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Autor Thema: Und ich nenne dieses Stück... ABRA KADAVER!  (Gelesen 13424 mal)

Beschreibung: [Uhrwerk 39, Teil 2 ~ In einer Stadt, am Ende der Zeit...]

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Isamu Tanaka

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Und ich nenne dieses Stück... ABRA KADAVER!
« Antwort #240 am: 28.03.2015, 10:03:19 »
Wie fazinierend doch diese Gemälde war. Hier hatte sich jemand besondere Mühe gegeben, gleich ob künstlerisch oder magisch. Kurz fragte sich der Barde, wie das Bild jetzt wohl von außen aussah. Waren sie Teil des Gemäldes oder merkte ein Betrachter die Störung. Doch alleine wollte er nicht zurückgehen.
Bei den Rüstungen angekommen, lauschte Tanaka seinen Begleitern. Er fragte sich, ob die Bolde wirklich so alt waren um den Jabberwocky zu kennen. Das Ding was die letzte Brigarde ausgelöscht hatte. Aber vielleicht hatte Abraham recht, dass er nur Unsinn quasselte, weil er nerlich am Ende war.

Da Tanaka nichts Vorne machen konnte, wartete er hinten und blickte sich immer mal wieder um. Als Lavinia neben ihm auftauchte, fragte er sie „Kannst du nicht da auch helfen? Bei der Suche von Fallen?“

Fallen, Fallen waren bei ihrer ganzen Reise das Stichwort. Ohne eine Falle, ohne den Uhrturm wären sie nicht hier gelandet. Waren sie nun ein Uhrwerk oder nicht?`Erst zuhause würde sich das lösen lassen, doch plötzlich tauchte im Barden ein Gedanke auf. Was wenn diese Falle sehr sehr alt war. So alt wie das letzte Uhrwerk. In den Geschichtsbüchern steht nicht wie sie verschwunden waren, nur das sie plötzlich im Turm verschwunden sind. Im Prinzip das selbe ist ihnen auch passiert. War das alte Uhrwerk auch hier gelandet? Hatte es gegen die selben Monster gekämpft? Ohne aber einen Weg nach Hause zu finden? Nur Fragen und keine Antworten. Vielleicht war es möglich zu Hause etwas mehr darüber zu erfahren, oder dieser Freund konnte antwort geben.
« Letzte Änderung: 28.03.2015, 19:59:07 von Isamu Tanaka »
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Wellby

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« Antwort #241 am: 07.04.2015, 18:20:29 »
Uhrwerk 39


Während Inspektor Haze sich ganz seinem liebsten Hobby nachging und sich dabei nahezu mit den Worten und Quacksalbereien überschlug, aktivierte die geschulte Klerikerin Irene 'Die Faust' Tanner ihre magischen Sinne und richtete diese auf ihre unmittelbare Umgebung. Sie schloss die Augen, flüsterte in Gedanken jene runenhaften Befehlsworte und öffnete daraufhin wieder den Blick, nur um beinahe von dem überwältigendem Kaleidoskop aus Farben und Lichtern geblendet zu werden. Egal wohin sie in den ersten Sekunden des  Zaubers auch ihre Augen richtete - alles strahlte und vibrierte förmlich vor Magie. Es schien ihr, als würde sich die gesamte Brigade in einem einzigen Strudel aus purem, flüssigem Mana befinden!

Währenddessen folgte der Schraubendreher Flinkhand jener Anweisung Irenes' und näherte sich - mehr oder weniger entschlossen - der geschlossenen Türe am gegenüberliegendem Ende. Mit prüfendem Blick tastete er die grobe, ungeschliffene Oberfläche des Kaltsteines ab. Beinahe wäre er in seinen wirren Berechnungen und Realitätsfloskeln zu dem finalen Entschluss gekommen, unversehrt den Türknauf ergreifen zu können- da fiel im plötzlich die nahezu perfekt getarnte Leitungsvorrichtung auf, welche nahe der Schwelle, direkt am Rahmen des Durchganges verborgen, entlang lief. Die Diebin Lavinia hatte sich derweil über ihn gebeugt und die Sicherung ebenfalls erblickt; sie deutete darauf und gemeinsam schmiedeten die beiden in kurzen Gesten einen einfachen wie perfiden Plan, diese 'Alarmschnur' unschädlich zu machen.

