Autor Thema: Sind Sie sich bewusst, was Sie entfesselt haben?  (Gelesen 3027 mal)

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Sensemann

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Sind Sie sich bewusst, was Sie entfesselt haben?
« Antwort #15 am: 18.10.2013, 14:40:54 »
Ich kann nur für mich sprechen, aber bei mir ist dies der Fall:

Findet ihr die Reaktionen der NPCs zu überzogen und wundert euch jedes Mal warum sie so reagieren, ihr hättet mit einer ganz anderen Reaktion gerechnet?

Vorallem die alten Pharasmiten finde ich sehr komisch von seinen Reaktionen.
Dazu finde ich es sehr schade, dass man, egal was man an Argumenten schreibt/sagt, oft wegen einem Diplomatiewurf unter SG mächtig Gegenwind erntet.
Dies frustiert und bringt mich jedenfalls dazu keinem NSC zu vertrauen mehr bzw. auch nicht mehr auf Kuschelkurs zu gehen, denn Diplomatie bringt genauso wenig wie wohl Beleidigen oder Einschüchtern.
Wenigstens von einem alten Kleriker von Pharasma hätte ich nach unseren letzten Argumenten und Beweisen mehr erwartet - vorallem auch Verständnis für unsere Unhaltsamkeit.

Denn die Untoten sind nun wirklich nicht mehr von der Hand zu weisen.
Aber wir sind die Sündenböcke...sch*** auf die Göttermaulhäresie.

Wenn Du also etwas meiner Meinung anpassen möchtest bzw. einen Vorschlag dazu hören möchtest, dann ist es der Kleriker, wenn dieser nicht für den Pfad arbeitet und so sein muss.



Was ansonsten Edi angeht, so kann ich nur dies zusätzlich zu bedenken geben:
Wir wurden gleich zu Beginn beleidigt und bedroht, dann auch auf der Trauerfeier - warum wunderst Du Dich also, Bram, wenn wir nun nicht mehr nett und freundlich sind.

Ich für meinen Teil fühle mich als Ichabod jedenfalls teilweise echt veräppelt, denn selbst aus dem Angriff dort wurde trotz des Verlangens meines SC nichts von den restlichen NSC daraus gemacht, statt das sie sich dafür mal gewaltig schämen und diejenigen zur Rechenschaft ziehen...



Das mit dem Mob ist mir durchaus klar, dass es zu enden kann, aber sollte es passieren, dann ist es halt so...es ist jedoch nicht so, dass wir gemordet haben oder gebrandschatzt, sondern nur versucht haben das Böse zu bekämpfen...wenn Ichabod dafür sterben soll, dann soll es eben so sein.

Genauso kann ich damit leben, dass die NSC vorallem Ichabod nun misstrauen oder nicht leiden können, selbst wenn seine Worte und seine Ausstrahlung (selbst bei zu niederigen Diplomatiewürfen) dies etwas eigentlich mildern sollten...aber der Pharasmit ist wie oben beschrieben der für mich, so leid es mir tut, untypischste Pharasmit, welchen ich je in einem Abenteuer, in einem Romane oder einem Buch gesehen/gelesen habe.

Er hat noch nicht einmal Dana geheilt, obwohl es Untote von seinem Friedhof waren, welche sie verletzt haben...sehr sehr unorthodox...
« Letzte Änderung: 18.10.2013, 14:53:43 von Sensemann »
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Dana Gray

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« Antwort #16 am: 18.10.2013, 16:57:40 »
Die Frage ist, liegt es daran, dass ihr euch das Dorf einfach vollständig anders vorstellt und ich es versäumt habe die Hauptlinie von Ravengro richtig rüber zu bringen?
Meiner Meinung nach liegt es nicht an der Beschreibung und meiner persönlichen Vorstellung von Ravengro. Du schafft es, die gewünschte Grundatmosphäre gut herüberzubringen - finde ich. :) Da musst du dir keine Sorgen machen, was mich betrifft.

Liegt es daran, dass eure Charaktere eigentlich gar nicht in Ravengro bleiben würden, wenn ihr sie konsequent spielen würdet (war der Hook zu schwach)?
Ich denke, das ist definitiv nicht der Fall. Den meisten von unseren SCs hat der Professor wirklich etwas bedeutet, was es auch zur Herzens- und Ehrangelegenheit macht, der Sache weiter nachzugehen. Was allerdings passieren könnte, ist, dass sie sich um ihrer Leben Willen gezwungen sehen, Ravengro zu verlassen - denn im worst case zum Märtyrer zu werden, wollen sicher nicht alle (Dana z.B. zieht bestimmt Flucht vor Tod vor).
Was zum nächsten Punkt führt:

Findet ihr die Reaktionen der NPCs zu überzogen und wundert euch jedes Mal warum sie so reagieren, ihr hättet mit einer ganz anderen Reaktion gerechnet?
Im Großen und Ganzen kann ich mich da Sense anschließen, auch wenn ich nichts zu anderen Pharasmiten sagen kann. Sind wir ehrlich: Der Würfelbot ist garantiert nicht auf unserer Seite. Gerade deswegen ist es wirklich frustrierend, mit den NSCs umzugehen, denn der Bot hindert uns daran, es so zu gestalten, wie wir es uns eigentlich wünschen würden. Uns vorzuhalten, wir würden es darauf anlegen, Streit anzufangen, finde ich daher nicht fair.

