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Autor Thema: Episode II - Leuchtende Lichter  (Gelesen 13602 mal)

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Nakoa Kotaki

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Episode II - Leuchtende Lichter
« Antwort #675 am: 10.01.2018, 22:41:15 »
Nakoa atmete innerlich auf, als Niemand das Thema großartig ansprach und Woh Zsar überhaupt ein Wort darüber verlor. Geistesabwesend nickte der Caamasi einfach und obwohl ihm Niemand erklärte, was sie wirklich gerade hier machten, wurde ihm das wenig später deutlich, als Barret einen geheimen Zugang öffnete. Aufregung und Überraschung umspülten Nakoa und er sprang sofort aus. Hatten die Anderen tatsächlich etwas gefunden? Erst dann fiel ihm wieder ein, was Tula ihm gezeigt hatte. War es das Heiligtum? Würden diese ganze Reise doch noch einen Sinn haben? Der Caamasi war einer der Ersten, die wissen wollte was dahinter war. Er blieb dennoch skeptisch und vorsichtig, bereit auf jegliche Gefahren zu reagieren.
Das blaue Licht am Ende der Treppe ließ seine Ohren zucken und dennoch trieb es ihm vorwärts. Ohne sich richtig bewusst zu sein, machte er einen Schritt vor den Anderen und wenig später war der Caamasi vollständig davon eingehüllt. Als sich das Licht aber wieder lüftete, war Nakoa völlig verwirrt. Er hielt sich den Kopf und verstand im ersten Moment gar nichts. Seine Gedanken rasten.
“Ist das Caamas? Ein Memnii? Nein falsch, ich war schon einmal hier. Coruscant! Ist es doch ein Memnii?“
Er beobachtete ungläubig seine Hände und schüttelte den Kopf.
“Nein das fühlt sich anders an. Wo bin ich? Warum bin ich hier? Die alte Werkstatt vom Nemno, dem Nautolon. Er hatte heimlich für den Widerstand gearbeitet und wurde vom Imperium hopsgenommen. Das ergibt doch alles keinen Sinn!“
Nakoa hielt sich den Kopf und versuchte irgendeinen Sinn zu in alledem zu finden?
“War es alles ein Traum? Bin ich doch wieder hier? Verfolgt mich das Imperium? Muss ich deshalb den Speeder bauen? Bin ich geflohen, nachdem wir Derek Vonn töten wollten? Das muss es sein! Wahrscheinlich ist der Speeder meine einzige Chance zu entkommen. Hat das Imperium alles auseinander genommen?“
Sofort schwenkte sein Blick durch die alte Werkstatt. Er erinnerte sich noch ganz genau an die alte Werkbank auf der Nemno immer den Hydrospanner gelagert hatte. Das Ersatzteillager war in einer Tür rechts davon und über ihm sollte das Licht flackern. Er brauchte Werkzeug, um etwas auszurichten, und schaute sich an der Werkbank um, irgendwo musste doch etwas sein.
Pazifismus hat meiner Spezies den Tod gebracht, es ist an der Zeit die Waffen zu erheben, und dennoch...die Erinnerungen warnen vor Rache...

Xiara

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Episode II - Leuchtende Lichter
« Antwort #676 am: 11.01.2018, 11:05:23 »
Xiara blickte sich irritiert um. "Tah'ra?"

Die Verwirrung hielt aber nur einen kurzen Moment an, dann wurde der Falleen schnell klar, dass ihre tote Meisterin natürlich nicht hier sein konnte. Dennoch war sie froh, ihre Stimme zu hören, es brachte sie zurück in die Zeit, wo für sie noch alles in Ordnung war.

"Natürlich..." sagte sie nur, etwas abwesend klingend, während sie sich, den Worten folgend, weiter auf die Meditation konzentrierte, um den Fluss der Macht zu erspüren, so wie Tah'ra Nim es von ihr verlangte.

