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Autor Thema: Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall  (Gelesen 17155 mal)

Beschreibung: Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis...

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Luther Engelsnot

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #180 am: 09.11.2014, 16:22:43 »
"Erntemaschinenramm..."
Will der eine sagen, als der andere merkt wie ernst Waz es meint. Er haut seinem Bruder über den Kopf.
"Banthahirn. Du hast ihn gehört."
"Aua."
"Klappe."
Die beiden Duros schauen entschuldigend und lassen die Schultern hängen. Nicht ganz glücklich über die Worte, aber mehr als bewusst, dass der Zabrak recht hat und nicht mit sich spaßen lassen wird.
"Keine Sorge, ich halte meinen dämlichen Bruder in Schach. Wir werden nichts sprengen, versprochen."
"Hey du bist das Banthahirn. Aber ok, ok. Wir hören schon auf."
Die beiden Duros sind sich unsicher was sie jetzt noch machen sollen und schauen willkürlich im Raum herum.
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Neg`ner Sweala

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #181 am: 10.11.2014, 13:46:38 »
Neg´ner hat den ganzen Argumenten von oben bei der Bar zugehört. Für ihn spielt es kaum eine Rolle, was mit dem Anwesen passiert, außer es springt etwas dabei für ihn heraus. Und darüber hat er schon eine ganze Weile nachgedacht und die vorgebrachten Argumente abgewogen. Irgendeine Möglichkeit gibt es fast immer, wie er schon oft festgestellt hat.
Als Lura zur Theke kommt, macht er sich daran, ihr das Bestellte einzuschenken.
Als sie nach einem Sender fragt, zuckt er innerlich zusammen, auch wenn er nach außen ruhig bleibt. Hat sie während ihrer Arbeit bei ihm etwa etwas mitgekriegt?
"Nein, nen beschissenen Sender hab ich nicht. Vielleicht kann Waz einen bauen."
Auf ihren Vorschlag, er solle doch Hauptmann werden, lächelt er.
"Nun, das ist mal ein Vorschlag über den es sich nachzudenken lohnt.
Und deine andere Idee finde ich auch gut. Du kannst gerne wieder hier arbeiten."
Bei den letzten Sätzen zeigt sich ein fröhliches Grinsen auf seinem Gesicht, das wegen der spitzen Zähne aber doch einen leicht bedrohlichen Eindruck erwecken könnte.

Gazlo-Maa

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #182 am: 11.11.2014, 01:43:39 »
Mit einem gemurmelten "Das würde mich freuen." verabschiedet sich Gazlo-Maa von Wei und beobachtet den Mann gedankenverloren dabei, wie er zurück auf die Bühne geht. Immer wieder wägt der Herglic ab, ob er mit der Matalel-Familie zusammenarbeiten will aber kommt zumindest jetzt noch nicht zu einem endgültigen Ergebnis. Irgendwie hat er ein schlechtes Gefühl bei diesem Angebot - als würde ein ziemlich dicker Haken nur darauf warten, dass Gazlo-Maa anbeißt und damit sein Ende besiegelt.
Viel zu sehr mit seinen eigenen Zukunftsgedanken beschäftigt, bemerkt er nicht, was alles besprochen wird. Im Grunde ist ihm das auch egal, solange er endlich wieder das tun konnte, was er liebt. Er macht seinen Job und die anderen ihren. Gazlo-Maa ist kein Politiker oder Wachmann - er kann pöbelnde und betrunkene Personen aus dem Gebäude werfen aber kennt sich nicht mit dem Planen von Patrouillen und dem Aufstellen einer Miliz aus. Für den Moment beschäftigt er sich lieber mit Dingen, die zu seinem Fachgebiet gehören.

Y'heena

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #183 am: 11.11.2014, 13:42:03 »
Während Y'heena Lura an der Theke beobachtet, bekommt sie immer mehr den Eindruck, dass die Twi'lek hier eine ganz persönliche Agend verfolgt oder versucht hat, zu verfolgen. Die Ärztin findet es bedauernswert, aber ihr ist auch bewusst, dass es nicht einfach ist, so viele verschiedene Spezies und Interessen unter einen Hut zu bringen, ohne dass es zu Explosionen kommt - augenrollend sieht die Togorianerin zu den Merlokbrüdern. Versuchen will sie es allerdings auf jeden Fall.
"Ich habe nicht gesagt, dass wir sie umpusten sollen," stellt die große Katzenartige klar, und ihr Blick trifft den von Orten. Der Mensch weiß noch nicht die ganze Wahrheit. Aber sie würde Lura jetzt nicht vor versammelter 'Dorfelite' bloßstellen. "Wir sollten sie zur Rede stellen, ja. Mit einer Truppe, die sie nicht angreifen würden. Wir müssen Präsenz zeigen, aber auch Anstand." Wenn die Felllosen sich schon nicht mit Gedanken über Konsequenzen befassen wollen, muss es ja irgendjemand tun.

Agen "Waz" Vresto

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #184 am: 11.11.2014, 16:34:04 »
"Na dann können wir für ein paar Tage sicher leben." kommentiert Waz die Absage der beiden Brüder ihr eigenes Dorf zu vermienen. Doch seine Gedanken fesselt im Moment etwas ganz anderes: Ist es möglich einen Sendemast in der Nähe des Dorfes aufzustellen der in der Lage wäre ein Notsignal zu empfangen? Es würde die Arbeit von Spähern deutlich erleichtern. Oder vielleicht sollte man gleich mehrere Masten aufstellen um auch die ungefähre Richtung anpeilen zu können.