Bisher sind die Gespräche meist so verlaufen:

Einer von uns macht eine eigentlich freundlich gemeinte und von der Wortwahl besonnene Anfrage, verhaut aber dazu den Diplowurf.
Der angesprochene NSC reagiert abweisend bis unhöflich.
Natürlich lassen wir nicht locker, schließlich geht es um den Mord an einen Freund und die Bedrohung durch Nekromanten. Dabei vertiefen wir unsere Argumentation, aber weitere Diplowürfe sind nicht sonderlich hilfreich.
Der NSC nimmt einen nicht ernst und wird pampig, herablassend, drohend und/oder beleidigend.

Wie soll man darauf nun reagieren? Spätestens an diesem Punkt wird man als SC wütend. Speziell Ichabod mag man die Schuld geben, dass Grimburrow und der Stadtrat nun gegen uns sind, doch muss ich ehrlich sagen, dass ich es verstehen kann, dass es so kommen musste, dass Ichabod jeweils ein wenig ausgerastet ist. Generell kenne ich niemanden, dem es gefällt, beleidigt zu werden, und Ichabod ist nun einmal der Typ, der im Gegenzug ebenfalls verbal aufrüstet, wenn ihm jemand dumm kommt. Soll man so etwas einfach schlucken?  :suspicious:

Dana war im Laufe des bisherigen Abenteuers nicht gerade zurückhaltend, das gebe ich offen zu (kann es ja auch nicht von der Hand weisen), aber von sich aus ist sie nie ohne Grund sauer oder unhöflich geworden. Sie hat versucht, zu allen nett zu sein, auch zu Edi, als diese es nicht war, aber wie es in den Wald ruft, so schallt es heraus, wie man so schön sagt. Man hat als SC ja auch seinen Stolz und  ein Rückgrat, was man unter solchen Umständen dann auch deutlich zeigt, anstatt weiterzulächeln und um Verzeihung für die Störung zu bitten. Die Gespräche wurden demnach nach großem Ärger beendet und weil ein SC irgendwann einen ausreichenden Diplowurf geschafft hat, sind sie nicht eskaliert. So etwas weckt in mir den Gedanken, es gar nicht nett zu versuchen, weil es aufgrund des Würfelbots wahrscheinlich sowieso danebengeht und vergeudete Mühe ist. Ich denke, wenn wir das Würfeln sein lassen würden, hätten wir gar nicht derart große Probleme mit den Einheimischen - aber das wäre auch keine Option, oder? :(

Es gehört zu Ravengro dazu, dass wir dort nicht gern gesehen sind, dass man uns schroff behandelt und abweisend ist, das sehe ich ein und finde ich auch gut so, denn das macht den "Charme" eines Horrordorfes aus, jedoch finde ich es unrealistisch zu erwarten, dass unsere SCs sich im Gegenzug anders verhalten sollen. Misstrauen herrscht auf beiden Seiten und in Augen unserer SCs ist jeder Bewohner Ravengros potentieller Mörder des Professors. Natürlich ist man da etwas paranoid und sieht überall Anzeichen für einen Komplott, auch wenn es sich vielleicht nur um "natürliche" Umgangsweise gegenüber Fremden handelt. Das können wir ja nicht ahnen.

Dass man uns um unseretwillen nicht helfen möchte, kann man ja noch irgendwo verstehen, doch gerade, wenn Kendra dabei ist, könnten die NSCs sich etwas kooperativer zeigen, wie ich finde. Ich weiß nicht, wie das Verhältnis der Lorrimors zu den einzelnen Dörflern genau aussah, aber Kendra wohnt in Ravengro und ist demnach eigentlich eine Bürgin für uns, wenn wir sie bei uns haben. Ungesehen glauben muss uns niemand etwas, doch uns aufgrund Kendra zumindest ernst zu nehmen, wäre... hilfreich. Bis auf Viktor zieht nun jeder der SCs in Erwägung, dass Vater Grimburrow ein gefallener oder zumindest äußerst inkompetenter Pharasmit ist, weil er uns nicht den Eindruck gibt, auf uns einzugehen, sondern in uns darüber hinaus noch die Schuldigen für alles Unglück sucht.

