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Autor Thema: Hôtel de Ville  (Gelesen 34196 mal)

Beschreibung: OoC-Thread

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Menthir

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Hôtel de Ville
« Antwort #600 am: 12.12.2014, 14:33:31 »
Du kannst gerne warten, wenn du möchtest. Du hast es kommuniziert, also bin ich happy. :)
"Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit." - Jean-Jacques Rousseau, Du Contrat Social

Menthir

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« Antwort #601 am: 12.12.2014, 14:47:11 »
Im Übrigen als kleines Motivationsleckerli, um zu wissen, was wir bereits geleistet haben an Schrifttum:

Eine Normseite in Deutschland hat 30 Zeile a 60 Anschläge, mit Seitenwechsel, Absätzen etc. wird insgesamt von 1.500 Zeichen ausgegangen. Wenn wir also einen Roman mit Normseiten füllen würden, hätten wir im Übrigen bereits einen Roman von 353 Seiten erstellt mit unserem Spiel. :)

Daran sieht man, dass wir zwar weniger Beiträge, aber doch sehr große Beiträge schreiben. :)
"Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit." - Jean-Jacques Rousseau, Du Contrat Social

Alfred Nobel

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Hôtel de Ville
« Antwort #602 am: 12.12.2014, 15:01:40 »
Der Wille ist da, das Fleisch ist schwach! Oder so ähnlich jedenfalls...

Ich will mich unbedingt um einen Beitrag kümmern, allerdings tue ich mir schwer, im Moment die geistige Zeit dafür zu finden. So schlecht das Versprechen auch ist, will ich versuchen, mich vor Weihnachten noch um einen Beitrag zu kümmern.

So viel zum langsamen Tempo. :-/

Es tut mir Leid! (Vor allem Dir gegenüber, Sébastien :( )
But I have learned to study Nature’s book
And comprehend its pages, and extract
From their deep love a solace for my grief.

 - A Riddle, 1851

Menthir

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« Antwort #603 am: 12.12.2014, 16:39:31 »
Kein Problem, Alfred. Ich wollte nur wissen, woran wir sind. :)

Edit: Also, es bleibt dir überlassen, ob du schon antworten möchtest, Sébastien. Ich würde mich freuen, denn ich würde wahrscheinlich auch alsbald darauf antworten, nur um es ein wenig aktiv zu halten (ich habe nach Monaten endlich die Ressourcen dafür, aber deswegen weiß ich darum, wie es ist, die Zeit und Muße nicht zu haben). :)
« Letzte Änderung: 12.12.2014, 16:44:23 von Menthir »
"Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit." - Jean-Jacques Rousseau, Du Contrat Social

Sébastien Moreau

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Hôtel de Ville
« Antwort #604 am: 15.12.2014, 11:37:11 »
Ich habe akut selbst viel um die Ohren, aber ich werde so bald einen Beitrag verfassen, wie ich kann.

Kein Problem, Alfred, mit einer Rückmeldung hier bin ich zufrieden. :)
« Letzte Änderung: 15.12.2014, 11:37:19 von Sébastien Moreau »
„Liberté, égalité, fraternité!“

Menthir

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Hôtel de Ville
« Antwort #605 am: 17.12.2014, 20:03:42 »
Zitat von: Wendler, André: Zeit­spiele. Game of Thro­nes. Cargo. Film/Medien/Kultur Nr. 20, Dez. 2013, S. 35–40.
Zugang zu Geschichtlichkeit

Die amerikanische Filmwissenschaftlerin Vivian Sobchack ist im Hinblick auf Hollywood-Geschichts- und Sandalenfilme einmal zu ganz ähnlichen[1] Ergebnissen gekommen. In diesen Filmen, so Sobchack, gehe des darum, der weißen amerikanischen Mittelschicht einen Zugang zu Geschichtlichkeit anzubieten, der sich nicht durch das Lesen geschichtlicher Abhandlungen öffnet, sondern im Erlebensmodus des Konsumismus erschlossen wird. Die klassische Geschichtswissenschaft und ihre Vorgänger waren immer mit staatstragenden Fragen zur Legitimität von Herrschaft befasst und dienten mehr oder weniger ihren Nationalstaaten. Nun, um Historienfilm, geht es darum, die Position in der der Zeit für diejenigen zu bestimmen, die sich nicht der Gelehrtenrepublik zurechnen, sondern deren Kultur sich über die Zirkulation von Waren und körperliches Erleben formiert. Für Sobchack ist dabei entscheidend, dass es bei Spektakeln dieser Art nicht um sachliche Richtigkeit im traditionellen Sinne geht. Ob also römische Soldaten bestimmte Waffen schon getragen haben können, ob man in diesem bestimmten griechischen Stadtstaat über diese und jene Werkzeuge verfügte, ist nicht entscheidend. Es geht hier nicht um die Wiedergabe konkreter historischer Ereignisse, sondern um die Konstruktion einer allgemeinen Ereignishaftigkeit und die Möglichkeit, dass die Zuschauer/innen geschichtlicher Bewegtbilder sich darin als historische Subjekte vorstellen können. Es geht darum, einen historischen Raum vorstellbar und erlebbar zu machen, der in jedem Fall größer ist als der Raum der unmittelbaren individuellen Erfahrungen.[...]
 1. Es geht in diesem Zitat eigentlich um zeitliche Erzählstruktur bei der Game of Thrones-Serie

