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Autor Thema: Kapitel III: Die graue Festung  (Gelesen 14117 mal)

Beschreibung: Angriff auf Xul'Xarak

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Thokk Ruokhren

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #15 am: 22.01.2013, 18:30:59 »
"Gut. Dann los." Mit dem Seil über der Schulter machte er sich auf den Weg. Gebückt stiege er über Steine und Geröll. Immer wieder löste er dabei Brocken unter seinen Schritten[1].
 1. Kletter ich hab +7 gegen SG 5 deswegen Würfel ich mal nicht.

Taris

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #16 am: 27.01.2013, 23:27:11 »
Polternd stürmten die sechs Abenteurer in den dunklen Gang hinein. Das Gewitter war immer noch nicht vorbei, dachten sie noch als ein greller Blitz die Dämmerung erhellte. Ihr Glück war, dass just in dem Moment, in dem Lorim eine größere Menge Steine lostrat, ein Donnerhall folgte, der den Großteil des Lärms überdeckte. Trotzdem war nicht auszuschließen, dass man sie gehört hatte. Sie beeilten sich in dem Gang zu verschwinden, der in völliger Dunkelheit lag. Er war gerade bereit genug, dass ihn eine Person nach der anderen betreten konnte. Vestryn war in seiner Wolfsgestalt am weitesten vorgedrungen. Zu seiner linken führte er einige Meter Richtung Außenmauer, wo eine Treppe nach oben führte. Regen und etwas Licht drangen von dort in das Gemäuer. An diesem Teil des Ganges befand sich links eine kaputte Holztür, hinter der wohl ein Raum lag. Der eigentliche Gang ging jedoch ein kurzes Stück geradeaus und führte dann nach rechts. Der Druide erkannte auch hier mehrere Türen. Kurz darauf nahm er gedämpfte Stimmen wahr.

Taris

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #17 am: 05.02.2013, 19:40:34 »
Rasch machte der Druide einen Schritt nach vorne als auch schon eine Tür links von ihm aufging. Auch von der Treppe hörte man nun etwas. Ganz offensichtlich blieb nicht viel Zeit zum überlegen. Sie waren entdeckt worden. Hektisch spielten die sechs Abenteuerer ihre Optionen durch. Zum Glück machte hier in den engen Gängen ihre zahlenmäßige Unterlegenheit nichts so viel aus. Sie mussten nur zusehen, vom Hof herunter zu kommen. Lorim warf einen Blick hinein. Auf den Mauern konnte er schemenhaft im Regen ein paar Orks sehen. Diese hatten sie offenbar nicht erkannt. Sein Blick glitt weiter über den Hof und blieb an einem Geröllhaufen haften. Für einen winzigen Moment meinte der Zwerg, dort eine Bewegung ausmachen zu können, aber dann wurde seine Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt. Von vorne ertönte Lärm, aber sehen konnte er nichts. Thokk hatte eine weit bessere Sicht. Vor Vestryn trat ein Ork in den Flur und griff sofort an. Dieser hatte selbst für einen Ork bestienhafte Züge und brüllte grimmig. Die kleine, bullige Statur und die tiefroten Augen ließen den Waldläufer vermuten, dass dieser Ork von weit her gekommen war, vermutlich aus den Gebirgen des Westens. Er war völlig vernarbt und trug eine rotgefärbte Lederrüstung. Um seinen Hals hing eine Kette aus Knochen, an deren Spitze eine zerbrochene Klaue einer Säbelkatze baumelte. Zum gleichen Moment stürmten zwei weitere, allerdings gewöhnlich aussehende Orks die Treppe hinunter. Als sie die Abenteuer erblickten, feuerten sie mit ihren Bögen aus kurzer Distanz je einen Pfeil auf Aiwetaurnis ab. Instinktiv duckte sich die Elfin jedoch weg. Vestryn hingegen sah sich überrümpelt. Der Ork schlug mit seiner Axt nach ihm. Der Treffer war fürchterlich. Mit einem einzelnen Schlag trennte er nicht nur den Kopf des Wolfes ab, in den sich der Druide verwandelt hatte, sondern zerschmetterte Vestryn Körper nahezu. Eine Blutfontäne schoss hervor und besudelte den Ork, die Wände und sogar noch den dahinterstehenden Thokk. Der Körper des Wolfes verwandelte sich unter letzten Zuckungen in den Elfen zurück. Vestryn war gefallen.

