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Autor Thema: [Inplay] Ermittlungsakte  (Gelesen 18215 mal)

Beschreibung: Alles beginnt mit einem Vermissten

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Der Hesse

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[Inplay] Ermittlungsakte
« Antwort #270 am: 28.01.2015, 12:06:58 »
Auch wenn es einen Moment in seinen Augen dauert, verwandelt Menas die Tür für die Außenstehenden in wenigen Atemzügen in Kurz und Klein, sodass die Ermittler und Abenteurer wenig später ins Innere des Raumes stürmen können.
Doch wohl zu spät, denn weder die alte Nonne noch das potentielle Opfer sind zu erkennen.
Nur ein blutverschmiertes Bett und ein zerkratzter Kleiderschrank sind zu entdecken.
Von Täter und Opfer fehlt jede Spur wie auch von weiteren Hilferufen.
Das Fenster des Raumes ist jedoch zugenagelt, was eine Flucht nach draußen ebenfalls unmöglich und unlogisch macht.
 
Der Hesse ist erwacht!

Lluvia

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[Inplay] Ermittlungsakte
« Antwort #271 am: 29.01.2015, 19:43:16 »
Lluvia glaubte ihren Augen kaum als sie den Raum betrat und machte den großen Fehler tief nach Luft zu schnappen, was einen starken Brechreiz auslöste den sie nur mit Mühe und einigem Husten unterdrücken konnte. Das war genau die Art von Angelegenheit, bei der sie sich in Absalom an den Klerus von Sarenrae gewandt hätte. Man konnte politisch auf jeder beliebigen Seite sein, bei Untoten und Geistern verstanden die überhaupt keinen Spaß. Solche Ansichten behielt man in Taldor aber besser für sich.

Sie wandt sich geschickt an dem Menschentrio vorbei in den Raum. Sie verstand nicht viel von Magie und dem Zusammenspiel der Sphären. Doch auch wenn das bisweilen bedeutete, dass Ereignisse scheinbar den Prinzipien dieser Sphäre zuwider liefen, so gab es doch immer eine Ursache und eine Wirkung. Allerdings nicht notwendigerweise in dieser Reihenfolge. Und es mussten auch nicht beide in dieser Realität stattfinden. Und sie konnten aus Sphären angesiedelt sein, in denen das Prinzip von Ursache und Wirkung, von dem was man allgemein als Zeit bezeichnete nicht galt. Aber sie hatte einen Schrei gehört, der scheinbar aus diesem Raum kam und auch wenn die Ursache dafür nicht weltlich sein mochte, so gab es irgendeine Ursache, selbst wenn diese Ursache selbst keine Ursache hatte.

Sorgsam blickte sie sich in dem Raum um. War das, was sie gehört hatten eine Echo eines mehr oder weniger Lang vergangenen Ereignisses? Sie versuchte anhand der verwesenden Gewebereste auf die Anzahl der Personen, von denen sie stammten, ihr Schicksal und der Zeit die seitdem vergangen war zu schließen. Hatte sich die Person, die sich hier aufhielt freiwillig in diesem Raum befunden? War dies ein Patientenzimmer? Gab es Anzeichen dafür, dass sich vor kurzem jemand in diesem Raum befunden hatte, war vielleicht das Blut noch frisch oder das Bett noch warm? Der Raum war von innen verbarrikadiert und die Fenster vernagelt... ebenfalls in der Art, als wolle man etwas am Eindringen hindern? Warum sich verbarrikadieren, warum nicht fliehen? Und wen galt das? Doch nicht dem Menschentrio und Lluvia selbst...

"Das würde ich mir gerne genauer ansehen, sollten die Dame und die Herren keine Einwände haben. In Anbetracht der Umstände hoffe ich, dass es nicht zu aufdringlich erscheint, wenn ich zu Erfahren bitte, wieso ihr an diesem Ort nach Dern Fossimuth vermutet und was es mit diesem Ort auf sich hat." Da sie nicht genau wusste wonach sie sucht zergliederte sie den Raum im Geiste in mehrere Abschnitte, das Bett, der Schrank, das Fenster, die freie Fläche und begann nach  Hinweisen zu suchen, beginnend mit dem Bett.

