• Drucken

Autor Thema: Episode 2: Die schiefe Bahn  (Gelesen 16911 mal)

Beschreibung: Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis...

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Luther Engelsnot

  • Administrator
  • Beiträge: 24591
    • Profil anzeigen
Episode 2: Die schiefe Bahn
« am: 16.11.2014, 13:56:03 »
Es war einmal vor langer Zeit in einer weit,
weit entfernten Galaxis...


Star Wars

Episode 2: Die schiefe Bahn

Dantorra befindet sich endlich wieder in  einem Zustand
von Stabilität und Ruhe, nachdem Zwischenfall um die Fremden,
Vanrir und dem wiederentdeckten Anwesen, welches  den Funken gezündet
hat größere Veränderungen vorzunehmen und Wei in eine gute Position gebraucht hat.

Doch nicht alles ist wieder im Lot, denn obwohl die
ersten Eckpunkte geklärt wurden und die Kolonie wächst, kommen
mit mehr Leuten auch mehr Probleme, Probleme die sich bald offenbaren
werden und die Kolonie erneut zeichnen könnten, im guten wie im schlechten.


Aber noch ist davon nichts zu spüren, denn die Ernte ist reich gewesen
und die Leute bereiten sich auf das Sommerfest vor in dem auch etliche Händler und
Besucher kommen, um Dantorra erneut einen dringenden Schub zu geben, doch selbst
an solch einem Tag können dunkle Wolken aufziehen, denn neue Entdeckungen haaren...
« Letzte Änderung: 16.11.2014, 15:02:06 von Luther Engelsnot »
Leite:
Coriolis: 1001 Sterne zwischen der Finsternis

Luther Engelsnot

  • Administrator
  • Beiträge: 24591
    • Profil anzeigen
Episode 2: Die schiefe Bahn
« Antwort #1 am: 07.12.2014, 23:02:11 »
Der Abend des Sommerfestes in der kleinen Kolonie Dantoora ist endlich gekommen. Die Sterne strahlen hell am Himmel und eine sanfte Sommerbrise streift durch die Kolonie. Sie erinnert daran, dass im Moment noch angenehme Temperaturen herrschen und es noch einige Monate hin sind, bis die schreckliche Kälte über die Ebene rauschen wird. Aber das sind ferne Gedanken. Die Luft ist erfüllt von Musik, Gelächter und dem Geruch leckeren Speisen. Gebratenes Fleisch vermischt sich mit leckeren Eintöpfen, sowie exotischen und weniger exotischen Gewürzen. Die letzten Tage wurde ein Platz zwischen der alte Siedlungskern und der Neuankömmlinge hergerichtet, wie von Lura vorgeschlagen, in der Hoffnung den Zusammenhalt zu stärken. Überall wurde kleine Bühnen und Stände aufgebaut, sowie mit bunten Wipfeln, Fahnen und Pflanzen wie Blumen geschmückt. Es ist ein fröhlicher Anblick und überall werden an kleinen Ständen Waren angeboten, Waren von fernen Händler wie einheimischen und an ebenso vielen Ständen wird Essen oder Trinken angeboten. Der Platz platzt förmlich vor Leben durch die Neuankömmlinge und die meisten Leute haben sich zum Fest eingefunden, welches sich bis in den Stadtkern zieht, denn manche ziehen dennoch das Innere der Cantina vor, um dort Kartenspiele und Unterhaltung, vielleicht sogar Diskretion zu genießen.
Aber dieses Jahr ist es sogar noch etwas besonderer. Normalerweise landen höchstens eine handvoll Händler, meist nicht mehr als zwei zu dieser wundervollen Angelegenheit. Dieses Mal ist es jedoch etwas anderes. Drei Frachttransporter sind gelandet, um ihre Waren feilzubieten und zwei Sorosuub Luxus Raumyachten. Beide ein prachtvoller Anblick. Eine in verschiedensten Farben gezeichnet, hatte sie eine Droidenband an Bord, die unbedingt zum Fest auftreten wollte. Die andere hingegen ist in einem tiefen violetten Ton gezeichnet und hatte einige Trandoshaner sowie Menschen an Bord, die sich unters Volk gemischt haben. Anscheinend Gäste, aber noch hat niemand den Besitzer gesprochen. Dennoch herrscht so noch mehr Leben auf dem Festplatz.
Die Droidenband, welche sich unter dem Namen IG-POP vorgestellt hat, spielt auf einer der Bühnen schnelle leicht poppige, leicht jatzigen Einlagen mit Stilmittel des Smazzo und Bakarocks. Sie besteht aus zwei ausgemusterten Kampfdroiden der Klonkriege, welche Kloohorn und eine elektrische Mandoline spielen, einem Astromechdroiden an einem Schlagzeug und einem Mausdroiden, der immer wieder rhythmisch gegen einen großen Gong kracht. Ihr Auftritt wird rechts und links von zwei Protokolldroiden der E-3PO Serie begleitet, welche einen merkwürdig abgehackten Tanzstil pflegen und in Lila und Grün angemalt sind. Ein echter Anblick.
Zusätzlich haben die Cathar einen kleinen Ring aufgebaut und landen alle ein sich im Faustkampf zu messen und Ken Lam hat dafür gesorgt, dass es einen kleinen Schießstand gibt bei dem man wetten kann. Die Twi'lek hingegen habt mehrere Bänke am Rand aufgestellt, um ein Sabacc-Turnier abzuhalten. Es ist viel los und herrscht eine ausgelassene Stimmung, auch wenn eine gewisse Spannung zwischen alten wie neuen Kolonisten zu spüren ist. Vor allem zwischen den Menschen und Twi'leks.
Leite:
Coriolis: 1001 Sterne zwischen der Finsternis

