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Autor Thema: [IC] Shades of Grey  (Gelesen 23497 mal)

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Lilja von Rottmulde

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #330 am: 13.01.2015, 17:34:36 »
Die Ogryn schauen einander grübelnd an. Der Kerl mit dem Knickohr scheint als erster eine Eingebung zu haben.
"Spielplatz! Da keine Kartoffeln!," zeigt er mit einem wurstigen Finger ans andere Ende des Feldes. Die anderen beiden überlegen noch etwas länger, dann schlägt der zweite männliche Ogryn vor: "Lop und seine Kumpels gehn immer in'n Wald. Fragen die."
Die Ogrynfrau nickt und dreht sich zum Gehen um. "Ich hol mal. Ihr machen das Ding weg." Es sieht aus, als würden die Eingeschworenen vielleicht einen Wildnisführer bekommen - wenn sie den Guncutter umparken. Und dann müssen sie sich entscheiden, wer sich wie an der Expedition beteiligt.
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I yearn to end it, but there's no escape...

[IC] Shades of Grey
« Antwort #331 am: 14.01.2015, 17:18:10 »
Thomas ist immer noch froh, dass andere viel besser mit diesen tumben Wesen umgehen können, als er. Er weiß nicht einmal was er sagen soll. So hält er sich im Hintergrund und schaltet sich erst wieder ein, als Bewegung in die Situation kommt. Mit aufforderndem Blick schaut Thomas zu Mephisto.
"Dann sollte wir wohl das Schiff umparken und danach diese Wildnisführer befragen."
Er grübelt etwas länger, während er den überzogenen Geruch nach Erde gemischt mit einer Priese Dung wahrnimmt. Das Zwitschern einiger Vögel ist unnatürlich laut und die Wolken wirken viel zu scharf gegen das Sonnenlicht, welches sie verdecken. Er mag einfach keine Natur und die verstärkten Sinne machen es nicht besser.
"Hat einer von Ihnen Ahnung von Wildnis? Ich gestehe ich bin ein Stadtmensch und hab keine Ahnung von so etwas. Ich weiß nicht einmal, ob ich die richtige Person für so einen Ausflug bin."
Fragt Thomas den Rest und ist nicht sehr erpicht auf den Ausflug, wenn da nicht der Schimmer der Hoffnung wäre, endlich Licht in das Dunkel zu bringen.
- Machen sie sich keine Gedanken. Ich bin nur ein einfacher Bürger von Schildburg.

Leutnant Mira

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #332 am: 14.01.2015, 18:18:46 »
Kurz gibt Mira über ihr Funkgerät Mephisto die Mitteilung wo er den Guncutter zu Parken hat. Danach wartet Sie   darauf das die Ogryn Frau die Wildnisführer holt.

Auf Thomas frage antwortet Sie nur: "Bin etwas aus der Übung Schreibtischdienst tut einem Soldaten nicht gut. Zumindest bin ich und meine Begleiter nicht aus Watte gemacht."

[IC] Shades of Grey
« Antwort #333 am: 15.01.2015, 16:28:34 »
Die Antwort von Mira beruhigt den Adepten nicht gerade. Es schaut hoffnungsvoll zum Rest, schüttelt dann aber den Kopf. Sie machen alle nicht den Eindruck viel über das Leben in der Wildnis zu wissen, ein letzter Funke Hoffnung bleibt jedoch. Um sich zu beruhigen zieht er ein Lho-Stäbchen und spürt mit vielfacher Wirkung den Rauch, den entspannenden Effekt und dieser unglaublich würzige Geschmack, der in jede Faser seines Körper zieht. Das Erlebnis ist durch die unnatürlichen Sinne noch intensiver und einen Moment seufzt er erfreut auf, unabsichtlich. Irritiert schüttelt Thomas den Kopf.
- Machen sie sich keine Gedanken. Ich bin nur ein einfacher Bürger von Schildburg.

