• Drucken

Autor Thema: Die Stadt des Tukan  (Gelesen 16405 mal)

Beschreibung: IC-Thread Kapitel 3

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Kaska

  • Beiträge: 175
    • Profil anzeigen
Die Stadt des Tukan
« Antwort #90 am: 15.08.2014, 15:37:33 »
Kaska schaut Mirrasshi erstaunt an als sie mit Xiuhcoatl den Raum betritt. "Was ist denn zwischen denen passiert?" Doch die Informationen die Kaska von ihr erhält ließen sie die sache schnell vergessen. Ein übel richendes Pulver und eine Kugel Hmm ja das würde funktionieren doch das würde bedeuten das es keine Magie ist was die Fremden einsetzen. Das ist gefährlich Magie kann nicht jeder einsetzen Alchemie schon, und auch die scheu es zu enutzen wäre geringer. Daher selbst wenn wir die Waffen finden und Stehlen können und damit die Fremden vertreiben würden die, die die Musketos haben danach wahrscheinlich selber zu tyrannen werden. Es wäre besser wenn wir es zerstöhren als es zu stehlen. Doch dann ...

Ihre Gedanken wurden abbrupt unterbrochen. Sie hatte nicht länger dem Gespräch der anderen zugehört und wurde von dem  Wütenden Ausbruches von Mirrasshi überrascht. Es dauerte Kurz bis sie den Anschluß Gefunden hatte. Doch da Machte sich die Hin schon auf den Weg. "Mirrasshi warte Draußen auf mich ich komme gleich wir müssen reden." Dann wartet sie noch kurz bis die beiden Männer im Raum sich etwas beruhigt haben. Dann schaut sie von Xiuhcoatl zu Tlacatl: "Ich werde mit euch gehen es gibt was was ihr wisen soltet bevor ihr etwas unnötiges Tut. Und ihr macht euch keine Sorgen ich passe auf des sie nichts dummes tun und zu unseren Vorfahren gehen bevor die Zeit reif ist." Damit steht die Katzenfrau auf schnappt sich noch ein Meisbrot und eine Feige und geht richtung Tür. "Ach und ihr solltet wissen egal was ich gesagt habe ich plane nicht hier zu kämpfen."
« Letzte Änderung: 20.08.2014, 15:15:23 von Eclipse »

Mirrasshi

  • Beiträge: 403
    • Profil anzeigen
Die Stadt des Tukan
« Antwort #91 am: 19.08.2014, 01:44:18 »
Auf Tlacatls neuerliche Äußerung antwortet Mirrasshi nur mit einem resignierten Seufzen. "Yaotlchones Tod muss ihm den Verstand geraubt haben... oder er hört mir einfach nicht zu." Mirrasshi aber würde sich davon nicht auf halten lassen. Ihr hatte Yaotlchone den Weg gewiesen und sie würde die Lehre nicht ungenutzt lassen. Was auch immer Tlacatl glauben mochte, er will einfach nicht sehen, was zu tun ist. Was Mirrasshi nun tun muss. Soll er doch sein Urteil über sie fällen. Das tut ihr zwar weh, aber nicht so sehr, wie es sie schmerzen würde, ihn so wie ihre anderen Stammesmitglieder unter dem Joch der weißen Teufel zu sehen.

Auf dem gleichen Weg wie sie hinein gekommen sind und ohne ein weiteres Wort zu verlieren verlässt die Hin schließlich das Haus. Weitere Worte sind nicht mehr von Nutzen und würden niemanden mehr überzeugen. Sie könnten höchstens noch weiter verletzen und das wollte sie nicht. Weder durch sie verletzen noch von ihnen verletzt werden. Vor der Haustür jedoch blieb sie im Schatten der aufgehenden Sonne stehen, um dort brav auf Kaska zu warten, wie von dieser gewünscht.

