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Autor Thema: Kapitel III: Die graue Festung  (Gelesen 13571 mal)

Beschreibung: Angriff auf Xul'Xarak

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Taris

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Kapitel III: Die graue Festung
« am: 09.01.2013, 00:12:30 »
Es dämmerte gerade als die sechs Abenteurer ihr kleines Lager verließen und sich auf den Weg zur Festung machten. Die Pferde hatten sie sicher in einer nahen Schlucht untergebracht ehe sie sich bewaffnet, ein letztes Mal die Ausrüstung überprüft und sich in Gedanken auf das bevorstehende Unternehmen vorbereitet hatten. Das Wetter war ein Unsicherheitsfaktor. Der Regen war nicht weniger stark als noch vor wenigen Stunden und die gesamte Umgebung war völlig durchnässt. Das nasse Leder klebte an der Haut und scheuerte und spannte. Überall hatten sich Pfützen gebildet und das Wasser ronn in kleinen Bächen Richtung Tal. Bei jedem Schritt sanken sie im Waldboden ein und wenn sie ihre Füße auf einen der Steine am Fuße der Erhebung setzten, mussten sie aufpassen, dass sie nicht abrutschten. Die nasse Klippe hochzugelangen, würde sicher nicht einfach werden. Andererseits verhinderte das Unwetter, dass die Orks Patroillen aussendeten. Dadurch konnten sich die fünf ungleichen Männer und die Elfe ungesehen zum Fuße der Klippe bewegen. Der prasselnde Regen würde außerdem einige der Geräusche, die sie machten, unweigerlich verschlucken. "Fast merkwürdig," sagte Vestryn nachdenklich, den Blick zum Himmel gerichtet. "Gruumsh und Aengrist, Götter der Orks und der Menschen, sind beide Schutzherrin des Sturmes und des Krieges für ihr Volk. Ich frage, mich welcher von ihnen gerade die Oberhand hat..."
« Letzte Änderung: 09.01.2013, 00:18:20 von Taris »

Thokk Ruokhren

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #1 am: 10.01.2013, 18:42:18 »
An der Felswand stehen schaute Thokk nochmals nach oben, wobei er die Augen zusammen kneifen musste, damit die Regentropfen in die Augen fiehlen. "Gut. Aiwe, gehst du zuerst?", fagte er die Elfe und stellte sich mit dem Rücken zur Wand und formte mit seinen Händen eine Steighilfe. Sie sollte auf ihn klettern und konnte so das glatte untere Ende der Klippe problemlos überwinden können. "Wenn du oben bist und die Luft rein ist, versuche irgendwo ein Seil zu befestigen. Ich komme dann nach." Kurz bleckte er die Zähne. Bevor die Elfe auf ihn klettern würde, schaute er ihr in die augen"Und Aiwe, wenn dort oben Orks sind, komm wieder runter, so schnell wie möglich. Im zweifelsfalls lass dich fallen. Ich werde deinen Fall versuchen zu bremsen.", abermals sah er hoch. Sie waren wirklcih dabei in eine Orkfestung einzudringen. "Gut. Bereit?"

Lorim Eisenhammer

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #2 am: 13.01.2013, 13:30:51 »
Lorim blickte den schwarzen nackten Fels empor. Das Regenwasser lief in kleinen Strömen an dem Stein hinunter. Der Zwerg erkannte in der Höhe die Mauer der Festung, die auf dem Sockel aus schwarzem Stein empor wuchs. Die beiden Späher hatten die Stelle ausgewählt. Ein großes Loch in der Mauer, bei dem die Orks schon mit den Ausbesserungsarbeiten angefangen hatten, war der geplante Einstieg in die Orkfestung.

Der kleine stämmige Zwerg schaute an sich herunter und dann auf die nassen Klippe an denen sie empor klettern sollten. Seine schwere Rüstung schützte zwar seinen Körper, aber jetzt erschwerte sich den Aufstieg deutlich. Allein würde er auch langsam und vorsichtig nicht hinauf kommen. Er brauchte Hilfe und so ließ er den anderen den Vortritt und würde ihnen ein Seil mitgeben, sollten sie keins haben, damit sie ihn mit vereinten Kräften hinaufziehen konnten. Es war keine schöne Vorstellung, die dem Schmied unwürdig erschien, aber es half ja nichts. Ein Weg durch das Haupttor wäre reiner Selbstmord.
« Letzte Änderung: 13.01.2013, 13:32:41 von Lorim Eisenhammer »