Der Hesse

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[Inplay] Ermittlungsakte
« Antwort #272 am: 02.02.2015, 16:55:46 »
Bei Schrank angekommen, da ihre Suche bis dahin im raum nach Hinweisen sehr erfolgfrei verlief, entdeckte die Elfe Lluvia im Inneren eben dieses Kleiderschrankes einen stark zugerichteten und zusammengekauerten Körper eines alten Mannes, dessen Atmung und Puls fast nicht mehr zu spüren wahr mit der Hand.
Wahrscheinlich ein weißhaariger Taldan oder sehr leichenblasser Keleshite im Alter um die achtzig Sommer, dazu wohl ein Priester der Sonnengöttin (wenn man dies von seinen alten und vollgebluteten Gewändern überhaupt noch erraten konnte), welcher den restlichen Abenteurern von der Skizze ihrer Auftraggeber bekannt war.

Bruder Dern Fossimuth.

"Gefahr...Betrug...", kommen dem sterbenden Mann über die Lippen, dessen Seele wohl noch mehr im Sterben lag als sein geschundener Körper.

Seine leeren glasigen Augen öffneten sich ein letztes Mal und blickten tief in die Seele der Elfe.
"Brenda...Verus...sind in Gefahr...", wobei seine Augen schwärzer wurden, denn für ihn kam wirklich jede Hilfe zu spät - die Kreaturen in Schwesterngestalt waren mit ihm fertig.
Nun spuckte und hustete er auch noch Blut und mit einem letzten röchelnden Atemzug erklärte er:
"Flinn hat uns alle verraten...", um anschließend für immer seine Augen zu schließen.

Erst jetzt bemerkte Lluvia, das der sterbende Mann ihr seinen Krummsäbel in die Hand gedrückt hatte, mit welchem er sich wohl bis zuletzt versuchte zu Wehr zu setzen.
Der Hesse ist erwacht!

Menas Starling

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[Inplay] Ermittlungsakte
« Antwort #273 am: 03.02.2015, 21:30:06 »
Während die Elfe den Raum durchsucht bleibt Menas mit Schild und Axt in der Hand weiter kampfbereit. Er glaube nicht, dass sich der Spuk so einfach durch eine starke Schulter beenden ließ, die eine Tür aufbrach. Das die Suche plötzlich den alten Kleriker zu Tage bringt überrascht ihn sehr. Dennoch bleibt er weiter wachsam ud erst als offensichtlich ist, dass dieser sich auf den Weg gemacht hat um von Pharasma gerichtet zu werden nähert er sich Bruder Fossimuths Körper.

Mit schnellen geübten Griffen durchsucht er den Leichnahm, insbesondere auf weitere Hinweise hoffend als ein paar letzte geflüsterte Leute eines bereits Toten. Den in diesem Punkt ist er sich sicher, egal wie schnell sie gewesen wären, es war allein der Willen des Klerikers gewesen der ihm am Leben hielt und egal wer diesen Schrank geöffnet hätte, hätte seine Warnung übermittelt bekommen. Während er den Körper absucht versucht er auch die Todesursache festzustellen, auch wenn in seinen Augen das Blut bereits eine sehr offensichtliche Sprache für das dahinscheiden des Priesters spricht.

"Sollen wir noch schnell den Rest des Gebäudes untersuchen?", fragt er die anderen während seiner Suche, ob sie weitere Hinweise hier erwarten. Den Priester zu beerdigen oder mit ihnen zu nehmen hält er für Zeitverschwendung und klammert diese Frage daher bewusst aus.

Der Hesse

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[Inplay] Ermittlungsakte
« Antwort #274 am: 04.02.2015, 16:57:04 »
Doch der Schrecken nimmt seinen weiteren Lauf, auch wenn er anders verläuft als für den mit Angst wohl zu Tode gequälten Kleriker.
Denn die gesamte Situation verläuft aus dem Ruder und spitzt sich zu als just in diesem Moment die Ermittler folgende Nachricht magisch in ihre Ohren vermittelt bekommen, wobei Lluvia leider leer ausgeht:

"Flinn ist wieder aufgetaucht und möchte uns gleich treffen, da sein Haus in Flammen steht.
Kommt zu uns zurück - wir erwarten Euch freudig.
Dieses Mitteilung erfolgte durch den Zirkel...", wobei die Stimme die eines alten Mannes ist.

Was jedoch völlig egal ist, denn ihre Auftraggeber laufen damit direkt in die nächste Falle des Alchemisten.
Genau jetzt, wo die Helden zu weit weg sind, um einzugreifen.
Der Hesse ist erwacht!

Lluvia

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[Inplay] Ermittlungsakte
« Antwort #275 am: 04.02.2015, 20:08:21 »
Erschreckt lauscht Lluvia den Worten des alten Mannes und greiftnach ihrem Wasserschlauch um seine Lippen zu benetzen, doch da ist es schon zu spät für ihn.

