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Autor Thema: 1. Kapitel - Albträume  (Gelesen 11369 mal)

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Lord Aldebaran

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1. Kapitel - Albträume
« Antwort #15 am: 01.06.2014, 10:47:58 »
„Nein! Kommt morgen wieder!“, wiederholte sich die Wache und gähnte unverhohlen.

Oberyn

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1. Kapitel - Albträume
« Antwort #16 am: 01.06.2014, 18:04:24 »
Oberyn schulterte die Kiste wieder mit säuerlichem Blick, drehte sich um, tat zwei Schritte und fügte ein halblautes "Arrogantes Pack" hinzu, während er sich die Schräge wieder hinab quälte.

Wurbel

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1. Kapitel - Albträume
« Antwort #17 am: 01.06.2014, 20:59:59 »
Wurbel war noch nicht bereit, so schnell aufzugeben. Er zückte ein Notizbuch. "Soso, sie sind also schwer beschäftigt und können nicht einmal den Empfang ihres Eigentums quittieren. Nun gut. Wann sollen wir denn morgen am besten kommen? Und wie lautet bitte Euer Name, damit wir den Priestern bei Beschwerden angeben können, wer die Verzögerung ihrer Eillieferung zu verantworten hat?"

Lord Aldebaran

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1. Kapitel - Albträume
« Antwort #18 am: 01.06.2014, 22:37:38 »
Die Wache drückte das Kreuz durch. „Mein Name ist Hataniah. Kommt einfach irgendwann Morgen wieder.“

Wurbel

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1. Kapitel - Albträume
« Antwort #19 am: 02.06.2014, 18:16:26 »
"Vielen Dank. Dann bis morgen." Wurbel notierte sich den Namen, nickte der Wache zu und marschierte hinter Oberyn und den anderen her.

Lord Aldebaran

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1. Kapitel - Albträume
« Antwort #20 am: 03.06.2014, 16:38:54 »
Wortkarg und schwitzend wurden die Kisten den gleichen Weg wieder zurückgetragen. Reyenas Thuman wuselte derweil aufgeregt zwischen den Beinen aller umher und wirbelte roten Staub auf. Nur von Oberyn hielt er sich fern.

Zum Glück war der Rückweg Dank des abfallenden Hanges deutlich leichter zu bewerkstelligen. Die Oberschenkel schmerzten leicht, als die vier auf dem Deck ankamen und die Kisten ächzend absetzten. Sofort begann Mokko an der Kiste, die Reyana getragen hatte, zu schnüffeln.

„Nanu! Warum seid ihr mit den Kisten wieder hier? Ihr solltet sie doch abliefern!”, begrüsste Deymish seine Aushilfscrew neugierig.

Wurbel

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1. Kapitel - Albträume
« Antwort #21 am: 03.06.2014, 18:38:45 »
Wurbel zuckte die Achseln. "Die Wache am Tor sagte, die Priester seien zu beschäftigt und wir sollten doch morgen wiederkommen. Ich habe versucht sie mit der Dringlichkeit der Lieferung zu beeindrucken aber das schien sie wenig zu interessieren."

Er ging zu der Kiste, an der Moko schnüffelte und klopfte sachte mit den Knöchel dagegen. "Verzeiht meine Neugier, aber was ist denn eigentlich in den Kisten? Hoffentlich nichts Empfindliches, Gefährliches oder Verderbliches?"

Lord Aldebaran

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1. Kapitel - Albträume
« Antwort #22 am: 03.06.2014, 21:14:26 »
„Hmm. Na dann eben morgen. Ganz genau weiss ich nicht, was in den Kisten ist. Man sagte mir, es handle sich um Medizin”, antwortete Deymish.

„Die Lieferung sollte auch sofort und dringend erfolgen.”

Wurbel

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1. Kapitel - Albträume
« Antwort #23 am: 04.06.2014, 08:55:25 »
Wurbel runzelte die Stirn. "Medizin? Drei Kisten voll? Und dann auch noch dringend? Ich weiß ja nicht wie vertrauenswürdig die Quelle ist, die Euch das erzählt hat, aber kommt Euch das nicht irgendwie merkwürdig vor? Wie ein Krankenhaus wirkt der Aeon-Turm dort oben jedenfalls nicht. Falls unter der Priesterschaft eine Seuche grassiert, gibt es bestimmt Leute hier in der Stadt, die das wissen sollten um gegebenenfalls Quarantänemaßnahmen zu ergreifen. Aber wenn dem so wäre, müsste doch die Wache über eine dringende Medikamentenlieferung informiert sein?"