Gazlo-Maa

  • Beiträge: 159
    • Profil anzeigen
Episode 2: Die schiefe Bahn
« Antwort #2 am: 09.12.2014, 02:04:40 »
Gut gelaunt wandert Gazlo-Maa über den Platz des reich geschmückten und farbenfrohen Sommerfestes. Die letzten Wochen haben einige interessante Veränderung gebracht und innerlich lässt der Herglic diese Revue passieren, während er einen der gebratenen Fleischspieße isst.
Zum einen ist da das Training der Miliz, welches für ihn ein guter Ausgleich zu den ruhigen Aufgaben der Ruine ist. Auch wenn er damit - aus welchem Grund auch immer - die Cathar verärgert hat, hat sich dieses Training doch zu einem wichtigen Bestandteil seines Tagesverlaufs entwickelt. Das Beste daran ist, dass seine Arbeit Früchte trägt und er so zu einer höheren Sicherheit beitragen kann.
Zum Anderen sind da die vielen neuen Gesichter, mit denen er sich anfreunden konnte. Jetzt, wo Gazlo-Maa eine Arbeit hat die ihm gefällt und ein sinnvolles Hobby, dass er als Ausgleich betreiben kann, ist er wie neu geboren und er ist nicht der einzige, der das bemerkt. Es fällt ihm leicht, neue Kontakte aufzubauen und so kann er sich ohne schlechte Hintergedanken zwischen den vielen Personen bewegen, die sich jetzt auf dem Sommerfest befinden. Mehr als Einmal bleibt er bei einem der Stände stehen, um mit einem neuen Bekannten zu reden. Vor allem der Twi'lek Conser Kairn ist Jemand, den er mal unter Vier Augen sprechen möchte. Sorgsam sieht sich der Herglic auf dem Sommerfest nach dem Mann um.

Lediglich seine Arbeit in der Ruine legt ihm erste Steine in den Weg. Er ist sich nicht sicher, ob seine Funde - besonders die, die das Haus Sandral in schlechtem Licht erstrahlen lässt - manipuliert sind. Das kann gut sein und würde seine ersten Bedenken, dem Vertrag mit Wei betreffend, bestätigen. Doch die Dokumente sind echt und er wird sie Niemandem vorenthalten. Seine Aufgabe ist klar und er wird sich über seine Verpflichtungen und den Vertrag nicht hinwegsetzen. Doch er wird die Dokumente auch keiner der beiden Familien unter die Nase reiben, wenn es denn nicht unbedingt notwendig ist. Am liebstem wäre es ihm, wenn er vorher schon die verschütteten Teile des Hauses betreten konnte. Denn dort ist eine Manipulierung ausgeschlossen.
Doch dieses Thema schiebt Gazlo-Maa erst Einmal zur Seite und genießt das Fest. Schon als der erste Fleischspieß sich seinem Ende nähert, kauft er einen weiteren und läuft weiter über das Gelände. Am liebsten hätte er an einem der Faustkämpfe der Cathar teilgenommen aber er weiß, dass er sie verärgert hat und ihnen das Fest nicht vermiesen, indem er sie herausforderte. Er schätzt, dass sie ihn meiden, weil er mehr Erfolg dabei hatte, die Miliz zu trainieren und er so ihren Stolz verletzt hat. Würde es vielleicht helfen, wenn er in einem Faustkampf gegen einen von ihnen verlieren würde? Für den Moment schiebt er diese Gedanken beiseite und macht sich auf die Suche nach dem Twi'lek Namens Conser Kairn.

