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Autor Thema: Prolog: Auf feurigen Schwingen  (Gelesen 36161 mal)

Beschreibung: Hochmut kommt vor dem Fall

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Luther Engelsnot

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Prolog: Auf feurigen Schwingen
« am: 10.04.2016, 20:29:22 »
Eyre, im Jahr 1000 nach Gründung des Königreichs der zweite Zol des Monats, hoch in der Luft über Q'Barra

Die strahlende Zukunft eines der prächtigen Luftschiffe von Haus Lyrandar schwebt majestätisch über den Wolken. Voll geladen mit Fracht und einigen wenigen Passagieren befindet sich das Gefährt auf dem Weg nach Neu-Thron, der Hauptstadt von Neu-Galifar. Der Elementarring um das Schiff brüllt unter der Last und ein ständiges Knistern der Flammen begleitet alle Mitreisenden auf jeder zurückgelegten Meile. Doch keiner der Passagiere muss etwas vor den tosenden Flammen dieses eingesperrten Elementars fürchten, denn die Kapitänin Hina d'Lyrandar hat alles unter Kontrolle und hat diese Route schon dutzende Male bereist. Nie ist etwas passiert und der Luftverkehr gilt als gesichert, die Steuerfrau als erfahren und kompetent.
Unter ihnen erstreckt sich der Dschungel von Q'barra, nachdem sie den hohen Bergkamm, der diese Gegend so isoliert, überflogen wurde. Der Wind pfeift über das Deck, während die Frühlingssonne eine angenehme Wärme verbreitet und einen ausgezeichneten Tag zum Reisen markiert. Einige wenige Wachen, nicht mehr als eine Handvoll, in Kettenpanzern mit blauen Waffenröcken mit dem Symbol von Haus Lyrander lungern gelangweilt auf ihren Posten und überall ziehen dicke Wolkenschwaden umher.
Für viele ist die Reise mit dem Luftschiff eine völlig neue Erfahrung, denn sie wurden erst vor wenigen Jahren in einem Geniestreich von den Drachenmalhäusern entwickelt. Nun stellen sie die beste und schnellste Möglichkeit zum Reisen und Transportieren von Fracht dar. Das Schicksal hat jedoch eine merkwürdige Reisegruppe zusammengeführt. Eine junge Frau mit feuerrotem Haar in Begleitung eines wirklich bemerkenswerten Kriegsgeschmiedeten. Ein Templer der silbernen Flamme, ein Mann Mitte dreißig mit einer Lauter über dem Rücken, die unbewusst alle aus demselben Grund an Bord dieses Schiffes sind. Fast so als würde ein höherer Plan dahinter stecken oder ein großer kosmischer Zufall.
Aber das waren nicht die einzigen Gäste des Luftschiffes. Ein Wandler, nur bekleidet mit einer weißen Pluderhose steht am Bug des Schiffes. Sein Körper ist überzogen mit braunen Fell und seine Gesichtszüge haben etwas Wölfisches. Dicke Koteletten zieren seine Wangen, während die Haare kurz geschnitten sind und wild abstehen. Sein Körper ist breit gebaut und er starrt nachdenklich in die Ferne. An der Reeling gelehnt steht ein kleiner Halbling. Sein durchtrainierter Körper ist in eine Lederrüstung gehüllt und sein schmales Gesicht ist mit Narben und Stammesmustern aus roter Farbe überzogen. Die feuerroten Haare stehen nach oben und auf seinem Rücken ruht ein Speer wie ein Bogen. Er schaut immer wieder den Wolken nach und grinst wie ein Kind. Neben ihm eingerollt, liegt ein Saurier. Eine bunt geschuppte Echse mit einem Federkamm und scharfen Krallen. Der letzte der sichtbaren Passagiere auf dem Deck ist ein Hobgoblin in einem feinen weißen Mantel mit goldenen Absätzen und einem dreieckigen Spitzhut. An seiner Seite ruht ein edler Rapier und unter dem Mantel lugt ein seidener goldener Wams hervor. Ein wahrlich seltener Anblick, der jedoch Clarisse und Aegis mehr als bekannt vorkommt. Es ist ein Mitglied der Wegfinder-Stiftung, der große Entdecker Mungolo.
« Letzte Änderung: 10.04.2016, 21:07:18 von Luther Engelsnot »
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Johann ir'Aldath

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Prolog: Auf feurigen Schwingen
« Antwort #1 am: 10.04.2016, 20:48:51 »
Wie schon seit Beginn der Reise steht Johann auf dem Deck und lässt den Blick über den Horizont wandern. Er hält immer Abstand zur Reling. "Menschen sind nicht fürs fliegen gemacht.", hat er am Anfang immer vor sich hergemurmelt als das Luftschiff sich zum ersten Mal in die Höhe erhoben hat. Innerlich misstraut er der neuen Technick noch. Er hat schon mit der Blitzbahn seine Probleme gehabt, aber fliegen war noch einen Schritt weiter; schlimmer. Das merkwürdige Gefühl wurde er nicht los.