Taris

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #18 am: 05.02.2013, 19:41:54 »
Als statt des Woldkörper Vestryns Körper neben der Elfe zu Boden sank, war sie sich sicher das der Druide endgültig gefallen war. Also beschloss sie sich um den Gang zu kümmern aus dem die Pfeile herrauskamen. Ihr Blick härtete sich als sie die elfische Klinge zog. Ein letzter Mondstrahl zeigte, dass sich ihr Gesicht verdunkelt, die Farbe alter Eiche angenommen hatte, als sie einen Schritt in den Gang ging und dann auch schon vor einem Gegner zum stehen kam. Keine Emotionen machen sich breit als ihre Klinge auf den Gegner niederfuhr. Allerdings traf sie auch kein Ziel. Lorims Augen suchten die Umgebung ab, während er von vorne die Geräusche des Kampfes hörte. Er wollte weiter in den Gang hinein, um seine Verteidigungsposition zu verbessern. "Hmm, dachte da war was auf dem Hof, dieser verdammte Regen", flüstert er zu den beiden Menschen vor ihm. "Verdammt." fluchte Leonhard innerlich als er die Orks auftauchen sah. Wie von selbst glitt seine Hand zu seinem Schwert und befreite es von der Scheide. Leonhard hatte den Tod Vestryn nicht gesehen, da er als zu weit hinten stand. Er hoffte, dass neben Thokk noch Platz war, so begann er sich vorzuarbeiten und an Jurij vorbeizuschieben. Erstaunlich schnell und sicher bewegte sich der alte Mann über die Steine vor ihm. Während er noch an Jurij vorbei lief zog er sein Schild. Dem Halbork war sofort klar, dass der Elf tot war, noch bevor dessen Körper vollständig auf den Boden gesackt war und so machte er einige Schritte um den fallenden Körper herum und über ihn herüber um den Angreifer attakieren zu können. Denn er wusste, dass sie es sich nicht erlauben konnten, dass Alarm ausgelöst wurde. So zog er seinen Zweihänder und versuchte den Widersacher durch einen geschwungenen Schlag zurück zu treiben. Jurij fluchte in sich hinein. Das sie nun in einem Gang saßen gefiel ihm nicht wirklich. Andererseits war genau das eine Umgebung für seine Glefe. Doch sie hatten gerade ein wichtiges Problem, die Dunkelheit. Es war so dunkel im Gang, dass Jurij kaum etwas sehen konnte. Für den Ritter war es wohl genauso schwer und bei den anderen war er sich nicht sicher. So bekam er auch nicht wirklich etwas mit vom Tod des Elfen. Schließlich war es nicht nur Dunkel sondern der Elf war in seiner Wolfsgestalt von Thokk verdeckt. So hörte er wohl nur noch das etwas mit einem dumpfen Geräusch zu Boden gefallen war.
Wenigstens gegen die Dunkelheit konnte der Mensch etwas machen. Schließlich hatte er am Gürtel nicht nur die Trankfläschen, Schwert und Schild sondern auch Fackeln. So griff er nach einer solchen und versuchte sie zu entzünden. Derweil bewegte er sich, so dicht wie möglich an die rechte Wand gedrückt, einen Schritt nach vorne. Obwohl Thokk den Zweihänder in dem engen Gang nicht mit voller Kraft einsetzen konnte, insbesondere keine großen Schwünge ausführen konnte, gelang es ihm durch sein Geschick jedoch den Ork zu verletzen. Mühelos drang die Spitze des Schwertes durch die Rüstung des Orks in dessen Schulter ein. Aiwetaurnis hingegen konnte ihren Schlag nicht ins Ziel bringen. Jurijs Versuch, seine Fackel zu entzünden, war von Erfolg gekrönt. Er muss dazu allerdings sein Schwert fallen lassen.