Luther Engelsnot

  • Administrator
  • Beiträge: 24591
    • Profil anzeigen
Episode 2: Die schiefe Bahn
« Antwort #3 am: 09.12.2014, 19:33:08 »
Gazlo-Maa streift über den Festplatz auf der Suche nach Conser Kairn und kommt dabei an etlichen Stände vorbei, die verschiedenste Waren von Blasterpistolen über Tand, Nippes und erlesenen Schmuck wie Alkohol alles zu bieten haben. Im Moment dürstet es den Herglic jedoch mehr nach Gesellschaft und Wissen als nach materiellen Gütern. Er sieht überraschend wenige Twi'leks im ersten Moment und schlendert etwas ziellos über den Platz, bis er sich plötzlich am Rande wiederfindet, wo unzählige Tische aufgebaut sind und gerade das Sabacc-Turnier im vollen Gange ist. Zwischen all den verschiedenen Spezies kann er auch Conser ausmachen, der gerade an einem Tisch mit Koss, Jeena und einem der Merlokbrüder sitzt. Wie alle hier spielen sich eine Runde Sabacc und der Herglic vernimmt das bekannte Geräusch, wenn Karten gemischt werden, das Klingeln von Creditchips, Münzen und den Geruch von Schweiß, während viele angestrengt ihre Spiele verfolgen, darauf bedacht zu gewinnen. Gazlo-Maa fühlt sich sofort an seine Zeit als Professor zurückerinnert, doch nicht an die Ausgrabungen oder Entdeckungen, sondern an das Glücksspiel. Ein Teil seines Verstandes sehnt sich danach die Karten zu nehmen und sein Glück zu versuchen, der Versuchung nachzugeben. Ein anderer warnt ihn jedoch davor, dass er schon wieder riskiert alles zu verlieren und das nachdem es endlich aufwärts geht.[1] Die Gedanken werden je unterbrochen, als Conser ihn erblickt und herbei winkt.
 1. Die Sucht-Obligation wurde getriggerd, Gazlo-Maa kann entweder dem Nachgeben oder muss mit seiner Unkonzentriertheit zurechtkommen und aktiv dagegen ankommen, deine Entscheidung, wobei zweites Mali nach sich ziehen könnte
Leite:
Coriolis: 1001 Sterne zwischen der Finsternis

Lura

  • Beiträge: 158
    • Profil anzeigen
Episode 2: Die schiefe Bahn
« Antwort #4 am: 10.12.2014, 19:13:37 »
Lura hatte hart gekämpft für dieses Fest, sich um einen Ausgleich für alles und jeden bemüht. Allerdings hatte sie gleichzeitig mit unerbittlicher Vehemenz darum gekämpft am Abend des Festes keine Verpflichtungen übernehmen zu müssen. Sie wollte einfach nur das Fest genießen... und das tat sie dann auch.

Sie ließ sich einfach Treiben vom Strom der Lichter und der Stimmen, tanzte bald hier, schwatzte bald, schäkerte mit einem hübschen Twi'lek im beisein seiner Freundin und lieferte sich direkt anschließend mit dieser ein freundlich-bissiges Duell in unterschwelligen Beleidigungen, dass ihr so viel Spaß macht, dass der Mann sehr schnell wieder vergessen war. Wie sie in den Genuss der Droidenband gekommen waren wusste sie nicht, aber sie wollte kein Twi'lek sein, wenn sie das nicht auskostete und in einem knappem, wenn auch im Vergleich zu ihrem Outfit als Bardame dezenten, goldenem Kleid im Rampenlicht tanzte.