Xiuhcoatl

  • Beiträge: 385
    • Profil anzeigen
Die Stadt des Tukan
« Antwort #92 am: 20.08.2014, 01:45:48 »
Xiuhcoatl gibt noch eine kurze Antwort, bevor er zu Mirrasshi in den Hof zum Brunnen geht.
"Wie Recht du hast."
Sogar in zweifacher Hinsicht. Denn waren sie nicht hier, weil Katzen- und Kindfrau sie hergeführt hatten?
"Der Jäger schleicht ungesehen an die Beute, bis er zuschlägt.
Aber jetzt jage ich wohl im Rudel. Und so werden wir die Beute heimlich umzingeln und uns das schwächste Tier aussuchen. Wenn die Zeit kommt, treibe ich es auf den Rest zu."
Damit verläßt er den Raum, ohne sich Essen genommen zu haben.
Draußen fischt er ein wenig Wasser aus dem Brunnen und wartet, was die Katzenfrau zu sagen hat.

Kaska

  • Beiträge: 175
    • Profil anzeigen
Die Stadt des Tukan
« Antwort #93 am: 20.08.2014, 11:02:25 »
Auch Kaska tritt aus dem Haus in den Hof. "Kommt lass uns ein wenig weiter gehen. Ich hab darüber nach gedacht was du, Mirrasshi, gesagt hast. Die Musketós wie die Legionäre ihre Waffen nennen, funktionieren nur mit einer Kugel und einem Pulver sagtest du. Ich glaube es hat weniger mit Magie oder den Göttern zu tun als mit Alchemie. Hmm wisst ihr was Alchemie ist? Mann nutzt dabei verschiedene Substanzen wie Erden oder Pflanzenteile um eine wirksame Substanz herzustellen. Zum Beispiel die Gifte die ich zum jagen benutze, sind normale Tier oder Pflanzengifte die ich dann besser haltbar und potenter mache, durch Mischung mit anderen Dingen. Ich glaube, dass ich das Pulver schon mal gesehen habe und dann würde meine Vermutung stimmen, es ist eine Substanz die wenn sie mit Feuer in Berührung gerät, sehr schnell brennt und dabei eine gewaltige Wucht entwickelt wie ein Vulkan. Dabei wird die Kugel wie bei einem Vulkan, ein Stein aus der Röhre geschleudert. Daher ist es nicht magisch und jeder kann es benutzen. Doch leider kann ich es nicht herstellen ohne das ich eine Probe habe die ich analysieren könnte. Doch eins ist sicher wenn wir eine Fackel in ihr Lager bringen wird sich das Pulver in Luft auf lösen. Außerdem können wir von einer Schwäche ausgehen die es haben wird. Ich denke da es auf Feuer basiert, wird Wasser ein Problem für die Fremden sein. Doch selbst dann noch haben sie ihre Rüstungen. Nun das ist was ich euch bis jetzt geben kann, für mehr brauche ich etwas von dem Pulver. Das sollte heute Nacht unser Ziel sein, etwas davon zu klauen."
Damit schaut sie Die beiden um sie Versammelten erwartungsvoll an. Wie würden sie reagieren, da beide so mit Tezca verbunden waren. Würden sie ihr glauben? Und wie würden sie heute Abend vorgehen? Was wenn sie geschnappt werden? So viele Möglichkeiten die sich eröffnen ...
« Letzte Änderung: 25.08.2014, 13:30:48 von Eclipse »

Xiuhcoatl

  • Beiträge: 385
    • Profil anzeigen
Die Stadt des Tukan
« Antwort #94 am: 22.08.2014, 15:15:53 »
"Ich kenne diese Alchemie nicht.
Ich weiß aber, daß in vielen Dingen Geister leben und Geister über viele Dinge gebieten.
Wenn jetzt dieses Pulver aus irgendwelchen Sachen zusammengemischt wird, so ist anscheinend auch etwas dabei, was Tezca heilig ist. Sonst würde das Pulver nicht wie ein Vulkan reagieren."
Xiuhcoatl ist sich sicher, daß es irgendwie so sein muß. Denn auch seine Mutter hatte aus vielen Sachen mächtige Talismane geschaffen. Und dabei gerne Dinge benutzt, die den Geistern wichtig waren.
"Wir sollten nichts überstürzen. Laßt uns die Weißen Geister erst mal etwas beobachten, bevor wir ihnen etwas wegnehmen.
Es behagt mir zwar nicht, aber vielleicht können wir uns in ihre Nähe begeben, ohne dabei ihren Verdacht zu erregen. Dann verfolgen wir, wie sie ihren Tag gestalten und was sie alles tun.
Kenne die Beute! So wurde es mir beigebracht."