Aiwëtaurnís

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #3 am: 13.01.2013, 13:55:12 »
"Ja, aber lass mich da oben nicht zu lange alleine." Die Elfe studierte die Block bevor sie sich daran machte, mit Thokk als Einstieg die Wand zu erklettern. Schon am Boden hatte sie sich die feinen Risse und Spalten ausgesaucht, an denen sie sich festkrallen wollte. Sie überließ nichts dem Risiko. Jeder Griff war geplant, auch wenn Regen und Kälte es ihr schwerer machten, ließ sie nie einen Halt los, bevor sie nicht mit den drei anderen Gliedmassen sicher stand. So dauerte es zwar einen Moment, aber sie zog sich schließlich sicher und ohne Sturz über den Rand des Sims.[1]. Hier rollte sie sich sich dann in den Schatten der Mauer und wartete auf Thokk[2]. Gemeinsam würden sie die anderen dann schon anch oben bekommen.
 1. Take 20 Climb: 26
 2. Schleichen 9 bzw. 14 gegen Orks

Ser Leonhard von Noblat

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #4 am: 13.01.2013, 14:07:49 »
Gespannt schaute Leonhard zu wie sich die Elfe geschickt die Wand hoch bewegte. Kurz schaute er zu dem Zwerg rüber und zog eine Augenbrauhe hoch. Er konnte sich denken was in Lorims Kopf vor sich ging. Ihm ging es genauso, aus eigener Kraft würde er die Wand nicht erklimmen können.

Der Gedanke die Wand hochgezogen zu werden bereitete ihm unbehagen, nicht dass er den anderen nicht vertrauen würde, aber er gab ungern die Kontrolle ab.... außer die Kontrolle übernahm ein vollmundiger Rotwein. Gerade in diesem Moment wünschte er sich nichts sehnlicher als einen kräftigen Schlucks eines guten Rotweins, es würde gegen die Kälte helfen und das komische Gefühl in seinem Magen verscheuchen.
"Furchtlosigkeit ist die Tugend der Narren. Sie entsteht nicht aus Mut, sondern aus mangelnder Vorstellungskraft. Der Weise fürchtet sich und lässt sich trotzdem nicht von seinem Weg abbringen. Er wird nur vorsichtig."

Thokk Ruokhren

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #5 am: 13.01.2013, 15:11:52 »
Thokk sah die Elfe aus seinem Blickfeld verschwinden. Kurz lauschte er, ob er etwas hörte, dass dazu Anlass gab, dass die Elfe wieder runter kommen würde. Dann machte auch er sich daran die Wand hochzuklettern. Er hatte so gut es ging zugeschaut, wo die Elfe entlang geklettert war und versuchte ihrem Weg zu folgen. Auch er ging langsam und sicher vor. Das Seil, dass er um den Körper hängend trug, machte den Aufstieg nicht leichter[1]. Oben angekommen zog er sich über die Kante. Als er all das Geröll erblickte brumte er einen Fluch durch seine Zähne hindurch. Er ging in die Hocke und überlegte kurz wie er darüber hinweg kommne könnte. Es galt vor allem einen Steinschlag zu verhindern, der Lärm und das Risiko für die andren von fallenden Steinen getroffen zu werden wäre zu groß. Abwechselnd formte er Fäuste und streckte die Finger durch, das sie durch den Regen kalt und taub geworden waren. Auch bließ er sich warme Luft auf die Finger und rieb die Hände aneinander. "Gut.", entschied er und ging gebückt, damit man ihn nicht so gut sah und er nicht so tief fallen würde, sollte er wegrutschen, zu Aiwe herüber.
Es schien anfangs gut zu laufen, doch dann rutschte der Halbork auf einen lockeren und nassen Stein aus. Glücklicherweise konnte er seinen Sturz abfangen, aber seine immernoch kalten Finger und Hände schmerzten als sie auf den harten Boden schlugen[2]. Zügig rappelte er sich auf und war mit wenigen weiteren Schritten bei der Elfe an der Mauer.
"Mist.", flüsterte er und schüttelte abermals seine Hände um den dumpfen Schmerz zu vertreiben. Er lauschte, ob sein Sturz wohl jemandes Aufmerksamkeit erregt hatte und wandte sich dann flüsternd an die Elfe:"Sieht nicht so aus, als könnten wir das Seil hier irgendwo befestigen. Wir werden die anderen beim Klettern wohl nur entlasten können.", dabei wickelte er das Sein von seinem Körper.
 1. Kletter (Take 20): 27
 2. Balancieren (DC 10): 6
Schaden: 1
« Letzte Änderung: 13.01.2013, 15:14:32 von Thokk Ruokhren »