Schließlich machte sie sich daran, einen der Menschen von der Luxusyacht aufzutreiben... schließlich wollte sie sich die einmal näher Ansehen und rauskriegen, was es damit auf sich hatte. Zumindest, solange der Eindruck nicht langweilig wurde, wenn man es aus der Nähe betrachtete, schließlich hatte sie den festen Entschluss gefasst, sich heute abend einfach nur zu amüsieren. Sie würde sich zwar nicht vollaufen lassen und nicht mit irgendjemand aufwachen... davon abgesehen hatte sie aber nicht viel für Grenzen im Sinn.
« Letzte Änderung: 10.12.2014, 19:27:59 von Lura »

Luther Engelsnot

  • Administrator
  • Beiträge: 24591
    • Profil anzeigen
Episode 2: Die schiefe Bahn
« Antwort #5 am: 11.12.2014, 19:55:23 »
Lura streift durch die Stände nach ihrer Tanzeinlage, welche die Droidenband voller Begeisterung verfolgt und ihre Melodie angepasst an. Viele Leute haben dabei zu geschaut, aber die wenigstens die Chance genutzt, um ebenfalls das Tanzbein zu schwingen. Die Twi'lek muss danach nicht lange suchen bis sie ein paar der Fremden erblickt. Direkt in der Nähe des Schießstandes von Lam und dem Kampfring der Cathar. Ein übel zu gerichteter, ockarfarbener Trandoshaner mit etlichen Narben liefert sich einen Faustkampf mit einer durchtrainierten Cathar mit orangen, im Schein der Lampen, fast wie Feuer wirkendes Fell. Daneben am Schießstand versucht ein angetrunkener Trandoshaner mit einem abgerissenen Ohr, braunen Schuppen und gepanzerter kompakter Kleidung etwas mit einem Blasterkarabiner zu treffen. Der Gran Ken steht lachend daneben und scheint sich köstlich zu amüsieren, während ein Mensch in einem schwarzen Anzug mit glatt gekämmten, schwarzen Haaren daneben steht. Er trägt Handschuhe und Schuhe aus feinem Leder. Seine Augen sind hinter einer Sonnenbrille verborgen und das Gesicht wirkt jugendlich frisch, mit markanten Zügen.
Leite:
Coriolis: 1001 Sterne zwischen der Finsternis

Agen "Waz" Vresto

  • Beiträge: 169
    • Profil anzeigen
Episode 2: Die schiefe Bahn
« Antwort #6 am: 12.12.2014, 15:06:32 »
Waz hat nicht viel Kontakt, selbst zu Mitgliedern in der Gemeinschaft. Dies hängt zum Teil damit zusammen, dass er fast ununterbrochen am Arbeiten ist. Zu sozialen Zusammenkümften erscheint er sehr selten. Selbstgewähltes Leid. Bedingt durch seine grobe Fahrlässigkeit in der Vergangenheit, die den Tod vieler Menschen nach sich gezogen hat, versucht er auf irgendeine Art Vergebung zu finden. Ständig ist er dabei eine neue Tüftelei zu planen, die den Menschen der Kolonie helfen soll oder ihnen das Leben erleichtern würde. Zum zweiten wusste er häufig nicht, wie er sich Anderen gegenüber verhalten soll. Zu seiner Zeit auf Corusant hatte er viele Freunde gehabt, im gleichen Zug war er aber auch praktisch Dauerhigh gewesen. Er hatte sich nie einen Dreck darum geschert was er wann zu wem sagte. Inzwischen ist dies anders. Seit Jahren ist er nun weg von jeder Art von Narkotika. Jedes Mal antwortet er nicht einfach auf eine Frage, sondern überlegt sich jede Antwort genau oder er schnauzt schnell herum, gerade wenn Leute etwas nicht verstehen, was für ihn offensichtlich ist. Häufig fühlen sich die Leute in seiner Umgebung genauso unwohl wie er sich.

Doch dieses Fest war anders. Nicht dass die Probleme gelöst waren, doch Waz erlaubte sich dieses eine Mal die Gelöstheit als Belohnung. Der Sendemast stand und wenigstens die Grundfunktionen arbeiteten bisher sauber. Doch im steht der Sinn nicht nach einem maßlosen Besäufnis. Zu nah kommt Alkohol der Wirkung von regulären Drogen und Waz traut sich selbst nicht weit genug sich dem erneut auszusetzten. Noch sucht einer der Anwesenden wirklich seine Nähe, mehr als ein "Hallo wie geht es?" ist es selten.

So steht er häufig alleine herum oder versucht sich einfach zu einer etwas größeren Gruppe zu stellen. Er selbst sagt nie etwas, aber es ist ihm peinlich einfach so rumzustehen ohne auch nur irgendeine Art von Anschluss zu haben. So ist er zwar auf dem Fest, aber doch nicht wirklich da, hört zu aber redet kaum.

