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Autor Thema: Kapitel 1: Das Erbe der Salzmarschenfestung  (Gelesen 52913 mal)

Beschreibung: Feuer über den Salzmarschen

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Lu Chieng

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Kapitel 1: Das Erbe der Salzmarschenfestung
« am: 22.09.2014, 10:48:38 »
Feuer über den Salzmarschen


17. Eidtag des Desnus: Zwei Tage war es her, dass Wächter Belor Hemlock das alte Gesetz des Goblinkopfgeldes wieder Kraft gesetzte hatte. Vor einigen Jahren war es schoneinmal in Kraft getreten, damals waren einige junge Männer ausgezogen um "reich" zu werden. Doch sie waren zu jung und schlecht vorbereitet. Keiner von ihnen kam zurück. Daraufhin wurde das Gesetz wieder ausgesetzt. Man hatte angst, dass mehr Leute dem Ruf nach dem schnellen Geld erlagen. Zumeist waren es Reisende, die Gefahren der Salzmarschen, aber in letzter Zeit hatte sich auch Leichtsinn in Sandfleck ausgebreitet.

Über die letzten Monate waren die Goblins um Sandfleck immer mutiger geworden. Irgendwie hatten sie ein Quelle erschloßen, die es ihnen ermöglichte größere Mengen Feuerwerk zu besitzen. Das Problem der Angriff war hauptsächlich, dass der Krach der Knallkörper die Pferde der Karawanen verschreckte und schnell Chaos um sich griff bevor der eigentlich Angriff startete. Dies trug dazu bei, dass die Raubzüge der Goblins immer erfolgreicher wurden, durch die anhaltenden Erfolge wurden auch die Quälgeister immer mutiger. So schnell die Angriffe erfolgten so schnell zogen sich die Angreifer wieder in die Salzmarschen zurück.

Shalelu war schon seit einiger Zeit verschwunden. Dies war nichts ausergewöhnliches, verschwand sie doch immer mal wieder für einige Zeit. Doch gerade dieses Mal war der Zeitpunkt maximal ungelegen. Selbst ihr inoffizieller Lehrling Garridan wußte nicht wann sie zurück kommen würde. Auch der Jäger wagte sich selten weit in die Salzmarschen hinein. Zusätzlich zu den Gefahren, die dort lauerten, war dieses Gebiet nicht kartographiert.

Seit dem das Goblinkopfgeld wieder in Kraft getreten war, wurde in Sandfleck viel darüber spekuliert, ob dieses Mal jemand ausziehen würde. Doch bisher hatte sich niemand auf den Weg gemacht um die Marschen zu durchstreifen. Gerade das Kopfgeld, das auf Chef Zerknautscher, den Anführer der Goblins ausgesetzt war: 300 Goldmünzen lockte. So kam es, dass an diesem späten Nachmittag nach und nach, sich sowohl Garridan, alsauch Varen, Mugin und Schrogrim im rostigen Drachen einfanden. Ameiko hatte sie eingeladen.

Obwohl es draußen nicht mehr kalt war, immerhin war schon Ende Desnus[1] knisterte im rostigen Drachen ein gemütliches Feuer im Kamin. Draußen war es noch ziemlich feucht und jeder war froh, dass die Wärme die Feuchtigkeit vertrieb. Weiter hinten im Raum saß Sandru und zupfte an seiner Laute. Im Vergleich zu Ameiko, die dieses Instrument virtuos beherrschte waren Sandrus Fähigkeiten maximal mittelmäßig ausgeprägt. Aber sie hatten schon immer ausgereicht um am Abend, wenn die Karawane eine Wagenburg bildete alle sich zum Feuer drängen zu lassen und lauthals Lieder mitzusingen.


Auch als ein jeder eintrat war bereits vor der Tür Sandrus stimme zu vernehmen. Selbst seine Stimme war von seinem typischen verschmizten Lächeln dominiert. Mit lauter Stimme ohne auf falsche Töne zu achten sang er:

"Ich war noch jung da war mir klar
das Leben ist zu wunderbar
um hier im Dorfe festzukleben
wollte doch die Welt erleben
So nahm ich meinen sieben Sachen
ging mit einem fröhlich Lachen
doch bald wurde mir ganz Bang
Ich wusste nicht ob links oder rechts lang"

Ameiko dirigierte euch alle zu einem Tisch und brachte jeden was er trinken mochte, dem Zwerg ein Bier, dem Gnom eins dieses widerlichen Gebräus, an dem nur er und die Wirtin sich wirklich erfreuen konnten und was von manchen Arzt in der Stadt genutzt wurde um einen Patienten gezielt zum Brechen zu bringen. Als jeder Platz genommen hatte und ausreichend versorgt war trat Ameiko wieder an euren Tisch heran.

