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Autor Thema: 2. Kapitel - Das Lager der Plünderer  (Gelesen 8289 mal)

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Thamior Naïlo

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2. Kapitel - Das Lager der Plünderer
« Antwort #150 am: 30.03.2016, 13:02:18 »
Nachdem der Zwerg Leosin mit seiner Magie etwas kräftigen konnte, nickte Thamior ihm zu. "Danke. Hast du einen Namen, ich nenne mich Thamior. Und was ist nun mit deinen Sachen, wo können wir suchen. Wir haben es eilig, wenn wir hier lebendig wegkommen wollen." Man merkte Thamior die Unruhe an, am liebsten wäre er sofort los gegangen.

Dann schaute er wieder zu Leosin "Ich stütze dich, Freund, bleib nahe bei mir und wir werden hier in einem Stück heraus kommen."

Rurik Torun

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2. Kapitel - Das Lager der Plünderer
« Antwort #151 am: 30.03.2016, 14:09:49 »
„Rurik ist mein Name. Ich bin hier aufgewacht, nach dem Überfall auf mich. Ich hab keine Ahnung, wie groß das Lager ist und wie viele Wachen es gibt. Aber ohne Rüstzeug und Hammer bin ich nackt. Ihr müsst mir helfen“, brummte der Zwerg.

Gannayev Corma

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2. Kapitel - Das Lager der Plünderer
« Antwort #152 am: 30.03.2016, 18:46:44 »
Gannayev nickte, als der Zwerg anscheinend doch noch bewies das Herz am rechten Fleck zu haben und seine heilende Magie spendete. Der zweite Zwerg innerhalb kürzester Zeit, der diese wertvolle Gabe besaß. Einen Moment frage er sich, ob die beiden sich vielleicht sogar kannten, aber dafür war später Zeit. Der Halb-Elf schloss sich also der Vorstellungsrunde an und warf seine Meinung ein.
“Gannayev Corma, Reisender, Barde, Schausteller und gelegentlich Held und Ritter. Nun wir könnten einen kurzen Blick in die anderen Zelte riskieren, aber dann müssen wir los. Ich bin sicher ihr seid lieber nackt als tot oder nicht?“
Gannayev ging ebenfalls nach draußen, wo Fane schon war.
“Irgendeinen Hinweis auf seine Ausrüstung gefunden?“
Fragte er der Halb-Elf und schaute sich ebenfalls um, ob eines der anderen Zelte einen Hinweis auf den Verbleib gab oder ob man einen schnellen Blick rein riskieren konnte.
Prinzessin, selbst wenn die Welt in diesem Augenblick enden würde, möchte ich der Mann sein, der sein eigenes Leben opfert, um dich zu beschützen.

Idunivor

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2. Kapitel - Das Lager der Plünderer
« Antwort #153 am: 30.03.2016, 18:49:28 »
Aber nirgendwo war eine Spur vom Besitz des Zwerges zu entdecken. Das machte wohl auch Sinn, wenn man bedachte wie viel Beute die Plünderer in die Höhlen geschleppt hatten.
The only ones who should kill are those prepared to be killed.

Däny

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2. Kapitel - Das Lager der Plünderer
« Antwort #154 am: 30.03.2016, 19:14:43 »
Von der Unhöflichkeit des Zwerges - wo bleibt das "zu Diensten?" - vor den Kopf gestossen, folgt Däny dann wortlos Gannayev in der Hoffnung, dass sie nun hier bald verschwinden können. Wenn es Rurik hier so gefällt dann sollte er doch einfach hier bleiben und seinen stinkigen Hammer selbst suchen, nicht wahr?

Neben Fane stehen bleibend, sieht sich der Hin-Jäger in Richtung Talausgang um. Wie sieht es den dort mit dem Chaos aus? Noch fleissig am brodeln?

Idunivor

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2. Kapitel - Das Lager der Plünderer
« Antwort #155 am: 31.03.2016, 10:50:08 »
Langsam aber sicher kehrte wieder etwas Ordnung in das Lager ein. Das kleine Feuer, das die Brandpfeile am Zelt der Anführer entfacht hatten war schon wieder gelöscht und auch die anderen "Krisenherde" wurden jetzt angegangen. Bisher schaute noch niemand auf die abgelgenen Zelte der Gefangenen, aber es war nur eine Frage der Zeit bis das geschehen würde. Und dann würde es eng werden für die Helden, denn mit einem Lager voller Kultisten, Banditen und Kobolde konnten sie es nicht aufnehmen.
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Gannayev Corma