Irenes Zauberblick klärte sich zusehends. Mittlerweile erkannte sie die vereinzelten Umrisse der jeweiligen Brigadiere und beobachtete mithilfe ihres 'Entdecken-Zaubers' aufmerksam ihren eigenen Handrücken. Das unvergleichliche Symbol des Uhrturms prangerte dort in hellem, strahlendem Grün und offenbarte tiefe Verästelungen unter ihrer Hautoberfläche, welche an unzähligen Stellen in ihr Körper-eigenes Adernsystem überging.[1]

Lavinia hatte mit einer Haarnadel gerade die Leitung unterbrochen und den Fluss somit, zumindest in den Augen des Bold-Ingenieurs, abgekapselt - da zückte Flinkhand auch schon seinen Universalschlüssel und durchtrennte die Falle knapp oberhalb ihrer zierlichen Hand.

Einen Augenblick lang veränderte sich überhaupt nichts innerhalb der fabelhaften Gemäldelandschaft...

... Bis ein Ruck den gesamten, majestätisch bemalenen Untergrund durchfuhr, dieser sich als einzige, riesige Falltür entpuppte und sich unmittelbar, von einem lauten Poltern begleitet, nach unten hin öffnete.[2]
 1. Bitte einen Wahrnehmungswurf, solange du noch unter der Wirkung des 'detect magic' stehst.
 2. Jeder einen Reflexwurf gegen SG 16, um eventuell an den Rüstungsstatuetten / der Tür Halt zu finden. Bitte übernehmt dies auch für eure Lavinia.
« Letzte Änderung: 07.04.2015, 18:45:43 von Wellby »
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Isamu Tanaka

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« Antwort #242 am: 07.04.2015, 20:03:20 »
Das Warten gefiel Tanaka nicht. Ungeduldig wiegte er sich von einen auf das andere Bein. So faszinierend das Bild war, so sicher standen sie gerade auf dem Präsentierteller. Es musste nur irgendwer am Bild vorbei gehen und das war es. Mit dieser Sorge warf er immer wieder einen Blick zurück aus dem Bild.
Der Ruck ließ den Barden verwirrt umherblicken. Was hatten sie nur da vorne gemacht? Mit geweiteten Augen registrierte der junge Barde wie sich der Boden öffnet. Er hatte nicht einmal Zeit zu Schlucken oder zu registrieren wie kalt es ihm Schlagartig wurde. Da sprangen auch schon seine Reflexe an. Mit einen Satz, der dank der Verletzungen und der Verkleidung mehr gewollt als gekonnt aussah, sprang er in Richtung einer der Staturen. Er überlegte nicht einmal ob sie sicher waren, nein sie waren gerade die höchste Erhebung neben seinen Kameraden.[1] Erst als er sich an das kalte Metall der Rüstung klammerte, sah er zu den anderen.

Mit Entsetzen sah er wie Lavinia sich vergeblich an der Tür festhalten zu versuchte.[2] Ihre kleinen Hände, perfekt für das Öffnen von Schlössern, rutschten ohne Halt zu finden am Stein entlang. Sie selbst sah geschockt zum Kobold, während sie in das Loch, was einst der Boden war, hinein fiel. Als sie von der Dunkelheit verschlungen wurde, war nur noch ihr lautes „AAAAAAHHHHHHHHHHHHH“ zu hören.
 1. Rettungswurf 18 gegen 16 -> erfolg
 2. Rettungswurf 13 gegen 16 -> gescheitert
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Abraham Harker

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« Antwort #243 am: 08.04.2015, 09:54:40 »
Nicht zum ersten Mal verliert der Acquisitor den Boden unter den Füßen- und Reflexe, geschärft in einer Umgebung in der jeder Baumstumpf eine Falle einer Kreatur niederer Beweggründe sein kann übernehmen das Handeln. Mit einem geübten Griff hängt er sich an eine der Schildkanten der Rüstungen, gräbt die Finger in den Stein, ganz als würde sein Leben davon abhängen- baumelt nun frei über dem Abgrund, die Waffe immer noch schussbereit in der Hand[1]. Und sah noch, wie Lavinia weniger Glück hat. Murmelt ein kurzes Gebet an die Königin, dass sie ihrer Seele gnädig sein solle. Blickt hinüber zur Tür, zurück in den Gang, sucht nach Möglichkeiten, der Misere zu entkommen.
 1. Reflex 17 gegen 16-> Erfolg
« Letzte Änderung: 08.04.2015, 09:56:30 von Abraham Harker »
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« Antwort #244 am: 09.04.2015, 14:29:00 »
Der Wortschwall der mechanischen Katze trug nicht gerade dazu bei Shalotts Nerven zu beruhigen im gegenteil zur Anspannung und Angst gesellte sich Verwirrung. Die kleine Boldin runzelte die Stirn. Sie glaubte immerhin verstanden zu haben, dass jemand den Uhrturm manipuliert hatte.

