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Autor Thema: [IC] Shades of Grey  (Gelesen 23076 mal)

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #345 am: 28.01.2015, 19:08:58 »
Thomas hebt eine Augenbraue bei der Bemerkung der Techpriesterin.
“Tolle Aussicht. Ausgerechnet mit der.“
Er zuckt mit den Schultern und gibt sich geschlagen. Immerhin haben wenigstens die Anderen mehr als genug Feuerkraft.
„Wie ihr meint. Aber denkt daran, dass ich im Gegensatz zum Rest dieser Runde nur ein normale Zivilist bin.“
Bemerkt er und folgt dem Rest.
- Machen sie sich keine Gedanken. Ich bin nur ein einfacher Bürger von Schildburg.

Lilja von Rottmulde

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #346 am: 01.02.2015, 14:10:45 »
Lop führt die 'Winzlinge' zunächst ins Dorf hinein. Als die Eingeschworenen die Palisade aus Metallplatten, -pfosten und Maschennetz aus der Nähe sehen, stoßen sie auf den Ursprung des sonderbaren Dorfnamen. Ein zerdelltes, abgeschabtes Warnschild prangt neben dem Eingangstor, und von der ursprünglichen Aufschrift ist nur noch '...ritt verb...!" zu erkennen.
Hinter dem Zaun erwartet sie eine Ansammlung von grobschlächtigen Hütten, ebenso grobschlächtigen Bewohnern dieser Hütten sowie eine quadratische Kapelle, die zwar kein Meisterwerk der filigranen Baukunst ist, aber dennoch viel zu gerade und ordentlich wirkt, um deren Errichtung den Ogryns zuzuschreiben. Das Innere der Kapelle ist schmucklos und beherbergt einen hohen Stein, in das ein imperialer Aquila und das stark stilisierte Antlitz des Gott-Imperators gehauen sind. Lop kniet sich vor dem Stein hin und spricht ein kurzes Gebet: "Guter mächtiger Gott-Imperator! Gib uns gute Beute! Äh... Amen!"
Nach der Andacht bewaffnet sich der Wildnisführer mit einem überdimensionalen Jagdspieß und einem Messer und stapft zusammen mit seinem illustren Gefolge los, raus aus der Siedlung voller neugierig starrender Ogryns und hinein in den Taigawald. Volturis beharrt darauf, in der Elysium zu bleiben und Cogitatordaten auszuwerten. Irgendetwas kommt den Eingeschworenen an dem Mann seltsam vor, aber er lässt sich nicht überzeugen, und letztendlich können sie es sich nicht leisten, sich stundenlang zu streiten.
Wildnisexpeditionen sind für die Schar der Eingeweihten Scarmas' keine alltägliche Erfahrung, aber Lop scheint seinen Job zumindest gut zu machen. Der Ogryn führt die Gruppe zielstrebig durch die endlose Vegetation, schlägt mit dem Messer einen Pfad durch besonders schlecht passierbares Unterholz, umgeht sumpfige Senken und legt sogar kurze Pausen auf Lichtungen mit essbaren Beeren und Pilzen ein. Wäre der Weg nicht so weit und das Gelände so uneben, könnte die Reise einem auch fast als ein angenehmer Spaziergang vorkommen, vorausgesetzt, man mag hohe, knarzende Bäume, den Duft von Harz und Laub und den kühlen Schatten tief unter den Baumkronen.
Andererseits zieht sich der Marsch auch in die Länge, und die einzige Unterbrechung der einlullenden Monotonie stellt das kryptische Kommunikatorsignal von Volturis dar. "Ihr habt schlimmere Feinde, als ihr euch vorstellt! Die...", funkt der geheimnisvolle Mann, dann bricht die Verbindung jedoch ab - besser gesagt, sie wird von Fiepen und Rauschen überlagert, als würde etwas die Übertragung stören. "Was brabbeln Winzlinge da?," erkundigt sich Lop stirnrunzelnd. Da die Eingeweihten bereits seit Stunden marschiert sind und ihrem Ziel nahe sind, ist Umkehren kaum eine Opton. Sie müssen sie darauf vertrauen, dass Volturis mit technischen Schwierigkeiten oder gar Sabotageversuchen selber zurechtkommt, und endlich die Kuhle mit dem Meteoriten erreichen.
Es dauert allerdings noch geschlagene zwei Stunden, bis der Ogryn auf einer Anhöhe innehält und verkündet: "Riecht wie Bär. Sind gleich da." Dann kratzt er sich am Hinterkopf und schnuppert erneut. "Hmm," macht er tiefsinnig und grübelnd. "Hmmmmm." So wie seine grauen, buschigen Brauen zusammenrücken, muss Lop etwas stutzig gemacht haben. Nur was?
I loathe to breathe, I loathe to feel,
I loathe to know that what I hate's still real,
I'm tired of waking up into the same old shape,
I yearn to end it, but there's no escape...

