Autor Thema: Verloren in einer fremden Welt  (Gelesen 1712 mal)

Beschreibung: Wissen über die Welt Kurun, ihre Länder und Bewohner

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Sternenblut

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Verloren in einer fremden Welt
« am: 19.08.2014, 11:09:35 »
Die Welt Kurun

Kurun ist eine große Welt, deutlich größer als z.B. die Erde. In ihren gigantischen Meeren beherbergt sie acht Kontinente. Drei Monde umkreisen Kurun, außerdem ist am Nachthimmel der nahe Schwesterplanet Eliax mit bloßem Auge zu erkennen. Mit technischen Hilfsmitteln wie Teleskopen ist zu erkennen, dass die Welt Eliax von Ringen umgeben ist.

Mit Hilfe von Magie hat man bereits vor gut achthundert Jahren herausgefunden, dass einer von Kuruns Monden, Leliath, ebenfalls bewohnt ist. Bisher ist es jedoch nicht gelungen, den Mond zu erreichen oder anderweitig Kontakt zu seinen Bewohnern herzustellen.

Die Landschaften auf Kurun sind sehr vielfältig, nicht nur durch die verschiedenen Kontinente, sondern auch durch unterschiedliches Klima und andere Bedingungen innerhalb eines Kontinents. Das wohl kälteste Land auf Kurun ist Yurika. Im Winter fallen die Temperaturen hier auf bis zu -200 Grad, im Sommer wird es höchstens -150 Grad "warm". Menschen leben hier nicht, dennoch gibt es Kreaturen, die sich auch in dieser lebensfeindlichen Umgebung ihre Heimat gefunden haben.
Das wärmste Land Kuruns ist Mecachi, in dem es in Sommerzeiten bis zu siebzig Grad warm werden kann. Hier leben tatsächlich noch Menschen, allerdings geschützt in kühlenden Höhlensystemen.

In den letzten Jahrtausenden kannte Kurun die üblichen Probleme mit Kriegen, Seuchen, Hungersnöten und so fort. Neue Länder wurden entdeckt und erobert, Nachbarn unterworfen, und Rebellionen begonnen. Doch vor gut fünfhundert Jahren erreichte man den Punkt, an dem nicht nur alle Kontinente und alle Länder bekannt waren, sondern sich auch friedliche Allianzen bildeten. Weitere dreihundert Jahre dauerte es, bis sich schließlich der Große Bund der Völker bildete: Eine weltumspannende Friedensallianz, die jeden Kriegstreiber mit scharfen Sanktionen und gemeinsamer Gegenwehr in die Schranken verwies.

Das heißt natürlich nicht, dass Krieg für alle Zeiten von Kurun verschwunden ist. Doch er ist eine Seltenheit geworden. Handel und Kooperation bestimmt die Gemeinschaft der Kulturen. Dies ist auch die Basis für eine regelrechte Explosion im Bereich wissenschaftlicher Entdeckungen. Dampfmaschinen wurden vor gut dreißig Jahren erfunden, das Schießpulver, ein lange gehütetes Geheimnis einer kleinen Nation, verbreitet sich seit etwa fünfzehn Jahren auf der Welt. Vor etwa zehn Jahren startete der erste Zeppelin, heute haben viele Nationen zumindest eine kleine Flotte eigener Luftschiffe. Diese wiederum verkürzen die Reisezeit und treiben den Handel zwischen weit entfernten Orten noch weiter an.
« Letzte Änderung: 19.08.2014, 22:10:59 von Sternenblut »
"Ein Blick in die Welt beweist, dass Horror nichts anderes ist als Realismus." - Alfred Hitchcock

Sternenblut

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« Antwort #1 am: 19.08.2014, 22:27:49 »
Das Himmelszelt

Kurun ist umgeben von den drei Monden Akita, Zaratas und Leliath. Akita ist ein grauer Felsmond, der Kurun in einem Rythmus von einer Umrundung in drei Tagen umkreist. Er ist stets in einer Linie mit dem hinter ihm liegenden Zaratas, dessen purpurner Schimmer immer nur zu einem Drittel hinter dem näheren und größeren Akita hervorkommt.

