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Autor Thema: [IC] Shades of Grey  (Gelesen 33528 mal)

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Lilja von Rottmulde

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[IC] Shades of Grey
« am: 13.05.2013, 14:24:09 »
Der Regen trommelt unaufhörlich auf die Straßen und Dächer von Schildburg, in der kleinen Wohnung, die zu eng ist für die Versammelten, klingt das Prasseln hingegen nur gedämpft. Fast wirkt die winzige Kammer heimelig, beleuchtet von einer warmen, flackernden Kerze, welche einen vergilbten Schädel auf einer schmalen Beistellkommode ziert. Die Besorgnis in den Zügen der in weinrot gekleideten jungen Frau, die mit verschränkten Hände neben der Kommode steht und auf das Bett in der Ecke schaut, verrät jedoch, dass es sich nicht um ein gemütliches Beisammensein handelt.
Die Gestalt im Bett, ein hagerer hundertjähriger Greis, scheint seine Gäste durchdringend durch die schmutzige Augenbinde mit einem Aquila darauf zu mustern, wenngleich jeder Anwesende weiß, dass der Stoff bloß leere Augenhöhlen verdeckt. Seine knotigen, etwas gekrümmten Finger kneten unruhig die graue Wolldecke, die seinen altersschwachen Leib wärmt.
"Danke, dass ihr gekommen seid," haucht der alte Astropath raspelnd, an die Besucherschar gerichtet - zwei hochdekorierte Offiziere der PVS, ein junger, doch erfolgreicher und bekannter Arbites-Offizier, eine Gestalt in den roten Roben eines Magos und ein fast schon deplatziert wirkender unscheinbarer Mann in einem einfachen Anzug - sie alle bis auf die Kasrkin-Kommandantin haben einen Tag zuvor einen Brief mit der Bitte zu kommen erhalten. "Ihr müsst aber auch bereit sein, zuzuhören. Ich lege das Schicksal von Hesiods Wirbel in eure Hände."
Die Pause nach diesen bedeutungsschwangeren Worten ist angespannt; das leise Trommeln des Regens verwischt zu einem Rauschen, das wie ein unheilvolles Wispern am Rande der Wahrnehmung den Tag noch düsterer werden lässt. "Ich habe gesehen, dass unsere Welt am Rande des Abgrunds schwebt. Ich weiß, dass ihre Tage gezählt sind. Wenige Tage, eine Woche, zwei Wochen... ich kann es nicht sagen. Aber ich spüre es, spüre, wie ein Schrecken naht..."
Der Greis macht erneut eine Pause, um keuchend durchzuatmen; die junge Dame in rot, die über ihn wacht, wirkt mit jedem vestreichenden Augenblick unbehaglicher. "Ich habe Nina bereits gebeten, mit Ihrer Gnaden der Erzherzogin zu sprechen," meint der Astropath seine entfernte Verwandte, die Matriarchin des ersten Adelshauses von Hesiods Wirbel, und seufzt, als seine Pflegerin betrübt den Kopf schüttelt, "aber niemand will auf einen alten, sündigen Psioniker hören. Nein, selbst wenn der Gesalbte es wüsste. Die glorreiche Armee, die gesegnete Kirche...ihre Macht wird nicht ausreichen. Es wird rasen und wuchern. Rasen und wuchern..."
Als würde er die Schrecken seiner Vorsehung erneut erleben, steigert sich sein Atem zu einem schnellen, keuchenden Raspeln, das das Rauschen des Unwetters draußen übertönt. Die Frau in weinrot tupft behutsam seine Stirn mit einem ehemals weißen Tuch ab und redet leise auf den Astropathen ein: "Beruhigt Euch, Onkel. Es wird... es wird... alles gut." Es bedarf keine Menschenkenntis, um zu sehen, dass sie keineswegs von ihren eigenen Worten überzeugt ist.
"Ihr seid die letzte Chance!," haucht der Alte unter Anstrengung seinen Gästen entgegen. "Mein Leib ist gebrechlich, mein Geist ist schwach geworden. Ich kann nur zusehen... Es wird rasen und wuchern..." Mit einem sanften "Schscht" unterbricht Nina den aufkommenden Wortschwall und bemüht sich, den zitternden Mann zu beruhigen - doch sie wendet den Kopf zu den Besuchern, mit stummem Bangen in den grünen Augen.
« Letzte Änderung: 13.05.2013, 14:32:42 von Lilja von Rottmulde »
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Leutnant Mira

