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Autor Thema: Thron der Nacht - Dunkle Grenze  (Gelesen 21762 mal)

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Aunrae Vytharia

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #15 am: 01.09.2014, 20:12:49 »
Die Unterhaltung verlief doch schneller als gedacht, was Aunrae auch Recht war. Denn das, was gleich auf sie zukommen würde, nagte gewiss mehr an ihren Nerven als die potenziell gefährliche Baronin.

"Keine weiteren Fragen, Baronin. Mit Eurer Erlaubnis ziehen wir uns für eine Besprechung zurück."
Noch einmal verbeugte sich die Drow und gab ihren Geschwistern einen Wink, sofern keine Einwände kamen. Mit gemächlichen Schritten steuerte sie anschließend die privaten Zimmer an. Bevor sie mit dieser Zesstra sprachen, war es klug sich zunächst einig zu werden. Eine leidige Herausforderung bei sieben so unterschiedlichen Geschwistern, aber eine unvermeindliche Aufgabe. Solange sie von der verhältnismäßigen Sicherheit ihrer Gastgeberin profitieren konnten, hatte sie vor gute Arbeit zu leisten.
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| Initiative: +7 | Wahrnehmung: +7 | Besondere Wahrnehmung: Darkvision
RK: 14 | Berührung: 14 | Auf dem falschen Fuß: 10 | Rettungswürfe:  Zähigkeit +1 | Reflex +1 | Willen +2

Johann ir'Aldath

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #16 am: 02.09.2014, 08:41:55 »
Nachdem die Audienz beendet war verließ Zhadiira als Letzte den Raum. Sie achtete stets darauf ihren Schwestern den Rücken frei zu halten. Mit gemächlichen Schritten folgte sie der Gruppe wobei sie ihre Umgebung nie aus den Augen ließ, etwas was jede Drow frühzeitig lernte.

In ihrem Zimmer angekommen nimmt Zhadiira Platz und wartet darauf, das Aunrae das Gespräch eröffnet. Hätte sie es getan wäre es wohl unüblich gewesen. Dachte sie doch gerne alles genau durch was sie sagte. So war es Zhadiira, die als Erste das Wort ergriff.

"Ich würde vorschlagen, dass Navun und Molvaran vorneweg den Weg auskundschaften, nicht das wir auf Unanehmlichkeiten stoßen, die sich vermeiden lassen. Kronmyr kann vielleicht einmal Training der Soldaten teilnehmen, damit wir wissen mit was für Material wir rechenen können. Genauso sollten wir versuchen soviel über die Stadt rauszufinden bevor wir aufbrechen. Es kann nur von Vorteil sein, Nizrin das wäre deine Aufgabe.", bewusst verteilte sie keine Aufgaben an ihre Schwestern, waren sie doch älter als sie selbst.

Kronmyr Vytharia

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #17 am: 02.09.2014, 12:59:44 »
"Ich werde sie schleifen bis sie die Diamanten sind, mit denen wir die Gnome zermalmen werden. Ich werde aus Roheisen kalten Stahl schmieden. Ich werde sie trainieren bis sie nachts blind einem Gnom den Schädel mit bloßen Händen zertrümmern und dabei noch ihren Spaß haben- und ich werde sie lehren, was es heißt in unseren Diensten sterben zu dürfen!"

Die Vorfreude darauf, die Übungen der Soldaten übernehmen zu dürfen, steht Kronmyr ins Gesicht geschrieben- und die Aussicht, dabei die Schwachen gleich auszusieben schwingt deutlich hörbar in seinen Worten mit, während er den Knauf des Bastardschwertes versonnen streichelt und sich vorstellt, wie die Klinge blutige Ernte unter den Gnomen hält.
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| Initiative: +3 | Wahrnehmung: +2 | Besondere Wahrnehmung: Darkvision
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Molvaran Vytharia