Taris

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #19 am: 05.02.2013, 19:43:05 »
Der Ork vor Aiwetaurnis ließ den Bogen fallen und zog einen Dolch. Der zweite Ork, der von oben gekommen war, schoss hingegen einen weiteren Pfeil ab. Thokk war währenddessen in den Nahkampf mit dem Ork verwickelt, der Vestryn kurz zuvor enthauptet hatte. Es kam ein weiterer Bergork aus dem Raum heraus, der versuchte mit einem Kurzspeer nach dem Halbblut zu stechen. Als wäre das nicht schon genug, flog eine weitere Tür auf und zwei große Orks stürmten heraus. Thokk erkannte sofort, dass sie einem anderen Stamm angehören mussten, denn sie warem größer und weniger behaart als die beiden gedrungenen Orks mit den Ketten aus Knochen. Sie trugen Säbel und Schilde mit spitzen Zacken, auf denen ein einzelnes Auge abgebildet war. Ihre Rüstungen waren ebenfalls aus Leder, aber schwarz eingefärbt. Es war trotz des Eifers des Gefechts nicht zu übersehen, dass sie sich mit den Bergorks nicht wirklich grün waren. Der vordere versuchte Thokks Widersacher wegzudrängen, um seinerseits den Kampf aufnehmen zu können. "Bah bak krehl bar, nashtu warag,"[1] rief er mit starkem Akzent. Der Bergork ließ sich aber nicht wegschieben und schlug nun auf Thokk ein. Für diesen Moment war den Abenteurern jedoch das Glück gewogen, denn keiner der Angriffe ihrer Gegner traf. Im Licht der Fackel sah die Elfe nun ihre Gegner. ohne zu zögern drang sie weiter auf sie ein. Mit einem tödlichen Streich schickte sie ihren Feind ins Jenseits. Blutspuckend sank der Mann zu Boden. So schnell es ging machte sich Jurij einen Überblick über die Situation. „ Wo ist der Wolfelf? Lasst sie in den Gang kommen.“ sagte er rasch nach vorne gewendet. Dabei drängte er sich so gut es ging am Ritter vorbei in den Raum, in welche die Elfe verschwunden war. Dort blickte er sich um, ob es einen Fackelhalter oder ähnliches gab. Schließlich konnte er mit der Fackel in der Hand nicht wirklich kämpfen. "Verdammt. Zurück!", ruft er nach hinten zu dem Ritter, der ihm den Rückzugsweg versperrt und ließ seinen Zweihänder von Oben auf den Bergork schwingen. Leicht aus der Drehung heraus schaute er, ob er schon zurück treten konnte. Dadurch wurde sein Schlag ungenau und er traf die Wand. Ein bumpfer Schmerz breitet sich um seine Handgelenke aus und er musste so fest es ging zugreifen um seinen Zweihänder nicht fallen zu lassen. Er musste hier weg. Sie mussten die Orks irgendwie zwischen sich bekommen, sonst würden sie ihn sicherlich einfach niederknüppeln. Außerdem konnten sie nur hoffen, dass sie zu stolz und von sich selbst überzeugt wären, als dass Sie um hilfe rufen würden. Leonhard folgte Aiwe auf den Fuß sein Schild hatte er erhoben um einen gegen sie geführten Schlag abfangen zu können. Er meinte Vestryn in einem See aus Blut liegen gesehen zu haben, aber jetzt war nicht die Zeit um groß darüber nachzudenken. Ersteinmal müssten sie sehen wie sie hier lebend wieder rauskammen. Lorim Eisenhammer verfolgte das Kampfgeschichte vor ihm. Er ärgert sich, dass er die Orks nicht erreichen kann. Ungeduldig wartete er auf einen Moment weiter vor zu rücken und endlich einem der dreckigen Orks seinen Hammer in den Körper zu rammen.
 1. Orkisch: Aus dem Weg, ihr Würmer.