Jurij Klee

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #6 am: 13.01.2013, 22:52:58 »
Jurij stand neben dem Sir und dem Zwerg. Einige Zeit blickte er den Fels ebenso ungläubig an. In seiner Rüstung und bei diesem Wetter schien es für ihn schwer nach oben zu kommen. Aus der Ferne sah der Fels nicht so gewaltig aus und er selbst hatte auf einen steilen Schleichweg oder so erhofft aber dies. Die erbau8er dieser Burg hatten den Platz für die Burg extrem gut ausgesucht.

Nach einer Weile hatte er sich vom Fels abgewendet und achtete mehr auf den Rücken der Gruppe. Wobei er immer mal wieder zur Wand blickte, um zu erkennen wieweit die Elfe und dann auch Thokk waren.
Als dann Thokk nicht mehr in der Wand zu erkennen war, sprach er den Elfen an. „Sobald das Seil kommt seit ihr an der Reihe. Steigt so schnell es geht auf.“ Dann wendete er sich an Lorim und den Ritter mit den Worten „Ich denke einer von uns beiden sollte dem Elfen folgen und dann oben mithelfen.“ er deutete auf sich und dem Sir, wobei er vor hatte dem Sir den Vortritt zu lassen. „Danach folgt ihr Herr Eisenhammer und zum Schluss darf der Letzte klettern.“
Wenn du etwas machst, mache es mit jeder Faser deiner Selbst. -Status-

Taris

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #7 am: 14.01.2013, 20:26:35 »
Einer nach dem anderen erklomm die Klippe. Der Fels war nass und glitschig und mehr als einer von ihnen stieß sich das Knie oder Schienbein an einem der spitzen Vorsprünge, doch am Ende waren alle oben. Trotz Thokks Fauxpas waren sie bislang unbemerkt geblieben - so schien es zumindest. Sie standen nun vor einem Haufen Geröll, das Thokk bislang nicht erfolgreich überqueren konnte. An dem Loch in Wand erkannten sie, dass die Außenmauern stolze fünf Fuß dick waren. Offenbar befand sich an der Stelle des Einrisses in der Mauer einmal ein Raum, allerdings war nicht mehr zu erkennen, wofür er mal gedient haben könnte, denn hier lagen nur noch Schutt und Steine herum. Da das Dach des Raumes fehlte, das gleichzeitig den Boden des Wehrganges oben auf den Mauern gebildet haben musste, hatten die Orks eine Holzplanke darüber gelegt, um den Wehrgang weiterhin durchgehend nutzen zu können. Es war immer noch zu dunkel und zu regnerisch, um weit gucken zu können, aber es zeichnete sich ab, dass im Norden, d.h. links von ihrer Position, ein Gang parallel zur Mauer verlief, von dem wohl auch ein paar Türen abgingen. Im Süden verschwand ebenfalls ein Gang in der Dunkelheit. Im Osten war wohl früher mal eine Wand, doch auch diese wurde offenbar durch die Kraft, mit der die Zitadelle einstmals getroffen worden ist und die ihre Außenmauer aufplatzen ließ, mit eingerissen. Dadurch konnten sie nun frei auf den Innenhof der Festung blicken, wenn auch nicht sehr weit, da Dunkelheit, Regen und Nebel es ihren Augen schwermachten und sie außerdem über das Geröll hinwegschauen mussten. Aiwetaurnis und Lorim konnten dadurch fast nichts erkennen. Von irgendwoher dahinter, offenbar über den Innenhof, drangen, nun auch Laute an ihre Ohren: gutturale Stimmen, dumpfes Gelächter, Klirren, Gegröle. Viel konnte man nicht verstehen, da der Regen viele Geräusche verschluckte, aber es erfüllte die Abenteurer mit Unbehagen. Und oben auf dem Wehrgang mussten auch nachwievor noch einige Wachen herumlaufen.

Ser Leonhard von Noblat

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #8 am: 16.01.2013, 19:11:41 »
Kaum war Leonhard schwer atmend auf der Mauer angekommen zeigte sich das nächste Hindernis. Sein Blick glitt über das Geröllfeld vor ihm, ein leichtes Knurren entfuhr ihm.

