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Autor Thema: 4. Akt - Schlüssel und Tore  (Gelesen 22196 mal)

Beschreibung: Auf der Suche nach einem Schlüssel für ein versiegeltes Tor

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Esteban

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4. Akt - Schlüssel und Tore
« Antwort #15 am: 21.09.2014, 15:14:28 »
Esteban war zunehmend verwirrt. Da war er zu diesem Berg gereist, nur um einen seltsamen Orakelspruch zu hören, mit dem er nichts anfangen konnte. Und nun tauchten aus dem nichts zwei weitere Personen auf.
Auch wenn er sich noch bei Frau deWinter recht höflich verbeugen konnte. Überforderte ihn die Anwesenheit eines weiteren Fremden.
Dazu kam das Gespräch über die alten Götter. Still hörte er erst einmal zu, was dieser Mensch zu sagen hatte.

Sergio Astici

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4. Akt - Schlüssel und Tore
« Antwort #16 am: 23.09.2014, 22:57:55 »
"Ich weiß nicht was ihr mir mit den Erschütterungen im Weltengefüge sagen wollt, oder wer die dunklen Brüder und diese Schrecken der Meere sind. Ich weiß nicht wo ihr herkommt und was euch alle zusammen hierher getrieben hat. Ich weiß nur, dass an diesem Ort Andromach schon seit ewigen Zeiten verehrt wird. Wahrscheinlich sogar länger als im legendären Andromach-Kloster, welches das eigentliche Ziel meiner Reise ist. Und da man nicht oft die Gelegenheit bekommt an so einer sagenumwobenen Ort zu beten wollte ich die kleine Chance nutzen, die das Schicksal mir bot. es tut mir also Leid, falls ich euch gekränkt haben sollte, als ich hier in meinem Gebet vertieft saß." 

Die junge Frau drückte sich wahrlich merkwürdig aus. Und man könnte meinen, dass Sie wirr redet. Aber für all das muss es wohl eine Begründung geben.

Braxamig

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4. Akt - Schlüssel und Tore
« Antwort #17 am: 25.09.2014, 06:35:50 »
Braxamig springt auf, als der Mann zu reden anfängt. Enthusiastisch zieht er Mystral dann auch hoch.
"Sieh und hör nur! Er ist nicht eingeschlafen!"
Grinsend geht er auf den Mann, der sich vorgestellt hat zu.
"Meinen Namen habt ihr ja schon gehört. Es freut mich, euch kennenzulernen. Jedenfalls hoffe ich, daß wir das noch tun werden.
Macht euch wegen Weltengefüge und Schrecken keine Sorgen. Darum kümmern wir uns gerade.
Deshalb müssen wir auch euren Betplatz ein wenig unter die Lupe nehmen. Besonders, wenn er wirklich so alt ist, wie ihr sagt.
Dann das hat uns das Orakel drüben im Tempel als Auftrag gegeben.
Wir sollen:"

Hier versucht der hibbelige Gnom so gut er kann, daß mehrstimmige Orakel zu imitieren.
"Gehen hin zu der alten Stätte,  wo verehrt werden die Götter seit ewigen Zeiten.
Steigen, in Verehrung, hinab in die Tiefe, die verborgen wird durch der Götter Schrein.
Bergen dort den Schlüssel zum Tor der alten Welt."

Dann spricht er wieder normal.
"Wenn ihr ein Andromach-Priester seid, dann könnt ihr uns doch bei dieser Verehrungssache bestimmt ein wenig Beistand leisten, oder?
Ich selbst bin da nicht so gut drin, müßt ihr wissen."

Immer noch grinst Braxamig wie ein Honigkuchenpferd. Kaum etwas, das man nicht ebenso erwiedern möchte.
Neben ihm schnurrt das pelzige Schlangeneidolon, während ihm wieder der Kopf gekrault wird.
Noch bevor Sergio etwas entgegnen kann, macht sich Braxamig dann auch schon auf zum Altar im Zentrum des Steinkreises und beginnt diesen zu untersuche.
"Ich denke, hier finden wir am ehesten was. Hilf mir mal, Grixamab."[1]
 1.  Wahrnehmung 21; s. Würfelthread
« Letzte Änderung: 25.09.2014, 06:39:52 von Braxamig »