Taris

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #20 am: 05.02.2013, 19:43:50 »
Der Ork setzte nach und versuchte Thokk zu treffen. Seine große Axt war im Gang nicht optimal einzusetzen und so stach er eher als dass er schlug. Die Orks in der zweiten Reihe drängelten ihm nach und versuchten an ihm vorbei zu kommen. Derweil ließ Aiwetaurnis zweiter Gegner ebenfalls den Bogen fallen. Er griff nach einem groben Knüppel, den er an seinem Gürtel hängen hatte und versuchte damit, der Elfin einen Schlag gegen den Kopf zu versetzen. Beide Attacken scheiterten allerdings kläglich. Lächelnd pariert die Elfe den Schlag des Orks. Sie fühlt sich so lebendig wie lange nicht mehr, und ahnt wohl, das dieser Kampf hie rnoch länger dauern könnte. Dennoch lässt sie ihre Klinge erneut aufblitzen, und schont sich nicht. Thokk war froh, dass der Ork seine Axt nicht richtig einsetzten konnte, denn so ein Schlag wie der Elf ihn abbekommen hatte würde auch ihn sofort töten. Er musst hier etwas weg kommen. Er mochte es nicht so lang in einem direkten Zweikampf verwickelt zu sein. Unabhängig ob er gut darin war, war ihm das Risiko Körperteile zu verlieren einfach zu groß. Kurz blickte er über die Schulte um zu sehen, ob er sich zurück ziehen konnte. Der Zwerg stand immernoch hinter ihm, allerdings schien in dem Gang in den die anderen gegangen waren soch Platz zu sein. Er wäre etwas aus der Schussbahn und eventuell hätten sie in dem Gang bessere Chancen. So versuchte er durch einen mächtigen Schlag mit seinem Zweihänder den Ork etwas zurück zu drängen, und schlüpft in den Gang hinein. Lorim sah wie der Halbork den Ork direkt vor ihm mit seinem Zweihänder tötet. Schon wieder starb ein Feind, ohne dass der Zwerg seinen Hammer ins Spiel bringen konnte. Er wurde unruhig. Doch der Halbork gab dem Zwergen eine Chance, als er einen Schritt in den Gang trat. Lorim wollte sie nutzten und stürmt nach vorne direkt auf die Orks zu. Dabei hebt er seinen Hammer und schlägt hart zu. Das Metall krachte auf den Körper des Orks und der Schmied spürte, wie sich seine Muskeln anspannten, als er gleich dreien der Feinde gegenüber steht. Sowohl Thokk als auch Lorim schickten ihre Gegner mit einigen schnellen Hieben zu Boden. Den kräftigen Hieben hatten die zähen, aber kaum gerüsteten Orkkrieger nichts entgegenzusetzen.