Woh Zsar

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Episode II - Leuchtende Lichter
« Antwort #677 am: 11.01.2018, 12:23:39 »
Bei dem Klick der Druckplatten kribbelte Woh Zsars haut. Es funktionierte. Barret war wirklich gut darin die Schrift zu lesen und auch Standfest im Kodex. Etwas wofür er den Menschen bewunderte. Was wohl noch die anderen vom alten Orden wussten, welche Traditionen sie über den Verrat bewahren konnten. Kurz wanderte sein Blick zu Tula, für sie waren nur Augenblicke vergangen. Ihr Blick, den sie von außen auf den Orden gewinnen konnte, wäre in dieser Zeit wohl genauso wichtig wie alte Erinnerungen. In Nakoa schienen diese zu schlummern. Wo er sie wohl gesammelt hatte?
An der Schwelle zum geheimen Gang, blickte er sich zu Fox um. Erstaunlich, dass sie nicht gleich einen Comlink zu ihren Freunden öffnete aber auch gut so. Leicht nickte er ihr zu. Sie musste selbst entscheiden, ob sie der Gruppe folgte oder nicht. Er auf jeden Fall Schritt weiter. Das sampfte Blaue Licht, ließ die aufgeregte Vorfreude noch weiter in Woh Zsar ansteigen. Kurze Zeit später verschwamm auch seine Wahrnehmung.

Seine Fingerspitzen fühlten sich eiskalt an, während er sich im dichten Dschungel umblickte. Fantastisch, atemberaubend und wo waren die Anderen? Verwirrt, sich am Kopf kratzend stand er da, als das Brüllen den Dschungel erfüllte. Er zuckte gar zusammen und konnte einen Fluch nicht zurückhalten. Ein „Unaufhaltsamer“! Gerade wollte er sich noch mal umblicken, als das Wesen durch die Büsche brach. Wieder fluchte er. Er hatte noch nie eines gesehen, und darüber war er auch froh. Jetzt, hier gab es aber keinen Ausweg. „Meister Kisho, was?“ fragte er als die Stimme erklang. Die Macht war in allem, ja aber einen „Unaufhaltsamer“ aufhalten war das möglich? Er blinzelte. „Konzentrier dich.“ scheltete er sich im Selbstgespräch. Er vertraute auf die Macht, die Macht erfüllte alles und vor kurzen hatte sie schon einmal gezeigt, dass sie mit ihm war. So versuchte er gegen den Fluchtreflex anzukämpfen, seinen Leib zu entspannen und für die fließende Macht zu öffnen. „Es gibt keine Unwissenheit, nur wissen und ich weiß die Macht ist in allem.“ Er hob die linke Hand und zeigte dem „Unaufhaltsammen“ die Handfläche als wüsste es, dass dieses Zeichen Stopp heißen würde. Ohne Worte nur im Geist auf die macht vertrauend, rief er dem Wesen „Bleib stehen!“ zu.

Barret Amon

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Episode II - Leuchtende Lichter
« Antwort #678 am: 11.01.2018, 12:55:52 »
Barret war begeistert, als die Türe sich öffnete und sie den Gang dahinter betraten. Er wusste nicht, was er dahinter vorfinden würde, er wusste nicht einmal, was er erwartete, dort vorzufinden. Aber gleich würde er etwas erleben. Ein Ort der Macht m Herzen eines Tempels, dort mussten sie doch etwas wichtiges zu finden sein.

Und dann war er plötzlich woanders. Zunächst dachte er, dass es die Water Princess war, auf der er stand. Er sah sich um, spürte wie Angst in ihm hochkam, Angst davor, gleich Rabi Notha im Kampf oder sterbend zu sehen. Aber es war nicht die Water Princess, es war ein anderes Schiff. Offenbar war der Asen Sulk nicht mehr hier, wirklich überraschte ihn das nicht, er war in einem Raumschiff auf der Flucht und wohl ebenso wie sie angegriffen worden. Er sah aus den Fenstern unerwartete, dort ein Schiff zu sehen, aus dem Männer in Raumanzügen dieses Schiff enterten.

Erst jetzt wurde ihm klar, das er natürlich nicht wirklich dort sein konnte, es war wohl wieder eine Vision der Macht. Vielleicht konnten sie dem Mann helfen, wenn er herausfinden konnte, wo er war. Vielleicht war sein Schiff ja noch in der Nähe. Er wollte den Mann aber auch nicht stören, denn es wahr wohl ein Notsignal, das er aktivieren wollte. Und das war wichtig, wenn sie ihn finden wollten. Also schwieg Barret zunächst und sah sich um. Dabei überlegte er, wo hier in der Gegend ein Asteroidenfeld war.[1]
 1. Welcher Wurf mit welcher Schwierigkeit wäre das?
« Letzte Änderung: 11.01.2018, 12:57:49 von Barret Amon »