Die Diskussion ist auf einmal unwichtig. Schnell drängelt er sich zu Y'heena durch: "Sag mal gibt es Armbänder, die den Herzschlag aufzeichnen können?", fragt er die Ärztin: "Ich meine wenn jemand in Probleme gerät sinkt die Herzfrequenz doch drastisch oder? Oder sie steigt extrem. Vielleicht kann man so eine Art automatischen Alarm programmieren."
Waz redet wie immer schnell, wenn er erstmal von einer Idee angefixt ist, dabei ist es ihm auch egal ob sein Gegenüber ihm genau folgen kann oder nicht.

Lura

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« Antwort #185 am: 11.11.2014, 16:58:32 »
Lura lächelte Neg'ner zu: "Nein, danke. Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, Kelnerin zu sein, aber ich denke, ich kann auf anderen Wegen mehr für unser kleines Reich erreichen. Auch wenn's manchmal anstrengend ist." Sie seufzte und nippte an ihrem Drink. "Wer weiß, was dieser Planet noch für Geheimnisse für uns hat."

Y'heena

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #186 am: 11.11.2014, 19:30:03 »
Y'heena hat zwar gute Ohren, bekommt aber trotzdem Schwierigkeiten, dem kleineren, schnell daherredenden Zabrak zu folgen. Die guten Ohren zucken irritiert.
"Und jetzt nochmal in langsam. Also ja, meistens stimmt das. Solche Messbände gibt's, ja, ich hab' aber keine," antwortet die Ärztin Waz, als seine Fragen in ihrem Verstand einsickern. Sie überlegt noch ein wenig und fügt hinzu, indem sie mit einem Daumen hinter sich auf den Devaronianer zeigt: "Vielleicht kann Neg'ner ja welche besorgen. Stell' sie dann am besten so ein, dass sie nur beim Pulsausfall senden. Erhöhte Herzfrequenz muss nicht gleich ernste Gefahr heißen."

Luther Engelsnot

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #187 am: 11.11.2014, 21:13:40 »
Orten funkelt Y'heena an, allerdings schluckt er einen verbalen Ausfall herunter, anstatt wieder auszuschlagen.
„Ich habe lediglich gesagt, dass sie ihre gerechte Strafe bekommen. Wenn die Kolonie entscheidet, dass das der Tod ist, dann soll es so sein. Wenn nicht werde ich mich dem beugen, aber schreibt mir nicht vor, welche Meinung ich haben sollte.“
Salun, der bisher geschwiegen hat, steht mit schmerzenden Rücken auf und schüttelt den Kopf.
„Das ist wohl eindeutig inzwischen eine Versammlung für Jüngere. Der alte Salun wird sich verabschieden. Aber wenn, wenn dieser Plan wirklich ernst wird. Vielleicht kann ich wenigstens etwas Wissen bieten. Ich bin nicht gerade unbedarft. Aber an einem anderen Tag.“
Der Mon Calamari schreitet heraus und lässt den Rest zurück. Die Merlockbrüder sehen das als ihre Chance und entscheiden mit einem verabschiedenden Nicken ebenfalls. Rasha hingegen gesellt sich kurz zu Gazlo-Maa.
„Ich hoffe Sie verstehen, dass ich nicht dasselbe Angebot machen kann und meine Aufforderung, dass eine weitere Person dabei sein soll, sollten Sie das großzügige Angebot annehmen, nichts mit Zweifeln an ihren Fähigkeiten zu tun hat. Ich bin nur verpflichtet auf die Ressourcen meines Hauses acht zu geben und unser Anliegen zu vertreten.“
Wei hingegen nickt.
„Dann ist es beschlossen. Wir setzen gemeinsam die Hebel in Bewegung, um die Miliz zu verbessern. Ich werde sehen was das Haus Matale beisteuern und welche Hilfe Herr Lam beisteuern kann. Sollte die Grundversorgung stehen, wird die Sicherheit weiter erweitert, mit dem was uns zur Verfügung steht, und die Fremden im Auge behalten. In der Zeit, während wir uns rüsten, bereiten wir uns auf den Kontakt vor und legen die entsprechenden Protokolle. Sollte alles gut gehen, reden wir über einen möglichen Vertreter als obersten Befehlshaber unserer Streitkräfte und nehmen friedlich den Ort in Besitz, damit Gazlo-Maa ihn ordnungsgemäß kartieren kann. Wenn es keine Einwände mehr gibt, würde ich die Versammlung für beendet erklären und die Details im Laufe der kommenden Tage klären.“
Schlägt Wei mit einem Lächeln vor und scheint sich auf der Bühne recht wohl zu fühlen. Niemand widerspricht im ersten Moment.
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Luther Engelsnot