"Ihr habt alle gehört, dass das Kopfgeld auf die Goblins wieder ausgesetzt wurde. Und Shalelu ist zur Zeit leider nicht hier.", hierbei schaute sie zu Garridan und wartete auf ein Nicken seinerseits: "Ich kann hier im Moment nicht weg..."

Ihre Stimme klang enttäuscht: "Könntet ihr euch vorstellen nach dem Rechten zu sehen. Immer mehr von meinen Lieferungen werden abgefangen. So kann das nicht weitergehen." Sie schlug kräftig mit ihrer Faust auf den Tisch. Hatte einjeder genug Grund ihrer Bitte nachzukommen? Geldnot? Der Drang die Salzmarschen mit den eigenen Füßen zu durchqueren und ihre Wunder mit den eigenen Augen zu sehen? Unbekannte Pflanzen, alte Gebäude, von längst vergessenen Siedlungen, wer wusste was sich in dem Sumpf verbarg.
 1. entspricht unseremApril
« Letzte Änderung: 30.10.2017, 23:07:03 von Mondragor »
"Furchtlosigkeit ist die Tugend der Narren. Sie entsteht nicht aus Mut, sondern aus mangelnder Vorstellungskraft. Der Weise fürchtet sich und lässt sich trotzdem nicht von seinem Weg abbringen. Er wird nur vorsichtig."

Schrogrim Eisenhauer

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Kapitel 1: Das Erbe der Salzmarschenfestung
« Antwort #1 am: 22.09.2014, 18:39:22 »
Schrogrim rutschte etwas unbehandlich auf seinem Stuhl hin und her und wirft einen kurzen Blick auf sein Bier.

"Hm. Einfach so in in die Sümpfe zu gehen wird nicht viel helfen. Kannst du uns genaueres darüber berichten, wohin sich die Goblins zurückziehen?"

Er schaute in die Runde.

"Oder habt ihr etwas gehört?"
« Letzte Änderung: 22.09.2014, 18:43:39 von Lu Chieng »

Garridan

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Kapitel 1: Das Erbe der Salzmarschenfestung
« Antwort #2 am: 22.09.2014, 19:36:02 »
Garridan war sofort Ameikos Einladung gefolgt. Er hatte schon eine Ahnung, worum es gehen könnte, denn die Goblins und ihre Überfälle waren derzeit das wichtigste Thema in der Stadt. Er hatte gehofft, dass Shalelu bald zurück kommen würde und er mit ihr auf die Jagd gehen könnte, allerdings war es nicht so gekommen. Und nun aber hatte Ameiko sieh hier versammelt. "Nun, ich kenne mich ein wenig in den Sümpfen aus und könnte euch sicher hinein bringen. Leider weiß ich aber nichts genaueres über den Aufenthaltsort der Goblins.
Und du hast Recht, Schrogrim, die Sümpfe sind groß und es gibt dort weit gefährlicheres als die Goblins. Aber so kann es nicht weiter gehen. Ich für meinen Teil bin gerne bereit, etwas gegen die grünen Biester zu unternehmen."
Dann schaute er in die Runde, um die Reaktionen der anderen abzuwarten.
« Letzte Änderung: 22.09.2014, 19:37:22 von Garridan »

Mugin Sanderbarrel

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Kapitel 1: Das Erbe der Salzmarschenfestung
« Antwort #3 am: 22.09.2014, 19:38:53 »
Mugin nahm den Krug mit dem Gewüzmet und bot zuerst seinem Eidolon einen Schluck an, doch sie rümpfte nur die Nase darüber und rollte sich nebem dem Tisch zusammen. Schulterzuckend trank Mugin einen kräftigen Schluck und wand sich dann an Ameiko:

"Nun ich wollte mir ja schon immer mal die Marschen ansehen. Vielleicht wäre ja jetzt die Gelegenheit gut, immerhin müssten wir so nicht alleine gehen."

