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Autor Thema: 3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz  (Gelesen 15684 mal)

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Däny

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #375 am: 01.03.2017, 10:47:10 »
Thamiors Bestätigung mit einem widerwilligen Grummeln zur Kenntnis nehmend, wischt der Drachenjäger sein drachenblutbeflecktes Rapier an einem Fetzen ab und blickt mit grimmiger Zufriedenheit auf sein Werk. Diese hier würden keinen Schrecken mehr verbreiten!

Celebrens Aufschrei größtenteils ignorierend, überlässt es der Hin-Krieger den anderen dem seltsamen Spitzohr die Feinheiten des Lebens zu erklären. Sich ebenso noch ein wenig umsehend schließt sich Däny dann aber dem Rest an und macht sich daran die Höhle zu räumen um Fane ein letztes Geleit zu geben.

Das sie die Kiste mitnehmen ist dabei aber klar. Zuerst versucht der Waldläufer aber noch sein Glück mit dem Schloss - vielleicht hilft ihm einer seiner Kollegen ja?[1]
 1. mit unterstützung und inspiration durch gannayev komme ich auf 28 - siehe würfelthread für details
« Letzte Änderung: 01.03.2017, 10:52:05 von Däny »

Rurik Torun

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #376 am: 01.03.2017, 11:18:44 »
Rurik sah in die geplagten Gesichter seiner Kameraden. All die schweren Taten der letzten Zeit hatten deutliche Spuren hinterlassen. Wer konnte es ihnen verdenken? Schließlich waren fast alle, spätestens beim Aufeinandertreffen mit dem Seiler, auf der Schwelle des Todes gewesen. Sie hatten in zu kurzer Zeit, zu viel einstecken müssen. Nun ging es wahrlich darum diesem schrecklichen Ort den Rücken zuzukehren.

„Es war ein schweres Unterfangen und einige Dinge verliefen gänzlich gegen uns. Doch Torm wird seine schützende Hand wieder über uns halten, damit wir unseren tapferen Kameraden Fane zurückbringen und beisetzen können. Packen wir es an, wir sollten keine Zeit mehr an diesem Ort verbringen, als zwingend notwendig.“

Celebren Anga

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #377 am: 02.03.2017, 13:16:38 »
Etwas fassungslos starrt Celebren den Barden an: "Vielleicht ignorierst du mich auch einfach nur. Was ich sagte ist, war jeder mächtige Magier kann genauso destruktiv sein wie ein schwarzer Drache. Willst du jetzt alle Magier töten? Na viel Spaß dabei. Und wer sagt, dass ein Drache unter der Führung eines mächtigen Oberen kein willenloses Werkzeug ist? Aber Engstirnigkeit ist gerne das Argument beschränkter Geister.", beleidigt wendet sich der Elf ab.

Idunivor

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #378 am: 04.03.2017, 15:05:24 »
Nachdem sich so oder so nichts mehr am Tod der drei Drachenwyrmlinge ändern ließ, entschieden die Helden, dass es endlich Zeit war diesen finsteren Ort zu verlassen. Sie hatten den Feind geschlagen, eine Karte gefunden, die ihnen verriet, wohin der Gegner verschwunden war und sie hatten einen der ihren dabei verloren. Aus den Lagern der Wächter bauten sie eine behelfsmäßige Trage, während Dänys endlich die Kiste öffnen konnte, die sie einige Stunden zuvor gefunden hatten. Darin hatten die Kultisten offenbar einige Schätze aufbewahrt, denn Däny fand einer Perlenkette, einen silbernen Ring mit einem großen Rubin und einen Beutel mit einem Dutzend Edelsteine, die bereits geschliffen worden waren. Das dürfte ein nettes Sümmchen wert sein.
Er verstaute das alles in seinen Taschen, da er die Kiste allerdings hatte aufbrechen müssen um an die Schätze heran zu kommen ließ er sie zurück. Anschließend machten sich die Helden mit ihrer traurigen Last auf den Weg zurück nach Grünnest. Es kostete sie jetzt mehr Zeit, aber die Kultisten würden sie wohl so oder so nicht so schnell einholen können, also beeilten sie sich nicht zu sehr. An dem kleinen Dorf angekommen waren noch immer die Spuren des Angriffs zu sehen, auch wenn alle Brände gelöscht und einige der zerbrochenen Türen bereits repariert waren.
Dennoch versammelte sich eine kleine Menge im Dorf bei der Rückkehr ihrer Helden. Erschreckte und traurige Gesichter sahen auf den Körper von Fane auf der Trage hinab. Er war ihr Held gewesen, einer von ihnen und ohne viel Umschweife nahmen sich einige der Dorfbewohner seiner an, um alles für ein angemessenes Begräbnis vorzubereiten. Indessen sprachen Tarbaw Nachthügel und Leosin Erlanthar, der wieder auf den Beinen war, mit den übrigen Helden: "Traurige Nachricht tragt ihr bei euch. Doch sagt, was habt ihr erfahren? Was ist vorgefallen im Lager, dass es den tapferen Fane das Leben gekostet hat?"
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Gannayev Corma