Kendra ist ohnehin sehr sehr passiv. Ich für meinen Teil würde mir wünschen, dass sie zwischendurch auch einmal einen Kommentar abgibt, wenn wir unterwegs sind. Auf dem Friedhof hätte sie beispielsweise vermittelnd einlenken können, als unsere Diplomatie versagt hat. So eine Art Notbremse ist, würde ich behaupten, nicht unbedingt erforderlich, aber wenn sie schon einmal anwesend ist, würde ich persönlich an ihrer Stelle einschreiten, wenn ich sehen würde, dass meine Gäste sich mit der örtlichen Priesterschaft bekriegen. :suspicious:

Braucht ihr mehr Aktion, damit ihr nicht soviel Zeit habt euch mit jedem anzulegen?
Zu viel Zeit ist meiner Ansicht nach wirklich nicht die Ursache für Streitereien, wie oben beschrieben. Ich mag Freiheiten und Charakterspiel und gerade, wenn man als Gruppe Ermittlungen durchführt, braucht man nicht unbedingt an jeder Ecke einen Zombie, um das einmal übertrieben auszudrücken. Gegen Aktion habe ich jedoch nichts und die Spannung sollte schon aufrecht gehalten werden, nutze dieses Element also bitte nach Belieben. :)

Das sind meine Gedanken dazu. :wink:

Pestbeule

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« Antwort #17 am: 19.10.2013, 07:38:22 »
Zitat
Bis auf Viktor zieht nun jeder der SCs in Erwägung, dass Vater Grimburrow ein gefallener oder zumindest äußerst inkompetenter Pharasmit ist, weil er uns nicht den Eindruck gibt, auf uns einzugehen, sondern in uns darüber hinaus noch die Schuldigen für alles Unglück sucht.
Versucht es mal anders herum zu sehen: Ravengro hatte nie besondere Probleme mit Untoten - dann taucht ihr auf und die Toten erheben sich aus ihren Gräbern. Schon komisch oder?

Nur mal so als ansonsten stummer Mitleser (der eure ganze Kritik an Grimburrow etwas zu hart findet).
« Letzte Änderung: 19.10.2013, 07:39:30 von Pestbeule »
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Dana Gray

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« Antwort #18 am: 19.10.2013, 08:46:44 »
Natürlich muss man das auch von der anderen Seite aus sehen. Mir ging es darum, von meiner Sicht aus zu erklären, warum die Streitereien mit den NSC entstehen. Dass diese Grund haben, so zu reagieren, wie sie es tun, will ich ja gar nicht bestreiten. :wink:
Du hast mein Zitat auch etwas aus dem Zusammenhang gerissen, denn da ging es mir um Kendra, die zwar von den anderen NSC für ihr Schicksal und ihe Gäste in Nebensätzen bedauert wird, aber selbst schweigsam daneben steht, anstatt zu versuchen, etwas einzulenken, wenn die Situation zu eskalieren droht.
Deswegen auch Folgendes:
Zitat
Es gehört zu Ravengro dazu, dass wir dort nicht gern gesehen sind, dass man uns schroff behandelt und abweisend ist, das sehe ich ein und finde ich auch gut so, denn das macht den "Charme" eines Horrordorfes aus, jedoch finde ich es unrealistisch zu erwarten, dass unsere SCs sich im Gegenzug anders verhalten sollen. Misstrauen herrscht auf beiden Seiten und in Augen unserer SCs ist jeder Bewohner Ravengros potentieller Mörder des Professors. Natürlich ist man da etwas paranoid und sieht überall Anzeichen für einen Komplott, auch wenn es sich vielleicht nur um "natürliche" Umgangsweise gegenüber Fremden handelt. Das können wir ja nicht ahnen.
Dass Sense gesonderte Kritik an Vater Grimburrow hat, kann ich, wie geschrieben, wenig kommentieren, weil ich ihn nicht mit anderen Pharasmiten vergleichen kann, aber unter der Voraussetzung der letzten beiden Sätze dieses Zitats ist man allen gegenüber besonders misstrauisch, die sich in den eigenen Augen nicht richtig verhalten. Vater Grimburrow fällt aus Danas (nicht aus meiner Sicht, da versuche ich, unvoreingenommen zu sein) in diese Kategorie, weil er ihr nicht den Eindruck macht als würde er die Bedrohung durch den Pfad wahrhaben, sondern lieber in den Trauergästen das Problem sehen. Klar ist das komisch, dass gerade nach unserem Auftauchen in Ravengro auch Untote dort Einzug halten (gerade in Verbindung mit uns). Vater Grimburrow hat gutes Recht, in uns Unruhestifter zu sehen, denn nach nichts anderem macht es gerade den Anschein. Als SC ist man aber verzweifelt und frustriert, wenn man unschuldig ist und helfen möchte und am Ende die Sache in die Schuhe geschoben bekommt. Da kommt man leicht auf den Gedanken, dass NSCs uns aus Eigenschutz so behandeln, wie sie es tun. Das mag wirklich der Fall sein, nur bringen unsere SC das möglicherweise unmittelbar mit einer potentiellen Zugehörigkeit zu den Nekromanten in Verbindung.:wink:

Im Moment stochern wir ja noch arg im Dunkel und Fischen im Trüben, denn im Grunde wissen wir sehr wenig und hangeln uns nur an den knappen Infos des Profs und an Vermutungen entlang. Ich will mal behaupten, dass es kein Wunder ist, dass man uns nicht glaubt. Das Image als Unruhestifter und die mangelnden Beweise, die wir für unsere Behauptungen vorlegen können, sprechen aus Sicht der Dörfler nachvollziehbar gegen uns. Vater Grimburrow hat ja genau das verlangt: Beweise. Ich fürchte, um die zu bekommen, müssen wir wahrscheinlich weiterhin den Leuten auf die Pelle rücken. Wenn der Würfelbot uns weiterhin nicht gewogen ist, könnte das wirklich in einem Lynchmob enden. Wie Bram es schon befürchtet. Ich kann nur sagen, was Dana machen würde: sich weiterhin durchfragen und versuchen, Informationen zu beschaffen. Geht das nicht auf dem Weg der Diplomatie, würde sie zu schurkischen Mitteln greifen (wie einen nächtlichen Einbruch in die Stadtarchive, um mehr über das Gefängnis zu erfahren). Wenn die Leute nicht helfen wollen, muss man sich selbst helfen. Nur das hat auch wieder andere unschöne Konsequenzen, sollte man erwischt werden. Optimal ist in unserer Situation nichts, denn negative Konsequenzen könnte es immer geben. Aber ich sehe das gerade etwas locker und pragmatisch: Wenn es mit Reden nicht funktioniert, werden andere Mittel nicht zu umgehen sein. Das ist mein Lösungsvorschlag, auch wenn er das Problem nicht wirklich löst. No risk, no fun. :cool:

Vielleicht wäre es auch sinnvoll zu erfahren, wie du, Bram, die Sache mit der Diplomatie handhabst. Ich meine mich zu erinnern, dass du mal erwähnt hast, dass wir -5 auf den Wurf bekommen, wenn Ichabod dabei ist. Das finde ich schon sehr hart. :huh:

Sensemann

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« Antwort #19 am: 19.10.2013, 09:37:02 »
Zitat
Bis auf Viktor zieht nun jeder der SCs in Erwägung, dass Vater Grimburrow ein gefallener oder zumindest äußerst inkompetenter Pharasmit ist, weil er uns nicht den Eindruck gibt, auf uns einzugehen, sondern in uns darüber hinaus noch die Schuldigen für alles Unglück sucht.
Versucht es mal anders herum zu sehen: Ravengro hatte nie besondere Probleme mit Untoten - dann taucht ihr auf und die Toten erheben sich aus ihren Gräbern. Schon komisch oder?

Nur mal so als ansonsten stummer Mitleser (der eure ganze Kritik an Grimburrow etwas zu hart findet).
Hart?
Tut mir Leid, aber dann fehlt es dem Priester  an jeglicher Weisheit, wenn er so stupide denkt und so abergläubisch ist wie der Rest.
Immerhin hat Ichabod ihm es geschworen und sogar angeboten dies mittels Magie überprüfen zu dürfen.
Zumal es ja wohl nicht die ersten Untoten wohl gewesen sind, denn dem Professor wurde ja ähnliches vorgeworfen bzw die Leute haben ja wie es aussieht schon länger Angst vor Schreckenfels...dazu Viktor an unserer Seite, welcher deutlich zeigt, dass wir nicht für den Pfad arbeiten.
Und selbst wenn er uns verdächtig hält: Dann muss er uns auf deb Zahn fühlen.
Denn egal wer dahinter steckt: Der Pfad steckt dahinter.
Dagegen hat der alte Priester sich selbst damit nicht nur mit seiner Haltung und Passivität verdächtig  gemacht, sondern weder Dana geheilt noch sonst einen Zauber gewirkt-vllt ist er gefallen?
Könnte gut sein, denn er hat ja auch nichts dagegen gemacht, dass die Beerdigung fast unterbrochen wurde.

Wir sind also zu hart?

Tut mir Leid, aber meine Meinung zum Pharasmit sind nicht grundlos und hat sich nicht spontan gebildet.
Und wenn der SL uns um Feedback fragt, bin ich halt ehrlich.
Die restlichen NSC kann ich ja verstehen, , aber das Oberhaupt der Kirche vorort stell ich anders vor, wenn ich nicht, um es mal durch die Blume und  nicht so hart formulieren soll, misstrauisch werden soll
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Lu Chieng

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« Antwort #20 am: 20.10.2013, 15:02:52 »
Vielleicht wäre es auch sinnvoll zu erfahren, wie du, Bram, die Sache mit der Diplomatie handhabst. Ich meine mich zu erinnern, dass du mal erwähnt hast, dass wir -5 auf den Wurf bekommen, wenn Ichabod dabei ist. Das finde ich schon sehr hart. :huh:

Ich mache hierzu mal eine Zwischenbemerkung: Ich habe jetzt keine Lust den Originalpost rauszusuchen, aber soweit ich mich entsinne stand da ein breit grinsender Smiley am Ende. Die Bemerkung war eher darauf abgezielt, dass er sich wie eine lebende -5 benimmt. Natürlich verringert seine Anwesenheit keine DiploChecks.