Nimys

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4. Akt - Schlüssel und Tore
« Antwort #18 am: 28.09.2014, 11:40:28 »
Nimys folgte Braxamig und seinem Begleiter, um mithilfe ihrer eigenen Sinne den Gnom bei der Untersuchung des Altars zu unterstützen. Doch in ihrem Unterbewusstsein tauchte immer wieder die Frage auf, ob dieser alte Götterort tatsächlich so nahe beim Orakel stand, wo doch alle anderen Orte nach langen Reisen klangen. Sollte diese erste Etappe eine Ausnahme sein?
Doch dann konzentrierte sie sich wieder vollständig auf die Untersuchung des Steinkreises.[1]
 1. Wahrnehmung 19
« Letzte Änderung: 28.09.2014, 11:49:21 von Nimys »

TKarn

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4. Akt - Schlüssel und Tore
« Antwort #19 am: 28.09.2014, 13:31:52 »
Ihr untersucht den Altar genau. Er ist reich verziert mit den Symbolen der Götter. Jeder von ihnen ist darauf verewigt. Braxamigs Hände streichen über die Symbole, als er plötzlich etwas fühlt. Als er gerade über das Symbol des Taranis, dem Rad der Ewigkeit, streicht, spürt er in dessen Zentrum, dort wo bei einem echten Rad die Achse sitzt, eine Erhebung. Vorsichtig befühlt er sie und drückt sie dann nach unten. Leicht verschiebt sie sich und ihr hört ein leises Klicken, danach ein Rumpeln und Schleifen. Danach ist es wieder ruhig, jedoch ist der Alter gegenüber seinem Sockel ein Stück verschoben; besser gesagt etwas verdreht, nur die nördliche Ecke befindet sich noch 100% an ihrem Platz.

Sergio Astici

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4. Akt - Schlüssel und Tore
« Antwort #20 am: 29.09.2014, 00:08:00 »
"Er ist sehr alt." antwortet Sergio dem kleinen Gnom. "Zumindest soweit ich weiß. Aber wenn ich mir das ganze hier so ansehe bestehen für mich keine Zweifel." Vorsichtig klopft er sich den Schmutz von der Hose, der sich noch dort befand, nachdem er sich zum Beten hingekniet hatte. Auch seinen Rucksack schnallte er sich wieder auf dem Rücken, währen er den Ausführungen des Gnomes zuhörte.

"Ich bin bei Leibe kein Priester. Nur ein einfacher Gläubiger, der sich hier für ein Gebet niedergelassen hatte. Das Predigen überlasse ich anderen, dafür fehlt mir das Talent." Er folgt Braxamig das kleine Stück zum Altar, um den der Gnom rumzuwuseln beginnt. Sergio bekam nicht ganz genau mit, was er da tat, aber auf einmal rumpelte etwas und der alte, schwere Altar schien sich zu bewegen. Bei Andromach, dass ist doch nicht möglich. Was hat der Gnom da angerichtet? dachte sich Sergio bei sich. "Was war das und wie habt ihr das gemacht?"

Braxamig

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4. Akt - Schlüssel und Tore
« Antwort #21 am: 29.09.2014, 06:27:23 »
Braxamig grinst noch breiter, falls das überhaupt möglich ist.
"Och, da war nur son Schalter in einem der Zeichen versteckt. Nichts, was schwer zu finden gewesen wäre.
Und da wir die Tür jetzt aufgeschlossen haben, sollte wir wohl auch reingehen, oder?"

Mit diesen Worten beginnt er, den Altar anzuschieben, und zwar an der südlichen Ecke, der jener gegenüberliegt, die ihre Position nicht verändert hat.[1]
 1. Stärkewurf: 2
« Letzte Änderung: 01.10.2014, 14:55:16 von Braxamig »

Tasha de Winter

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4. Akt - Schlüssel und Tore
« Antwort #22 am: 29.09.2014, 11:31:07 »
"Gekränkt? Ich versteh nicht, was Ihr meint", erwidert Anastasia, doch dann wird sie schon von dem aufgeregten Braxamig unterbrochen. Was für ein Wirbelwind! Ob der sich auch länger als drei Atemzüge lang auf dieselbe Sache konzentrieren kann? Aber wenigstens scheint er ein Mann der Tat, ein Mann, der voranprescht, in anderen Worten: ganz nach ihrem Geschmack. Schon war der kleine Kerle weitergeeilt, um den Altar zu untersuchen. Kurz darauf ruft er auch schon, dass er etwas gefunden hat! Nicht nur das, er fängt auch schon einmal an, an dem Steinklotz herumzuschieben, mit viel Eifer und wenig Erfolg.