Neg`ner Sweala

  • Beiträge: 92
    • Profil anzeigen
Episode 2: Die schiefe Bahn
« Antwort #7 am: 12.12.2014, 17:32:44 »
Hat Neg´ner zunächst noch ein wenig den Betrieb in der Cantina überwacht, macht er sich bald auch auf, das Fest zu erkunden.
Gemütlich schlendert er durch die Menge, die die engen Wege bevölkern. Immer wieder bleibt er stehen, um mit dem einen oder anderen Bewohner oder Gast zu plaudern.  Wie zufällig bleibt er dabei auch des öfteren in der Nähe der Menschen auf, die mit dem Trandoshaner angereist sind. Denn man kann ja nie wissen, ob nicht einige Worte fallen, die etwas Aufschluß über den Grund ihres Hierseins bringen.
Außerdem hält Neg´ner nach gewissen Personen Ausschau, die er gerne noch einmal sprechen würde. Die Versammlung und was dort gesagt wurde, haben ihn so einige nachdenkliche Zeiteinheiten beschehrt.
Sobald er Rasha Sardal oder Wei Matale erblicken würde, hat er vor sie anzusprechen, wobei er sich bei Wei wenig Hoffnung machte, hielt dieser sich doch meist fern.
Auch an Lams Schießstand machte er einen Halt, um sich ein wenig mit dem Gran zu unterhalten.

Lura

  • Beiträge: 158
    • Profil anzeigen
Episode 2: Die schiefe Bahn
« Antwort #8 am: 12.12.2014, 19:07:09 »
Ein wenig unheimlich ist ihr der merkwürdige Mann mit der Sonnenbrille Lura schon und kurz überlegt sie, ob der Trandoshaner, dessen Gemüt schlichter zu sein scheint, nicht doch sympathischer wäre, doch sie will ihre Siedlung von der besten Seite präsentieren. Gemessen an seiner Kleidung wäre es wahrscheinlich besser wenn sie ein langes Cocktailkleid in etwas dezenteren Farben tragen würde, aber sie kann sich schließlich nicht für jeden Gast umziehen. Sie fast sich beim Herz und begrüßt ihn.

"Guten Abend, mein Herr. Darf ich mich vorstellen? Lura; ich bin schon eine ganze Weile hier in Dantoora zu Hause. Ich hoffe es gefällt Ihnen hier?" Sprach sie ihn direkt und freundlich an um ihn in ein Gespräch zu verwickeln und warf auch dem Trandoshaner beim Schießstand ein kurzes Lächeln zu um ihn mit einzubeziehen, sollte er genug davon haben seine Schießkünste auf die Probe stellen zu wollen.
« Letzte Änderung: 12.12.2014, 19:07:54 von Lura »

Luther Engelsnot

  • Administrator
  • Beiträge: 24591
    • Profil anzeigen
Episode 2: Die schiefe Bahn
« Antwort #9 am: 13.12.2014, 13:29:52 »
Auch wenn Waz eher ein stiller Besucher und passiver anwesender ist, kann auch er sich nicht ganz jeglicher Kommunikation entziehen. Er hat sich gerade zu einer kleinen Gruppe von Kolonisten gestellt, welcher der Droidenband lauschen, als plötzlich einer der beiden Durosbrüder auftaucht. Er schaut etwas nervös, immer noch die Worte des Zabraks von der Besprechung im Kopf, und eröffnet das Wort.
„Waz. Ich weiß, ich weiß wir sollen nichts in die Luft jagen. Deshalb bin ich hier. Wir haben etwas experimentiert und wollten ein Feuerwerk machen. Das ist doch ok oder? Nichts explodiert, außer vielleicht der Himmel. Aber das zählt nicht, richtig?“
Fragt dieser und ist mehr als hibbelig.

Neg'ner Sweala hat tatsächlich Glück und stolpert bei seinem Weg zu Ken Lam über Rasha Sandral. Die Frau schaut sich gerade bei einem Stand mit etlichen kleinen Schmuckstücken in Form von Ringen und Ketten aus seltenem Gestein. Der Händler ist ein Sullustaner in einer grellen gelben Jacke samt violetten Shirt darunter. Die Haare sind zu einer grell bunten Igelfrisur frisiert und die dicken Hautlappen über den Lippen mit verzweigten Linien tätowiert. Rasha scheint in guter Laune zu sein und probiert gerade mehrere Stücke an, während der Sullistaner mit schneller, aber tiefer Stimme das Aussehen lobt.