Er überlegte wie sie am besten dieses Hindernis überwinden konnten. Die beiden Elfen und Thokk machten den leichtfüßigten Eindruck. Thokk hatte schon bewiesen, dass er auch im Nahkampf gut austeilen konnte. Für ihn machte es entsprechend den meisten Sinn wenn Thokk als Erster die Stellung wechselte gefolgt von ihm Jurij, Lorim oder ihm selbst und als Nachhut Aiwe und der Elf.

Kurz wartete er ob Jurij etwas sagen wollte. Dieser war aber gerade als letzter die Mauer hochgestiegen. "Thokk sollte am besten als erstes rübergehen, danach Jurij, Lorim oder ich."

Sein Blick glitt die Mauer hinuntern: "Und vielleicht sollten wir denjenigen der gerade da lang geht mit dem Seil sichern."
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Aiwëtaurnís

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #9 am: 18.01.2013, 10:50:06 »
Aiwëtaurnís beobachtete die Szenerie. Es sollte nicht allzu schwer sein die Steine hinauf zu gelangen, die Schwierigkeit lag eher darin leise zu sein und nicht die ganze Burg zu wecken. Seufzend machte sie ihren Bogen bereit.
"Also los. Unser Ziel wird der Bergfried sein, also haltet euch links, am besten in Deckung der Räume, so da noch welche kommen. Wenn wir es schaffen einzudringen, bevor Alarm gegeben wird, haben wir alle Vorteile auf unserer Seite. Thokk geht vor und sichert den Aufstieg von oben, ich sichere von hier unten. Sollten Feinde auftauchen, zögert nicht und beseitigt sie schnell. Los jetzt, jede Sekunde die wir hier stehen könnten wir entdeckt werden!" flüstert die Elfe drängend. Sie konnten nur hoffen, und auf ihre Schnelligkeit zählen. Aufmerksam behält sie ihre Umgebung im Auge, einen Pfeil auf der Sehne, während ihre Gefährten sich an den Aufstieg wagen.

Aiwëtaurnís

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #10 am: 18.01.2013, 11:07:53 »
Doch es war Vestryn welcher ohne weitere Abesprache die Führung übernimmt. Oder zumindest das was aus ihm wurde, den binnen Sekunden sprang aus dem Schatten, in welchem gerade noch der tollpatschige Elf stand, ein grauer, großer Wolf hervor.[1] Zielstrebig sprang er von Stein zu Stein, um dann oben angekommen wie abgesprochen in Deckung zu gehen.[2] Aufmerksam betrachtete er den Hof. Bereit zuzuschlagen, falls etwas den Angriffstrupp erspähen sollte.
Dabei war seine Handlung mitnichten intuitiv. Er hatte es sich zwar nicht anmerken lassen, aber die Wunden, die die Orks dem Wald geschlagen hatten, hatten ihn tief getroffen. Und so ausgeglichen er war, konnte er solchen Frevel nicht dulden.
Lysie, bist du bei mir? Gib mir Kraft, den dies ist wofür du mich ausgebildet hast!" schickte der Wolf ein stummes Stoßgebet zum Himmel. Das verlangen zu heulen war da, doch er behielt die Oberhand. Er verlor sich diesmal nicht in seine Gestalt. Er hatte die Kontrolle.
 1. Shapechange
 2. Balanzieren 16, Springen: 29(die +2 aus den Boots kommen ja nicht zum tragen)
« Letzte Änderung: 18.01.2013, 11:08:07 von Aiwëtaurnís »

Jurij Klee

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #11 am: 19.01.2013, 13:09:12 »
Jetzt fing das schon wieder an. Jurij blickte halb erstaunt, dass da nun ein Wolf umherschlich, und halb verärgert Wolf-Vestryn nach. Schnell rezitierte er gedanklich mehrmals das Mantra: „Hel bringt ewigen Frieden. Haben keine Angst. Sei ruhig sei klar!“ Dann blickte er ernst und nicht mehr so verärgert zu den Anderen. „Am Ende der Aktion bekommt der Wolf von mir eine gescheuert und der Nächste, der wie er vorstürmt und sich nicht an gefasste Pläne hält, auch. Wir sind keine Soldaten aber auch auf keiner Fettwanst-von-Stadt-zu-Stadt-begleit-Geschichte, Verstanden!“ Seine Worte waren trotz der gedämpften Stimme möglichst hart. Und er blickte nach ihnen jeden einmal an, so es ging. Damit jeder wusste, dass er es ernst meinte.
„Also Thork folge dem Wolf und nimm das Seil mit. Versuch vielleicht auch einen Pfad zu nehmen, den wir anderen auch gehen können.“ wiederholte er die Anweisung das Ritters und fügte noch an. „Wenn du drüben bist zieh am Seil. Ich werde dann auf dieser Seite das Seil straff ziehen, so das der Sir und Lorim es zum halten nutzen können.“
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Thokk Ruokhren

