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Autor Thema: Thron der Nacht - Dunkle Grenze  (Gelesen 21763 mal)

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Pestbeule

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« am: 06.08.2014, 00:52:12 »

Das Unterreich. Seine Bewohner haben dem riesigen Labyrinth unter Toril zahlreiche Namen gegeben: Die Lichtlosen Lande, Die Ewige Nacht, Das Reich der Spinne, Har`oloth oder eben einfach Das Unterreich. Wie vergrabene Edelsteine liegen in diesen Tunneln und Höhlen jenes unterirdischen Reiches geheime Städte verborgen. Als Juwel würden die meisten Drow den Außenposten von Vothys jedoch in den kühnsten Träumen nicht bezeichnen – auch wenn ihn, wie jedes dunkelelfische Bauwerk, eine tödliche Schönheit erfüllt. In Vothys zu leben bedeutet für die Drow der Stadt Taaryssia einen Abstieg auf der sozialen Leiter. Weit entfernt von der Heimat, im äußersten Grenzgebiet wurde diese Festung vor Jahrhunderten errichtet um den Eingang zum tieferen Azathyr – der Grube von Hezzarian – vor Eindringlingen der Oberwelt zu bewachen. Nachdem seismische Aktivitäten der Erdwunde alle Eingänge von der Oberwelt in den Pilzurwald verschlossen hatte versank der Außenposten immer mehr in Nichtigkeit und Vergessenheit bei der herrschenden Elite der Drowstadt. Heute wird der Wachturm von Vothys gerne dafür verwendet unliebsame Adelige zu verbannen welche zu gute Verbindungen besitzen um sie einfach hinrichten zu lassen. Dort fristen sie ein Leben isoliert von den Gesellschaft und den Ränkespielen der Hauptstadt.

Eben eine solch unliebsame Adelige – Baronin Satha zu Vothys – wurde vor einigen Wochen zu eurer neuen Herrin. Nach einer geglückten riskanten Flucht aus eurer Heimat Taaryssia – nachdem Spione der Mutter Oberin Vytharia herausgefunden hatten das es eine Verschwörung im Gange war.  Feinde – welche nicht so hoch in der Gunst der Lolth standen, planten die anhaltende Stille der Göttin auszunutzen, um sich ihres alten Rivalen zu entledigen. Haus Vytharia sollte vernichtet werden und kein direktes Familienmitglied dürfte den Angriff überstehen. Die Baronin war nicht gerade Begeistert über eure Ankunft – doch entweder hatte man sie gut bezahlt oder unter Druck gesetzt um euch aufzunehmen. Oder sie hatte ihren ganz eigenen Pläne mit Euch. Wochen gingen ins Land. Nachdem die ersten Wochen vergangen waren ohne das einer von euch ermordet aufgefunden wurde begann sich ein gewisser Alltag einzustellen. Scheinbar wart ihr hier vorerst sicher. So sicher wie man als Drow eben leben konnte in einer lebensfeindlichen Welt wie dem Unterreich und einer grausamen Gesellschaft wie die der Drow.

Doch dann wurdet ihr ein zweites Mal zur Baronin vorgeladen seit eurer Ankunft. Die letzte Audienz mit Herrin Satha war als sie euch darüber in Kenntnis setzte das Haus Vytharian gefallen war. War das eine Falle? Hatte sie es sich anders überlegt? Oder machte sie vielleicht gemeinsame Sache mit euren Feinden um euch nun gegen eine fürstliche Belohnung ans Messer zu liefern? Eure Anwesenheit machte sie nervös – das hatten die feinfühligeren der Siebenlinge schnell bei ihrer Ankunft gemerkt und den anderen Geschwistern mitgeteilt.
Erneut empfing sie euch in ihrem Audienzsaal - einer Halle aus schwarzem und blutrotem Stein - in welchem ihr Thron stand. Auf diesem saß aufreizend Baronin Satha, in kaum mehr gekleidet als einem meisterlichen und sicherlich verzaubertem Kettenpanzer der Dunkelelfen aus glänzendem Feenstahl oder auch Mithral genannt. Lasziv hatte sie ihre nackten, anmutigen und anährend perfekten weiblichen Beine über Kreuz geschlagen, welche nur von ihren hohen Stiefeln bedeckt wurden. Ihr üppiges weißes Haar bildete einen perfekten Kontrast zu ihrer schwarzen Haut und fiel - gezähmt von einem magischen Kopfschmuck (wie die Mehrlinge schon bemerkt hatten dank ihrer angeborenen Gaben) - wie ein Schleier über ihre Schultern. Wie die Siebenlinge wusste war die Baronin zwar eine gläubige Lolthanhängerin - jedoch gehörte sie nicht dem Klerus der Spinnenkönigin an und man munkelte das sie eine Kämpferin war welche sich ebensogut auf ihre Magie als auch ihren Stahl verlassen konnte. Außer der Baronin war der Waffenmeister von Vothys anwesend: Hauptmann Tethyr Quoll - ein Drowveteran der  hier in Vothys unter den Gemeinen aufgewachsen war und sich seinen derzeitigen militärischen Rang verdient hatte, indem er jeden kaltblütig beseitigt hatte der ihm im Wege stand. Wenn man berücksichtige das der Drow bereits seit 170 Jahren die gleiche Position ausübte sprach das Bände über sein Können, seinen Spürsinn und seine Ruchlosigkeit.  Flankiert wurde die Baronin von 2 Leibwachen in voller Rüstung und einem purpurnen Piwafwi. Ihre Bewaffnung bestand aus gefährlich gezackten Glefen. Die anderen anwesenden Drow waren vernachlässigbare Speichellecker aus dem familiären Umfeld der Baronin, welche ihre Herrin ins Exil begleitet hatten.



