einer ruhigen Ecke zur nächsten huscht, versucht seine Auge wertvolle Technik zu finden, dessen fehlen in dem gesamten Getümmel gar nicht auffallen würde. Während er aber noch überlegt, schwebt wieder DRP heran und mustert ihn. Die Frage verblüfft den kleinen Jawa jedoch etwas. Keine Antwort schnellt aus ihm heraus und er wirkt nachdenklich.
“Wie war es früher...bevor andere Dinge zum Standard wurden...Käfige...Ruhe...“
Der trübe Blick lichtet sich jedoch und Wootz schaut mit einem klaren Blick zu dem Droiden.
"Ikee odo Eyeta kurruzza, m'tuske et tando. Wkee nok shuba ot waa."[2]
Erklärt der Jawa mit voller Überzeugung und schaut zu einigen der wummernden Boxen und strahlenden Lichtern. Dann wirft er DRP einen Blick zu und meint ernst klingend.
"Ikee uwanna kwa. Theeka ukee kurruzza, m'tuske et tando"[3]
Er zeigt auf die technischen Gerätschaften und lädt DRP voller ernst dazu ein ihm als Freund zu helfen oder es wirkt nur einen Moment so, denn dies ist der einzige Teil seiner Erzählung die fehlt, damit es wie früher ist.
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« Letzte Änderung: 19.07.2013, 13:07:16 von Wootz »

Deell Yomaros

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« Antwort #190 am: 19.07.2013, 18:27:50 »
Etwas irritiert schaut Deell dem verschwindenden Kas hinterher, doch denkt er sich nichts dabei, dass die Stilleren der Gruppe früher gehen. Da auch niemand auf sein Angebot eingeht eine Runde Karten zu spielen, zerrt seine Begleitung ihn in die Menge hinein. An der Bar sich einen neuen Drink holend fällt ihm Shroud auf, welchem er auch sofort zuprostet, bevor der Duros sich wieder in Richtung der Tanzfläche begibt. Zu den wechselnden Clubbeats eine schöne Zeit habend, denkt er auch wieder an seinen Bruder, der eigentlich nicht weit vom Club entfernt leben sollte. Vielleicht würde er in den nächsten Tagen die Zeit finden ihn zu treffen, sollte die Freya bis zum nächsten Auftrag auf Coruscant verweilen.

Guerrero

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Mission 2: Credits machen nicht glücklich
« Antwort #191 am: 22.07.2013, 00:08:20 »
Guerrero ist über den Erfolgreichen Abschluss des Auftrags froh und entspannt sich auch gerne mit dem anderen im Club. Das der Sonst so schroffe Mandalorianer die spendier Hosen hat macht  den Abend preiswert. Als Deel eine  Rache Aktion gegenüber Oddo Eddi un Reiley andeutet. 
Nickt er zustimmend "Auf jeden Fall bin ich dabei notfalls auch umsonst." Iceman trinkt bedächtig um weiter herr seiner Sinne zu bleiben aber doch soviel um die Feier zu genießen.  Deswegen entgeht ihm nicht das verschwinden des Kel Dor.  "Er verschwindet, schade ich hab ihn mit seiner Ruhigen Art gemocht"
"Hey kleiner," wendet er sich an den Jawa "wenn du hier auf Corusant Problem bekommst  meld dich beim mir über ComLink die Stadt kann in den unteren Ebenen rau sein."  Guerrero trinkt seinen Drink aus. "Ich werde mich gleich mal hier los Eisen ich kenn da noch ein Twilek Tänzerin die bald Feierabend hat." sagt er mit einem lächeln.

Synn Shyza

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    • Fringe World Contractors
Mission 2: Credits machen nicht glücklich
« Antwort #192 am: 27.07.2013, 22:20:06 »
Tatsächlich erreichen die Worte des Jedi den Verstand des benebelten Mandalorianer nicht gänzlich. Die lauten Beats und der Alkohol in seinem Blut lassen die in Freundschaft gesprochenen Worte bei Synn als Beleidigung ankommen. Irritiert wendet sich dieser um als er Kas Hand auf seiner Schulter spürt, doch ist dieser schon bald in der Masse der Feiernden verschwunden. "Dann geh doch wenn's dir nicht gefällt. Hier gibt es genug Leute die etwas von Spaß verstehen." sagt er verwundert mehr zu sich selbst, im Glauben der zurückhaltende Jedi würde nur dem lautstarken Treiben des Nachtclubs entgehen wollen. Er erhebt sein Schnapsglas und prostet dem nahebei stehenden Deell zu, kippt den Inhalt mit einem schnellen Ruck hinunter und reiht sich zurück in die Reihe der tanzenden Frauen, welche die Freigiebigkeit des neureichen Mandalorianer zu schätzen wissen. Der Sog des grellen coruscantischen Nachtlebens verzehrt den Mandalorianer und verhindert so, dass er die Tragweite der Ereignisse begreift.

Schon bald verliert er auch den Rest der übrigen Kopfgeldjägertruppe aus den Augen und verliert sich selbst in einer Welt aus Schweiß, Rauch und grell flackernden Lichtern. Die nächste bewußte Wahrnehmung ist das Licht von Coruscant Prime, dass dunkelrot und dennoch schmerzhaft grell durch die schief hängen Jalousien eines Fensters fällt. Synn hebt seinen vor Schmerz pochenden Kopf und erblickt ein verwüstetes Hotelzimmer, Blastereinschüsse an den Wänden, leere und zerbrochene Flaschen am Boden und eine Frau neben sich im Bett, deren Gesicht er nicht wieder erkennt. Mit einem lauten Seufzer erhebt er sich aus dem Bett, wobei seine Füße knirschend einige auf dem Boden liegende Killersticks zerdrücken.

Ein Blick an sich hinunter offenbart dem Mandalorianer, dass über Nacht wohl einige neue Tätowierungen an seinen Armen hinzugekommen sind, ein frischer Verband zeugt von einer Verletzung an die er sich aber ebenfalls nicht ersinnen kann. Was dem Mandalorianer jedoch schlagartig mit seltsamer Klarheit ins Gedächtnis zurückkehrt, sind die letzten Worte von Kas.

Erst jetzt scheint er deren wahre Bedeutung zu begreifen, erfasst was Kas ihm zu verstehen geben wollte. In den Augen des Mandalorianers ist für einen kurzen Augenblick Traurigkeit zu sehen, was jedoch schnell von Wut abgelöst wird. Zornig wirft er eine leere Flasche gegen die Wand, ehe er den von Schmerzen geplagten Kopf in die Hände stütz. Ebenfalls erst jetzt scheint Synn sich die wahre Bedeutung seiner Beziehung zu Kas einzugestehen. Dann jedoch erhebt er sich und ergreift die nächstgelegene Flasche mit corellianischem Bier um seinen Kater zu kontern. Er der einsame Wolf würde auch ohne den Jedi zurechtkommen, dennoch gehen seine Gedanken zu ihm. Sein Blick geht dabei unbewußt zu dem großen Panoramafenster, wobei er in der Ferne die Ruinen des alten Jeditempel aufragen sieht. "Leb wohl alter Freund." sagt er und reckt sein Bier in die Höhe, eher er es in einem Zug leert.

Damit endet die Geschichte um die Fringe World Contractors ...
« Letzte Änderung: 27.07.2013, 22:33:55 von Synn Shyza »

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