Tula "Fysh" Ione

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Episode II - Leuchtende Lichter
« Antwort #679 am: 11.01.2018, 16:32:28 »
Als die verborgene Tür aufglitt, hielt Tula den Atem an. Was konnte sie dahinter erwarten? Eine verstaubte oder zetrümmerte Kammer? Die Gebeine eines Meisters? Schriften oder Holocrons?
Nichts von alldem offenbarte sich jedoch den Suchern. Am Ende der Treppe schien ihnen ein Licht entgegen, das keiner bestimmten Quelle entsprang. Es war einfach... da, lud ein, ohne Zeichen oder Worte. Einer nach dem anderen, traten die ungleichen Gefährten hinein, und auch die Twi'lek, dürstend nach Antworten, folgte in den sanft blauen Schein.
Plötzlich - von einem Atemzug auf den anderen - hatte sich alles verändert. Die Umgebung, es war kein Tempelgemäuer mehr, sondern eine kriegsversehrte Stadt, ja ein Kampfgebiet; die Straßen waren aufgerissen, Trümmer und zerschossene Speeder lagen überall verstreut herum, und vom Himmel regneten glühende Metallteile. Aber nicht nur die Gegenwart hatte sich gewandelt, sondern auch die Vergangenheit: die junge Machtbegabte wusste, dass sie schon die ganze Zeit in einer wilden Hatz durch dieses Chaos gerannt war. Weshalb, fragte sie sich plötzlich. Versuchte sie, einer anrückenden Feindesmacht zu entkommen? Oder eilte sie, um etwas - jemanden - zu erreichen? Ihren Bruder? War er irgendwo hier, in Gefahr?
Der kurze Augenblick des Grübelns ließ das Mädchen stolpern - sie hatte einen Riss im Straßenbelag übersehen. Aber sie durfte nicht anhalten! Jede Sekunde war wertvoll. Sie wusste nicht so recht warum, nur dass es so war - und sie fühlte sich trotz der Todesgefahr lebendig, fast schon paradoxerweise. Ja, sie war voller Energie und Elan, schnell wie der Wind, sie konnte etwas ausrichten, aus eigener Kraft; sie musste einfach an ihrem Ziel ankommen!
Behende sprang Tula über ein ausgebranntes Speederwrack. Nur die Fingerspitzen ihrer ausgestreckten rechten Hand berührten für den Bruchteil einer Sekunde das geschwärzte Metall - dann war sie schon darüber hinweg. Auf dem abschüssigen Boden dahinter holte sie noch mehr Schwung, um über einen klaffenden, mehrere Meter breiten Riss in der Straße hinwegzusetzen, ohne sich mit der Beobachtung aufzuhalten, dass sie den Boden der Kluft nicht sehen konnte. Eine Verzögerung konnte sie sich nicht leisten - erst recht nicht, als ein abgeschossener KUS-Jäger wie ein Meteorit in ein nahes Gebäude krachte!

Idunivor

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Episode II - Leuchtende Lichter
« Antwort #680 am: 12.01.2018, 18:51:01 »
Derek
Das grausame Lächeln der Inquisitorin wurde noch breiter als Derek so voller Verzweiflung mit ihr sprach. Sie hielt seine Frau noch immer in ihrem unsichtbaren Griff und winkte den jungen Bürokraten mit ihrer anderen Hand zu sich heran: "Komm her und sieh es dir an. Es gibt einige entdecken für einen Welpen wie dich. Und wenn du es gefunden hast, dann wirst du es vielleicht endlich wert sein, dass ich mich persönlich mit dir befasse."



Nakoa
Doch egal wie sehr sich auch umsah, er entdeckte nichts, was ihm helfen konnte. Keine Ersatzteile, nicht einmal einen Schraubenschlüssel, mit dem er den Motor auseinandernehmen konnte, der offenbar das Problem war. Diese Aufgabe zu lösen war unmöglich. Unter diesen Umständen konnte er nichts ausrichten, das ihn weiter bringen würde. Aber dann kam eine Erinnerungen - war es seine oder nicht? - die ihm eine Lösung bot oder zumindest einen kryptischen Hinweis: "Die Macht ist in allem. Ihr ist nichts unmöglich, sie durchdringt alles und jeden. Der mit dem sie ist, dem kann alles gelingen."



Xiara
Xiara versenkte sich in der Macht, versuchte alles loszulassen, Schmerz, Aufregung, Zorn und Bindung. Alles versuchte sie fahren zu lassen. Doch es fiel ihr schwer. Die Stimme ihrer Meisterin weckte Bilder, Bilder von gekreuzten Lichtschwertern, die surrend aufeinander stießen. Schwere Atemzüge, die mit hastigen Bewegungen einher gingen. Sie drängten sich geradezu aggressiv in ihren Geist und verhinderten, dass sie sich wirklich auf ihre Umgebung einzulassen vermochte.