Taris

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #21 am: 05.02.2013, 19:46:15 »
Das Kampfglück hatte sich binnen weniger Sekunden gewandelt. Die beiden verbliebenen Orks wehrten sich nun mit dem Mut der Verzweifelung. Der mit einem Speer bewaffnete Berkork nutzte Lorims Kampfeseifer zu seinem Vorteil aus und trieb ihm die Spitze seiner Waffe an einer verwundbaren Stelle durch die Rüstung. Den Plattenpanzer konnte die Waffe nicht durchdringen, aber das darunterliegende Kettenhemd sehr wohl. Da die Geräusche vom Gang weniger wurden und hier im Raum auch alles unter Kontrolle war, begnügte sich Jurij damit weiter -Fackelhalter- zu sein. Etwas um die Fackel an eine der Wände zu befestigen hatte er nicht gefunden. Also stand er weiter auf der selben Stelle und blickte nach rechts zur Elfe und dem Ritter und ab und zu nach Links zur Tür. Weiter schlug die Elfe auf ihren Gegner ein, die Schreie hinte rihr machten ihr deutlich, dass der eigentlich Spaß nicht in diesem toten Stück Gang stattfand. Lorim biss sich auf die Zunge, als der Speer des Bergorks in sein Fleisch eindrang. Einen kurzen Fluch in der Sprache seines Volkes konnte der Zwerg aber nicht verhindern: "Ews vel Dormark"[1] Doch schon wieder schwang der den Hammer, auch wenn er den Schmerz der Wunde in seiner Seite spürte. Mit seinen beiden Händen schwang der silberbärtige Zwerg den Hammer in die Seite des Orks und drang tief in dessen Fleisch ein. Er sah, wie das Blut aus der Wunde quoll und spürte eine innere Zufriedenheit. Den Anderen konnte Leonhard gerade nicht helfen, so achtete er auf den Ork vor Aiwe um sie im Notfall vor einem Schlag zu schützen. Kaum war Thokk in den Gagn gegangen stürmte der Zwerg an ihm vorbei und streckte mit schnellen Schwüngen seines Hammers die Orks nieder. Thokk trat mit einem Schritt wieder in den Gang und sah, dass der Zwerg tatsächlich fast alle Orks niedergestreckt hatte. Um ihm zu helfen ließ er seinen Zweihänder fallen und zog seinen Langspeer aus dem Magischen Köcher. So wie zuvor die Orks, versuchte der Halbork an dem Zwerg  vorbei auf den Feind einzustechen. Der Bergork heulte wütend auf und setzte Lorim nach. Auch Aiwetaurnis Gegner fasste neuen Mut und unternahm einen neuen Angriffsversuch. Beide Attacken konnten die erfahrenen Abenteurer aber ohne größe Probleme abwehren. Lorim ärgerte es, dass der Bergork noch am Leben war. Missmutig wog er seinen vertrauten Hammer in den Händen und schlug zu. Diesmal nicht mit voller Kraft, denn der Zwerg wollte sicher gehen den Feind ins Jenseits zu befördern. Doch statt dass die Knochen des Orks unter dem Schlag splitterten, fand er keine Lücke in der Deckung des Bergorks. Lorim fluchte stattdessen. Es ärgerte die Elfe das sie keinen Grund ausmachen konnte, dass ihre Attacken wieder und wieder verfehlten. Ihre nächste Attacke war zwar besonnener, doch weit ab von der Grazie die die Elfe sonst entwickelt. Nachdem Thokk der Langspeer beinahe aus den Händen gerutscht wäre, packte er abermals kräftig zu. Machte einen Schritt zurück und stach neben dem Zwerg entlang nach dem Ork. Thokk stach dem Ork, der Lorim bedrängte mit seinem Speer über den Kopf des Zwerges hinweg in den Hals. Es war ein gelungener, da keineswegs einfacher Treffer. Tödlich getroffen fiel der Ork wie ein nasser Sack in sich zusammen. Lorim drehte seinen Kopf nach hinten und blickte kurz nach oben in die Augen des Halborks, dessen heißen Atem er im Nackt gespürt hatte. "Gut, der ist endlich tot." Dann wandte er seinen Blick zur Elfe, die Auge in Auge mit einer weiteren der Kreaturen stand. Auf ihrer Waffe klebte Blut, was der Zwerg mit Freude bemerkt. "Noch einer." Es war eine flüchtige Bemerkung, die der Schmied aussprach. Dabei sah er auf die Menschen, die im Gang rum standen und deren Waffen sauber waren. Aiwetaurnis haderte dagegen immer noch mit ihrem Glück. Ihr Gegner konnte ihr kaum gefährlich werden und trotzdem gelang es ihr beim besten Willen nicht, einen Treffer zu platzieren. Die Elfe nahm etwas Wucht aus ihren Angriffen um, die Rüstung des Orkes leichter zu treffen. Nun endlich gelang es ihr, ihren Gegner zu überwinden. Der Streich war ebenso schnell wie tödlich gewesen. Die Abenteurer lauschten noch einen Moment und warteten, ob weitere Orks eintreffen würden, aber es schien so, als sei dieser Kampf vor dem Getöse des Regens und des gelegentlichen Donners unbemerkt geblieben.
 1. Zwergisch: Hammer und Amboss