Gerade da ihr fast jeden DiploCheck versaut habt, habe ich davon Abstand genommen, dass Ergebnis vorrangig zu werten sondern wie etwas gesagt wurde und in welchen Zusammenhang, wobei auch hier leider das Gesagte häufig weniger einem Diplomatiewurf glich sondern eher einer handfesten Anschuldigung.

Ich kann in Zukunft Kendra öfter zu Wort kommen lassen, dass ist kein Problem, genauso ist es möglich sie öfter an zu spielen. Hat sie irgendjemand mal ernsthaft gefragt mit wem der Professor befreundet war, wem er sich anvertraut haben könnte, wer gegen ihn voreingenommen war und so weiter?

Ich habe nach ehrlichen Meinungen gefragt und bin froh sie zu bekommen. Und bitte euch daher Frieden zu halten. Eine Sache nur: Warum zeigt Viktor, dass ihr nicht für den Pfad arbeitet, wenn ihr fest davon überzeugt seid, dass Vater Grimburrow es tut?

Ich bedanke mich erstmal für eure Rückmeldungen und werde mir mal Gedanken machen, was ich ändern kann.
"Furchtlosigkeit ist die Tugend der Narren. Sie entsteht nicht aus Mut, sondern aus mangelnder Vorstellungskraft. Der Weise fürchtet sich und lässt sich trotzdem nicht von seinem Weg abbringen. Er wird nur vorsichtig."

Jadar L. Nefalen

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« Antwort #21 am: 20.10.2013, 18:22:36 »
Meine Antwort kommt wohl etwas spät... :oops:
Zitat
Die Frage ist, liegt es daran, dass ihr euch das Dorf einfach vollständig anders vorstellt und ich es versäumt habe die Hauptlinie von Ravengro richtig herüber zu bringen?
Nein, ich denke das Dorf wurde recht gut beschrieben und es ist auch das was ich mir darunter vorgestellt habe, ein Resident Evil, Silent Hill, Sleepy Hollow artiges Dorf welches praktisch am Ende der Welt liegt und in dem die Bewohner so warm sind wie das Wetter.

Zitat
Liegt es daran, dass eure Charaktere eigentlich gar nicht in Ravengro bleiben würden, wenn ihr sie konsequent spielen würdet (war der Hook zu schwach)?
Nein, ich denke der Hook ist recht gut, so wie die Meisten PC ist Jadar auch daran interessiert den Mord des Professors aufzuklären und natürlich Kendra zu beschützen, das hast du ganz gut hingekriegt. Andererseits muss ich zugeben, dass wenn Kendra nicht wäre Jadar sich wenig für das Dorf und die Leute darin, interessieren würde. Er würde sie zwar retten, wegen seiner Gesinnung, aber ansonsten denke ich, dass Jadar sich gegen die Dorfbewohner verteidigen würde, wenn sie ihn mit tödlicher Gewalt angreifen würden.

Zitat
Findet ihr die Reaktionen der NPCs zu überzogen und wundert euch jedes Mal warum sie so reagieren, ihr hättet mit einer ganz anderen Reaktion gerechnet?
Mmhhh...ich denke das Hauptproblem liegt tatsächlich an unseren Dip Würfen.
Das finde ich aber gar nicht so schlimm, schlechte Würfe gehören zum RP genauso dazu wie die Story, außerdem ist RP ohne Würfel doch langweilig, wo bleibt da der Nervenkitzel.
Wenn man den Tatbestand, dass wir im Dreck rumwühlen, wichtigen Leuten unangenehme Fragen stellen und unser auftauchen zeitgleich ist mit dem Erscheinen von Untoten auf dem Friedhof, zu den schlechten Würfen hinzu addiert, kann man das Verhalten der Dorfbewohner uns gegenüber auch verstehen.
Jedoch sollte man auch nicht verwundert sein, wenn wir unsere schlechten Würfe auch RP technisch spielen.

Im Kampf wäre das doch genau dasselbe:
"Durch das überraschende auftauchen der Gegner hatte er nicht genug Zeit sich in eine stabile Angriffs Position zu begeben, nur dank seiner Reflexe kann das schlimmste verhindern, was jedoch auf Kosten seines eigenen Angriffs geht."

@zu Vater Grimburrow: Er ist einfach nur verdächtig, selbst wenn Jadar nicht paranoid wäre, ist es schwer zu glauben, dass ein Priester der Totengöttin so gleichgültig auf das Erscheinen von Untoten auf seinem Friedhof reagiert. Ebenso wie es verwunderlich ist das ein Pharasma Priester eine verwundete Person nicht heilt.