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #1 am: 13.05.2013, 18:05:29 »
Bedächtig hört die Kommandantin der Eliteeinheit der PVS den Ausführungen des Astrophaten zu. Als ihr geschätzter Freund und ehemaliger Vorgesetzter gestern auf sie zukam und von einer Warnung erzählte die ich mir anhören sollte hatte er nicht übertrieben. Auch wenn der Astrophat noch nicht genau berichtet hat was da auf sie zukommt so scheint er persönlich sehr an das was er sagt zu glauben und er fürchtet sich eindeutig vor dem was passiert wenn man das was auf uns zukommt nicht aufhält. Aufgrund der wenigen Informationen die sie bisher erhalten hat gelingt es der Offizierin nicht eine Konkrete Bedrohung zu benennen. Doch die Aussage das der Feind nicht so einfach durch die Armee oder die Kirche aufgehalten werden kann, macht die Warnung umso ernster. Nachdem mit den bisherigen Informationen man weder die aussage bestätigen als auch wiederlegen kann sieht sie es als ihre Pflicht als ein Beschützter dieser Welt an der Sache nachzugehen bis man es wiederlegen oder bestätigen kann denn wenn die Bedrohung so ernst ist wie der alte Mann behauptet kann man es sich nicht leisten sich getäuscht zu haben wenn er die Wahrheit sagt. Also wendet sie sich an den Astrophaten:

"Was ihr beschreibt würde eine Große Gefahr für diesen Planeten bedeuten, dessen Verteidigung meine Pflicht ist, doch eure Hinweise sind nur äußerst wage könnt ihr uns noch mit weiteren Konkreteren Hinweisen versorgen, was den genau diese Gefahr ist? Wo genau sie herkommt? Wie man sie bekämpft?"