Kaska

  • Beiträge: 175
    • Profil anzeigen
Die Stadt des Tukan
« Antwort #95 am: 22.08.2014, 15:38:33 »
Kaska lächelt bei Xiuhcoatls Ansatz mit den Geistern, sie selbst war nicht sehr gläubig und doch jeder hat seine eigene Erklärung und vielleicht hate er ja sogar recht. "Ja, wir sollten uns Zeit nehmen und erst mal nur beobachten außer wir kriegen eine perfekte Gelegenheit. Doch ich glaube nicht das ich unauffällig an einen von ihnen rankomme. Selbst die Bewohner unserer Welt achten besonders scharf auf mich ... ich bin halt eher ein seltenes Geschöpf. Ich hab bessere Chancen mit den Dächern und Schatten. Außerdem werde ich ihnen selbst hier in der Stadt folgen können den sie haben einen eindeutigen Geruch."
« Letzte Änderung: 25.08.2014, 13:32:14 von Eclipse »

Mirrasshi

  • Beiträge: 403
    • Profil anzeigen
Die Stadt des Tukan
« Antwort #96 am: 25.08.2014, 19:54:56 »
Während Kaska ihr wissen über Alchimie preis gibt, nickt Mirrasshi nur langsam. Sie ist sich sicher, dass die Katzenfrau weiß, wo von sie spricht und all ihre Worte auch der Wahrheit entsprechen. Doch eben so wie Xiuhcoatl erkennt sie dass nichts von dem was sie hört, ihren eigenen Annahmen widerspricht.

"Man besiegt ein Rudel nicht, indem man das erste Tier erlegt, das man sieht. Man legt sich auf die Lauer, bis man einem Tier folgen kann, ohne dass es das merkt. Irgendwann wird man dann von ihm zum Alpha geführt." Sie selbst war vielleicht nie die beste Jägerin gewesen, aber sie hatte doch einiges von Tlaloc gelernt. Mit den weißen Teufeln jedoch war sie bisher nur die Gejagte und nicht die Jägerin. Die Hoffnung, dass sich dies nun ändern könnte stärkt ihren Mut ungemein und die Anwesenheit der beiden göttlichen Abkömmlinge gibt ihr die Sicherheit, dass dieses Unterfangen erfolgreich sein wird. "Yaotlchone hat uns den Weg gewiesen. Wir sollten unsere Jagd auf dem Platz beginnen, wo er gestorben ist.", schlägt sie vor.

Xiuhcoatl

  • Beiträge: 385
    • Profil anzeigen
Die Stadt des Tukan
« Antwort #97 am: 30.08.2014, 09:40:22 »
Xiuhcoatl überlegt.
Wie sollen sie vorgehen? Ist irgendetwas in den Worten der beiden Geister gewesen, das ihn vorsichtiger machen sollte, als er ohnehin schon ist? Wo liegt die Falle?
Oder kann er ihnen doch vertrauen?
Es ist alles so kompliziert. Wieso ist er überhaupt mitgegangen? Wieso ist er nicht wieder alleine geblieben, um weiterhin sein einfaches Leben zu leben?
Doch jetzt hilft alles Überlegen nicht mehr weiter. Er ist ein Jäger, ein Wesen der Tat!
"Ja, ich denke, dort können wir anfangen.", antwortet er auf Mirrasshis Vorschlag.
Aber ich werde dort auffallen. Ich bin es nicht gewohnt, mich in einer Stadt aufzuhalten.
Also werde ich versuchen, die Einheimischen nachzuahmen und mich so in der Herde verstecken.

