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Autor Thema: Damnatio memoriae  (Gelesen 10992 mal)

Beschreibung: Pfade der Verdammten

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Oni Dämmerschwinge

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Damnatio memoriae
« am: 08.04.2016, 22:14:15 »
Die letzten Jahre des 41. Milleniums sind angebrochen. Das Imperium der Menschheit, obgleich welk, umfasst auch weiterhin fast die gesamte Galaxis, und seine Macht scheint ungebrochen. Belagert durch den verlogen Xenos, attackiert aus dem Inneren von Ketzern und Rebellen hat es seit vielen tausend Jahren Stand gehalten.

Ihr seid solche Ketzer. Aus verschiedensten Gründen habt ihr euch vom Licht des strahlenden Gott-Imperators der Menschheit abgewand, vor einigen Jahren, oder in einem vergangenen Zeitalter. Möglicherweise habt ihr dieses Licht auch nie gesehen. Stattdessen dient ihr nun anderen Göttern. Finsteren Göttern, von schrecklicher Herrlichkeit und entsetzlicher Macht. Auf der Suche nach Macht, nach Ruhm, vielleicht auch nur nach Rache am verhassten Imperium habt ihr die Galaxis bereist, unglaubliche Dinge getan, und zahlreiche Schlachten geschlagen. Euer Pfad hat euch schließlich bis zur Grenze des Reiches geführt, dass zwar gewaltig, aber dennoch nicht unendlich ist. Ihr habt diese Grenze überschritten und die Koronus-Weite betreten, einen wilden und ungezähmten Teil der Galaxis. Hier besitzen der Imperator und seine Diener nur noch wenig Macht. Euer Weg hat euch nach Inquity geführt, einen Mond von der Größe eines Planeten, der einen Gasriesen umkreist. Wenn es in der Weite eine bedeutende Bastion des Chaos gibt, dann ist es dieser Ort, die Heimat der gefürchtetsten Piraten-Clans die man in diesem Teil des Galaxis finden kann. Eure Ankunft hier findet in einer äußerst turbolenten Zeit statt, denn der Krieg ist über die Koronus-Weite gekommen. Eine gewaltige Ork-Flotte ist aus dem Reich der Grünhäute, bekannt als die Hunnert-Hunnert-Tsäne hervorgebrochen, und überzieht viele Planeten mit Feuer und Tod. Die Plünderer-Klans der Unerblickten Weiten und die Piraten von Inquity nutzen die Gunst der Stunde und ziehen aus, um zu plündern und zu brandschatzen, denn die Schlachtflotte Koronus sowie viele der Freihändler setzen ihre Kräfte ein, um den Waaargh! der Orks abzuwehren. Dadurch werden auch Planeten und Handelsrouten zum Ziel hefiger Attacken, die nicht im Vormarschgebiet der gründen Horde liegen.

Vor diesem Hintergrund habt ihr Inquity betreten. Ihr befindet euch in Skaarsdelve, der größten Stadt des Planeten. Am Horizont könnt ihr die gewaltige Zitadelle der Schädel sehen, eine Festung, die sich fast zwei Kilometer hoch in den vergifteten Himmel erhebt. Sie ist der Sitz von Karrad Vall, Anführer des größten und gefährlichsten Piraten-Klans: dem Wolfsrudel. Eines Tages erhaltet ihr die Nachricht, dass euch jemand zu sprechen wünscht: Tenebron, Kapitän eines Outrider-Schiffes. Die Outrider sind eine Schmugglerbande, die über eine eigene Flotte verfügt und Inquity als Stützpunkt verwendet. Das Treffen soll in etwa zwei Stunden in einer der vielen Kneipen der Stadt stattfinden: dem Spundloch.
« Letzte Änderung: 09.04.2016, 07:59:59 von Oni Dämmerschwinge »

