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Autor Thema: Prolog: Der erste Schritt in eine größere Welt  (Gelesen 8541 mal)

Beschreibung: Ein neues Leben, ein neuer Anbruch

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John a.k.a. Liz

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Prolog: Der erste Schritt in eine größere Welt
« Antwort #135 am: 05.01.2016, 01:33:27 »
John nickt, rappelt sich auf und klopft den Dreck aus seiner Kleidung. "Wenn keine weiteren Überraschungen auf uns warten, werden wir hoffentlich schnell wieder Zuhause sein." Er schaut seine Begleiter an und denkt sich seinen Teil ehe er hinzufügt. "Ich werde ein paar Schritte voraus gehen. Bleibt hinter mir aber mit Abstand, dass ich euch rechtzeitig warnen kann wenn Gefahr droht!"
Er will sich schon umdrehen und gehen als er die zu sich gekommene Inna bemerkt. "Lu, hier." sagt er und reich Lulu seine Flasche damit sie Inna mit Wasser versorgen kann. Dann geht er zügigen Schrittes voraus. Stets darauf bedacht einen Weg mit Deckung zu finden und sich immer wieder einen Überblick zu verschaffen um nicht überrascht zu werden.

Lulu

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Prolog: Der erste Schritt in eine größere Welt
« Antwort #136 am: 05.01.2016, 20:32:11 »
Mit einem leisen "danke" nimmt Lulu die Wasserflasche von John entgegen und ist sofort bei Inna, als diese sich zu regen beginnt.
"Ganz ruhig! Ich bin's, Lu! Ist schon gut, es wird alles wieder gut!," beruhigt sie ihre Freundin, während sie sie sachte an den Armen festhält. Dabei fällt der Chronistin auf, wie leicht es ist, jemand anderem zuversichtliche Worte zu schenken, auch wenn sie selbst gerade gar nicht das Gefühl hat, dass es besser wird.
"Entspann dich. Tief durchatmen! Bis drei zählen. Ich bin bei dir. Hier hast du etwas Wasser," will sie verhindern, dass Inna panisch wird.
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Truknur

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Prolog: Der erste Schritt in eine größere Welt
« Antwort #137 am: 07.01.2016, 23:52:20 »
Truknur spürt immer noch die Fäulnis. Der fahle Klammergriff der unsichtbaren Krankheit hält ihn fest. Nimmt ihm den Atem: Die Flucht, Rex`Tod, das Zeichen und die Angreifer.

"Entführer."

Der Hüne lässt sich ebenso zu Boden sinken und verschnauft einen Moment. Er ist froh, dass Lulu weiß, was sie zu tun hat. Dann packt er seine Axt wieder - ignoriert Roy. Begegnet ihm gar nur mit einem rauhen Murmeln. Dann stellt er sich an den äußersten Rand der Deckung und hält Ausschau.

"Wenn er uns nochmal so den Rücken frei hält. Na Danke. Wobei? Er hat ja nichts gemacht. Genau: Nichts."

Truknur ist verärgert über den ungewollten Begleiter: Aber sein Gram wiegt nicht besonders schwer. Dafür ist es zu anstrengend - zu überleben.

Er bekommt die Gespräche seiner Gefährten nur am Rande mit. Als John schließlich zum Aufbruch winkt kehrt der Hüne zur Truppe zurück. Er nickt Lulu bewundernd zu. Sie hat es geschafft Inna wiederzuholen.

"Ein Keimling weniger im Todesgarten. Ha!"

Truknur ist stolz auf den Expeditionstrupp. Auch, wenn er sich das alles anders vorgestellt hat. Er packt am Wagen an und winkt Roy zu sich:

"He da, Roy. Los, komm schon. Pack mal mit an."