Aiwëtaurnís

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #22 am: 06.02.2013, 16:35:05 »
Befriedigt zog die Elfe die große und doch so dünne Klinge aus dem Orkleib heraus. Sie reinigte sie nur flüchtig an den Kleidern der Orks, war sie sich doch sicher dass die Klinge bald noch mehr Blut schmecken würde. Dann schaute sie sich zu ihren Gefährten um. Grimmige Genugtuung war auf ihrem Gesicht zu sehen.
"Stapeln wir die Leichen hier in der Ecke. Irgendjemand ernsthaft verletzt?" Den Tod Vestryns noch vor Augen machte sie sich zwar keine Hoffnung, zwängte sich dennoch zu der Leiche hindurch. Wenig wußte sie über Verwandlungen, doch ist sie sich sicher, dass die meisten im Tod vergehen. Und so hielt sie dem Toten Elfen eine Hand auf die Stirn und murmelte ein Paar Worte:"Metyalaman, Leryahroa Ortacala."[1] Anschließend küsste sie den Elfen auf beide Wangen.
Ohne einen weiteren Moment inne zu halten begann sie die Tränke aus seinem Trankgürtel, sowie einige ihr nützlich erscheinde Utensilien von seinem Gürtel zu zerren, und ihrer eigenen Ausrüstung hinzuzufügen. Wahrenddessen hielt sie immer wieder inne und lauschte ins Unwetter hinein.[2]
 1. Das Leben ist beendet, Frei vom Körper steige auf ins Licht.
 2. Take 10 Wahrnehmung: 26; 31 gegen Orks

Lorim Eisenhammer

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #23 am: 06.02.2013, 17:35:14 »
Lorim machte sich nicht die Mühe, das Blut der Orks und einzelne Gewebeteile von seinem Hammer zu entfernen. Es würde noch mehr Kämpfe in dieser Festung geben. Erst jetzt wurde ihm wieder bewusst, dass es einer der Orks geschafft hatte, ihn mit einem Speer zu verletzten. Die Wunde blutete zwar nicht mehr, aber etwas Heilung würde helfen den Tag zu überstehen. "Ein Speer hat sich in meine Haut gebohrt, aber ansonsten geht es mir gut", antwortet der Schmied auf die Frage der Elfe.
Einen kurzen Moment schaut er auf den toten Vestryn. Er hatte sie zur Festung gebracht und musste sofort sein Leben lassen. Die Götter hatten entschieden: Sein Auftrag war erfüllt. Als er sah, wie sich Aiwëtaurnís von ihm verabschiedete machte er sich nützlich.
Er durchsuchte die größeren Bergorks[1]. Eine Kette aus Knochen, an deren Spitze eine Klaue einer Säbelkatze hing, riss er von einem Ork. "Weiß jemand was das ist?", fragte Lorim in die Runde. Die schwarzgefärbten Lederrüstungen hingegen interessierten den Zwergen nicht. Gemeinsam mit den anderen stapelte er die Orks in der Ecke. Er wollte bald aufbrechen und weiter ins Innere der Festung vorstoßen.
 1. Wahrnehmung: 21 (Take 20)

Jurij Klee

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #24 am: 07.02.2013, 17:29:08 »
Jurij ließ seinen Schild vom Arm rutschen und hing ihn über den Rücken. So halb untätig dazustehen hatte ihm nicht s3ehr gefallen und als er die Überreste des Elfen sah, verzog er sein Gesicht. Während die Elfe ihren Bruder verabschiedete, hob Jurij sein fallen gelassenes Schwer auf.  Einen kurzen Moment blickte er in die saubere Klinge, dann schob er sie zurück in die Scheide.