Necahual

  • Beiträge: 327
    • Profil anzeigen
Die Stadt des Tukan
« Antwort #98 am: 07.09.2014, 01:55:36 »
Necahual bleibt allein mit Tlacatl und der gedeckten Tafel zurück. Unsicher schreitet sie den Tisch entlang und greift dann zu den Kaktusfeigen. Im Dschungel Payits sind ihr diese Früchte bisher verborgen geblieben, doch hat sie das saftige Fleisch besonders bei der Durchquerung von Tezcas Haus zu schätzen gelernt. Sie schaut auf den steinernen Boden und folgt mit ihrem Blick den einzelnen Rillen bis hin zu Tlacatls Füßen. Dann blickt sie auf und ihrem Bruder ins Gesicht. "Bruder, als ich Yaotlchone begleitete, liess mich der Couatl bei den Zwillingsgesichtern der Itza von seinem Rücken absteigen. Ihr Anblick erinnerte mich an die Prophezeiung von Quotals Rückkehr in Zeiten größter Not. Ich habe die Worte des Quotal Priesters noch wie damals in meinem Ohr obwohl es in meiner Kindheit war." Necahual schaut Tlacatl eingehend an und macht eine Pause dann beginnt sie die Worte der Prophezeiung erneut zu sprechen:
"Der Couatl wird kommen, um ihnen den Weg zu zeigen,
Meine gefiederte Schlange der Weisheit und des Könnens,
Meine auserwählte Tochter soll sie an der Küste begrüßen,
Erkennt sie, sie wird den Mantel der Einen Feder tragen,
Und das Eis des Sommers, gefroren unter Hitze und Feuer,
Wird den Weg zu meinem Tor bereiten."

Für einen Moment lässt sie die Worte wirken und fügt dann hinzu: "Der See der Götter war bedeckt mit Eisschollen, Yaotlchone und ich ritten auf Couatls Rücken..." Die Schamanin zögert: "Diese Vision, sie war zu mächtig um sie al bloßen Traum bei Seite zu tun. Ich bin mir nun sicher, dass wir die Tochter Quotals finden müssen. Mit Quotal wird den Menschen helfen und unsere Mutter, unser Land von der Krankheit der weißen Teufel reinigen!"
« Letzte Änderung: 29.09.2014, 17:58:30 von Necahual »

Eclipse

  • Moderator
  • Beiträge: 800
    • Profil anzeigen
    • Forgotten Realms - Maztica
Die Stadt des Tukan
« Antwort #99 am: 29.09.2014, 15:39:04 »
Gemeinsam machen sich Kaska, Mirrasshi und Xiuhcoatl auf den Weg in Richtung des Markplatzes, wo sich noch gestern das Massaker ereignet hat. Wer hätte noch vor wenigen Tagen gedacht, dass ausgerechnet diese drei gemeinsam losziehen würden? Die Straßen finden sie dabei menschenleer vor, hin und wieder begegnen sie einer kleinen Patrouille von Adlergardisten oder weißen Teufeln, denen sie jedoch in den leeren Straßen und Gassen relativ einfach aus dem Weg gehen können. Nur selten huscht ein ängstlich aussehendr Passant durch die Straßen und verschwindet sogleich.[1]

Schließlich erreichen sie jedoch den Marktplatz, der sich nicht weit von Caxals Palast befindet und ebenso verlassen da liegt. Noch immer sind einige Spuren des gestrigen Kampfes zu sehen, auf dem Boden verstreute Gegenstände, zerstörte Stände und getrocknetes Blut auf dem Boden ... zumindest die Leichen aber hatte man bei Seite geschafft.

Im Schutze eines verlassenen Ladens für Töpferwaren, legen sich die drei schließlich auf die Lauer und beginnen ihre Jagd. Während Mirrasshi und Xiuhcoatl sich im Schatten versteckt halten und durch die Fenster blicken, lässt Kaska sich auf dem Dach nieder und überblickt dem Platz. Nach einer Weile erblicken sie auch tatsächlich etwas, dass ihre Aufmerksamkeit erregt. Von der großen Pyramide des Quotal, welche den Platz überragt, steigen zwei Gestalten hinab.