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« Antwort #18 am: 03.09.2014, 11:37:06 »
Molvaran war überrascht, dass Kronmyr sich ohne große Diskussion diesem Plan anschloss. Allerdings bekam er ja so auch, was er wollte. Die Möglichkeit, die Soldaten zu drangsalieren und anschließend die Snirfneblin zu töten. Nachdem Kronmyr gesprochen hatte wartete Molvaran noch einen Moment, dann trat er vor und nickte Zhadiira zu. "Wie immer ist euer Vorschlag sehr klug. Natürlich werde ich meine Aufgabe erfüllen." In seiner Stimme lag keinerlei Ironie oder Häme. Er war der geeignete Kandidat und Navun der einzig richtige Begleiter. Allerdings dachte er noch an einen weiteren der Sieben, den Zhadiira ebenfalls eingeplant hatte. Die Älteste wartete scheinbar auf die verschiedenen Vorschläge, um am Ende eine Entscheidung zu treffen. Also sprach er weiter. "Lasst uns einen Blick auf die Karte werfen. Ich schlage vor, dass wir alle zum Sammelplatz reisen. Dort können wir dann entscheiden, wie weit wir als Gruppe weiter reisen können. Das letzte Stücke sollten Navun, Nizrin und ich alleine gehen, bis zum Posten vordringen und die entsprechenden Informationen besorgen. Wir sollten keinen der Sieben alleine losschicken."
« Letzte Änderung: 03.09.2014, 13:27:38 von Molvaran »
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| Initiative: +5 | Wahrnehmung: +9 | Darkvision:180 ft.  detect magic (dauerhaft)
RK: 18 | Berührung: 16 | Auf dem falschen Fuß: 12 | Rettungswürfe:  Zähigkeit +3 | Reflex +7 | Willen +3

Nizrin Vytharia

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #19 am: 03.09.2014, 15:46:31 »
Nizrin hatte sich mit leeren Höflichkeitsfloskeln von der Baronin verabschiedet, ehe er und seine Geschwister gemeinsam das Gemach von Aunrae aufsuchten, welche als Älteste über das größte Zimmer verfügte, während Nizrin nur über eine bescheidene Kammer verfügte. Der junge Drowzauberer ließ sich in einem Sessel nieder und schenkte den Vorschlägen seiner Schwestern ein Nicken, während er bei Kronmyrs Worten wieder unmerklich die Augen verdrehte.

Als Molvaran ihn gezielt erwähnte mischte sich Nirzin kurz ein "Ich glaube meine geehrte Schwester sprach davon, dass ich vor unserem Aufbruch Erkundigungen über die Gnomenstadt einhole. Ich bin keineswegs so gut darin in der Finsternis von Azathyr herumzuschleichen wie du Bruder. Zugegebenermaßen ist mein Wissen über Fasturvalt äußerst bescheiden, bisher habe ich dieser Ansiedlung kaum Beachtung geschenkt. Aber ich werde gern so viel in Erfahrung bringen wie es mir möglich ist. Je mehr wir wissen, desto besser können wir uns vorbereiten." wobei er seiner Schwester erneut ein Nicken schenkt, ehe er auch Aunrae noch einmal anblickt.
« Letzte Änderung: 03.09.2014, 15:46:54 von Nizrin Vytharia »
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| Initiative: +3 | Wahrnehmung: +2 | Besonderes: Dunkelsicht
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Navun'Ylahc Vytharia

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« Antwort #20 am: 04.09.2014, 14:00:20 »
Der Plan nahm schneller Form an, als Navun'Ylahc es vermutet hätte. Obwohl die Geschwister in den letzten Wochen insgesamt eher wenig miteinander zu tun hatten, schien es zumindest im Moment keine größeren Streitigkeiten zu geben.
Ähnlich wie Kronmyr, konnte auch er eine gewisse Vorfreude nicht verbergen. Die Aussicht, in ihm bis dato unbekannte Bereiche des Unterreichs vorzustoßen, sie zu entdecken und die Wesen dort zu... prüfen, gefiel ihm mehr als nur ein wenig. Leicht heiser klingend, erhebt dann auch der Druide das Wort.
"Molvaran, ich denke es wäre besser, wir kundschaften nur zu zweit die Höhlen und Pfade aus. Nichts gegen dich Bruder..." Navun'Ylahc lässt den Blick zu Nizrin schweifen. "... aber du sagst es ja selber: Dafür bist du eher nicht geeignet. Die Svirfnebli werden in Schichten arbeiten, das heißt unser Ziel muss es sein anzugreifen, wenn sie am wenigsten kampfbereit sind. Außerdem müssen wir den besten Weg in die Minensiedlung finden - nicht nur für uns, sondern vor allem für unsere Truppen."
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10 / 10
| Initiative: +5 | Wahrnehmung: +11 | Besondere Wahrnehmung: Darkvision
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Aunrae Vytharia

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #21 am: 04.09.2014, 21:59:33 »
Aunrae ließ sich in lockerer Pose auf einer Sitzgelegenheit nieder und stützte ihr Kinn auf, während sie den Vorschlägen der Jüngeren lauschte. Sie war keine forsche Persönlichkeit, die immerzu das Wort an sich reißen musste. Im Grunde war sie stattdessen zufrieden zu sehen, das ihre Geschwister ihren Kopf zu gebrauchen wussten. So blieb weniger Arbeit an ihr hängen.