Woh Zsar
Die Kreatur stürmte unaufhaltsam auf ihn zu und seine Entschlossenheit wankte. Er wollte gerade die Hand sinken lassen, aber sein Meister sprach erneut: "Der Macht ist nichts unmöglich, sie ist in allem und jedem. Um andere zum Stillstand zu bringen, musst du selbst still stehen in ihr. Spüre den Fluss um dich herum, entfliehe ihm und werde zum Fels in der Brandung. Der Wels regt sich nicht, an ihm zerschellt die Welle. Er hält alles auf. Wind und Wetter glätten die Felswand, aber sie werfen sie nicht um."



Barret
Barret überlegte eine ganze Weile, wo sich ein Asteroidenfeld in der Umgebung von Devaron befand, aber er wusste nur wenig über die Region und auch wenn ihm einige einfielen. Es war unmöglich zu wissen, welches genau es war, in dem sich dieses Schiffswrack befand. Dafür bräuchte er schon eine Sternenkarte, aber die gab es hier scheinbar nicht. Während er so aus den Fenstern der Brücke starrte und sich bemühte den Mirialaner nicht zu stören - dieser hatte seine Anwesenheit aber offenbar sowieso noch nicht registriert - sah er dort draußen eine Veränderung. Es war weit weg und mit bloßem Augen schwer zu erkennen, aber aus dem Nichts war ein weiterer Asteroid aufgetaucht. Nein, kein Asteroid. Es war ein Schiff, denn es bewegte sich direkt auf das Wrack zu, auf dessen Brücke er gerade stand. Und nicht irgendein Schiff. Sein Schiff - oder zumindest eine gleicher Bauweise. Es näherte sich unaufhaltsam dem Wrack und so näher es kam, desto sicherer wurde sich Barret, dass es sich tatsächlich um das mandalorianische Schiff handelte, das er und seine Begleiter erbeutet hatten.



Tula
Während sie rannte so schnell sie konnte und mehr und mehr außer Atem geriet, vernahm Tula die ruhige Stimme, die sie sonst nur aus dem Tempel kannte: "Die Macht ist in allem, sie durchfließt alles. Und du bist Teil dieses Flusses. Schwimm mit dem Strom, widersetze dich ihm nicht, lass dich von der Strömung tragen. Aber lass dich nicht mitreißen. Du kannst im Strom schwimmen. Wer sich gegen die Strömung stemmt, ermüdet, doch wer mit ihm schwimmt, wird schneller zum Ziel getragen."

Nakoa Kotaki

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Episode II - Leuchtende Lichter
« Antwort #681 am: 14.01.2018, 14:34:42 »
Nakoa schlug frustriert auf die Werkbank und schüttelte den Kopf. Ein lautes, dumpfes Geräusch hallte durch den Raum.
“Natürlich. Die gesamte Werkstatt wurde schließlich vom Imperium auseinander genommen und ausgeräumt. Aber hätte nicht wenigstens irgendetwas noch hier sein können?“
Schoss es ihm durch den Kopf und er starrte frustriert auf den völlig kaputten Speeder. Wie sollte er damit irgendetwas anfangen? Er war alleine, ohne Werkzeug und anscheinend auch ohne Freunde. Waren sie alle bereits tot? Erinnerungen schossen durch seinen Kopf und er wusste einen Moment nicht mehr, was real war und was nicht.
“Bin ich Nakoa? Vom Widerstand Peitschenschlag, der Derek Vonn töten wollte und jetzt vor dem Imperium flieht? Waren wir erfolgreich?“
Bilder fluteten seinen Kopf und er schüttelte sich.
“Bin ich Nakoa, der von Rabi Noah verschleppt wurde und mit Derek Vonn zusammen in mit den Anderen, wie hießen sie noch, die Macht sucht? Nein wir suchen Asen Sulk, mit den Anderen, Barret, Xiara, Woh, Sya, Merit, und Tula.“
Wie verwirrt starrte der Caamasi auf seine Hände, er verstand gar nichts mehr, als noch mehr Erinnerungen durch seinen Verstand schossen. Er vernahm die kryptischen Worte und fluchte in das Nichts.
“Firefek, was soll ich tun? Den Speeder anstarren, bis er von alleine wieder anspringt?“
Aber die Erinnerungen boten keine Antwort und waren sie überhaupt seine? Wo war er überhaupt? War er überhaupt er selbst? Die Gedanken kreisten sinnlos durch ihn und ihm wurde schwindelig, schlecht, panisch. Nakoa hielt sich den Kopf und setzte sich vor den Speeder. Atmete tief durch, um sich zu beruhigen, versucht irgendwie mit der Situation klar zu kommen.
“Die Macht war in allem? Wie sollte irgendetwas in einem Stück Schrott sein?“
Nakoa versuchte sich zu konzentrierten, aber er fand im ersten Moment keine Ruhe und wusste auch nicht was er überhaupt machen sollte.[1]
Aber er spürte nur Frust über die Situation und richtete sich wieder auf.
“Firefek.“
Fluchte er erneut und trat gegen die Maschine. Die Macht war in allem? Nun vielleicht würde er die Macht ja in dem Speeder finden. Der Caamasi näherte sich dem Schrottteil und versuchte den Motorraum zu öffnen. Vielleicht würde der Anblick der Schäden ihm irgendwie helfen dem kryptischen Hinweis nachzugehen. Vielleicht würde es auch nur helfen, wenn er den Schaden sehen und sich wenigstens vorstellen könnte, wie er behoben werden muss.
 1. Sense nicht geklappt, weil Dark Side Force Point
Pazifismus hat meiner Spezies den Tod gebracht, es ist an der Zeit die Waffen zu erheben, und dennoch...die Erinnerungen warnen vor Rache...

