• Drucken

Autor Thema: Verdammte Städte: Kapitel 4 – Aufbruch zu neuen Weiten  (Gelesen 17500 mal)

Beschreibung: Kurs nehmen auf die Verdammnis

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

XK Rho Pi-8

  • Beiträge: 1955
    • Profil anzeigen
Verdammte Städte: Kapitel 4 – Aufbruch zu neuen Weiten
« Antwort #600 am: 06.03.2016, 08:12:32 »
"XK Rho Pi-8 spekuliert in höchstem Maße auf eine externe Quelle auf Sinophia und zählt dabei auf die Unterstützung der Paktmitglieder, da diese sich auf Sinophia freier bewegen können als XK Rho Pi-8. Des weiteren ist die Logik der Argumente von Einheit Varna sind nicht von der Hand zu weisen." Die verzerrte kalte Metallstimme des Magos ertönt aus dem Lautsprecher und erfüllt den ganzen Raum. "Doch ist das beste Versteck nicht direkt unter der Nase des Feindes? Sinophia Magna bietet aufgrund seiner Größe eine Vielzahl von Möglichkeiten sich unentdeckt zu bewegen, und eine größere Auswahl potentieller Unterstützer, etwas was von uns dringend benötigt wird. Zusammenfassung: sowohl Karib als auch Sinophia Magna sind potentielle Einstiegspunkte. Beide sind riskant. Beide bieten Vor-und Nachteile. Scheinbar läuft es auf eine Abstimmung der Paktmitglieder hinaus. Will Varna noch etwas hinzufügen? Ihr letzter Satz blieb unvollendet."
« Letzte Änderung: 06.03.2016, 09:42:51 von XK Rho Pi-8 »

Tal'Ygramus

  • Beiträge: 212
    • Profil anzeigen
Verdammte Städte: Kapitel 4 – Aufbruch zu neuen Weiten
« Antwort #601 am: 06.03.2016, 09:08:53 »
"Emilia wollte mir hierher folgen...", antwortet der Hexer verzögert auf Varnas Frage und zwinkert ihr von der Konsole aus zu. Ihre kleine Geheimhaltung durfte gerne weiter bestehen und er hatte keine Lust sich eine erlogene Geschichte einfallen zu lassen.
"Ich denke wir sollten unseren Anflugsort nicht danach beurteilen, wo wir als erstes opperieren wollen, sondern wo uns weniger Risiken erwarten. Ich habe die letzten Reperaturarbeiten auf den Zerbrochenen Werften nicht mitbekommen, aber das letzte Mal, wo ich vom Hanger aus unseren Zerstörer gesehen habe, ließ sich ein Bezug zur Inquisition nicht leugnen.
Und wo wir schon von dieser Institution sprechen; Ja, ich würde die Quatiere des alten Inquisitors gerne ebenfalls erschließen!
Was eure W.I.E.Ge-Technologie betrifft; Ich bin bis her kein Befürworter dieser.
Zu groß erscheint mir der Einfluss Onogals auf diese Wissenschaft und ich verspüre nicht den Wunsch dem Erzfeind zuzuspielen.
Aber da dieses Projekt in's Leben gerufen wurde und Potential besitzt, möchte ich versuchen mit euch einen gemeinsamen Weg einzuschlagen. Ich hatte immer wieder den Wunsch die Maschine zu zerstören oder einst die Baupläne zu sabotieren, doch das Wort und mein Versprechen, welches ich euch gab und im Pakt niederschrieb wiegt schwerer als meine eigenen Vorstellungen.
So hört denn; Ich würde es begrüßen, wenn wir die Technologie gemeinsam weiterentwickeln und auf einen Stand bringen, welcher mir keine Alpträume beschert.
Ich verstehe mich darin das Mentale zu manipulieren.
Diese Eigenschaft lässt sich bei Lebenden sogar noch besser anwenden."

XK Rho Pi-8

  • Beiträge: 1955
    • Profil anzeigen
Verdammte Städte: Kapitel 4 – Aufbruch zu neuen Weiten
« Antwort #602 am: 06.03.2016, 10:04:08 »
"Gelegentlich neigt der Hexer Tal'Ygramus dazu, zu reden ohne etwas zu sagen." entgegnet der schwarze Magos nicht unfreundlich, sondern mit einer völlig neutralen Stimme. "Karib oder Sinophia Magna ist die Entscheidung die getroffen werden muss. Varna stimmt für Karib. XK Rho Pi-8 stimmt für Sinophia Magna. Wenn diesbezüglich keine weiteren Wortmeldungen erfolgen hat Varna als Matriarchin des Vertrages das letzte Wort, und Karib wird zum ersten Ziel. Die Art und Weise der Umsetzung wird sich dann vor Ort ergeben. Was das Schiff angeht: Versteckt halten ist das oberste Gebot. Sollte die "Wiege des Lebens" im Sinophia-System entdeckt werden, von wem auch immer, dann wird das die Umsetzung des Paktes erheblich erschweren, eventuell sogar unmöglich machen."