"Halten wir fest...Eine Truppeninspektion, durchgeführt von Kronmyr. Nizrin fällt die Aufgabe zu, Erkundigungen über die Stadt einzuholen, während Navun und Molvaran den Weg auskundschaften. Soweit, so gut. Die Baronin hat uns bereits vor der Magie dieser kleinen Wichte gewarnt. Das werden wir bei unserer Planung berücksichtigen müssen. Welche Rollen wollen meine lieben Schwestern übernehmen? Und...Wie führen wir den Angriff aus? Wir sollten Verluste tunlichst vermeiden, um die Stadt in Kontrolle bringen zu können. Ein offener Angriff kommt daher nicht in Frage. Eine Belagerung wollen wir ebenfalls nicht riskieren. Ihre Streitkräfte müssen schnell und heimlich fallen, jeglicher Kampfeswillen soll im Keim erstickt werden. Das heißt, wir müssen rasch den Fürsten in unsere Gewalt bringen und die Bevölkerung zur Kapitulation zwingen."
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Molvaran Vytharia

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #22 am: 05.09.2014, 18:52:20 »
Molvaran war nicht der Stratege unter den Geschwistern, aber er hatte sich den Plan der Baronin angeschaut. Also meldete er sich noch einmal zu Wort. "Einer der schmalen Pfade führt bis nahezu an die Stadt heran. Vielleicht können wir auf diesem Weg ungesehen mit einem kleinen Stoßtrupp bis zur Stadt gelangen, einen Weg hinein finden und von Innen das Tor öffnen. Wenn dies gelingt, können die von außen hinzukommenden Soldaten sich um die Verteidiger kümmern und wir können den Baron finden und erledigen. Wenn wir seinen blutigen Kopf von einem Turm der Stadt werfen, werden die Überlebenden Snirfneblin ihre Waffen strecken. Wir müssen noch überlegen, wie wir den "Gnomenbann" sinnvoll einsetzen können. Die Substanz schützt uns vor den magischen Fähigkeiten der Gnome, die Blind- oder Taubheit verursachen können. Für die Gnome ist der Trank giftig. Allerdings werden wir vermutlich nicht genug bekommen, um die Brunnen der Stadt damit zu vergiften. Die Lieferung von den Duergar muss aber in Empfang genommen und die Substanz verteilt werden." Molvaran beließ es bei dieser allgemeinen Aussage, wusste er doch, dass er nicht in der Position war, Aufgaben an die Schwestern zu verteilen.
« Letzte Änderung: 05.09.2014, 20:34:32 von Molvaran »
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Jhul'une

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #23 am: 06.09.2014, 16:03:11 »
"Der Schlachtplan wird erst stehen, wenn wir das Gelände genau kennen. Ihre Magie macht die widerwärtigen Wichte nicht ungefährlich, aber ihr Blut wird in ihren Adern gefrieren, wenn sie erst realisieren, dass wir in ihre Stadt eingedrungen sind. Roter Saft wird aus ihren Körpern entweichen und Sklaven werden die Baron befriedigen. Ihr lebloser Anführer wird ihnen klar machen, wer diese Region beherrscht." Lange genug hatte sich Jhul'une die Vorschläge der Geschwister anhören müssen. Diese träumten von einem Sieg ohne den steinigen Weg der Arbeit. Doch Lolth sah anderes für sie vor.
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Johann ir'Aldath

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #24 am: 07.09.2014, 14:23:00 »
Keine ihre Schwestern schien wirklich daran interessiert zu sein einen wirklichen Plan aufzustellen. Aber es entsprach weniger ihrer Natur. Zhadiira versuchte eher alles unter Kontrolle zu halten.
"Kronmyr du wirst nicht mehr als einen oder zwei der Soldaten ins Jenseits befördern, selbst wenn es mehr verdient haben sollten. Sie sind immer noch nützlich und wenn es nur sei um ein paar Pfeile zu fangen, um andere einen Durchbruch zu ermöglichen."

Sie schaute ihrem ältesten Bruder direkt in die Augen. Er neigte zu einem Ausmaß der Grausamkeit der weit jenseits von jeder Vernunft war und entsprechend früh gestoppt werden musste, sollte es die Lage erfordern.
"Vielleicht sollten wir noch mit der Unterführerin der Armee sprechen und genau in Erfahrung bringen wie lange es dauert die Truppen zu verlegen und Kronmyr den entsprechenden Zutritt zu gewährleisten."

