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Autor Thema: Akt 2: Einunddreissig Wochen  (Gelesen 19201 mal)

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Klingenhagel

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Akt 2: Einunddreissig Wochen
« am: 23.10.2015, 15:33:09 »
Woche 1

Nachdem ihr euch von dem Schrecken erholt habt, dass jetzt vermutlich jeder im Umkreis von mehreren Dutzend Meilen weiß, dass im Horn etwas übles passiert, macht ihr euch zielgerichtet ans Werk, euch auf die Verteidigung vorzubereiten und eure Präsenz zu stärken. Jeder von euch verfolgt dabei seine eigenen Ziele und Wege, auch wenn ihr euch stellenweise unterstützt, und insgesamt habt ihr Erfolg und werdet auch nicht von überraschenden Helden belästigt. Selbst Jurak lässt euch in Ruhe, auch wenn zweifelhaft ist, dass die Geschehnisse an ihm vorbei gingen.

Saraid verbringt ihre Zeit damit, in einem leeren Zimmer des Horns eine Werkstatt für Fallen einzurichten und jene vorzubereiten. Zuerst einmal ist sie auf eher einfache Arbeiten angewiesen, Fallgruben mit spitzen Stöcken, Stolperseile und ähnliches. Man könnte vermutlich mehr erreichen, wenn man bessere Ausstattung hätte oder die Schmiede in Betrieb wäre, außerdem ist Saraid trotz aller Erfahrung an Hinterlist keine geübte Fallenbauerin. Aber sie hat ja nun genug Zeit, zu üben.[1] Den Rest der Zeit verbringt sie damit, ihre Fertigkeiten zu trainieren.

Casus schafft es in den kommenden Tagen, eine einigermaßen funktionierende Arbeitsbeziehung mit Zikomo, dem verrückten Priester der Fluch-Woggs, aufzubauen. Mit einer gesunden Mischung aus Fanatismus und Furcht gehen die Boggards zu Werk. Danach zieht er nach Farholde und lässt, mit Unterstützung eines der Handwerker des Barons, einige der Zellen wieder herrichten, mit vernünftigen Schlössern, Gittern und Fesseln.[2]

Ferran verbringt die Woche in der Stadt, beim Baron, und blättert in einem der Bücher der reichhaltig bestückten Bibliothek des Barons, nach und nach sein Wissen erweiternd. Die Bücherei ist gut ausgestattet, sogar ein Buch über den Glauben, dem der Kuthite folgt, findet sich hier, wenn auch eher von einem neutralen Standpunkt aus geschrieben. Am dritten Tag erscheint dann an der Türschwelle ein bärtiger, etwas älterer Mann, der sich als Hrowing vorstellt und nach ausreichender Bezahlung sich dazu bereit erklärt, Ferran eine neue Technik beizubringen. Wie der Barbar, der übrigends aus dem Norden stammt und im Farholde Söldnerdienste vollführt, zu erzählen weiß, hat er einige Jahre als ein Jäger von bösartigen Magiern zugebracht, und er lehrt Ferran einige Techniken, mit denen man deren Mangel an defensiver Ausbildung ausnutzen kann und ihre Verteidigungszauber umgehen oder sogar gegen sie wenden kann.

Xabis zieht mit Arkil in die Stadt und arbeitet dort an der Verbrecherorganisation, welcher der Beschwörer nach und nach aufbauen will. Es findet sich leicht eine kleine Gruppe aus Schlägern und rauen Kerlen, die ohne großes Ziel in Drownington lebten und sich von den Versprechungen der Beiden, und ihren offensichtlichen Fähigkeiten, anleiten lassen. Meisterstücke kann man von ihnen wenige erwarten, aber immerhin können sie sich in Farholde gut bewegen. Sie verbreiten Gerüchte, dass das grüne Licht im Wald von irgendwelchen Waldkreaturen herrührt, und auch wenn nicht jeder dies glauben mag, bietet es doch immerhin eine Gelegenheit zur zusätzlichen Verwirrung. Außerdem gelingt es ihm, ein lebendes, noch junges Wildschwein einzufangen und im Horn, im Kerker der Boggards zu deponieren. Diese Tiere waren aggressiv genug, um gute Wächter abzugeben, aber er würde viel Zeit investieren müssen, um es abzurichten. Andererseits könnte es auch ohne Training brauchbar sein. Zuletzt investiert er einen Tag darin, einen der ihm bekannten Zauber auf Pergament zu bannen.