Tal'Ygramus

  • Beiträge: 212
    • Profil anzeigen
Verdammte Städte: Kapitel 4 – Aufbruch zu neuen Weiten
« Antwort #603 am: 06.03.2016, 10:33:28 »
"Na schön, dann werde ich deutlicher;
Meine Antwort hängt davon ab, wie unser Schiff aktuell aussieht.
Ich habe keine Lust, dass wir gleich nach unserer Landung verhaftet werden oder unser Schiff konfisziert wird.
Ansonsten würde ich mich ohne weiteren Anhaltspunkte eher für die Planetare Hauptstadt und den Raumhafen aussprechen."
Alternativ überlegt der Hexer, ob sie ihr Schiff außerhalb des Orbits verbergen können, um mit dem Weltraumtüchtigen Guncutter den Planeten zu bereisen.

XK Rho Pi-8

  • Beiträge: 1955
    • Profil anzeigen
Verdammte Städte: Kapitel 4 – Aufbruch zu neuen Weiten
« Antwort #604 am: 06.03.2016, 11:04:32 »
"Wie bereits gesagt lautet der Plan zu verhindern, dass die indigene Bevölkerung oder andere handlungsfähige Parteien das Schiff zu Gesicht bekommen oder ein Scanner den Zerstörer erfasst. Die empfohlene Strategie lautet daher sich ausschließlich in Schleichfahrt fortzubewegen und die Monde von Sinophia als Sichtschutz zu nutzen. Vielleicht wäre es sogar am günstigsten, sich dem Planeten überhaupt nicht erst zu nähern, sondern am Systemrand zu verbleiben." Der schwarze Heretek pausiert einen kurzen Augenblick, dann fügt er noch hinzu: "Die Kursberechnung ist abgeschlossen. Der Warpsprung kann jederzeit ausgelöst werden." 

Lamira von Kalten

  • Beiträge: 2401
    • Profil anzeigen
Verdammte Städte: Kapitel 4 – Aufbruch zu neuen Weiten
« Antwort #605 am: 06.03.2016, 12:25:30 »
"Ich kann es kaum erwarten euch alle in Verkleidung zu sehen.", lacht die katzenartige Mutantin amüsiert auf und zeigt mit einem breiten Grinsen ihre perlweißen Zähne. Während sie es Varna, Emilia und sich selbst durchaus zutraut sich mit ein paar kleinen kosmetischen Veränderungen relativ unauffällig unter die Bevölkerung einer imperialen Welt mischen zu können, so ist sie sich bei Tal'Ygramus nicht ganz so sicher. Eigentlich ist sie sich nicht einmal sicher ob der arkane Magus überhaupt je imperialen Boden betreten hat. Und was Rho Pi angeht... nun... der Heretek und Hort grotesker Mutation scheint immerhin eine relativ objektive Sicht auf seine eigenen Erfolgschancen bei einer Infiltration zu besitzen. Lamira wirft einen Blick zu Tal'Ygramus und beschließt ein wenig nachzuhaken, insbesondere da ihr der Gedanke daran, den Hexer einmal nicht in einer teuren, strahlenden Robe oder Servorüstung zu sehen, eine ziemliche Freude bereitet.
"Hmm... ich hoffe dir ist bewusst, dass du dich so nicht unter die örtliche Bevölkerung wirst mischen können?", fragt sie den Magister Immaterial mit einem süffisanten Lächeln und begibt sich erneut an Varnas Seite. "Aber vielleicht lassen sich hier ja noch irgendwo Cranes alte Lumpen auftreiben. Oder vielleicht haben Scarnas Wilde ja noch ein paar passende... Kleidungsstücke... für dich."
Die Mutantin kann sich ein etwas stichelndes Kichern nicht verkneifen ehe sie ihre Aufmerksamkeit Varna schenkt, die auf sie gerade den Eindruck macht mit ihren Gedanken ganz woanders zu sein. "Mhm, mach dir keine Gedanken. Für dich brauchen wir doch nur eine weite Robe... und mit denen hast du ja bereits mehr als genug Erfahrung."
« Letzte Änderung: 06.03.2016, 12:37:28 von Lamira von Kalten »

