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Autor Thema: [IC] Fiasko auf Eis  (Gelesen 6848 mal)

Beschreibung: Der Akt sich in Szene zu setzen

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Dr. Kirsten Roberts

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[IC] Fiasko auf Eis
« Antwort #75 am: 12.09.2015, 23:17:11 »
"Deine sind es also nicht mehr?", sagt Kirsten in einem halbersticktem Tonfall. Sie wendet ihren Blick ab. Kurz steht sie still da, dann ruckt sie herum und geht wieder hinter ihren Tisch. Sie setzt sich hin und macht sich nicht die Mühe, ihren Gast einen Platz anzubieten. Stattdessen navigiert sie durch ihren Rechner und wendet dann ihren Blick zurück. Er ist leer, während ihr Tonfall geschäftsmäßig ist: "Familiäre, persönliche Notfälle, die eine Sofortabreise erlauben unabhängig von vorher geplanten Transporten, sind auf maximal 7 Tage Abwesenheit begrenzt. Innerhalb dieses Zeitraumes ist aber eine Überprüfung zur Erlaubnis einer Verlängerung möglich." Sie stoppt Marcos Reaktion mit einer hochgerissenen Hand: "Moment, die weiteren Modalitäten gebe ich erst bekannt, wenn ich weiß, um was es geht. Wie sollen sich auf einmal alle Schwierigkeiten lösen?" SIe nimmt ihre Hände von Maus und Tastatur und faltet sie auf den Paperstapeln des Schreibtisches, sodass sie wieder ganz ihrem Gast zugewandt ist. Ihr Ausdruck hat ins misstrauisch-aufmerksame gewechselt.
Vizedirektorin McMurdo-Station

Marco Manzoni

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[IC] Fiasko auf Eis
« Antwort #76 am: 15.09.2015, 15:32:27 »
Marco greift jetzt in die Innentasche und holte den Umschlag hervor, den er in Charles Zimmer gefunden hat. Damit sollte er Kirsten ja wohl überzeugen können. Er wirft ihn ihr auf den Tisch und die stellvertrendende Leiterin kann entdecken, dass blutige Fingerabdrücke auf dem Umschlag sind: "Da ist alles drin, was du brauchst, um den Kerl entweder von der Station zu schaffen oder zu erpressen. Wenn du dann jetzt meinen Antrag hättest. Ich muss meine Tasche packen." Wenig später verschwindet der Italiener mit den nötigen Papieren in sein Zimmer, um seine Habseligkeiten zusammenzusuchen.

Dr. Kirsten Roberts

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[IC] Fiasko auf Eis
« Antwort #77 am: 18.09.2015, 00:09:17 »
Zweiter Akt, zweite Szene

Marcos rasche Abgang hat Dr. Roberts verblüfft, verärgert und verletzt zurückgelassen. Mehr automatisch als wirklich mit Konzentration entfaltet sie die Papiere. Erst beim dritten, intensiven Lesen wird ihr klar, was sie hier vor sich hat. Ein triumphales Lächeln schleicht sich auf ihre Lippen. Sie beginnt sofort, Pläne zu schmieden. Das würde sie sich nicht entgehen lassen. Sie fertigte einige Scans und Kopien an. "Dass das unter den Auge*n von der Sicherheit und mir stattfinden konnte, ist unglaublich. Und solche öffentliche Schlagzeilen werden dieser Station möglicherweise den Rest geben.", kommt sie langsam auf den Boden der Tatsachen zurück. Die Originale steckt sie zurück in den Umschlag und wird erst jetzt gewahr, in was er getränkt ist. "Oh mein Gott, Marco!" Sie schlägt den Umschlag in Folie ein und steckt ihn in einen weiteren.Dann schreibt sie einige Zeilen und packt beides in ein kleines Päckchen. Sie schreibt die Addresse drauf und eilt zur Poststation, es abzusenden. Gleichzeitig sind ihre Gedanken schon nicht mehr bei der Sache: "Der arme Marco! All das vor allem meinetwegen und nun kann er mit der Verletzung nicht mal zu einem ordentlichen Arzt!" Nachdem sie das Päckchen aufgegeben hat, beschließt sie, alles selbst in die Hand zu nehmen. Während sie nachdenkt, wo sie sich treffen könnten, erleichtert sie die Krankenstation heimlich um einige Medikamente, Verbandszeug und den Erste-Hilfe-Koffer. Alles landet in einem Rollköfferchen. Schließlich weiß sie, wohin: Es gab eine nicht mehr benuttze Wohnbaracke am Rande des Geländes, nicht weit von den noch aktiven Wohnbereichen und Laboren entfernt.
Ihre nächste Herausforderung besteht darin, Kontakt mit Marco aufzunehmen, ohne Spuren zu hinterlassen. Sie ist sich sicher, dass er seine geliebten Forschungen nicht würde im Stich lassen. So geht sie dort hinüber und sieht sich um. Im Zweifelsfall würde sie noch ein wenig warten. Es würde ihr besser gefallen, ihn zu überraschen, aber sicher konnte sie sich nicht sein.
« Letzte Änderung: 18.09.2015, 07:36:39 von Dr. Kirsten Roberts »
Vizedirektorin McMurdo-Station

