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Autor Thema: 3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz  (Gelesen 27854 mal)

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Gannayev Corma

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #15 am: 12.04.2016, 20:02:21 »
Gannayev lauschte zur Abwechslung einmal mehr, als dass er sich bereits wieder einmischte. Etwas verdrossen ging er dabei im Raum hin und her und warf immer wieder einen Seitenblick zu Fane, der sich selbstsicher wie immer gab. Die gesamte Situation rief natürlich direkt nach einem Helden, einem Helden wie ihm, aber die Zweifel nagte auch ein wenig am Barden. Er seufzte und wand sich wieder dem Geschehen zu.
“Habt ihr irgendetwas erfahren können, was uns hilft bei diesem Unterfangen? Immerhin begeben wir uns wieder direkt in die Höhle des Löwens, vorausgesetzt sie sind überhaupt noch da. Sie wollten schließlich bald weiterziehen.“
Prinzessin, selbst wenn die Welt in diesem Augenblick enden würde, möchte ich der Mann sein, der sein eigenes Leben opfert, um dich zu beschützen.

Celebren Anga

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #16 am: 13.04.2016, 14:10:31 »
"Na klar.", fuhr Celebren dazwischen, der den Weinschlauch schon wieder an den Lippen hatte: "Warum diskutiere ich eigentlich mit Idioten? Natürlich rennen wir nicht nur in diesen blöden Tiamatkult; nein wir sollen da auch wieder hin und das ohne überhaupt irgendwas zu wissen."
Der Magier atmete tief ein: "Ich schulde hier keinem etwas und ich werfe mein Leben gewiss nicht weg. Gerade für die guten Aussichten auf einen feuchten, freundlichen Handschlag."

Idunivor

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #17 am: 13.04.2016, 15:44:39 »
Leosin zukcte mit den Schultern oder versuchte es zumindest und entschied sich dann für en Kopfschütteln: "Nun, ich bin mir ziemlich sicher, dass der Kult hier irgendetwas großes plant und dass ihm begegnet werden muss. Da sind meine Verbündeten und ich uns einige. Ihr habt schon viel vollbracht und ihr könnt noch mehr tun. Wenn der Kult weitergezogen ist, lässt er vielleicht Hinweise zurück, sonst mag es auch bereits ausreichen nur zu beobachten, was sie im Schilde führen und wohin sie sich als nächstes Wenden."
Auf Ruriks Frage antwortete er: "Das ist immer schwer zu sagen mit dem Drachenkult. Sie verehren diese Kreaturen wie Götter aber zugleich fordern sie auch etwas von ihnen. Oft schließen sie Verträge mit ihnen, um ihre Ziele zu erreichen oder bestechen sie mit Gold und Geschmeiden. Und dann sind da natürlich auch noch die Drachenblütigen, sie gehen auf zwei Beinen wie wir, aber sind doch deutlich beeinflusst vom Drachenblut in ihren Adern. Mindestens einen von denen habe ich im Lager gesehen."
Bei Celebrens Auftritt runzelte Leosin hingegen die Stirn und sagte dann kurz angebunden: "In Eltruel verfügen wir über genügend Ressourcen. Ihr bekommt sicher mehr als nur einen Händedruck für eure Leistungen."
The only ones who should kill are those prepared to be killed.

Fane

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #18 am: 14.04.2016, 01:09:12 »
"Wir wissen jetzt ja, wo das Lager momentan liegt. Also brauchen wir nicht mehr durch den Haupteingang spazieren oder uns überhaupt entdecken lassen," betonte Fane den Umstand, dass die Helden diesmal sowieso ganz anders vorgehen konnten, als sich mit einem Stoßgebet an Tymora in die Höhle des Löwen zu begeben. Dann ballte er die rechte Hand zur Faust und nickte Leosin zu. "Mit meiner Hilfe könnt Ihr jedenfalls rechnen."
Für den mürrischen Elfenmagier hat der Mensch ein gutmütiges Lächeln und ein Schulterzucken übrig. "Euch zwingt doch keiner, mitzukommen, wenn Ihr nicht wollt. Ich habe nur gehört, dass man besser an Wein und andere Annehmlichkeiten kommt, wenn die Leute einen mögen," zwinkert er.

Däny

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #19 am: 14.04.2016, 14:49:47 »
Auf Ruriks wichtige Frage hin wieder aufmerksamer zuhörend ist Däny dennoch ein wenig enttäuscht, dass sich hier niemand um das wirkliche Problem - den Drachen - kümmern möchte. Statt dessen wird nur über diese unbedeutenden Kultisten gesprochen. Pfff! Als ob diese ohne ihren mächtigen Verbündeten etwas auszurichten hätten.

Nichts desto trotz nickt er schließlich zustimmend als sich die ersten Stimmen erheben um den Auftrag des Halbelfens fortzuführen. Diese Nacktfüße würden sich ohne seine Hilfe doch höchstens selbst in den Untergang führen. Und irgendwie sind sie ihm mittlerweile so ans Herzen gewachsen, dass er sie nicht so einfach in ihr Verderben laufen lassen möchte.

Fanes Einwurf mit einem weiteren zustimmenden Nicken quittierend, schließt sich Däny dem Krieger an. Jetzt wo sie alle wissen wo das Lager zu finden ist, könnten sie es vielleicht auch vorerst einmal nur vorsichtig observieren um dann Pläne zu schmieden. Und sollen die Drachenanbeter nicht mehr da sein, so könnte er sie zweifelsohne einfach verfolgen. Vielleicht würden sie sie ja auch zu dem D... aber das ist noch Zukunftsmusik.

Gannayev Corma

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #20 am: 15.04.2016, 21:43:18 »
Gannayev musste sich zurückhalten bei dem erneuten Ausbruch von Celebren und fragte sich, warum der Elf sie überhaupt so lange begleitet hatte. Manchmal hatte der Barde den Eindruck er wollte auch nur Aufmerksamkeit und schaute deshalb mit einem schiefen Grinsen zu Celebren.
“Der erste Ausflug war doch kaum gefährlicher als wenn du einen über den Durst trinkst. Keinen Grund ausgerechnet jetzt zurückzutreten. Außerdem werden wir uns dieses Mal nicht einmal direkt in das Herz des Feindes begeben. Aber ihr könnt natürlich auch alleine hier zurückbleiben.“
Zuckte Gannayev mit den Schultern und schaute zu Fane, Däny und Thamior.
“Nun dann wohl wieder gemeinsam unterwegs? Brauchen wir noch etwas wichtiges? Immerhin haben wir noch etwas Gold.“
Holte der Barde den Goldsack hervor, den sie bereits vor einiger Zeit erhalten hatten.
Prinzessin, selbst wenn die Welt in diesem Augenblick enden würde, möchte ich der Mann sein, der sein eigenes Leben opfert, um dich zu beschützen.

Däny

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #21 am: 16.04.2016, 10:39:37 »
Sachte den Kopf schüttelnd, fällt Däny nichts ein. Ein Hin-Jäger, wie er selbst einer ist, ist immer bereit. "Eine Brieftaube vielleicht?" schlägt er grinsend vor, ehe er einen rot glänzenden Apfel aus der Tasche zieht und genussvoll in diesen hinein beißt.

Celebren Anga

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #22 am: 17.04.2016, 19:33:06 »
"Gutmenschen.", stohnt Celebren laut. "Warum wird man als einzig vernünftig Denkender in diesem Raum auch noch dafür angemacht?"

Er zuckt mit den Schultern: "Aber nun denn, ein Bäcker verkauft sein Brot und verschenkt es nicht. Wenn ihr also bereit seid zu bezahlen sehe ich nichts, was dem im Wege stehen würde."
Und der Elf brauchte Geld um nach Tiefenwasser zurück kehren zu können. Schulden bei den falschen Leuten sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Vielleicht konnte er zurückkehren, wenn er eine Anzahlung auf seine Schulden leisten konnte? Einen Versuch war es wert, aber erst musste das Geld verdient werden.

"Na gut, lasst uns aufbrechen."

Thamior Naïlo

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #23 am: 17.04.2016, 19:50:34 »
Thamior wunderte sich zunehmend über den Elfen-Magier. "Du sprichst wie ein Mensch, der sich an den meistbietenden Händler verkauft."

Er schüttelte den Kopf. "Dann lasst uns endlich gehen. Leosin, wir brauchen noch etwas Wissen. Wen sollen wir mit der Information aufsuchen. Und ihr anderen, ich kenne diese Stadt nicht. Wie lange sind wir unterwegs und vor allen, brauchen wir eine Karte oder sowas oder findet ihr den Weg? Ach ja, und haben wir noch genug Vorräte?"

Rurik Torun

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #24 am: 17.04.2016, 22:45:07 »
Rurik wandte sich dann an Thamior. „Mach dir keine Sorgen, diese Stadt können wir nicht verfehlen. Sie ist fast in ganz Faerun bekannt und liegt an einer großen Straße. Was die Vorräte angeht, so haben wir doch mindestens einen Jäger bei uns. Der wird uns mit Nahrung und Wasser in der Wildnis versorgen können. Den Rest erledigen Tavernen am Wegesrand.“ Mit einem kurzen Grinsen schaut der Zwerg zu Däny.