Der Trandoshaner wirft Lura nur einen Blick mit einem Haifischgrinsen zu, dass der Twi'lek einen Schauer den Rücken runter jagt. Er feuert noch dreimal entnervt und knallt das Gewehr auf den Tisch.
„So isscht dat keene Jacht.“
Beschwert er sich bei Lam, leicht lallend, der jedoch nur den Kopf schüttelt.
„Du würdest im Moment doch nicht mal ein totes Bantha treffen.“
Der Mann hingegen reicht Lura die Hand.
„Ein sehr nette Kolonie mit viel Potential. Wenn man es richtig nutzt. Aber entschuldigen Sie meine Manieren, Miss Lura. Mein Name ist Karo Yaktza. Erfreut Sie kennen zu lernen. Wenn sie schon länger hier wohnen können sie mir sicher die Vorzüge von Dantoora aufzeigen und vielleicht sogar wichtige Persönlichkeiten vorstellen. Klingt das wie ein Angebot? Das würde doch eine nette Runde über das Fest ergeben.“
Schlägt er vor, während der Trandoshaner zu dem Gran blinzelt.
„Dir zeischt isch, was eene Jacht ist.“
Leite:
Coriolis: 1001 Sterne zwischen der Finsternis

Lura

  • Beiträge: 158
    • Profil anzeigen
Episode 2: Die schiefe Bahn
« Antwort #10 am: 13.12.2014, 15:15:58 »
Sie wuste nicht wieso, aber der Kerl jagte ihr einen eiskalten Schauer über den Rücken. Orten und Sandral würde sie dem gewiss vorstellen, schon allein, weil sie wissen wollte welchen Eindruck die beiden von ihm hatten und um herauszufinden, was Yaktza wollte.

"Es wird mir ein Vergnügen sein!" sagte sie zu Yaktz und warf dem Trandoshaner noch einen Blick zu. "Macht euch nichts draus. Hier draußen jagt man sowieso am besten Kath-Hunde... obwohl es Gerüchte gibt, dass es hier auch schlimmere Wesen gibt. Wahrscheinlich aber nur moderne Legenden - schließlich hat ja noch niemand überlebt, der davon erzählen könnte. Am besten fragen Sie einen der Jäger." Ob es so eine gute Idee war, die Trandoshaner darauf zu bringen, dass es hier was zu jagen gab wusste sie nicht. Trandoshanischer Jagdtourismus war nicht unbedingt, was sie brauchten, aber im Moment war es wohl das beste zu versuchen nett und aufmerksam zu sein.

"Jedenfalls wird es das, wenn ihr mir versprecht, dass ich mir eure elegante 'Jacht' einmal ansehen darf, ohne meine Absichten dahingehend misszuverstehen - ich bin bloß neugierig und mag schöne Yachten." Als Twi'lek in Partybekleidung, die auf fremde Männer zuging wurde man schnell für eine Prostituierte gehalten. Das würde sie zwar nicht als beleidigend empfinden, die wenigsten Twi'lek-Frauen würden das, aber sie wollte gerne peinlichen Situationen vorbeugen. Sie hakte sich bei ihm ein und und ließ sich von ihm zu den belebteren Zonen des Festplatzes führen, dahin wo sie Sandral vermutete. Hoffentlich bemerkte Matale das jetzt nicht. "Ich bin so etwas wie die Notarin der Siedlung, solltet ihr also etwas beanspruchen wollen müsstet ihr also zu mir kommen und ich bin mit den einflussreichsten Leuten von Dantoora wohl vertraut. Unser Potential besteht natürlich im wesentlichen aus landwirtschaftlichen Erzeugnissen und gastfreundschaft. Unser Bedarf an Wohnraum und Infrastruktur. Und in meinem Falle an einem Tanz..." Sollte er sie ruhig erst einmal für geschätzig (was sie ja schließlich auch war) und ein bisschen dämlich (was sie normalerweise nicht von sich selbst annahm) halten. Sie baute Pausen ein und sprach in ruhigem Ton, hielt ihn aber unterhalten wenn er nichts sagte.