XK Rho Pi-8

  • Beiträge: 1955
    • Profil anzeigen
Verdammte Städte: Kapitel 4 – Aufbruch zu neuen Weiten
« Antwort #606 am: 06.03.2016, 17:01:08 »
"Es ist auch sinnvoll, unsere Kommunikation zu verschlüsseln." fügt der Heretek ergänzend hinzu. "Sobald die Navigationstätigkeiten abgeschlossen sind wird XK Rho Pi-8 einen Chiffriercode schreiben für den Fall das feindliche Kräfte unseren Funk abhören. Von der Essenz Apoformes ist noch genug vorhanden, so dass für dieses Vorhaben wahrscheinlich auf dessen Wissen zurück gegriffen werden kann."
« Letzte Änderung: 06.03.2016, 18:32:58 von XK Rho Pi-8 »

Tal'Ygramus

  • Beiträge: 212
    • Profil anzeigen
Verdammte Städte: Kapitel 4 – Aufbruch zu neuen Weiten
« Antwort #607 am: 07.03.2016, 08:39:00 »
Tal'Ygramus zuckt bei Lamiras Worten mit den Schultern.
"Wenn es der Sache dienlich ist, würde ich sogar die Kleidungsstücke eines Reanimas anlegen.
Meine jüngsten Erfahrungen waren allerdings, dass mich die meisten Menschen mich gar nicht weiter beachten.
Auffälligkeiten ergeben sich auch nicht durch meine Ausrüstung, sondern durch die mich umgebenden Psi-Phänomene. Wie jüngst vorgeschlagen können wir aber versuchen aus meinem Blut eine Substanz zu erschaffen, mit der optische Auffälligkeiten kaschiert werden können."
"Wenn die 'Wiege des Lebens' Sinophia zunächst gar nicht ansteuert, wäre ich als erstes doch dafür die Hauptstadt anzufliegen um dort eine Operationsbasis einzurichten.
Magos XK Rho Pi-8, wann hattet ihr denn vor die alten Inquisitorengemächer aufzusuchen?
Ich würde gerne diesem Hinweis und auch anderen nachgehen um möglichst viel über die Hintergründe dieses Schiffes heraus zu finden. Kann ich auf eure Hilfe zählen?", richtet sich der Hexer am Ende dann doch wieder an alle Paktmitglieder.

Emilia

  • Beiträge: 285
    • Profil anzeigen
Verdammte Städte: Kapitel 4 – Aufbruch zu neuen Weiten
« Antwort #608 am: 07.03.2016, 13:28:44 »
Emilia hört sich erstmal die Gespräche der anderen Anwesenden an während Sie die Informationen über Sinophia studiert. Nachdem sie die Informationen durchgesehen hat gibt sie ihre Meinung über die ersten Ziele Kund: "Nun ich denke wir sind uns einig das wir nicht einfach mit der Wiege in die Umlaufbahn des Planeten schwenken können, also müssen wir uns bevor wir entscheiden wohin wir unsere Aufmerksamkeit als erstes Lenken erst einmal schauen wie wir dorthin kommen. Wir haben eine ganze Reihe an Shuttles und Kleinstraumschiffen an Bord die sicher in der Lage sind uns zum Planeten zu transportieren nur müssen wir auch dafür sorgen das sie uns auch wieder zurückbringen können. Wir müssen uns also abhängig von der Entfernung die zwischen dem Planeten und dem Verstecks der Wiege liegt Gedanken machen ob wir auf dem Planeten Nachtanken müssen oder nicht. Da wir wohl nicht einfach auf dem Raumhafen nachtanken können müssen wir uns den Sprit selbst mitbringen was einen Sicheren Landeplatz erfordert. Wenn das nötig wird sollten wir uns erstmal von der Hauptstadt fernhalten da dort die Luftüberwachung vermutlich deutlich besser ist als bei der unwichtigeren  oder gar der Verlassenen Makropole. Als nächstes ist die frage wie kommen wir in die Makropolen hinein? Einfach mit dem Guncutter über die Mauer fliegen und in einem der Verlassenen Vierteln in einem Hof oder ähnlichem zu landen könnte auffallen und unnötige Aufmerksamkeit erregen. Sollten wir diese Probleme jedoch lösen würde ich persönlich die Hauptstadt als erste Anlaufstelle bevorzugen da wir dort mehr Möglichkeiten haben wie wir vorgehen können. Ich hätte aber auch nichts dagegen erst die anderen Makropolen anzusteuern."

