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Autor Thema: Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall  (Gelesen 17063 mal)

Beschreibung: Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis...

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Luther Engelsnot

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« am: 17.08.2014, 12:58:19 »
Es war einmal vor langer Zeit in einer weit,
weit entfernten Galaxis...


Star Wars

Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall

Die Galaxie befindet sich endlich wieder in
einem Zustand von Stabilität und Ruhe, nachdem die
Klonkriege vor zehn Jahren  ihr Ende gefunden haben und
die Zivilisation unter der starken Hand des Imperiums wieder aufblüht.

Doch auch wenn das Leben für viele
wieder Normalität erreicht hat, kann die starke Hand der
neuen Ordnung für manche zu drücken sein und so gibt es
unzählige Flüchtlinge die ihr Glück auf Planeten weit ab vom Kern suchen.


Auf dem Planeten Dantooine haben
einige dieser Flüchtlinge im Angesicht ihres Schweißes
eine Kolonie  gegründet, um ihr eigenes Fleckchen Erde in
Besitz zu nehmen, aber am Rande der Galaxie ist jede Ruhe trügerisch,
und erst vor wenigen Tagen sind einige Kundschafter spurlos verschwunden...
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Luther Engelsnot

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #1 am: 17.08.2014, 13:14:02 »
Dina, die Sonne von Dantooine, steht hoch am Himmel, als die vier einsamen Gestalten die Ausläufer des hügeligen Graslands einige Stunden von Dantoora entfernt erreichen. Ein jeder der vier hat andere Gründe hier zu sein. Sei es Sorgen wegen eines Mitgliedes der Kolonie, eine Chance sich zu beweisen oder gar etwas finsteres, das Eintreiben von Schulden. Die Hügel verhindern, dass sie eine schnelle Übersicht über die Gegend bekommen, aber sie sind definitiv richtig den Beschreibung der Kolonisten nach. Diese Hügellandschaft war das Ziel der drei Kundschafter Vanrir, Murko und Glupor. Allerdings sind sie seit einigen Tagen verschwunden und die Spur würde schwer sein wiederzufinden. Dennoch mussten sie es tun, denn selbst wenn sie keine Hilfe brauchen, ist die Erkundung des Planeten wichtig und eine willkommene Chance für den ein oder anderen sich zu beweisen. Der Schweiß steht ihnen auf der Stirn von der langen Wanderung[1] und sie müssen als erstes einen Hinweis irgendwo in der Umgebung finden. Ein leichter Wind frischt auf, während sie das Zwitschern einiger Vögel hören.[2]
 1. 2 Strain für alle schon eingetragen
 2. Ihr seid dran. Beschreibt ruhig auch Teile der Gegend, solange es dem obigen nicht widerspricht. Um Hinweise auf den Verbleib zu finden, sind Würfe auf Survival, Perception oder auch andere Fertigkeiten möglich, die euch passend erscheinen. Die Schwierigkeit ist jeweils :swd::swd: + :sws: da die Spur etwas älter ist. Ergebnis könnt ihr mir überlassen oder wenn euch gleich was einfällt, auch gerne mit übernehmen.
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Lura

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #2 am: 17.08.2014, 14:38:21 »
Lura schwitzte im Gegensatz zu ihren Gefährten nicht - das konnte sie als Twi'lek überhaupt nicht. Dafür atmete sie um so schwerer und die Spitzen ihrer Kopfschwänze und ihre Handrücken glühten beinahe vor Hitze, die sie an ihre Umgebung abgab. Für einen Twi'lek war sie durchaus kräftig aber als Frau, die bis vor anderthalb Jahren Luxus gewohnt war - wenn auch in einem Apartment, das noch kleiner war als ihr Haus hier, machten ihr die Anstrengungen zu schaffen.

Rückwirkend war es ziemlich dumm gewesen ihren Blaster in der Schärpe um ihre armlose Tunika zu verstecken - wen sollte es hier draußen schon interessieren. Die Gemeinschaft, in der ihre drei Gefährten lebten und sie selbst kam bis jetzt noch ohne Gesetze aus.