Nicolas kann dank seinem Ring, der ihm die Notwendigkeit des Schlafens und Essens abnimmt, deutlich mehr erreichen als jeder andere von euch. So verbringt er nicht nur einen guten Teil der Woche damit, diverse Fähigkeiten zu schulen und in seinen Forschungen voranzukommen, er trägt auch etwas für den Bau der Fallen bei und leitet die Fluchwoggs in ihren Bemühungen an. Am letzten Tag der Woche zieht er, sehr vorsichtig, in den nahen Wald und erkundet die Umgebung. Er entdeckt einige interessant aussehende Pflanzen, allerdings nicht, das er für seine Forschung nutzen kann. Aber der umgebende Wald ist ja groß genug.

Als Arkil wieder ins Horn zurückkehrt, macht auch er sich daran, seine Fähigkeiten zu erweitern und zu üben. Die Rituale, die an der Bilderwand des Hornes aufgeschrieben sind, eröffnen ihm einige völlig neue Möglichkeiten der Beschwörung, die er erforschen kann.

Iomine verschwindet für die nächsten Tage immer wieder in den Höhlen unter dem Horn. Als sie wieder hervor kommt, sehr zufrieden lächelnd, folgt ihr eine Formation aus menschlichen Skeletten, die im Gleichschritt gehen, in Rüstungen gehüllt und die Glefen tragend. Die Skelette wirken seltsam, sie sind rot, und über ihren Knochen scheint ständig eine Schicht feuchten Blutes zu liegen. Wie Iomine euch erklärt, stehen diese Skelette immer wieder auf, auch wenn sie zerschlagen wurden, solange nichts Heiliges sie vernichtet.

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Die erste Woche geht langsam zu Ende, und ihr habt euch an den täglichen Trott aus Übungen, Vorbereitungen und ständig wiederkehrenden Gebeten gewöhnt, als einer der wache haltenden Boggards zu euch gelaufen kommt und hektisch nach Draussen deutet. Ein einzelner Reiter würde sich dem Horn nähern. Ihr macht euch bereits auf Ärger bereit (wobei, wieviel Ärger kann ein einzelner Mann euch schon bereiten), als ihr hinaustretend den Reiter erkennt. Es ist Trik, in einen dunklen Mantel gehüllt und recht locker dastehend zügelt er sein Ross vor dem Horn und schaut an diesem empor, bleibt dann abwartend dort draussen stehen. Scheinbar wartet er auf irgendetwas, vielleicht auf euch?
 1. Ergebnis: 1 mundane Falle mit CR 2 oder 2 mundane Fallen mit CR 1 können aufgestellt werden
 2. 1 Große und 3 kleine Zellen sind wieder benutzbar, bitte aussuchen, welche
« Letzte Änderung: 23.10.2015, 15:47:51 von Klingenhagel »

Saraid Eara

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Einunddreissig Wochen
« Antwort #1 am: 23.10.2015, 17:02:53 »
Saraid war am Ende der Woche etwas ernüchtert. Irgendwie kam sie nicht so voran wie sie sich es vorgestellt hatte. Vielleicht würde sie sich eine Art Werkstatt einrichten werden müssen.[1] Trotzdem war es ein Anfang.
Sie rechnete zwar mit feindlichen Spähern, doch schien es noch nicht soweit zu sein. Sie war ein wenig überrascht Trik zu sehen. Was immer es war, es schien wichtig zu sein. Sie wartete bis der Rest des Knotens aufgeschlossen hatte. Dann trat sie aus dem Horn heraus und winkte Trik zu, er solle zu ihnen kommen.
 1. Kann ich mir eine Werkstatt herrichten?