Ich wollte mal wieder etwas aus der Theorie teilen. Jetzt weiß ich, dass dieses - gerade bei euch als Spieler - nicht voll auf unser Medium zutrifft, da ihr keine reinen Konsumenten seid, doch dennoch ist hierin sicher eine gewisse Wahrheit sowie Überschneidung vorhanden. Dementsprechend viel Spaß beim Nachvollziehen des Gedankens. :)

Ich teile nicht alle Gedanken, vor allem diese Unterscheidung zwischen "Gelehrtenrepublik" und "Konsumrepublik" nicht, denn ich denke, dass diese beide dieser Tage freilich Hand in Hand gehen. Ich hatte in der Vergangenheit bereits auf Punkte des History-Entertainments aufmerksam gemacht, wie bei der Völkerschlacht. Zudem ist konsumorientierte Gelehrsamkeit sicher nicht grundsätzlich abzulehnen, im Gegenteil, ist sie wahrscheinlich sogar eine grundsätzlich notwendige Lesart- und Denkart in materialistischen Zeiten. Gleichzeitig ist in dem dazugehörigen Artikel dieser Punkt etwas schnell gelesen und geliefert, denn partizipatorisches Erlebnis und konsumorientiertes Erlebnis werden allzu leichtfertig gleichgesetzt, auch wenn sie in unserer Zeit deutliche Parallelen oder Ähnlichkeiten haben (denken wir an Cosplay und bestimmte Merchandising-Sparten).

In unserem Fall - das mag eigene Selbstüberschätzung sein - stehen diese beiden Sachen (Aktive Teilnahme und reiner Konsum) sich nicht konträr gegenüber, Gelehrsamkeit und eine gewisse Form von Infotainment sind ebenso nicht einander ausschließend. Sie sind oftmals und häufig genug Grundlage dessen, dass wir uns überhaupt mit etwas auseinandersetzen wollen. Interesse weckt in den seltensten Fällen ein Thema selbst, sondern was wir damit verbinden, wie wir es anpacken können und wie es verpackt ist. Es ist also in gewisser Sinne immer mit einem Grundmaß an Nutzen verbunden, ohne dass Nutzen gleich in irgendeine Form von ökonomisch-genutzter Freizeit übersetzt werden muss. Denken wir an Attribute wie Spaß, geistige oder schriftliche Herausforderung, die Freude daran, Themen zu erarbeiten und unterschiedliche Perspektiven zur Verfügung zu stellen, uns selbst in unsere Charaktere fließen zu lassen, und unsere Charaktere in uns fließen zu lassen; dem ganzen auch mit jener Mühe und jenem Pflichtbewusstsein zu versehen, welches weit darüber hinaus geht, dass von einem Nutzen im ökonomischen Sinne gesprochen werden könnte. Dass wir aber in diesem Fall - selbst wenn nur Spaßkonsumenten - von einer gewissen Gelehrsamkeit gleichsam ausgeschlossen sind, oder sein wollen, trifft wohl in den seltensten Fälle zu.
« Letzte Änderung: 17.12.2014, 20:04:06 von Menthir »
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Menthir

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« Antwort #606 am: 19.12.2014, 01:05:30 »
Im Übrigen konnten die Kieferprobleme minimalinvasiv gelöst werden; ich stehe euch also bei Bedarf voll zur Verfügung! :)
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« Antwort #607 am: 25.12.2014, 20:37:33 »
Ich wünsche euch auch ein höchst besinnliches Fest. :)

Genießt die Tage und rutscht schonmal gemütlich ins Jahresende! :)
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Sébastien Moreau

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« Antwort #608 am: 25.12.2014, 23:22:17 »
Ich wünsche euch ebenfalls schöne Weihnachtstage (gehabt zu haben) und schon einmal einen guten Rutsch ins neue Jahr! :)
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Menthir

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« Antwort #609 am: 25.12.2014, 23:50:57 »
Vielen Dank. :)
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Menthir

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« Antwort #610 am: 27.12.2014, 01:58:32 »
Und vielen Dank für das nette Weihnachtsgeschenk, in Form eines Beitrags. :)
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Sébastien Moreau

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Hôtel de Ville
« Antwort #611 am: 28.12.2014, 16:06:39 »
Bitte und danke für die schnelle Antwort. :)

Zitat
Sébastien kann sich hingegen schonmal überlegen, ob er noch an einen bestimmten Ort möchte (aufgrund neuer Infos nochmal diskutieren? Willst du auf der Arbeit was ausspielen? Hast du selbst eine Szene im Kopf?) oder ob ich dich in die Minuten vor der Messe stecken soll.
Ich würde gern direkt am Abend vor der Messe weitermachen, wenn es so weit ist.
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Carl von Lütjenburg

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Hôtel de Ville
« Antwort #612 am: 28.12.2014, 18:51:03 »
Melde mich mit einem Beitrag zurück und hoffe alle haben Weihnachten heil überstanden :)

Menthir

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Hôtel de Ville
« Antwort #613 am: 28.12.2014, 22:39:00 »
Sehr schön. Auch hier werde ich versuchen, möglichst kurzfristig innerhalb der nächsten zwei Tage zu antworten. :)

Schön, dass wir zumindest eine kurze, vielleicht flüchtige, aber dennoch existente Aktivitätsphase haben (oder zumindest die zarte Andeutung dessen).
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Alfred Nobel

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Hôtel de Ville
« Antwort #614 am: 30.12.2014, 22:57:50 »
Alles andere als vor Weihnachten, alles andere als elegant.

Ich hoffe, Ihr hattet eine wundervolle Weihnachtszeit und will Euch wenigstens noch einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen!
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 - A Riddle, 1851

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