Anastasia springt sofort heran, um ihm zu helfen, aber erst stolpert sie schier über Grixamab, dann ist vor lauter Gnom und Grixamab auch kein Platz mehr, wo sie Anpacken könnte, zumindest nicht, ohne dabei Angst haben zu müssen, einen von beiden einzuquetschen oder auf die Füße zu treten, deshalb lässt sie erst einmal wieder ab.[1]
 1. Strength-Wurf = 4 (natürlich 1)

Nimys

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4. Akt - Schlüssel und Tore
« Antwort #23 am: 30.09.2014, 11:30:14 »
War dieser Ort, an dem die Götter verehrt wurden, wahrhaftig dieser Steinkreis, nur wenige Meter vom Orakel entfernt? Gleichzeitig schien es Nimys auf der einen Seite logisch, da Braxamig ihr erklärt hatte, dass man dort die obersten aus den hohen Ebenen verehrt hatte, doch auf der anderen Seite klangen die Worte der Schwestern immer noch eher wie eine lange Reise, egal um welche Etappe es sich dabei handelte.

Von diesen Gedanken ließ sich Nimys nichts anmerken sondern stemmte sich ebenfalls mit aller Kraft gegen den Altar, um ihren Gefährten beim schieben zu helfen[1], wobei sie der stolpernden Frau mit einem geschickten Seitwärtsschritt ausweicht.
 1. Stärkewurf 20

TKarn

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4. Akt - Schlüssel und Tore
« Antwort #24 am: 02.10.2014, 08:42:24 »
Gemeinsam schiebt ihr, mit mehr oder minder großem Erfolg, an dem schweren Altar, jedoch schafft ihr es mit vereinten Kräften, den großen Steintisch zu bewegen. Bald schon habt ihr ein Loch freigelegt, das die Ausmaße von ca. 3 auf 3 Meter besitzt. Darin führt eine Wendeltreppe hinab in die Dunkelheit.

Irgendwo in den Tiefen von Raum und Zeit

Die geistigen Fühler des unglaublichen Wesens irrten durch die Weiten von zeit und Raum. Doch dann wurden sie fündig und brachten Verwirrung und Wahnsinn in den Geist eines Wächters, der in Diensten seiner lichten Brüder stand. Aaaarg! Das tat gut, und es würde die Narren aufhalten, die seinen Plan verhindern wollten.
« Letzte Änderung: 02.10.2014, 09:16:41 von TKarn »

Braxamig

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4. Akt - Schlüssel und Tore
« Antwort #25 am: 02.10.2014, 23:37:31 »
Wiedermal ist der Gnom ganz aufgeregt.
"Juhu! Juhu! Seht! Der Eingang! Los gehts!"
Kurz zaubert er noch etwas[1], bevor er nach unten sieht und die ersten Stufen betritt.
Noch reicht ihm mit seiner Dämmerungssicht das Licht, das von oben in den Schacht fällt.[2]
Neben ihm schiebt sich Grixamab vorbei und und schlängelt sich ebenfalls die Treppe hinab. Dieser achtet dabei auf eventuelle Fallen und Stolperdrähte.[3]
 1. Detect Magic
 2. Wahrnehmung: 26
 3. Wahrnehmung: 20
« Letzte Änderung: 02.10.2014, 23:40:39 von Braxamig »

Sergio Astici

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AW: 4. Akt - Schlüssel und Tore
« Antwort #26 am: 07.10.2014, 12:42:15 »
Einen Schalter? In einem Altar versteckt? Damit ein Eingang zu irgendwas verborgen bleibt? Vielleicht ein altes Heiligtum von Andromach? Ich weiß nicht, worein ich hier geraten bin, aber das muss ich mir ansehen. All das schoß Sergio durch den Kopf, während die Gruppe sich daran machte den Altar zur Seite zu schieben um eine alte Treppe freizulegen. Es schien als hätte das Schicksal entschieden, dass sich sein Weg ändert.