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #188 am: 16.11.2014, 12:44:09 »
So wird die Besprechung beendet und nach und nach verlassen alle Teilnehmer die Cantina, um über die Ereignisse nachzudenken, die Beschlüsse zu verbreiten oder sich einfach nur auf ihre Aufgabe vorzubereiten. Es würden anstrengende Wochen werden, doch im Moment ist die Kolonie hinter den Vorschlägen von Wei vereint, die durch die Besprechung zustande gekommen sind, die eine kleine Gruppe von Kolonisten unter der Leitung von Lura einberufen hat. In den kommenden Tagen setzt Wei mit der Hilfe der Kolonie und vor allem Lam alles in Gang, um der Miliz eine vernünftige Grundausstattung zu kommen zu lassen und möglichst viele dafür zu gewinnen. Etwas das nicht einfach ist, denn jede Stunde in der Miliz ist eine Arbeitsstunde weniger. Dennoch schafft es Wei jedem, der beitritt, eine Grundausstattung zu beschaffen, die sich durchaus sehen lassen kann.[1] Dennoch ist diese Tat mehr als überraschend, denn es müssen dafür Tausende von Credits geflossen sein und noch merkwürdiger, kein offizielles Handelsschiff hat diese Waren gebracht. Entweder einer der Kolonisten hat ein geheimes Lager oder sie wurden heimlich eingeflogen.
Mit dieser Ausrüstung ist es ein leichtes die Patrouillen effektiv zu koordinieren und Spähern eine schnellere Meldung zu ermöglichen. Vor allem, wenn Waz wirklich seinen Sendemast bauen kann. Die Bewohner der kleinen Kolonie setzen alles daran den Zabrak zu unterstützen und fertigen möglichst viele der nötigen Teile. Allerdings braucht Waz viele delikate Elektroteile, damit der Mast letztendlich senden und empfangen kann. Eine Aufgabe, welche die wenigen Manufakturen noch nicht gewachsen sind. Dennoch unterstützen sie Waz mit allerlei möglicher anderer Bauteile.[2] Die volle Arbeitskraft kann jedoch nicht in das Projekt gehen, denn es werden genauso Teile für die Farmer und Viehtreiber benötigt, sowie Baumaterial, um der Miliz in Zukunft einen Stützpunkt zu geben. Eine Aufgabe die jedoch dauert, denn nach mehreren Wochen steht nur das Fundament eines möglichen neuen Gebäudes.
Allerdings kann die Miliz mit der neuen Ausstattung auch endlich die Leute beim Anwesen im Auge behalten ohne auf sich allein gestellt zu sein. Eine Aufgabe, die jedoch nicht leicht ist, denn Vanrir liegt noch immer im Krankenhaus und Murko konzentriert sich darauf Credits zu verdienen und hat keine Zeit für ehrenamtliche Aufgaben. Der Rest besteht aus weniger geübten Leuten, die zusätzliche Pflichten haben. So kann eine dauerhafte Überwachung nicht garantiert werden und nach mehreren Tagen sind die Fremden einfach verschwunden ohne das jemand sie abziehen sehen hat.[3] Dies ist jedoch ein Glücksfall für Gazlo-Maa, der mit der Unterstützung der Matale-Familie doch noch an eine Ausgrabung kommt. Wei zeigt sich mehr als großzügig, denn er sponsert dem Professor Ausgrabungsausrüstung, moderne Geräte und Vorräte, um seine Arbeit ungestört auszuführen. Rasha ist nicht so glücklich über den Umstand, dass Gazlo-Maa für Wei arbeitet, aber letztendlich schickt das Haus einen Abgesandten. Ein junger, dunkelhäutigen Mann mit einem schwarzhaarigen Afro, einem struppigen Schnurrbart und perfekt gepflegtem Äußeren. Er trägt einen weißen Anzug mit Schlaghosen und wirkt so völlig unpassend. Er hört auf den Namen Koss Sandral, doch die Ausgrabung interessiert ihn scheinbar nicht sonderlich und so kann Gazlo-Maa in Ruhe arbeiten.
Die Cathar unter Führung von Jeena hingegen schicken über ein Dutzend ihrer Leute zur Miliz und versuchen diesen auch die einfachen Grundlagen des Nahkampfes beizubringen. Aber die meisten Leute sind nur wenige Stunden pro Woche in der Miliz, haben andere Dinge im Kopf oder besitzen einfach mangelnde Erfahrung. Nur wenige zeigen echtes Potential wie einige Grans von Lam, die offensichtlich schon die ein oder andere Auseinandersetzung erlebt haben, sowie der Sohn von Orten. Die Tatsache, dass es noch keinen Stützpunkt gibt, erleichtert die ganze Organisation auch kaum und Ausrüstung allein macht noch keine organisierte Armee.[4] Es ist offensichtlich, dass der Stützpunkt fertig gestellt werden und eine formale Organisation etabliert werden muss.
Doch all diese Ereignisse und Probleme verblassen ein wenig, denn es ist wieder Ruhe in der Kolonie eingekehrt und selbst Neg'ner erhält innerhalb kürzester Zeit seine Credits von Murko, mit Zinsen und ohne ein weiteres Wort. Auch Luras Aufgabe sind überraschend einfach und die Kinderbetreuung ist noch die größte Herausforderung, angesichts der Tatsache, dass es dort draußen eine alte, interessante Ruine gibt über die sich unzählige Geistergeschichten und Gerüchte innerhalb kürzester Zeit ranken. Die Finanzen all ihrer Klienten sehen mehr als gut aus und dank der Erfindung von Waz und den regelmäßigen Jagten von Y'heena reichen die Vorräte mehr als aus und der Kolonie steht ein guter Gewinn bevor, wenn in wenigen Tagen die nächste größere Fuhre an Händler kommt und das Marktfest zu dieser Gelegenheit eröffnet wird.
Es gibt jedoch noch mehr Grund zur Freude, denn weitere Kolonisten schließen sich der Siedlung an. Kleinerer Familien verschiedener Spezies und zumindest zur Luras Freude ein kleiner Clan Twi'leks, die anscheinend auf ihre Werbung aufmerksam geworden ist. Der Clan stellt sich unter Leitung von Dithean Kairn vor, einen hochgewachsenen Twi'lek mit dunkler, blauer Haut, die fast ins schwarze geht. Dantorra wächst und dennoch gibt es auch neue Probleme. Denn die Kolonie hat durch die vielen Bauprojekte kaum Kapazitäten sofort neue Unterkünfte zur Verfügung zu stellen und so bildet sich etwas Abseits ein kleines improvisiertes Zeltlager, bis endlich richtige Behausungen zur Verfügung stehen.
Adamat hingegen versucht alles um Auseinandersetzungen zwischen alten und neuen Siedlern zu minimieren und versucht mehr Leute darin zu schulen Kontakt mit Fremden aufzunehmen, damit kein weiteres Missgeschick wie mit Vanrir passiert. Doch die wenigstens haben Interesse daran ihre Zeit mit Adamat und ihrer Reden zu verschwenden. Es ist eine Zeit des Aufschwungs für die Kolonie[5], doch auch wenn eine freudige Gelegenheit ansteht, werden das nicht die letzten Probleme gewesen sein und es noch viel zu tun geben.
 1. Erfolg beim Beschaffen der Ausrüstung, Details dann im OOC
 2. Die Kolonie steuert dank der Produktion :swb: zu dem Wurf bei
 3. Fehlschlag beim Überwachen
 4. 3 Threats für schlechte Ausbildung der Miliz, bisher
 5. Da die Kolonie sich sonst gut schlägt, bekommt jeder von euch in der Zeit ein Plus von 300 Credits
« Letzte Änderung: 16.11.2014, 13:34:39 von Luther Engelsnot »
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Lura

