Autor Thema: Verdammte Städte: Zwischenspiel 2 - Am Rande des Ungewissen  (Gelesen 1831 mal)

Beschreibung: Die Irrungen und Wirrungen einer Warpreise

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Varna a.k.a. Cell9

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Verdammte Städte: Zwischenspiel 2 - Am Rande des Ungewissen
« Antwort #15 am: 09.05.2016, 02:53:38 »
"Als hätte ich jemals viel Wert auf ordentlich verschlossene Lüftungsgitter gelegt. Das haben die 'Kinder' wohl von ihrer 'Mutter'," erwidert Varna mit einem Kichern über Mikrofunk. Sie hat sich in der Tat nie die Mühe gemacht, genau nachzuprüfen, wie akribisch die belebten Kadaver die unwichtigsten Teile ihrer Protokolle erledigen - und das Verschließen von sämtlichen Schachtgittern gehört für die Heretek wohl eindeutig in diese Kategorie. Die Idee, dass Subjekt P sich Hilfe geholt haben soll, findet sie höchst unwahrscheinlich, aber wiederum sehr aufregend und bedenklich gleichermaßen. Denn dieser Gedanke führt unweigerlich zu der Frage nach der Funktion der Neuralinhibitoren und der Loyalität des Wesens.
Den Flur, in dem Lamira aus dem Lüftungsschacht herauskommt, erkennt diese sofort: Nur wenige dutzend Meter heckwärts liegt die Krankenstation, und dorthin führt auch die Spur aus glitschigen Tröpfchen. Von der anderen Seite des Gangs hallt das Surren des Fahrstuhls, mit dem wohl Varna in Kürze eintreffen würde.
The Mechanicus does not seek to improve its servants' bodies. It strives to amputate their souls.