Lilja von Rottmulde

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #2 am: 13.05.2013, 18:55:30 »
Der alte Astropath schüttelt den Kopf, eine Bewegung, die ihn sichtlich eine große Anstrengung kostet. "Ich kann euch nicht mehr sagen, möge der Gott-Imperator mir vergeben! Ich habe gesehen, wie Hesiods Wirbel erlischt... ich habe Schrecken und Hoffnungslosigkeit in den Augen der Anführer gesehen... es wird rasen und wuchern... ich spüre es... ja, ich spüre es," werden die Worte des Greises nicht weniger kryptisch, doch er scheint sich absolut sicher darüber zu sein.
"Bitte, lasst ihn ruhen," schaltet sich Nina, seine Pflegerin, ein. "Er hat euch alles erzählt, was er weiß." Vergeblich versucht sie, den gebrechlichen Psioniker, der sich nun wie im Fieber im Bett wälzt, zu beruhigen. "Was mein Onkel vorhergesehen hat, muss wirklich schrecklich sein. Aber er ist alt, und hat seine Ruhe verdient."
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[IC] Shades of Grey
« Antwort #3 am: 13.05.2013, 19:13:50 »
Thomas ist der Einladung seines Freundes natürlich sofort gefolgt. Seine Gedanken rasen auf dem Weg dahin bereits über die verschiedenen Möglichkeiten. Eine weitere Lektion? Ein Gefallen? Oder ist es endlich soweit, dass ein weitere Freund ihn verraten würde? Alle diese Varianten spielten sich in seinem Kopf ab, während der Bus in die Richtung des Wohnhab rauscht. Er beobachtet die Masse um sich nur geringschätzig und kaum ist er da, verzieht Thomas sich unter ein Vordach und raucht ein Lho-Stäbchen zur Beruhigung. Sein einziges Laster, seiner Meinung nach. Er zieht die Anzugjacke über den Kopf, um sich vor dem Regen zu schützen und betritt den Wohnblock. Als der Mann endlich eintrifft, erwartet ihn jedoch etwas völlig unerwartetes. Hochdekorierte Leute und sogar einige Fremde in der kleinen Wohnung. Er mustert sie kritisch und wirkt zum ersten Mal seit langem völlig fehlt am Platz. Freundlich grüßt Thomas jedoch Leon und Nina, genauso wie den Astropathen. Die anderen Gestalten lassen ihn jedoch zögern.
“Ein hochdekorierter Kriegsheld. Ein Elitesoldat. Eine Techpriesterin und Leon. Das ist alles, nur nicht das, was ich erwartet habe. Aber das kann auch zu meinem Vorteil sein. Ich sollte aufpassen. Hier liegen viele Informationen in der Luft.“
Thomas schweigt lieber, da er nicht er der Grund für das Treffen war. Die unheilsschwangeren Worte des Astropathen lassen ihn jedoch einen Moment kalt in den Adern werden. Er wusste, dass damit nicht zu spaßen ist und spürt selbst, welche Macht darin liegt. Er schluckt schwer und das nicht nur wegen dem schlimmen Zustand seines Freundes. Natürlich kann das Militär nichts als plärren und Thomas verschwindet kurz in der Küche, um Scarmas ein Glas Wasser zu holen. Er positioniert sich zwischen Nina und dem Rest der Leute, während er es ihm gibt.
„Ihr solltet dem armen Mann wirklich etwas Ruhe gönnen.“
- Machen sie sich keine Gedanken. Ich bin nur ein einfacher Bürger von Schildburg.

Mephisto

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #4 am: 13.05.2013, 19:50:54 »
Mephisto trägt in der Gegenwart des Astropathen nicht seine Rüstung, sondern einen prunkvollen Gehrock.
Einzig sein Schwert und eine Ehrenschärpe zeugen von dem militärischen Hintergrund des Mannes.
Er steht am Fußende des Bettes und stützt seinen vornüber gebeugten Oberkörper auf dem Bertrand.
Mit besorgter Stimme sagt er:
"Guter Scarmas, bitte sei beruhigt. Wir sind gekommen um das zu verhindern, was du voraus gesehen hast.
Gönne dir nun etwas Ruhe, damit du wieder zu Kräften kommst."
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Sir Leon

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #5 am: 14.05.2013, 03:07:20 »
Mit einem Mulmigen Gefühl war Leon der Einladung des Astrophaten gefolgt, war sie doch sonst immer mündlich durch Nina erfolgt. Statt seiner weis-roten Weste, welche er meißt über seiner Jacke trug, hatte sich der blonde Adelige einen schweren bodenlangen Mantel übergeworfen, welcher mit dem großen goldenen I der Arbites auf dem Rücken geschmückt war. Dieser versteckte auch völlig die schwere Boltpistole, die der Mann in einem Schulterhalfter mitführte, einzig eine leichte Beule wäre einem aufmerksamen Beobachter aufgefallen. Als der Adelige die Kammer betritt grüßt er zuerst Nina, welche sich so Aufopferungsvoll um ihren Onkel kümmert, bevor er sich der anderen annimmt. Mit einer leichten Verbeugung und einem kurzen: "Seid gegrüßt, Scarmas." nimmt er sich als zweites dem Astropathen an. Als Thomas ihn grüßt, erwiedert Leon es mit einem bestimmten Kopfnicken und einem: "Thomas." Anschließend wendet er sich den anwesenden Militärs zu: "Guten Tag, Herr Generalmajor, Frau Leutnant." Einzig die Techpriesterin kann der Arbites nicht ganz einordnen und so nickt er ihr einfach nur zu.