Die Baronin hatte sich nicht lange mit Höflichkeiten aufgehalten und tat schnell den Grund eurer Audienz kund: "Seid gegrüßt Emporkömmlinge. Ich hoffe Euer Aufenthalt in dem prächtigsten Außenposten des Reiches hat euch bisher wohl gefallen und ihr seid mit eurer Unterbringung zufrieden!" Ein Hauch von Sarkasmus trof in ihrer Stimme und es war klar das die Frage eher rhetorischer Natur denn ohne lange auf eine Antwort zu warten oder auf eine mögliche Antwort einzugehen fuhr die Baronin fort: "Wie ihr wisst befindet sich nicht unweit von hier eine Minensiedlung der Svirnebli. Fasturvalt. Die Tiefengnome haben zwei Dinge welche ich begehre: Stein und Sklaven. Ihr werdet diese Siedlung für mich einnehmen.  Ich habe eine Armee aus einhundert Drowkriegern zusammengestellt und ich stelle sie unter eure Befehlsgewalt. Das sollten mehr als genug Soldaten sein um die armseligen Verteidigungsanlagen der Gnome hinwegzufegen. Was diese Angelegenheit noch besser macht, ihr Anführer, Fürst Geirni ist ein Einfaltspinsel der glaubt er könne uns mit Verträgen und Beschwichtigungen davon abhalten. Dies mag bei dem ehemaligen Herren von Vothys funktioniert haben. Doch nicht unter meinem Kommando. Ich werde diesen jämmerlichen Außenposten zu neuem Ruhm erheben. Und Ihr Sieben erhaltet von mir die einmalige Gelegenheit euch zu beweisen. Doch meine Großzügigkeit ist hier längst nicht an ihrem Ende angelangt. Ich habe Geschenke für euch..." Auf eine Geste der Baronin hin trat ein namenloser männlicher Diener vor der eine mit Spinnenseide ausgeschlagene Kiste vor sich trug. Ein weitere Diener öffnete den Deckel und offenbarte seinen Inhalt. Rubinartige Edelsteine und Phiolen sowie einige Steintiegel. "Dies sind Feuerjuwelen. Wenn man sie zerbricht beschwören sie ein niederes Elementarwesen von der Feuerebene unter Eurer Kontrolle für eine kurze Zeit. Oder ihr könnt sie als Fallen platzieren. Aunrae wurde bereits unterrichtet wie diese anzuwenden sind. Bei den Phiolen handelt es sich um Heiltränke, welche eure Wunden schließen um eure Rückkehr bei bester Gesundheit zu gewährleisten. Und die Tiegel enthalten einige Dosen Schlafgift. Ihr seht also, es liegt mir viel an Eurem Wohlergehen und noch mehr an eurem Erfolg meine treuen Untergebenen. Die Truppen sind bereits mobilisiert worden und bereit jeden Moment loszuziehen. Nur eine Sache fehlt noch. Um Euren Erfolg nicht dem Zufall zu überlassen habe ich eine beträchtliche Menge Gnomenbann von den Duergar erworben. Die Lieferung wird in etwa zwei Wochen eintreffen - in einer abgelegenen Höhle nicht unweit des Sammelpunktes der Armee. Ganz in der Nähe des Dunklen Pfades."