Hätte ich doch bloß zuerst in dem Schrank nachgeguckt. Ich hätte die Vermutung der anderen, das hier ein lebendes Wesen aus Fleisch und Blut gequält wird, ernster nehmen sollen. Das war der einzige Ort an dem Überhaupt jemand sein konnte.

Als der letzte des Atem des Mannes vergeht beugt sie vor und schließt sanft seine Augen. Auf elfisch murmelt sie: "Möge dich in der nächsten Welt mehr Licht erwarten, als du an diesem Ort erfahren durftest."

Sie wirft nur einen kurzen Blick auf den Säbel[1], steckt ihn das Stoffband um ihre Taille. Anschließend will nach den Schultern des alten Mannes greifen um ihn vorsichtig herauszuziehen, als sie mit leichtem befremden feststellt, dass Menas die Gelegenheit seines Ablebens nutzt um ihn sogleich zu filzen. Damit hätten sie auch warten können bis sie erst mal hier heraus sind - sie möchte ungern länger als unbedingt nötig hier verweilen - und ihn zumindest etwas würdevoller gebettet haben.

"Am besten schaffen wir ihn erst mal hier raus. Der Spuk kann jederzeit wieder losgehen."

Sie stutzt kurz als die die Blicke der andere bemerkt und obwohl ihr Gesicht gelassen bleibt, bewegen sich ihre Ohren lauschend hin und her. "Beunruhigt euch noch etwas von dem ich nichts weiß?" Die Szene ist wahrlich beunruhigend genug.
 1. Wahrnehmung, siehe Wüfelthread
« Letzte Änderung: 04.02.2015, 20:19:56 von Lluvia »

[Inplay] Ermittlungsakte
« Antwort #276 am: 05.02.2015, 11:24:14 »
Wie hatte sich das Leben des Adligen Levin Jasper Constantin von Mendenhall in den letzten Tagen gewandelt. War er zu Beginn einfach nur erschienen um eine weitere spannende Geschichte erleben zu können um diese seinen Zuschauern ausufernd erzählen zu können. So wurde er je mehr er erlebte in den Sog des Geschehens reingezogen. Das Erlebte  verbreitete in ihm nicht nur der Schrecken, nein viel mehr festigte es auch seinen Willen und kratzte an seinem Stolz. Irgendwie konnte er sein Leben ja nicht nur mit vögeln verbringen.

Er hatte es schon geahnt, dass sie erneut zu spät kommen würden und so langsam hatte Levin es mehr als nur ein wenig Satt immer wieder der Spielball zu sein und von einem Spieler zum anderen geschubst zu werden. Nein bei dem Horrorszenario in diesem Haus wusste er das die Jagd auf das Monster immer mehr Form an nimmt und irgend ein Plan vorhanden war. Die Frage ist nur, hatten sie noch genügend Zeit den Plan zu durchkreuzen.

So versuchte er die neuen Fakten schnell zu ordnen und noch auf die Informationen von Verus zu antwortet. „ACHTUNG nicht mit Flinn treffen. Ihr seid in Gefahr!“

Innerlich befürchtete er ja schon, dass der Zauber nur in eine Richtung funktioniert was natürlich auch zu den letzten Stunden und Tagen passen würde…

Der Hesse

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[Inplay] Ermittlungsakte
« Antwort #277 am: 05.02.2015, 12:25:41 »
Bei näherer Betrachtung erkennt Lluvia das heilige Symbol von Sarenrae sehr sehr schwach reingeätzt auf der sonst so hochwertigen Klinge.
Blasphemie und sehr gefährlich für falsche Augen, denn schließlich ist die Kirche der Sonnengöttin in dieser Region streng verboten.
Doch es ist die ausgestrahlte Wärme des Griffes und der eigene Puls des Krummsäbels, welcher einzigartig ist und eine genauere Untersuchung benötigt.

Doch hierfür fehlt leider die Zeit, zumal Levin's Worte vom druidischen Übermitteler unbeantwortet bleiben.
« Letzte Änderung: 09.02.2015, 18:29:14 von Der Hesse »
Der Hesse ist erwacht!

[Inplay] Ermittlungsakte
« Antwort #278 am: 06.02.2015, 13:38:44 »
Levin stand die schlechte Laune ins Gesicht geschrieben. Seine Nachricht wird nicht angekommen sein. Viel mehr war er nun auch wegen seinen Auftraggeber verunsichert, denn die Nachricht klang eher als wäre diese unterbrochen worden. Zusammen mit der Warnung des vor ihnen verstorbenen Bruder Dern Fossimuth sah das Ganze nicht besonders rosig aus.