Als Scarmas seine Vision vorträgt, wirkt Leon nicht sonderlich verändert, jedoch kreisen die Gedanken in seinem Inneren: Was kann das nur für eine Gefahr sein, dass die PVS sie nicht bewältigen könnte? Eine Invasionsarmee durch häretische Xenos oder gar Chaos-Anhänger? Leon kannte die Möglichkeiten der PVS, sowie der Arbites und war überzeugt davon, dass der Gouverneur im Falle eines Krieges zu inkompetent wäre. "Wir werden uns darum kümmern. Auch wenn es heißt, die Macht der Arbites auf die Führung dieses Planeten niedergehen zu lassen. Wir Menschen sind unter der Lex Imperialis und dem Glauben an den Gott-Imperator vereint und so ist es unsere heilige Pflicht diese Welt dem Feind, wie immer er auch Aussehen mag, nicht in die Hände fallen zu lassen."

Rho-23

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #6 am: 14.05.2013, 16:15:40 »
Der strömende Regen überzieht die imprägnierten Roben der vier massiven Gestalten vor dem Haus des greisen Astropathen mit einem tropfenden Perlenmuster, während die stummen Wächter ihre regungslose Wacht über ihre Meisterin im inneren des Hauses halten, unbeeindruckt von der unheilsvollen Stimmung, die die kleine Kammer erfüllt.
Es ist selten, dass sich die ehrenvolle Magos Rho aus den hitzegeschwängerten Tiefen ihrer Schmiede begibt, doch die Nachricht des alten Astropathen scheint ihr Interesse weit genug erregt zu haben, um sie ihre Arbeit für eine kurze Weile unterbrechen zu lassen. Nun steht sie in der Ecke des spärlich eingerichteten Raums und scheint es nicht für nötig zu erachten auch nur ein Wort des Grußes an die versammelten Menschen zu richten, auch wenn diese sich vermutlich nicht des Gefühles erwehren können von der rotberobten Magos doch ganz genau beobachtet und eingeschätzt zu werden. Rhos Züge sin unter dem Schatten ihrer Kapuze in Schatten getaucht und nur schemenhaft zu erkennen, während sie Scarmas Worten lauscht. Weder Miras ungeduldiges Begehren nach mehr Informationen, noch Mephistos bitte um Ruhe bringen sie dazu auch nur die kleinste Regung zu zeigen, doch schließlich tritt sie an das Bett heran und hebt einen Arm, wie um sachte über die Stirn des alten Mannes zu streichen. Als der Ärmel der Tobe zurückrutscht, offenbart dieser eine von Metallsträngen und Schaltkreisen überzogene, aber in ihrer grundlegenden Form menschliche Hand, die kurz über der Stirn des Astopathen halt macht. Nur einen Moment später schlängelt sich ein Gewürm aus dünnen Mechandendriten aus dem Ärmel, die Enden der metallischen Tentakel besetzt mit Messinstrumenten und Werkzeugen ganz verschiedener Art und Bedeutung. Das kalte Gewürm aus Mechandendriten streicht über die faltige Haut des alten Mannes, dessen Züge eingefallen durch den Gebrauch seiner übernatürlichen Kräfte wirken und scheinen für einige Sekunden verschiedenste Messungen vorzunehmen, bevor sie wieder im Ärmel der Techpriesterin verschwinden und diese vom Bett zurücktritt.
Zum ersten Mal seit ihrer Ankunft bricht die Magos ihr Schweigen. Ihre Stimme wirkt weiblich, wenn auch künstlich und lässt das erste Mal einen Rückschluss auf das Geschlecht der verhüllten Gestalt zu.
"Der Körper ist ausgezehrt und wird bald das Ende seiner Lebensfähigkeit erreicht haben. Mehr Input ist erforderlich bevor der Gehirntot einsetzt.", fordert Rho den Astropathen in emotionsloser, analytischer Art auf.
"Informationen sind für eine wertvolle Analyse unzureichend."
« Letzte Änderung: 14.05.2013, 16:16:06 von Rho-23 »