Mephisto

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #347 am: 01.02.2015, 14:57:36 »
DerAdlige flucht leise, dass ausgerechnet jetzt die Funkverbindung abreißen muss, doch nun war nicht der Augenblick zur Umkehr.
Mephisto zieht nicht nur in einer gewohnten Bewegung sein Schwert, sondern nimmt auch sein Auspex zur Hand um die Umgebung zu scannen. Er bittet die Exkummunizierte Magos ihm dabei zu helfen und bietet den anderen ebenfalls an einen Blick auf das Gerät zu werfen. Mit leister Stimme fragt er ihren Wildnisführer Lop, was dieser bemerkt hat. Auch wenn Mephisto sich in der Natur kaum auskennt, so vertraut er auf die Intuition eines Experten, unabhängig von Ort und Profession.
Wenn ihm ein Gesprächspartner seltsam vorkam, täuschte er sich für gewöhnich auch nie.
Lebensenergie:
13 / 13

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Lilja von Rottmulde

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #348 am: 01.02.2015, 23:17:39 »
Die oszillierenden Linien auf dem Auspexbildschirm verdichten sich stellenweise, was auf Lebensformen hindeutet - aber keine dieser Lebensformen scheint sonderlich groß zu sein: Kleingetier, das sich im Unterholz oder in den Baumkronen versteckt, über dem Hintergrundrauschen des pflanzlichen Lebens. Etwas Genaueres kann Mephisto von seiner Position aus nicht orten, aber die Eingeschworenen befinden sich auch noch nicht an ihrem eigentlichen Zielort, welcher durch die dicht beieinander stehenden Baumstämme noch nicht einmal zu erkennen ist.
"Riecht seltsam. Nicht nur wie Bär," erwidert Lop auf die Frage des Adligen hin. Sein Schulterzucken signalisiert jedoch, dass er den Geruch nicht näher spezifizieren kann. "Wie auch immer. Gleich Bären. Machen euch bereit. Bären verrückt und wütend."
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Leutnant Mira

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #349 am: 01.02.2015, 23:59:23 »
"Smith Plasmawerfer rechts rum, Reynolds links. Auf Bewegungen achten volle Kampfbereitschaft!" verteilt Mira die Befehle an ihre Leute welche sofort auf ihre Positionen gehen. Gemeinsam fangen die 3 Soldaten an mit Hilfe de Sensoren in ihren Helmen die Umgebung zu sondieren.

[IC] Shades of Grey
« Antwort #350 am: 02.02.2015, 15:36:35 »
Thomas wohnt der kurzen Zeremonie bei und spricht ebenfalls ein kurzes Gebot.
„Möge der Gott-Imperator über uns wachen und das Ende dieser Welt verhindern.“
Dennoch ist er sehr davon angetan, dass die Ogryns nicht wie befürchtet eine lange Zeremonie daraus machen. Mit dem Segen des Gott-Imperators folgt er in der Mitte der Prozession dem Rest, der sehr viel stärker gerüstet aussieht, als er selbst. Er fühlt sich etwas fehl am Platz und als sie in den Wald eintauchen wird es nur noch schlimmer. Die vielen Gerüchte und Geräusche sind dem Adepten viel zu viel und seine grelle Wahrnehmung lässt den Harz nur noch ekliger riechen, das knarzen der Bäume unerträglicher werden und die Kühle seine Haut fast erfrieren. Mehrmals schüttelt es den jungen Mann in dieser fremden Umgebung und hält sich den Magen. Es ist offensichtlich, dass Thomas nicht gut damit klar kommt. Dennoch ist er froh über ihren Führer, doch als dieser nach mehreren Stunden anhält und der merkwürdige Funkspruch hereinkommt, beginnt sein Herz schneller zu schlagen. Schweiß tritt ihm auf die Stirn. Irgendetwas stimmt hier nicht. Doch während die anderen sich auf technische Hilfsmittel verlassen, nutzt Thomas seine anderen Sinne, doch was er dort erblickt, lässt ihn aufschnappen. Er schüttelt den Kopf.
„Irgendetwas ist dort und ich fürchte nichts gutes. Haltet euch bereit.“
Bemerkt er nur und sein Herz schlägt noch schneller. Jemand hat Psi-Kräfte gewirkt. Jemand war erst vor kurzem hier.
- Machen sie sich keine Gedanken. Ich bin nur ein einfacher Bürger von Schildburg.