Marco Manzoni

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[IC] Fiasko auf Eis
« Antwort #78 am: 23.09.2015, 14:58:30 »
Tatsächlich ist Marco gerade in seinem und Sams Labor und sammelt ein paar Akten und Messergebnisse zusammen, während die Forschungsdaten auf eine einzelne Festplatte kopiert wurden. Sein Rucksack steht schon in seinem Quartier bereit. Sobald alle Daten kopiert sind, ist das letzte, was es zu tun gibt, auf den nächsten Transport raus aus dieser eisigen Hölle, weg von all diesen Dingen, den Kopf frei kriegen.
Sein Blick verfinstert sich, als Kirsten auftaucht: "Was denn jetzt noch? Nicht zufrieden mit dem, was du bekommen hast?"

Dr. Kirsten Roberts

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[IC] Fiasko auf Eis
« Antwort #79 am: 23.09.2015, 23:21:22 »
Zu ihrer Freude hat sie Erfolg und findet ihren Ex-Geliebten. Seine mangelnde Begeisterung scheint sie nicht wahrzunehmen. Mit schnellem Schritt kommt sie herein und zieht den Koffer mit. In verschwörerisch leisem Tonfall sagt sie: "Ich will gar nichts, ich habe nur gesehen, dass du Hilfe brauchst und möchte sie dir geben. Schau mal." Sie zieht den Reißverschluß ein wenig auf, sodass die Ladung bestehend aus medizinischen Mitteln sichtbar wird. "Ich werde mich um deine Verletzung kümmern, bevor es schlimmer wird oder aufffällt. Komm in ein paar Minuten rüber zur Wohneinheit C-5, du weißt schon, die verlassene." Und schon dreht sie sich um und rauscht hinaus. Über den Laborflur nimmt sie den Nebenausgang und bewegt sich durch die Eiseskälte hindurch in Richtung Nebengebäude.
Vizedirektorin McMurdo-Station

Marco Manzoni

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[IC] Fiasko auf Eis
« Antwort #80 am: 24.09.2015, 09:29:15 »
Noch bevor Kirsten wieder aus dem Raum ist antwortet Marco ihr. Sie war schließlich Schuld an der ganzen Sache. Mit ihr hatte alles angefangen, das eine führte zum anderen und schließlich...
Diese Frau hatte ihn dazu gebracht Dinge zu tun, über die er früher nicht einmal nachgedacht hatte. Er muss so schnell wie möglich weg von hier und all das vergessen. Und dafür würde er ihr sicher nicht in die Baracke folgen. Die Wut auf sich selbst und die nagende Stimme seines Gewissens entladen sich in Zorn: "Lass mich endlich in Frieden! Ich brauche deine Hilfe nicht und ich will sie nicht. Verschwinde, leb dein Leben, wie es dir beliebt. Aber hör endlich auf, mich damit zu behelligen."

Dr. Kirsten Roberts

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[IC] Fiasko auf Eis
« Antwort #81 am: 25.09.2015, 22:37:11 »
Dr. Roberts bleibt stehen und dreht sich langsam um, während Manzoni seine Tirade ablässt. Sie sieht ihn für gefühlte Minuten einfach nur an, mit undeutbarem Gesichtsausdruck. Die Stille wird schon schmerzhaft unangenehm, als Kirsten endlich den Mund aufmacht: "Emotionen freien Lauf gelassen und Dampf abgelassen? Wieder in der Lage, deinen Verstand zu verwenden? Dann sollte dir bewusst werden, dass du deine Verletzung nicht lange verstecken kannst, erst recht nicht auf der Reise. Die dann folgenden Fragen könnten unangenehm für uns beide werden." Nach außen ruhig und souverän, fühlt sich die Vizedirektorin innerlich wie von einem heißen Messer durchbohrt und zerrissen.
Vizedirektorin McMurdo-Station

Marco Manzoni

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[IC] Fiasko auf Eis
« Antwort #82 am: 26.09.2015, 10:53:03 »
"Meine Reise, meine Wunden, meine Sorgen. Muss ich es wirklich nochmal sagen? Ich. will. deine Hilfe. nicht. Also lass mich meine Sachen packen und dann auf Nimmerwiedersehen." Wie um das zu bestätigen, zieht Marco die Festplatte vom Rechner ab, nachdem alle Daten kopiert sind und packt sie zu den Unterlagen in seine Tasche.