In seinem Kopf erklang die üblich skeptische Stimme seines Eidolon: "Anstatt über die Geselligkeiten nachzudenken, solltest du dir lieber über die Gefahren, die dieses Unterfangen nach sich ziehen wird, Gedanken machen."

Nun war Mugin dran die Nase zu rümpfen.

"Ich denke wir kennen alle die Geschichten über die Salzmarschen. Die Leute übertreiben gerne, so schlimm wird es schon nicht sein."

Garridan

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Kapitel 1: Das Erbe der Salzmarschenfestung
« Antwort #4 am: 22.09.2014, 19:55:01 »
Garridan lächelte leicht als er die Worte des Gnoms hörte. Entweder war er wirklich so unwissend oder er wollte mutig erscheinen. Egal, ein bisschen Mut (oder war es Übermut?) konnte nicht schaden und es war offensichtlich, dass etwas geschehen musste. Er wandte sich an den Gnom. "Nun, es ist sicher kein Spaziergang, in die Marschen zu gehen und Goblins zu jagen. Aber vielleicht können wir die Goblins ja zu uns holen. Ameiko, musst du vielleicht ein paar Waren transportieren oder könnten wir einen Wagen bekommen, der wie eine deiner Lieferungen erscheint, so dass die Goblins aus ihren Löchern kommen?" Bei der Idee musste er erneut lächeln. Wenn sie es waren, die einige Goblins erwischen und einen Wagen beschützen würden, würde die ganze Stadt davon reden.

Varen Frostlight

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Kapitel 1: Das Erbe der Salzmarschenfestung
« Antwort #5 am: 22.09.2014, 21:14:36 »
Varen hört sich in ruhe an was die anderen besprechen, während er an seinem Wein nippt. "Ich würde auch ungern zu den Goblins laufen doch wenn wir ein falle stellen würden sehe das anders aus. wer weiß vielleicht können wir einen fangen und herraus finden wo deren Versteck ist" Er nippt nochmal an seinem Wein, und schaut in die Runde.

Schrogrim Eisenhauer

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Kapitel 1: Das Erbe der Salzmarschenfestung
« Antwort #6 am: 22.09.2014, 22:54:34 »
Schrogrims anfängliche Skepsis wandelte sich im laufe des Gesprächs in Euforie. "Eine Falle, ja das könnte funktionieren. Wir müssten dann auch nicht den Erzklumpen im Wald suchen."

Er schaute zu Ameiko: "Es sollte nach einer normalen Lieferung aussehen, also müssen wir uns verkleiden. Die Pferde richten immer ein riesen Chaos an, hier müssen wir uns etwas einfallen lassen. Hast du welche die nicht gleich bei jedem klimpern durchgehen?"

Er nahm noch einen kräftigen Schluck von sein Bier und war schon halb aufgestanden mit einer Körpersprache die besagt: Alles ist geklärt, lasst uns aufbrechen.


Mugin Sanderbarrel

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Kapitel 1: Das Erbe der Salzmarschenfestung
« Antwort #7 am: 23.09.2014, 03:26:19 »
"Klingt nach guten Ideen." Mugin erhebte sein Krug und nahm dann einen weiteren Schluck.

Sein Eidolon stand auf und wendete sich zu den Anderen. "Eine Verkleidung wird bei mir nicht funktionieren. Und eine Beschwörung in einem Kampf ist zu gefährlich, dass lass ich nicht zu."
« Letzte Änderung: 23.09.2014, 03:27:02 von Mugin Sanderbarrel »

Garridan

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Kapitel 1: Das Erbe der Salzmarschenfestung
« Antwort #8 am: 23.09.2014, 08:57:47 »
Garridan war etwas überrascht, wie schnell sich alle dazu entschlossen hatten, etwas zu tun, nachdem so lange niemand etwas unternommen hatte. Aber gut, nun sie waren zu viert und konnten sich beweisen.
Als das Tier sprach, was Gerridan wieder etwas irritiert. So sehr er Tiere als Begleiter oder Nahrung schätzte, so sehr fand er es irgendwie seltsam, wenn sie einfach so zu ihm sprachen. Darum bemüht sich dies nicht anmerken zu lassen antwortete er dem Wesen: "Vielleicht können wir dich im Wagen verstecken, von dort kannst du aus dem Verborgenen angreifen. Das wird die Goblins sicher mehr erschrecken als die vier Händler, die plötzlich mit ihnen kämpfen wollen."