Heute vormittag hatte sie ihr kleines Haus nur kurz verlassen wollen, weil sie von all den Verträgen, die sie studierte, den Preisen und den Datenbanken, die sie nach Möglichkeiten durchforstete eine Pause brauchte. Auf dem Weg zu Fartax, dem inoffiziellen bothanischen Kindergärtner der Siedlung, hatte sie mitbekommen, dass die Kundschafter immer noch nicht zurück waren. Sie fühlte sich ein wenig schuldig wegen Vanrir, den sie dazu ermuntert hatte. Also hatte sie sich der Suche auch gleich selbst angeschlossen; die Suche nach verlorenen Siedlern war wichtiger als ein paar Verträge.

Zumal sie die Weite dieses Landes trotz der Anstrengung genoss. Als sie noch auf Coruscant gelebt hatte, hatte sie diese Welt in ihrer Vielfalt als grenzenlose Unendlichkeit aufgefasst. Erst hier auf Dantooine wurde ihr klar, wie sehr Coruscant eigentlich ein Gefängnis war. Doch jetzt waren einige von ihnen in dieser berauschende Weite verschwunden.

"Einen Augenblick, ich muss abkühlen." sagte sie in gepresstem Ton und setzte sich auf den Stamm eines umgefallenen Baumes von der Art wie sie lose verteilt über der ganzen Ebene standen. "Irgendwelche anderen Spuren?" sagte sie mit Blick auf ihre drei Gefährten. Sie waren schon eine komische Truppe, ein jeder von einer vollkommen anderen Art, getrieben von ganz anderen Instinkten und wünschen. Einer braun, einer rot, einer so Tätowiert, dass sie gar nicht sicher war, was Tätowierung und was Haut war und sie selbst weiß.

Mit ihre Kopfschwänzen signalisierte sie ein leicht gereiztes, sinngemäßes: "Haltet den Schnabel!" (auch wenn es natürlich kein Zeichen ein komplexes Konzept wie 'Schnabel' gab) an diese 'Vögel'. Am Anfang hatte sie die kleinen, geflügelten Tiere, die es so weder auf Coruscant noch auf Ryloth gab gemocht, aber gerade jetzt gingen sie ihr ein wenig auf den Geist. Zugegebenermaßen wäre sie auch beunruhigt, wenn sie keine Vögel hören würde. In letzter Zeit führte sie ab un dzu Selbstgespräche in ihrer Lekkusprache, da es hier niemanden sonst gab, der es verstand.

Sie schaute sich um und hielt nach Spuren Ausschau, konnte aber nichts Auffälliges entdecken. Die einzigen Spuren die sie fand waren akustischer Natur und wiesen auf Vögel hin.
« Letzte Änderung: 17.08.2014, 15:41:10 von Lura »

Agen "Waz" Vresto

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #3 am: 17.08.2014, 17:40:12 »
Hatte die Suche nach dem Späher anzuschließen für die anderen einen eher humanitären Grund, davon ging Waz zumindest aus, war es für ihn eine Befriedigung seiner Neugier. Immerhin war er es gewesen, der den Sender für die Spähtrups konzipiert hatte. Und jetzt sendete einer eben dieser nicht mehr. Die Frage die ihn beschäfftigt hatte war einfach: War es einfach nur ein technisches Versagen? Er hatte ein kurzzeitiges Rauschen gehört, vielleicht waren es auch Störungen magnetischer oder atmosphärischer Natur.

Egal was es war, Waz hatte vor es rauszufinden. Es würde ihm helfen die nächste Generation der Sender zu verbessern. Zwar hieß es, dass Zabrak gut in der freien Wildbahn zurechtkommen, doch Waz hatte sein gesamtes Leben in der Stadt verbracht; wenn man von den letzten Jahren auf Dantooine absah. Wäre Waz jemand der sich für die Schönheit der Natur begeistern könnte, hätte er wohl die Landschaft in sich aufgesogen, so war sein Blick aber streng nach unten gerichtet.