"Menschen sind nicht fürs fliegen gemacht."

Um sich selbst zu beruhigen setzt er auf eine Kiste mittig auf dem Deck. Gedankenverloren zupfen seine Finger an den Saiten seiner Laute. Seine Lippen formen den Anfang eines bekannten Trinkliedes. Wenn er ehrlich ist versucht er sich von dem mulmigen Gefühl abzulenken. Dies wid er nie zugeben. Angst ist Schwäche und wer auf der Straße schwach ist überlebt nicht lange. Und Johann hat schon lange überlebt seid er Neu-Galifar verlassen hat. Das Haus Aldath im Rücken und Eberron vor sich. Und nun führt Weg wieder zurück. Zwar hat er sich geschworen nicht zurück zu kehren. Zu seinem Vater und seinem Bruder dem Mörder, aber der Brief, der ihn erreicht hat klingt hinreichend verzweifelt. Es riecht nach einer Chance sich im Leid seines Vaters zu suhlen.

Roland ir'Aldath

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Prolog: Auf feurigen Schwingen
« Antwort #2 am: 11.04.2016, 20:32:01 »
"Du bist der letzte Erbe des Hauses und musst eine schreckliche Bürde auf dich nehmen. Du musst die Fehler der Vergangenheit korrigieren und unser Haus, nein dich selbst retten, ehe es uns alle verschlingt. Wir haben schreckliche Entscheidungen getroffen, zu tief gegraben, waren zu gierig und jetzt bin nur noch ich übrig. Nein bald nicht einmal mehr das. Ich bitte dich inständig, mache dich sofort auf den Weg zu unserem Familiensitz in Wächterstein in Q'barra. Nimm dein Erbe an und errette deine Familie. Ich wünschte die Göttlichen Heerscharen könnten uns vergeben, doch ich fürchte auf mich wartet nur noch die grausige Umarmung des Raffers, wenn nicht gar schlimmeres."

Nachdem er den Brief nun sicher schon zum zehnten Mal durchgelesen hat, steckt Roland das Schriftstück wieder in seine Westentasche, nur um es wenige Augenblicke später erneut hervorzuholen.
"Von was spricht Vater nur? Hat er das überhaupt geschrieben?"
Roland ir'Aldath ist zwar nun schon einige Zeit nicht mehr auf dem Familiensitz gewesen - der letzte Heimatbesuch ist sicherlich fast ein Jahr her - aber der Brief erscheint ihm so gar nicht nach seinem Vater zu klingen. Ist es wirklich möglich, dass dieser sich mit irgendwelchen finsteren Mächten eingelassen hat, wie es der Brief zumindest anklingen lässt? Oder hat Roland das einfach nur falsch verstanden? Würde er seinen Vater schlechter kennen, würde er von einem Scherz ausgehen, aber das kann Roland getrost ausschließen.

Eines hat Roland sich jedoch vorgenommen. Wenn er zuhause ankommt, wird er endlich reinen Tisch mit seinem Vater machen; bis jetzt denkt das Oberhaupt der Familie immer noch, Roland würde sein Studium an der Universität bald beenden, während er in Wirklichkeit schon vor Jahren seine wahre Bestimmung gefunden hat und in den Dienst der einzig wahren Kirche der silbernen Flamme getreten ist. Sein Vater konnte mit Religion nie viel anfangen und würde die Entscheidung vermutlich nicht verstehen, aber es ist nun einfach an der Zeit, dass Roland sich dem Konflikt stellt und sein Vater akzeptiert, dass er seinen eigenen Weg gefunden hat. Zudem wurde er vor kurzem offiziell in den Orden der Templer aufgenommen und so ist sein weiterer Weg nun fest vorgegeben und auch Vater würde nichts mehr daran ändern können.