Lilja von Rottmulde

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #334 am: 15.01.2015, 17:54:41 »
Als der Guncutter sich wieder in die Luft erhebt, läuft der Knickohr-Ogryn los, als würde er das Fluggerät wie ein Luftballon zum besagten 'Spielplatz' ziehen wollen. Mephisto folgt dem Riesen über den Acker, bis er auf der anderen Seite der etwas chaotischen und baufällig wirkenden Siedlung, in deren Mitte sich irgendwie unpassend die Spitze einer Kapelle erhebt, einen unbepflanzten Schlammplatz entdeckt. Was die Ogryns dort für Spiele spielen, kann der Adlige nur mutmaßen, während er die Elysium wieder landet und die Triebwerke abstellt.

---

Mira und Thomas warten derweil zusammen mit dem verbliebenen Ogryn auf den angekündigten Wildnisführer. Der einsame Hüne mustert die beiden Menschen neugierig, murmelt etwas von "Winzlinge sein lustig" und plumpst sich mitten auf dem Acker auf seinen Hintern. Mit seinen großen, baggerschaufelartigen Händen buddelt er eine üppige Knolle aus dem Boden und beißt herzhaft hinein. Kurz darauf regt sich im Ogryn die gastfreundliche Ader, und er hält die angebissene Kartoffel mit einem breiten Grinsen den beiden Fremden entgegen. "Auch was?"
Es dauert einige Minuten, ehe die Ogrynfrau zurückkehrt, mit einem etwas älteren Semester im Schlepptau. Der betagtere Riese trägt ebenso wie seine Mitogryns ein schmutziges grünes Overall, dem jedoch ein Träger fehlt. Seine Haut ist von unzähligen Narben und Blessuren überzogen, die Finger krumm wie nach etlichen Brüchen, und am Zeige- und Mittelfinger seiner linken Hand fehlen ihm die letzen Glieder. Viele Haare hat der Ogryn nicht mehr auf dem Kopf, und er kneift die Augen zusammen, als hätte er Schwierigkeiten, die Gäste aus Nahem scharf zu sehen.
"Hallo. Ich Lop. Bruma meint, Winzlinge wollen Wald. Lop kennen viele gute Orte. Jagen, Fischen, Pilze. Was Winzlinge wollen?," begrüßt der Wildniskenner Mira und Thomas mit tiefer, knurriger Stimme.
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Leutnant Mira

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #335 am: 15.01.2015, 19:57:14 »
Mira nimmt die ihr angebotene Kartoffel dankend an um ein wenig die Atmosphäre zu lockern.

Als dann die Ogryndame mit dem Wildnissführer zurückkommt antwortet Mira auf dessen Frage: "Wir suchen einen bestimmten Ort, ein großes Loch wo ein Stein vom Himmel gefallen ist." und beschreibt den Ort und im Zweifel den Weg dorthin zumindest mit den Wegpunkten die sie sich aus der Luft hat merken können.

Rho-23

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« Antwort #336 am: 16.01.2015, 17:46:52 »
Rho hat von der Wildnis in etwa soviel Ahnung wie vom Ausdruckstanzen und auch wenn sie irgendwie nicht glauben kann, dass eine derart primitive Kreatur sich als fähiger Führer erweisen könnte, so hofft sie doch zumindest das der Ogryn die nähere Umgebung kennt und dazu in der Lage ist den Einschlagskrater eines Himmelskörpers ausfindig zu machen. Abhumane wie die Ogryns werden ihres Wissens nach nur selten wegen ihrer kognitiven Fähigkeiten zu Servitoren umfunktioniert, jedoch sollten diese hier sich doch zumindest in der Umgebung auskennen, nachdem sie offensichtlich schon eine Weile hier gelebt haben.
Nichtsdestotrotz überlässt Rho nur zu gerne ihren Gefährten das Reden. Die Magos hat keine Ahnung, wie sie mit diesen einfachen Geschöpfen erfolgreich kommunizieren sollte, insbesondere wenn schon die meisten angeblich normalen Menschen große Probleme zu haben scheinen, ihren eigenen Gedankengängen zu folgen. Unwillkürlich denkt sie über eine Lösung für dieses Problem nach, das ihr erst seit relativ kurzer Zeit wirklich bewusst geworden ist. Vielleicht ließe sich ja eine Art tragbarer Apparat entwickeln um die mentalen Fertigkeiten einfacher Kreaturen zu verstärken. Cerebral Implantate mit einem großen Anpassungsspielraum für eine Vielzahl von Gehirnen... vielleicht in einer Art Helm... Natürlich würde man noch immer die Schädeldecke des Rezipienten entfernen müssen und nach erfolgreicher Kommunikation würde die Entfernung der cognitiven Augmentation vermutlich tödlich sein. Ogryns wären vermutlich ein guter Start für Experimente, schließlich sind die großen Abhumanen für ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber physischen Einwirkungen bekannt.