"Hier ist etwas.", teilte er den anderen mit: "Es sind auf jedenfall eindeutig Spuren."[1] Er kniete sich nieder und fuhr mit der Hand über die Spuren. "Verdammt!", fluchte er laut. "Seht ihr das hier?" Das sieht aus wie Blut. Sie laufen parallel zu den Spuren. Er scheint verletzt zu sein."[2]
 1. 1 Erfolgswürfel
 2. 1 Threat
« Letzte Änderung: 17.08.2014, 18:11:26 von Agen "Waz" Vresto »

Neg`ner Sweala

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #4 am: 18.08.2014, 13:10:16 »
Neg´ner nahm den breitkrempigen Hut vom Kopf und wischte sich den Schweiß aus der Stirn, als seine ehemalige Mitarbeiterin Lura um eine Pause bat.
Dann beschattete er mit einer erhobenen Hand seine Augen und starrte angestrengt in die Richtung, in der sie unterwegs waren. Erkennen konnte er trotz seiner guten Augen nur die sie umgebende Natur. Vielleicht lag das auch daran, daß hier irgendwie für ihn alles gleich aussah.
Er setzte den Hut wieder auf, der ihm sein Gesicht wieder in Schatten tauchte. Nur die beiden dunklen Hörner ragten daraus hervor.
Er schnaltzte mit der Zunge und ging in Waz Richtung, der etwas entdeckt hatte.
"Wer von den Dreien scheint verletzt zu sein? Kannst du das feststellen?"
Neg´ner machte sich eigentlich keine wirklichen Sorgen um die drei vermißten Kundschafter. Zum einen waren sie erfahrene Wildniskenner und zum anderen interessierte ihn nur, die Schulden einzutreiben, die ihm zustanden. Im Notfall, wenn Gulpor tot war, würde er einfach die Habe, die er nicht mehr brauchten, verkaufen. Und mit Chance konnte er auch die Ausrüstung bergen, die er ihm verkauft hatte.
Kurz spuckte er aus und fluchte still in sich hinein. Das würde ihn lehren, wieder was auf Pump herauszugeben.
« Letzte Änderung: 18.08.2014, 13:13:55 von Neg`ner Sweala »

Agen "Waz" Vresto

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #5 am: 18.08.2014, 16:48:29 »
Eine lange Zeit betrachtete Waz die Blutspuren: "Ich habe echt keine Ahnung wer hier geblutet hat. Echt keinen Schimmer.", gab er offenherzig zu.
Gerade als er aus der Hocke wieder nach oben kam fiel ihm etwas auf. Das Blut war zu hell. Zumindest zu hell im Vergleich zu der trockenen, aufgeplatzten Erde der Fußspur.

"Das Blut ist jünger als die Fußspur.", murmelte er mehr zu sich selbst. "Mindestens einer muss wieder zurück gegangen sein hier, oder über einen anderen Weg. Dann ist er oder sie ein zweites Mal hier vorbei gekommen. Davon muss die Blutspur stammen und die Blutspur ist nicht alt. Alternativ kann das Blut auch nichts mit der Fußspur zu tun haben, aber das glaub ich nicht."

Waz fühlte sich ein wenig Fehl am Platz. Er sollte in seiner Werkstatt stehen und nicht durch die Landschaft gehen mit kaum mehr als etwas Hoffnung. Er hatte fiel zu wenig Ahnung von der Wildnis und Natur an sich um einen guten Suchtruppteil zu stellen. Aber seine Neugier hatte ihn übermannt und nun stand er hier und konnte genauso gut versuchen das Beste aus der Situation zu machen.

Lura

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #6 am: 18.08.2014, 17:29:24 »
Wie die anderen da eine Spur erkannt haben wollen ist Lura schleierhaft als sie sich anschaut, wie sie auf dem Boden hocken und diskutieren. Allerdings waren die Flecken unverkennbar. "Hm." machte sie und dachte nach. Sie hatte zuvor schon spekuliert, dass sie hier gejagt haben könnten, aber dann müsste es deutlich mehr Blut geben. "Wenn die Blutspur jünger ist als die Fußspuren könnte sie ja auch von etwas anderem stammen."

Das Ganze hatte irgendwie etwas unheimliches. Als würde diese idyllische Landschaft in ihrer relativen Stille ein Geheimnis vor ihnen verbergen und das zwitschern der Vögel und das Rauschen des Windes, die die Stille durchbrachen, war die Stimme ihres Spottes. Die weiße Twi'lek Frau nahm ihren Blaster aus ihrer Schärpe. Der hatte sie die ganze Zeit schon genervt indem er in ihre Seite drückte und jetzt wollte sie ihn in der Hand spüren, auch wenn sie den Finger lang an den Abzug legt und auch nicht entsicherte.

"Hat jemand einen Scanner? Wir sollten eine Probe[1] nehmen. Ansonsten bin ich ausgeruht... von mir aus können wir weiter."
 1. Eine Blutprobe kann in Star Wars auch rein elektronisch genommen und per Funk übertragen werden, siehe Episode 1
« Letzte Änderung: 18.08.2014, 19:00:52 von Lura »

Gazlo-Maa

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #7 am: 19.08.2014, 21:27:21 »
Die massige Gestalt von Gazlo-Maa drängte sich an den drei Kolonisten vorbei und sah sich das Blut an. Er bückte sich und strich mit einem wurstigen Finger über das Blut. Zwischen zwei Fingern zerrieb er die Flüssigkeit und sah zu den anderen auf.
"Ich habe einen Scanner aber leider kann er kein organisches Material analysieren. Trotzdem kann ich erkennen, dass dieses Blut wahrscheinlich zu dem Rodianer gehören muss. Das Blut ihrer Rasse hat eine andere Stoffzusammensetzung und deshalb eine andere Färbung als das der Menschen." Er zögerte einen Moment. "Leider kann ich nicht sagen, wie schwer Murko verletzt ist. Alleine seine Verletzung sollte aber Grund genug für uns sein, uns zu beeilen."
Er nickte den anderen zu, schulterte seinen Rucksack und sah sich genauer in ihrer Umgebung um.

Während er also nach weiteren Hinweisen suchte, gingen die Gedanken des Herglics zu dem Tag, an dem er die freudige Nachricht über diese Aufgabe erhalten hatte. Er konnte sich noch genau daran erinnern, wie er mit einem starken Kater und einem pelzigen Geschmack im Mund aufgewacht war. Es war fast so, als würde sich sein bisheriges Leben auf Dantooine dafür entschuldigen wollen, dass er es zu noch nichts gebracht hatte. Weder hatte er seine Sucht besiegt - wenn auch bekämpft - und als Archäologe hatte er auch noch nicht arbeiten können. Zumindest hatte er die Zusage für diesen Auftrag bekommen, womit er sich endlich beweisen konnte. So würde er endlich zeigen können, dass er mehr als ein bloßer Schläger und Rausschmeißer der Cantina war. Außerdem konnte er so sein Bedürfnis nach Neuem erfüllen. Die Abenteuerlust und seine Neugier war die eine Sache in seinem Leben, die sich mit seiner Sucht messen und diese vielleicht bekämpfen konnte. Er selbst war schon oft daran gescheitert und hatte damit bewiesen, dass er einfach zu schwach war um die Spielsucht zu besiegen.

Vollkommen in seine Gedankenwelt verloren, bemerkte Gazlo-Maa die tiefe Grube vor sich nicht und lief einfach hinein. Die Welt drehte sich für einen Moment und als die Schwärze und die sich drehenden Farben wieder legten, erkannte der Herglic dreckigen Erdboden vor seinem Gesicht. Mit einem gemurmelten "Scheiße verdammte..." richtete er sich wieder auf und klopfte seinen übergroßen Ledermantel ab. Währenddessen versuchte er sich zu orientieren. Er stand in einer etwa drei Meter großen Grube und konnte dadurch sogar darüber hinweg sehen. Er sah sich um und musste schließlich grinsen, als er ein Comlink entdeckte. "Das muss wohl einem der drei Kundschafter gehören..."
« Letzte Änderung: 29.08.2014, 18:15:17 von Luther Engelsnot »

Luther Engelsnot

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #8 am: 19.08.2014, 22:33:55 »
Gazlo-Maa Körper schmerzt immer noch etwas nach dem ungewollten Aufprall in der Grune.[1] Aber immerhin hatte er etwas nützliches gefunden, Neg`ner Sweala macht dies etwas aufmerksamer und auch er schaut sich in der Nähe des Loches nach Spuren um. Denn wenn die Kundschafter in Eile etwas verloren haben, haben sie vielleicht noch mehr verloren oder die Spuren wären wenigstens deutlicher oder geben mehr Hinweise. Aber der Devorianer hat kein Glück, er scheint keinerlei Spuren mehr zu finden.[2] Aber stattdessen erblickt er leicht in den Staub getreten etwas anderes. Ein kleines Datapad[3]. Er hebt es auf und trotz einiger Risse und Beschädigungen scheint es noch zum Teil funktionstüchtig[4]. Neg`ner schaut kurz und es scheint als hätten sie angefangen darauf die Gegend zu kartographieren. Es würden ihnen also vielleicht helfen ihren Weg nachzuverfolgen, wenn die Spur zu keinem Erfolg führt. Doch zu erst klettert Gazlo-Maa aus dem Loch heraus und die ungleiche Gruppe folgt der gefundenen Spur zumindest einige Minuten. Die Hügellandschaft zieht an ihnen vorbei und wird nur selten von einigen Bäumen oder größeren Erhebungen durchzogen. Nach einiger Zeit erstirbt, plötzlich das Vogelgezwitscher, was die Kolonisten vorsichtig macht. Aber dann sehen sie am Horizont auch warum. Ein Zaun aus mehreren Stahlpfosten zwischen denen Energiefelder flackern, erhebt sich in der Ferne. Neg'ner weiß dass dies eines der Sachen ist, welche Gulpor bei ihm besorgt hat. Um ein Lager sicherer gegen Tiere zu machen. Genau diese Tiere umkreisen den Zaun jedoch, aufgestachelt von etwas. Es sind zwei, der ein Meter hohen, Kathhunden[5], welche den Kolonisten schon öfters über den Weg gelaufen sind. Wenn sie nicht provoziert werden, sind sie meist harmlos, aber es scheint als sind sie aufgestachelt, aber immerhin wurden sie noch nicht von ihnen entdeckt.
 1. 2 Strain und 2 Wounds für den kleinen Plumps
 2. Misserfolg beim Wurf
 3. Triumph
 4. 1 Advantage
 5. 
« Letzte Änderung: 19.08.2014, 22:39:39 von Luther Engelsnot »
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Neg`ner Sweala

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« Antwort #9 am: 20.08.2014, 06:21:20 »
Neg´ner begibt sich etwas aus dem Blickfeld der Kathhund und prüft die Windrichtung, damit sein Geruch nicht zu den Tieren hingetragen wird.
"Da hinten sind. Die Kathhund bei dem Energiezaun. Seht ihr die? Ich würde ihnen im Moment nicht zu nahe kommen wollen. Wenn die so aufgebracht sind, sind sie erst recht gefährlich. Wir sollten ein bisschen beobachten. Vielleicht beruhigen sie sich oder wir finden raus, was sie so wild macht."
Vorsichtshalber greift er zu seinem Blaster und zieht diesen hervor.