Leliath ist ein blaugrün scheinender, kleiner Mond, der für die Umrundung Kuruns einen Tag benötigt. Immer, wenn Akita und Zaratas am Himmelszelt erscheinen, verdecken sie den Mond Leliath.

An klaren Nächten ist zudem der Planet Eliax zu sehen. Von Kurun aus scheint Eliax kaum mehr als ein Kieselstein zu sein, doch durch moderne Teleskope ist seine braunrote Oberfläche mit den grauen Ringen zu erkennen.

Kuruns Sonne ist ein gelber Feuerball. Es gibt Theorien, dass die Sonne noch eine hinter ihr verborgene "Schwester" hat. Zumindest behaupten manche Astronomen, dass dies rein rechnerisch so sein müsste. Bewiesen ist die Theorie aber nicht.
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Sternenblut

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« Antwort #2 am: 20.08.2014, 00:03:07 »
Der Kontinent Rushanti

Auf Rushanti herrscht ein eher gemäßigtes Klima. Im Norden ist es kälter, im Süden wärmer. Die Länder sind fruchtbar, und Flüsse und Seen durchziehen das Land.

Die Nationen Rushantis sind reich und hochentwickelt. Große Städte und florierende Landwirtschaft, gut ausgebaute Straßen und zahlreiche Handelsstationen zwischen den Städten sind die Regel. Die Nationen Rushantis sind größtenteils Monarchien, aber es gibt auch zwei junge Demokratien - eine Staatsform, die erst vor wenigen Jahrzehnten überhaupt erfunden wurde.

Die größte Gefahr geht von Tarzis aus, einem Land im Süden, dessen Herrscherdynastie nach dem Tod des früheren Königs in einen erbitterten Machtkampf verfallen ist. Noch herrscht kein Krieg, aber die Spannung ist zum Greifen, und die Nachbarländer bereiten sich auf das Schlimmste vor.
Durch den schwelenden Konflikt sind verschiedene Räuberbanden aufgetreten. Die Armeen sind mit anderem beschäftigt, und kleine Möchtegern-Kriegsherren sehen ihre Chance gekommen.
« Letzte Änderung: 20.08.2014, 00:26:16 von Sternenblut »
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« Antwort #3 am: 20.08.2014, 00:27:52 »
Das Land Maelicci

Vor dreißig Jahren noch war Maelicci eine Monarchie. Doch dann starb der alte König Wendoylin, hinterließ keine Kinder - aber ein Testament, dass es in sich hatte. Über Jahre hatte Wendoylin an einer neuen Staatsform gearbeitet, einer Herrschaft des Volkes. Er veranlasste, dass das Volk wählen sollte - entweder einen seiner Berater als neuen Monarchen, oder die Demokratie. Das Volk entschied sich für Demokratie, wenn auch nur knapp. Seitdem regiert das "Hohe Haus", ein Rat aus vierzig Politikern, die verschiedenste Positionen vertreten und nur durch Mehrheitsentscheidungen regieren können.

Maelicci hat eine florierende Wirtschaft. Exotische Waren sind ebenso verfügbar wie hervorragende Schulbildung, modernste dampfbetriebene Technologien und natürlich Magie.

Als Nachbarland von Tarzis bereitet sich Maelicci gerade auf die bevorstehende Bedrohung vor. Krieger werden an den Grenzregionen versammelt. In der Hauptstadt Terendol werden neue Kriegsluftschiffe gebaut, eine ganze Flotte, die mit Brandbomben und Feuerwaffen ausgestattet sind. Parallel dazu sind gleich mehrere Diplomaten in Tarzis, in der Hoffnung, das Schlimmste noch verhindern zu können.
« Letzte Änderung: 22.08.2014, 13:24:34 von Sternenblut »
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« Antwort #4 am: 20.08.2014, 01:31:47 »
Die Völker Maeliccis

Maelicci war ursprünglich, vor Jahrtausenden, ein wildes Land der Menschen, mit nur wenigen vereinzelten Halblingstämmen. Später kamen von Osten Orkstämme hinzu, und eroberten Teile des Landes für sich.