Dr. Kirsten Roberts

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[IC] Fiasko auf Eis
« Antwort #83 am: 27.09.2015, 22:40:05 »
Es dauert einen Moment, bis die Reaktion kommt. Sie starrt ihn nur an und bleibt nahe der Tür stehen. Dann öffnet sie den Mund und ihre Stimme ist leise, fast gehaucht: "Wenn das deine Entscheidung ist...Dann wirst du die Konsequenzen alleine tragen müssen. Wer gegen Rat - du weißt, wie mit etwas verfahren wird, was ein Hindernis für den Prozess darstellt." Sie dreht sich um und flieht mehr aus dem Raum, als sie geht. Hatte sie das wirklich gerade gesagt? Sie merkt, wie ihre Augen feucht und heiß werden. "Nicht jetzt!", versucht sie sich zur Ordnung zu rufen. Aber es tat weh...
Vizedirektorin McMurdo-Station

Sam Witaker

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[IC] Fiasko auf Eis
« Antwort #84 am: 28.09.2015, 16:28:33 »
Zweiter Akt, dritte Szene

Sein Herz hämmert wie wild, er hat es wirklich getan. Sam ist immer noch schlecht bei dem Gedanken, dass er tatsächlich auf Marco geschossen hat. Er hat sich immer für einen harten Hund gehalten, aber irgendwie ist es doch etwas anderes es zu tun als nur darüber zu reden. Dennoch war der Schuss daneben gegangen und Sam fürchtet in kürze die Repressalien zu erleiden, außer Marco steckt ebenso tief in der Scheiße wie er. Nach dem kurzen Zusammentreffern in Charles Zimmer flüchtet er in sein eigenes und trinkt einen Schluck schales Bier, um wieder herunter zu kommen. Sein Herz beruhigt sich langsam wieder und die klarere Gedanken kehren wieder zurück.
“Wo zur Hölle ist Charles und wie hat dieser Hirni den Schlüssel bekommen? Irgendetwas stimmt doch an der ganzen Sache nicht.“
Sam zückt sein Telefon und versucht Charles zu erreichen, doch dieser geht einfach nicht ran. Frustriert legt Sam wieder auf und versucht die Schritte seines Freundes zu rekonstruieren. Irgendeinen Hinweis zu finden. Er streift sich seine dicke Winterkleidung über und verlässt den Wohnblock. Die Kälte schneidet sofort in sein Gesicht und er muss nach Luft schnappen, doch dabei fällt ihm etwas auf. Eine fallen gelassene Wintermütze, eine Schleifspur im Schnee. Mit Eile folgt der Hafenarbeiter dieser nach außerhalb der Forschungsanlage. Die Sonne steht am Horizont und kein Schneesturm steht an, was ihm die Verfolgung vereinfacht. Zu seiner Bestürzung findet er tatsächlich Charles. Er liegt einfach regungslos im Schnee, eine schwere Kopfwunde und irgendetwas schwarzes neben sich. Sam schüttelt den Kopf.
„Verdammt Mann, steht auf. Das kann doch nicht wahr sein.“
Murmelt er panisch und rüttelt Charles auf. Aber sein Freund reagiert einfach nicht.
„Verdammt, Charles. Das ist kein Witz.“
Er versucht nach dem Herzschlag zu lauschen, aber durch die dicke Kleidung hat er keinen Erfolg. Er entfernt die Handschuhe seines Freundes und zieht seine eigenen trotz der schneidenden Kälte ebenfalls aus. Sam fühlt hektisch nach dem Puls und spürt nichts außer eisige Kälte. Erst langsam dämmert dem Hafenarbeiter wie durchgefroren der Körper ist.
„Nein, Charles. Tue mir das nicht an.“
Murmelt er mit leichten Tränen in die Augen.
„Daran ist doch dieses eiskalte Biest schuld.“
Mischen sich Rachegefühle mit Trauer und Schuld. Er hat Charles in die ganze Sache mit hineingezogen und nun hat sein Freund den Preis bezahlt. Oder war es gar Marco? Sam überlegt einen Moment alles hinzuwerfen und die beiden zur Rechenschaft zu ziehen, sie einfach kaltblütig umzubringen. Aber dann kehrt die Übelkeit wieder. Er hat es kaum verkraftet Marco anzuschießen und diese ganze Scheiße hat erst wegen den Fotos angefangen. Es wird wohl Zeit, dass Sam endlich einen reinen Tisch macht und auf sein nagendes Gewissen hört. Die ganze Sache ist außer Kontrolle geraten und er möchte hier weg. Vielleicht ist es besser im Gefängnis zu landen, als weiterhin in dieser elenden weißen Hölle zu sein. Er versucht erfolglos Charles die Augen zu schließen.
„Sie werden dafür gerade stehen, das verspreche ich.“
Kraftlos und mit tränenden Augen erhebt sich Sam wieder und marschiert direkt auf das Büro von Stefan Kuhn zu, dem Sicherheitschef. Er klopft gar nicht erst an und öffnet einfach die Tür, um den Mann in Recherchen wiederzufinden. Sam kommt sofort zum Punkt.
„Ich muss dringend mit Ihnen über mehrere Vergehen direkt vor Ort reden, darunter ein Mord. Charles wurde getötet, von Dr. Roberts oder seinem Kollegen Marco. Alles wegen mir und dieser Photos.“
“You want science and studies? Fuck you. I’ve got scars and blood and vomit.”