Er kratze sich am Kopf, dann machte er eine entwaffnende Geste. "Es ist natürlich Eure Verantwortung, aber meint Ihr nicht, wir sollten vielleicht einmal nachsehen, ob Eure Informationen stimmen? Und wenn ja, um was für Medizin es sich genau handelt? Ich kenne mich mit derlei Dingen recht gut aus."

Lord Aldebaran

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1. Kapitel - Albträume
« Antwort #24 am: 04.06.2014, 09:13:56 »
„Vielleicht ist die Wache ja über eine Medikamentenlieferung informiert. Aber da ihr bis eben selbst nicht wusstet, das es sich um solch eine Lieferung handelt, konntet ihr das der Wache gegenüber auch gar nicht erwähnen. Hmm”, Deymish strich sich grüblerisch durch seinen Bart.

„Ihr könntet doch einfach noch mal hingehen? Die Kisten zu öffnen kommt jedenfalls nicht in Frage! Ich habe schließlich einen Ruf zu verlieren! Meine Lieferungen kommen immer intakt an und wer weiss, ob die Kisten nicht besonders geöffnet werden müssen, damit nichts verdirbt oder sonst irgendwas passiert!”, sagte der Kapitän entrüstet. Seine Ohren hatten eine feuerrote Farbe angenommen. Offensichtlich regte ihn allein die Vorstellung auf, die Kisten könnten beschädigt werden.

Oberyn

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1. Kapitel - Albträume
« Antwort #25 am: 05.06.2014, 07:21:53 »
"Also gut, ich werde nochmal hoch gehen. Aber ohne Kiste auf dem Rücken", entgegnete Oberyn sichtlich missgelaunt. "Ich werde sie fragen ob es sich bei einer Medikamentenlieferung anders verhält. Aber es wäre sehr zuvorkommend von Euch gewesen uns zumindest alle Informationen welche für die Auslieferung von Relevanz sind gleich mitzuteilen", schloss der Speerkämpfer verbissen.

Dann erhob er sich und machte sich zum erneuten Aufstieg bereit.
"Falls wir die Kisten dann doch bringen sollen gebe ich Euch ein Zeichen und komme wieder herab um meine Kiste aufzunehmen."

Reyena

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1. Kapitel - Albträume
« Antwort #26 am: 05.06.2014, 19:56:37 »
"Irgendetwas stimmt hier nicht", dachte Reyena. Warum machten ein paar Medikamente den Kapitän so nervös? Und warum schlich Moko um die Kisten herum? Die Kisten heimlich zu öffnen würde wahrscheinlich nicht funktionieren. Deymish passte auf wie ein Schießhund. Aber vielleicht konnten sie in der Stadt etwas über die Priester erfahren und ob es einen bestimmten Grund für eine Medikamentenlieferung diesen Ausmaßes gab. Hoffentlich hatte Wurbel nicht recht und es grassierte tatsächlich eine Seuche ganz in der Nähe.

Dieser Oberyn war ihr zwar auch nicht geheuer, vor allem  weil Moko seine Abneigung gegen ihn nur zu offensichtlich zeigte, aber seine Gesellschaft war immer noch besser als sich alleine in einer fremden Stadt herumzutreiben.

"Ich komme mit"  sagte sie und lief hinter ihm her.

Wurbel

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1. Kapitel - Albträume
« Antwort #27 am: 05.06.2014, 21:37:56 »
"Komm R'Laarg, wir gehen auch nochmal mit. Wir waren sowieso viel zu lange auf dem Schiff gesessen, da tut ein weiterer kleiner Spaziergang uns nichts." sagte Wurbel lächelnd, was R'Laarg mit einem zustimmenden Grunzen quittierte. Und so zogen sie alle zusammen nochmals auf den Hügel.

R Laarg

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1. Kapitel - Albträume
« Antwort #28 am: 05.06.2014, 21:45:09 »
R'Laarg, der bisher den Geschehnissen nur leicht verwundert, aber wortkarg gefolgt war, nahm Wurbel zur Seite und flüsterte ihm unauffällig ins Ohr:" Was habt Ihr in der Nähe der Kisten gefühlt, habt Ihr irgendwelche Vorahnungen oder Emotionen bei den Kisten gespürt?"

Wurbel

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1. Kapitel - Albträume
« Antwort #29 am: 07.06.2014, 22:30:40 »
Wurbel schüttelte den Kopf. "Nein, leider gar nichts. Vielleicht ist alles auch einfach so, wie es aussieht. Aber so richtig glaube ich das nicht."

Dann beschleunigten sie ihre Schritte, um die anderen aufzuholen.

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