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #189 am: 16.11.2014, 19:23:25 »
Obwohl die Ergebnisse keineswegs vollkommen negativ waren brauchte Lura lange um sich von der persönlichen Niederlage, die sie erlitten hatte, zu erholen. Natürlich ging sie weiter ihren Aufgaben nach und auch wenn sie sich mit voller Leidenschaft um die Kinder der Kolonie kümmerte, so war ansonsten ihr Elan verschwunden.

Das änderte sich erst mit der Ankunft der Twi'lek-Siedler, die sie tatsächlich mit großer Freude aufnahm. Sie versuchte neben ihren Aufgaben so viel Zeit wie möglich mit ihnen zu verbringen und sie in das bestehende soziale Gefüge, insbesondere das Cantina Leben einzuführen. Als Twi'lek versuchte sie sich insbesondere mit den Frauen gut zu stellen - auch wenn dieser Clan von einem Mann geführt wurde waren viele Clans matriarchisch und sie würde niemals akzeptiert werden, wenn die älteren Frauen sie nicht akzeptierten. Aus ihrem Wunsch nach einem Gefährten machte sie allerdings kein Geheimnis und war durchaus für Mondscheinwanderungen zu ihren Lieblingsstellen in der Kolonie, zu den Ruinen oder schönen verborgenen Tälern und Seen zu haben. Sollte sich  Dithean Kairn als geeigneter Partner herausstellen[1] würde sie natürlich zuerst sein Gefallen zu erregen versuchen.

Das Problem mit der Spaltung der Kolonie in zwei Lager beschäftigte sie zusehends. Auf Dauer würden sie auf keinen Fall mit importierten Fertighäusern auskommen könnten - sie brauchten eigenen Wohnungsbau, zentrale Energie und Wassersysteme und sie brauchten es schnell. Da die Kolonie gerade erst einen erheblichen Überschuss erwirtschaftet hatte, versuchte sie einige der wohlhabenderen Bauern dazu zu gewinnen in ein Bauunternehmen zu investieren, dass sich zwar nur langfristig amortisieren würde aber langfristig eben auch eine herausragende Stellung in der Kolonie zu garantieren.

Sie wendete sich dazu zuerst an Sandral, weil sie der am ehesten zutraute tatsächlich ein gewisses interesse am langfristigen Wohlergehen der Kolonie hatte ohne die Leute ausbeuten zu wollen. Sie wollte die Niederlage gegen Matale nicht persönlich nehmen - er war immer noch ein wichtiger Mann und hatte in der Tat viel für die Kolonie Miliz getan, doch sie traute ihm nicht über den Weg. Vermutlich würde er, selbst wenn er sich darauf einließ, versuchen die Leute über den Wohnraum in eine Abhängigkeit zu treiben. Natürlich versuchte sie auch andere zu erreichen, warb insbesondere bei Abenteuerlustigeren darum, über eine Existenz als Farmer hinauszuwachsen und in neue Geschäftsbereiche vorzustoßen um so, alles in allem Genug Geld für ein Siedlungsprojekt zusammen zubekommen.

Um anzuzeigen, dass ihr durchaus ernst war zog sie aus ihrem Haus aus und zog selbst in die Zeltstadt. Ihr Haus stellte sie für organisatorische Zwecke zur Verfügung und organisierte die Koordination, so dass zumindest jeder genug Wasser, Essen, Schulbildung und dergleichen hatte und fing an ernsthaft Notariell zu erfassen, wem was gehörte und ein Einwohnerregister zu führen, und dafür zu sorgen, dass klar war, wo ein paar zusätzliche Hände gebraucht wurden um Arbeit zu verrichtem, damit niemand verloren ging... Damit zog sie, wenn sie sie nicht zurückwiesen wurde, zu den Twi'lek. Die Tage wurden anstrengender für sie, zumal sie nach diesem Einschnitt nicht riskieren konnte, ihre Stellung unter den älter eingesessenen Siedlern zu verlieren.