Im Gegensatz zu seinem letzten Besuch trägt Roland nun auch offen die Farben der silbernen Flamme, wenn er auch für die Reise natürlich auf die Rüstung verzichtet und in bequemer Reisekleidung mit Waffenrock und Umhang reist.
Auch wenn die Luftschiff-Technologie noch relativ neu ist, hat der Templer bereits mehrere Reisen hinter sich, und so widmet er sich nach kurzer Zeit der Musterung seiner Mitreisenden, während einige von ihnen offenbar noch voller Aufregung ob des Fluges sind und die Eindrücke der Umgebung in sich aufsaugen.
Es ist eine bunte Schar von Reisenden an Bord, von denen die meisten Rolands Aufmerksamkeit nicht lange auf sich ziehen. Hängen bleibt sein Blick vor allem an dem Kriegsgeschmiedeten und dem Wandler, der den Paladin zu sehr an einen echten Lykanthropen erinnert, um ihn einfach zu ignorieren. Egal, welche offizielle Haltung die Kirche jetzt vertrat: Für ihn sind die Wandler als Abkömmlinge von Lykanthropen eine zu große Gefahr für die Allgemeinheit, als dass man sie einfach so herumlaufen lassen sollte.
Der Kriegsgeschmiedete ist zwar auch eine unnatürliche Abscheulichkeit, dennoch kann Roland eine gewisse Faszination ihm gegenüber nicht verhehlen. Es geht ihm zwar zu weit, diesen Wesen gleichberechtigten Status mit den anderen Rassen zuzugestehen, schließlich wurden sie von Menschen erschaffen und können daher unmöglich eine unsterbliche Seele besitzen. Auf der anderen Seite verhalten sich viele von ihnen erstaunlich menschlich, und sie können ihren Zustand immerhin nicht per Biss weitergeben.

Schließlich lehnt Roland sich wieder an die Reling und beobachtet schweigend die vorüberziehende Landschaft, während seine Gedanken sich wieder seinem Vater zuwenden ...

Hina d'Lyrandar

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Prolog: Auf feurigen Schwingen
« Antwort #3 am: 12.04.2016, 00:14:48 »
Die Kapitänin des Luftschiffes steht auf dem Achterdeck am Steuer; die himmelblaue Uniform mit Goldrändern sitzt perfekt, das blonde Haar weht im Wind. Beide Hände der Halbelfe ruhen auf dem Steuerrad - zwischen den Fingern der Linken kommt sanftes blaues Leuchten hervor, die Magie des Drachenmals, die es ihr erlaubt, so mühelos das mächtige Feuerelementar zu kontrollieren. Und in ihren Händen sieht es wirklich mühelos aus, ein Kinderspiel!
Über der linken Schulter der Drachenmaladligen schwebt ein kleineres Elementarwesen, eine Art wirbelnde Sturmwolke, die mitunter eine vage humanoide Gestalt oder Gesichtszüge ausbildet. Die Elementarbändigerin und Steuerfrau liebt allem Anschein nach ihr Handwerk und genießt den Flug. "Absolut sicher!," hat sie zu Beginn der Reise allen Passagieren versichert, "Noch nie ist gab es auf der Strahlende Zukunft einen schlimmeren Unfall, als einen vergessenen Regenschirm!"
Gerne hätte Hina d'Lyrandar gewusst, was all die unterschiedlichen Leute diesmal an Bord ihres Schiffes geführt hat. Leider haben sich nur wenige von ihnen gesprächig gezeigt, also mutmaßt sie einfach für sich, was denn ihre Motive und Ziele sein mögen. Der Blick der Kapitänin schweift vom Halbling und dessen Echse zum meilenweit bestgekleideten Hobgoblin, dann zum Wandler, auf dem er eine Weile ruhen bleibt. Danach mustert sie das ungleiche Duo - die rothaarige Menschenfrau und den bulkigen Kriegsgeschmiedeten - indem sie immer wieder zwischen den beiden hin und her schaut, sich aber schließlich kopfschüttelnd abwendet. Die letzten beiden Passagiere scheinen das Interesse der Halbelfe am längsten zu fesseln. So oft wie sie prüfend von dem einen zum anderen blickt, könnte man meinen, dass ihr eine gewisse Ähnlichkeit zwischen ihnen aufgefallen ist. Wer weiß?
I'm your Captain, of course I'm gonna ship you!

Clarisse

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Prolog: Auf feurigen Schwingen
« Antwort #4 am: 12.04.2016, 13:56:44 »
Clarisse steht an der Reling und lässt ihre langen roten Haare im Wind wehen. Sie genießt  den Flug, ihre leichte Höhenangst ihrer Kindheit hatte sie durch hartes Training in den Bergen überwunden. Heimlich greift sie unter ihre Bluse und fühlt das ruhe Papier unter ihren Brüsten. Auch wenn Aegis manchmal skrupellos in Wahl seiner Mittel war, hatte er sich ihr gegenüber als Gentleman verhalten. Ihr Busen war der sicherste Ort vor seinem Zugriff, und wenn sie erstmal im Dschungel waren.
 