Ja, wir werden schlecht behandelt und verdächtigt Nekromanten oder schlimmeres zu sein, aber unsere Würfe auszuspielen ist auch RP. Zum RP gehört es auch sich auf neue Probleme einzustellen und kreative Lösungen dafür zu finden, deshalb finde ich das auch nicht so schlimm.
 
Zitat
Braucht ihr mehr Aktion, damit ihr nicht so viel Zeit habt euch mit jedem anzulegen?
Wie ich bereit gesagt habe gehören Story und Würfel zum RP dazu. Aber auch Kämpfe sind ein Teil des RP aber davon sah ich bis jetzt überhaupt nichts.
Wir haben noch gar nicht als Gruppe gekämpft, obwohl das ein natürliches Story Elemente ist(Kampf gegen einen Gemeinsamen Feind), um ungleiche PC zusammen zu schweißen.
Ich mag Pathfinder, besonders mag ich die Char Erschaffung und Entwicklung, doch ohne Skill-Challenges oder Kämpfe gibt es keine Exp.
Und ohne Exp gibt es keine Entwicklung. Wir sind auf Seite 25 und hatten bis jetzt keinen einzigen Gruppenkampf...
Ich verlange nicht, dass wir Non-Stop Action haben, doch überhaupt keine Action ist genauso falsch.
Für mich ist RP ohne Kampf genauso wie RP ohne Würfe oder RP ohne Story. :(

« Letzte Änderung: 20.10.2013, 21:46:44 von Jadar L. Nefalen »

Dana Gray

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« Antwort #22 am: 20.10.2013, 19:34:11 »
Ich mache hierzu mal eine Zwischenbemerkung: Ich habe jetzt keine Lust den Originalpost rauszusuchen, aber soweit ich mich entsinne stand da ein breit grinsender Smiley am Ende. Die Bemerkung war eher darauf abgezielt, dass er sich wie eine lebende -5 benimmt. Natürlich verringert seine Anwesenheit keine DiploChecks.
Gut, ich hatte diese Aussage dunkel im Hinterkopf und habe nun auch nicht mehr nachgesehen, in welchem Kontext sie stand. Danke, dass du das aufgeklärt hast. :)
Ich kann in Zukunft Kendra öfter zu Wort kommen lassen, dass ist kein Problem, genauso ist es möglich sie öfter an zu spielen.
Das ist schön und das werde ich vermutlich auch in Anspruch nehmen. :)

Hat sie irgendjemand mal ernsthaft gefragt mit wem der Professor befreundet war, wem er sich anvertraut haben könnte, wer gegen ihn voreingenommen war und so weiter?
Ja, teilweise:
"Miss Lorrimor hatte euer Vater vieleicht Freunde im Stadtrat oder bei den Grabwächtern,
gab es jemanden in der Stadt an den sich der Professor wenden konnte?"
Kendras Antwort darauf war:
"Warum sollte sich mein Vater an jemanden nicht wenden können? Alle wirken hier sehr abweisen ich weiß. Aber sie sind nur keine Fremden gewöhnt. Ein besonders gutes Verhältnis hatte er zu Jominda Fallenbridge, aber die ist nicht im Stadtrat, ansonsten war er mit Vater Grimburrow befreundet, aber mit keinem der Totengräber."
Diese Info wurde nicht an alle übermittelt, obwohl es eine wichtige Info ist - wahrscheinlich ist es einfach untergegangen. Brann und Jadar haben daraufhin Miss Fallenbridge aufgesucht, aber an Vater Grimburrow hat wohl niemand mehr gedacht. Aber zu wissen, dass auch der Priester Lorrimors Freund gewesen war, wäre in unserer Situation hilfreich gewesen. Eigentlich finde ich diesen Umstand nicht verwunderlich. Ich denke, zumindest Dana würde den Priester mit diesem Wissen in einem anderen Licht sehen und sich vielleicht auch an einem Gespräch unter vier Augen mit ihm versuchen. Sie würde auch noch einmal mit dem Stadtrat sprechen wollen, denn dieser war zwar zögerlich, aber zugänglich, bevor Ichabod dazwischengefunkt ist. ( :P)

Wir wissen zudem, dass Gibs Hephenus ein Unruhestifter ist, der auch wohl schon vorher Anschuldigungen gegenüber dem Professor ausgesprochen hat. Das haben uns der Stadtrat und Grimburrow bestätigt.