So kümmerte sich gleichzeitig noch weiter um die Kinder der Siedlung, die natürlich sehr viel zahlreicher geworden waren - trotz der Mühen kümmerte sie sich auch um Kinder neuer Siedler und versuchte mögliche Lehrer und Betreuer aller Kinder unter den neuen Kolonisten zu finden. Die Kinder des Twi'lek Clans brachte sie ebenso behutsam, darauf bedacht die Clanführung nicht zu verärgern, mit den anderen Kindern zusammen.

Wann immer sie konnte streckte sie ihre Fühler aus. Wenn das Bauunternehmen erfolg haben sollte brauchten sie ganz dringend findige Architekten und Ingeneure, die mit möglichst viel vorhandenem Material eine Siedlungskonzept aufstellen konnten und warb mit der Gelegenheit, einer ganzen Welt seinen architektonischen Stempel aufzudrücken, sollte das unternehmen erfolg haben. Allerdings konnte sie nicht allzu direkt auf Universitäten in den Kernwelten werben, weil sie die Aufmerksamkeit des Imperiums scheute und bemühte alle Kontakte die sie hatte subtil nach geeigneten Kandidaten ausschau zu halten und hielt diejenigen in der Siedlung, die sie für das Projekt begeistern konnte an, dasselbe zu tun.

Denn eines war völlig klar: Diejenigen, die hier her kamen um die Zukunft der Kolonie zu ihrer Zukunft zu machen mussten wenigstens ein festes Dach über dem Kopf haben und ausreichend versorgt werden, nur dann würde ihre Arbeit auch früchte tragen können.

Um überhaupt etwas zum Vorzeigen zu haben versuchte sie die neuen Twi'lek zu motivieren, möglichst in Abstimmung mit ihrem geplant Wohnungsbauunternehmen, ein Clanhaus aus Steinen von Dantooine zu errichten, nach einfachen architektonischen Vorgaben, die sich auf derartigen Frontwelten etabliert hatten.

Sie koordinierte sich regelmäßig mit Adamat, griff auf ihre Hilfe zurück, wenn es darum ging die Siedler zu überzeugen ihre Kinder gemeinsam zu erziehen und erkundigte sich auch bei ihr, ob sie nicht ein paar Ithorianische Architekten kannte, die mit einfachen Mitteln der Welt bereit wären beim Siedlungsbau zu helfen, der dann vielleicht sogar etwas nachhaltiger wäre.

Sie erwog außerdem ein System direkter zu investieren und neuen Siedlern mit Darlehen weiterzuhelfen... aber das setzte erst einmal ein gesichertes Einkommen voraus und einen Geldgeber, dem sie trauen konnte, die Leute nicht auszubeuten. Und beides war schwer zu beschaffen, so dass sie die Idee nur dann und wann mit Leuten, denen sie vertraute diskutierte. Insgeheim erhoffte sie sich, dass der Clan selbst diese Rolle übernehmen könnte, auch wenn sie noch nicht wusste wie.

Ab und zu hakte sie bei Gazlo-Maa nach, wie es in der Ruine lief, versuchte Vanrir einzubringen und dazu zu bringen, seine Erkundungen zu erweitern.

Als dann auch noch das Fest vor der Tür stand begann Lura sich ein wenig mit Arbeit zu überladen, doch sie empfand es als wichtig für die Integration der Kolonie, alle zu beteiligen und integrieren und lud alle Bewohner ein, sich mit ihren kulturellen Eigenheiten einzubringen und das Fest zwischen Zeltstadt und alter Siedlung stattfinden zu lassen. In die Angelegenheiten der Miliz mischte sie sich nicht ein, das würde ihr einfach zu viel werden, doch sie tat was immer sie konnte für die Kolonie, die zu ihrem Lebensinhalt geworden war, auch wenn sie sich nach wie vor nach einem Partner unter den Twi'lek sehnte, mit dem sie ihren Traum teilen und eine Familie innerhalb des Clans gründen konnte; allerdings nahm ihre Zeit sich darum zu kümmern zusehends ab. Nur dann und wann gönnte sie sich eine Auszeit. Ihre Begeisterung war jedenfalls zurück, auch wenn die Probleme groß waren und ihre Träume weit von einer Erfüllung entfernt.
 1. Was im wesentlichen davon abhängt, ob er liiert und wie alt er ist
« Letzte Änderung: 16.11.2014, 19:59:38 von Lura »