Der Blick mit dem sie die Sieben bedachte ließ erkennen das sie kein Versagen duldete. "Gibt es noch etwas was ihr wissen wollt vor Eurer Abreise?"

« Letzte Änderung: 23.08.2014, 17:08:12 von Pestbeule »
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Johann ir'Aldath

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #1 am: 24.08.2014, 15:11:00 »
Zhadiira war sofort nervös geworden als sie und ihre Geschwister erneut zur Baronin gerufen wurde. Zwar hatte sie so gut es ging ihre Aufregung zu verstecken doch sie war sich sicher, dass wenigstens ihre Schwester Jhul'une etwas davon gemerkt hatte. Sie war nicht leicht hinter das Licht zu führen und durchschaute ihren Gegenüber relativ schnell. Innerlich war sie froh, dass sie nicht die volle Verantwortung für ihre Familie und damit auch für ihre Rache auf ihren Schultern trug, sie war sich nur allzu bewusst, dass sie für viele Drows ein offenes Buch war, obwohl es den Vorteil hatte prinzipiell unterschätzt zu werden. Zumeist führte es auch dazu, dass ihre kämpferischen Fähigkeiten unterschätzt wurden, was ein großer Fehler war.

So stand sie in zweiter Reihe, leicht versetzt zu ihren beiden älteren Schwestern, und hörte den Worten der Baronin zu. Immer wieder glitten ihre Blicke zu den Wachen und sie suchte Anzeichen auf einen Angriff, aber keiner der Wachen bewegte sich. Als die Baronin länger erzählte, wurde jedoch schnell klar, dass es sich wohl nicht um einen Hinterhalt handelte sondern über einen Auftrag, trotzdem ließ Zhadiiras Aufmerksamkeit keine Sekunde nach.
Zhadiira änderte kaum hörbar ihr Gewicht, als die Baronin ihre Ansprache geendet hatte. Jhul'une gab ihr mit einem Fingerzeichen zu verstehen, dass es in Ordnung war, wenn sie das Wort ergriff.
"Es ist uns eine Ehre, dass ihr uns für eine solch bedeutende Mission in Betracht zieht. Gibt es genaue Aufzeichnungen über Fasturvalt, Karten? Karten der Umgebung? Wer führt die Truppen an? Wer ist die Kontaktperson für unsere Truppen?", fragte sie und verbeugte sich leicht.
« Letzte Änderung: 24.08.2014, 15:11:32 von Zhadiira Vytharia »

Jhul'une

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #2 am: 24.08.2014, 21:37:57 »
Nichts war gefährlicher für einen Drow als Unaufmerksamkeit. Feinde lauerten überall auch in der Abgeschiedenheit Vothys. Jhul'une Vytharia wäre gerne in Taaryssia geblieben, aber die Anweisungen der Mutter Oberin waren eindeutig gewesen. Die Nachricht über die Vernichtung aller anderer Mitglieder des Hauses war ein Schlag ins Gesicht einer treuen Anhängerin der Spinnengöttin. Doch Jhul'une sah auch das Zeichen der Gunst: Alle Sieben waren noch am Leben und wenn es nach ihr ginge, dann blieb das auch so.

Die Einladung der Baronin kam überraschend und die Inqusitorin war gewarnt. Die Anwesenheit des Waffenmeisters machte die Stärke der Herrscherin über diesen Aussenposten deutlich. Jhul'une wusste, wie tief sie ihr Haupt neigen musste. Baron Satha war keine Klerikerin der Lolth, aber immerhin die Befehlsgewalt an diesem abgeschiedenen Ort.

Geduldig lauschte sie den Worten der Baronin: Ein Auftrag. Eine Mission. Es war eine Chance, aber auch eine Gefahr. 100 Drowkrieger konnten schnell die nutzlosen Verteidigungsanlagen der Gnome überrennen, aber sie könnten sich auch gegen ihre Anführer wenden.