Rho-23

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #351 am: 02.02.2015, 16:52:39 »
Auf ein Binärzwitschern von Rho hin nehmen ihre Kampfroboter Verteidigungspositionen rund um die Magos herum ein. Schwere Waffen werden unter verhüllenden Roben hervorgebracht und richten sich auf die Umgebung, bereit die Techpriesterin vor jeglicher Gefahr durch wildgewordene Tiere zu schützen.

"Spezifiziere Größe und Gwicht dieser "Bären.", wendet sich Rho an den Anfüher der Ogryns, der anscheinend bereits in der Vergangenheit mit der lokalen Fauna Kontakt hatte und ihr vielleicht nähere, nützlichere Informationen zu diesen Bären liefern kann. Das diese offenbar wütend und verrückt sind hat Rho nun schon häufig genug gehört und sie erhofft sich ein paar weitere Informationen von dem Abhumanen.

Leon de Brouchee

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #352 am: 02.02.2015, 21:44:36 »
Leon schüttelt den Kopf, als ihm das Auspexgerät angeboten wird.
Als Bewaffnung hat er sie schwere Shotgun auserkoren und aktiviert den Laserpointer.
Im Schutz von Rhos Skitarii Techguards müssten die Bären schon wirklich gigantisch oder in großer Zahl über sie herfallen, doch Thomas spricht plötzlich ganz andere Dinge an.
"Wir sollten uns beeilen und vor allem zusammen bleiben.
Je eher wir hier fertig und wieder beim Guncutter sind, um so besser."
Auch Leon versucht so etwas wie übernatürliche Erscheinungen zu sehen, aber natürlich kann es so etwas nicht feststellen. Er hält es auch für möglich, dass bei dem jungen Mann einfach die Nerven blank liegen und sich Thomas nur getäuscht hat.
« Letzte Änderung: 03.02.2015, 18:03:03 von Leon de Brouchee »
Ich bin endlich zurück gekehrt.

Lilja von Rottmulde

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[IC] Shades of Grey
« Antwort #353 am: 08.02.2015, 21:46:39 »
Lop starrt die Techpriesterin wie ein sprechendes Schaf an. "Schpetzi-wus?!," scheint er von ihrer Wortwahl überfordert. Der Rest sickert langsam in seinem Verstand ein. "Bären groß wie Lop. Oder Lappenkerle. Und dick," gestikuliert der Ogryn, um die einschüchternde Gestalt eines Bären darzustellen. Mit einer Kopfbewegung gibt er sogar zu verstehen, wen er mit 'Lappenkerlen' meint - die robenverhüllten Roboter der Ex-Magos.
Nachdem der Wildnisführer sein Messer weggesteckt und den Jagdspieß zur Hand genommen hat, rückt die Gruppe über die Kuppe der Anhöhe vor. Jene Anwesenden, die mit Auspexgeräten ausgestattet sind, kontrollieren regelmäßig die Lesungen. Dabei müssen sie zahlreiche Lesungen von Kleingetier ausfiltern, am Rande der Baumgrenze entdecken die Apparate jedoch etwas Größeres, mehrere dutzend Meter Entferntes.
Gewöhnliche Augen können zwar nichts Verborgenes, dafür aber etwas ganz Offensichtliches erkennen: Die Gruppe befindet sich am Rand einer sanft abfallenden Senke, die inzwischen großflächig mit Gestrüpp überwachsen ist. In der Mitte der Kuhle, umgeben von Gebüsch und Geröll ragt etwas Rötliches aus dem Boden - es reflektiert das Licht wie ein Kristall. Um dieses Ding scharen sich etwa ein dutzend Tiere - Hesiodische Bären. Diese Wesen erinnern vom Körperbau und der braunen Färbung her zwar an terranische Braunbären, die der eine oder andere Bürger des Imperiums vielleicht als Wappentier kennt, besitzen aber acht Beine, sechs kleine Äuglein und einen runden Mund, der zum Saugen und Zerdrücken geeignet ist. Und nun richten sich zweiundsiebzig Augen auf die Neuankömmlinge, und mit einem grollenden Knurren beginnen die Tiere vorzurücken, synchron und leicht versetzt wie eine Armeeeinheit. Dass sie sich bereits vor dem Auftauchen der Fremden so aufgestellt haben, ist überaus denkwürdig. "Sind alle sauer, harr!," begegnet Lop unerschrocken dem Anblick und fasst seinen Spieß fester.
Plötzlich fällt ein Schuss - wie aus dem Nichts. Die Blicke der Eingeschworenen huschen über den Waldrand - und dann spricht von irgendwo schräg vorne eine kalte Männerstimme. Laut und klar zerschneidet sie die Stille des Taigawaldes:
"Es endet jetzt, Ketzer. Das ist eure letzte Chance, den Gott-Imperator um Vergebung anzuflehen, ehe eure sündigen Leiber geläutert werden!"
I loathe to breathe, I loathe to feel,
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