Gazlo-Maa

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« Antwort #190 am: 17.11.2014, 02:52:59 »
Auch wenn die Besprechung vorbei ist, hat Gazlo-Maa noch einige Tage an den Beschlüssen und Einigungen zu arbeiten, die dort besprochen worden waren. Ihm ist die Zusammenarbeit mit Wei und der Familie Matale immer noch nicht geheuer, auch wenn sie sich bereits nach der kurzen Zeit deutlich auszahlt und er sogar Ausrüstung bekommt, um ordentlich und erfolgreich arbeiten zu können. Das Wei anscheinend Ausrüstung - vor allem Waffen - für die Miliz gekauft hat, lässt Gazlo-Maa die Familie ein weiteres Mal aufatmen und Wei, beziehungsweise die gesamte Familie, hinterfragen. Entweder war die Ausstattung der Miliz heimlich eingeflogen worden - die Frage ist, wieso? Jeder weiß, dass die Miliz ausgebildet wird - oder die Familie hat vielleicht ein eigenes Lager...
Was auch immer der Grund dafür ist, Gazlo-Maa schiebt dieses Thema zur Seite und konzentriert sich auf die Arbeit. Der Herglic muss sich erst mal an die modernen und neuen Geräte gewöhnen, da seine letzten Arbeiten in dem Gebiet schon länger zurückliegen aber anscheinend verlernt man so etwas nicht, denn schon nach wenigen Tagen liegen die ersten Ergebnisse vor.[1] Mit Freude nimmt er wahr, dass ihn Lura besuchen kommt aber was die Zusammenarbeit mit Vanrir angeht, muss er sich an die Vorgaben der Matale-Familie halten - auch wenn er persönlich keine Probleme mit dem Mann hat.
Genauso wenig Probleme hat er mit Rasha. Er hat sich lediglich das bessere Angebot herausgesucht, was aber nichts mit seiner Einstellung zu der Sandral-Familie zu tun hat und auch seine Arbeit nicht beeinflussen wird, was er dem Vertreter mehrmals versichert. Solange ihn Koss Sandral nicht behindert - was er ja nicht tut - ist ihm die Anwesenheit des seltsamen Mannes völlig egal.
Sollte ihm Wei keine Steine in den Weg legen, dann würde Gazlo-Maa versuchen Kontakt zu alten Freunden und Kollegen aufzunehmen, die ihn bei der Arbeit unterstützen könnten. Außerdem will er, jetzt da er wieder mit einem Fuß fest auf dem Boden steht, die Kontakte wieder aufleben lassen.

So vergehen die Tage und mit Freude nimmt der Herglic wahr, wie die kleine Kolonie anwächst. Soweit es erlaubt ist und ihn niemand davon abhält, nimmt er sich täglich nach der Arbeit etwas Zeit, um beim Ausbilden der Miliz zu helfen. Natürlich ist er kein professioneller, ausgebildeter Soldat aber die ein oder anderen Kniffe hat Gazlo-Maa in den letzten Jahren auf der schiefen Bahn schon gelernt und die sind immer nützlich.
Einen großen Teil seiner Freizeit nutzt er außerdem, um die neuen Siedler in der Zeltstadt kennen zu lernen und zu helfen, wo er kann. Der Archäologe ist eine sehr gesellige Person und so hat er kein Problem damit, auf die Neuen zuzugehen und sich mit ihnen anzufreunden oder bei irgendeiner Arbeit zu helfen. Den ein oder anderen Schluck würde er in der Cantina mit ihnen trinken und über das Leben in der Kolonie erzählen und seine Arbeit erzählen.
So erlebt nicht nur die Kolonie einen Aufschwung, sondern auch Gazlo-Maa. Zum ersten Mal in den letzten Jahren fühlt er sich in der Kolonie Zuhause und mit seinem Leben im Reinen. Er hat eine gut bezahlte Arbeit, die er liebt und einen geordneten Tagesablauf, was sich auf seine Laune und ganze Person auswirkt. Er wird wieder offener, freundlicher und geselliger.

Doch das währt nicht ewig. Der Kolonie und ihm geht es gut, was sich auch bei den Credits bemerkbar macht und das ist nicht gut. Wie ein tonnenschwerer Stein liegt die Last des Geldes auf dem Herglic. Wo Geld ist, ist auch die Möglichkeit es weiter zu mehren, indem man spielt. Da er sowieso oft Abends in der Cantina ist, gehen ihm die Automaten nicht aus dem Sinn. Immer wieder steht er kurz davor, den ein oder anderen Credit zu versetzen und seiner Sucht nachzugeben. Am schlimmsten ist es, wenn er Geld hat. Vielleicht sollte er darüber nachdenken, die Credits auszugeben... eine neue Wohnung vielleicht, mit großen, robusten Möbeln, die seinem Umfang endlich gerecht werden.
Doch zum Glück steht bald das Marktfest an, wo er sich ablenken und vielleicht seine angesparten Credits ausgeben kann, damit er sie nicht wieder verspielt.
 1. Zwei Erfolge beim Lore-Wurf

Agen "Waz" Vresto

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Episode 1: Zivilisation ist kein Zufall
« Antwort #191 am: 20.11.2014, 20:03:53 »
Mit dem Ende der Besprechung ist der Startschuss gefallen. Waz ist für mehrere Tage nicht auzufinden. Er hat sich irgendwo verschanzt. Ziemlich sicher in seiner Werkstatt, doch niemand scheint es wirklich zu interessieren. Es kommt oft genug vor um niemanden zu verwirren. Nach einer Woche lässt sich Waz erstmalig wieder in der Siedlung sehen. Y'heena ist ein wenig entsetzt, sieht es doch aus als hätte er drastisch abgenommen. Wahrscheinlich hat er das Essen einfach vergessen. Auch seine Haut ist deutlich heller als sonst und die Ringe unter seinen Augen sind immens. Sofort fängt er an wie ein Wilder von allen Metall- und Kabelreste einzusammeln. Gerade die Älteren in der Siedlung schütteln immer wieder den Kopf. Doch die meisten rücken schnell ihren Schrott raus. Es ist deutlich einfacher als mit dem verrückten Zabrak zu diskutieren.