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #379 am: 04.03.2017, 18:52:29 »
Gannayev war erschöpft, als sie endlich in Grünnest angekommen waren. Der Leichnam erinnerte ihn ständig an sein Versagen und den Preis den ausgerechnet Fane für dieses gesamten Unternehmen zahlen musste. Der Barde war nicht gerne Überbringer schlechter Nachrichten, aber es musste wohl an diesem Tag so sein, als sie bei Tarbaw und Leosin saßen, nachdem Fane bereits von den Dorfbewohnern übernommen wurden war. Gannayev versuchte sich zusammenzureißen und antworte mit leicht zitternder Stimme.
“Der Hauptteil der Kultisten war bereits weiter gezogen, als wir ankamen, aber dennoch haben sie genügend zurückgelassen, um uns ernste Probleme zu bereiten. Als wir die Anführer vor Ort stellten, eine Frau und ein Drachenwesen, überschlugen sich die Ereignisse. Fane zögerte keine Sekunde...und stürzte sich in die Schlacht, wir hinterher und müssten auf engsten Raum gegen sie und eine Handvoll Wahnsinniger kämpfen. Wir gerieten in arge Bedrängnis und er fing Schlag auf Schlag für uns alle ab...“
Der Barde unterdrückte ein leichtes Schluchzen und versuchte fortzufahren.
“Im Versuch uns zu beschützen...ging...ging er mehrmals zu Boden. Beim letzten Mal...war ich zu langsam. Er verstarb an seinen Verletzungen, ehe wir...ich ihn retten konnte...hätte ich nur schneller reagiert...wäre Fane vielleicht am Leben...er war ein Held...“
Gannayev unterdrückte eine Träne und versuchte sich zu fassen.
“Sein Opfer...war nicht umsonst. Diese Kultisten hatten...hatten Dracheneier dort, wollten sie ausbrüten, wir haben sie zerstört und mehr gefunden...einen Hinweis, wo sie hin wollten...“
Versagte ihm kurz die Stimme.
Prinzessin, selbst wenn die Welt in diesem Augenblick enden würde, möchte ich der Mann sein, der sein eigenes Leben opfert, um dich zu beschützen.

Thamior Naïlo

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #380 am: 05.03.2017, 17:20:30 »
Als Thamior Gannayevs Worte hörte, hatte er das Gefühl, dass die menschliche Hälfte dort sprach. Menschen neigten dazu, sich immer selbst die Schuld zu geben, dabei war es niemandes Schuld. Ja, möglicherweise wäre es anders gekommen, wenn man hier nicht dies oder dort jenes getan hätte, aber sie hatten das getan, was sie getan hatten. Und so war leider die Hilf für Fane zu spät gekommen. Es war tragisch, ein schwerer Verlust, aber es war nicht Gannayevs Schuld.

Er klopfte ihm auf die Schulter. "Wir haben getan, was wir konnten, aber wir kamen zu spät. Schuld hatten die Gegner, und sie haben dafür bezahlt. Leider hilft das unserem tapferen Kameraden jetzt aber nicht mehr. Bestattet ihn nach euren Bräuchen und auch wir werden an seinem Grab stehen und seinen Mut und seine Tapferkeit ehren." 

Dann wandte er sich an Leosin. "Es ist gut dich wieder auf den Beinen und bei Kräften zu sehen, mein Freund." Er machte eine kurze Pause und sprach dann sowohl Leosin als auch an Tarbaw Nachthügel an.
"Können wir uns irgendwo zurückziehen, und ausruhe und etwas zu Essen bekommen, vor der Bestattung unseres Freundes? Dann können wir vielleicht auch in Ruhe darüber beraten, was wir entdeckt haben und was das für das Land bedeutet."
« Letzte Änderung: 05.03.2017, 17:20:56 von Thamior Naïlo »