Marco Manzoni

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[IC] Fiasko auf Eis
« Antwort #85 am: 28.09.2015, 16:42:43 »
Umgehend vergisst Stefan Kuhn die Papiere, die auf seinem Schreibtisch lagen: "Das sind sehr schwerer Anschuldigungen Mr."der Sicherheitschef braucht einen Moment um den Namen auf Sams Jacke zu lesen "Witaker. Haben Sie irgendwelche Belege für diesen Anschuldigungen? Und von welchen Fotosist hier die Rede?"

Sam Witaker

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[IC] Fiasko auf Eis
« Antwort #86 am: 28.09.2015, 19:45:27 »
„Belege? Kommen Sie mit raus und Sie können die Leiche von Charles mit eigenen Augen sehen, wenn diese beiden Verrückten sie nicht in der Zwischenzeit fortgeschafft haben. Verdammt denke Sie ich denke mir das Ganze aus?“
Schmettert er völlig aufgelöst unter Tränen dem Sicherheitschef entgegen und holt sein Telefon hervor. Er navigiert mit zittrigen Händen durch die Menüs und sucht die belastenden Fotos mit denen die ganze Misere angefangen hat.
„Hier diese Fotos...Dr. Roberts ist kein so unbeschriebenes Blatt wie Sie glauben und es würde mich nicht wundern, wenn Sie noch mehr gemeinsam ausgeheckt haben. Verdammt vielleicht wollen sie als nächstes mich umbringen.“
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Marco Manzoni

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[IC] Fiasko auf Eis
« Antwort #87 am: 28.09.2015, 20:24:41 »
Der Sicherheitschef nimmt das Telefon entgegen, schaut die Fotos kurz an und runzelt die Stirn. "Mmh, das ist interessant. Wenn Sie nichts dagegen haben, nehme ich das vorerst an mich. Es scheint ja ein Beweismittel zu sein." So Sam sich nicht weigert, packt er es in eine Tüte, die er aus dem Schrank holt: "Und jetzt zeigen Sie mir, wo sich diese Leiche befindet."

Sam Witaker

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[IC] Fiasko auf Eis
« Antwort #88 am: 28.09.2015, 20:37:24 »
„Nicht so schnell. Verdammt die bringt mich um, sobald sie weiß, dass die Fotos publik sind. Ich brauche Ihre Hilfe oder Schutz, damit ich nicht als nächstes tot im Schnee liege. Die haben Charles einfach kalt gemacht, das ganze Blut und dieser Marco ist heute morgen bei ihm eingebrochen. Am Ende steckt doch er dahinter.“
Wirkt Sam immer noch ziemlich am Rande des Kollaps und mehr als aufgelöst. Der erwachsene Mann zieht den Rotz hoch und versucht die Tränen zurückzuhalten so gut er kann. Der Tod seines besten Freundes nagt immer noch an seinem Hinterkopf und er war Schuld.
„Er, er liegt draußen. Etwas Abseits vom Wohngebäude, knapp außerhalb der Forschungsanlage. Ich, ich habe ihn gebeten mit Dr. Roberts wegen der Fotos zu reden und dann und dann am nächsten morgen konnte ich ihn nicht erreichen und dann bin ich, bin ich über seine Leiche gestolpert, als ich ihn suchen wollte.“
« Letzte Änderung: 28.09.2015, 20:38:08 von Sam Witaker »
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Marco Manzoni

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[IC] Fiasko auf Eis
« Antwort #89 am: 02.10.2015, 14:14:40 »
Der Sicherheitschef mustert den Arbeiter kritisch. Das ganze Gerede klang für ihn offensichtlich nicht sonderlich überzeugend: "Nicht so schnell? Also gut, dann setzen Sie sich hin und fangen jetzt mal ganz vorne an." Er nimmt wieder an seinem Tisch Platz und holt zugleich ein Funkgerät hervor: "Harris, sehen Sie sich bitte mal in der unmittelbaren Umgebung der Forschungsanlage um. Habe hier jemanden sitzen, der behauptet dort läge ein Toter." Dann wendet er sich wieder Sam zu: "Also? Wo kommen diese Fotos her und wieso sollte deshalb jemand ein Mord begehen?"

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