Danach ist Waz erstmal wieder verschwunden. Doch steigt der Energieverbrauch seiner Hütte gewaltig. Nachts ist ein leichtes Schimmern zu erkennen und der Geruch von verbrannten Metall steigt auf. Als er wieder auftaucht organisiert sich Waz Arbeitskräfte. Gerade die Durobrüder mit ihrem Hang zur Pyrotechnick spannt er mit ein. Mühsam werden alle Strahlträger und Verbindungselemente, Kabel und sonstiger Kleinkram auf eine nahe liegenden Anhöhe gebracht. Mit dem Rohbau und dem Zusammenschweißen der Verstrebung lässt sich Waz noch gerne helfen. Als es dann aber um die Leitungen, Sender und Empfänger geht verscheucht er alle von der Baustelle. Er ist der festen Überzeugung, dass ein Anderer nur alles falsch machen würde. Oft war das hämmern und schweißen so laut, dass die Anwohner nachts nicht schlafen konnten und Waz von der Baustellen vertreiben mussten.

So dauert es zwar länger als nötig doch nach einiger Zeit steht der Sendemast von Dan. Waz hatte extra darauf geachtet die Aussenverstrebungen nur aus Stahl zu fertigen, damit auch stärkere Winde ihm nichts anhaben konnten. Ausserdem hatte er gleich freie Schächte miteingeplant um später die Funktionen einfach erweitern zu können.