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2. Kapitel - Das Lager der Plünderer
« Antwort #156 am: 31.03.2016, 22:36:03 »
"Dann sollten wir keine Zeit verschwenden."
Stellte der Barde angesichts des langsam abflauenden Chaos fest und schaute, ob der Zwerg endlich kommen würde. Immerhin hatten sie wirklich keine Zeit oder Chance auch noch den Beutehort der Banditen zu klauen. Nicht, wenn sie lebend rauskommen wollten, und vielleicht könnten sie sogar wiederkommen, wenn alles gut lief.
“Also Thamior, Däny und ich sollten vorgehen. Wenn wir Glück haben erkennen uns die Kobolde und lassen uns ohne große Aufstände durch. Wenn nicht, nun mir fällt schon was.“
Blieb Gannayev wie immer selbstsicher und löste seinen Mantel, um ihm Rurik anzubieten, damit er ebenso wenig gleich als Gefangener wie Leosin erkannt werden würde.
Prinzessin, selbst wenn die Welt in diesem Augenblick enden würde, möchte ich der Mann sein, der sein eigenes Leben opfert, um dich zu beschützen.

Rurik Torun

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2. Kapitel - Das Lager der Plünderer
« Antwort #157 am: 31.03.2016, 22:58:11 »
Wieder wanderte der Blick des Zwergen unruhig hin und her. Ihm wurde langsam aber sicher die Lage bewusst, in der sie sich befanden. Mit einem Grummeln sprach er dann in der Sprache seines Volkes: „Ond bydd y rhai ffrindiau damn dreigiau talu, yr wyf yn tyngu!“[1]. Dann biss sich der Zwerg auf die Unterlippe streckte seine starke Hand nach Gannayevs Mantel aus. Das ist zwar nicht ganz was ich mir dachte, aber derzeit bleibt mir keine andere Wahl. „Ich danke Dir, lasst uns verschwinden!“
 1. Zwergisch: Dafür werden diese verdammten Freunde der Drachen bezahlen, das schwöre ich!

Fane

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2. Kapitel - Das Lager der Plünderer
« Antwort #158 am: 01.04.2016, 00:09:27 »
Fane, der bereits draußen stand, nahm derweil seinen Schild vom Rücken und befestigte ihn an seinem linken Arm. Das Schwert zog er auch, hielt es aber mit dem Griff voran Rurik hin - für den Fall, dass der Zwerg nicht unbewaffnet gehen wollte. Er selbst würde sich im Notfall mit dem Speer der toten Wache zu helfen wissen.
"Ich decke euch den Rücken. Los!," meldete sich der Mensch wie selbstverständlich freiwillig für den Posten der Nachhut.

Däny

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2. Kapitel - Das Lager der Plünderer
« Antwort #159 am: 01.04.2016, 12:53:00 »
Sollte Fane lieber einen eleganten Rapier führen wollen, als den blutbesudelten Speer der Wache so stellt Däny einstweilen sein eigenen gerne zur Verfügung. Ihm würde der Bogen und ein Dolch vorerst einmal reichen. Fechten überlässt er gerne anderen wenn sich die Möglichkeit dafür bietet.

Zusehend, dass nun wirklich alle verstanden haben, dass es nun los geht, wendet sich der Waldläufer an seine Freunde und verspricht: "Wir sehen einander beim Ausgang." Blitzschnell davon wuselnd versucht der Jäger sein bestes ein dutzend Schritt abseits der Gruppe ungesehen mit ihnen mit zu schleichen.[1] Sollte es zu einem Kampf kommen würde er sie natürlich tatkräftig unterstützen!
 1. Stealth: 24

Gannayev Corma

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2. Kapitel - Das Lager der Plünderer
« Antwort #160 am: 05.04.2016, 19:30:33 »
Gannayev seufzte, als Däny sich schon wieder absetzte, entgegen seines eigenes hervorragenden Planes. Aber er musste auch zu geben, dass der Hin sich im Gegensatz zum Rest dieser Gruppe auch darauf verstand ungesehen zu bleiben, genauso wie er. Aber im Moment brauchten die Anderen ihn und so schaute er aufmunternd zum Rest.
“Also los. Hüllt euch in die Mäntel, tretet selbstsicher auf und haltet euren Blick konzentriert auf das Ziel, das Tor. Dann schaffen wir das schon. Immerhin gehören wir alle hier hin, nicht wahr?“
Meinte der Barde mit einem Lächeln.[1] Dann verschwendete er zumindest keine weitere Zeit und machte sich auf den Weg, strahlte Selbstsicherheit aus und lief über den Platz des Lagers, als wäre es völlig normal. Er hoffte dabei sein eigenes Ego unter Kontrolle halten zu können, da es doch eine ausgezeichnete Möglichkeit wäre im Mittelpunkt zu stehen.[2]
 1. Inspiration Die der letzte für Celebren, damit haben Thamior und Celebren einen, sollte der Wurf eher mäßig werden
 2. Deception 16
Prinzessin, selbst wenn die Welt in diesem Augenblick enden würde, möchte ich der Mann sein, der sein eigenes Leben opfert, um dich zu beschützen.