Clarisse lächelt als unter den illustren Gästen ihren Cousin erkennt. Auch wenn sie Roland ir' Aldath
nie persönlich traf,  hatte sie natürlich Bilder von ihm gesehen. Das er sie nicht erkennt ist ihr nur recht, das könnte sie für ein kleines Spielchen nutzen. Sie dreht sich um, um zu sehen wo Aegis sich wieder rumtreibt.
« Letzte Änderung: 03.05.2016, 15:17:56 von Clarisse »

Luther Engelsnot

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Prolog: Auf feurigen Schwingen
« Antwort #5 am: 14.04.2016, 00:04:50 »
Der merkwürdige Wandler dreht seinen Kopf zur Seite, als er die gespielten Noten vernimmt und scheint einen Moment abzuwägen. Dann scheint er jedoch irgendeine Entscheidung getroffen zu haben und springt mit einem Satz von seiner Bugposition weg, um auf allen Vieren zu Johann zu trotten. Mit einem wölfischen Grinsen spricht dieser den Barden an.
„Ein schönes Lied. Ihr müsst weit herumgekommen sein, Reisender.“
Betont er dabei das Wort auf merkwürdige Art und Weise, während er die Arme verschränkt und Johann mustert.

Der Hobgoblin hingegen räuspert sich, überprüft den Sitz seines Hut und kommt selbstsicheren Schrittes direkt auf Clarisse zu. Seine weißen, strahlenden Hauer formen ein Lächeln und bei der Frau angekommen, nimmt er den Hut ab und deutet eine Verbeugung an. Ganz im Gegensatz zu einigen Angehörigen der Rasse, umgibt diesen Hobgoblin ein feiner Geruch nach Rosenwasser.
„Ich habe nicht erwartet, dass die Wegfinder-Stiftung bereits eine Expedition ausgesandt hat oder gibt es etwa einen anderen Grund für eure Anwesenheit? Nein unmöglich, ihr versucht sicherlich den überragenden Mungolo zu schlagen, aber das sollten Sie lieber ganz schnell vergessen.“

Hina hingegen sieht einer der Wachen von Haus Lyrandar, ein junger Bursche und Halbelf mit blonden, kurz geschnittenen Haaren und einem spitz zulaufenden Gesicht. Kaum älter als zwanzig Jahre hört er auf den Namen Seamus. Er patrouilliert gerade an ihr vorbei und sagt im vorbei gehen.
„Manchmal wünschte ich was aufregendes würde passieren oder? Ich meine irgendwie hatte ich mir den Dienst auf einem Luftschiff spaßiger vorgestellt.“
Er dreht sich um und schaut zu Hina mit einem freundliche, ehrlichen Lächeln.
„Wenigstens die Aussicht ist atemberaubend.“

Roland hingegen starrt die vorbeiziehenden Wolken und die Landschaft unter ihnen an. Es ist ein wirklich außergewöhnlicher Anblick, das endlos erstreckende Grün von Q'barra zu sehen und die wenigen Punkte Zivilisation, die sich dazwischen drängen. Doch plötzlich erregt etwas anderes seine Aufmerksamkeit. Ein schwarzer Punkt am Horizont, der schnell näher kommt. Er wirkt viel zu groß für einen Vogel und plötzlich schreckt der eingerollte Saurier nach oben. Schnuppert die Luft und wirkt nervös. Der Halbling daneben tätschelt der Echse den Hals und murmelt.
„Was ist los, Scharp?“
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Clarisse

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« Antwort #6 am: 14.04.2016, 07:52:50 »
Clarisse verbeugt sich vor der Entdeckerlegende.  " Es ist mir eine große Ehre euch kennenlernen. Mein Name ist Clarisse Ir ' Aldath, aber das wisst ihr sicherlich schon, da ihr ja wisst das ich Kundschafter bin, oder hat Aegis mich verraten ? Ihr könnt unbesorgt sein, wir würden niemals den grossen Mungolo herauszufordern. "

Roland ir'Aldath

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Prolog: Auf feurigen Schwingen
« Antwort #7 am: 14.04.2016, 08:49:17 »
Roland sieht aus den Augenwinkeln, wie sich der Wandler dem Barden nähert, und seine Verachtung für das Wesen wächst noch. "Wenn es wenigstens versuchen würde, sich wie ein normaler Mensch zu verhalten. Herumzulaufen wie ein Hund ..."
Seine Hand wandert für einen kurzen Moment zu seinem Schwertgriff, bevor sich der Paladin wieder beruhigt.
"Beherrsch dich, Roland. Auch wenn dieses Ding wider die Natur ist, hilft es der Sache nicht, hier einen Kampf vom Zaun zu brechen."

Plötzlich werden jedoch all diese Gedanken von dem sich schnell nähernden Punkt am Horizont vertrieben, der ihm sofort ungewöhnlich vorkommt. Als auch das Tier des Halblings aufschreckt, bestätigt sich Rolands ungutes Gefühl und er wendet sich an den Halbling:
"Verzeiht, Herr Halbling! Ich glaube, Euer Begleiter hat auf diesen Punkt dort hinten reagiert. Für einen Vogel scheint es zu groß - könnt Ihr mehr darin erkennen? Ihr scheint mir bewandert in solchen Dingen zu sein."