Er war hier mit dem Haus fertig, und drehte sich auf dem Absatz seiner Stiefel um. „Ich glaube kaum, dass es hier weiterspucken wird. Bruder Dern Fossimuth ist Geschichte und der Ort hat seine Schuldigkeit getan. Die Toten haben Zeit und wir nicht, darum sollten wir so schnell es geht nach Cassomir aufbrechen. Das wir hier noch groß etwas finden, bezweifle ich stark. Eventuell könnte ein Blick in das Zimmer der Leitung nicht schaden. Aber das Suchen und Schnüffeln haben andere besser drauf.“ Sein Blick wandert noch ein letztes Mal auffordernd und fragend zu Lucia bevor der das Schlachthaus verlies.

Flinn scheint nciht das undschuldige Opfer zu sein. Nein, viel mehr scheint er der Ursprung des Übels zu sein.
« Letzte Änderung: 06.02.2015, 13:41:14 von Levin Jasper Constantin von Mendenhall »

Lluvia

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[Inplay] Ermittlungsakte
« Antwort #279 am: 07.02.2015, 15:23:43 »
„Ihr meint, all dieser Spuk ist allein diesem Mann im Sinne eines Fluches gefolgt und hat nebenbei ein ganzes Dorf entvölkert?“ Lluvia schaut ihn verwirrt an. „Ich hatte den Eindruck, dass die Erscheinungen Fragmente von Erinnerungen waren von Dingen die sich einst ereignet haben. Warum die plötzliche Eile? Und was sollte dieser Ausruf?“ Es viel ihr schwer vorzustellen, dass all das Blut und all die Verwüstung, die sie vorgefunden hatten überhaupt keinen realen Hintergrund. Andererseits wusste natürlich auch nicht, wie lange Fossimuth sich schon hier aufhielt. Der Prozess konnte sich durchaus über Jahre hingezogen haben und der Horror sich schleichend verstärkt haben.

Nach dem, was Fossimuth in seinen letzten Atemzügen gesagt hat mussten sie diesen „Flinn“ stellen. Aber der konnte schließlich sonst wo sein. Sie fragte sich, welches dunkle Geheimnis die Goldene Wacht umgab und ob die drei Menschen davon wussten. Selbst wenn würden sie es ihr freilich nicht verraten.

[Inplay] Ermittlungsakte
« Antwort #280 am: 11.02.2015, 15:54:51 »
Mitten in seiner Bewegung hält Levin inne und atmete tief ein und aus, während Zweifel an Lluvia an ihm nagten. „Wäre der Brief nicht…dann würde ich euch nicht weiter trauen, denn es scheint mir als hättet ihr keine Ahnung um was es hier eigentlich geht. Oder in was ihr hier eigentlich reingeraten seid.“

Also machte Levin erneut eine Kehrtwende und brachte seine Aufmerksamkeit auf die Elfe. Dabei kramte er seine Pfeife heraus, stopfte diese und entzündete diese erneut mit dem allzu bekannten angeberischen Schnippen seiner Finger. Nachdem er einen tiefen Zug genommen hat, beginnt er seine kurze Zusammenfassung. „Der anfängliche Auftrag von Brenda und Verus war den verschwundenen Flinn zu finden. In seinem Haus trafen wir auf genau den gleichen Daemon wie hier. Genau wie hier ereignete sich ein kleines Massaker, welches wir dank meinem Eingreifen überlebten. Der verstorbene Rest ruhe in Frieden und soll vor Pharasmas Thron gerichtet werden. Danach stellten wir fest, dass die Stadtwache in Cassomir ihre Eier verloren hat und total überfordert ist. Bis dahin wussten wir noch nicht das Flinn eigentlich dahinter Steckt, dies haben wir leider erst hier erfahren. Nach Rücksprache mit Brenda und Verus sollten wir also Rücksprache mit dem hier verstorbenen Dern Fossimuth halten. Nun… was zieht ihr für Schlüsse aus diesem Szenario? Das Massaker hier muss mit Dern Fossimuth zusammen hängen, oder denkt ihr anders? Er selbst hat uns auf die Gefahr hingewiesen und war der letzte Überlebende.