Thamior Naïlo

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2. Kapitel - Das Lager der Plünderer
« Antwort #161 am: 06.04.2016, 18:41:04 »
Thamior stützte Leosin und blieb nah bei ihm, als sie das Zelt verließen. Er bemühte sich, den Rat von Gannayev zu beherzigen, aber es gelang ihm nicht. Irgendwie führen all seine Bemühungen, unauffällig zu sein, zum Gegenteil. Aber Leosin hatte sich wohl besser im Griff und bald stützte Thamior zwar den verletzten Freund, dieser aber dirigierte ihn durch das Lager und schaffte es viel besser, einen direkten Kontakt mit Wachen oder neugierigen Kämpfern zu vermeiden. Thamior hoffte, dass sie beide wirklich keinem auffielen und war immer wachsam, ob er einen Warnruf aus der Menge hörte, der alle auf die Gruppe aufmerksam machen würde.

Idunivor

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2. Kapitel - Das Lager der Plünderer
« Antwort #162 am: 06.04.2016, 20:19:28 »
Irgendwie schafften die Helden mit ihren beiden befreiten Gefangenen es tatsächlich durch das Lager. Der ein oder andere kritische Blick folgte ihnen zwar, aber es gab genug Chaos, dass niemand sich etwas dabei dachte. Im etwas niedriger gelegenen Koboldlager gab es dieses Problem nicht. Zwar waren auch die Kobolde ein wenig in Aufruhr, aber eher weil sie nicht wussten, was bei den "Großen" vor sich ging. Erst als sie am Wachturm, schon in Sichtweite des Ausgangs angekommen waren, wurden die Helden aufgehalten. Vier Kobolde standen hier unten Wache und vier saßen oben auf dem Wachturm. Einer von ihnen sprach zu Gannayev, der den Trupp anführte, mit einem starken drakonischen Akzent: "Wass geht in dem Lager vor sssich? Wasss ssoll diessser Aufruhr? Und wohin wollt ihr Leute?"
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Fane

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2. Kapitel - Das Lager der Plünderer
« Antwort #163 am: 06.04.2016, 22:30:53 »
Ob mit seinem guten Aussehen oder dem souveränen Auftreten trug Fane seinen Teil dazu bei, dass die Gruppe unbehelligt durch das Zeltlager kam. Etwaigen prüfenden Blicken begegnete er mit ruhiger und ernster Miene, ohne auch nur einmal zusammenzuzucken.
An den Koboldwachen würde die Gruppe wohl kaum stumm vorbeikommen, soviel war klar, aber der Mensch baute darauf, dass es kaum problematisch wäre, die keifenden kleinen Reptiloiden zu überlisten. Und sollte Gannayev doch wider Erwarten nicht die richtigen Worte finden, würde er für den Barden einspringen[1].
 1. Ich würde Gannayev beim Bluffen unterstützen

Gannayev Corma

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2. Kapitel - Das Lager der Plünderer
« Antwort #164 am: 06.04.2016, 23:55:19 »
Gannayev gab sich natürlich ruhig und gelassen als die Kobolde sie aufhielten, nachdem sie wie von ihm vorhergesehen das Lager durchquert hatten. Er hob eine Hand zum Große und zeigte mit der anderen in Richtung des Chaos.
“Ein paar Betrunkene haben ausversehen was in Brand gesteckt und irgendein Spaßvogel hat wohl das falsche Kraut in den Kochtopf getan. Riesige Scheiße, wortwörtlich. Seid froh, dass ihr hier gerade Wache haltet. Das wollt ihr wirklich nicht sehen. Jedenfalls wollen diejenigen, die sich nicht gerade die Seele aus dem Leib scheißen, trotzdem nicht verhungern. Deshalb wollen wir nochmal raus eine Runde jagen wie heute Vormittag. Da allerdings einige der Jäger den Donnerbalken hüten haben wir ein paar mehr Freiwillige gesucht.“
Erklärte der Barde mit einem Lächeln und genoss wieder einmal im Mittelpunkt zu stehen. Er liebte es einfach Geschichten zu spinnen.[1]
 1. Deception 24/25
« Letzte Änderung: 06.04.2016, 23:57:22 von Gannayev Corma »
Prinzessin, selbst wenn die Welt in diesem Augenblick enden würde, möchte ich der Mann sein, der sein eigenes Leben opfert, um dich zu beschützen.

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