Klingenhagel

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Akt 2: Einunddreissig Wochen
« Antwort #2 am: 24.10.2015, 02:17:33 »
Trik winkt fröhlich zurück und geht mit federndem Schritt die Treppe empor, pfeift dabei beeindruckt aus. Kaum ist er nahe bei euch, hebt er seine Stimme. "Ehre sei dem höllischen Herrscher, und seid gegrüßt in seinem Namen, meine Freunde! Ich bin beeindruckt, ihr habt euch hier ja wirklich hübsch eingerichtet. Und sogar ein paar Boggards als Diener, nicht schlecht, nicht schlecht. Beste Grüße von meinem Bruder, und weniger gute Grüße von der reizenden Elise.. ihr habt nicht zufällig etwas zu trinken, der Weg machte durstig." Dabei lächelt er wieder sein bekannt charmantes Lächeln und verneigt sich tief vor Saraid und euch anderen, als er endlich oben angekommen ist.

Saraid Eara

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Akt 2: Einunddreissig Wochen
« Antwort #3 am: 25.10.2015, 17:56:13 »
Saraid drehte sich kurz um "Kann jemand ein paar Schemel und etwas zu trinken holen? Es ist so ein schöner Tag und wir können die Sonne noch etwas genießen." - "Und du siehst das Innere des Horns nicht, falls du gefangen nommen wirst kannst du nichts über das Horn ausquatschen."

Auch Saraid deutete eine Verbeugung an: "Vergib mir meine Neugier Trik, aber was führt dich zu uns. Wie wurde das grünliche Leuchten in Farholde aufgenommen."

Arkil

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Akt 2: Einunddreissig Wochen
« Antwort #4 am: 27.10.2015, 05:30:43 »
Auch Arkil betrachtete den Neuankömmling mit Mißtrauen. War der andere Knoten hier, um sie zu überwachen?
Der Kayal war im Moment etwas übervorsichtig, hatte er doch mit der Organisation seiner kleinen Gruppierung und seinen Studien genug zu tun. Nebenbei hatte er auch noch auf Xabis zu achten, dem er ebenfalls noch nicht ganz vertraute. Einer der Gründe warum er diesem half, war eben auch, ihn im Auge behalten zu können.
Mit einem kurzen Wink schickte er Shadal los, ihnen etwas zu trinken zu bringen, bevor er sich neben Saraid stellte und damit den Weg ins Horn verstellte.
"Die Treppe ist auch zum Sitzen geeignet. Machen wir es uns also bequem."
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Klingenhagel

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Akt 2: Einunddreissig Wochen
« Antwort #5 am: 27.10.2015, 07:02:31 »
Trick lässt sich dann draußen nieder, falls er darüber enttäuscht ist, nicht das Innere des Horns zu sehen, so lässt er es sich nicht anmerken. Solange er noch auf das Bier wartet, antwortet er auf Saraids Frage mit seinem leichten, immer etwas herausfordernden Grinsen. "Oh, die Leute reden immer noch darüber, obwohl sie sich nicht sicher sind, worüber genau sie reden. Manche sagen, dass böse Geister erwacht seien, oder dass die Feenwesen des Caer Bryr wieder zu schlechten Scherzen aufgelegt sind. Die Diener der Iomedae predigen natürlich Ruhe und Ordnung. Vorgestern stand sogar einer auf dem Markt und hat gerufen, das Ende der Welt seie Nahe." Dazu lacht er leise auf, waren diese Worte doch vermutlich wahrer, als selbst die Diener wussten. Schließlich kommt das Bier, und er nimmt einen tiefen Schluck daraus und prostet sorglos lächelnd euch dann zu, sich den Schaum von den Lippen leckend.

"Gibt aber auch jene, die nicht nur reden, sondern auch was tun wollen. Ihr kriegt demnächst Besuch von solchen Figuren. Örtliche Berühmtheiten, ihr könnt euch also geehrt fühlen. Wir können die leider nicht für euch ausschalten, die sind zu bekannt und beliebt, und die ganze Stadt würde auf den Kopf gestellt werden, wenn wir die tot in irgendeiner Gasse lassen. Sagt Elise. Sie kommen in drei Tagen vorbei, und wenn sie machen, was sie besprochen haben, gehen sie in die Höhlen unter dem Horn. Ich bezweifle, dass sie wissen, was hier überhaupt vorgeht, aber sie könnten durchaus etwas Schaden anrichten. Ihr wollt vermutlich wissen, was wir alles über sie rausgefunden haben..." Er nimmt noch einen tiefen Schluck Bier, stellt jenes dann auf den Stufen ab.