XK Rho Pi-8

  • Beiträge: 1955
    • Profil anzeigen
Verdammte Städte: Kapitel 4 – Aufbruch zu neuen Weiten
« Antwort #609 am: 07.03.2016, 20:38:30 »
"XK Rho Pi-8 kann die Sphäre erst verlassen wenn das Schiff am Ziel angekommen ist. Danach wird eine Regenerationsphase benötigt. Frühstens dann kann die Aktion durchgeführt werden. Hinweis: Bisher waren alle Funde aus der Vergangenheit des Schiffes bis zur Unkenntlichkeit verfallen und weitestgehend nutzlos, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass dem Inhalt des Inquisitorengemaches ein ähnliches Schicksal widerfahren ist. Dazu kommt, dass der Einbruchsversuch durchaus auch fehlschlagen kann. Was das Betreten der ersten Makropole angeht: die sinnvollste Strategie ist wohl, außerhalb der Radarreichweite zu landen und dann den Landweg zu nutzen. Leider wurde versäumt, einen kompetenten Piloten für Kleinraumschiffe anzuheuern oder ein Bodenfahrzeug zu erwerben. Der sicherste Einstieg in die Makropole wäre wohl über einen leerstehenden Teil der jeweiligen Struktur." Der Heretek äußert nüchtern und gleichmütig seine Ansichten und Pläne, in Gedanken schon einige Schritte weiter.

Varna a.k.a. Cell9

  • Beiträge: 1153
    • Profil anzeigen
Verdammte Städte: Kapitel 4 – Aufbruch zu neuen Weiten
« Antwort #610 am: 08.03.2016, 19:18:36 »
Varna reißt sich erst aus ihren Gedanken los, als Lamira bei ihr ankommt. Von dem, was in der Zwischenzeit gesagt wurde, hat sie nicht alle Details mitbekommen.
"Ich wollte lediglich sagen, dass beide Optionen ihre Vor- und Nachteile haben. Sinophia Magna bedeutet weniger logistischen Aufwand, Karib mehr Sicherheit in der Anfangsphase," führt die Maschinenseherin ihre ursprüngliche Überlegung zu Ende. Dann wechselt sie einen Blick mit der Scharfschützin und zupft an ihrer panzerplattenverstärkten Robe: "Das hier ist ein Original. Ich traue diesem Haufen nicht zu, in zweihundert oder auch tausend Jahren ihre Kleiderordnung geändert zu haben."
Auf Tal'Ygramus' Kritik im Bezug auf die W.I.E.Ge geht die Heretek nicht ein. Wenn er eine konkrete Idee hat, was die Maschine für Kriterien erfüllen soll, um ihm keine Kopfschmerzen zu bereiten, kann er sie ja äußern, beschließt sie. Auch sonst hat sie der Diskussion nichts Essenzielles mehr hinzuzufügen.
"Ich werde mich nun den anstehenden Aufgaben widmen. Und Subjekt P einfangen," tut die Techpriesterin ihre Absichten kund. "Kommst du mit?," lädt sie Lamira ein, ihr zu folgen, auch auf die Gefahr hin, dass die Mutantin daraus ein Spiel macht und die arme Kreatur wie eine Ratte durch die Gänge jagt.
The Mechanicus does not seek to improve its servants' bodies. It strives to amputate their souls.

Luther Engelsnot

  • Administrator
  • Beiträge: 24591
    • Profil anzeigen
Verdammte Städte: Kapitel 4 – Aufbruch zu neuen Weiten
« Antwort #611 am: 10.03.2016, 00:24:33 »
So löst sich die Versammlung nach und nach auf und Xk Rho Pi-8 konzentriert sich auf seine neue Aufgabe. Die Wiege des Lebens durch den Warp zu steuern. Doch nicht auf dem Wege wie zuvor, dieses Mal kann er den Warp spüren, erblicken und auf eine völlig neue Art wahrnehmen. Der Heretek hat keine Ahnung, ob es der Sicht eines Navigators ähnelt oder etwas völlig anderes ist, aber in dem Moment ist es völlig egal, denn es ist ein erschreckender schöner Anblick. Dank seines hochgezüchteten Verstandes bereitet ihm die gesamte Prozedur keinerlei Probleme und das Schiff taucht ohne Vorfälle in den Warp ein. Mitten im Calixis-Sektor kann der Heretek deutlich die viel befahrenen, stabilen Routen sehen und so den Zerstörer auf den richtigen Kurs bringen. Es würden anstrengende Tage werden, denn jegliche Unaufmerksamkeit könnte das gesamte Schiff gefährden. Dem Rest bliebt jedoch nichts anderes übrig, als die Zeit totzuschlagen und zu hoffen, dass der Heretek das richtige tut.
Leite:
Coriolis: 1001 Sterne zwischen der Finsternis

  • Drucken