Dana wird ohnehin nun mit Kendra sprechen wollen, wenn diese das zulässt. Auch weil Kendra den Mord am Professor scheinbar noch nicht wahrhaben will... Es kann in dem Zusammenhang nicht schaden, noch einmal nach genaueren Infos zu fragen. :wink:

Warum zeigt Viktor, dass ihr nicht für den Pfad arbeitet, wenn ihr fest davon überzeugt seid, dass Vater Grimburrow es tut?
Damit verwirrst du mich nun etwas. Ich vermute, du willst mit deiner Frage darauf hinaus: Wenn Grimburrow zum Pfad gehört, würde er ja wissen, dass wir es nicht tun, und wir müssten ihm daher nicht unsere Unschuld beweisen. Doch wenn Vater Grimburrow zum Pfad gehören sollte, wäre er ja schon dumm, sich zu verraten, indem er aufhört, den misstrauischen Dorfpriester zu spielen. Außerdem sind "wir" ja ganz und gar nicht fest davon überzeugt, dass der Priester Dreck am Stecken hat. So wie ich das sehe, halten zumindest Dana und Viktor Vater Grimburrow nicht für einen Nekromanten oder Unterstützer des Pfades. Wir sahen uns nur genötigt, unsere Unschuld zu beteuern und uns zu rechtfertigen, da Verdacht gegen uns erhoben wurde.  :huh:

Sir Uther Charthagnion

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« Antwort #23 am: 20.10.2013, 22:41:58 »
Er will eher auf die Tatsache hinaus das ihr behauptet Viktor sei ein Bürge dafür das ihr nicht mit dem Pfad im Bunde sein könnt. Ihr dagegen vermutet von dem Grimburrow das er ein Mitglied des Pfades ist - warum soll er das im Umkehrschluss nicht auch dürfen?
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« Antwort #24 am: 21.10.2013, 09:58:14 »
Wie ich bereit gesagt habe gehören Story und Würfel zum RP dazu. Aber auch Kämpfe sind ein Teil des RP aber davon sah ich bis jetzt überhaupt nichts.
Wir haben noch gar nicht als Gruppe gekämpft, obwohl das ein natürliches Story Elemente ist(Kampf gegen einen Gemeinsamen Feind), um ungleiche PC zusammen zu schweißen.
Ich mag Pathfinder, besonders mag ich die Char Erschaffung und Entwicklung, doch ohne Skill-Challenges oder Kämpfe gibt es keine Exp.
Und ohne Exp gibt es keine Entwicklung. Wir sind auf Seite 25 und hatten bis jetzt keinen einzigen Gruppenkampf...
Ich verlange nicht, dass wir Non-Stop Action haben, doch überhaupt keine Action ist genauso falsch.
Für mich ist RP ohne Kampf genauso wie RP ohne Würfe oder RP ohne Story. :(

Diese Meinung teile ich nicht ganz.
Zwar sind Kämpfe das Salz in der D&D/Pathfinder-Suppe, aber zu viel davon schmeckt nicht bzw der Rollenspielfaktor dafür der Pfeffer, womit man auch leben kann.
Denn gerade, dass er kaum Kämpfe und dafür viel Rollenspiel gibt, finde ich an dieser Runde besonders klasse. :)
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« Antwort #25 am: 21.10.2013, 10:00:35 »
Er will eher auf die Tatsache hinaus das ihr behauptet Viktor sei ein Bürge dafür das ihr nicht mit dem Pfad im Bunde sein könnt. Ihr dagegen vermutet von dem Grimburrow das er ein Mitglied des Pfades ist - warum soll er das im Umkehrschluss nicht auch dürfen?

Weil wir im Gegensatz zum alten Priester direkt und offensichtlich gegen Untote vorgehen und sogar die Örtlichkeit sowie Öffentlichkeit davor warnen, anstatt nichts zu tun, was der alte Priester wohl eher macht... :wink:
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« Antwort #26 am: 08.11.2013, 15:39:53 »
Okay also nach langer Zeit äußere ich mich dann hier nochmal.

Es ist erstmal gut zu wissen, dass ihr irgendwie mit den Reaktionen der NPCs nicht so rechnet. Ich muss zwar noch schauen, wie genau ich daraus meinen Nutzen ziehe um die Situation zu entspannen, aber das ist erstmal meine Sache.

Vielleicht versuche ich mal die Beweggründe der NPCs etwas zu erläutern, ohne vorweg zu greifen, oder zu sehr über sie zu verraten, was ihr noch nicht wisst.

Also gehen wir davon aus ich wohne seit meiner Geburt in Ravengro. Seit 40 Jahren oder mehr.  Es kommen so gut wie nie Reisende vorbei, denn die Blüte der Stadt ist mit Schreckensfels vorbei gegangen. In dieses Nest in dem praktisch nichts passiert und sich nicht viel ändert zieht ein merkwürdiger Gelehrter mit seiner Tochter. Dieser Mensch interessiert sich stark für das alte Gefängnis was wie jeder weiß verflucht ist. Vielleicht stellt er auch sonst merkwürdige Fragen, verschwindet immer wieder für längere Zeiten um dann wieder zukommen. Über seine Beweggründe spricht er nicht offen, außer vielleicht mit einigen sehr nahen Freunden, aber auch die erzählen nicht viel darüber, obwohl in der Stadt alles schnell die Runde macht.