Agen "Waz" Vresto

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« Antwort #10 am: 20.08.2014, 18:30:22 »
"Blut." flüstert Waz leise, als er mit dern anderen Hand nach seinem Blaster griff. Er will vermeiden, dass die Viecher sie wahrnahmen.

"Wahrscheinlich riechen sie das Blut, vom dem, wer auch immer von ihnen verletzt ist." Er fühlt sich etwas sicherer als er das kalte Metall seiner Waffe in seiner Hand spürt. "Ich denke nicht, dass die Viecher sich beruhigen werden solange sie Blut wittern."

Er hatte seine Entscheidung schon getroffen, sie würden wohl nicht darum rum kommen die Kathhunde zu verscheuchen, oder zu töten, je nachdem. Andererseit möchte er den anderen die Chance geben sich auch zu äußern, im Falle eines Misserfolgs will er nicht wirklich die Schuld tragen.

Lura

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« Antwort #11 am: 20.08.2014, 20:35:30 »
Ein leises, kurzes Summen verrät, dass Lura ihre Waffe entsichert und, die Power-Zelle verbunden und die Kapazitoren geladen werden. Die schlanke Blasterpistole, die mit geschwungenen, verchromten Schalen verkleidet ist und sich ergonomisch in die Hand fügt erwacht zum Leben. Ein wenig besorgt beobachtet sie die Kath-Hunde.

"Ich frage mich, was sich hinter dem Zaun verbirgt... wir sollten das Areal weiträumig umkreisen, um eine Vorstellung von der Größe zu bekommen und den Hunden auszuweichen." Sie hockte sich zunächst einmal hin, stützte die Hand, die den Blaster hielt mit der anderen auf dem Knie ab und schaute sich um. "Wenn wir dort lang gehen müssten wir außer Sicht der Kath-Hunde kommen und haben vielleicht einen besseren Überblick..." Sie deutete in südöstliche Richtung.
« Letzte Änderung: 20.08.2014, 23:28:18 von Lura »

Luther Engelsnot

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« Antwort #12 am: 22.08.2014, 00:29:54 »
Nachdem es keine Einwände gibt und die Kolonisten nichts außer etwas Zeit zu verlieren haben, umrunden sie den Ort des Energiezaunes im großen Bogen, vorbei an einigen Hügeln, die ihnen Sichtschutz geben, bis sie circa in einem 90 Grad Bogen gelaufen sind. Es wird jedoch an ihrer neuen Position schnell klar, dass anscheinend nur ein achteckiges kleines Gebiet damit abgesteckt wurde und sie wohl den Kathhunden nicht völlig entgehen können. Anderseits ist auf diese Entfernung auch schwer großartige Details zu erkennen und sie müssten wohl aktiv werden oder abwarten, bis die Tiere von dannen gezogen sind.
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Neg`ner Sweala

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« Antwort #13 am: 23.08.2014, 06:31:13 »
"So wird das nichts, glaub ich. Wir sind zu viert und das sind nur zwei dreckige Köter. Laßt sie uns über den verfluchten Haufen schießen und nachschauen, ob die blöden Kundschafter hinter dem verdammten Zaun sind!"
Neg´ners Gedult ging langsam zu Ende. Er hatte noch genug in der Kantina zu tun. Dies sollte nur ein kurzer Ausflug sein und jetzt marschierten sie hier einfach nur durch die Gegend.
Er faßte seinen Blaster fester und überprüfte erneut die Windrichtung.

Lura

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« Antwort #14 am: 23.08.2014, 08:29:37 »
"Na, vielleicht laufen sie ja weg, wenn wir sie ein bisschen erschrecken." Lure stützte ihren Blaster auf dem Knie auf und richtete ihn auf die Kath Hounds. Sie war mehr als nur ein bisschen besorgt, brachte die Besorgnis aber nur mit ihren sich versteifenden Kopfschwänzen zum Ausdruck, was die anderen sowieso nicht interpretieren konnten. Dies war nicht der Moment zum Zögern. "Gibst du ein Zeichen?"

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