Luther Engelsnot

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Prolog: Der erste Schritt in eine größere Welt
« Antwort #138 am: 09.01.2016, 17:30:31 »
Inna beruhigt sich etwas bei den Worten und dem Anblick von Lulu. Sie atmet wie empfohlen tief ein und aus und versucht mit zitternder Stimme bis drei zu zählen, ehe sie sich einen Moment um Lulu schlingt. Mit Tränen in den Augen murmelt sie.
„Danke.“
Ehe sie sich mit schreckgeweiteten Augen umsieht, als wäre ihr etwas wichtiges eingefallen.
„Er...?“
Scheint sie zu fragen und sich dann zu beruhigen, als sie denjenigen nicht entdeckt. Roy zögert keine Sekunde und packt noch mit am kräftigsten an, um den Wagen und die schwerst zugerichteten wieder heraus zu bringen. Inna lehnt sich wieder zurück und die überlebenden Mutanten packen an, während John die Führung übernimmt.
Mit immerhin zwei Überlebenden im Schlepptau lassen sie das bedrohliche Leuchten hinter sich und tauchen in die gut erhaltenen Ruinen der Insel zurück. Sie schlagen einen direkten Weg in Richtung der Arche ein und John achtet auf weitere Anzeichen von möglichen Todeswürmern oder anderen Gefahren. Schritt für Schritt lassen sie den Rost, die Fäulnis und den Verfall hinter sich, während einen Moment sogar fast einige Strahlen der Sonne durch den Dunst brechen und die Temperatur immer weiter steigt. Doch die Fäulnis hat ihre Klauen tief in die Mutanten geschlagen und während Inna das Bewusstsein verliert, spürt Lulu eine aufsteigende Übelkeit in sich.[1] Aber sie kann sich auf den Beinen halten und die Gruppe erreicht den Rand der Arche, lässt die schreckliche Zone und Fäulnis mit einer finsteren Vorahnung und der Erkenntnis, dass da draußen so viel mehr ist, hinter sich. Roy der die größte Last getragen hat, stellt die Trage einen Moment ab. Er wirkt immer noch mitgenommen und vor allem unsicher.
„Ich nehme an zu den Chronisten oder? Wenn ihr wollt werde ich Scarlett nichts von eurer Rückkehr erzählen, aber ein gutes Wort einlegen, wenn es aufkommt oder ist es euch lieber, wenn ich ihr von allem erzähle?“
Klingt er aufrichtig bemüht den Mutanten zu helfen.
 1. Alle bekommen 1 Rot Point, schon eingetragen, Lulu dadurch 1 Damage
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John a.k.a. Liz

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Prolog: Der erste Schritt in eine größere Welt
« Antwort #139 am: 09.01.2016, 21:32:35 »
Nachdem Roy die schwere Trage abgestellt hat, geht John zu ihm rüber und klopft ihm auf die Schulter. "Danke Roy, ohne dich hätten wir den Rückweg nicht gepackt." Er denkt einen Moment nach und antwortet dann auf Roys Frage: "Ich weiss nicht, wir haben das noch nicht besprochen. Ich kann Scarlett schlecht einschätzen aber du kennst sie von uns allen am besten, glaubst du sie hat etwas dagegen, dass wir die anderen beiden gerettet haben und dafür die Arche verlassen mussten?"

Luther Engelsnot

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« Antwort #140 am: 09.01.2016, 21:50:38 »
Roy tut das Lob sichtlich gut und er schüttelt den Kopf bei Johns Frage.
"Sicher nicht. Sie wollte, wie ich bereits sagte, als wir Spinner und Lulu aufgegriffen haben, nur mit euch reden. Nicht weil sie eine mögliche Rettungsaktion sabotieren will, sondern weil sie nicht wollte, dass jemand kopflos nach draußen stürmt. Wir sollten immer eine Gemeinschaft sein, zusammen stehen und alles teilen. Natürlich war es die eigene Schuld der Verschwunden, aber ich glaube nicht, dass Scarlett ihnen etwas schlechtes wollte, und nun ist Rex tot, ganz wie sie befürchtet hat und diese Männer in dem Stahldings, ob sie uns hier auch angreifen werden?"
Klingt Roy besorgt angesichts der mangelnden Verteidigung und Ausrüstung ihrer Arche.
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Spinner

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Prolog: Der erste Schritt in eine größere Welt
« Antwort #141 am: 10.01.2016, 02:36:25 »
Spinner konnte wenig zur Heimreise beitragen und war die ganze Zeit über damit beschäftigt, selbst noch irgendwie auf den Beinen zu bleiben. Zurück in der Arche spürt allerdings auch er die relativ reine Luft, die hier im Gegensatz zu draußen herrscht und langsam wieder Lebensgeister in ihm weckt.

"So schwer es mir nach den Ereignissen fällt das zu sagen, aber wir haben doch gar keine andere Wahl, als den anderen zu erzählen, was wir gesehen haben. Rex ist tot, und da draußen ist dieses DING, das auf dem Fluss schwimmt. Wisst ihr, was hier direkt an unserer Arche vorbei kommt? Der Fluss!
Früher oder später kommen die her, und wir müssen uns und die anderen darauf vorbereiten, so schnell wie möglich.
Wir müssen eine Versammlung einberufen, aber diesmal eine, zu der die Leute auch kommen, und dazu brauchen wir Scarlett und leider Stonzlach.

Aber jetzt muss ich mir dieses eklige Zeug abwaschen."