Beinahe im gleichen Moment hört Roland im Hintergrund seinen Namen und schreckt herum. "Ir'Aldath?" Es braucht einige Momente, bis die Worte komplett in seinem Bewusstsein ankommen. Clarisse ... nicht Roland. Seine Cousine? Er weiß natürlich von diesem Zweig der Familie, gesehen hat er sie jedoch nie. Ist es wirklich möglich? Es wäre ein sehr merkwürdiger Zufall, oder steckt mehr dahinter? Oder ist es nur eine Hochstaplerin, die erfahren hat, dass er sich auf den Schiff befindet, und irgendein böses Spiel mit ihm im Sinn hat?
Für den Moment beschließt er, das Gehörte zu ignorieren, und konzentriert sich weiter auf das Flugobjekt, das langsam näher kommt, so dass auch er bald mehr erkennen können sollte.
« Letzte Änderung: 14.04.2016, 10:46:54 von Roland ir'Aldath »

Johann ir'Aldath

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Prolog: Auf feurigen Schwingen
« Antwort #8 am: 14.04.2016, 12:02:22 »
Bei dem Wort Reisender blickt Johann auf. Nicht das man das Wort nicht im normalen Umgang hören würde, doch die Betonung war irgendwie merkwürdig. Kurz blickt er den Wandler an. Während seine Gedanken rasen zupfen seine Finger routiniert weiter an den Seiten seiner Laute.

"Nun man könnte mich wohl einen Reisenden nennen, ohne falsch zu liegen. Seit nunmehr 20 Jahren wandere ich über Eberrons Rücken, nie länger als ein paar Tage an einem Ort.", er schaut den Wandler noch einen Moment an, dann sucht sein Blick wieder den Horizont, es hilft ihm seine Seekrankheit zu überwinden. Währenddessen baut er die Melodie des Trinkliedes um und endet in einem traditionellen Volklied der Argonessen.

"Was willst du?", denkt Johann bei sich. Ein Wandler, Reisender, das sieht nicht nach einem Zufall aus. Was ihm nicht ganz klar ist, wie der Wandler ihn erkannt haben soll. Er trägt keine Insignen des Wanderers offen. Und überhaupt fällt er zuersteinmal als Mensch ein wenig aus dem Raster.

"Ein Esel erkennt den Anderen, so sagt man in Aundair.", Erneut mustert er den Wandler. Er kann sich nicht vorstellen, dass er ihn in eine Falle locken will. Aber der Wanderer ist nicht überall beliebt, viele fürchten ihn, ohne Grund natürlich, aber trotzdem trifft sein Glaube auf wenig anklang. Johann war seit jeher eher zurückhaltend, wenn es darum geht seinen Glauben nach außen zu tragen.

Aegis

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Prolog: Auf feurigen Schwingen
« Antwort #9 am: 15.04.2016, 01:06:42 »
Seitdem sich die strahlende Zukunft in die Lüfte erhoben und auf den Weg nach Neu-Thron gemacht hatte, wandert Aegis unablässig über das Deck des Luftschiffes. So wie sein Körper in Bewegung ist und die nicht sonderlich verborgenen Mechanismen und Zahnräder arbeiten, so ist auch sein Geist stetig in Bewegegung. Seine Gedanken wandern immer wieder zu dem Buch, welches er in den Tiefen des Dschungels von Q'barra finden möchte und auch an seine Reisegefährtin Clarisse. Hätte er es sich aussuchen können, dann wäre er alleine unterwegs aber so wie es aussieht, hat ihn die Frau fest im Griff. Er weiß wo sich die zweite Kartenhälfte befindet aber was wäre er für ein Mensch - in Gedanken bezeichnet er sich immer noch als solchen, obwohl sein menschlicher Körper schon lange in die Krypten des Hauses Cannith gebracht worden war - wenn er einfach so, ohne Scham, zugreifen würde. Nein, momentan bleibt ihm nichts ander übrig, als Clarisses Gesellschaft zu dulden.

So stampft der fast zwei Meter große Kriegsgeschmiedete weiter über das Deck. Bei jedem Schritt sind die Zahnräder und magischen Mechanismen, die ihn antreiben, deutlich zu sehen. Victor d'Cannith hatte leider nicht mehr genug Zeit gehabt, um diesen Prototypen zu vollenden und so sind nur etwa 80 Prozent seines neuen Körpers mit dicken Stahlplatten bedeckt. Diese haben ihn aber bisher nicht enttäuscht und ihre Funktion voll erfüllt. So erinnert der Kriegsgeschmiedete am ehesten an eine laufende Plattenrüstung. Dieser Vergleich ist dabei nicht nur naheliegend, sondern zum Großteil sogar richtig.
Mit einer Fingerfertigkeit, die man Aegis aufgrund seines Körperbaus vermutlich nicht zutrauen würde, greift er in seinen dicken Lederrucksack und holt eine zerrissene Karte daraus hervor. Er beugt sich nach unten und betrachtet das alte Pergament mit seinem einzelnen Okular, dass seine menschlichen Augen ersetzt. Schon hunderte male hat er versucht, sich einen Reim darauf zu machen und immer war er gescheitert. Auch dieses mal läuft es darauf hinaus, das er das andere Kartenstück definitiv benötigt.

Anstatt sich weiter mit der Karte zu beschäftigen, bleibt er in der Nähe von Clarisse stehen - damit er sie nicht aus den Augen verliert - und sieht sich die anderen Passagiere etwas genauer an. An den Menschen bleibt sein Blick nicht lange hängen. Einfache Reisende oder Abenteurer, die man überall sieht. Nichts besonderes.
Lediglich die Kapitänin und die kleine Sturmwolke über ihrer Schulter betrachtet Aegis etwas länger. Sie erinnert ihn an vergangene Zeiten, als er sein eigenes Drachenmal für hunderte verschiedene Arbeiten genutzt hat. Der Höhepunkt seiner Arbeit ist er selbst aber der Körpertausch hat ihn auch seine Drachenmalfähigkeiten gekostet.
Den Wandler und den kleinen Dinosaurier betrachtet Aegis mit deutlichem Interesse. Wäre er einer Mimik fähig, so würde man keine Abscheu oder Kritik in seinem Gesicht erkennen können. Die vielen Jahre bei den Wegfindern haben ihm gezeigt, dass man nichts aufgrund seiner Rasse oder seines Körpers kritisieren oder verabscheuen sollte.
Schließlich bleibt Aegis Blick bei dem Hobgoblin hängen. Ein wirklich seltener Anblick aber dennoch ein bekannter. Der Mann versucht anscheinend das Image seiner Rasse etwas aufzupolieren. Gedanklich geht Aegis alle bekannten Fakten durch, die er über Mungolo weiß und geht einen Schritt auf den Hobgoblin zu.[1]

Am Ende entscheidet er sich dann doch dafür, sich in das Gespräch einzumischen. Die Gelegenheit, den Hobgoblin kennen zu lernen, will er sich nicht entgehen lassen. Aegis tritt noch zwei, drei Schritte nach vorne und verbeugt sich vor Mungolo.
"Ihr fürchtet euch doch wohl nicht vor etwas kameradschaftlicher Konkurrenz?" bringt sich Aegis schließlich mit metallisch und etwas abgehakt klingender Stimme in das Gespräch ein.
"Doch ich muss euch leider enttäuschen - wir sind nicht im Namen der Wegfinder-Stiftung unterwegs. Von welcher Expedition sprecht ihr denn?" Auch wenn die Stimme des Kriegsgeschmiedeten sehr mechanisch klingt, so ist ein Unterton von Neugierde deutlich daraus herauszuhören.
 1. Was muss ich würfeln, wenn ich mehr über Mungolo erfahren möchte? Mir geht es vor allem darum, was er so vollbracht hat, was er für einen Ruf hat und was man über ihn erzählt.

Luther Engelsnot

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Prolog: Auf feurigen Schwingen
« Antwort #10 am: 17.04.2016, 13:15:25 »
Der Halbling streicht dem Saurier beruhigend über den schuppigen Kopf und obwohl dieser nicht nach dem kleinen Mann schnappt, richtet er sich weiter auf. Das Wesen wirkt mehr als aufgebracht und zischt in Richtung des merkwürdigen Objektes. Einen Moment wirkt es sogar so, als ob der Saurier gefangen ist zwischen der Frage, ob er fliehen soll oder nicht. Nur die Berührung des Halblings halten ihn überhaupt ruhig. Dieser schaut mit ernster Miene zu dem Templar.
„Was es auch ist, es verspricht nichts gutes. Scharp würde nie grundlos so reagieren. Vielleicht solltet ihr zu eurem Gott beten oder für den Kampf bereit machen.“

Der Wandler zeigt mit einem Grinsen seine Zähne und scheint sicherlich erfreut über die Worte von Johann.
„Es gibt nicht viele Menschen, die solch ein Leben führen würden. Ganz im Gegenteil. Die meisten versteckten sich hinter ihren Mauern und meiden die Natur so gut sie können, während ihre Waffen alles vernichten. Und sie sind weit weniger aufgeschlossen, wenn ich bedenke was für Gäste es sonst an Bord dieses Schiffes gibt.“
Sein Blick wandert einen Moment zu dem Templar der silbernen Flamme.
„Seid ihr jemals in den Eldeen Reichen vorbei gekommen?“