Der Gelehrte wird während eines Sturms, bei dem er idiotischerweise draußen ist, denn jeder weiß, dass man bei einem Sturm im Haus bleibt, von einem Gargoyle erschlagen. Komische Sache, aber was ist er bei einem Sturm draußen und warum dann auch noch in Schreckensfels? Erwähnte ich schon, dass es da spuckt?
Da kein vernünftiger Mensch sich dem spuckenden Gefängnis nähert, was will er da? Hat er vielleicht finsteres im Sinn? Was sollte er sonst da wollen?
Aber erstmal egal, nun ist er ja tot.

Zu seiner Beerdigung erscheint gleich einer größere Menge an Leuten, was in Ravengro an sich schon eine Kuriosität ist. Die Beerdigung verläuft nicht so wie geplant, Gibbs dieser Idiot mischt sich ein, aber er hat schon öfter Randale gemacht und es ist ja niemanden etwas passiert.

Die Trauergäste quartierten sich beim Professor ein. Am nächsten Tag wandern sie durch das Dorf und fordern zuerst den Priester auf die Totenruhe stören zu dürfen. Sie fragen nicht ihn, ob er etwas überprüfen kann, nein sie wollen selber die Ruhe der Toten stören. Sie sprechen davon, dass der Professor ermordet wurde, sie haben Beweise, angeblich, denn zeigen wollen sie sie niemanden. Dann sprechen sie davon, dass ein ehrwürdiges Mitglied der Stadt seine Augen vor etwas verschließen würde, wofür es keine Beweise gibt.

Danach gehen sie zu einem der Stadträte, kaum durch die Tür beginnen sie eine Latte von Anschuldigen herunter zu rattern. Sie erzählen erneut, dass Herr Lorrimor umgebracht wurde, aber Beweise haben sie nicht. Und sie erheben eine lächerliche Anschuldigung gegen Edi, die zwar etwas verschroben ist, aber die gute Seele des Dorfes ist. Danach beginnt einer von ihnen sogar den Stadtrat zu beleidigen.

Obwohl Vater Grimburrow ihnen zu gesagt hat, die Krypta durchsuchen zu lassen, begeben sie sich auf den Friedhof, was wollten sie da bloß? Plötzlich werden sie von Wiedergängern angegriffen.
Als Vater Grimburrow eintrifft, ist das erste was er zu hören bekommt, warum ausgerechnet die Trauergäste angegriffen wurden und nicht der Novize den er geschickt hat. Das ansich ist schon eine ungeheure Unterstellung. Wirklich erklären warum sie auf dem Friedhof waren haben sie nicht, eher starten sie mit einer Batterie an Fragen, obwohl sie nichtmal eine einfache Frage beantwortet haben.
Sie erdreisten sich sogar zu Fragen ob ein Priester Pharasmas von dem Treiben gewusst hatte und dies billigte. Von hier an gerät das Gespräch außer Kontrolle, der Priester ist zu Recht sauer.
Bevor sie gehen werfen sie der Kirche erneut vor untätig zu sein und Wiedergänger auf ihrem Acker duldet.


Was genau soll jemand also der all dies weiß von der Situation denken?

Ihr bringt Anschuldigungen hervor, die ihr nicht beweisen könnt/wollt.
-Das Tagebuch kennt bisher nur ihr

Ihr verlangt auf Teufel komm raus Zugang zu einer Krypta, der euch nicht zu steht und warnt im gleichen Zuge vor Totenbeschwörern. Und mit den Untersuchungen der ansässigen Kirche gebt ihr euch nicht zu Frieden.

Ihr habt es an einem Tag geschafft, sowohl den Priester als auch einen der Stadträte zu beleidigen, vor den Kopf zu stoßen und zur Weißglut zu bringen.

Für mich ist die Reaktion der NPCs gerechtfertigt. Ihr habt bisher nichts gegeben nur gefordert, wage Vermutungen angestellt, die sich mit nichts beweisen lassen und Leute beleidigt. Ja die Bewohner sind etwas verschroben und misstrauisch, andererseits tut ihr auch absolut nichts um das zu ändern.
Und ich rede gar nicht von verhauenen Diplochecks, sondern einfach davon wie ihr den NPCs begegnet, was ihr sagt.

Wie gesagt ich werde mir mal Gedanken machen wie ich die NPCs ein wenig anders ausspiele, aber ich für meinen Teil finde die Handlungen durch aus nachvollziehbar, weswegen ich ja die Nachfrage gestartet habe.

@Jadar: Glaub es wird noch genügend Kämpfe geben, wie jeder RPler schon vermutet und eigentlich wisst ihr auch (wenn auch eure Chars nicht) wo ihr sie finden werdet.  :evil: