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Autor Thema: Episode III - Der lange Pfad zum Ziel  (Gelesen 12052 mal)

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Derek Vonn

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #390 am: 07.08.2019, 12:05:37 »
Derek hatte keine Einwände gegen die Laufreihenfolge noch den Vorschlag, sich aneinander zu seilen. "Gut, dann lasst uns das tun. Aber vielleicht sollten wir lieber versuchen, einen kühlen Kopf zu bewahren und einmal kurz nachdenken, bevor wir alles, was uns vor die Flinte kommt, direkt über den Haufen schießen."
Letzteres sagte er an Liana gewandt, denn er fürchtete, dass wildes Rumgeballer am Ende nur ihnen selbst schaden würde.
"Wir haben auf unseren Reisen schon einige Begegnungen gehabt, die sich als hilfreich herausgestellt haben. Nicht alles und jeder ist feindlich eingestellt."

Liana Dunham

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #391 am: 07.08.2019, 12:25:13 »
Liana setzte bereits dazu an Dereks Ansage zu erwidern, biss sich dann aber auf die Unterlippe und senkte den Kopf ein wenig als sie mit etwas gedämpfterer Stimme fortfuhr.
"Nagut, wie du willst aber ich glaube kaum, dass hier unten tatsächlich irgendetwas existiert, dass uns freundlich gesinnt ist. Dieser Ort ist böse, ich spüre das verdammt nochmal vom kleinen Zeh bis zum Haaransatz.

Woh Zsar

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #392 am: 08.08.2019, 08:07:17 »
Derweil Antwortet Woh Zsar auf Barrets Frage. „Ich weiß nicht genau wie stark die Sensitivität von ihr ist oder ob die bei Tieren das gleiche ist wie bei uns.“ Nach Barrets Frage hatte er das Maalraa einige Augenblicke genauer beobachtet. Es schien beunruhigt aber nicht verängstigt. Es schritt deutlich vorsichtig und bedacht durch die metallenen Struktur. „Ich habe noch nicht genug Wissen um die Verbindung der Macht und der Tierwelt um hier eine klare Antwort zu geben, doch weiß ich, dass jedes Wesen, auch wir, unbewusst spüren was bestimmte Situationen oder Personen für einen bringen können. So wirkt das Maalraa eher beunruhigt und vorsichtig als erschüttert von der Dunkelheit hier. Diese Vorsicht habe ich aber auch an Bord unserer Schiffe gesehen und so vermute ich, dass es eher daran liegt, dass es ein Wildtier ist, welches nun in unsere Strukturen kommt. Was es dabei wohl am meisten beunruhigt, ist unsere eigene Unruhe.“ Während er hier mit seiner Interpretation endet, reckt sich das Maalraa passend zur allgemeinen Aufbruchstimmung.

Bhey'uis Zxs'zet

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #393 am: 09.08.2019, 22:11:23 »
Nachdem ihr Vorschlag angenommen worden war, machte sich die Mechanikerin gleich an die Umsetzung und bot entsprechend Seilstücke den anderen an. Sie stellte ihre Rollen so ein, dass sie langsame Bewegungen mitmachten und mehr Seil abrollten, sie sich bei plötzlich-schnellen Zügen arretierten und weitere Bewegung verhinderten.

Kurz war sie versucht gewesen, ihre Freundin die Schießfreude auszutreiben, wie so oft - oder es zumindest zu versuchen, doch kam ihr Derek zuvor. Daraufhin ließ sie ein Kommentar sein und klapperte nur leise amüsiert mit den Mandibeln. Das Malraa beobachtete sie mit Interesse und hörte dem gespräch darüber aufmerksam zu. Sie fand es eigentlich effektiver, ihre Klone herumzukommandieren, wenn sie Unterstützung ohne Anspruch auf hohe Intelligenz brauchte. Aber wahrscheinlich wurde das Malraa wegen einer einzigartigen Fertigkeit, die es besaß, gehalten.

Idunivor

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #394 am: 15.08.2019, 17:05:46 »
So gesichert machte sich die Truppe auf Erkundung. Es war dunkel und unwegsam hier unten, das merkten sie schnell. Und die Struktur war ohne Zweifel riesig. Mal wanderten sie durch Versorgungstunnel und Korridore, mal gelangten sie in größere Hallen, deren Zweck kaum noch zu erkennen war. Das alles in der bedrückenden Atmosphäre, die sie schon die ganze Zeit spürten. Die dunkle Seite war stark hier.
Viel hier unten war aus Stahl oder anderen künstlichen Materialien, aber genauso oft gab es Erde und Pflanzen, die begonnen hatten, diesen Ort zu erobern. Sie wanderten mindestens drei Stunden umher und bekamen langsam wenigstens einen Überblick über die Umgebung. Aber schlie0lich erreichten sie einen Ort, der eins zur Verarbeitung organischen Materials gedient haben musste. Denn sie sahen verschiedene Maschinen, die dazu dienten Vegetation zu zerkleinern und aus den Resten Baumaterialien herzustellen oder sie zu sortieren. All das war schon lange nicht mehr in Betrieb und die Halle schien weitgehend leer. Aber auf dem Weg durch die Halle fiel den Padawanen und ihren neuen Begleitern auf, dass die organischen Materialien völlig gehlten. Und nicht nur das, es gab hier auch keinerlei Pflanzen. Das war im Vergleich zum Rest durchaus ungewöhnlich.
Als dies einmal aufgefallen war, sahen sie sich genauer um und stellten fest, dass auch die alten Kontrollpanels bis auf Metall- und Glaskomponenten von allem anderen Material befreit worden waren. Es gibt kein Plastoid und auch keine anderen synthetischen Stoffe. Sogar die Polster auf den Stühlen waren verschwunden. Tatsächlich wirkt es hier geradezu sauber, wenn auch nicht aufgeräumt. Denn geborstener Metallschutt liegt durchaus herum.
The only ones who should kill are those prepared to be killed.

Derek Vonn

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Episode III - Der lange Pfad zum Ziel
« Antwort #395 am: 16.08.2019, 08:49:44 »
Derek fühlte sich ein wenig eingesperrt in der Mitte der Seilschaft, doch es gab ihm auch eine gewisse Sicherheit, gerade nach dem, was sie zuvor erlebt hatten. Die meiste Zeit verbrachte er damit, sich auf seinem Datenpad Notizen über den Weg und die Räume zu machen, die sie unterwegs passierten, wobei er auch Mutmaßungen anstellte über den Zweck der Hallen - dies war jedoch meist nur mit großer Fantasie möglich. Doch mehr und mehr lastete auch auf Derek eine Schwere, deren Quelle er nicht wirklich identifizieren konnte - erst langsam begann er, die Konzepte von heller und dunkler Seite der Macht wirklich mit ihren Auswirkungen zu verstehen.

Als sie schließlich die Fabrikhalle (so nannte er den Ort zumindest auf seinem Datapad) erreichten, dauerte es eine Weile, bis er den Unterschied zu den vorherigen Gängen erkannte. "Was ist denn hier passiert?" entfuhr es ihm, denn wer würde sich die Mühe machen, selbst die Sitzpolster zu entfernen? Vielmehr schien es, als ob irgendeine Art von Waffe alle organischen und synthetischen Stoffe schlicht zerstört hatte, und nur Glas und Metall übriggelassen hatte.
Ohne viel Hoffnung ging er zu einem der Kontrollpanels - doch er vermutete, dass dies ohne synthetische Materialien ebenfalls nicht mehr funktionieren würde.[1]
 1. Ich versuche, eins zu aktivieren.

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