Kurz schaute er sich um. Der Gnom schien noch kurz mit sich selber beschäftigt, ehe er sich dann schon auf machte die Treppe hinab zu steigen. Das seltsame Wesen folgte ihm auf dem Fuße, während der Rest der Gruppe etwas unschlüssig rumzustehen schien. "Ich weiß nicht ob es euch passt, aber ich werde euch begleiten. Es scheint doch kein Zufall zu sein, dass unsere Wege sich gekreuzt haben." ließ Sergio kurz verlauten, ehe er eines seiner Sonnenzepter aus seinem Rucksack kramte. Als er dies in der Hand hielt folgte er dem Gnom die Treppe hinunter und schlug das Zepter an der Tunnelwand an. Das nun hell leuchtende Zepter hielt Sergio hoch vor sich um so die Treppe gut im Blick zu haben während er hinter dem Gnom in die Tiefe stieg.
« Letzte Änderung: 07.10.2014, 12:43:05 von Sergio Astici »

TKarn

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4. Akt - Schlüssel und Tore
« Antwort #27 am: 08.10.2014, 16:32:08 »
So geht ihr denn hinab in den dunklen Schlund, der seit Äonen verschlossen ist vor den Augen der Völker. Die Luft ist trocken und riecht abgestanden und schon bald ist es dunkel. Jedoch sorgt Sergios Licht wieder für das ausreichende Maß an Orientierung. Die Treppe scheint endlos in die Tiefe zu führen, kein Gang zweigt ab. Nach gefühlten Stunden - oder sind es nur Minuten - erreicht ihr dann das Ende der Treppe. Im Licht des Sonnenzepters erkennt ihr einen Raum, der eine ungefähre Größe von 10 auf 10 Meter aufweist. Die Decke hat eine Höhe von ungefähr 5 Metern und genau gegenüber dem Ende der Treppe befindet sich eine Tür. Ansonsten könnt ihr hier nichts weiter erkennen.

Nimys

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4. Akt - Schlüssel und Tore
« Antwort #28 am: 08.10.2014, 19:03:42 »
Nimys hatte den Rücken der Gruppe gedeckt, als ein Gefährte nach dem anderen in die Tiefe hinabgestiegen war. Als die Dunkelheit sie umfing, hatte Nimys mithilfe eines Zaubertricks ein magisches Licht an einem Ende ihres Kampfstabs beschworen.
Pass nur auf, dass du deine Fertigkeiten im schleichen und verstecken nicht vergisst schoss es ihr kurzzeitig durch den Kopf. Langsam hatte Nimys eine gewisse Routine in der Anwendung kleiner magischer Tricks entwickelt. Der Preis den sie zahlen musste, war mehr als nur der Preis für ihr Zauberbuch, den Kampfstab und das Werk über die theoretische Magie. Auf lange Sicht würde sie ihre Aktivitäten von körperlichen Dingen wie Dehnübungen auf geistige Aktivitäten umstellen. Heute Morgen hatte sie gemeinsam mit Camrel jene Zauber soweit mithilfe von Gesten und Formeln soweit gewirkt, dass die arkanen Energien, die nun durch ihren Körper strömten, nur noch wenige Worte und Gesten benötigten, auf ihre Umwelt zu wirken.
Laut ihrem Magiebuch gab es auch mächtigere Zauber, die jedoch auch einer längeren Vorbereitungszeit bedurften. Oder war auch dies nur eine Frage der Routine?

Als sie das Ende der Treppe und den Raum erreichen, macht sich Nimys zunächst daran, den Boden und die Tür im Licht ihres leuchtenden Kampfstabes langsam und vorsichtig nach Fallen abzusuchen.

TKarn

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4. Akt - Schlüssel und Tore
« Antwort #29 am: 13.10.2014, 13:28:04 »
Nimys klopft in Schein ihres Stabes den Boden ab, dann untersucht sie intensiv die Tür. Trotz intensiver Suche kann sie nichts Auffalliges finden. Sie kommt zu dem Schluss, dass Boden und Tür fallenfrei sind
 Bei ihrer Suche entdeckt sie die schlichte Klinke der Tür.

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