Lilja von Rottmulde

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #337 am: 16.01.2015, 22:24:23 »
Es ist nicht Lop, der Mira zuerst anwortet, sondern Bruma. "Stein von Himmel? Das geht nicht," behauptet die Ogrynfrau. Sie schaut hinauf zum Himmel, als würde sie erwarten, dass doch noch ein Brocken herunter kommt, aber die hellgraue Wolkendecke scheint sich für ein Wunder zu schade. "Aus Wolken nur Wasser und Schnee und kleine weiße Kügelchen," fügt sie kopfschüttelnd hinzu.
"Und Vogelkacke," ergänzt der auf dem Boden sitzende Hüne 'hilfreich'. Die angebissene Knolle, die er der Cadianerin überreicht hat, ist fast so groß wie deren Kopf und im rohen Zustand steinhart.
"Mhmmm," macht Lop nachdenklich und kratzt sich am Kinn. Er starrt in die Ferne, Bruma bohrt in der Nase, und eine Weile lang sagt keiner etwas. Dann geht im dicken Schädel des 'Knollenspenders' wohl ein kleines Licht an.
"Mama erzählt von roter Kabumm-Stein im Wald. Vor langer langer Zeit. Hat sie von Oma." Der Ogryn stengt seine grauen Zellen sichtlich an. "Hat Loch im Wald gemacht und Bären verrückt. Und so. Ulkige Geschichte."
Der Wildnisführer zieht daraus seine eigene Schlussfolgerung. "Ihr wollen verrückte Bären?," fragt er die Fremden.
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Leutnant Mira

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #338 am: 18.01.2015, 13:52:01 »
Mira hört genau zu was die Ogryn´s sagen und als sie dann von den Verrückten Bären hört Antwortet Sie: "Ja wir wir wollen zu den Verrückten Bären. Könnt ihr uns dort hin Führen?" Dabei überlegt Sie schon was Sie bei diesem Gelände und bei den 'Verrückten Bären' an Ausrüstung brauchen um gegen die Gefahren gewappnet zu sein.

Lilja von Rottmulde

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #339 am: 19.01.2015, 23:04:34 »
"Mhhh," macht Lop wieder. "Lop kennt Kuhle mit Bären. Richtig durchgeknallt. Nicht mögen Besucher. Essen Winzlinge in einem Happs," warnt er und macht mit einer Hand eine Geste, die ein zuschnappendes Maul darstellen soll. Nicht, dass die bärenartigen Wesen von Hesiods Wirbel derart gestaltete Mäuler hätten - sie sind eher rund.
"Wollen gleich gehen oder erst zu Gott-Imperator beten?," erkundigt sich der Wildnisführer anschließend. Offenbar sind die hiesigen Metamenschen überaus gottesfürchtig, was die Kapelle im Dorf nur noch weiter unterstreicht.
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Leutnant Mira

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #340 am: 20.01.2015, 00:17:32 »
"Wir beten erst zum Gott Imperator auf das er unsere Reis segnen Möge!" Antwortet Mira dem Ogryn.

"Reynolds Smith packt eure Sachen für den Aufbruch. Gebet in 5 danach geht es los!" Gibt die Offizierin Befehle an ihre beiden Untergebenen. Danach wendet er sich an die anderen aus seiner Gruppe: "Nun er geht sonst noch mit Rho-23 ihr kommt mit ich denke ihr könnt an dem Krater am meisten erfahren außerdem sollten sich eure Leibwächter als nütlich erweisen wenn wir die Bären ausradieren müssen um an den Krater z gelangen."