Aegis wie auch Clarisse kennen Mugolo. Ein arroganter und von sich eingenommener Hobgoblin, der einen etwas extravaganten Geschmack pflegt und mit seiner Expeditionsgruppe in den letzten zehn Jahren schon etliche erfolgreiche Expedition für die Wegfinder-Stiftung unternommen hat, trotz des letzten Krieges. Was ihm leider Erfolg und das Recht beschert hat so arrogant zu sein. Dabei ist nicht klar woher er den Reichtum genau hat, denn er hält nach Außen auf jeden Fall die Tugenden der Wegfinder-Stiftung hoch und setzt die Funde ein, um sie zu stiften. Seine Ausflüge konzentrierten sich dabei auf mehrere Reisen nach Xen'drik, um uralte Artefakte der Riesen zu entdecken. Sein bekanntester Fund ist der Syberis-Spiegel, über den jedoch kaum etwas bekannt ist. Darüber hinaus hat er ein verständliches Interesse an den Ruinen des untergegangenen Hobgoblin-Königreiches. Mugolo hingegen antwortet zu erst Clarisse.
„Nun ob Sie es wünschen oder nicht, Sie sind wohl bekannt in der Stiftung, wenn auch der Ruf ihrer Eltern mehr damit zu tun hat, als ihr Erfolg.“
Bemerkt Mugolo und sieht wie Aegis dazu kommt. Sein Gesicht hellt sich zu einem schiefen Grinsen aus.
„Jetzt verwundert mich es natürlich nicht mehr, warum Sie nicht im Namen der Wegfinder-Stiftung hier sind, wenn Sie mit Ihm unterwegs sind. Mit einer wahren Kundschafterin könnte ich vielleicht mein Ziel teilen, aber mit jemanden wie Ihnen, da scheint mir das Risiko zu groß, dass Sie einen weiteren wertvollen Schatz stehlen.“

Doch trotz aller Gespräche kommt der merkwürdige schwarze Punkt am Horizont immer näher und hält direkt auf das Luftschiff zu. Nach und nach schält sich die Form genauer heraus und zwei große ledrige Schwingen offenbaren sich. Ein Geruch nach Schwefel breitet sich auf dem gesamten Schiff aus und Dutzende weitere kleine Punkte erscheinen dahinter. Irgendetwas stimmt ganz und gar nicht, während die Form sich immer mehr zu einer großen geflügelten Echse mit schwarzen Schuppen offenbart.
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Johann ir'Aldath

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Prolog: Auf feurigen Schwingen
« Antwort #11 am: 17.04.2016, 14:27:58 »
"Nun ja mancher hat so seine Probleme mit dem läuternden Feuer in Silber. Auch ich bin in meiner Vergangenheit öfter mit ihren, nun ja, etwas fantischen Einstellungen mit ihnen in Konflikt geraten."
Den dunklen Punkt am Himmel hat Johann noch nicht entdeckt. Wohl den offensichtlichen Anhänger der silbernen Flamme an Bord.
"Kommt ihr aus den Reichen?", fragt er den Wandler interessiert: "Ich habe mich einer Expidition zu den Farmern in Nord-Osten der Reiche aufgemacht. Doch viele Wandler habe ich nicht gesehen. Haus Vadalis hat mich mitgenommen. Doch es ist eine Umgebung, die man lieben muss. Nichts für mich, wenn ich ganz ehrlich bin."

Aegis

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Prolog: Auf feurigen Schwingen
« Antwort #12 am: 18.04.2016, 00:47:58 »
Es macht Aegis überhaupt nichts aus, das Mugolo behauptet, er würde Schätze stehlen. Es entsprach nicht ganz der Wahrheit aber der Kriegsgeschmiedete ist es gewöhnt, dass man dieses Thema sehr ernst sieht und nicht alle Teile des Puzzles betrachtet.
"Ihr scheint da etwas zu verwechseln, Mugolo. Ich stehle die Schätze nicht. Ich nehme das, was mir zusteht und nicht mehr oder weniger." Er zeigt mit einem Finger auf den Wegfinder. "Wenn ich 90% der Arbeit mache, dann stehen mir auch 90% der Bezahlung zu. So einfach ist das."
Jeder dahergelaufene Abenteurer kann sich schließlich den Wegfindern anschließen. Der Großteil der Mitglieder hat deshalb weder notwendiges Hintergrundwissen, Mut, noch eine gesunde Einstellung zu der Arbeit, die der Job verlangt, oder alles zusammen. Mugolo muss das eigentlich verstehen, so erfolgreich wie er ist.
"Aber wenn ich euch bekannt bin, dann solltet ihr bereits wissen, dass ich einen so großen Anteil am Schatz auch wert bin. Zwar kann ich nicht so eine Erfolgsgeschichte wie ihr aufweisen aber ich habe dennoch einen Großteil meiner Expeditionen erfolgreich abgeschlossen und bin mit wertvollen Artefakten zurückgekehrt."
In Arroganz und Selbstbewusstsein kann sich Aegis auf jeden Fall mit der Legende messen. Doch was soll man auch anderes von einem Mitglied des Hauses Cannith erwarten? Es war Victors Lebensinhalt gewesen - und das Jahrzehnte lang - von sich eingenommen zu sein und nur die beste Qualität zu liefern. Es gibt nichts wichtigeres als Perfektion. Victor und damit auch Aegis bringen immer 100%.

