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Autor Thema: Verdammte Städte: Epilog – Das Netz aufspannen  (Gelesen 14332 mal)

Beschreibung: Fressen und gefressen werden

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Luther Engelsnot

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Verdammte Städte: Kapitel 5 – Das Netz aufspannen
« Antwort #60 am: 01.05.2016, 01:07:01 »
Die Sicherheitskräfte von Sinophia sind etwas überrascht von dem Auftreten und einige von ihnen ziehen überrascht eine Augenbraue nach oben. Die Anführerin schweift mit ihrem Blick zwischen dem angeblichen Freihändlersproß und ihrer Entourage hin und her, ehe sie den Kopf schüttelt. Möglicherweise aus Unglauben, möglicherweise aus anderen Gründen. Einige der Wachen hinter ihr können sie ein Lächeln jedoch nicht verkneifen und einige ringen damit nicht wirklich in schallendes Gelächter auszubrechen. Als Jackie geendet hat, deutet die Anführerin der kleinen Patrouille eine Verbeugung an.
„Dann willkommen auf Sinophia, hochwohlgeborene Winterschuppe. Glaub aber nicht, dass dein Name oder Status dir sonderlich viele Freunde bringen wird.“
Antwortet sie und es scheint als hat das Schauspiel den richtigen Eindruck hinterlassen. Sie wirft einen Seitenblick zu der Heretek, während ein Servoschädel einen oberflächlichen Scan der Personen anlegt und alles aufzeichnet.
„Dann halt keine Proben. Soll mir auch recht sein, aber keine Ahnung was für Topo du willst. Wenn es was illegales ist, ist das eure Sache.“
Währenddessen plätschert der Regen weiterhin auf alle nieder und weicht die zum Teil unpassend gekleideten Ketzer durch. Sie greift in die Tasche ihres Mantels und holt ein Dokument hervor, um es Jackie zu reichen.
„Da sind die lokalen Gesetze verzeichnet. Das Wichtigste ist, legt euch nicht mit dem Adel an und fuchelt nicht mit euren Waffen in der Gegend rum. Verstanden? Gut und wenn du wirklich Piercings willst, nun ich zeige dir gerne den Weg. Laufe einfach in den fünften Distrikt und sofern du dort überlebst, frag nach Schnitzer Mud oder halte nach der alten Fleischerei mit dem rostigen Harken Ausschau. Der verpasst dir mit Freuden ein paar mehr Löcher.“
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Lamira von Kalten

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Verdammte Städte: Kapitel 5 – Das Netz aufspannen
« Antwort #61 am: 01.05.2016, 19:18:12 »
"Meine Freunde gewinne ich durch meine einnehmende Persönlichkeit. Status und Name sind nur ein kleiner Teil davon!", antwortet Lamira mit einer angedeuteten Verbeugung. Trotz des aufkommenden Gelächters betreibt sie ihr Schauspiel weiterhin mit absoluter Ernsthaftigkeit. Die Scharfschützin nimmt das Dokument entgegen und betrachtet es für einen Augenblick mit einem hinter schwarzen Brillengläsern versteckten Stirnrunzeln nur um es dann direkt an Varna weiterzureichen.
"Schnitzer Mud pierct Leute in der Fleischerei mit dem rostigen Haken? Wie könnte ich bei dieser Werbung -nicht- neugierig werden!"
Die Mutantin drückt ihren Rücken ein wenig mehr durch um für einen Moment militärisch "Haltung anzunehmen"... oder zumindest ihre ganz eigene Parodie davon zur Schau zu stellen. "Darf ich erfahren wem ich diese hilfsbereite Begrüßung zu verdanken habe? Ich würde mich später gerne dafür erkenntlich zeigen. Das Haus Winterschuppe hat schließlich einen gewissen Ruf zu wahren. Niemand soll sagen können wir wären nicht großzügig zu unseren Freunden."
Lamira lächelt erneut gewinnbringend und erinnert sich gerade noch rechzeitig daran vielleicht doch nicht zu viel von ihren Zähnen zu zeigen.