Am Fuß der Treppen angekommen, ist eine Person unschwer als Priesterin der gefiederten Schlange zu erkennen, gekleidet in ein einfaches Baumwollgewand und mit Federn geschmückt. Doch neben ihr schreitet einer der weißen Teufel daher, in eines ihrer Kettenhemden gekleidet, jedoch nicht so schwer bewaffnet wie die meisten von ihnen. Womöglich glaubte der Narr sich auch ohne Begleitung weiterer Legionäre hier in Sicherheit zu sein und hatte die Priesterin nun als seine persönliche Lustsklavin auserwählt. Es mochte genau die Chance sein, auf welche die drei gehofft hatten. Ein einsamer Legionär, von seiner Gruppe getrennt und auf sich gestellt und noch dazu nicht mit einem ihrer Donnerstöcke bewaffnet.[2]
 1. Ausgehend von Take 10 auf Stealth
 2. Lasst mich bitte wissen wie ihr vorgehen wollt

Kaska

  • Beiträge: 175
    • Profil anzeigen
Die Stadt des Tukan
« Antwort #100 am: 29.09.2014, 16:25:57 »
Nach dem die scharfen Augen der Tabaxi das ungleiche Paar die Stufen des Tempels hinab steigen sehen, klettert Kaska schnell auch zu den anderen beiden, um ihnen von dem Gesehen zu erzählen. "Einer der Weißen führt eine der Priesterinnen von Quotal mit sich. Sie verlassen gerade die Pyramide. Er ist nur leicht bewaffnet. Die Frau lenkt ihn wahrscheinlich ab, er sollte leicht zu folgen sein." Fasst sie alles kurz zusammen. Und will schon gleich zum nächsten Haus laufen, über dessen Dächer sie am schnellsten zur Pyramide kommt. Allerdings achtet sie darauf das ihr Schatten nicht in die Straßen fällt. Oben angekommen winkt sie die anderen hinter sich her um zu zeigen das sie ihr folgen sollen.
« Letzte Änderung: 29.09.2014, 16:30:18 von Eclipse »

Mirrasshi

  • Beiträge: 403
    • Profil anzeigen
Die Stadt des Tukan
« Antwort #101 am: 30.09.2014, 17:03:27 »
Ohne ein Wort zu sprechen oder einen anderen Laut zu verursachen nickt Mirrasshi nur, um Kaska zu signalisieren, dass auch sie die beiden entdeckt hat. Die Schatten der Gebäude und übrig gebliebenen Marktstände aus nutzend folgt sie ihnen dann in an gemessener Entfernung, um nicht von ihnen bemerkt zu werden.[1]

Zwar wundert sich die Hin über das Verhalten der Priesterin, die viel zu ruhig und bereitwillig neben dem weißen Teufel her schreitet, aber dadurch lässt sie sich nicht von ihrem Vorhaben ab bringen. Wer kann schon wissen, welche Grausamkeiten er sich hatte ein fallen lassen, um die Frau unter seine Gewalt zu bringen. Die weißen Teufel wussten viele Methoden, um den Willen ihrer Opfer zu brechen.

...außerdem reagieren die großen Leute vielleicht ganz anders auf Unterdrückung als das bei Wildlingen der Fall ist.
 1. Stealth: 30
« Letzte Änderung: 30.09.2014, 17:10:00 von Mirrasshi »

Miguel García Montés

  • Beiträge: 146
    • Profil anzeigen
Die Stadt des Tukan
« Antwort #102 am: 30.09.2014, 18:02:18 »
"Verzeiht, ehrwürdige Dienerin der geflügelten Schlange", wendet Miguel sich, als sie gemeinsam den menschenleeren Marktplatz betraten, an seine Begleiterin, vielleicht um sich von mit den Spuren des schrecklichen Kampfes abzulenken und den Erinnerungen, die diese heraufbeschwörten. "Vorhin, Ihr sagtet dass Nexal sei anheim gefallen der Vernichtung. Ihr sprachet über eine Nacht der Klage. Noch nicht ich habe gehört von dies. Was hat passiert dort? Nicht kann passiert haben vor lange Zeit, sonst ich wüsste."
« Letzte Änderung: 30.09.2014, 21:02:46 von Miguel García Montés »
¿Por qué siempre se tiene que matar para vivir?     ~ El Diablito ~