Dann schaute er ihre Auftraggeberin an. "Nun Ameiko, wie du siehst, sind wir bereit, uns der Aufgabe zu stellen. Nun müssen wir uns einen guten Plan überlegen und dazu ist es wichtig, ob wir einen Wagen bekommen können. Ich denke, ein Einspanner wäre ausreichend, je weniger Pferde dabei sind, desto besser und dann erscheinen wir auch wie ein langsames, ungefährlicheres Ziel."

Lu Chieng

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Kapitel 1: Das Erbe der Salzmarschenfestung
« Antwort #9 am: 23.09.2014, 11:22:46 »
Ameiko schien zufrieden mit dem Verlauf des Gesprächs, vielleicht hatte sie sich es schwieriger vorgestellt alle zu überzeugen.
"Die Idee mit dem Wagen, hätte von mir sein können." Sie überlegte einen kurzen Moment: "Es gibt noch eine Alternative: Walthus Stolzstumpf."

Garridan hatte diesen Namen schon einmal gehört. Shalelu besuchte ihn ab und an. Er war ein kauziger Halbling, der sich nie in der Stadt blicken ließ und in den Salzmarschen lebte. Er kannte sich in den Salzmarschen besser aus als die Elfin, dass hatte sie ihm selbst gesagt. Trotzdem hatte Garridan den Halbling nie selbst gesehen, doch hatte er eine ungefähre Vorstellung davon wo er lebte.
"Furchtlosigkeit ist die Tugend der Narren. Sie entsteht nicht aus Mut, sondern aus mangelnder Vorstellungskraft. Der Weise fürchtet sich und lässt sich trotzdem nicht von seinem Weg abbringen. Er wird nur vorsichtig."

Garridan

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Kapitel 1: Das Erbe der Salzmarschenfestung
« Antwort #10 am: 23.09.2014, 12:23:44 »
Garridan sah die fragenden Blick der anderen. "Walthus Stolzstumpf ist ein etwas kauziger Halbling, der sehr abgeschieden in den Salzmarschen lebt. Er kommt nicht in die Stadt und mit Ausnahme von Shalelu besucht ihn auch niemand aus der Stadt. Ich selbst war auch nie bei ihm, ich weiß aber ungefähr, wo wir ihn suchen müssten. Er kennt sich gut in den Marschen aus und könnte und vielleicht helfen, das Versteck der Goblins zu finden. Wir würde uns ungefähr einen halben Tagesmarsch kosten, um ihn zu finden - wenn nichts unerwartetes dazwischen kommt."
« Letzte Änderung: 23.09.2014, 13:09:44 von Garridan »

Mugin Sanderbarrel

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Kapitel 1: Das Erbe der Salzmarschenfestung
« Antwort #11 am: 23.09.2014, 13:53:30 »
Auf Mugins Gesicht erschien ein breites Lächeln. "Das wird ja immer aufregender. Dieser Walthus muss viel über die Flora des Sumpfes wissen wenn er da draußen alleine lebt.
"Steiger dich lieber nicht zu sehr in diese Idee. Garridan hat selbst gesagt, dass er ein kauziger Typ ist. Vielleicht will er uns garnicht erst helfen," kam die Antwort in seinem Kopf.

"Ein Besuch bei ihm wird uns sicher weiterhelfen." Er wand sich an Ameiko: "Bist du dir sicher das du nicht mitkommen willst? Ich weiß doch, dass ein wenig Aufregung und Abstand zum Alltag dir gut tun würde. Kann denn niemand das Geschäft für ein paar Tage übernehmen?"
« Letzte Änderung: 23.09.2014, 13:57:55 von Mugin Sanderbarrel »