Nachdem die Orks in den Raum geschliffen wurden, sagte er kalt„Wir müssen unsere Strategie ändern. Lorim, wenn wir wieder in den Gang gehen, solltest du ganz Vorne sein oder zumindest an zweiter Stelle. Hinter dir oder ganz Vorne sollte jemand sein der uns vor möglichen Fallen warnen kann. Danach kommen wir nicht so schwer gerüsteten, welche aber auch Langwaffen dabei haben und zum Schluss Aiwätauris. Wobei der Sir und ich auch ein Augen nach hinten haben sollten.“ Dann blickte er zu der Fackel in seiner Hand. „Die Fackel kann wohl jetzt an bleiben. Doch, vielleicht möchte im nächsten Kampf jemand anderes sie tragen.“

Nachdem er gesprochen hatte blickte sich Jurij im Raum um.[1] Er dachte nicht wirklich daran etwas zu finden und erhoffen tat er sich auch nichts, doch es lenkte ihn für einen Moment ab und die Anderen konnten ihre Meinung zur Formation kund tun oder auch Vorschläge für das weitere Vorgehen machen.
 1. Wahrnehmung 17 Raum 10
Wenn du etwas machst, mache es mit jeder Faser deiner Selbst. -Status-

Thokk Ruokhren

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« Antwort #25 am: 07.02.2013, 18:54:42 »
Der Halbork ließ seinen Langspeer wieder in seinen Köcher gleiten. Anschließend hob er seinen Zweihänder auf und ließ auch diesen in den Köcher gleiten, bis nurnoch der Griff hervorschaute. Er fuhr sich mit der Hand über das Gesicht. Es lief soweit nicht gut. Der Elf den sie vor den Orks gerettet hatten war von ihnen mit einem einzigen Streich niedergestreckt worden, als würde das Schicksal deutlich machen wollen, dass man ihm nicht entkommen kann. Er packte mit an und schleppte die Leichen in die verwickelste Ecke die er finden konnte. Der Elfenhammer hatte teilweise solch verheerende Schäden angerichtet, dass die Körper blutüberströmt waren. und so auch Thokks Kleidung teilweise einen dunkelroten Blutton annahm. "Jurij hat recht. Ich hab ziemlich viel an Waffen dabei. Mein Schwert, einen Langspeer, einen Bogen. Ich könnte von fast überall mitkämpfen. Wie sieht es mit euch aus?", stellte er die Frage in die Runde. Dann viel sein Blick auf die Klaue, die Lorim einem der Orks abgenommen hatte. "Es dürfte einerseits ein Zeichen zur Clanzugehörigkeit sein, als auch ein Zeichen der Stärke. Viele Clans haben besondere Totemtiere. Ein solches Tier unbewaffnet zu erlegen ist meist eine Darstellung von Stärke und wird mit zur Schau stellen, von Klauen, Ohren oder Zähnen des erlegten Tieres gezeigt."