Kurz darauf kam dann die magische Meldung des Druidenzirkels, dass Flinn aufgetaucht ist und sich mit Brenda und Versus treffen will. Ich vermute stark, dass wir dies nicht mehr verhindern können. Trotzdem will ich so schnell es geht zurück um zu retten was zu retten ist. Das warum und wieso, keine Ahnung. Aber ich vermute wir werden es noch herausfinden was unsere Auftraggeber und ihre hm Freunde? Für ein Problem haben.  Aber eventuell versteht ihr nun meine Eile.“

Der Hesse

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« Antwort #281 am: 12.02.2015, 10:50:09 »
Zwischenspiel für Metagamer und Neugierige (Anzeigen)
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Lluvia

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« Antwort #282 am: 13.02.2015, 17:57:13 »
Lluvia ließ von Fossimuth ab, während Levin sprach, und beobachtete letzteren aus ihren großen grünen Augen, auch wenn es offensichtlich war, wie es hinter ihrer Stirn arbeitete. Schließlich antwortete sie: "Die Korrelation der Ereignisse, ebenso wie Dern Fossimuths letzte Worte legen in der Tat nahe, das die Ereignisse hier Fossimuth galten und Flinn dafür verantwortlich sein mag... oder sonst irgendwie damit zu tun hat." Sie dachte weiter nach. Das was hier entfesselt wurde mag etwas gewesen sein, über das die Goldene Wacht einst gestoßen war. Flinn mag es entfesselt haben, aber ob es seiner unmittelbaren Kontrolle unterlag stand auf einem anderen Blatt. Den zeitlichen Rahmen der Geschehnisse zu können würde mehr Licht in die Sache bringen, aber leider hatten sie keine Zeit, diesen herauszufinden.

'Die Nachricht vom Druidenzirkel...' waren Levins Worte gewesen. Wenn es einen Druiden dieses Zirkels in der Nähe gäbe, oder womöglich einen anderen Druidenzirkel, könnten sie womöglich eine Nachricht zurück schicken. Leider wusste sie nicht, wie sie einen Druiden auftreiben sollten. "Wo wir jetzt schnell einen Druiden auftreiben können, der womöglich eine Nachricht zurück schicken kann wisst ihr wohl nicht? Wie steht es mit einer magischen Akademie? Oder zumindest einer größeren Siedlung in der es einen Magier gibt? Die könnten womöglich eine Nachricht schnell übermitteln oder uns, gegen entsprechende Bezahlung, gleich nach Cassomir versetzen.  Zur Not können wir uns vielleicht auch Pferde besorgen, die wir an Post-Stationen tauschen können. Oder ein Landadeliger hat Tauben aus Cassomir... kennt ihr vielleicht jemanden von Adel in der Gegend, der gute Kontakte in Cassomir hat?"

Sie wickelte ein Stück Stoff aus ihrer Ausrüstung um das Symbol auf der Klinge des Säbels, schob ihn in ihrem Gürtelband nach hinten damit er unter ihrem Umhang - sie beabsichtigte den Crendels zu überlassen, was damit geschehen sollte, allerdings sollte man sich auf keinen Fall in Taldor damit erwischen lassen.
« Letzte Änderung: 13.02.2015, 18:03:49 von Lluvia »

Menas Starling

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« Antwort #283 am: 17.02.2015, 20:48:39 »
Als Menas sieht, wie Lluvia offensichtlich bemüht ist dem verstorbenen Kleriker in irgendeiner Form gebührend herzurichten kann er sich eine hochgezogene Augenbraue nicht verkneifen. Als ob irgendein Toter sich drum scheren würde wie sein Körper im Tode lag. Nicht als Untoter wieder kommen zu wollen und sich deswegen in von Pharasma geweihten Boden vergraben lassen konnte er verstehen, aber der Rest war unnötig.

"Das sehe ich auch so, lasst uns aufbrechen", antwortet er auf die letzten Worte von  Levin Jasper Constantin von Mendenhall. Mit etwas Glück konnten sie heute noch zurück nach Cassomir kommen, wenn wohl auch um viele Stunden zu spät.

Dümmer als ein Höllenritter!, schießt es ihm bei den Worten der Elfe durch den Kopf. "Die nächste große Stadt IST Cassomir", belehrt er die Elfe Wie hat sie es nur geschafft uns zu finden bei so wenig Kenntnis der Umgebung? Wahrscheinlich findet ihr dort sowohl den nächsten Magier als auch den nächsten Zirkel. Aber Gerede bringt das Fass nicht ins Rollen, also lasst uns gehen", wobei er sich auf dem Weg aus dem Gebäude und zurück zu ihren vermutlich so gut wie toten Auftraggebern macht. "Und dieses Dorf hat unter dem Massaker hier nicht gelitten das war schon vorher so..."

Der Hesse

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« Antwort #284 am: 21.02.2015, 10:01:19 »
Offenes Ende
Der Hesse ist erwacht!

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