Da er völlig in das Gespräch mit Mugolo vertieft ist, sieht Aegis das Wesen, welches sich dem Schiff nähert, erst sehr spät. Es ist vor allem der Geruch nach Schwefel, der ihn aufmerksam werden lässt. Zumindest kann man Aegis nicht vorwerfen, er würde nur große Reden schwingen, denn kaum sieht er das Wesen, reagiert er auch schon darauf und warnt das Schiff. Seine metallisch-kalte Stimme schwillt zu einem Brüllen an.

"Wir kriegen Gesellschaft! Seht nach vorne und macht euch bereit, das Schiff zu verteidigen!"

Ohne die Reaktion der anderen Passagiere abzuwarten, stampft Aegis nach vorne und stellt sich mutig der geflügelten Echse entgegen. Er tritt auf den Bug des Schiffes und geht weiter nach vorne, bis ihn nur noch wenige Meter von der Reling trennen. Während er sein gesammeltes Wissen aus zwei Leben nach Informationen über dieses Wesen durchsucht, greifen seine Hände automatisch zur seiner Armbrust. Leider erinnert er sich nicht daran, je etwas über ein solches Wesen gelesen zu haben[1] aber das hindert Aegis nicht, die Armbrust zu laden und darauf zu warten, bis die Echse näher kommt. 100% und nicht weniger.
 1. Gewürfelte 2
« Letzte Änderung: 19.04.2016, 00:49:37 von Aegis »

Clarisse

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Prolog: Auf feurigen Schwingen
« Antwort #13 am: 18.04.2016, 10:42:20 »
"Da haben sich ja zwei gefunden", denkt Clarisse . Das Selbstbewusstsein dieser beiden Männer passt warscheinlich nur knapp auf das Luftschiff. Mit einem kurzen Gefühl des Stolzes erfüllt, das eine Kundschafterlegende wie Mugolo  sie als wahre Kundschafterin bezeichnete, obwohl er sich den Seitenhieb nicht verkneifen konnte, das sie im Gegensatz zu ihren Eltern noch nicht viel erreicht hatte, schmunzelt sie über die Konfrontation dieser beiden ungewöhnlichen Männer, die auf ihre Art einzigartig faszinierend scheinen.

Eine Expedition mit den zweien wäre wohl ein unvergleichliches Erlebnis, wenn man nicht vorher wahnsinnig wird. So in Gedanken, bekommt sie den Anflug der geflügelten Kreaturen erst mit als Aegis seinen Warnschrei ertönen lässt. Obwohl sie die Wesen nie gesehen hatte, spürt sie die Gefahr die von Ihnen ausgeht als angenehmes Brennen in ihren Körper.  Sie sucht eine schützende Stelle um die Eindringlinge gebührend  empfangen zu können.

Roland ir'Aldath

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Prolog: Auf feurigen Schwingen
« Antwort #14 am: 18.04.2016, 16:07:07 »
Für das, was hinter ihm vorgeht, hat der Templer keine Augen und Ohren mehr, fasziniert und voller Schrecken beobachtet er, wie sich aus dem Fleck langsam die Umrisse eines schwarzen Drachen herausbilden, der direkt auf das Luftschiff zufliegt, gefolgt von weiteren Fliegern.
Er erinnert sich an eine alte Geschichte, die er als Kind in einem der Bücher in der Bibliothek der Familie gefunden hatte, eigentlich ein Buch der Märchen und Mythen. Dort ging es um eine verborgene Stadt im Dschungel von Q'Barra, die von Echsenmenschen als heilige Stätte verehrt wurde und von einem schwarzen Drachen bewacht wird. Aber plötzlich scheint die Geschichte zum Leben zu erwecken.

Gerade als Roland eine Warnung rufen will, tut dies schon der Kriegsgeschmiedete und kommt ihm einen Augenblick zuvor. Um die Rüstung anzulegen, ist die Zeit natürlich zu knapp, doch er holt zumindest den Schild aus seinem Bündel, schnappt sich auch noch seinen Wurfspeer und bereitet sich darauf vor, sein Schwert zu ziehen, während er in Richtung der Kapitänin ruft:

"Landet das Schiff! Hier oben sind sie uns überlegen!"
« Letzte Änderung: 18.04.2016, 16:07:31 von Roland ir'Aldath »

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