"Angeführt werden diese tapferen Streiter von einem Mann namens Hallack Amon. Ehemaliges Militär, will ein Abenteuer bestehen und damit ein paar Schulden bezahlen. Er kämpft mit einer Art Stangenwaffe, einer Fauchard, das ist so eine Art Gabel, mit der man Leute umwerfen kann. Glaube nicht, dass er besondere Tricks damit drauf hat, aber war bekannt dafür, immer die Stellung zu halten und sehr geschickt mit dem Ding zu sein.
Den begleiten tut ein Zwerg namens Yorgun. Das ist der beste Schmied der Stadt, und scheinbar war der früher mal, vor ein paar Jahrzehnten, schon in den Höhlen unter dem Horn, der kennt sich dort also aus. Hat einen großen Hammer und schwingt große Reden wie jeder Zwerg, keine Ahnung, was der sonst noch alles kann.
Dann ist da noch die örtliche Meistersängerin, eine Frau namens Bianca DeValya. Die geht vor allem mit, weil sie in diesen Amon-Kerl verschossen ist, aber das macht sie nicht weniger gefährlich. Sie stellt sich selbst als Bardin und Künstlerin da, und das mag auch stimmen, aber in Wirklichkeit ist sie eine ziemlich mächtige Hexenmeisterin, die Musik nur zum Zaubern benutzt. Jede Menge Verzauberungen und sowas.
Als geistliche Unterstützung haben sie eine Iomedaeklerikerin dabei, vom Orden der heiligen Cynthia. Die meinte, sie wolle Verstärkung von ihrem Orden anfordern, aber ich bezweifle, dass der sich bewegt, die verlassen angeblich ihren Tempel nur, um große Reden zu schwingen und Geld vom örtlichen Fürsten zu erbitten. Sie selber ist aber schlimm genug, soll einmal ein Dutzend Zombies mit einer Geste vernichtet haben. Dafür kann sie nicht gut kämpfen, ist stärker im Glauben als im Schwertarm.
Und der letzte im Bunde ist ein örtlicher Söldner namens James O'Toole, den sie als zusätzliche Muskeln mitnehmen. Ist ein Faustkämpfer, und zwar nicht, weil er sich die Waffen nicht leisten kann. Bei jedem örtlichen Jahrmarkt besiegt er im Kampfzelt alle Herausforderer, und er lässt die sogar manchmal Waffen mitbringen."


Über der Erzählung hat Trik sein Bier fast vollends gelehrt und gibt euch dann den Krug zurück, als er so endet und die Sache erst einmal sacken lässt.

Casus

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Akt 2: Einunddreissig Wochen
« Antwort #6 am: 27.10.2015, 08:20:34 »
Casus hatte die vergangene Woche zu großen Teilen im angenehmen dunkel des Zellentrakts verbracht. Dort gefiel es ihm. Als Trik dann seine Nachrichten brachte war der Dhampir nicht wirklich beunruhigt. Mit soetwas war angesichts des Leuchtfeuers, das das Ritual veranstaltet hatte wohl zu rechnen gewesen. Und immerhin würde so eine Iomedae-Gläubige zu ihnen kommen und sie konnten sie für das Ritual "aufbewahren".
An Trik gewannt nickte Casus, der sich wohlweislich im Schatten des Horns hielt knapp: "Habt Dank für die Vorwarnung, wir werden diesen "Abenteurern" ein Abenteuer bescheren, das sich gewaschen hat. Gibt es sonst noch etwas zu berichten aus Farholde?"

Xabis Tinrak

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Akt 2: Einunddreissig Wochen
« Antwort #7 am: 27.10.2015, 09:04:30 »
Auch Xabis lauschte Triks Bericht. Äußerlich eine unberührte Fassade aufrecht erhaltend, grinste er innerlich breit. Man schickte ihnen eine Gläubige der Iomedae aus dem Orden der heiligen Cynthia, den wichtigsten Bestandteil für ihr nächstes Ritual.