Idunivor

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #381 am: 07.03.2017, 14:35:46 »
Der Bürgermeister nickte sofort: "Natürlich, jetzt wo die Gefahr gebannt scheint, sind viele dorfbewohner schon in ihre Häuser zurückgekehrt und haben begonnen dort aufzuräumen. Deshalb wird in der Feste mehr als genug Platz für euch sein, um euch dort auszuruhen bevor wir zur traurigen Pflicht kommen, Fane zu Grabe zu tragen." Leosin indessen ließ sich die Ereignisse in der Höhle des Drachenkultes und den gesamten Ort genauer beschreiben. Jetzt war auch endlich Zeit die Dokumente von Frulan Mondath, die die Helden eingesteckt hatten, genauer in Augenschein zu nehmen. Der Halbelf zeigte sich außerordentlich interessiert und sagte schließlich begeistert: "Das alles ist Gold wert  für unsere Arbeit hier. Dass sie Schätze sammeln war uns ja schon klar, wofür wissen wir immer noch nicht, aber mit dieser Karte haben wir endlich einen Hinweis, wo sie ihre Beute versammeln und wenn wir wissen wo genau sie sind, dann können wir endlich in die Offensive gehen und ihrem Treiben ein Ende machen. Das alles muss ich so schnell wie möglich nach Eltruel bringen. Wer weiß, was diese Kultisten sonst in der Zwischenzeit anstellen."
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Rurik Torun

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #382 am: 07.03.2017, 15:20:49 »
Rurik war vorerst froh wieder in Grünnest zu sein. Die letzten Tage waren nicht nur aufregend, sie waren belastend. Selbst für den grummeligen Zwergen. Erst war in einen Hinterhalt und anschließend in Gefangenschaft des Drachenkultes geraten. Dort traf glücklicherweise die Truppe aus Abenteurern ein und befreite ihn. Zurück in Grünnest hatten sie ihm die wichtigsten Dinge überlassen und er hatte sich ihnen angeschlossen. Nur logisch, nachdem auch ihr Ziel ganz offenbar der Drachenkult und seine Machenschaften war. Er hatte Torm vor jeder Nachtruhe und nach jedem Aufwachen gedankt. Es war ein Privileg zu leben, auch wenn das bedeutete stetig darum kämpfen zu müssen. Aber dafür waren sie nun mal in dieser Welt, in der es nichts geschenkt gab. Sicher hatten Sie herbe Verluste hinnehmen müssen, immerhin war mit Fane scheinbar ein Grundpfeiler der Gruppe gefallen. Sie hatten es nicht verhindern können, wir hart sie es auch versucht hatten. Seine Zeit war gekommen, egal ob gerechtfertigt oder nicht. Dies zu entscheiden oblag ohnehin nur den Göttern.

So stand der Zwerg eher nachdenklich und ruhig bei all den Versammlungen und versuchte sich ein Bild von jedem einzelnen zu machen. Was ihr Antrieb war und in welche Richtung sie sich würden treiben lassen. Leosin war sehr interessiert am Treiben der Kultisten in der Gegend. Es schien fast so, als befände er sich auf einem Kreuzzug gegen die das dunkel berobte Pack. Als er dann davon sprach, sein Wissen weiter nach Eltruel zu tragen, musste Rurik ihn einfach fragen.

„Entschuldigt Herr Leosin. Ich wurde von diesen tapferen Streitern aus den Fängen des Kultes befreit und habe mich im Gegenzug dazu verpflichtet, ihnen auf ihren Fahrten beizustehen. Doch nun spracht Ihr von einem Angriff auf die Kultisten, frontal und hart. Das gefällt mir sehr. Dennoch wüsste ich gern: habt Ihr gute Kontakte in Eltruel für derlei Art von Wissen? Sind die Kontakte vertrauenswürdig. Es wäre doch eine Schande, wenn unsere hart erfochtenen Informationen in die falschen Hände fallen würden. Dies soll keinerlei Unterstellung sein, lediglich greift die Neugier nach mir.“

Idunivor

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #383 am: 07.03.2017, 15:25:59 »
Der Halbelf lächelte müde bei der Frage des Zwerges und sagte dann: "Keine Sorge, Herr Torun. Meine Kollegen und ich in Elturel sind was das anbelangt über jeden Zweifel erhaben und ich würde behaupten richtigere Hände als die ihren könnt ihr gar nicht finden für diese Informationen in diesen Landen."
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Thamior Naïlo

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #384 am: 07.03.2017, 17:46:56 »
Thamior hatte schon einige unfreundliche Worte für den Zwerg auf den Lippen als Leosin ihm zuvor kam, aber dabei wie immer freundlich blieb. Da verrauschte auch Thamiors Ärger genauso schnell, wie er gekommen war.

"Keine Sorge Rurik, ich bürge für Leosin. Wenn er sagt, dass die Unterlagen dort am besten aufgehoben sind, dann kannst du ihm glauben. Gehen wir nun in die Feste, ich habe Hunger!"