Pestbeule

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #25 am: 10.09.2014, 23:00:08 »
Nachdem die Sieben sich über das weitere Vorgehen abgesprochen hatten, machten sie sich auf um die Truppen zu inspizieren welche ihne Baronin Satha zur Verfügung stellte und insbesondere um mit der Truppenführerin zu sprechen. Schnell finden sie diese im Dornengarten, der vor langer Zeit von einer Drowadligen unter enormen Einsatz von Gold, Magie und Sklavenblut geschaffen wurde und bis heute bestand hatte - ein Relikt aus besseren Zeiten, als der Außenposten noch bedeutungsvoll war. Ein dunkelelfischer Künstler formte die Stalagmiten der Höhle zu einem schaurig schön anzusehenden Meisterwerk aus verdrehten und rasiermesserscharfen Steindornen, verziert mit Runen des Abgrunds und religiösen Symbolen der einzigen und wahren Göttin der Drow - Lolth. Auf anderen der umgewandelten Tropfsteine zeigen kunstvolle Steinschnitzarbeiten die Feinde der Dunkelelfen wie sie auf den Dornen aufgespießt werden und qualvoll zugrunde gehen. Eine feindliche Armee welche diesen Garten zwangsläufig durchqueren musste um zum Festungsturm von Vothys vorzudringen würde hier eine blutige Überraschung erleben, denn wenn man das Terrain des Gartens nicht kannte war es wirklich gefährlich hier hindurch zu eilen oder gar zu stürmen.

Die Drowarmee hatte sich auf einem relativ stalagmitenfreien Bereich hinter dem schwarzen Eisentor gesammelt und war nicht gerade ein beeindruckender Anblick. Sie bestand zum Großteil aus Drow-Männern, welche einen heruntergekommenen und verzweifelten Eindruck machten. Die Drowfrau welche gerade die Truppen inspizierte musste wohl Zesstra T´orgh sein. Sie trug ihre langen weißen Haare hinten zu einem Zopf zusammengebunden. Ihre Klinge, welche von der Form an die Hakenarme einer Sichelschrecke erinnerte, lag locker auf ihrer Schulter. Auf ihrem großen Schild prangte eine stilisierte Spinne. Als die Sieben an sie herantraten, verneigte sie sich gebührend vor den Geschwistern, insbesondere den Frauen.


"Seid gegrüßt. Ich habe Eure Ankunft bereits erwartet. Die Armee von Vothys ist abmarschbereit. Die Vorräte welche wir mit uns führen reichen für rund 45 Wachzyklen." Der sarkastische Unterton mit dem sie das Wort Armee aussprach war nicht zu überhören. "Die meisten sind Ausgestoßene, Verbannte und anderer Abschaum aus der Wohnhöhle der Gemeinen. Viele davon zwangsrekrutiert. Aber das Beste was wir haben - man könnte sagen fast alles was wir in Vothys haben. Wie lauten Eure Befehle?"

« Letzte Änderung: 10.09.2014, 23:01:00 von Pestbeule »
To Walk Apart From House And Queen Is To Walk Into The Grave

Johann ir'Aldath

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #26 am: 11.09.2014, 19:28:32 »
Verächtlich schaute Zhadiira sich 'ihre' Truppen an. Abschaum, Gesindel kaum besser als fünf richtig ausgebildete Soldaten, von Spezialisten gar nicht so sprechen. Wahrscheinlich war die Aufgabe, die ihnen übertragen wurde doch deutlich schwieriger als sie sich das vorgestellt hatte.
Als sie einen Blick zu Kronmyr zurückwarf sah sie seine Augen vor Mordlust glitzern, wahrscheinlich war er gedanklich schon dabei einige der 'Soldaten' fein säuberlich zu zerlegen, wohl eher alle, so wie sie ihn kannte. Selbst das schien nur ein wenig bedeutender Verlust zu sein. Sie hoffte nur, dass die Streitkräfte der Gnome in einem ähnlich schlechten Zustand waren. Wenigstens schien der Truppenführerin bewusst zu sein, was für einen erbämlichen Haufen sie da befehligte.

"Wahrscheinlich ist es besser, wenn diese Maden sofort losmarschieren, wobei wahrscheinlich sowieso nur die Hälfte die Reise überlebt.", Zhadiira sprach zu niemand bestimmten. Ernüchtert schüttelte sie den Kopf; Lolth schien sie zu prüfen. Sie durften nicht versagen.

Kronmyr Vytharia

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #27 am: 11.09.2014, 19:36:07 »
"Aufgepasst ihr Maden! Ich erwarte nur eines von euch..." Blutgierige Mordlust blitzte in den Augen des Kämpfers, während seine Finger mit dem Griff seines treuen Schwertes spielten. "Den Sieg! Ich erwarte das jeder von euch sich bewusst ist dass ich schlimmere Dinge mit euch anstellen kann als die Gnome! Jeder von euch der stirbt wird von mir ewige Qualen erleiden! Jeder von euch der verletzt wird wird danach solange büßen dass sein ganzer Tagesverlauf darin besteht zu bereuen das ihr versagt habt! Ich will das ihr in den Kampf zieht als gäbe es nichts wichtiges- denn ich erwarte von euch nicht weniger als dass es für euch nichts Wichtigeres gibt ihr elenden Menschensöhne! Ich toleriere kein Versagen- und ich habe mehr Kenntnisse darüber, euch ewige Qualen zuzufügen als jeder von euch sich in seinem erbärmlichen Leben vorgestellt hat!" Nicht einen Moment wich das Lächeln aus Kronmyrs Gesicht. Blutdurst flackerte darin auf- und er hoffte nur, dass ihm jemand widerspricht. Und er genoß den feinen Geruch nach Urin, der sich in die Luft gemischt hatte- jemand hatte sich eingepinkelt. Nicht nur einer.
« Letzte Änderung: 11.09.2014, 19:48:08 von Kronmyr Vytharia »
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Pestbeule

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #28 am: 11.09.2014, 20:28:09 »
In der Tat zeigten die Worte von Kronmyr schnell Wirkung bei den eingeschüchterten Drow. Spielte er doch einen der Hauptmotivatoren der Dunkelelfen an. Furcht. Nicht viele Drow waren sich dessen bewusst und noch weniger gaben es zu - aber jeden Tag führten die meisten Drow ein Leben in Todesangst. Sie fürchteten das ihre Vorgesetzten ihrem Leben ein Ende bereiteten, sie fürchten sich davor das ihre Untergebenen sie verraten können, sie hatten Angst davor ihren Stand zu verlieren und sie fürchten sich davor den Zorn der Lolth oder ihrer Diener auf sich zu ziehen. Diesen erbärmlichen Gestalten, den Verbannten und Flüchtigen - auch Dobluth genannt in der Sprache der Drow, blieb im Moment nicht viel mehr als ihr Leben und ihre mageren Besitztümer und so spielte er genau die richtigen Töne, wie ein Harfenspieler auf seinem Musikinstrument um ihre Furcht vor dem Versagen und dessen Konsequenzen zu entfachen. Wie sagte ein altes dunkelelfisches Sprichwort: Furcht ist so stark wie Stahl. Niemand wagte es es dem jungen Drowadligen zu widersprechen. Sie wagten es nicht einmal zu sprechen ohne direkt dazu aufgefordert zu werden und hielten ihren Blick gesenkt, wie es sich für einen Drow mit niederem Rang gebührte.
« Letzte Änderung: 11.09.2014, 20:54:32 von Pestbeule »
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Nizrin Vytharia

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #29 am: 12.09.2014, 01:57:51 »
Nach der kurzen Besprechung folgte Nizrin seinen Geschwistern zur Inspektion der versammelten Truppen. Anfangs noch hochmütig und erfreut über das Kommando, zeigte er sich bei Ansicht der einhundert Männer desillusioniert. Warum hatte er überhaupt mit etwas anderem gerechnet? Wie sollte die Baronin von Vothys auch eine veritable Armee aufbieten?

Es blieb zu hoffen, dass es Kronmyr gelingen würde aus diesem Haufen noch eine verwendbare Miliz zu formen. Wenn er seine Ansprache so betrachtete, würde ihm dies sicher gelingen, vorher würde er aber die Hälfte der Männer umbringen. Zudem dürfte die Zeit kaum ausreichen um einen wirklichen Unterschied zu machen, so oder so war die Miliz ohnehin schlecht gerüstet und bewaffne, daran ließ sich wenig ändern.

Als Zaadhira davon sprach sofort aufzubrechen schaute er noch einmal zu Aunrae. Als Älteste hoffte er auf ein Machtwort von ihr. "Schwester möchtet ihr, dass ich noch Erkundigungen über Fasturvalt einhole? Oder sprecht ihr euch auch lieber für einen zügigen Abmarsch aus." fragte er noch hinterher.
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