Bis heute sind diese drei Rassen vorherrschend in Maelicci. Grundsätzlich steht allen Rassen jeder Weg offen, doch die Eigenheiten der Rassen führen viele Individuen in bestimmte Berufszweige. So sind viele militärische Posten, bis hin zu den obersten Positionen, von Orks besetzt, während Halblinge oftmals Händler, Gastwirte und ähnliches sind. Menschen besetzen viele politische Positionen. Ämter werden gleichermaßen von Menschen wie Halblingen besetzt, Orks haben daran nur selten Interesse.

Neben den drei häufigen Rassen leben in Maelicci verschiedenste andere Rassen, die auch größtenteils frei von Diskriminierung hier leben können. In der Handelsstadt Asemna residiert sogar ein goldener Drache, der ganz normale Bürgerrechte besitzt.
« Letzte Änderung: 22.08.2014, 13:26:37 von Sternenblut »
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« Antwort #5 am: 20.08.2014, 10:05:14 »
Kultur Maeliccis

Die Bewohner von Maelicci sind ein offenherziges, freundliches Volk, mit einem starken Sinn für Humor. Wo manch andere Völker eher distanzierte Höflichkeit bevorzugen, ist der Maeliccer geradeheraus, scheut nicht vor einem Streit mit Fremden zurück, kann aber genauso gut mit eben diesem Fremden den Abend in einer Kneipe verbringen.

Nimm's nicht so ernst und Nimm's nicht so schwer sind vermutlich die beiden häufigsten Ratschläge, die man in Maelicci hört. Der Maeliccer geht grundsätzlich davon aus, dass sich alles schon irgendwie regeln lässt - weshalb die Bevölkerung trotz der Spannungen im Nachbarland keine große Angst vor einem Krieg hat. In diesem Punkt könnte man die Leute sogar fast als naiv bezeichnen.

Kunst, Kultur und Feiern spielen eine große Rolle im Alltag. Galerien und Kunstmärkte, Bibliotheken und Spirituosengeschäfte sind fast ebenso häufig wie Bäckereien und Kleidergeschäfte. In diesem Punkt ist Maelicci schon an der Grenze zu einem Überangebot, was für manchen aufstrebenden Jungunternehmer in diesen Bereichen ein hartes Brot oder letztlich sogar das Scheitern bedeutet.

Ungewöhnlich und weithin bekannt ist die Tradition Maeliccis, um einen Partner zu werben. Schon früh kam es zu Vermischungen zwischen den Völkern, und um die kulturellen Brücken und Sprachunterschiede zu überwinden, hat sich eine spezielle Form von Liebesgesang entwickelt. Der Werbende - dies kann übrigens Mann und Frau gleichermaßen sein - nähert sich in respektvollem Abstand dem Wohnhaus der geliebten Person, und stimmt dann Lautgesänge ohne echte Worte an. Dabei geht es vor allem darum, durch die Art des Gesangs die Persönlichkeit des "Objekts der Begierde" darzustellen. Fühlt sich der oder die Umworbene angesprochen, tritt die Person mit einem Bastkorb voll Essen vor die Tür. Der Inhalt des Korbs stammt sowohl von dem/der Umworbenen, als auch von der Familie. Somit zeigt die Fülle des Korbs auch an, wie sehr die Familie den Versuch der Annäherung gutheißt.

Man vermutet, dass der respektvolle Abstand zum Wohnhaus früher auch ein Schutz war, um bei einem fast leeren Korb schnell entkommen zu können (und eventuell ein geheimeres Treffen mit der geliebten Person zu arrangieren).

Diese Tradition ist auch für Eltern eine Art, ihren Kindern zu kommunizieren: Du bist jetzt erwachsen. Denn in heutigen Zeiten gehen Eltern mit ihren Kindern im Alter zwischen vierzehn und neunzehn Jahren in spezielle Bastkorb-Geschäfte, und lassen das Kind dort einen Korb aussuchen. In welchem Alter dies geschieht, bestimmen die Eltern. Kauft ein junger Erwachsener alleine einen Korb, kann man daraus sehr leicht einem Familienzwist ableiten.