Doch die Verbündeten, die sie begleiteten könnten sich als problematisch erweisen, besonders die feindliche Zauberwirkerin, die durch ihre Verzauberungen womöglich das Potential hatte, die Knotenmitglieder gegeneinander aufzuhetzen.

Dann wartete er, ob Trik noch weiteres aus Farholde zu Farholde zu berichten hatte, war Xabis ja gemeinsam mit Arkil in dieser Woche nur einen Tag in der Stadt gewesen, um einige Schläger zu mobilisieren.
« Letzte Änderung: 28.10.2015, 06:54:38 von Xabis Tinrak »

Nicolas Seek

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Akt 2: Einunddreissig Wochen
« Antwort #8 am: 28.10.2015, 01:37:58 »
Für Nicolas war die vergangene Woche das reinste Vergnügen gewesen. Endlich hatte er seine Ruhe - auch wenn sich das in Zukunft vermutlich ändern würde - und konnte weiter an seinen Forschungen und Schulungen arbeiten. Im Geist des Alchemisten reiften einige Ideen heran - vor allen was Artephius anging. Der Golem war stark - hatte aber auch einige Schwachpunkte. Vielleicht würden die sich mit etwas Arbeit beheben lassen.
Die Pflanzen, die er im Cear'Bryr fand, waren zwar nicht unbedingt nützlich aber wurden trotzdem sorgfältig dokumentiert und in eines seiner Bücher aufgenommen. In dieser Hinsicht ließ sich Nicolas nicht lumpen und kümmerte sich sorgfältig um detaillierte Beschreibungen und Zeichnungen - Zeit hatte er ja dafür genug.

Wie der Rest des Knotens, betrachtete Nicolas Trick ebenfalls mit einer gesunden Menge an Misstrauen. Wie hatte er es überhaupt unbeschadet durch den Wald geschafft? Hatte er ebenfalls mit den Feen verhandelt? Wenn nicht, wieso wurde er nicht durch die Ents, den Tiger oder andere gefährliche Bewohner des Waldes aufgehalten?
Wie auch immer - zumindest hatte er nützliche Informationen für sie. Diese Gruppe würde gefährlich werden aber sie hatten ganze drei Tage, um sich vorzubereiten und ihnen einen entsprechenden Empfang zu bereiten. Für das Erste hielt sich Nicolas zurück, blieb im Hintergrund und hörte sich an, was der Mann noch über Farholde erzählen konnte. Zeit für Fragen war dann immer noch.
HP 71/71 | AC 19 Touch 14 FF 16 | Bombe +9 / 4d6+6 (9 Splash) | INI +3 | Fort +8, Ref +10, Will +5 | Wahrnehmung +12 | Verkleiden 26 (Take 10)

Brennt und schreit für mich!

Arkil

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Akt 2: Einunddreissig Wochen
« Antwort #9 am: 28.10.2015, 04:59:10 »
"Seid bedankt, werter Herr Trik, das ihr so eine gefahrvolle Reise auf euch genommen habt, um uns diese hilfreichen Informationen zu bringen." Arkil ließ Trik noch mal von Shadal nachschenken, als er sah das dieser seinen Becher leerte. Er selbst hatte nur ein wenig an seinem genippt, denn Wein war eher nach seinem Geschmack.
Arkil wand sich an seine Knotenmitglieder. "Da haben wir wohl einiges vor uns. Vielleicht sollten wir den Schmied gefangen nehmen, wenn möglich. Der könnte bestimmt gute Arbeit für uns leisten, wenn er wirklich der Beste in der Stadt ist."
Aber das Hirn des Kayal arbeitete schon weiter. Wie würden sie es anstellen können, daß sich die Gruppe nach ihrer Niederlage wieder in Farholde zeigte? Denn wenn sie wieder auftauchen würden mit Geschichten darüber, daß es keine Gefahr im Horn gab, konnten andere Abenteurer vielleicht davon abgehalten werden, zum Versteck zu kommen.
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Klingenhagel

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Akt 2: Einunddreissig Wochen
« Antwort #10 am: 28.10.2015, 10:51:58 »
"Sonst ist in Farholde alles ruhig, derzeit. Die Kunde muss sich ja erst einmal etwas verbreiten, bevor weitere 'Abenteuer' bei euch vorbeischauen, nicht wahr? Wir halten euch auf dem Laufenden, wenn etwas ist. Nun, danke für das Bier und den bequemen Platz im Freien, aber wenn ich zu lange fort bleibe, denkt Elise noch, ich würde mir einen Lauen machen." Leicht grinsend nickt euch der etwas untypische Asmodeuskleriker zu und wünscht noch einen gesegneten Tag, dann geht er wieder hinab zu seinem Pferd und schwingt sich in den Sattel. das zweite Bier lehnt er ab, wenn auch dankend.

Immerhin beantwortet er mit seinem Abgang die unausgesprochene Frage, wie er denn so unbelästigt zum Horn gekommen ist. Anstatt das Horn in den Wald hineinzuführen, der für solche Tiere ungeeignet ist, lässt er das Pferd aufsteigen und einfach in den Himmel empor reiten. Durch leere Luft trabt das Pferd, hoch über den Baumwipfeln und ungestört, bis ihr Trik aus den Augen verliert.

Casus

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Akt 2: Einunddreissig Wochen
« Antwort #11 am: 29.10.2015, 13:15:23 »
Bevor der Mann völlig außer Hörweite ist, ruft Casus ihm noch hinterher: "Sendet uns doch bitte eine Nachricht, sobald dies Gruppe aufbricht, dann können wir uns vorbereiten."
Anschließend wendet er sich an seine Gefährten: "Nun, ich denke wir sollte einen Hinterhalt unten in den Höhlen vorbereiten. Am besten wäre es, wenn wir sie irgendwie beobachten könnten, sobald sie den Wald betreten oder zumindest über ihre Bewegungen informiert werden. Doch das Horn zu verlassen, ist zu riskant denke ich. Wir dürfen nicht riskieren, dass sie sich an uns vorbei schleichen und das Ritual unterbrechen."

Ferran Naraka

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Akt 2: Einunddreissig Wochen
« Antwort #12 am: 29.10.2015, 17:35:51 »
Naraka genoss die Woche in der Stadt, fern vom Horn und allen seinen Bewohnern, doch das war nicht der eigentliche Grund seiner Abwesenheit. Als Söldner war das persönliche Wohlbefinden während einer Mission von minderer Priorität wenn überhaupt.
Der Grund weshalb er die letzte Woche in der Stadt verbrachte, war weil es dem Baron gelungen war einen erfahrenen Barbaren anzuheuern. Der Name dieses Mannes war Hrowing und er kam anscheinend aus dem Norden woher genau konnte Naraka nicht sagen, dies war auch irrelevant, das einzige was Zählte war das der Nordmann Ihn in den Grundzügen des Kampfes gegen Magieanwender unterweisen konnte, was er auch tat.

Die Zeit in der er nicht trainierte verbrachte er in der Bibliothek des Barons im Streben nach Wissen und Macht. Oder damit sich von der Belohnung zu befreien, welche ein Asmodeus Priester dem Kuthieten zu teil werden ließ, in der Hoffnung Naraka damit an Asmodues zu binden, doch im Angesicht des Nidalesen war dieser Versuch lachhaft, seine Loyalität galt Zon-Kuthon. Und der Beweis wurde diese Woche erbracht, als er sich eines nachts nach einem in brünstigem Gebet an den  Mitternachts Lord eins seiner Hörner heraus riss.

Der Schmerz welchen Naraka verspürte war köstlich und unerträglich zugleich und wollte nicht enden, den er brach sein Horn nicht einfach ab er riss es heraus, die Nerven die sich daran befanden rissen, wie die Seile einer Hängebrücke welche ihr gewicht nicht mehr tragen konnte. Das rote Blut und der schwarzer Eiter flossen und vermischten sich mit den Tränen des Glücks und des Schmerzes welche seinen Augen entwichen.