Luther Engelsnot

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« Antwort #192 am: 07.12.2014, 15:41:59 »
Während Y'heena sich um Vanrir kümmert und ihrer Pflicht als Arzt nachgeht und dabei jeden mit offenen Armen empfängt, egal ob einheimischer oder neu hinzugekommene, versucht der Rest der ungleichen Rettungstruppe sich besser mit den neuen Siedlern zu integrieren und sich mit ihnen anzufreunden, alle bis auf Waz, der einfach wichtigeres zu tun hatte. Neg'ner hat es dabei als Betreiber der örtlichen Cantina am leichtesten, denn selbst die neuen Siedler und vor allem die Twi'leks wollen etwas Ablenkung nicht missen. Sie werden schnell regelmäßige Gäste des Etablissements und Neg'ner hat kein Problem so Kontakt mit den Twi'leks zu knüpfen und einen guten Eindruck zu hinterlassen. Dennoch nutzen sie nicht alle Dienste seines Ortes und scheinen die Cantina auch als Versammlungsort zu nutzen. Über ihre Vergangenheit scheinen sie jedoch noch zu geknöpft gegenüber Neg'ner.[1]
Doch in der Zeit verfolgt der Devaronianer auch noch etwas anderes. Aufgrund der Ereignisse während der Versammlung in der Cantina, versucht Neg'ner Kontakte mit Ken Lam zu schließen. Der Gran ist durchaus aufgeschlossen gegenüber der Idee[2], aber er verlangt das Neg'ner sich erst beweist und schlägt vor, dass der Gran und seine Leute die Cantina des Devaronianer als Lagerort für ihre Ware nutzen können. Falls es etwas Illegales ist, wäre Neg'ner so wohl mit gehangen mitgefangen, wie man so schön sagt. Aber es ist eine gute Geschäftsgelegenheit.[3]
Gazlo-Maa hingegen teilt seine Zeit zwischen der Ausgrabung, dem Kennenlernen neuer Leute und dem Training der Miliz auf. Dank seiner Kniffe und bodenständigen Erfahrungen als Rausschmeißer, kann er im Gegensatz zu den Cathar, die vielleicht einfach zu verschiedenen sind, den Leuten einige Techniken beibringen und so die Ausbildung etwas verbessern.[4] Allerdings ist der Herglic etwas ruppig gegenüber den zerbrechlicheren Menschen und es gibt öfters Unfälle, was Y'heena nur mehr Arbeit verursacht und für einige kleinere Ausfälle sorgt.[5] Die Cathar hingegen sehen sich von dem Herglic bedrängt und meiden den Archäologen seitdem dieser das Training übernommen hat, vielleicht aus verletztem Stolz, vielleicht wegen etwas anderem.[6]
Auch mit den Twi'lek und den neuen Gesichtern kommt er gut klar. Die aufgeschlossene Art von Gazlo-Maa reicht aus, dass viele mit ihm klar kommen und nach Feierabend sich in seiner Nähe entspannen und sie genießen.[7] Die Twi'leks scheinen dabei jedoch auch regelmäßig Karten zu spielen, als Gazlo-Maa jedoch ablehnt und klar macht, dass er keinerlei Interesse daran hat, vorerst, lassen sie das Thema in seiner Nähe ruhen. Dafür entdeckt er etwas Anderes. Einer der Twi'lek ist ein ehemaliges Mitglied der Universität auf Charmath und bietet so einen interessanten Gesprächspartner und vielleicht eine Möglichkeit seine Idee umzusetzen. Der Twi'lek hört auf den Namen Conser Kairn, ein etwas abgemagerter Mann mit hohlen Wangen, grüner Haut und einigen gelben Flecken im Gesicht. Er scheint durchaus belesen, aber Gazlo-Maa ist sich unsicher welche Position der Mann bekleidet hat.[8]
Aber er hat auch nicht unbedingt Zeit ihn zu löchern, denn die Ausgrabung stand immer noch an. Dank seiner neuen Gerätschaften und seines Wissen schreitet diese gut voran. Die ersten Funde im begehbaren Bereich des Anwesens sind schnell katalogisiert. Anscheinend eine Sammlung von Tagebüchern, Verträgen, Abbekommen, Steuererklärungen und anderen Schriftstücken vom alltäglichen Leben der Bewohner. Diese identifizieren sie eindeutig als Sandral. Aber die Schriften zeichnen ein gänzlich anderes Bild der Familie. Anscheinend haben sie während eines Krieges auf Dantooine gelebt und waren nichts als eine normale Familie von Farmern, wie es jetzt auf Dantooine wieder einige gibt. Es scheint als hätte das Haus sehr bescheidene Anfänge gehabt. Ein Umstand den das Haus Sandral sicher nicht erfreuen wird, aber das Haus Matale wohl umso mehr. Jedoch ist er noch beim Sortieren der ganzen Dokumente und muss noch entscheiden was mit den bisherigen Entdeckungen passieren soll. Sie sind definitive echt, soweit der Herglic es beurteilen kann, aber ihre Position legt nahe, dass sie nicht seit langer Zeit hier liegen, sondern bereits vor seiner Entdeckung kürzlich bewegt wurden oder hier platziert Vielleicht die merkwürdigen Jäger? Er wusste es nicht. Aber Gazlo-Maa weiß, dass die Freilegung der verschütteten Teile viel Zeit und delikate Arbeit erfordern würden, damit nichts verloren geht. Doch auch dies würde dank der neuen Ausstattung in einigen Tagen erfolgreich beendet sein, doch nicht vor dem anstehenden Fest.[9]
Lura hingegen stößt die Idee an verstärkt in ein Bauunternehmen zu investieren. Eine Idee die prinzipiell auf Anklang stößt, allerdings im Moment kaum zu realisieren geht. Die Bewohner schaffen es kaum die Basis der Miliz in kürzester Zeit zu errichten, da ihre eigentliche Arbeit vorgeht und die neuen Siedler haben leider auch kaum Expertise in diesem Gebiet. Jedoch verspricht Rasha Sandral sich umzuhören und entsprechende Leute herzulocken, wenn die Möglichkeit sich ergibt. Aber auch ihre Formen der Kommunikation sind eingeschränkt. Dennoch besser als nichts. Dafür genießt sie es endlich wieder unter Twi'leks zu sein und hat keinerlei Probleme sich dort zu bewegen und neue Bekanntschaften zu machen, sowie wie einige andere als Brücke zwischen neuen und alten Siedlern zu fungieren.[10]. Allerdings bereut sie ein bisschen ihre Entscheidung in der Zeltstadt zu leben. Es ist unbequem und ihr Körper protestiert nach so langer Zeit in einem richtigen Bett und einem warmen Heim über die neuen Umstände.[11] Dennoch ermöglicht es ihr auch viel Zeit bei dem Clan zu verbringen. Dank ihrer Tätigkeit als Lehrerin, Aufpasserin der Kinder und mit der Hilfe von Adamat, kann sie wenigstens zwischen den Kindern und der Jugend erste Bande knüpfen, die sicherlich hilfreich sein werden, um die neuen Kolonisten zu integrieren.[12] Die Ithorianerin kennt jedoch keine Architekten, denn sie würde den Planeten am liebsten unberührt lassen und die Natur erhalten. Mit ihrer Suche nach einem Partner läuft es gleichzeitig gut und schlecht. Sie erfährt durch die vielen neuen Bekanntschaften, dass der Führer des Clans, Dithean, zwar keine Frau an seiner Seite hat, aber auch das Wohlwollen des Clans an erste Stelle stellt. Er wird also im Moment kaum jemand in seinem Leben suchen. Allerdings hat Lura vielleicht auch eine gute Chance, wenn sie genau in diese Richtung arbeiten. In die Richtung, dass die Sorgen des Clans immer weniger werden dank ihrer Hilfe. Aber das würde wohl noch etwas dauern, angesichts der aktuellen Lage.[13] Dennoch versuchen die neuen Siedler sich nützlich zu machen und bemühen sich darum ebenfalls Boden und Gut zu bekommen. Wenn auch mit gemischtem Erfolg.
Doch alle diese Tätigkeiten verblassen einen Moment, denn das Sommerfest steht bevor, welches den Abschluss der warmen Tage bildet und die Möglichkeit die reiche Ernte zu verkaufen, sowie eine weiteres halbes Jahr zu ehren und auf ein weiteres gutes Leben zu hoffen. Außerdem einer der wenigen Gelegenheit um Spaß zu haben und aller Leute zu treffen, sowie besondere Handelswaren zu bekommen. Denn bisher kamen immer mehrere Händler zu diesem Fest, um zu handeln und zu feiern. Vielleicht würden sogar Künstler oder mehr eintreffen. Aber noch ist viel vorzubereiten und so versinkt die Kolonie in den letzten Tagen genau darin und eine fröhliche Atmosphäre durchdringt die Luft trotz aller Probleme.
 1. 2 Erfolge, aber kein Advantage
 2. 1 Erfolg
 3. 2 Threats und ich bräuchte die Entscheidung von Neg'ner, ob er darauf eingeht
 4. 4 Erfolge, zusammen mit den anderen Sachen reicht das für eine Verbesserung des Militärs
 5. 2 Threats
 6. 1 Threats
 7. 1 Erfolg
 8. 1 Advantage
 9. 2 Erfolge, Gazlo-Maa kann also entscheiden, was er mit den bisherigen Funden macht
 10. 1 Erfolg
 11. Strain Threshold vorerst temporär um zwei gesenkt
 12. 2 Advantages
 13. 1 Advantage
« Letzte Änderung: 07.12.2014, 15:42:12 von Luther Engelsnot »
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