... Tick, Tack, Tick, Tack...

Wie auch immer das möglich sein soll und wenn dieser, äh Flagg oder was immer, dazu in der Lage ist, wie soll ich dann fähig sein ihn aufzuhalten?"
"Immer langsam, sie hob abwehrend die Hand um Nivian abzubremsen.

... Tick, Tack, Tick, Tack...

"Ich habe keine Ahnung wer dieser Flagg sein soll oder was ein Chronoscriptor ist, ganz zu schweigen von Geisterpeitschen und einem Grimmen Norier." gleichzeitig rasten ihre Gedanken. "Nivians Angst ist echt und die Brigade hätte den alten berichten nach Tatsächlich  kurz nach aktivierung des Zifferblattes in Erscheinung treten müssen...

... Tick, Tack, Tick, Tack...

"Fangen wir mit dem Chronodingsbums an, wenn ich den warnen soll, dann müssen wir ihn finden, auch wenn ich keine Ahnung habe warum er ausgerechnet mir glauben sollte, ich nehme an Du weist wo wir ihn finden können?"

... Tick, Tack, Tick, Tack...

Erst jetzt regstierte sie auch wirklich ihre Umgebung und die Uhrsache für das laute ticken. Bei ihren Träumen mit ihrer Familiar hatte sich sich sehr bald daran gewöhnt die Umgebung bis auf das jeweils wesentliche  auszublenden. Ihre chronische Neugier hätte es ihr sonst schlicht unmöglich gemacht sich auf das aktuelle Thema von Nivans Lektion zu konzentrieren.
"Sag mal wo sind wir hier eigentlich? Ist das hier der Uhrturm oder blos ein Traumbild davon?"
« Letzte Änderung: 13.04.2015, 14:43:31 von Lady Shalott Holestone »

Wellby

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« Antwort #245 am: 10.04.2015, 16:57:16 »
Schnell und unverhofft schnappte die grausame Falle zu. Das Öffnen der Dielen und dem daraus resultierenden, sprichwörtlichen 'Verlieren des Fußbodens' konnten nur die Wenigsten von ihnen instinktiv entgegentreten. Gerade eben dachten Flinkhand und Lavinia noch, sie würden den Türmechanismus überlistet haben - schon stürzten sie hinab in den Schlund, welcher durch ihre törichte Fehlinterpretation beschworen wurde... Gleichzeitig war es zweifelsfrei der geringen Größe seines Volkes zuzuschreiben, dass der selbsternannte Inspektor Haze nicht mehr rechtzeitig eine der Rüstungsstatuetten an der Seite jenes Ganges erreichen konnte. Der mehrmals geflickte, überdimensionierte Hut wirbelte kühn durch die Luft, als sein Besitzer plötzlich von der Bildfläche verschwunden war.


Abraham, Irene & Isamu Tanaka


Scharf biss das kantige Metall der antiken Rüstungsstatuetten in ihre Handflächen. Ihr körpereigenes Gewicht zerrte schwer an den schmerzenden Muskeln und ließ sie daran erinnern, durch welche Hölle sie bereits gegangen waren. Doch sie hatten es geschafft - Die Klerikerin Irene, der Acquisitor Abraham und der Schauspieler Tanaka baumelten über einem schwindelerregend tiefen Abgrund, innerhalb des 'begehbaren Bildes', dessen Boden nun von undurchdringlicher, lichtloser Schwärze erfüllt war. Der 'Eingang' des tückischen Gemäldes befand sich südlich ihrer leidlichen Situation; etwa zwanzig Meter haltlose Tiefe spannte sich dazwischen. Die Steintür lag weit näher - nur wenige Meter trennten die drei Brigadiere von jenem geschlossenen Durchgang. Allerdings war nach wie vor ungewiss, ob der Schraubendreher es zuvor tatsächlich geschafft hatte, das Schloss mitsamt seines Universalwerkzeuges zu öffnen.


Gebrüder Bold & Lavinia Crankrats


Eiskalte Luft peitschte ihnen entgegen, als die beiden Brüder samt Lavinia im freien Fall nach unten stürzten. Finsternis umhüllte sie; ihre drei übrigen Gefährten schrumpften in Sekundenbruchteilen zu fernen Lichtpunkten, bevor die alles umfassende Schwärze auch den Rest von ihnen eroberte und somit den letzten Fleck Farbe aus ihrer Wahrnehmung löschte. Unwissend, was das Schicksal nun für sie bereit hielt, konnten die Drei während der schieren Unendlichkeit, die der Sturz gefühlt dauerte, nur Mutmaßen, was für eine Art von Tod sie am Boden des finsteren Loches wohl aus diesem grausamen Alptraum befreien würde.

Die Antwort kam - zu ihrer kollektiven Überraschung - zweifelsfrei schneller, als sie es am Ende erwartet hätten.

Mit lautem Platschen[1] schmetterten die unglücklichen Brigadiere durch die Oberfläche eines unterirdischen Wasserreservoirs und tauchten(bereits zum zweiten Mal an diesem schicksalhaften Tag) tief in die nüchternen Fluten ein. Es dauerte einen weiteren zögerlichen Augenblick, bis sie realisierten... Dass sie unversehrt und noch am Leben waren.[2]
 1. @Irene, Tana&Abraham - Wahrnehmung gegen SG 20, um das Geräusch des Platschers zu hören.
 2. Flinkhand hat im Fall seinen Universalschlüssel verloren. Hazes Hut ist ebenfalls in der Dunkelheit verschollen.
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Wellby

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« Antwort #246 am: 10.04.2015, 17:21:18 »
Lady Shalott Holestone


... Tick, Tack, Tick, Tack...


Die Fragen der jungen Hexe schienen das magische Geschöpf im ersten Augenblick sichtlich zu verwirren. Die Katze legte ihren außergewöhnlichen, filigran geschliffenen Messingkopf leicht zur Seite blickte der Koboldin erst verdutzt entgegen; bevor sie den Zusammenhang der einzelnen Worte erst begann zu verstehen und ihr plötzlich klar wurde, dass all die Begriffe, Eigennamen und Symbole für Shalott völlig fremd wirken mussten. Die Uhrwerkskatze blickte nach unten und begutachtete das gigantische Ziffernblatt, als würde sie dieses gerade erst selbst entdecken, nachdem ihre Freundin sie mit der letzten Frage darauf hingewiesen hatte.

... Tick, Tack, Tick, Tack...

"Ich... Ehh... Achso das." Ihre Pfote berührte einen der mehrere Meter langen, marmorenen Zeiger mit einem dumpfen, metallischen Klang. Nivian nickte. "Du hast den Uhrturm der Ewigkeit richtig erkannt! Ja - allerdings stimmt weder die eine Annahme noch die andere. Das hier ist weder ein bloßes Traumbild, noch befinden wir uns gerade tatsächlich auf dem Turm selbst. Versteh mich nicht falsch! Schön wäre es! Das- Das würde uns wohl einiges an Ärger ersparen... Aber nein." Die Katze erhob sich und begann langsam den riesigen Pfeil entlang zu schlendern. "Dies hier ist in der Realität deines Unterbewusstseins eine sinnbildliche Reaktion auf meine einhergehende Besorgnis. Dein Herz spürt mich, wie meines dich- So fühlst du auch meine Angst und gibst ihr dieses Bild, noch bevor ich diese überhaupt ausgesprochen habe... Verstehst du? Gnomixfux' Zypreii Prinzip: Etwas reagiert auf Etwas, gleich dem Bezug, auf welcher die Beziehung basiert. Träume sind gefiltertes Unterbewusstsein. Ich - als deine Familiar - befinde mich in deinem Kopf, also spürst du... - Was rede ich da überhaupt umher?!" Sie blieb abrupt stehen und wandte sich zurück an Shalott. "Wir - Wir müssen handeln! Der Chronoskriptor... Er ist der Patron und filtert die Macht des NORIAs durch seinen Körper in diese Welt! Er ist der Schlüssel - das GRIM NORIA ist das Schloss. Verstehst du? Der Chronoskriptor ist eine Person und in seiner Existenz an das NORIA gebunden. Er kann uns helfen... Aber er muss wissen, dass seine Brigade noch existiert! Sie sind nicht verschollen; gestorben oder Schlimmeres. Sie sind da draußen und irren wahrscheinlich gerade durch Raum und Zeit!" Sie hüpfte rasch zurück zu Shalott und setzte sich; die Vorderpfoten in die Höhe gestreckt. "Er kann den Turm nicht mehr verlassen, nachdem die Symbiose eingegangen wurde. Er ist im Uhrturm! Wir beide müssen sofort zum Turm! Jetzt gleich!"
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Flinkhand

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« Antwort #247 am: 10.04.2015, 21:53:46 »
Prustend kam Flinkhand aus dem Wasser hoch. Kurz testet er die Wasserhöhe. Er erkennt Lavinia und seinen Bruder.  Besorgt fragt er: "Seid ihr OK?" Dann fàllt sein Blick auf seine leere Hand. "Mist , der Schlüssel. "
Suchend schaut er sich um.[1]
 1. Wahrnehmung: 29, nat. 20

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« Antwort #248 am: 11.04.2015, 03:42:46 »
Auch wenn Irene Tanner damit gerechnet hatte, dass dieser Gang von Magie durchzogen war, war sie trotzdem überrascht und schloss augenblicklich wieder die Augen, bevor sie noch von diesem Anblick geblendet wurde. Hier waren mächtige Zauber notwendig gewesen, um diesen Gang zu erschaffen und das sagte einiges über denjenigen aus, der für dessen Bau verantwortlich gewesen war. Hoffentlich würden sie ihm nicht begegnen. Denn auch wenn sie den Kampf liebte, so war sie nicht dumm und kämpfte gegen Wesen, die ihr eindeutig überlegen sein würden. Die Vorstellung hatte einen gewissen Reiz aber der Überlebenswille übernahm bei diesem Thema dann doch die Führung.
Was sie allerdings irritierte, war das Symbol des Uhrturms auf ihrem Handrücken, welches grünlich leuchtete. Das es magischen Ursprungs war, hatte sie geahnt aber wieso ging es in ihre Adern über? Was hatte es damit auf sich? Neugierig betrachtete die Klerikerin das Symbol und die davon ausgehenden, grünlichen Verästelungen.[1]

Doch lange konnte sie sich nicht mit diesem Thema beschäftigen. Von einem auf den anderen Moment öffnete sich der Boden unter ihren Füßen und gab den Blick auf einen gähnenden Abgrund frei. Jahrelange Bandenkämpfe und blutige Schlägereien in den Abgründen und dreckigen Gassen Downtowns mochten der Grund dafür sein, dass sie schnell genug reagierte und mit einem Sprung eine der Rüstungsstatuen am Rande des Gangs erreichte. Dort baumelnd hörte sie ein charakteristisches Platschen[2] und ihr wurde klar, wo der Rest der Brigade gelandet sein musste. Zumindest waren sie nicht tot. Garantiert nicht in Sicherheit aber noch am Leben.
Was sollten sie jetzt tun? Irene wusste, dass sie vermutlich nicht lange überleben würden, wenn sie auf weitere Trollocs oder andere Kreaturen dieser Welt trafen. Zumindest nicht ohne die Hilfe der Faust und Abraham. Lavinia konnte sich sicherlich wehren aber die Bolde waren hoffnungslos.
"Sie sind ins Wasser gefallen. Wenn wir Pech haben, sind sie durch den Aufprall ohnmächtig geworden und ertrinken gerade aber ich denke, sie werden den Sturz überlebt haben." Sie versuchte sich etwas an der Rüstung hochzuziehen und einen besseren Halt zu finden, der sie nicht so sehr belastete.[3] "Wir müssen weitergehen. Wir können es uns nicht leisten, ihnen zu helfen. Unsere Aufgabe ist wichtiger und es bleibt keine Zeit mehr." fasste sie einen Entschluss. Den Rest im Stich zu lassen behagte ihr nicht aber was sollten sie tun? Freiwillig nach unten springen und all diese Probleme und Kämpfe noch einmal durchstehen? In der kurzen Zeit, die ihnen noch blieb? Sie hatten Glück gehabt und es war fraglich, ob sie das noch einmal haben würden. Nein. Die Faust war sich sicher. Sie mussten weitergehen und die Mission zu einem Abschluss bringen. Vielleicht hatten sie Glück und die Position der restlichen Brigadiere war unwichtig, wenn der Zauber zur Rückkehr - oder wie der Freund Wellbys das auch immer zustande bringen wollte - gesprochen wurde.
 1. Wahrnehmung 16
 2. Wahrnehmung 23
 3. Falls nötig: Klettern 11, Akrobatik 14

Wellby

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« Antwort #249 am: 12.04.2015, 12:09:03 »
Flinkhand

Der Kobold tat sich sichtlich schwer, in der alles umfassenden Finsternis überhaupt etwas auszumachen. Er erkannte tatsächlich Lavinia, welche nahe seiner Position gerade aus den unbestimmten Tiefen auftauchte. "Paahh!" prustete sie und spuckte Wasser und Blut; scheinbar hatte sie sich durch den Aufprall auf die Zunge gebissen. "Tana?? Haze?? Wo seit ihr?! Ich kann nichts sehen... VERFLUCHT!!" rief sie und versuchte, ihren geschundenen Körper mit strampelnden Bewegungen an der Oberfläche zu halten.

Der Schraubendreher sah sich sofort nach seinem verlorenen Werkzeug um... Und sah in etwa ein Meter Entfernung, schwach aufsteigende Luftblasen. Vielleicht war der Universalschlüssel dort untergegangen?[1] Plötzlich drang etwas gänzlich anderes an seine spitzen Ohren. Ihm war, als hätte er ein gleitendes, schabendes Geräusch vernommen... Als wäre etwas langsam und vorsichtig - nicht allzu weit entfernt - in das Wasser eingetaucht.


Irene Tanner


In dem Augenblick, als die Klerikerin der Eisernen gerade versuchte, sich einen Reim auf das magische Symbol auf ihrem Handrücken zu machen - öffnete sich der Boden und die Falle schnappte zu. Sie riss ihren Kopf herum, um im Sturz Halt zu finden und erkannte dabei deutlich, wie die Diebin Lavinia hinab fiel. Doch ihr 'Entdecken Zauber' ward noch nicht gänzlich abgeklungen; weswegen sie mehr den Umriss der Frau erkannte,  welchen das Unterbewusstsein instinktiv ihrer Gefährtin zuordnete. Sie sah deutlich das grünlich-leuchtende Symbol auf ihrem Handrücken; als dieser verzweifelt nach dem Türknauf griff. Doch da war noch etwas anderes... Ein dünnes, scharlachrotes Leuchten schien von ihrem Herzen auszugehen und sich von dort aus in das gesamte Nervensystem auszubreiten. So schnell diese Erkenntnis auch kam: Einen Lidschlag später ward Lavinia auch schon im geöffneten Schlund verschwunden.

Nun hing sie an der Seite des Acquisitors und Tanakas an jenen Rüstungsstatuetten und versuchte, ihre schmerzenden Arme zu entlasten, indem sie mit ihren Beinen vergeblich nach Halt tastete. Immer wieder rutschten ihre abgenutzten, von Knochenstaub und Schlamm übersäten, Stiefel an den Statuen ab... Und ihr Gewicht zerrte weiterhin an ihrer schwindenden Stärke.[2]
 1. Schwimmen gegen SG 14, um danach zu tauchen.
 2. Bitte von Tanaka, Abraham und Irene einen Konstitutionswurf gegen SG 10; sonst fatigued
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Isamu Tanaka

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« Antwort #250 am: 12.04.2015, 22:54:37 »
Mit zusammengebissenen Zähnen baumelte Tanaka an der Statur. Das Metall schnutt sich in seine Hände. So abgelenkt hörte er vom Wasser nichts.[1] Doch er glaubte Irene. Was blieb ihm auch anderes übrig? Als die Faust ihre Entscheidung verkündete, blickte er die Frau kurz an und dann wieder in die Tiefen. Zweifel stiegen in ihm auf, denn er wollte nicht fallen. Selbst mit der Gewissheit in Wasser zu Springen, gefiel ihm die Idee nicht.

„LAVINIA, FLINKHAND, HAZE. WIR SIND HIER OBEN UND VERSUCHEN DURCH DIE TÜR ZU KOMMEN.“ Brüllte er so laut er konnte in die dunklen Tiefen. Dabei verlor er mit einer Hand den Halt. Wieder übernahmen seinen Reflexe. Er fand neuen halt an der Stur, versuchte gar dabei den Schwung zu nutzen um die Tür zu erreichen, ähnlich wie die Faust.[2]
Dieser Versuch zehrte an seinen Muskeln. Er fühlte ihr brennen, ihre Erschöpfung und das ihm Langsam die Kraft ausging. Doch für den Moment konnte er sich halten.[3]
 1. Wahrnehmung 17 geg 20 -> gescheitert
 2. Akrobatik 20
 3. Konstitutionswurf: 17 geg 10 -> erfolg
« Letzte Änderung: 12.04.2015, 22:54:54 von Isamu Tanaka »
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Flinkhand

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« Antwort #251 am: 14.04.2015, 07:36:11 »
Flinkhand versucht, zu dem Universalschlüssel zu gelangen, jedoch sind seine Versuche erfolglos. Der Schreck sitzt ihm wohl noch zu tief in den Gliedern. Dann hört er das merkwürdige Geräusch und entschließt sich, ein wenig Licht in die Sache zu bringen. Er kramt in seinem Rucksack und holt einen Sonnenstab hervor. Kurz darauf wird es hell in der Grube.

Abraham Harker

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« Antwort #252 am: 14.04.2015, 10:48:01 »
Knurrend klammert sich Harker weiter fest. Die Rüstungsstatuen sind zwar nichts im Vergleich zu vereisten Gletschern, an denen man sich festhalten muss- aber angenehm ist es auch nicht gerade.[1] So versucht er sich langsam auf die Tür zu zubewegen- weniger durch akrobatische Kunststücke, sondern durch gutes, altes Kletterhandwerk, auch wenn das an den Steinen hier keine leichte Aufgabe ist...[2]
 1. Konsti 19- Erfolg
 2. Klettern-Wurf nur 10...
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« Antwort #253 am: 15.04.2015, 02:45:50 »
Auch wenn es anstrengend war, sich an den scharfen Rüstungstatuen festzuhalten, so gab Irene nicht auf und verstärkte den Versuch nur noch, sich einen besseren Halt zu verschaffen und letztendlich die Tür zu erreichen.[1] So kurz vor dem Ziel durfte sie nicht aufgeben. Sie waren nur noch wenige Meter von der Tür entfernt, welche sie weiterbringen würde und jetzt in die Tiefen zu fallen, würde all ihre bisherigen Anstrengungen zunichte machen. Sie hatte schon schlimmeres durchgestanden und würde auch diese Herausforderung meistern.
Irene erinnerte sich an das rote Leuchten, dass von Lavinias Herz ausgegangen war, doch auch wenn sie das Gefühl hatte, dass es eine nicht unwichtige Rolle spielte - schließlich ging von ihrem eigenen Herzen kein solches Licht aus - konnte sie sich jetzt nicht darum kümmern. Vermutlich konnte sie sowieso nichts daran ändern - selbst wenn sie ins Wasser springen und sich zu dem Rest der Gruppe begeben würde.
Also tat sie das Einzige, was in dieser Situation weiterhalf. Sie kletterte weiter in Richtung Tür und versuchte ihre Mission zu erfüllen.[2]
 1. Konstitutionswurf 16
 2. Klettern 22
« Letzte Änderung: 15.04.2015, 02:47:06 von Irene "Baywatch / Die Faust / Adlerauge" Tanner »

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« Antwort #254 am: 16.04.2015, 16:49:01 »
"Arghh!!! Oh!!!", stöhnte Haze auf. "Mein Hut! MEIN HUT!", rief er prustend. Hundepadelnd versuchte er, sich über Wasser zu haltend. Er sah sich nach links und nach rechts um. Wo war sein Bruder? Wo war Lavinia? Wo war SEIN HUT?

"IRENE, LASS UNS HIER ZURÜCK UND DU BIST KEIN BISSCHEN BESSER ALS RAZHAN! ICH WERDE ALLEN ERZÄHLEN, WAS DU FÜR EINEN MIESEN CHARAKTER HAST. SOLANGE ICH LEBE! DAS SCHWÖRE ICH DIR!", brüllte er das Loch empor.
« Letzte Änderung: 16.04.2015, 16:50:40 von Inspektor Haze, "der Alpha Pinguin" »
Der kluge Kämpfer zwingt seinem Gegner seinen Willen auf, doch er läßt nicht zu, daß der Gegner ihm den seinen aufzwingt. - Sun Tse

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