Endlich erspähte sie Sandral. Jetzt aber schnell und schmerzlos dahin; dennoch musste sie sich von ihm führen lassen, sie wollte, dass er sich in Kontrolle fühlte. "Seht, dort ist Frau Rashsa aus dem Hause Sandral. Ich bin mir sicher, sie würde euch gern begrüßen dürfen."
« Letzte Änderung: 13.12.2014, 22:24:21 von Lura »

Luther Engelsnot

  • Administrator
  • Beiträge: 24591
    • Profil anzeigen
Episode 2: Die schiefe Bahn
« Antwort #11 am: 15.12.2014, 23:19:31 »
Der Trandoshaner lacht kehlig bei den Worten von Lura.
„Hah hörscht du dat Kems? Dasch nenne ich eene Jacht. Komm. Danke Twisluk.“
Lallt der Trandoshaner und scheint Feuer und Flamme für die Idee, während er den Gran am Arm packt. Karo Yaktza zuckt mit den Schultern und harkt sich ohne Widerstand bei Lura ein.
„Erfreut und den Besuch der Yacht lässt sich sicher organisieren, wenn alles zu unserer Zufriedenheit verläuft. Aber das wird sich zeigen und glauben sie mir hier gibt es weit mehr Potential.“
Sonst gibt sich Karo jedoch eher stumm und lässt Lura reden, während sie über den Festplatz marschieren und über Rasha Sandral stolpern, die gerade eine Kette kauft mit einem mondförmigen Anhänger aus Basalt. Karo nickt.
„Ah Miss Sandral. Sie ist mir ein Begriff. Gebt mir einen Moment.“
Er gesellt sich zu der Frau und die beiden wechseln einige Worte. Rasha sieht dabei etwas verwirrt und überrumpelt aus, aber sie verabschieden sich mit einem Lächeln. Ehe Karo jedoch zu der Twi'lek zurückkehrt, verbleibt er kurz bei dem Stand, um dann zu Lura zu stoßen. Mit einem freundlichen Ausdruck überreicht er ihr ein kleiner Armreif überreicht aus Ebenholz, das mit einigen kleinen Marmorsteinen überzogen ist, die verschiedene Himmelskörper darstellen.
„Für Sie. Es erinnert mich daran, dass das Universum voller Sterne und Gelegenheiten ist. Wollen wir weiter? Sicherlich gibt es noch mehr interessante Persönlichkeiten. Mindestens das Haus Matale oder nicht?“
Leite:
Coriolis: 1001 Sterne zwischen der Finsternis

Lura

  • Beiträge: 158
    • Profil anzeigen
Episode 2: Die schiefe Bahn
« Antwort #12 am: 16.12.2014, 19:40:19 »
"Selbstverständlich, den Herren Orten ebenfalls nicht zu vergessen." sagte sie mit einem Lächeln, dass die Art wie sie von seinem galanten Auftreten verzaubert war Kund tat. "Ach Podo!" dachte sie. 'Potential'. Sie konnte sich diese Art des Potentials schon vorstellen. Sie hatte nur eine kurze Gelegenheit gehabt einen Blick mit Rasha zu wechseln und ihr Plan war gewiss nicht gewesen abgekanzelt zu werden oder sie derart zu überrumpeln. "Es ist ganz wundervoll. Würden sie es mir wohl bitte anlegen, Herr Yaktza? Karo?" Sie reckte ihren Marzipan-weißen Arm vor, der zwar immer noch recht schlank war, dem man ihre für einen Twi'lek überdurchschnittliche Kraft durchaus ansah. Sie machte sich zwar nichts aus allzu offensichtlichem Schmuck, weil sich nicht wohl, dass er von ihren eigenen Reizen ablenkte, aber das Band war tatsächlich wunderschön und das schwarze Holz bildete einen deutlichen Kontrast der ihre helle, weiche Haut hervorhob. Kaufen konnte man Lura nicht, aber das hieß nicht, dass sie Geschenke nicht einstecken würde. Nun vielleicht würde man sie schon ein bisschen kaufen können...