Lilja von Rottmulde

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #7 am: 14.05.2013, 16:41:50 »
Während Scarmas selbst die Untersuchung über sich ergehen lässt, ohne auch nur ein Anzeichen zu geben, dass er sie überhaupt registriert, erschrickt Nina und zuckt zusammen, als sich ein Gewirr aus obskuren Messspitzen aus dem roten Ärmel herausschlängelt und anfängt, das Gesicht des Astropathen zu betasten. Die junge Frau will fast die Hand der Techpriesterin wegstoßen, traut sich aber offenbar nicht. Nur ein besorgtes "Was macht Ihr da?!," entfährt der Nichte des Greises.
"Er hat wirklich,..." setzt die Pflegerin erneut an, die wissensdurstigen Besucher zurückzuhalten, diesmal erhebt der alte Psioniker jedoch selbst eine bebende, vernarbte Hand, um sie zum Schweigen zu bringen.
"Meine Worte sind nur das Fundament, den Turm bauen müsst ihr," krächzt Scarmas. "Mein Geist erblindet, so wie einst meine Augen. Ihr müsst nun tun, was getan werden muss, suchen, was nicht gesucht werden darf." Wieder schwinden die Kräfte des Astropathen, und er senkt erschöpft den Arm.
Grübelnd sieht Nina vom Alten zu seinen Gästen, ehe sie sich bittend an die letzteren wendet. "Mein Onkel kann euch wirklich nicht mehr sagen. Ich fürchte, seine Vision hat ihn schon zu viel Kraft gekostet. Wie wäre es, wenn wir uns in einer Stunde im Justinus-Café in der Bronzestraße treffen, hm? Onkel Scarmas muss sich nun ausruhen." Die junge Frau schaut hoffnungsvoll und lächelt leicht, vor allem an Thomas und Leon gerichtet, die beiden Männer, die sie bereits ein wenig kennt.
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« Antwort #8 am: 14.05.2013, 17:19:18 »
Thomas ist etwas erstaunt, wie schnell ein Teil der Anwesenden sich der Sache annimmt und sogar Leon offen von Rebellion spricht. Er fragt sich einen Moment, wie sehr diese Aussage nicht von etwas anderem beeinflusst ist. Aber anscheinend nimmt bisher jede Person die Bedrohung ernst, doch Thomas ist sich nicht sicher, wie viel er dabei leisten kann und ob dies das Risiko wert ist. Anderseits muss er nach dieser Offenbarung Nachforschungen anstellen und wenn es stimmt, gibt es nur einen Weg. Thomas überlegt einen Moment, als die schweigsame Techpriesterin plötzlich mit der Untersuchung anfängt. Er legt Nina beruhigend die Hand auf die Schulter und lässt die Frau gewähren, eher weil er die merkwürdigen Gestalten der Frau gesehen hat, und nicht weil er vertrauen hegt. Dennoch greift Scarmas selbst ein und auch Nina macht einen Vorschlag. Thomas lehnt sich kurz vor und spricht leise zu Scarmas.
„Erhole dich und ich hoffe wir sehen uns wieder. Sorge dich nicht unnötig.“
Er weiß, dass er sich niemals mit dem alten Astropathen messen kann, aber es liegt wohl nicht mehr in seiner Hand. Thomas steht auf und schaut zu den Anwesenden.
„Egal was Sie vorhaben, vielleicht sollten Sie es nicht hier tun. Scarmas braucht Ruhe, allerdings weiß ich nicht, ob das Cafe der richtige Ort dafür ist. So oder so sollten wir alle lieber gehen.“
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Mephisto

