Autor Thema: Almanach  (Gelesen 1038 mal)

Beschreibung: Hintergrundinformationen zur Welt und zur Region

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Bane of Izrador

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Almanach
« am: 27.07.2014, 11:54:06 »
Willkommen in Eredane! Dies ist unserer Welt, die einzige Welt. Eine Welt, in der die Menschen in Frieden und Sicherheit leben. Beschützt durch unsere Krieger, die Orks, und behütet durch die Weisheit des Ordens der Legaten, konnten die Menschen die Wirren und das Chaos der Vorzeit hinter sich lassen und eine neue, bessere Welt errichten.
Wir hatten mächtige Feinde, die Emporkömmlinge der Vorzeit, die die Menschen durch Lügen und falsche Legenden unter Kontrolle zu halten versuchten, um ihre Macht zu bewahren. Durch Mut, Kraft und Beharrlichkeit gelang es uns schließlich, das Volk vom Joch der falschen Retter zu befreien. Allerdings hat sich das Gift ihrer Lügen tief in die Gedanken einiger verblendeter eingegraben. Immer wieder bekämpfen sie die neue Ordnung. Sie unterdrücken weiterhin die freien Menschen, und die aufrechten einfachen Bauern und fleißigen Handwerker haben ihrer Brutalität und Gemeinheit wenig entgegenzusetzen. Deshalb ist es an uns, durch stete Wachsamkeit die Freiheit und Unversehrtheit der Menschen zu bewahren und die ewig gestrigen Unterdrücker zu bekämpfen. Für diese Aufgabe haben wir und besonders unsere starken Arme, die Orks, einen hohen Blutzoll gezahlt.
Und dennoch, auch viele Menschen müssen bis heute Leiden. Aber wir sind nicht der Grund dafür. Dieses Leid ist das Erbe der Vorzeit, in der skrupellose Menschen mit böser Magie den fruchtbaren Boden unserer Welt verdarben, so dass er furchtbare Ungeheuer gebar und die Toten wieder auferstehen lässt. All diese Taten versuchen sie bis heute durch Lügen zu legitimieren. Und bis heute verleumden sie unsere Verbündeten und Beschützer, die Orks, als Wesen voll Niedertracht und geringerer Intelligenz. Aber dies sind nur die letzten Zuckungen eines sterbenden Feindes, der seine Niederlage noch nicht erkannt hat. Wir, die Legaten, werden den Feind niederringen und besiegen und dann wird für alle Menschen ein Jahrtausend des wahren Friedens und Glücks beginnen. Doch all jene, die sich dem Aufbau der neuen Ordnung widersetzen, werden erbarmungslos verfolgt und ausgerottet werden. Wir sind die Legaten, wir sind die Zukunft.

Kalasar, Legat des wahren Gottes, im Jahr 70 des neuen Zeitalters


Willkommen in Eredane, einer traurigen, einer leidenden, einer sterbenden Welt. Einer Welt, in der eine Mutter erschlagen werden kann, weil sie ihrem Kind Lieder oder Geschichten vorträgt, die sie bereits von ihrer Mutter oder Großmutter hörte. Einer Welt, in der jeder, der die „Güte und Weisheit“ der neuen Herren nicht anerkennt und eine eigene Meinung vertreten möchte, zu Tode gehetzt, bei lebendigem Leib von den Ungeheuern der Legaten zerrissen wird oder auf der Folterbank endet. Einer Welt, in der die bösartige Rasse der Orks absolute Macht über das Leben der Menschen ausüben kann, ohne Kontrolle, ohne Rechenschaft. Eine Welt, in der Menschen sich gegenseitig an die Häscher der Macht verraten, für ein Stück Brot, fürs eigene Überleben oder das ihrer geliebten Angehörigen, oder einfach aus Niedertracht. Eine Welt ohne Hoffnung, ohne Glauben, ohne Zukunft – und eine Welt ohne Helden.
Ragnar, Widerstandskämpfer, hingerichtet im Jahr 70 des dunklen Zeitalters


Willkommen bei Midnight! Einer Welt ohne strahlende und berühmte Helden in schimmernden Rüstungen und prächtigen Waffen. Einer Welt, in der Helden nicht bewundert und geachtet werden, sondern gefürchtet, verachtet und oft genug an die Häschern des Feindes verraten. Einer Welt, in der Helden an Schwertwunden oder einfachen Krankheiten sterben, oder verhungern.
Und dennoch gibt es sie, die Helden von Eredane. Angehörige nicht-menschlicher Völker, die alleine durch ihre Existenz schon als Feinde der neue Ordnung gelten, oder Menschen, die versuchen, eine Familie oder ein Dorf vor der Vernichtung zu retten oder die das alte Wissen weitertragen, für eine Zeit nach dem Schatten. Sie alle riskieren ihr Leben für das Volk und ernten dafür Missgunst, Verrat oder Hass. Sie können auf einige Jahre des Lebens hoffen, in denen sie so viel wie möglich für ihr Volk tun können, ohne das große ganze wirklich verändern zu können. Sie tun es aus der Verzweiflung der Sehenden, aus der Verantwortung der Wissenden oder schlicht aus der Angst vor den Alternativen. Einige wenige Menschen erkennen die Kraft, die im Mut oder Wahnsinn dieser Helden liegt und manche sagen, dass es immer mehr solche Helden gibt.