"Gehen wir am besten dort entlang." Sie wies mit der Nase in eine beliebige Richtung. "Dann werden wir Herrn Matale schon finden." Sowie sich Yaktza in die Richtung wandte versuchte sie Rasha noch einen Blick zuzuwerfen - halb um Hilfe flehend, halb neugierig auf ihren Eindruck.
« Letzte Änderung: 16.12.2014, 19:46:15 von Lura »

Gazlo-Maa

  • Beiträge: 159
    • Profil anzeigen
Episode 2: Die schiefe Bahn
« Antwort #13 am: 16.12.2014, 22:56:59 »
Auch wenn Gazlo-Maa sein Ziel klar im Blick hat, so lässt er sich doch etwas Zeit, um die Waren auf dem Markt zu begutachten. Die Hoffnung bleibt bestehen, dass er vielleicht das ein oder andere Möbel findet - gerne auch antik oder exotisch - das seinen Dimensionen gerecht wird. Auch nach ungewöhnlichen und seltenen Gegenständen, die er sich in die Wohnung stellen kann, hält er Ausschau. Doch vor allem nach dem alten Twi'lek, sieht sich der Herglic um. Kontakt mit einem Professor der Universität aufzunehmen, ist schon lange sein Wunsch gewesen und das sich hier, auf diesem abgeschiedenen Planeten, sogar einer in Form von Conser aufhält, übersteigt alle seine Hoffnungen und Erwartungen.
Doch die Freude Gazlo-Maas weicht schnell Angespanntheit, als er sieht, wo sich der Twi'lek aufhält. Wie schon in den vergangenen Tagen, in denen er den alten Mann und die anderen Twi'leks kennen gelernt hatte, spielt der Professor Karten. Bisher war das ein peinliches und schwieriges Thema gewesen aber zumindest hatten sie akzeptiert, dass Gazlo-Maa nichts damit zu tun haben will.

Doch jetzt sieht die Situation etwas anders aus. Gazlo-Maa will den Professor etwas besser kennen lernen und ein gemeinsames Interesse oder Hobby, ist da natürlich hilfreich. Mit Sabacc kennt sich der Archäologe gut aus. Mehr als einmal hat er mit Hilfe der glücksbasierten Endwertung das ein oder andere Spiel herumreißen und eine Menge Credits gewinnen können. Nur zu gerne erinnert er sich an diese Erfolgssituationen zurück. Doch viel öfter hatte er auch verloren - und zwar alles, bis auf den letzten Credit.
Wieder einmal wiegt das viele Geld schwer, so als würde es aus Blei bestehen. Am liebsten wäre er jetzt einfach gegangen. Oder besser noch gerannt. So weit weg wie es geht. Ein erfrischendes Bad im nahen Fluss und dann einfach wieder in die Arbeit stürzen, um dem Verlangen nicht nachgeben zu müssen. Doch andererseits ist das hier seine Chance.

Gazlo-Maa weiß nicht, was für eine Position Conser in der Akademie wirklich bekleidet aber das will er gerne herausfinden. Doch unabhängig davon, gebührt einem Mitglied der Akademie immer Respekt - egal was er dort genau tut. Der Herglic entscheidet sich dafür, auf den Mann zuzugehen und sich erst einmal unverbindlich neben ihn zu setzen. Für den Moment wird er versuchen, sich nicht auf die Kartenspiele an den anderen Tischen zu konzentrieren und mit Conser zu reden. Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass er gegen seine Sucht ankämpft. Die Frage ist nur, wie lange er diesen Kampf durchhält.
Trotz allem zieht Gazlo-Maa seinen Plan durch und setzt sich freundlich lächelnd neben den alten Mann. "Hallo Conser, genießt du das Fest und das Sabacc-Turnier? Was glaubst du, wer gewinnt?"
« Letzte Änderung: 16.12.2014, 22:59:43 von Gazlo-Maa »

Agen "Waz" Vresto

  • Beiträge: 169
    • Profil anzeigen
Episode 2: Die schiefe Bahn
« Antwort #14 am: 17.12.2014, 20:46:24 »
"Wenn nur der Himmel explodiert ist das in Ordnung.", antwortet Waz, milde lächelnd. "Was heißt ihr habt es ausprobiert. Ich würde mir gerne euer Feuerwerk angucken, wenn ihr nichts dagegen habt, bevor ihr noch hier was wichtiges in Brand setzt."

Er ist sich nicht sicher, ob die Drosbrüder wissen was sie tun und er hat ein wenig Angst, dass sie zuviel Sprengpulver in den Raketen haben oder ein anderer Defekt vorliegt. Hier gibt es genug Wimpel, Fahnen und Stände die Brennen würden wie Zunder, wenn sich einer der Feuerwerkskörper verirren würde. Ein Risiko, welches Waz nicht bereit ist einzugehen.

  • Drucken