Jhul'une bestätigte die Annahme des Auftrages mit einem Kopfnicken. Sie trat nach vorne und nahm die Kiste von dem Diener in Empfang. Als sie wieder in der Reihe stand erhob sie kurz die Stimme: "Nur eine Frage: Soll an Fürst Geirni ein Exempel statuiert werden oder sollen wir ihn euch als Geschenk bringen?"
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Molvaran Vytharia

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« Antwort #3 am: 25.08.2014, 09:01:24 »
Molvaran begann gerade, sich mit der neuen Situation zu arrangieren, als der Ruf zur Baronin kam. Und es gab eigentlich nur zwei Möglichkeiten, was das zu bedeuten hatte: entweder sollten sie dem Schicksal ihres Hauses nachfolgen, oder aber die Baronin wollte testen, was es mit den Sieben auf sich hatte. Nun, er wusste, dass sie es erfahren würden.
Er folgte seinen Geschwistern zur Audienz und wusste, wo sein Platz war. Hinten, im Schatten und still. Also stand er dort, beobachtete die Anwesenden und ihre Reaktionen und lauschte auf die gesagten Dinge und versuchte eine Idee von den ungesagten zu erhaschen.

Als er den Auftrag vernahm, dachte er an die Karte, die er von dieser Region gesehen hatte. Über die geheimen Pfade würden sie problemlos bis an die Stadt der Svirfnebli heran kommen. Dennoch konnte sich Molvaran nicht recht vorstellen, dass die Gnome so töricht waren, ihre Stadt nicht gegen so einen Fall zu sichern. Sie wussten schließlich, wer ihre Nachbarn waren. Aber das würden sie noch später ausführlich an einem anderen Ort besprechen können.
« Letzte Änderung: 25.08.2014, 09:05:49 von Molvaran »
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Kronmyr Vytharia

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #4 am: 25.08.2014, 09:17:14 »
Kronmyr stellte sich immer noch vor, was passieren würde wenn die Baronin sich entscheiden würde sie doch gleich hinrichten zu lassen. Wie die beiden Gleventräger vorstürmten, er ihnen begegnete, der süße Gesang der Klingen ertönen würde, wie die Luft von einem befreienden Aroma von Blut und Sterben erfüllt werden würde, wie er in Schmerz und Ekstase durch ihre Reihen schreiten würde und das Sterben und Sterben lassen wie eine alles umspannende perfete Symphonie durch die Hallen schallen würde, wie ein Freudengesang des Leides sich verbreiten würde, und inmitten dessen er- mit dem Schwert in der Hand und der Magie im Herzen.

Die Baronin tat nichts dergleichen. Also stand er da- in der zweiten Reihe, mit einem zufriedenen Lächeln ob der wunderschönen Tagträume, die Hand am Schwert, in der Hoffnung, seine Schwestern würden doch noch den ersehnten Befehl geben- den Befehl zum Angriff, zum Auftakt des Tanzes. Nur widerwillig hört er zu- horchte erst auf, als es um Kampf und Krieg geht. Stellte sich vor, wie er die Köpfe der Gnome einen nach dem Anderen langsam unter seinen Stiefeln zu feinem rotem Staub zermahlen würde- und sein Lächeln wird breiter, auch wenn die Aussicht, sein geliebtes Blutvergießen mit anderen Kriegern zu teilen ihm missfällt.

"Ehrwürdige Baronin, Hohe Schwestern..." setzt er mit rauer, leiser Stimme an, gespielt unterwürfig- aber nicht gewohnt zu sprechen. "Wie viele Gnome sollen es sein, das Eure Weisheit es erfordert dass wir Sieben es nicht alleine in einem blutigen Tanz zu Lolths Ehren vollbringen können die kleinen Narren zur Räson zu bringen, sondern unser blutiges Spiel mit anderen Kriegern zu teilen gezwungen werden? Sein Kopf bleibt geneigt, und der Gesichtsausdruck demütig, vermag er doch nicht die Vorfreude auf das liebevolle Spiel zwischen seinem Schwert und dem Blut der Gegner zu verbergen. 
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Nizrin Vytharia

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #5 am: 25.08.2014, 13:53:21 »
Der Ruf der Baronin erfüllte Nizrins Herz sogleich mit Furcht. Während der letzten Audienz mit der Herrin von Vothys, erfuhren die sieben Geschwister von der Zerstörung ihres Hauses. Welche Nachricht würde nun auf sie warten? Würde die Baronin sie nun ausliefern? Waren Häscher eines feindlichen Hauses auf dem Weg nach Vothys?

Doch nichts dergleichen! Nizrin konnte kaum glauben was seine spitzen Ohren da vernahmen. Die Baronin hatte sie für eine Mission von großer Wichtigkeit auserwählt. Doch die Vorfreude wurde bald erneut von Sorge verdrängt, als Nizrins Gedanken zu rasen anfingen. Warum nur hatte sie gerade die sieben noch so jungen und unerfahrenen Emporkömmlinge dafür auserwählt? Ein Test, ganz sicher, ob die Siebenlinge tatsächlich von Lolth begünstigt waren. Doch würde sie für einen simplen Test eine ganze Hundertschaft ihrer Soldaten riskieren?

Zu geeigneter Zeit würde er diese Gedanken gegenüber seinen Geschwistern mitteilen, doch glaubte er seine Schwestern und vor allem Kronmyr würden sich nur zu gerne für jedes Gemetzel zur Verfügung stellen ohne weitere Fragen zu stellen. Doch wie auch immer die Dinge wirklich lagen ... es war eine Chance sich zu beweisen, zu Einfluss zu kommen, womöglich sogar zu den Statthaltern von Fasturvalt zu werden und das Haus Vytharia erneut aufsteigen zu lassen. Um zu gegebener Zeit, vielleicht in zehn, vielleicht in hundert Jahren Rache zu nehmen ...

Nizrin musste seine rasenden Gedanken stoppen, um die Worte der Baronin und seiner Geschwister nicht zu verpassen. Während seine Schwestern kluge und sinnvolle Fragen stellten, bewies Kronmyr erneut nur seinen Blutdurst und seine Ungestümheit. Unmerklich verdrehte Nizrin die Augen ... Kronmyr würde es noch fertig bringen, dass die Baronin sie tatsächlich allein auf ein Selbstmordkommando schickte.

Und so schickte er schnell eine Frage hinterher, auf dass Kronmyrs Worte vielleicht übergangen würden "Ehrwürdige Baronin. Steine und Sklaven sagtet ihr. Gehe ich recht in der Annahme, dass wir die Gnome also in Ketten legen und fortan in ihren eigenen Minen schuften lassen sollen?" Jhul'une hatte sich bereits nach dem Schicksal des Fürsten erkundigt, Kronmyr jedoch würde es fertig bringen jeden einzelnen Gnom von Fasturvalt abzustechen, so dass die Siebenlinge am Ende noch selbst mit der Spitzhacke in der Hand Steine schlagen müssten.
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Navun'Ylahc Vytharia

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« Antwort #6 am: 26.08.2014, 12:09:55 »
Die Wochen nach der Kunde über das Schicksal ihres Hauses, hatte Navun'Ylahc größtenteils in den Höhlen und Gängen des nahen Unterreichs verbracht, immer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen und unbekanntem Wissen über diese feindliche, aber zähmbare Welt.

Als die Baronin die Siebenlinge zu sich befahl, hatte er mit vielem gerechnet: Ihrer Exekution, ihrem Exil, oder vielleicht einem Himmelfahrtskommando in irgendeine gottverlassene Höhle des Pilzwaldes. Doch was die Baronin ihnen dann mitteilte, machte ihn noch skeptischer. Sie sollten einen Angriff ausführen auf eine Minensiedlung der Svirfnebli und als Bonus sollte es zudem noch hundert Soldaten und magische Gegenstände geben. Gezielt stellte sich Navun'Ylahc mit nach vorne. Herrin Satha sollte ihn sehen können, auch wenn er nicht vorhatte, seine Stimme zu erheben.

Während seine Brüder und Schwestern Fragen stellten, ließ sich Navun'Ylahc das ganze nochmal auf der Zunge zergehen und musste unwillkürlich lächeln. Sah die Baronin das ganze als ein Test ihrer Fähigkeiten an, um zu sehen, wie begünstigt und versiert die Siebenlinge wirklich waren? Doch soviel plötzliche Großzügigkeit einer herrischen Drow, die die Ankunft der Siebenlinge ganz und gar nicht mit Freude zur Kenntnis genommen hatte, ließen Navun'Ylahc's Muskeln anspannen. Still beobachtete er seine Umgebung, darauf gefasst, jederzeit handeln zu können, ehe er überlegte, sich doch noch zu Wort zu melden. Aber nein, seine Aufgabe war es nicht, Fragen an die Baronin zu stellen. Das hatten seine Geschwister bereits zu genüge getan und für den unwahrscheinlichen Fall, dass das ganze hier tatsächlich nur eine großzüige Möglichkeit für sie darstellte, ihr Können unter Beweis zu stellen, wollte er die Baronin nicht gleich mit ständigem Gequatsche wie von Kleinkindern belästigen.

Und sollte es doch noch mehr als ein paar Haken an der Sache geben, so würde Navun'Ylahc dafür sorgen, dass das hübsches Antlitz der Baronin irgendwann mit einem Armbrustbolzen verziert würde.
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Aunrae Vytharia

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« Antwort #7 am: 27.08.2014, 22:07:32 »
Aunrae war die Ruhe selbst und selbst vor der Baronin und ihrem bewaffneten Gefolge zu stehen dämpfte ihre Entspannung nicht sonderlich. Leben und Tod lagen so nahe beieinander, das keines von beiden eine große Rolle spielte. Sie teilte die anerzogene Paranoia nicht und bevorzugte es, sich um sinnvollere Dinge Gedanken zu machen. Davon jedoch abgesehen bezweifelte sie, das sie jetzt und hier in Gefahr waren. Wenn sie es Recht bedachte, war diese 'Verbannung' in gewisser Weise auch als angenehm zu betrachten. Ihre Studien ließen wenig Zeit für kindische Ränkespiele und hier waren sie weitab vom Schuss. Mit einer angemessenen Verbeugung begrüßte sie ihre Gastgeberin mit einem verhaltenen Lächeln. Die scharfen Augen wanderten mahnend über ihre Geschwister, um ihrem Beispiel Folge zu leisten. Auch wenn die Älteste mit leicht zerzausten Haaren und einer gar biederen, für ihre Art ungewohnt verhüllende Gewandung ihre Aufwartung machte, wusste sie doch um die Wichtigkeit von Etikette. Dankenswerterweise kam die Baronin gleich zum Punkt. Sie betreute sie samt ihren Geschwistern für eine bescheidene Aufgabe. Ein paar Sklaven zurechtstutzen. Kaum der Rede wert.

"Ehrenwerte Baronin. Ich richte Euch auch im Namen meiner übereifrigen Geschwister meinen Dank für Eure Unterschützung aus und begrüße die Gelegenheit auf ein wenig Abwechslung. Wir werden Eurer verantwortungsvollen Aufgabe zu Eurer vollsten Zufriedenheit ausführen. "
Eine Bemerkung über ihre gegenwärtige Zufriedenheit umging sie bewusst. Auf diese Art dorniger Spitzen wollte sie lieber nicht eingehen. Jul'une und Kronmyr schienen besonders motiviert, diese Aufgabe auf ihre ganz eigene Weise zu lösen. So unterschiedlich waren sie, obgleich sie doch alle der selben Mutter entkamen. Die Älteste hatte bereits ihre eigenen Vorstellungen, wie sie vorgehen würden. Letztlich gönnte sie den Jüngeren aber auch ihr kleinliches Vergnügen. Es lag ihr nicht viel an diesem Unterfangen. Wissen war es, das sie interessierte. Eine Reise vermochte oft den Geist zu erhellen. Immerhin etwas. Bei diesen stumpfsinnigen Gnomen konnte sie sich sicherlich kaum neues Wissen aneignen. Sie vermutete, das ihnen die zweifelte Ehre zuteil wurde, die zu kurz geratenen Sklaven in Zukunft im Auge zu behalten.

"Meine Fragen erübrigen sich anscheinend."
Stellte sie schmunzelnd fest, als ihre Geschwister bereits alles Relevante zur Sprache bringen.

"Eure Geschenke sind großzügig...Sie werden gute Verwendung bei unserem wichtigen Unterfangen finden. " Nickte Aunrae anerkennend und sagte zunächst nichts weiter, damit sich die Baronin den Fragen der Kleinen widmen konnte. 
« Letzte Änderung: 27.08.2014, 22:08:32 von Aunrae Vytharia »
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Pestbeule

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #8 am: 28.08.2014, 04:54:06 »
Die Baronin legte sich in ihrem Thron zurück und ließ ihre zierlichen Finger spielend über die Lehne des Stuhls kreisen als Zhadiira ihre Fragen stellte. „Ja ihr dürft euch glücklich schätzen das ich solch große Erwartung in euch setze. Genaue Aufzeichnungen über Fasturvalt liegen uns leider nicht vor. Es sind mehr als zwei Dekaden vergangen seit der letzte Drow, ein Unterhändler, einen Fuss in die Gnomensiedlung gesetzt hat. Wir können uns also nicht über ihre Verteidigungsanlagen im sicheren sein. Eine Karte des Oberen Azathyrs werdet ihr im Anschluss an dieses Treffen erhalten. Das Kommando über die Truppen liegt selbstverständlich bei euch – ihr könnt eure Befehle an Zesstra T´orgh weitergeben. Sie ist die Ranghöchste Soldatin und wird dafür sorgen das eure Befehle nach euren Wünschen umgesetzt werde.“

Auf Jhul´une´s Frage stahl sich ein bösartiges Lächeln auf das Antlitz der Baronin und ihre weißen Zähne blitzten auf. „Der große und mächtige Fürst Geirni, Sohn des Geiri.“ Wieder ließ ihre Stimme keinen Zweifel aufkommen das die Worte sarkastisch gewählt waren. „Es ist mir gleich was ihr mit diesem Narren tut. Vergiftet ihn. Meuchelt ihn in seinem Schlafgemach, nehmt ihn als Geisel oder bringt ihn als Opfer dar. Tut was ihr für angemessen haltet um die Tiefengnome zu unterjochen.“

Die Worte von Kronmyr zauberten das Lächeln so schnell wie es gekommen war wieder vom Gesicht der Baronin und sie antwortete in einem neutralen Ton: „Unterschätzt nicht die Bösartigkeit und Macht der Tiefengnome. Sie mögen wie bedauernswerte Karikaturen von einem Zwerg wirken, doch verfügen sie über potente Magie. Außerdem ist ihre Zahl zu groß als das ihr sie nach der Eroberung allein unter Kontrolle halten könntet. Wir schätzen das dort etwa 500 Gnome leben. Frauen, Kinder und Greise eingeschlossen.“

Als Nizrin seine Frage hinterher schickte zögerte die Baronin kurz mit der Antwort: „Ihr sprecht das allzu offensichtliche aus. Ganz recht. Die Gnome sollen die Peitsche von unserem Sklavenmeistern spüren. Zu lange hat mein Vorgänger sie in seiner naiven Gutmütigkeit die schon an einer Geisteskrankheit grenzt in unserem Reich gewähren lassen. Sich beschwichtigen lassen in Form von Tributzahlungen und kostbarem Marmor – welcher uns eigentlich schon gehörte. Doch damit ist nun Schluss. Wenn sie so gerne in Minen schuften dürfen sie das nun weiterhin. Unter unserer Aufsicht und dem lieblichen Klang der Peitsche.“

Aunrae, welche sich bis zum Schluss zurück gehalten hatte, erntete für Ihre Danksagungen ein anerkennendes Nicken von Baronin Satha. „Euer Dank ist angekommen doch nicht notwendig. Ich trage gerne dafür Sorge das meine Untergebenen die richtigen Werkzeuge haben um ihre Arbeiten ausführen zu können. Sorgt Ihr nur dafür, Älteste, das diese auch ihrer Verwendung zugeführt werden und dieses Unterfangen gelingt!“

Dann richtete sie sich wieder an die gesamte Gruppe:“Bestehen sonst noch Fragen oder seid ihr bereit in Kürze aufzubrechen?“
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Molvaran Vytharia

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« Antwort #9 am: 28.08.2014, 15:13:37 »
Molvaran war wieder einmal froh, dass nicht Kronmyr der erste der Sieben war. Denn in seiner typischen Arroganz schätzte er alle, die nicht zum Volk der Drow gehörten, als dumm oder lächerlich oder beides ein. Die Baronin schätzte die Lage offensichtlich etwas realistischer ein und er hoffte, dass es seine übrigen Geschwister, besonders Aunrae, ihr gleich tun würden. Allerdings würde Kronmyr vermutlich ein wichtiges Wort bei der Planung ihrer Strategie mitreden, was wiederum zu einer Gefahr für alle werden könnte. Molvarans Gedanken schweiften bereits ab und er begann, über ihre Aufgabe nachzudenken. Gnomenbann von den Duergar, das würde sicherlich hilfreich sein, schützte es sie doch vor den magischen Fähigkeiten der Gnome, die auch bei den Drow Blindheit oder Taubheit verursachen können. Außerdem war es giftig für Gnome, die es tranken. Allerdings würde die Substanz erst in zwei Wochen bereit stehen, während die Drowsoldaten bald abmarschbereit sein würden.
Es würde sicher einige Zeit dauern, 100 Soldaten durch die engen geheimen Tunnel in die Nähe der Stadt der Tiefengnome zu schleusen. Anschließend mussten die Soldaten noch mehrere Tage durch die gewöhnlichen Tunnel marschieren. Als die Baronin von einer Karte sprach, die sie erhalten würden, war er plötzlich wieder aufmerksam. Vielleicht war es eine detailliertere Karte, die es ihnen erlauben würde, besser zu planen. Er hoffte darauf, den Vortrupp führen zu dürfen, der den Weg zur Stadt und mögliche Zugänge auskundschaften konnte.

Nein, er hatte keine Fragen mehr, die hier beantwortet werden würden. Aber für die Sieben gab es nun einiges zu besprechen.
« Letzte Änderung: 28.08.2014, 15:16:30 von Molvaran »
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Kronmyr Vytharia

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #10 am: 29.08.2014, 12:43:53 »
Kronmyr wandt sich leicht bei dem Gedanken, wie er in der Mine stundenlang die Peitsche schwingen durfte und die Gnome wimmernd vor ihm im Staub verreckten wenn er sie weit über ihre Grenzen hinaus schuften ließ, lächelte ob des süßen Massakers dass bei ihrem Aufeinandertreffen anstehen würde, wenn alles nach seinem Plan verließ. Darauf, wie er den Kopf des närrischen Gnomes von seinem Leib trennen würde, ihn auf eine Pike spießen würde, und ihn präsentieren würde, als seine Trophäe. Leise kicherte er.

Er hatte keine weiteren Fragen. Und er brannte darauf, sein Schwert tief in warmem Fleisch liebkosen zu lassen, es neu zu polieren mit warmem Blut. Es schleifen zu lassen an den Knochen der Feinde.
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Jhul'une

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #11 am: 30.08.2014, 11:26:43 »
Jhul'une war zufrieden. Es gab eine Aufgabe und Blut dazu. Die Warnung der Baronin vor der Gefährlichkeit der Tiefengnome kannte die Inquisitorin bereits aus ihrem Kampftraining. Doch es schreckte die Zweitgeborene nicht. Ruhig atmend und abwartend verfolgte sie die Ausführungen. Sie mussten sich besprechen, zu vielstimmig war ihr Chor, das würde noch Probleme bereiten. Doch erstmal wartete ein Marsch durch enge Gänge auf sie, bevor sie es mit der Stadt der erklärten Feinde zu tun bekommen würden.
Leicht knickend und verbeugend dankte, Jhul'une der Baronin für den Auftrag und wartete auf das Zeichen der Erstgeborenen, die erneut zögerte.
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Navun'Ylahc Vytharia

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #12 am: 30.08.2014, 12:19:39 »
Wenigstens spielte die Baronin die Macht der Tiefengnome nicht herunter. Navun'Ylahc war in seiner Zeit alleine im Unterreich auch auf Svirfnebli getroffen und es wäre mehr als vermessen, ihnen jegliches Können und jegliche Kraft abzusprechen. Aber dennoch, für einen Trupp ausgebildeter Drow-Soldaten unter ihrer Führung dürfte das ganze im Normalfall machbar sein - entsprechend umsichtiges Planen und Auskundschaften vorausgesetzt.
Gerade die Tatsache, dass es keine aktuellen Karten der Tiefengnom-Mine gab, könnte eventuell zum Problem werden. Doch all das ließ sich nicht jetzt regeln, sondern erst vor Ort.

Sich ebenfalls leicht verbeugend, erhob Navun'Ylahc zum ersten mal das Wort: "Es wird uns eine Ehre sein."
« Letzte Änderung: 30.08.2014, 12:20:22 von Navun'Ylahc Vytharia »
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Johann ir'Aldath

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #13 am: 30.08.2014, 13:15:32 »
Für Zhadiira war das Gespräch beendet. Sie war ihre Fragen losgeworden und sie waren beantwortet. Sie verbeugte sich leicht: "Es wird uns eine Ehre sein euch zu dienen." - Wohl wissend, dass es für keine Drow eine Ehre war zu dienen, war es doch nur ein Zeichen von mangelnder Kraft und die Unfähigkeit nicht aufzusteigen zu können. Zhadiira hatte es nie sonderlich gestört. Sie hatte sich in ihrem Leben schon oft genug anhören müssen keine echte Drow zu sein. Aber Llolth hatte die Siebenlinge auserwählt und damit auch Zhaddira. Geduldig wartete sie darauf, dass die Audienz beendet wurde.

Molvaran Vytharia

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Thron der Nacht - Dunkle Grenze
« Antwort #14 am: 30.08.2014, 13:40:17 »
Als das Gespräch nun scheinbar beendet war, verbeugte sich auch Molvaran, sagte aber nichts.
TP:
11 / 11
| Initiative: +5 | Wahrnehmung: +9 | Darkvision:180 ft.  detect magic (dauerhaft)
RK: 18 | Berührung: 16 | Auf dem falschen Fuß: 12 | Rettungswürfe:  Zähigkeit +3 | Reflex +7 | Willen +3

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