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« Antwort #12 am: 19.01.2013, 22:06:54 »
Thokk schaute sich vorsichtig um und runzelte die Stirn. Sein Blick lief über die Mauern, auf denen irgendwo die Wachen stehen mussten. Anschließend blickte er auf das Geröll und dann auf seine Mitstreiter. Sie würden wohl auch mit Hilfe nicht lautlos über die Steine kommen. Er ärgerte sich etwas, dass er das Geröllfeld nicht gesehen hatte, beziehungsweise nicht daran gedacht hatte, dass es der gleichen geben musste. Dies gepaart mit seinen wenig wendigen Kameraden, hätten sie vielleicht doch einen anderen Weg einschlagen sollen.
"Kann ich machen, aber ich denke nicht, dass ihr da lautlos rüber kommt. Vielleicht sollten wir lieber schnell alle gemeinsam rüber laufen und die Geräusche des Gerölls in kauf nehmen. Die Wachen werden sicherlich einen Moment brauchen bis sie kommen bis dahin sind wir hoffendlich im Schutz der Mauern angekommen und sie schreiben es einfach dem Wetter zu. Durch Regen gelöste Steine, vielleicht ein Tier. Bis wir alle einzeln drüben sind dauert es sonst sicherlich zwei drei Minuten. Ich bin mir nicht sicher, ob wir soviel Zeit haben.", Er bleckte kurz die Zähne.
"Und seid ihr sicher, dass das der Weg zum Burgfried ist?" fragt er leise in die Runde, während er sich ein Ende des Seils um den Körper wickelte.

Jurij Klee

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #13 am: 21.01.2013, 10:44:26 »
„Ob es einen anderen Weg gibt müsstet du oder Aiwätauris sagen.“ erwiderte Jurij rasch. „Viel geschäpper könnte die Wachen neugieriger machen als wenn nur ein oder zwei hinfallen. Auch übertönt kann das in diesem Wetter einfacher zu überhören sein, als eine Masse von Klim-Peng.“ er zuckte mit den Schultern. Schließlich verstand er was durch den Kopf des Orks ging. „Der Versuch macht klug. Heißt es und beide Varianten sind dumm. Aber einfach in kauf nehmen gehört zu werden, weil es sein könnte das einer fällt? Da könnte es doch auch sein das keiner hinfällt. Also bleiben wir erst einmal dabei. Aiwätauris ist eh schnell mit ihrem Bogen und sollten die Wachhörner geblasen werden können wir hier gebliebenen immer noch rennen, denn dann sind wir ja entdeckt. Also los.“
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Lorim Eisenhammer

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #14 am: 21.01.2013, 19:39:46 »
Als Jurij kurz von Ohrfeigen sprach, schnaubte Lorim Eisenhammer auf. Er schweigt, aber seine Augenbrauen ziehen sich zusammen und seine Finger bilden fast eine Faust. Sollte der Jüngling von einem Menschen nur seine Hand erheben, dann wird er den Abdruck meine harten Hand in seinem Gesicht wiederfinden, denkt der Zwerg, aber er schweigt. Sie waren hierher gekommen, um diese Jünglinge zu finden und nun da sie auf der Mauer der Orkfestung angekommen sind, will Lorim den Plan nicht ob der schlechten Laune des Menschen gefährden.

Lorim verfolgte, die sich wiederstreitenden Diskussionen und wartete bis Thokk sich auf den Weg gemacht hat, um ihm dann zu folgen. Es ist eher kläglich, wie schwer es dem Zwergen fiel die wenigen Meter mit Hilfe des Seils zurückzulegen. Erst nach einigen Anläufen kommt er beim Halbork und dem verwandelten Elfen an.[1]
 1. Klettern 4 Würfe nach 11 Versuchen geschafft
« Letzte Änderung: 22.01.2013, 18:47:57 von Lorim Eisenhammer »

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