Luther Engelsnot

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Verdammte Städte: Kapitel 5 – Das Netz aufspannen
« Antwort #62 am: 01.05.2016, 21:51:04 »
„Ich fürchte dich enttäuschen zu müssen, aber diese Ehre verdankst du lediglich einer allgemeinen Anweisung von Admiral Hartfordshire, der so von sich selbst eingenommen ist, dass er direkt angewiesen hat, jegliche Besitzer von Raumschiffen entsprechend aufzuzeichnen und durch Sicherheitskräfte in Empfang zu nehmen. Sicherlich damit er eine Übersicht hat, wen er alles in diesem großartigen Kreuzzug des Imperators verheizen kann.“
Erklärt die Frau mit einem bitteren, abgestumpften Lächeln und wirft einen kurzen Blick in den Himmel.
„Wenn es nicht mehr gibt, dann könnt ihr alle gehen, aber wir behalten euch im Auge, wie jeden. Außerdem bin ich sicher ihr wollt dem Regen entkommen, ehe ihr völlig durchnässt seid. Auch wenn man sich das auf Sinophia abschminken kann.“
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Varna a.k.a. Cell9

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Verdammte Städte: Kapitel 5 – Das Netz aufspannen
« Antwort #63 am: 02.05.2016, 16:48:46 »
Mit der skalpellbewehrten bionischen Hand nimmt Varna das Dokument von Lamira entgegen, entrollt es und richtet die Linse des optischen Mechadendriten auf die Schrift. Das schattenverhüllte Gesicht der Techpriesterin bleibt der Anführerin der Sicherheitskräfte zugewandt.
"Präzisiere: Einheit Cell9 benötigt grundlegende Richtungsangaben. Hafenverwaltung, Treibstoffdepot, Niederlassung des Adeptus Mechanicus," erklärt die Heretek mit emotionsloser, geduldiger Stimme, von der Begriffsstutzigkeit ihres Gegenübers wie von dem Regen vollkommen ungerührt.
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Tal'Ygramus

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Verdammte Städte: Kapitel 5 – Das Netz aufspannen
« Antwort #64 am: 02.05.2016, 21:43:51 »
Tal'Ygramus lässt die Kaputze während des Gespräches tief in seinem Gesicht.
So kann er seinen zunächst aufkeimenden Zorn verbergen, dass Lamiras Geschichte ihn vorläufig mundtot macht.
Doch schnell verfliegen die dunklen Gedanken, so dass er sich viel mehr auf das vorgetischte Märchen konzentriert. Und so nutzt er die Zeit um die Regungen der Sicherheitsleute genau zu studieren, ob diese Lamira glauben oder aber Verdacht schöpfen.
Dem positiven Ausgang des Gespräches sieht er dankend entgegen, möchte er doch nicht weiter eingeschrenkt werden.

Luther Engelsnot

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Verdammte Städte: Kapitel 5 – Das Netz aufspannen
« Antwort #65 am: 03.05.2016, 00:10:18 »
„Sehe ich aus wie eine Litfaßsäule?“
Fragt die Anführerin des Trupps mit hochgezogener Augenbraue.
„Die schleimigen Bürokraten haben unten eine Niederlassung. Einfach die Treppe runter ins Hauptgebäude, kaum zu verfehlen. Das Adeptus Mechanicus hat sich seit Ewigkeit nicht mehr hier sehen lassen, vermutlich ist die größte Präsenz bei der imperialen Flotte. Ich bin sicher die können euch weiterhelfen. Auf die ein oder andere Art und Weise.“
Winkt sie dann ab und lässt die Frage nach dem Treibstoffdepot unbeantwortet und weißt nur auf den hinteren Bereich der an sich gut gepflegten Landefläche, wo sich eine entsprechende Vorrichtung zum Wiederauftanken von kleinen Frachtern befinden.
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Lamira von Kalten

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Verdammte Städte: Kapitel 5 – Das Netz aufspannen
« Antwort #66 am: 04.05.2016, 18:48:04 »
"Der Besuch dort wird wohl früher oder später ein notwendiges Übel darstellen. Für den Augenblick habe ich aber andere Dinge im Sinn. Die Reise war lang und auch wenn er Raum zwischen den Sternen meine wahre Heimat ist, ist es doch ab und an sehr schön einmal wieder den festen Boden eines Himmelskörpers unter den Füßen zu spüren. Wo kann man sich hier amüsieren? Bevor die geschäftlichen Dinge meiner Aufmerksamkeit bedürfen würde ich mich gerne eine Weile entspannen können.", der zumindest zum Teil gespielt arrogante Tonfall der Mutantin lässt dabei wenig Zweifel das sie der Meinung ist ihre Unterhaltung sei selbstverständlich von höchster Priorität.
"Wenn ihr mir diese Frage beantworten könntet werden wir eure Zeit nicht länger in Anspruch nehmen. Ich bin mir sicher ihr habt selbst Wichtigeres zu tun."

Varna a.k.a. Cell9

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Verdammte Städte: Kapitel 5 – Das Netz aufspannen
« Antwort #67 am: 04.05.2016, 18:53:43 »
Die Heretek gaukelt weiterhin blecherne Humorlosigkeit und offensichtlichen Mangel an rhetorischer Feinjustierung vor.
"Negativ. Auskunft dankend empfangen," kommentiert sie die Worte der Sicherheitsbeamtin. Hinter ihr schließt sich das Schott der Halobarke, kaum dass der letzte Ketzer den Flieger verlassen hat, und die Maschine hebt wieder ab - eine Zurschaustellung der Effizienz. Im Kontrast dazu vergehen anschließend mehrere Sekunden, in denen die Maschinenseherin sich kein Stück rührt; nur das Regenwasser tropft von ihrer schmuddeligen Robe und den verworrenen Mechadendriten.
In ihrem Geist wägt Varna ihre Chancen ab - und beschließt, den Versuch zu wagen, an die dringend benötigten Antworten zu kommen, auch wenn sie nicht einmal weiß, wie lange die Warpreise in Realzeit gedauert hat. "Es sei eine Extrapolation erlaubt," hält sie das 'Begrüßungskommitee' auf, ehe sie wortwörtlich im Regen stehen gelassen wird. "Habt Ihr in den vergangenen drei Standardmonaten Freihändler Mordekai Defran, Kapitän der Schwertklasse-Fregatte Brennende Schneise, der Dynastie Soul zugehörig, oder dessen Untergebene empfangen? Anfrage dient lediglich der Einschätzung von Konkurrenzniveau und Vermeidung unerwünschter Konflikte im Vorfeld," rattert die Fabrikweltlerin ihre Erkundigung ab. Der optische Mechadendrit biegt sich in Lamiras Richtung - während 'Jackie' von Amüsement redet, ist die pflichtbewusste Techpriesterin natürlich nur auf die relevanten Dinge bedacht. Auch wenn die Launen der Mutantin mitunter unvorhersehbar sind, hat Varna doch Vertrauen in das souveräne Schauspiel ihrer Angebeteten.
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Luther Engelsnot

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« Antwort #68 am: 04.05.2016, 20:10:41 »
„Der Händedruck am Rande des Gewerbedistriktes, Distrikt Drei, von Sinophia Magna. Dort werdet ihr fündig.“
Antwortet die Frau und will endlich aus dem Regen verschwinden, als Varna doch noch eine weitere Frage einwirft. Irgendetwas scheint die Frau aber dann doch noch davon zu überzeugen ihr zu antworten, vielleicht versteckte Sympathien oder auch andere Gründe.
„Empfangen? Als ob diese aufgeblasenen Händler sich hier sehen lassen würden.“
Spuckt sie nur aus, als einer der anderen sich einmischt. Ein etwas älterer Mann mit einer Glatze sowie einem Eisenkiefer.
„Doch waren sie. Aber es ist bereits vier Monate her, mindestens. War ziemlich ungewöhnlich und sind auch relativ schnell verschwunden, als ob sie keine wirkliche Ladung hatten. Möglicherweise haben sie irgendwas illegales geplant oder nur jemand transportiert. Was weiß ich.“
So verschwindet das Begrüßungskomitee und lässt die verdeckten Ketzer allein im immer stärker werdenden Regen zurück. Eine gespenstische Stille, bis auf das regelmäßige Trommeln des Regens, kehrt ein.
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Emilia

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« Antwort #69 am: 06.05.2016, 14:36:21 »
"Wir sollten uns schnell geeignete Regenkleidung besorgen sonst werden wir noch Krank. Auch sollten wir uns überlegen ob wir erst mal alleine die Gegend erkunden wollen oder zusammen bleiben?" Fragt Emilia in die Runde nachdem die Wachen verschwunden sind. Für Sie am liebsten wäre es wenn sie erst mal zeit hätte für sich ein paar Besorgungen und Erkundigungen einzuholen um dann mit mehr Informationen und besserer Ausrüstung an den Zielen des Paktes zu arbeiten.

Varna a.k.a. Cell9

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« Antwort #70 am: 06.05.2016, 23:58:10 »
Varna kommentiert die mehr oder weniger hilfreiche Auskunft nicht, und unter der triefenden Robe sieht man von ihr auch keine Regung. "Vier Monate? Wie lange waren wir unterwegs?," macht ihr dieses Wissen nicht gerade Hoffnung. Die Spur, so denn es überhaupt eine gewesen ist, ist inzwischen erkaltet. Aber es ist eben der einzige Hinweis, mit dem die Heretek im Moment arbeiten kann. Auch wenn sie sich inzwischen fragt, ob sie diese Suche überhaupt wirklich zu Ende bringen will, kann sie nicht einfach aufhören. Zu sehr ist Eugenius Teil ihres Lebens gewesen, zu viel hat er ihr bedeutet - oder tut er das etwa immer noch? Die Maschinenseherin weiß, dass sie Antworten will. Dass sie eine Konfrontation suchen muss.
Die Gefühle der Fabrikweltlerin für Lamira bleiben davon jedenfalls ungetrübt. "Du hast wohl den richtigen Nerv getroffen, Kätzchen," lobt sie das Schauspiel der Scharfschützin, nachdem die Sicherheitskräfte abgezogen sind. "Oder sollte ich sagen, 'Einheit Jackie'?" Im trüben Licht ist das gelbzähnige Grinsen unter der Kapuze gerade so erkennbar. Mit beschwichtigend gehobenen Händen sieht Varna dann zu Tal'Ygramus. "Nimm es dir nicht zu Herzen. Gerade beim Erstkontakt ist es wichtig, den richtigen Ton anzuschlagen. Und Lamira und ich sind im Imperium aufgewachsen," versucht sie den noch stummen Unmut des Hexers zu kontern.
Als Emilia schließlich nach dem weiteren Vorgehensplan fragt, lässt die Rotberobte einen Blick über die gesamte Gruppe schweifen. "Wir haben erst einmal acht Stunden Zeit. Ich tendiere immer noch dazu, die eigentliche Infiltration in Karib zu beginnen. Hier sollten wir uns bloß über die allgemeine Lage informieren und uns mit der Tarnidentität konform blicken lassen. Und am besten nicht zu weit auseinanderlaufen. Hier haben wir noch keine Verbündeten, und wir wissen zu wenig über die Makropole," macht die Abtrünnige ihren Standpunkt klar. So wild der eine oder andere Ketzer darauf versessen sein mag, die fremde Stadt auf eigene Faust zu erkunden, dem Pakt fehlen noch schlichtweg die Ressourcen, gescheiterte Einzelgänger sicher aus der Patsche zu ziehen.
"Ich habe jedenfalls vor, die Hafenverwaltung aufzusuchen," kündigt Varna ihr erstes Ziel an. "Wenn es absehbar wird, dass acht Stunden dafür nicht reichen, werde ich es auf einen anderen Tag verschieben. Heute halte ich es für ratsamer, zusammenzubleiben."
Die Heretek hält die Gruppe allerdings nicht mit einer Diskussion mitten im Regen auf. Sie setzt sich bereits in Bewegung und lädt ihre Mitketzer mit einer Geste ein, ihr zu folgen. Festen Planetenboden unter den Füßen zu spüren, ist ein Erlebnis, das sie schon halb vergessen hat. Ob das vom Himmel strömmende Wasser sie stört, kann die Techpriesterin noch nicht entscheiden. Aber sie fühlt sich versucht, einen tiefen Zug der planetaren Luft zu nehmen - auch wenn diese mit den Ausstößen der Makropolen verseucht ist - und tief durch die zischenden Filterventile auszuatmen. "Ein bescheidener Anfang - aber so viel Potential!"
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Tal'Ygramus

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Verdammte Städte: Kapitel 5 – Das Netz aufspannen
« Antwort #71 am: 07.05.2016, 12:12:43 »
Dem Hexer ist nun auch nicht danach länger als nötig im Regen zu verbleiben und so setzen er und die anderen ihren Weg in Richtung eines wettergeschützten Bereiches fort.
"Dies ist nicht die Hafenverwaltung der Zerbrochenen Werften."
stellt Tal'Ygramus das offensichtliche noch einmal fest, auch wenn es ihm dabei nicht darum geht, die anderen mit neuen Erkenntnissen fortzubilden, sondern seine Bedenken zu benennen. Dies waren Organe des Imperiums und keine gesetzlosen Zweckbündnisse.
"Ich weiß nicht, welche Antworten Du suchst, doch wird es hier für uns schwieriger sein Hilfe zu erlangen...
Ich möchte euch gerne sagen, was ich zu tun gedenke;
Da ich in der Lage bin den menschlichen Geist zu unterwerfen, können wir dieses Mal auch auf unschöne Weise an Informationen gelangen, wenn es vertretbar ist, dass der Informant im Anschluss verscheiden kann, wollen wir keinen Zeugen zurück lassen. Das verschafft uns einen möglichen Zeitvorteil, da wir nicht vorher in unzählige Ärsche hinein kriechen müssen, birgt aber auch ein gewisses Risiko.
Weiter hatte ich explizit vor einen guten Fälscher mit Kenntnissen über Imperiale Bürokratie zu akquirieren.
Wenn Argumente, Bestechungen und Waffengewalt scheitern, mag manchmal ein amtliches Dokument uns ein Schlüssel sein!"