Damnatio memoriae
« Antwort #1 am: 10.04.2016, 21:57:15 »
Mit ausdruckslosem Gesicht aufgrund des Mangels an Muskeln der Maske wandert Es durch die Straßen. Blickt sich um, betrachtet die Menschen und die Kreaturen der Stadt. Studiert sie- lernt aus der Fremdheit ihres Daseins. Normale Mensche. Solche Kreaturen hat es lange nicht gesehen. Sind sei eine Seltenheit geworden? Nein. Es glaubt immer noch dass dieser Stamm der Kreaturen häufig ist. Aber es sind dumme Kreaturen. Viele von ihnen haben noch nicht einmal verstanden dass es IHN gibt. Dass ER über ihr Schicksal entscheidet, und entscheidet wie sie leben. Und doch. Diese Menschen verehren IHN nicht. Dumme Tiere. Es geht weiter. Es hat heute keine Zeit, diese Dinger weiterzustudieren. Es muss sich mit einem bestimmten Ding treffen, an einer ihrer Wasserstellen. Und auf dieses Treffen freut Es sich. Das Wesen dass es treffen soll muss ein dominantes Wesen sein, ein starkes Männchen. Vermutlich sogar über versteckten Einfluss der Herrscher über die Wasserstelle. Er wird Ihm ein gutes Studienobjekt sein. Und vielleicht hat er auch etwas nicht dummes zu sagen? Es sucht schon seit Tagen nach einem neuen Hinweis, wo ER ihn hinschicken will. Was sein Schicksal ist. Und aus irgendeinem Grund hat ER ihn hierhergesandt. Also würde er ihm folgen.

Denn wer sich vor dem Schicksal selbst versteckt, der besiegelt es selbst. "Wo der Biber die Eiche verbellt, da hat der Specht keine Trommel zu spielen..." murmelt Es halblaut durch die Maske. Erfreut sich noch etwas an der Vielfalt der Kreaturen hier- denn Es hat es nicht eilig. Es hat noch zwei Zeiteinheiten Drei, um zum Wasserloch zu kommen. Mehr als genug Zeitheinheiten, um noch ein Wenig zu beobachten. Zu lernen. Vielleicht das Schicksal einiger kleiner Kreaturen zu beeinflussen. Es muss kurz nachdenken. Wie nannte man die kleinen Vertreter dieser Art? Dann fällt es ihm ein. Kinder. Glücklich nickt Es. Es fällt ihm alles wieder ein, wenn Es nur nachdenkt.

Nachdenken ist wichtig.

Sonst werden die Bilder niemals blau.
Manchmal ist die einzige Wahl die du hast die Wahl zwischen Katze und Winkelschleifer. Die Katze kann dich nicht befreien. Aber die Katze kennt den Weg.

Sumire the Redeemer

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Damnatio memoriae
« Antwort #2 am: 12.04.2016, 23:49:54 »
Sumire räkelt sich im Bett des kleinen Apartment, welches sie notgedrungen in der Stadt bezogen haben, während ihre Augenlider leicht flatterten. Die Seide der Kissen und der Laken streicht sanft über ihre mit Schweiß bedeckte Haut, während immer noch ein leichtes Kribbeln ihren gesamten Körper erfasst. Die Umstände sind nicht schön, welche sie ausgerechnet nach Inquity geführt hat, doch der Grund dafür umso mehr. Sie kann endlich mit dem Menschen zusammen sein mit dem sie es seit Jahren wollte und ihren eigenen Gelüsten folgen, anstatt unter den Regeln anderer zu leiden. Doch das Abstreifen der Ketten ihres altes Lebens sind nicht ohne Folgen und in manchen ruhigen Moment fürchtet sie immer noch um ihr Leben. Die Umarmung des Prinzen der Lust prickelt, belebt und befreit, aber sie ist kein Garant für ein langes Leben und irgendwann wird die Vergangenheit sie einholen, das weiß Sumire und dennoch würde sie das nie zeigen, vor allem nicht ihr gegenüber, ihrem einzigen Stern im Leben.
Ihr Kopf wandert zur Seite und sie sieht einen Moment den nackten Körper von Yuriko. Bemerkt das leichte Heben und Senken der Brust, beobachtet wie diese leicht döst, folgt mit den Augen ihre Kurven und lächelt. Das ist wirklich was sie will und jede Anstrengung in ihrem Leben ist dies wert gewesen und egal was passieren würde, sie würde weiterhin da sein. Doch Inquity und die Koronus-Weite sind kein sicherer Ort und sie mussten bald wieder neue Gelegenheiten suchen, nicht nur zum reinen Spaß wie sie sich leider bewusst gewesen ist. Eine solche Gelegenheit würde bald wieder sein, doch noch haben sie genug Zeit und so rollt sich Sumire auf die Seite und setzt sich direkt auf ihre Schwester. Yuriko ist eine ausgezeichnete Kämpfern, aber dennoch ist Sumire dir stärkere von den Beiden und in solchen Moment liebt sie es dies zu beweisen. Sie verlagert ihr Körpergewicht, um ihre Schwester an Ort und Stelle zu halten und beugt sich nach vorne, wandert mit den Lippen langsam an ihrem Hals entlang, bis sie dieser ein Laut entlocken kann. Dann setzt sie einen ersten Blick auf, legt ihre Hände auf ihre Brüste und bringt mit strenger Stimme hervor.
“Wach auf, Yuriko. Wir haben einen wichtigen Termin, das hast du doch nicht vergessen oder?“
I am no longer sure of anything. If I satiate my desires, I sin but I deliver myself from them; if I refuse to satisfy them, they infect the whole soul.

Yuriko the Redeemed

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Damnatio memoriae
« Antwort #3 am: 13.04.2016, 20:05:17 »
Eigentlich ist Yuriko schon seit einer Weile wach. Sie stellt sich nur schlafend, genießt die entspannten Augenblicke und badet in der Aufmerksamkeit ihrer Schwester. Sie schafft es auch gut, jegliche Regung zu unterdrücken, bis auf die Gänsehaut, die deren Berührungen bei ihr unweigerlich hervorrufen. Obwohl die gefallene Seraph keineswegs wehrlos ist, liebt sie es, wenn Sumire ihre Stärke durchsetzt.
Aber gar zu leicht will die verdorbene Kriegerin es ihr nicht machen. Nur ein mühsam errungener Sieg schmeckt wirklich köstlich, wie sie selbst ganz genau weiß. Sie hat schon einige Seelen in die Umarmung des Chaos verführt, wahrlich erfüllend ist es allerdings nur gewesen, wenn sie sich bis zuletzt standhaft gewehrt und an ihren Glauben geklammert haben. So wie die Schwester Repentia, deren Waffe Yuriko inzwischen führt - und die sich erst in den letzten Augenblicken ihres Lebens, besiegt und gebrochen, der Wahrheit geöffnet hat.
Träge hebt die jüngere Ketzerin die Lider, schaut verschlafen zu Sumire hinauf und schließt wieder die Augen; ihr Kopf neigt sich schlaff zur Seite, auf den luxuriösen Kissen, der in der eher schäbigen Unterkunft etwas fehl am Platz wirkt. "Wie wichtig kann es schon sein," murmeln zwei leise Stimmen, einander ähnlich und doch deutlich voneinander abgegrenzt, aus Yurikos Mund.
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Sumire the Redeemer

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Damnatio memoriae
« Antwort #4 am: 14.04.2016, 00:44:54 »
Sumire bleibt auf Yuriko sitzen und nimmt die Hände von ihren Brüsten, als diese sich so unwillig zeigt. Scheinbar verärgert verschränkt sie die Arme und formt ihren Mund zu einem einzelnen schmalen Strich.
„Du willst dich doch nicht etwas deiner älteren Schwester widersetzen?“
Bringt sie mit gespielter Empörung hervor und lehnt sich nach vorne, verlagert ihr Gewicht ebenso und umschließt hart Yurikos Handgelenke, drückt sie fest in das Bett.
„Du weißt ganz genau, dass du keine Chance hast, Schwesterchen.“
Sumire lehnt sich weiter nach vorne, drückt ihren Körper an den ihrer Schwester und bringt ihre Lippen ganz nah an Yurikos rechtes Ohr, um langsam mit der Zunge an ihrem Ohrläppchen entlang zu fahren. Wenig später haucht sie ihr zu.
„Du weißt ganz genau was passiert, wenn du dich mir widersetzt.“
Wandert ihr Blick zu der Peitsche, die neben etlicher anderer Utensilien auf dem kleinen Nachttisch liegt.
„Aber vielleicht willst du ja genau das und ich sollte einfach ein wenig zu sehen, wie das Verlangen in dir brennt, während langsam die Zeit verrinnt, Schwesterchen.“
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GN 737