John a.k.a. Liz

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« Antwort #142 am: 10.01.2016, 12:29:02 »
John geht einen Schritt auf Spinner zu. "Bleib cool. Du hast grundsätzlich recht aber bevor wir die anderen zusammentrommeln müssen wir wissen was aus Inna und Jamils Expedition wurde. Ich habe da so ein ungutes Gefühl warum die ganze Sache den Bach runter ging." Er schaut zu Lulu. "Wie lange wird es dauern bis die beiden wieder ansprechbar sind?"

Lulu

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« Antwort #143 am: 10.01.2016, 19:10:52 »
Lulu ist zunächst einfach nur froh, wieder zuhause zu sein. Aber sie weiß, dass aus ihrem Wunsch, sich zu waschen und unter die warme Decke zu schlüpfen, so schnell nichts wird.
"Ja, zu den Chronisten," deutet sie mit dem Kopf in die besagte Richtung. Mit Scarlett will sie nicht reden, bevor sie die Möglichkeit gehabt hat, wenigstens etwas Luft zu holen und den erlebten Schrecken zu verdauen. Dass aber Scarlett, und auch alle anderen Bewohner der Arche über die schießwütigen Typen vom riesigen Boot-Ding erfahren und sich auf die Bedrohung vorbereiten müssen, sieht die Frau auch so. Nur ob sie dann alle an einem Strang ziehen würden, steht auf einem anderen Blatt.
"Erstmal die Wunden versorgen, saubermachen und ausruhen," antwortet die Chronistin John, wobei sie nicht nur die Bewußtlosen auf dem Karren meint, sondern eigentlich die ganze 'Expedition', was sie mit einer umfassenden Geste deutlich macht. "Danach können wir reden. Roy, du kannst das Scarlett auch so sagen. Und sie kann morgen ruhig eine Versammlung einberufen. Auf die hören wohl 'n paar mehr Leute als auf uns hier."
Nun, da Rex tot ist, müssen die anderen Bosse der Arche dringend zur Vernunft gebracht werden. Bei Scarlett hat Lulu noch die größten Hoffnungen, wenn man in ihrem gegenwärtigen Zustand überhaupt von Hoffnungen reden kann.
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Truknur

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Prolog: Der erste Schritt in eine größere Welt
« Antwort #144 am: 13.01.2016, 00:25:21 »
Truknur ist nicht besonders gut gelaunt. Der Rückweg in die Arche kommt ihm wie ein Abbruch der Expedition vor. Auch wenn sie ihr Ziel eigentlich erreicht haben. Sie wissen zumindest woher das Licht kommt. Und, dass die Expedition nicht mehr vollständig ist.

Ihre eigene auch nicht.

"Das war noch nicht alles. Es fehlt was -"

Der Hüne nickt nur müde mit dem Kopf. Der Rest diskutiert munter über das weitere Vorgehen. Truknur ist nicht zu großen Worten aufgelegt. Aber als es um die Verteidigung der Arche geht:

"Spinner - ein guter Gedanke! Der Wachturm muss fertig werden. Roy, wäre das nicht was für dich?",

fällt er den anderen ins Wort. Sein Blick hellt sich merklich auf.

"Damit endlich was vorangeht auf der Baustelle."

Er sieht hinüber, ob er einen Fortschritt erkennen kann. Aber es scheint sich nichts getan zu haben.

"Ich bin da auch dafür. Wir sollten uns ausruhen und dann schleunigst mit den anderen reden."

Er holt tief Luft.

"Und den Bossen."

"Denen, die noch übrig sind."

Rex`Fall geht dem Vollstrecker doch erstaunlich nahe. Er schlurft einen Schritt hinüber zu Lulu, wispert:

"Komm später mal vorbei. Muss dir was erzählen. Bitte."
« Letzte Änderung: 13.01.2016, 00:26:02 von Truknur »