Xiuhcoatl

  • Beiträge: 385
    • Profil anzeigen
Die Stadt des Tukan
« Antwort #103 am: 02.10.2014, 05:43:20 »
Innerlich flucht Xiuhcoatl über die verlassenen Straßen. So werden sie nur noch mehr auffallen und können sich nicht in irgendwelchen Menschenmengen verbergen. Also bleibt auch ihm nur, sich auf Heimlichkeit zu verlassen.
Und so versteckt er sich ebenso wie die Kindfrau und die Katzenfrau.
Und auch er folgt den beiden, die aus dem Tempel kamen. Denn sein Ziel ist es immer noch, mehr über den Tagesablauf ihrer Beute zu erfahren.
Und doch wundert er sich auch über diesen Weißen Geist, der es nicht für nötig hält, sich zu schützen.
Das kann unter Umständen bedeuten, daß er nicht sichtbare Mittel besitzt. Xiuhcoatl hat schon einige Male erlebt, wie anscheinend harmlose Pflanzen blitzschnell ein Tier erlegt haben, nur weil sie verborgene Dornen oder Gifte eingesetzt haben. Er wird diese Möglichkeit im Kopf behalten und darauf achten, ob der Mann nicht doch irgendwelche Anzeichen zeigt.
Er folgt Mirrasshi, die sich besser in so einer Umgebung auszukennen scheint.

Eclipse

  • Moderator
  • Beiträge: 800
    • Profil anzeigen
    • Forgotten Realms - Maztica
Die Stadt des Tukan
« Antwort #104 am: 02.10.2014, 14:34:29 »
Im Palast des Caxal:

Tlacatl lauscht aufmerksam als Necahual von ihrer Vision erzählt, im fernen Lopango, wo die Verehrung Tezcas hochgehalten wurde, fand Quotal nur noch schwache Verehrung. Und so hatte der Lopangonese im Gegensatz zu Necahual noch nie von dieser Prophezeiung gehört, obschon ihre Worte einen Sinn zu ergeben schienen. Kurz sinnt der Hühne noch nach, ehe er zu seiner Antwort ansetzt.

"Der Ausbruch des Zatal, die Nacht der Klage ... und nun noch deine Vision. Immer mehr glaube ich, dass all dies einen tieferen Sinn hat, dass im Hintergrund höhere Mächte walten. Nexal ist gefallen, wenn Quotal nun tatsächlich zu dieser Zeit zurückkehren will, dann könnte er die Menschen der wahren Welt vielleicht endlich davon abbringen Zaltec, Tezca und den anderen Blutgötzen zu opfern. Und gemeinsam geeint, könnten wir das Joch der Weißen abwerfen. Aber nicht mit Gewalt, wie es unsere übrigen Gefährten tun wollen. Zaltec hat die wahre Welt zu lange in einer Spirale der Gewalt gefangen gehalten, vielleicht gelingt es Quotal uns einen anderen Weg aufzuzeigen?" Tlacatl scheint dabei besonders daran interessiert ob Necahual eine ähnliche Meinung wie Xiuhcoatl, Mirrasshi und Kaska verfolgt, schließlich war sie während ihrer langwierigen Debatte am gestrigen Abend noch in ihrer Traumvision.

"Lass uns einstweilen die Augen nach dieser Frau mit dem Mantel der einen Feder aufhalten. Vielleicht ist sie bereits hier, vielleicht wird sie der Weg noch hierher führen. In Tukan befindet sich der größte Tempel der gefiederten Schlange den ich je gesehen habe, wenn sie es ist, die den Weg zu Quotals Tor bereiten wird, dann sicherlich hier. Vielleicht haben die Geister dir diese Vision geschickt, weil sie unseren Schutz benötigen wird."

  • Drucken