Ob die Liebenden den Korb dann im Kreis der Familie oder lieber alleine bei einem Picknick leeren, ist ihnen überlassen. Gerade nicht ganz volle Körbe werden eher in trauter Zweisamkeit geleert...
« Letzte Änderung: 20.08.2014, 10:09:42 von Sternenblut »
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« Antwort #6 am: 20.08.2014, 10:11:40 »
Gesetze von Maelicci

Maelicci ist eine sehr zivilisierte, friedfertige Nation. Die zu Zeiten der Monarchie noch recht häufige Todesstrafe ist beinahe abgeschafft, außer für Mörder mit niederen Absichten und Landesverräter.

Selbst in kleinen Siedlungen gibt es die sogenannte "Gerichtswache", eine gerüstete und gut bewaffnete Stadtwache, die sich um die Durchsetzung der Gesetze kümmert.

Wer als normaler Bürger Waffen tragen will, muss sich dort registrieren lassen. Für jede einzelne Waffe bekommt er eine gesonderte Erlaubnis. Diese allerdings bekommt man nur nach einer Prüfung, in der vor allem die eigene Persönlichkeit und der Grund für das Tragen der Waffen auf den Prüfstand gestellt wird.

Gelangt man in den Besitz einer unregistrierten Waffe, muss diese so eingepackt werden, dass sie weder sofort als Waffe erkennbar ist, noch sofort einsatzbereit ist. Die Registrierung muss dann nach spätestens einem Tag erfolgen. Kosten entstehen dabei nicht.

Jeder Bürger Maeliccis ist ebenfalls registriert,  und erhält so seine Wahlrechte ab dem 16. Lebensjahr.  Ausländer erhalten bei der Gerichtswache eine kostenlose Aufenthaltsgenehmigung,  die jeweils für sechs Monate gültig ist und dann erneuert werden muss.

Wer in einer sozialen Notlage ist, kann sich an das Hilfsamt wenden. Dies ist vor allem auf Hilfe zur Selbsthilfe ausgerichtet, kann aber auch in Extremsituationen kurzfristig aushelfen.  Die Entscheidung ist dem zuständigen Beamten frei überlassen.

Wer gegen das Gesetz verstößt, der wird von der Gerichtswache verhaftet und darf bis zu einer Woche ohne Verhandlung festgehalten werden. Spätestens dann, in der Regel aber schneller, wird er einem Richter vorgeführt. Der Angeklagte oder ein von ihm gewählter Vertreter darf ihn verteidigen, Zeugen aufrufen und so fort. Die Entscheidung über Schuld oder Unschuld sowie das Strafmaß liegt dann - im Rahmen der Gesetzgebung - frei beim Richter.
« Letzte Änderung: 23.08.2014, 21:56:06 von Sternenblut »
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« Antwort #7 am: 20.08.2014, 13:44:03 »
Terendol, Hauptstadt von Maelicci

Terendol, genannt "die weiße Stadt", ist eine Metropole mit über einer Million Einwohnern, und gehört zu den größten Städten Rushantis. Ihren Beinamen hat sie aufgrund des besonderen weißen Steins, der zum Bau der meisten Gebäude verwendet wird. Man findet ihn ausschließlich in den gewaltigen Steinbrüchen nahe der Stadt. Der Stein ist relativ leicht, und doch extrem hart, und eignet sich so hervorragend zum Bau auch größerer Gebäude. Gleichzeitig hat er eine glatte, leicht schimmernde Oberfläche, die ein wenig an Marmor erinnert. Dies verleiht ihm eine ganz besondere Ästhetik.

Der frühere Königspalast im Zentrum der Stadt, ein Monument mit zahlreichen Türmen und Zinnen, die teils bis zu hundert Meter in die Höhe ragen, thront über allem. Dort residiert heute das vom Volk gewählte "Hohe Haus", aber auch viele zentrale Ämter sind in den schier endlosen Hallen und Gängen des Palastes angesiedelt.