Luther Engelsnot

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Prolog: Der erste Schritt in eine größere Welt
« Antwort #145 am: 13.01.2016, 00:49:10 »
Roy hört sich die verschiedenen Ansichten an und nickt am Ende in Richtung von Lulu.
„Ich werde es ihr ausrichten, sobald die beiden versorgt bei den Chronisten sind.“
Erst danach schaut er zu Truknur und kratzt sich an den Brandnarben.
„Das ist doch Stonzlachs Sache und Gebiet. Damit will ich nichts zu tun haben. Gar nichts.“
Hebt er abwehrend und ziemlich vehement die Hände, um dann schnell zum Wagen zu eilen und anzufassen. So transportieren die Mutanten Inna und Jamil über die großen Bahnen des alten verfallenen Flughafens. Auf den Feldern sehen sie andere arbeiten, während zumindest einige dabei sind mehr Jäger auszubilden. Es geht nur langsam voran, aber noch wurde auch nicht viel Zeit darin investiert.
Es dauert nicht lange bis das große zerbrochene Flugzeug in Sicht kommt, welches mit mehrere dutzend Meter lang ist, und kaum so aussieht als hätte es jemals die Kraft gehabt sich zu bewegen oder gar in die Luft zu erheben. Die Tragflächen sind längst verödet, ganz im Gegensatz zum Rumpf der wie immer frisch geputzt scheint. Die Mutanten wissen, dass in dem Bauch dieses riesigen Wesens sich der Älteste und die Morgenkammer befindet, aber auch viele der Chronisten sich hier aufhalten und sich manchmal mit ihrem Wissen als Mediziner anbieten. Direkt draußen wartet Ignaz, ein kleiner leicht buckeliger Mutant mit einem ausgemergelten, glatt rasierten Gesicht samt Glatze. Seine Augen haben einen rötlichen Ton und die helle Haut wirkt ungesund. Er trägt eine braune Robe mit Kapuze und reißt die Augen auf, als er Inna und Lulu entdeckt. Er stolpert schnell heran.
„Lulu, wir haben dich schon vermisst und beim Ältesten ist das Inna? Ist Enoch ebenfalls bei euch?“
Er wirft einen Blick auf die Beiden und schüttelt den Kopf.
„Beim Ältesten übel. Ich werde mich persönlich um sie kümmern. Lulu hilfst du mir sie mit rein zu bringen. Der Rest muss leider draußen warten.“
Roy lässt los und schaut zum Rest.
„Dann sage ich Scarlett Bescheid und hoffentlich sehen wir uns morgen mit besseren Nachrichten.“
Verabschiedet sich Roy und entschwindet.
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Spinner

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« Antwort #146 am: 13.01.2016, 12:25:13 »
Als Ignaz Enoch erwähnt, realisiert Spinner erst, wie wenig sie mit ihrer Mission erreicht haben. Wegen der ganzen Aufregung ist er bisher überhaupt nicht dazu gekommen, die Situation zu erfassen, aber nun wird ihm das ganze Ausmaß erst bewusst: Rex tot, Enoch immer noch vermisst, und die Chance, dass er noch am Leben ist, scheint dem Tüftler sehr gering. Gerade Enoch, wegen dem Spinner vor allem den Suchtrupp starten wollte, ist vermutlich verloren.

Als außer Lulu alle von den Chronisten weggeschickt werden, verliert Spinner keine Zeit - als allererstes will er den ganzen Dreck abwaschen, wegen dem ihm immer noch übel ist. Ohne mit einem der anderen noch ein Wort zu wechseln, schleppt er sich zu seiner Behausung und holt die letzten verbliebenen Kugeln aus seinem Versteck: Länger als heute würde er wohl nicht damit auskommen; er muss dringend etwas bauen, was er gewinnbringend eintauschen kann.
Die vier Kugeln tauscht er gegen zwei Rationen Essen und vier Rationen Wasser ein. Eine Ration benutzt er gleich, um sich einmal gründlich zu waschen, und bei der Gelegenheit seine Klamotten zu wechseln.[1] Danach kehrt er zurück in sein Flugzeug und stärkt sich mit Wasser und Essen, bevor er sich erst einmal hinlegt und sich von den Strapazen erholt.[2]

Obwohl er sich immer und immer wieder Vorwürfe macht - Hätte er nicht einfach seine Armbrust hergeben sollen? Hätten die anderen sie dann gehen lassen? Wäre Rex noch am Leben? - fällt Spinner nach einiger Zeit doch in einen unruhigen Schlaf, aus dem er erst Stunden später wieder erwacht. Er schreckt auf, als ihm bewusst wird, wie viel Zeit vergangen ist - sie mussten doch die anderen warnen!