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Damnatio memoriae
« Antwort #5 am: 15.04.2016, 17:38:20 »
GN 737 erhebt sich aus ihrem Ruhezustand: "Schlafperiode endet gehe in Wach und arbeitsphase über, nächste Verrichtung: Suche nach geeignerten Quellen für benötigte Ausrüstung und Forschungsmaterial. Achtung wichtiges Ereignis bevorstehend!!! Treffen mit potentiellem Auftraggeber. Treffen in Lokalität Spundloch ist terminiert für t minus 2h 05m 33s. Berechne effizientesten weg um eine möglichst hohe Ausschöpfung der verbleibenden Zeit für andere Aufgaben zu gewährleisten. Achtung Ausstattung für Optimale Routenplannung ist mangelhaft, eine optimale Routenplanung kann nicht zu 100% gewährleistet werden. Suche nach möglichen Verbesserungsmöglichkeiten. Suche Abgeschossen. Ergänze Datenbank der geplanten Anschaffungen. Datenbank aktualisiert. Beginne Erforschung der Indigenen Sozial und Logistikstruktur nach geeignerten Beschaffungsquellen für die benötigten Materialien und Ausrüstungsgegenstände." Nach diesem nur wenige Bruchteile einer Sekunde dauernden Planens und Denkens steht die ehemalige Magos auf, schappt sich ihre Fein säuberlich sortierte Ausrüstung und macht sich auf den Weg ihren Plan umzusetzen immerhin hatte sie noch zeit bis zum treffen das sie nicht vergeuden möchte.

Damnatio memoriae
« Antwort #6 am: 15.04.2016, 19:14:53 »
Für die nächsten Stunden schienen hier genug Forschungsobjekte herumzulaufen. Und so forscht er. Scannt sie, die kleinen Humanoiden- überlegt, ob Halblinge vielleicht ähnlich waren wie diese Kreaturen? Halblinge auch nur Kinder waren die es nur ewig bleiben würden? Vielleicht wäre auch ein Kind, dem man ein großkalibriges Präszisionsgewehr in die Hände drückt ein perfekter Schütze? Nur wo soll er hier, auf diesem Planeten ein Präzisionsgewehr herbekommen, wie es die Halblinge benutzen? Nein. Er würde diese kleinen Menschen öffnen müssen um diese Theorie zu unterstützen. Er brauchte etwas, um diese Kreaturen zu öffnen- einen scharfen Gegenstand. Vielleicht würden sie ja genug Ladungen aus Schrot öffnen, so dass er ihr Innerstes sehen könnte und seine Studien an ihnen vollenden könnte? Nein. Das Blei würde alle Messwerte verunstalten. Mit der Keule auf sie schlagen bis sie aufrissen? Nein. Er will genaue Informationen über die Form ihres Innersten. Kompliziert. Er bleibt einen Moment stehen. Starrt eine der Kreaturen ratlos an, die langsam beginnt, zu zittern und einen Ausweg zu suchen. Würde es ausreichen wenn er sie mit den Zähnen öffnete...? Nein. Auch das war unpräzise. Ausserdem sind die Kreaturen sicher dreckig. Konnte es wirklich so schwer sein einen Weg zu finden, sie effektiv zu öffnen?

"Blaumeise", flucht er halblaut. Er würde sehen, ob auf dieser Welt es nicht doch noch irgendwo eine anständige Klinge gäbe...
Manchmal ist die einzige Wahl die du hast die Wahl zwischen Katze und Winkelschleifer. Die Katze kann dich nicht befreien. Aber die Katze kennt den Weg.

Damnatio memoriae
« Antwort #7 am: 16.04.2016, 12:48:22 »
So streift die verlorene Seele durch die Narben, die die Straße in der sonst so makellos-eintönigen Struktur der Stadt hinterlassen, sucht zunächst noch nach einer Klinge- verdrängt diesen Gedanken aber schon bald, als sein Geist einen Gang weiter springt- ihn in eine neue Richtung peitscht. Auf dem Basar, auf dem er wohl gerade gelandet ist, gibt es eine Vielzahl an Schrott, der wohl mal Schätze gewesen ist, Schätzen, die nur aus Schrott bestehen, Schrott, der etwas anderes zu sein nicht vermag- und Staub, der auf viel zu alten, viel zu lange liegenden Dingen liegt. Hier gibt es genug für ihn zu sehen- aber nichts zu finden. Ratlos streift er über alte Maschinen- manche von ihnen voller Nutzen, manche nur voller Nostalgie, und manche erfüllt von dem Schmerz, den das Schicksal ihres Besitzers geprägt hat. So auch die Maschine, die er nun in den Händen hielt. Einst war dies eines der Schilde, die das Leben schützten- ein persönlicher Schutzschirm, wie ihn hoher Besuch trug. Und doch hatte er versagt. Ein einziger Einschuss von einem großkalibrigen Boltgeschoss ihn ruiniert- nichts was nicht zu reparieren wäre, aber ein Farbklecks des Schmerzes und des Untergangs. Eine Färbung durch Nurgle, die IHM nicht gefiel und ihm Schmerzen verursachte. Es ließ den Schild hier. Ging weiter. Kein Blau für es.
« Letzte Änderung: 16.04.2016, 13:20:37 von Der einst einen Namen trug »
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GN 737

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Damnatio memoriae
« Antwort #8 am: 17.04.2016, 14:06:10 »
Und so macht sich GN 737 auf den weg die ersten Besorgungen zu erledigen. Während die versuche ein besonders elegant geformtes Energieschwert und ein einfaches Medikit zu beschaffen scheitern. Gelingt es ihr zumindest die Möglichkeiten zur Verteidigung zu erhöhen. "Energieschild erfolgreich aquiriert, streiche von Liste.  Erwerb eines besonderen Schmuckstrückes das Feinde davon abhält einen im Nahkampf anzugreifen, gelungen streiche von Liste. Prognosen über die eigene Überlebensfähigkeit im Kampf steigt um über 100% an. Empfehlung: Das Energiefeld wird in 20% der Fälle bei denen es den Angriff vereitelt überladen und bis zur Reparatur nicht mehr in der Lage sein Feindliche Angriffe abzuwähren. Empfehle Beschaffung eines Sekundären Energiefeldes das die zeit bis zur Reparatur des Primärsystems überbrückt. Setze sekundäres Energiefeld auf Liste der zu beschaffenden Ausrüstung" Also macht sie sich weiter auf die suche nach einem weiteren Energiefeld, zumindest bis die zeit gekommen war zu dem Ort aufzubrechen in dem die noch weniger perfekten Menschen sich normalerweise treffen um gemeinsam ein Giftiges Getränk zu sich zu nehmen das bei niedrigen Dosen nur den Geist beeinflusst bei hören Dosen jedoch auch dem Körper schadet.
Leider gelang es ihr nicht in der Verbliebenen Zeit einen weiteren persönlichen Schutzschild zu erwerben und macht sie sich auf den weg zu dem Treffpunkt wo sie sehr knapp vor dem geplanten Treffen eintrifft.

Damnatio memoriae
« Antwort #9 am: 17.04.2016, 15:16:17 »
Die Stadt scheint zu leben. Zu pulsieren. Zu vibriereren wie ein eigener Blutkreislauf. Und es war das Blutgerinnsel, um das herum die Menschen sich wahlweise stauten oder ihm auswichen. Es fällt auf. Wird angestarrt, die kalte Maske aus lebendem Metall auffallend anders im vermischenden Geflecht ausdrucksloser Gesichter. Es ist in seinem Element. Studiert die Gesichter, die Leiber, die verdrehten Verstandeswirren, die immer noch das Muster im Chaos nicht erkennen, die immer noch glauben, mit Logik und guten Taten einem Imperator zu dienen, der längst in das Reich Nurgles eingegangen, die ohne Sinn und Verstand einfach lebten. War es besser sie zu töten, ehe sie ihr wertloses Leben wegwarfen, sich totarbeiteten bis sie einfach sterben? War es nicht gnädiger, ihnen einen schnellen, kalten Tod zu schenken als sie sinnlos leben zu lassen? Kurz schließen sich seine Hände um die Griffe seiner beiden treuesten Freunde. Ist er kurz davor, einfach die Menge der leeren Verstandesmenschen auszulöschen. Aber dann stockt es. Nein. Es ist nicht seine Aufgabe, ihre Schicksale zu verändern. Es ist seine Aufgabe, sein eigenes Schicksal zu schmieden. Und die Schicksale der Anderen zu erforschen. Und so scannt es. Untersucht es. Erforscht es. Vergisst es die Unwichtigkeiten des Lebens- und konzentriert sich auf das Wertvolle. Wissen.
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Yuriko the Redeemed