Die Stadt teilt sich grob in fünf Stadtteile, die ihrerseits wiederum in sogenannte "Dörfle" eingeteilt sind - Letzteres nicht offiziell, sondern nur im Gebrauch der Bewohner.

Das Palastviertel liegt, natürlich, im Zentrum der Stadt. Hier gibt es keinen frischen Baugrund, die Gebäude sind hochwertig bis luxuriös, und entsprechend teuer, will man dort leben. Es ist das Viertel, in dem die Reichen leben, Familien von Stand und guter Herkunft.

Die übrigen Viertel sind nach den vier Himmelsrichtungen benannt. Das Nordviertel wird verstärkt von Künstlern, auch Lebenskünstlern, bewohnt, und ist Heimat zahlreicher Gaststätten und dauerhafter Kunstmärkte.
Das Ostviertel ist an den Grenzen zum Palastviertel noch recht hochwertig, doch je weiter man zu den Stadtgrenzen kommt, desto einfacher werden die Gebäude. Hier leben vor allem einfache Arbeiter, kleine Geschäfte wie Schmieden und ähnliches sind hier angesiedelt. Aber auch die ersten Fabriken Terendols mit ihren rauchenden Schloten, bis heute vier an der Zahl, finden sich in diesem Viertel.
Das Südviertel wird auch gerne als "Gartenviertel" bezeichnet. Die frühere Königin Sarina hatte die Gärtnerei als Leidenschaft, und wollte die ganze Stadt mit Parks und wunderbaren Gärten ausstatten. Im Palastviertel finden sich davon ohnehin einige, aber besondere Mühe gab sie sich im Südviertel, bevor sie mit gerade einmal 44 Jahren an einer unbekannten Lungenkrankheit starb.
Wer sich die hohen Preise im Palastviertel nicht leisten, aber trotzdem eine schöne Umgebung haben will, zieht in der Regel ins Gartenviertel. Die Bewohner führen die Arbeit Sarinas fort, so dass auch in den stets wachsenden Ausläufern des Südviertels neue Parks angelegt werden.
Beim Westviertel spricht man auch vom Marktviertel. Natürlich gibt es auch in den anderen Vierteln Märkte, zweimal im Jahr aber findet hier auf dem riesigen Wendoylinplatz ein Markt statt, zu dem Händler aus aller Herren Länder eingeladen werden. Wendoylin selbst hat diese Tradition eingeführt, um die Wirtschaft sowohl in seiner Hauptstadt als auch im ganzen Land zu stärken, und war damit sehr erfolgreich. Aufgrund dieses Marktes, der gemeinhin auch Wendoylinmarkt genannt wird, haben sich hier viele Händler angesiedelt, um gleich vor Ort zu sein, wenn der nächste Markt beginnt.
« Letzte Änderung: 20.08.2014, 14:04:46 von Sternenblut »
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« Antwort #8 am: 01.10.2014, 17:40:19 »
Das Tempeldörfle



Die Tempel

A – Erastil
B – Gorum
C – Iomedae
D – Irori
E – Sarenrae
F – Asmodeus
G – Norgorber
H – Chamidu
I – Droskar
J – Findeladlara
K – Zerberus[1]


Sonstige Gebäude

1 – Städtische Schmiede und Lager
2 – Gaststätte „Die drei Wirtinnen“
3 – Hereius‘ Musikschule
4 – Grathons Stallungen
5 – Das Portal zum Himmel und zur Hölle
6 – Der Unterschlupf der Wölfe
7 – Der tiefe Brunnen (eine kleine Attraktion des Dörfles)
8 – Tatjanas „Glück der Reisenden“ (Ausrüstung, Waffen, Rüstungen, etc.)
9 – Frendrix‘ dampfende neue Welt
10 – Zirius‘ Akademie der überweltlichen Künste
11 – Hauptquartier der Gerichtswache im Palastviertel
 1. taucht nicht im PathfinderWiki auf, ist laut Aria ein dunkler Gott des Rausches und der hemmungslosen Hingabe
« Letzte Änderung: 19.06.2015, 07:22:20 von Sternenblut »
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