Emilia

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Verdammte Städte: Kapitel 5 – Das Netz aufspannen
« Antwort #72 am: 07.05.2016, 14:30:18 »
"Warum nur 8 Stunden und warum ist das schiff wieder gestartet so können wir gar keinen Kontakt zum Schiff aufnehmen? Und ich weiß zwar nicht warum du in die Hafenverwaltung willst aber ich bin nicht sehr erpicht darauf mich dort was weiß ich wie lange zu langweilen und mich mit deren Bürokratie herumzuschlagen." Antwortet Emilia auf Varnas einfach so ohne Angabe von Gründen in den Raum gestellte Tatsachen und klingt dabei nicht wirklich begeistert.

Varna a.k.a. Cell9

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« Antwort #73 am: 08.05.2016, 18:25:04 »
"Keine Sorge, ich weiß, in welches Geiernest ich mich begebe," antwortet Varna dem Hexer, "ich rechne auch nicht damit, an einem Tag voranzukommen. Eher mir nur einen Überblick verschaffen, bevor wir zu effektiven Mitteln greifen," zeigt sie mit einem Nicken ihre Zustimmung für die Vorschläge des Warpgelehrten.
Über Emilias jugendliche Entrüstung muss die Maschinenseherin leise lachen. "Das ist doch nicht unser letzter Besuch hier unten, es sei denn, irgendjemand lässt sich gleich umbringen. Und hättest du vorhin zugehört, wüsstest du, dass wir eine Durchsuchung des Shuttles vermeiden wollten, aus hoffentlich offensichtlichen Gründen. Außerdem bist du nicht die Einzige, die sicher Spannenderes zu tun hat, als bei den Schreiberlingen anzustehen und Formulare auszufüllen. Deshalb habe ich nicht vor, lange zu verweilen, wie ich schon gesagt habe. Ich kann nur nicht versprechen, dass wir so schnell eine Beschäftigung finden, bei der du deine Talente voll entfalten kannst. Oder etwa doch? Was schwebt dir denn vor, das mehr als acht Stunden benötigt, Prinzesschen?," dreht die Heretek bei der letzten Frage den Kopf und nicht nur den optischen Mechadendriten in Emilias Richtung.
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Lamira von Kalten

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« Antwort #74 am: 08.05.2016, 19:56:22 »
"Wir sollten weiterhin darauf bedacht sein unsere Tarnung nicht zu schnell aufzugeben. Sollte ein Mitglied der Gruppe enttarnt werden wird dies schnell auf den Rest von uns zurückfallen. Verhalten wir uns also unserem Status entsprechend."
Lamira lächelt in die Runde und ist selbstverständlich mit diesem Vorschlag mehr als zufrieden. Desto mehr Zeit sie in ihrer selbstgewählten Rolle verbringen kann, desto besser. "Natürlich können wir uns durch die imperiale Bürokratie wühlen um unsere Ziele voranzubringen, aber warum nutzen wir unsere neue Persönlichkeit nicht etwas umfangreicher aus? Also Spross des Hauses Winterschuppe wird es geradezu von mir erwartet werden mich unter die höheren Kreise der sinophischen Gesellschaft zu mischen. Der Kontakt zum Adel wird sich in der Zukunft sicher als hilfreich erweisen. Ich sehe keinen Grund mit unseren Bemühungen in der Gosse anzufangen."
Lamira streckt sich ein wenig und schüttelt sich im Anschluss, ganz so als wäre ihr oder ihrer neuen Rolle der alleinige Gedanke bereits zutiefst zuwider.
"Ich finde ich sollte so schnell wie möglich in den entsprechenden Kreisen als Angehörige der Winterschuppen Dynastie vorstellig werden. Alles weitere wird sich schon ergeben."
Die katzenhafte Mutantin wendet sich Varna und Emilia zu und klopft in einer hauptsächlich symbolischen Geste den Staub von ihrem nachtschwarzen Synskin. "Ich stimme zu, wir sollten uns ein paar Dinge besorgen bevor wir weitere Unternehmungen durchführen. Auch wenn ich da zugegebenermaßen hauptsächlich an mich selbst denke.", entgegnet sie mit einem spöttischen Lächeln. "Mein derzeitiges Outfit lässt sich im Moment vielleicht noch durch die Reise erklären, aber sollte ich damit beginnen meinen Plan zu verfolgen werde ich eine etwas umfangreichere Garderobe benötigen."

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