Gannayev Corma

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #25 am: 18.04.2016, 22:01:28 »
Gannayev klopfte Celebren auf den Rücken und lachte.
“Seht ihr war doch gar nicht so schwer und ihr könnt eure Bezahlung auch sicher bekommen ohne den grummeligen Säufer raus hängen zu lassen. Immerhin solltet ihr doch inzwischen wissen, dass selbst das Gute nicht von Luft und Liebe alleine lebt. Nun meistens.“
Danach wechselte er einen Blick mit Thamior, als dieser sich nach Vorräten erkundigt und der Zwerg sich bereits äußert. Der Barde sah darin jedoch eher eine Gelegenheit und zuckte mit den Schultern.
“Nun ich habe noch genug, aber falls wir was brauchen, man weiß ja nie was auf so einer langen Reise passiert, können Fane und ich noch welche besorgen, oder?“
Schaute Gannayev fröhlich zu dem Krieger.
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Fane

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #26 am: 20.04.2016, 16:31:32 »
Fane war nicht überrascht, dass Celebren letztlich doch nachgab. Hinter der schroffen Fassade des Magiers musste sich ein guter Kern verbergen, davon war der Krieger überzeugt. Und über die Vorräte der Gruppe machte er sich keine Sorgen.
"Wir haben noch ein Lager auszukundschaften, das wird mit zuviel Gepäck schwieriger. Der Herr Zwerg hat schon recht," stimmte er Rurik zu. Dabei bekam er allerdings den schleichenden Eindruck, dass er Gannayevs Enthusiasmus ausbremste. "Was hat er bloß?"
« Letzte Änderung: 20.04.2016, 18:49:13 von Fane »

Gannayev Corma

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #27 am: 20.04.2016, 18:20:54 »
Gannayev stieß ein Seufzen aus und ließ einen Moment die Schultern hängen, als sein genialer Plan ausgerechnet von Fane vereitelt wurde. Aber der Barde fasste sich wie immer schnell. Er stecke den schweren Goldbeutel weg, um danach wieder den Rücken durchzudrücken und theatralisch eine Strähne aus dem Gesicht zu streichen.
“Dann ist es wohl entschieden und wir können wohl sofort los, um zu sehen was diese Kultisten noch vor haben. Auf geht es!“
Wies Gannayev in Richtung der Tür und schaute entschlossen und auffordernd zum Rest der ungleichen Gemeinschaft.
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Fane

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #28 am: 24.04.2016, 21:23:23 »
"Schön, dann packt jeder seine Siebensachen und wir treffen uns am Nordrand des Dorfes," stieß sich Fane von der Wand ab. Wie ein besorgter großer Bruder (obwohl er weitaus jünger wirkte als der Wandermönch) sah er zu Leosin, um sich von diesem zu verabschieden. "Erholt Euch gut und übernehmt Euch nicht. Ich hoffe, wir sehen uns das nächste Mal unter besseren Umständen wieder."
Der Mensch verließ als erster die Kammer, an der Schwelle drehte er sich jedoch um. "Gannayev? Kommt Ihr kurz mit?," winkte er den Barden herbei, ihm zu folgen. Auf dem Weg ins Dorf, wo Fane noch vor dem Aufbruch den örtlichen Schreiner und Bogenmacher aufsuchen wollte, konnte er ein paar Worte mit dem Halbelfen wechseln.
"Stimmt irgendwas nicht?," erkundigte der Krieger sich bei seinem sonderbar gelaunten Gefährten, nachdem sie ein paar Schritte durch die Gänge der Feste zurückgelegt haben. "Zoya macht sich schon Sorgen um Euch," fügte er mit einem Zwinkern hinzu.

Idunivor

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #29 am: 24.04.2016, 21:57:40 »
Die Helden von Grünnest verschwendeten nicht noch mehr Zeit in dem kleinen Dorf und machten sich auf den Weg zurück zu dem Kultistenlager, das sie vor einigen Tagen so klammheimlich verlassen hatten. Es war eine kaum beschwerliche Reise, auch wenn sie ein wenig angespannt waren, ob der Unsicherheit, was sie in diesem Lager erwarten würden. Mit all den Kobolden, Söldnern und Kultisten konnten sie es nicht aufnehmen.
Doch schon bevor sie das Lager erreichten wurde ihnen klar, dass sie etwas anderes erwarten würde. Denn die Spuren, die sie in der Nähe des Lagers entdeckten waren eindeutig, selbst nach der Zeit, die vergangen war. Dutzende Fußabdrücke und auch Wagenspuren führten vom Lager aus in verschiedenste Richtungen.
Sobald sie sich auf Sichtweite genähert hatten konnten sie einige grundsätzliche Änderungen entdecken. Der Wachturm am Eingang stand zwar noch, aber die Hütten und Zelte der Kobolde waren nur noch Aschehaufen. Auch die Zelte der Humanoiden waren beinahe Ausnahmslos verschwunden. Mehr ließ sich aus der Entgernung allerdings nicht erkennen, dafür mussten die Helden näher heran.
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