Lorim Eisenhammer

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« Antwort #26 am: 07.02.2013, 23:13:00 »
Lorim lauschte den Ausführungen des Halborks über die Kette. Es verstärkte seine Sorge, dass hier mehrere der Orkclans zusammen gekommen waren. Die Kette warf er wieder zu den Leichen. Das meiste was die Orks dabei hatten, interessierte den Kämpfer nicht. Vier Tränke hingegen fand er bei den erlegten Feinden und er hielt sie der Elfe hin: "Könnt ihr herausfinden, was diese Tränke bewirken?" Im Notfall würde er wohl einfach einen trinken, schließlich glaubte der Schmied nicht, dass die Orks vergiftete Tränke bei sich hatten. Aber bei solchen Ungetümen konnte er nicht sicher sein.
"Ich kann gerne vorangehen. Wir sollten kurz die Räume durchsuchen, aus denen die Orks kamen[1] und dann dann weiter ins Innere der Festung vordringen. Die Orks haben sich hier zusammen gerottet, aber die Clans scheinen keineswegs friedlich verbündet. Wir müssen schnell sein."
Lorim hatte wenig Lust, viel Zeit mit langen Debatten zu verschwenden. Allerdings war ihm als Kämpfer nur zu gut bewusst, wie gefährlich der Platz an der Spitze in diesen engen Gängen war. Doch nach dem er eben erlebt hatte, wie wenig die Menschen ausrichten konnten, blieb es nun an ihm hängen. Er nahm sein Schild vom Rücken und griff zum Hammer an seinem Gürtel. Weitere Orks würden sterben müssen. 
 1. Raum 11, 12, 13

Taris

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« Antwort #27 am: 07.02.2013, 23:55:23 »
Der Raum, den sich Jurij ausgesucht hatte, war nur mit Geröll und anderem Unrat gefüllt. Drei kaputte, vermoderte Betten standen in der Ecke und gammelten vor sich hin. Der Söldner wollte sich schon abwenden als er mit seinem Fuß aus Unachtsamkeit einen Gesteinsbrocken beiseite Stieß. Dieser hatte offenbar eine kleine Mulde verdeckt, denn kurz darauf kamen aus dem Geröll vier etwa 50 cm lange, schwarze Tausendfüssler zum Vorschein, die äußerst aggressiv gegen den Störenfried vorgingen. Jurij gelang, ihnen schnell mit seiner Fackel den Garaus zu machen, aber er konnte nicht verhindern, dass ihn zwei der Viecher bissen. Es brannte leicht, war aber nicht weiter tragisch. "Verdammtes Ungeziefer", knurrte er und sah zu, dass er den Raum wieder verließ.

Jurij Klee

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Kapitel III: Die graue Festung
« Antwort #28 am: 08.02.2013, 13:18:58 »
„Gut, hier ist nichts.“ teilte Jurij den Anderen mit als er wieder zu ihnen ging. „Wie Lorim sagt, jemand anderes sollte auch die anderen Räume durchsuchen. Ansonsten sind wohl Lorim und ich die einzigen, welche keine Armbrüste, Bögen oder sonst etwas haben. Wobei ich optimal in der zweiten Reihe eingesetzt werden kann. Also passt die Aufstellung, denke ich. Nach hinten können der Sir und ich agieren wenn Aiwätauris sich zu wischen uns kommt und nach Vorne Thorkk und Lorim, wobei ich Lorim unterstützen könnte wenn Thokk sich zurückfallen läßt und zum Bogen greift.“ Nach den Worten blickte der Söldner den Ritter an. So als wolle er ihn Fragen ob er nichts übersehen hatte. Der Ritter war in Jurijs Augen scheinbar gestiegen, seitdem er vorhin die Elfe im Kampf beschützt hatte.
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Aiwëtaurnís

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« Antwort #29 am: 08.02.2013, 14:02:02 »
"Diese zwei sind wahrscheinlich Heiltränke, sie haben die gleiche Markierung wie die bei den anderen Orks. Die anderen beiden untersuche ich mit dem Rest. Aber erwartet von mir keine großartige Bestimmung, wie von Mival." Sie kniete sich vor den Leichen nieder und stimmt sich auf den Fluss der Magie ein die alles durchdringt.[1] Sie sieht das letzte grün aus Vestryn schwinden, sieht die Magie die imme rnoch einigen seiner Gegenstände innewohnt. Dann wendet sie sich den gesammelten Orkbesitztümern zu, inklusive der beiden Tränke die sie nicht identifizieren konnte.[2]
 1. Detect Magic
 2. Würfelorgie folgt

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