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #9 am: 15.05.2013, 07:22:25 »
Da die meisten der Bitte nachkommen den geschwächten Mann erst einmal die Ruhe zu gönnen, wendet sich Mephisto an den Arbites, führt ihn ein Stück zurück von dem Bett und der Gesellschaft und hakt im Flüsterton nach:
"Sir Leon deBrouchee, von was genau sprechen sie? Von was haben sie erfahren, als dass sie bereits im Ausmaß ihrer Bemühungen in Betracht ziehen gegen die Führungsverhältnisse von Hesiods Wirbel vorzugehen?"
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Rho-23

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #10 am: 20.05.2013, 14:39:59 »
Rho ist nicht besonders erfreut darüber den alten Astropathen schon verlassen zu müssen, hat sie doch noch immer keine verwertbaren Informationen von ihm erhalten.
"Informationen unzureichend.", wiederholt sie erneut und der verzerrte Ton ihrer Vox-Box lässt die knappe Aussage fast wie einen Seufzer klingen.
"Deduzieren weiterer sinnvoller Schritte kaum möglich.", stellt sie ernüchternd fest und verlässt ohne weitere Worte den Raum um außerhalb des Hauses in der Begleitung ihrer berobten Leibwächter zu warten. Allein die Tatsache, dass sie auf die anderen Menschen wartet, bedeutet vermutlich, dass sie die Sache entgegen ihrer fatalistischen Worte doch noch weiter zu verfolgen gedenkt. Sie versteht nicht ganz warum sich die Gruppe unbedingt in einer Stunde einem Cafe treffen will, sind sie doch schon hier an diesem Ort vollständig versammelt. Bereits jetzt macht ihr die Ineffektivität der anderen zu schaffen und so beschließt sie das beste aus ihrer Situation zu machen und die Zeit zu nutzen um gedanklich verschiedene Pläne weiterzuentwickeln und Rechnungen durchzuführen.

Sir Leon

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #11 am: 20.05.2013, 16:34:58 »
Mit einem leicht perplexen Blick schaut der Arbitrator dem Mann entgegen und antwortet: "Ich sehe die Spitze dieser Welt als Wichtig im Kampf gegen die Feinde des Imperators, doch sollte sich der Makel der Häresie bei Mitgliedern der Regierung einnisten, so müssen diese Individuen mit aller Härte des Gesetzes gejagt und ihrem gerechten Urteil zugeführt werden. Wir können uns nicht erlauben eine Schwäche bei den Personen zu haben, die das Volk dieses Planetens leiten. Und sollte es nötig werden alles zu reinigen, so hat die Lex Imperialis genaue Anweisungen parat. Wir sind Diener des Imperators und seine Worte sind Gesetz. Und nun lasst uns dieses Café aufsuchen, denn Scarmas braucht seine dringend benötigte Ruhe."

[IC] Shades of Grey
« Antwort #12 am: 20.05.2013, 19:07:10 »
Thomas ist sich immer noch sehr unsicher über die anderen Personen, vor allem über diejenigen die dem Mann nicht bekannt sind. Als sie wenigstens zustimmen den alten Astropathen in Ruhe zu lassen, atmet er erleichtert aus. Er spricht noch einmal kurz mit Nina, ehe Thomas zu den Anderen stößt.
„Pass gut auf ihn auf und wir sehen uns dann im Cafe.“
Als der unscheinbare Mann ebenfalls nach draußen geht und die wenigen Gespräch hört, horcht er auf.
„Nun ich bin sicher, sie alle möchten den Termin im Cafe wahrnehmen, aber bis dahin ist viel Zeit und das Cafe ein sehr öffentlicher Ort. Vielleicht sollten sie die Zeit nutzen, um sich an einem privateren Ort zu unterhalten, zu planen und ich weiß nicht, ob seine Nichte wirklich Teil davon sein sollte oder möchte.“
Schlägt Thomas beratend vor und scheint sich selbst auszunehmen.
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Sir Leon