Varen Frostlight

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Kapitel 1: Das Erbe der Salzmarschenfestung
« Antwort #12 am: 23.09.2014, 16:32:00 »
Varen hatte von dem Halbling noch nie gehört, daher hört er Garridan aufmerksam zu als dieser über ihn redet. "Wie sicher können wir sein das er uns hilft und nicht eventuell schon tot ist oder etwa mit den Goblins zusammenarbeitet. Wobei letzteres wohl nicht der Fall sein sollte wenn er Kontakt mit Shalelu steht. Also wenn wir dieses unterfangen machen wollen, sollten wir mit ihm reden ob er uns helfen will oder nicht. Ein Tag ist nicht so viel Zeit die verloren gehen würde. Allerdings sind wir 4 gegen ein Goblin Dorf nicht unbedingt ausreichend, selbst wenn wir eine Falle stellen würden wäre ich nicht sicher ob wir das überleben. Mein Spezialgebiet ist nicht gerade Flächenbombardement, und selbst wenn wäre ich nicht weit genug um ein ganzen Trupp zu vernichten Geschweige den ein Dorf oder Stamm. Ich komme mit und Spreche mit Walthus Stolzstumpf und ich würde auch die Lage des Dorfes erkunden, falls sich die Möglichkeit gibt Schabernack anzustellen in ich dann auch mit dabei, doch werde ich nicht ohne die Miliz die Goblins angreifenwenn wir nicht eine Gute gelegenheit haben. Bleibt nur noch eine Frage: Wieso wir und warum sollten wir oder besser ich gehen, ich bin zwar ein Elf aber mag die Sümpfe nicht besonders." Wieder Nippt Varen an seinem Wein und schaut Amaiko ruhig an. Er wusste was Krieg und Kampf war und er wusste auch was damit kommt, daher mussten es schon sehr gute Gründe geben damit er die Goblins vernichten würde. "Sagt Ameiko wie knapp ist der Vorrat von diesem Wein hier?" fragt der Elf ganz unschuldig, als ob die Wirtin nicht wüsste das es sein Lieblings Getränk hier in Sandfleck ist, und er jede Woche kommt um ein Glas zu trinken.

Schrogrim Eisenhauer

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Kapitel 1: Das Erbe der Salzmarschenfestung
« Antwort #13 am: 23.09.2014, 17:08:53 »
Schrogrim hatte sich in der Zwischenzeit wieder auf seinen Stuhl gesetzt. Er schaute zu Varen hinüber und es lag ein wenig Missbiligung in seinem Blick. "Was wir machen, wenn wir das Dorf entdeckt haben, können wir diskutieren, wenn wir es gefunden haben. Es bringt jetzt noch nichts, sich darüber den Kopf zu zerbrechen."

Er wendete sich zurück an die Runde. "Von diesem Gnom habe ich auch noch nichts gehört. Garridan bist du dir sicher, dass du uns zu seiner Hütten führen kannst? Oder sollten wir nicht doch lieber die Falle mit dem Wagen in Erwägung ziehen?"

Garridan

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Kapitel 1: Das Erbe der Salzmarschenfestung
« Antwort #14 am: 24.09.2014, 09:13:42 »
"Ah, unsere Gruppe besteht doch nicht nur aus Heißsporen, das ist interessant", dachte Garridan, nachdem Varen geendet hatte. Er hatte sicher Recht, dass dies alles kein Spiel werden würde. Allerdings waren sie vier derzeit die einzigen, die es schaffen konnten, da Shalelu fort ist und keiner weiß, wann sie zurück kommt. "Vielleicht kommt sie ja auch gar nicht zurück." Dieser Gedanke machte ihn traurig. Er hatte viel von ihr gelernt und sie immer wie eine große Schwester gesehen. Aber er war nun erwachsen und hatte sein eigenes Leben, genau wie Sie.

"Nun Schorgrim, ich habe eine ziemlich genaue Vorstellung, in welcher Ecke der Marschen wir suchen müssen, allerdings werden wir etwas suchen müssen. Dennoch, wenn er dort ist und gefunden werden will, glaube ich, das wir es schaffen werden. Nachdem was ich über ihn  gehört habe, ist er zwar seltsam, aber auf unserer Seite. Und er ist schon so lange dort, dass ich nicht glaube, dass ihn die frechen Goblins nun vertrieben haben werden."

An Varen gewandt sagte er: "Ein Dorf werden wir sicher nicht überfallen können, aber wenn wir den Standort kennen, sind wir einen wichtigen Schritt weiter. Vielleicht können wir ja einen kleinen Trupp der Biester erwischen, dann haben wir zumindest schon einmal etwas Kopfgeld." Bei dem Gedanken an eine kleine Goblinjagd konnte er sich ein zufriedenes Grinsen nicht verkneifen.
« Letzte Änderung: 24.09.2014, 09:15:31 von Garridan »

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