Gannayev Corma

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #385 am: 09.03.2017, 18:24:09 »
Gannayev zuckte etwas zusammen, als der vielfach stärkere Elf ihm auf die Schulter klopfte. Seine Worte drangen zum Teil durch, aber der Halb-Elf fühlte sich dadurch nicht aufgebaut. Er fühlte sich schuldig und Grünnest hatte schwere Zeiten vor sich mit einem Beschützer weniger, einem der Tapfersten. Dennoch musste Gannayev Abschied nehmen, zumindest damit hatten die anderen recht. Möglicherweise jedoch anders als er oder sie denken. Deshalb stimmte er mit einem schwachen Nicken zu.
"Ja, lasst uns etwas ausruhen und eine warme Mahlzeit essen. Es waren harte Tage."
Prinzessin, selbst wenn die Welt in diesem Augenblick enden würde, möchte ich der Mann sein, der sein eigenes Leben opfert, um dich zu beschützen.

Däny

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3. Kapitel - Der Drachenbrutplatz
« Antwort #386 am: 12.03.2017, 10:08:45 »
"Endlich einmal ein vernünftiger Einfall." murmelt der Hin-Krieger zustimmend zu dem Plan sich zu stärken ehe sie Fane beerdigten. Gannayevs ungetrübt trübe Laune mit einem anteilsvollen Kopfschütteln zu ignorieren versuchend bleibt Däny vorerst leise.

Mit dem Gedanken an ein weiches Lager und etwas Met für die trockenen Kehlen. Für heute sind seine Gelüste nach Rache für Riversbend und Grünnest vorerst gesättigt wenn auch nicht überwunden. Der Drachenkult sollte bluten dafür kleine wehrlose Dörfer zu überfallen um sich an ihnen zu bereichern! Er – Däny - wird sich noch etwas besser ausrüsten und dann mit Leonsin mitreisen um den Drachenjüngern nachzustellen und ihnen das Leben schwer zu machen wo er es nur vermag.

Idunivor

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« Antwort #387 am: 12.03.2017, 13:23:41 »
Also begaben die fünf Helden sich zur Feste von Grünnest, um dort ihre wohlverdiente Ruhe zu finden. Wie Tarbaw Nachthügel es angekündigt hatte, war es hier inzwischen sehr viel leerer. Nur einige wenige Dorfbewohner, die bei dem Angriff so schwere Verletzungen erlitten hatten, dass sie noch nicht aufstehen konnten oder die zu alt und zu gebrechlich waren, um irgendetwas zum Wiederaufbau des Dorfes beizutragen, waren noch hier und ein paar der jüngeren kümmerten sich um sie.
Für die Helden von Grünnest, die man sofort erkannte gab es dieses Mal zwei eigene Räume und auch Essen war für sie schnell herbei geschafft. Die Dorfbewohner waren den Männern immer noch dankbar für ihre Hilfe und auch wenn ihnen nach den Plünderungen der Kultisten nur wenig geblieben war, so zeigten sie ihre Dankbarkeit doch mit dem, was sie hatten.
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Gannayev Corma

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« Antwort #388 am: 15.03.2017, 10:37:03 »
Zwar war Gannayev froh über die Verpflegung und bedanke sich für das Essen, aber der Anblick der vielen Alten und schwer verwundeten erinnerte ihn auch daran, dass das Dorf Hilfe brauchte und sie gerade eine Kraft des Guten verloren hatten. Der Halb-Elf aß eher nachdenklich und zeigte nichts von seiner Lebendigkeit. Normalerweise wäre er wohl aufgesprungen und hätte auf seine Art und Weise geholfen, doch nicht jetzt. Er schaut nachdenklich auf den Schild von Fane und zum Rest.
"Und was werdet ihr tun? Weiterhin den Kult verfolgen? Meint ihr die Verbündeten von Leosin sind wirklich fähig genug?"
Sein Blick wanderte über die anderen Dorfbewohner in dem Saal der Feste und er machte eine ausladende Geste, um sich alle einzuschließen.
"Grünnest hat es ziemlich harsch erwischt. Ich frage mich, ob noch mehr Dörfer es so schlimm oder sogar schlimmer ergangen war."
Versuchte er seine Gedanken mit einer Konversation zu ordnen.
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Rurik Torun

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« Antwort #389 am: 15.03.2017, 10:47:36 »
„Scheint ja fast so als seien die Verbündeten dieses Leosins die Richtigen, um mit dieser Angelegenheit betraut zu werden. Ich für meinen Teil werde mich diesen anschließen und weiterhin den Kult verfolgen. Wenn wir solche Unglücke wie dieses hier in Grünnest verhindern wollen, müssen wir uns dem Kult entgegenstellen. Sicher wird auch hier jede helfende Hand gebraucht, aber meine Taten müssen sich mit dem Kult messen. Es wird den Kult nicht abhalten weitere Untaten zu vollbringen, wenn ich helfe diesen Ort wieder zu errichten. Nein, ich muss mich ihm in den Weg stellen!“, schnaubte der Zwerg bevor er sich am Tisch mit der Verpflegung bediente. Ihm knurrte beinah hörbar der Magen.
« Letzte Änderung: 17.03.2017, 12:05:49 von Rurik Torun »

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