Verschlafen rafft er sich auf, sein Lager zu verlassen, und macht sich erst einmal auf den Weg zu den Chronisten, um zu erfahren, wie es den Geretteten geht; außerdem besteht die Chance, dass Lulu noch dort ist, und sie mussten überlegen, wie sie ihre Erlebnisse den anderen beibringen konnten.
 1. 2 Rot Points Abzug
 2. 4 Stunden Ausruhen -> Stärke und Geschicklichkeit wiederhergestellt

John a.k.a. Liz

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« Antwort #147 am: 13.01.2016, 22:16:21 »
"Danke Roy", verabschiedet sich John und schaut dann in die Runde. "Ich werde mich auch mal wieder ins Loch verkriechen. In ein paar Stunden sollte es uns wieder besser gehen und wir können uns hier treffen." Er hebt noch müde die Hand und trottet dann von dannen.
An seinem kleinen Zeitungsstand angekommen öffnet er den Verschlag und kriecht hinein um anschließend hinter sich die Klappe wieder zu schließen. Die von der Fäulnis zerfressenen Kleider schmeißt er auf einen Stapel in die Ecke und beginnt sich mit etwas Wasser ab zu spülen. Dann öffnet er eine der alten Dosen und verschlingt den gesamten Inhalt um den Fraß anschließend mit einer Flasche Wasser, die Speiseröhre hinab zu spülen. Erschlagen aber satt und nicht mehr durstig, legt er sich hin. Es dauert lange bis er endlich einschläft. Die Erinnerungen plagen ihn und es ist kein billiger Fusel mehr da um etwas zu verdrängen. Schwer chnaufend schläft er schließlich doch noch ein.

Truknur

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« Antwort #148 am: 15.01.2016, 02:52:14 »
Der Hüne ist froh, dass Roy endlich weg ist. Irgendwie ein reichlich unangenehmer Zeitgenosse.

"Soll er den Bossen nur erzählen. Was solls."

Er ist nicht sonderlich überrascht, dass man ihnen keinen Einlass zum Ältesten und zur Morgenkammer gewährt. So wie sie aussahen? Er blickt an sich hinab. Truknur ist immer noch übel zugerichtet. Seine Kleidung hängt noch mehr in Fetzen als sonst und die Wunden des Todeswurms erst gar. Sie bluten noch immer ein wenig und sie nässen äußerst unangenehm. Spinner schleicht sich davon, der Hüne sieht ihm nach.

"Hast ganz schön was durchgemacht, Spinner. Lulu, Mist. Jetzt kann ich ihr gar nicht - "

"Halt, John - warte kurz!",

der Vollstrecker macht einen großen Satz. Mit seinen sehnigen Beinen hat er schnell zum Stalker aufgeschlossen.

"Ich hab noch was gesehen. Da draußen - da war noch ein Zeichen. Ich konnte es nicht genau erkennen. Pass auf, so."

Mit seinem Stiefel scharrt er im Dreck vor ihnen. Eine grobe Zeichnung, aber tauglich - so in etwa muss das Zeichen ausgesehen haben:

"Weißt du, was das bedeuten könnte - denk mal drüber nach. Ich geh auch pennen."

Truknur macht sich ebenso auf den Weg zu seinem Lager. Er wäscht sich mit frischem Wasser und isst etwas. Satt wird er nicht und wirklich besser geht es ihm auch nicht. Schlaf ist wohl die einzige Lösung. Er legt sich hin und macht die Augen zu.

Luther Engelsnot

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« Antwort #149 am: 15.01.2016, 16:21:17 »
Am Abend findet sich die zusammen geworfene Gruppe, die draußen in der Zone knapp dem Tod entkommen ist, wieder zusammen. In der kurzen Zeit in der die meisten einfach entkräftet gedöst und sich von den Strapazen erholt haben, scheint jedoch einiges passiert zu sein. Es liegt eine gewisse Aufregung in der schwülen Abendluft, während die Sonne langsam am Horizont tiefer wandert. Sie begegnen unterwegs einige kleinere Gruppen von Mutanten, die sich aufgeregt unterhalten. Anscheinend haben erste Informationen schon die Runde gemacht und es wird über die merkwürdigen Fremden im Stahlsarg geredet. Aber wie es aussieht gibt es noch mehr. Sie sind nicht die einzigen Leute, die aus der Zone wiedergekehrt sind. Stonzlachs Leute sollen ebenfalls wiedergekommen sein und hatten wohl Kram im Schlepptau. Jedoch immer noch keine Spur oder ein Hinweis auf Enoch.
Doch für John, Truknur und Spinner gibt es erst einmal wichtigeres und sie treffen wieder bei großem Stahlkoloss der Chronisten ein. Draußen sitzen bereits Jamil, Inna und Lulu. Jamil schaut dabei etwas verdrossen und trinkt einen Schluck Wasser, während Inna sich an Lulu lehnt. Beide scheinen wohlauf, obwohl Lulu wirkt als hätte sie im Gegensatz zum Rest kein Auge zu gemacht. Sie habt schwach die Hand und schaut aufmunternd zu Inna, während sie dieser etwas zuflüstert. Es scheint als wäre die Zeit gekommen, um einige Fragen zu stellen.
Leite:
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