Als der Nidalese sich vollends von diesem Makel befreite, entschloss er sich beim Zweite Horn Hrowings Hilfe in Anspruch zu nehmen, der Kuthiet hatte sich selbst Schmerzen zugefügt und nun war es an der Zeit willentlich Schmerzen durch andere zu erfahren. Das Horn welches der Nordmann entfernte stand in Schmerzen dem Ersten in nichts nach, doch das Leiden war keinesfalls geringer geworden es war immer noch so ein köstliches Gefühl als würde man versuchen sich den eigenen Schädel vom Körper zu reisen, während er Langsam die Haut von seinem Gesicht streifte.

Als der Söldner noch einer Woche zum Horn zurückkehrte, war das erste was er hörte das der Angriff ihrere Feinde kurz bevorstand.
« Letzte Änderung: 31.10.2015, 16:23:18 von Ferran Naraka »
Embrace Misery In This World And The Next, Forget All That Is Not Suffering, And Tune Your Mind So You Understand The Pleasures Of Pain.

Saraid Eara

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Akt 2: Einunddreissig Wochen
« Antwort #13 am: 29.10.2015, 18:41:03 »
"Ich habe mal gehört, dass es Magie gibt, die einen verschwinden lässt. Beherrscht jemand soetwas?", fragte sie während sich in ihrem Kopf ein Plan zusammensetzte.
"Egal was wir tun, die Zauberin sollte als erstes sterben. Sie wird wohl die größte Gefahr sein." - Und Zauberer jeglicher Art waren Saraid nicht ganz geheuer, was sie aber nicht laut äußern würde.

"Vielleicht können wir ein paar Froschviecher einsetzten, die wenn sie auftauchen tiefer ins Horn flüchten und sie so reinlocken, während sich ein paar von uns von hinten an die Gruppe ranschleichen um die Zauberin und die Priesterin auszuschalten. Danach bleiben nur noch die Muskeln über, das Problem sollte leichter zu lösen sein."

Nicolas Seek

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Akt 2: Einunddreissig Wochen
« Antwort #14 am: 30.10.2015, 02:08:43 »
"Ein Hinterhalt hört sich nach der richtigen Vorgehensweise an." kommentierte Nicolas erst einmal und hörte sich den Rest des Plans an. "Ich könnte meinen Raben beauftragen, nach der Gruppe Ausschau zu halten aber der Wald ist dicht und diese Leute sicher nicht so dumm, dass sie sich einfach so beobachten lassen. Vielleicht könnten wir die Feen beauftragen, uns rechtzeitig zu warnen." Mit den Wesen hatten sie bereits Kontakt geknüpft und ihr Vertrauen erlangt. Außerdem kannten sie sich im Wald extrem gut aus.
Dann wandte sich Nicolas an Saraid. "Ich habe ein Extrakt erfunden, welches mich unsichtbar macht aber wie alle meine Werke, ist es mit meiner magischen Essenz verbunden und wirkt deshalb nur bei mir. Was hattet ihr damit vor?"
Schließlich wandte er sich wieder an die Gruppe. "Wir sollten in Betracht ziehen, dass sie sich nicht einfach so in die Höhle locken lassen oder uns entdecken. Außerdem sollten wir überlegen, ob wir Artephius auf irgendeine Weise in die Höhlen kriegen. Er kann die Treppen nicht herunterlaufen aber wäre eine große Hilfe bei einer Auseinandersetzung." Außerdem wollte der Alchemist den Golem endlich mal im Einsatz sehen. "Vielleicht kriegen wir ihn über den Balkon nach unten." schlug er vor.
"Ansonsten stimme ich aber zu - wir sollten erst die Magiewirker ausschalten. Die Klerikerin wird sich auf das Heilen der Gruppe konzentrieren, deshalb müssen wir gezielt vorgehen und alle das gleiche Ziel angreifen und unsere Kräfte nicht verteilen."
HP 71/71 | AC 19 Touch 14 FF 16 | Bombe +9 / 4d6+6 (9 Splash) | INI +3 | Fort +8, Ref +10, Will +5 | Wahrnehmung +12 | Verkleiden 26 (Take 10)

Brennt und schreit für mich!

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