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Damnatio memoriae
« Antwort #10 am: 20.04.2016, 18:12:17 »
Yuriko beißt sich fest in die Unterlippe, um sich ja keinen Laut der Verzückung entlocken zu lassen. Sie bäumt den Rücken durch und kämpft vehement gegen den Griff ihrer Schwester an. Vergeblich natürlich - und es ist der einzige Kampf, in dem die gefallene Streiterin des Imperators gerne unterliegt - aber verbissen nichtsdestotrotz.
"Du bist so grausam zu deiner kleinen Schwester!", keucht die Slaaneshjüngerin zweistimmig, ohne die Augen zu öffnen. Auch wenn sie in dem Treffen mit dem Outrider-Kapitän durchaus Perspektiven sieht, mag sie einer süßen Versuchung nicht widerstehen. Schließlich ist es das, was sie frei macht - im Gegensatz zu dem Orden, dem sie den Rücken zugekehrt hat.
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Sumire the Redeemer

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Damnatio memoriae
« Antwort #11 am: 21.04.2016, 21:42:42 »
Sumires Augen erkundeten jeden Zentimeter von Yurikos Körper. Sie liebt es zu sehen, wie sie sich in dem Griff windet, wie ihr Körper erzittert und wie sie versucht die Verzückung nicht zu zeigen. Doch nicht nur ihre Stimme und ihre Worte verraten sie, auch ihr Körper, den Sumire nur zu gut kennt.
„Ich bin grausam? Nach allem was ich für dich getan habe?“
Empört sich Sumire mit ernster Stimme und drückt fester zu, presst sie förmlich in das Bett. Am liebsten würde sie Stundenlang dabei zu sehen, wie sich ihre Schwester windet, nach mehr verzehrt, bettelt und sich dann ganz langsam hingibt. Aber leider haben sie nicht diese Ewigkeit und Sumire spürt selbst in sich Wärme aufsteigen, während sie ihren Körper an den von Yuriko presst. Ein leichtes Kribbeln überzieht ihre Haut und sie lockert einen Moment den Griff. Mit der einen Hand fasst sie nach der Peitsche auf dem Nachttisch, während die andere an Yurikos Hals wandert, diesen kraftvoll, aber sanft umfasst. Mit einer lieblichen Geste streicht sie mit der Peitsche über die Brüste ihrer Schwester und beugt sich dann nach unten, um einen Kuss anzudeuten. Doch stattdessen spricht sie mit harter Stimme.
„Ich fürchte für diese Worte muss ich dir tatsächlich eine Lektion erteilen und dir zeigen, wie grausam ich wirklich bin. Außer natürlich du bettelst um Vergebung, Schwesterchen.“
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Yuriko the Redeemed

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Damnatio memoriae
« Antwort #12 am: 26.04.2016, 02:15:34 »
Die jüngere Ketzerin windet sich unter den - noch - sanften Berührungen der Peitsche, räkelt sich provokant und aalt sich in der Vorfreude. "Grausames, grausames Biest," neckt und reizt sie ihre Schwester. So wie diese sie kennt, weiß auch Yuriko im Gegenzug, was Sumire so richtig wild macht - und wann es an der Zeit ist, sich geschlagen zu geben und um Gnade zu flehen.
Als die beiden gefallenen Schwestern zwei Stunden später das verruchte 'Spundloch' betreten, strahlt die einstige Seraphim förmlich eine Aura von Rausch und Erfülltheit aus. Ihre helle Haut (von der man bis auf wenige, von dünnen, an Piercingringen befestigten violetten Stoffstreifen verdeckten Ausnahmen nahezu jeden Zentimeter sieht) hat einen warmen, seidigen Glanz, dem nicht einmal die frischen roten Striemen abträglich sind. An der mehr als nur appetitanregenden Erscheinung gibt es lediglich ein weniger einladendes Detail - die schmale, runengeschmückte Eviszeratorklinge, die sie am Rücken trägt.
Das Innere der Kneipe sucht Yuriko mit einem Halblächeln ab, das genauso verführerisch wie verstörend wirkt. "Ist unser lieber Freund etwa noch nicht hier? Gnade ihm der Dunkle Prinz, wenn unsere Eile umsonst war, hm, Schwesterherz?," gurrt sie in zwei Tonlagen gleichzeitig.
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Sumire the Redeemer