[IC] Shades of Grey
« Antwort #341 am: 20.01.2015, 15:59:37 »
Die Ogryns könnten natürlich maßlos übertreiben, aber wenn er bedenkt, dass diese bereits riesig sind, möchte er sich nicht vorstellen wie groß die Bären sind, dass sie ihn mit einem Bissen verschlingen können. Der junge Mann ist froh, dass Mira das Gespräch so erfolgreich führt und schluckt schwer. Als die Frage kommt wer alles zur Kuhle gehen soll, ist seine Neugierde etwas der Angst gewichen.
„Nun normalerweise ja, aber ich habe weder eine Kampfausbildung noch Ahnung von Wildnisleben. Vielleicht sollte ich einfach hier bleiben und euch über Funk unterstützen.“
Bietet Thomas an, nicht erpicht darauf den Bären zu begegnen.
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Mephisto

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #342 am: 24.01.2015, 21:23:43 »
Mephisto ist erst fertig, als die anderen sich schon für ihr Gebet bei der Kapelle entschieden haben und da er gerade dort ist, erwartet er sie bei dem Gebäude.
Er lässt sich kurz berichten, was die anderen erfahren haben.
Auch er ist nicht erpicht darauf sich mit riesigen Bären anzulegen, doch da sie nur sehr wenige waren wäre es sicherlich ein Fehler nur einen kleinen Trupp zu entsenden.
In seiner Einheit hatte es keine Ogryns gegeben, aber er wusste um ihre Kampfstärke und ihren Mut (oder war es Dummheit?)
Womöglich könnte er ja ein paar der Riesen dafür begeistern sich dem Trupp anzuschließen und sei es als Kanonenfutter. Die Mission war zu wichtig als sich mit Gewissensbissen zu befassen.
Es wurde bereits unschuldiges Blut vergossen, doch es würde weit mehr fließen, wenn sie versagen würden...
Es würde sicherlich einiges an Überredungs- und Schauspielkunst brauchen um die Primitivlinge zu überzeugen, aber in diesen Dingen war er gut.
Lebensenergie:
13 / 13

WI-Bonus: 3   Rüstung: 13*/8   Conversion Field
*Ablative

Leon de Brouchee

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #343 am: 26.01.2015, 20:58:38 »
Leon weist die ihm dargebotene Kartoffel mit einem charmanten Lächeln dankend zurück.
Auch ihm kommt es sehr denkwürdig vor, wenn schon die großen Ogryns sich wegen der Bären so sehr sorgen.
Nur würden sie als Ermittler sicherlich nicht ewig weiter kommen, wenn sie nicht auch mal bereit waren sich die Hände schmutzig zu machen.
Auch er ist leider kein Critterexperte und der einzige Bär, den Leon je kennen gelernt hat, ist ein ausgestopftes Exemplar neben dem Kamin im Wohnzimmer.
Der junge Arbitrator berichtet Mephisto kurz von dem Gespräch und den augenscheinlichen Problemen und fragt dann die Ogryns, wer im Dorf die heiligen Messen abhält.
Ich bin endlich zurück gekehrt.

Rho-23

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #344 am: 27.01.2015, 11:36:01 »
"Bedrohung durch lokale Fauna wird als gering eingeschätzt. Sekutoren und abhumanoide Lebensform zum Schutz vor "Bären" ausreichend.", entgegnet Rho, die sich anscheinend nicht vorstellen kann, dass die wilden Tiere von Hesiods Wirbel tatsächlich eine Gefahr für die Gruppe aus bewaffneten Menschen, Ogryns und ihrer eigenen Leibwache darstellen können. "Unterstützung per Funk aus der Ferne wird kaum benötigt werden. Solange Subjekt Thomas Duwayne Absonderung von Sekreten, Schweiß und Urin kontrolliert, wird lokale Faune uns keine Beachtung schenken."
Sie begibt sich zusammen mit den anderen in Richtung der Kapelle, wartet dann aber zusammen mit ihren berobten Robotern vor dem Gebäude und spricht einige Segnungen an den Maschinengott, während sie die Gelenke ihrer Schöpfungen mit geweihtem Öl pflegt und dicke Kabelstränge und mit Hingabe verarbeitetes Metall zum Glänzen bringt.

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