Willkommen in Eredane, einer Welt, die ihre Helden braucht...
« Letzte Änderung: 22.08.2014, 17:23:09 von Bane of Izrador »

Bane of Izrador

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« Antwort #1 am: 13.08.2014, 12:59:01 »
Hier eine Karte der Region, in der wir spielen (ich gebe zu, es gibt da nicht viel, woran man sich orientiere kann).

« Letzte Änderung: 01.09.2014, 10:17:05 von Bane of Izrador »

Bane of Izrador

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« Antwort #2 am: 22.08.2014, 13:50:52 »
Regierung und Führung im zentralen Erenland

Wir Erenlander waren schon immer ein Freiheitsliebendes Volk. Das haben wir mit unserem Land gemein, und das Wesen das Landes prägte auch unseres. Das war schon immer so, gerade auch bevor der dunkle Herrscher kam. Noch nie beugten wir unser Haupt vor adeligen Herren, noch nie flüchteten wir in Städte aus Stein aus Angst vor der Weite. Wir waren frei, wie lebten frei und wir regierten uns selbst!
Die Dörfer hatten ihren Rat oder einen Ältesten. Sie fragten die Gemeinschaft nach ihren Wünschen und trafen dann die nötigen Entscheidungen.
Als dann der Schatten kam, fürchtete er sich vor dieser Freiheitsliebe. Gleichzeitig fürchtete er sich aber wohl auch, uns einen Gouverneur oder etwas ähnliches vor zusetzen. Und so wurde der Dorfwart geboren. In jedem Dorf musste es nun einen Dorfwart geben, der für Ordnung sorgte, Streitigkeiten schlichtete, Recht sprach und Bestrafungen umsetzte. Um dennoch genug Kontrolle über das Land zu haben, musste jeder Dorfwart sich von registrieren lassen. Anfangs wurde diese Aufgabe von einigen menschlichen Verwaltern übernommen, aber die wurden bald zum Teufel gejagt. Dann übernahmen die Orks diese Aufgabe, was leider sehr viel unangenehmer war.
Heute ist es wieder so, dass einige menschliche Verwalter einmal im Jahr alle Dörfer bereisen und die Dorfwarte bestätigen. Stirbt ein Dorfwart, muss dies sofort per Bote gemeldet werden, und nur das weite Land weiß, wie viele Boten nie ihr Ziel erreichten.
Und obwohl es viele bösartige Schläger in diesem Amt gibt, haben sich in einigen Dörfern über die Jahre ordentliche Männer (manchmal wird sogar von weiblichen Dorfwarten gemunkelt) in diesem Amt durchgesetzt. Allerdings sollte man den Dorfwart nicht zum Feind haben. Es gibt unzählige Geschichten von zurückgewiesenen Dorfwarten, die bald darauf die Familie ihrer Angebeteten hinrichten oder enteignen ließen.

Manche sagen, das bösartige Wesen des dunklen Herrschers bringt die üblen Gesellen in die Ämter, andere sagen, die Dorfwarte sind ein guter Schutz gegen all das Furchtbare, dass über unser Schicksal entscheidet. Wahrscheinlich gibt es in jedem Dorf eine andere Wahrheit.


Ein Ältester aus einem Dorf in den östlichen Ebenen
« Letzte Änderung: 22.08.2014, 17:21:52 von Bane of Izrador »

Bane of Izrador

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« Antwort #3 am: 14.08.2015, 13:26:06 »
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Weidenhof
Weidenhof ist kein richtiges Dorf, sondern eine Ansammlung von fünf wackeligen Gebäuden und einigen Schuppen. Die Gebäude wurden von einer dichten Hecke eingeschlossen, die aber an vielen Stellen niedergebrannt war. Einige große Weiden standen in der Hecke, früher dienten sie wohl zur Stabilisierung des Gestrüpps, aber die Bäume waren nun ebenfalls stark verkohlt und es war zu befürchten, dass die den nächsten starke Wind nicht überstehen würden.
« Letzte Änderung: 14.08.2015, 13:31:32 von Bane of Izrador »