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Damnatio memoriae
« Antwort #13 am: 26.04.2016, 20:17:02 »
Sumire genießt die Provokation, die sanften Reibungen der beiden Körper und das immer weiter ausartende Spiel der Peitsche. Sie wünscht sich mit jeder verstreichenden Minute, dass sie doch nicht gehen müssen und auf den Wellen der Ekstase und Schmerzen davon schwimmen können. Sie hat bereits so lange für solche Augenblicke gekämpft, aber noch ist es nicht soweit, dass sie nur noch dafür leben kann. Dennoch kostet Sumire jeden Moment mit ihrer Schwester aus, jede wertvolle Sekunde.
Als sie zwei Stunden später, dem Arm fest um die Taile von Yuriko geschlungen, das Spundloch erreicht, kann die gefallene Frau immer noch ihre Schwester schmecken. Sie leckt sich sinnlich über die Lippen und hat scheinbar wenig Augen für die heruntergekommene Kaschemme, sondern mehr für ihre freizügige Begleiterin. Der Anblick schickt Sumire selbst nach all der Zeit noch ein Kribbeln durch den Körper und ein leichter Anflug von Neid. Sie ist weit weniger auffällig in ihrem Mantel, den langen von eher dezenten violetten und blauen Stoffen lagen sowie der freizügigen Weste samt hohen Stiefel und Slip, aber sie kann es einfach nicht tun. Allerdings gilt ihre Aufmerksamkeit auch in diesem Moment nicht Yuriko und sie behält die Insassen des Ortes im Augenwinkel. Immerhin sind sie aus einem bestimmten Grund hier.
„Nun Niemand sagt, dass wir es nicht vorsetzen können, Schwesterchen. Aber falls er wirklich zu spät ist, fällt uns sicher eine passende Bestrafung ein.“
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GN 737

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Damnatio memoriae
« Antwort #14 am: 26.04.2016, 23:21:05 »
Kurz vor dem vereinbarten Zeitpunkt des Treffens erscheint auch GN 737 in der ihr genannten Lokalität. Ohne viel Zeit zu verschwenden blickt sie sich mithilfe ihrer Optischen Mechandrite in der Lokalität um in der sich die Mangelhaften Menschen treffen um sich zusammen zu vergiften. Sofort fallen ihr zwei bekannte auf die sich ebenfalls in dieser Lokalität aufhalten. "...Möglicher Kontakt mit bereits bekannten Personen. Leite Abgleich mit Gespeicherten Personendaten ein... Erkennungsroutine positiv, verifiziere genauen Bekanntheitsgrads, Bekannte identifiziert als C98304H56J34245ö923424 und C98304H56J34245ö923425, lade Archivinformationen:  Yuriko und Sumire, Geschwister, ehemalige Mitglieder der Adeptus Sooritas, Potentiel wertvolle Verbündete, Geistige Haltung: Aufgeschlossen, Status des Biologischen Körpers: besserer Menschlicher Standard, Wichtige Notiz: Bei Gewinnung als Verbündete wird eine Verbesserung des Mangelhaften Menschlichen Standardkörpers durch Perfektionierung der Biologischen Grundmasse und Aufwertung mit Implantaten zur Optimierung deren Potentials empfohlen. Empfehle simultane Kontaktaufnahme während die Suche nach der Kontaktperson weitergeht. Empfehlung wird ausgeführt, lade Verhaltens und Gesprächsprotokole: Bibliothek der Verschiedenen Menschlichen Gefühlslagen, Geheucheltes Interesse für Primitive Bedürfnisse von Mangelhaften Menschen, Geheucheltes Verständnis für gegenseitige Vergiftungsversuche der Mangelhaften Menschen, Ineffiziente Gespräche über Themen wie z.B. das Wetter ohne hinreichende gründe diese zu thematisieren, Empfehlungen zur Optimierung der Lebensweise und des Körpers von Minderwertigen Standard Menschen..."

Sofort macht sich GN daran die beiden bekannten aufzusuchen und diese in der von GN am liebsten genutzten effizienten Binärsprache zu begrüßen:
Binär (Anzeigen)
"... Fehler festgestellt! Deaktiviere Fälschlich geladene Veraltete Protokole und aktiviere neue Protokolle: Für  Menschen verständliche Gesprächsführung und Satzbau, Niedergotisch/Binär - Binär/Niedergotisch..."
Kurz unterbricht GN das Binäre gepiepe um danach deutlich verständlicher auf Niedergotisch erneut zu beginnen.
"Es ist dieser Einheit eine Freude Sie beide hier anzutreffen, da der unverständliche Wunsch sich zusammen zu Vergiften wohl nicht der Grund für Ihre Anwesenheit ist, darf ich fragen was sie sonst zu diesem Ort führt?"

Derweil beobachten die Mechandriten weiter die Umgebung auf der Suche nach der Kontaktperson.

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