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #13 am: 21.05.2013, 20:05:01 »
Als nurnoch Scarmas, Nina, Thomas und er im Raum stehen, dreht sich Leon zu Nina um und winkt ihr zum Abschied und verlässt die Kammer, allerdings nicht ohne Ihr vorher sein gewinnendes Lächeln zu schenken. Auf der Straße angekommen, blickt er prüfend die vier schweren Leibwächter an, bevor er sich mit leicht gedrückter Stimme an Thomas wendet: "Ich hätte zwar eine Idee, doch kann es sein, dass die Arbites den Ort immernoch überwachen. Ein ehemaliges Elsternnest. Man kommt ziemlich ungesehen dorthin und auch wieder weg, wenn da jedoch eine Patroullie ist, wird es unmöglich sein, mit diesen Hühnen ungesehen zu bleiben. Eine andere Möglichkeit wäre natürlich, wenn du Infos über ein verlassenes Chemsterlabor hättest, vorzugsweise eines, dass die Arbites noch nicht kennen." Freundschaftlich legt der Adelige seine Hand auf Thomas Schulter: "Und du willst mich doch nicht mit all diesen Würdenträgern alleine lassen... Du bist der, dem ich in diesem Kreis am meisten vertraue. Andererseits, solltest du dich vielleicht um Nina kümmern, Sie braucht dich anscheinend dringender." Und bei dem letzten Satz knufft er seinen Freund mit der Faust auf den Arm.

Wieder an alle gewendet sagt Leon: "Wir sollten Nina nur mit dem Belasten, was Sie benötigt um sich und Scarmas von Schaden fernzuhalten. Mit fallen ein paar Orte ein, die man verwenden könnte, doch weis ich nicht, wie die Lage bei diesen dort ist."

Leutnant Mira

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #14 am: 23.05.2013, 14:49:51 »
Vor dem Haus, in dem für die fahrt vom Stützpunkt hierher aus dem Fuhrparkt angeforderte Dienstwagen, wartet Miras Stellvertreter und jahrelanger Vertrauter Sergeant Reynolds darauf das seine Vorgesetzte das Haus wieder verlässt. Die Tatsache das die Techpriesterin  4 Schwerbewaffnete Leibwächter dabei hat beruhigt ihn nur insoweit das er im Fall der fälle nicht allein zu Kämpfen hat. Was ihn jedoch immer noch nicht erklärt warum sie so kurzfristig zu dieser Besprechung an einem solchen Ort gebeten wurden.

Innen schaut Mira etwas missmutig sich das ganze Spektakel an, denn ihr ist die Informationslage deutlich zu wage. Eine wage Warnung deren Beschriebene folgen jedoch so furchtbar sind das man sie nicht einfach ignorieren darf, jedoch zu undeutlich ist um gezielt darauf reagieren zu können. Wie jeder gut ausgebildete Soldat weiß ist der unbekannte Feind einer der gefährlichsten Feinde, den man weiß nie wann und wo er zuschlägt, was er bezweckt und wie man ihn besiegen kann. Eine sehr effektive Taktik weshalb die Versteckte Kriegsführung mit ein Aspekt der Elitesoldaten ist. Als jedoch der Arbites gleich damit droht ohne Grund die Führung zu entmachten muss sie sich deutlich zusammenreisen um ihn nicht sofort vor ein Gericht zu zerren. Jedoch greift ihr ehemaliger Vorgesetzter der deutlich mehr Diplomatisches Geschick als sie verfügt rechtzeitig ein und stellt ihn zur rede. Als die anderen dann beschließen das Treffen in ein öffentliches Café zu Verlagen verzieht Mira ein Auge und fragt sich, wohl nicht als einzige denn einer der Unbekannten spricht aus was sie denkt, ist ein Café der richtige Ort für eine solche Besprechung. Danach verlässt die Offizierin das Haus und gibt ihrem Adjutanten ein Handzeichen das er erstmal im Wagen sitzen bleiben soll.  An den Fremden gerichtet antwortet sie: "Ich muss euch zustimmen ein Café ist nicht mal ansatzweise der richtige Ort für ein solches Thema, ein Ort mit weniger Zuhörern währe deutlich besser geeignet ein so heikles Thema anzusprechen." 

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