Tula "Fysh" Ione

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Episode II - Leuchtende Lichter
« Antwort #682 am: 14.01.2018, 15:14:44 »
"Wer spricht da?," wunderte sich Tula in Gedanken, während sie sich ein verzweifeltes Wettrennen mit der Hitze- und Druckwelle lieferte, die sich vom abgestürzten, explodierten Jäger ausbreitete. Die besonnene, lehrmeisterhafte Stimme schien von überall und nirgendwo zu kommen; im Lärm des Kriegsgebietes wäre es ohnehin unmöglich gewesen, sich von Person zu Person zu unterhalten, ohne zu brüllen.
Sprach einer der Meister aus dem Tempel zu ihr durch die Macht, oder sprach die Macht selbst zu ihr? Die junge Twi'lek hatte immer noch keine Zeit zum Nachdenken, denn sie musste abrupt ihre Laufrichtung ändern, als ein Gebäude mehrere dutzend Meter vor ihr einstürzte und Schutt die Straße blockierte. Eine Seitenstraße bot einen holprigen Ausweg - das Mädchen hielt nicht an, als sie über ausbrennende Ölpfützen und kaputte Speederbikes sprang. Doch zu ihrem Entsetzen merkte sie zu spät, dass sie in eine Sackgasse rannte: eine aufgegebene Barrikade aus Mülltonnen, Speederkarossen und Trümmern, mehrere Meter hoch, versperrte den Weg. Blasterfeuer donnerte hinter ihrem Rücken - zum Klettern war keine Zeit.
Eine Welle von Panik drohte über Tula hinwegzuschwappen. War es das Ende? Oder... gab es noch die andere Welle, von der sie sich tragen lassen könnte? "Zum Henker damit! Ich geb' nicht auf!"
Es war ihre einzige Chance: sie hielt den Atem an, ließ los - und sprang.

Woh Zsar

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Episode II - Leuchtende Lichter
« Antwort #683 am: 14.01.2018, 15:44:22 »
Die Worte seines Meisters ließen Woh Zsar noch mehr ins Wanken bringen. Fest sollte er in der Macht sein, ein Fels in der Brandung. Hatte er das einst gelernt? Er wusste es nicht mehr, es war einfach zu lange her. Über die Jahre war er in die Macht eher eingetaucht, hatte sich treiben lassen. Nicht ein einziges Mal war er der Versuchung nahe, die sich der strömenden Macht entgegen zu stellen. War dies gut oder schlecht? Die Macht war ein Fluss, umfasste alles, durchdrang alles und konnte alles mit sich reißen.
Ein Schaudern ging durch ihn, als er sich einen festeren, breiteren Stand suchte. Nicht nur physisch sondern auch in der Macht. Alles war möglich, also auch ein Fels zu sein, er musste es nur wollen. Gerade wollte er den „Unaufhaltsamen“ aufhalten der mit donnernden, ins Mark fahrenden Schritten näher kam. Wenn er es nicht tat würde er überrannt werden, einfach hinweg geweht werden. Vielleicht war es an der Zeit für eine Veränderung. Nicht nur im Verstecken sondern auch in der Einstellung zur Macht.
Also gut, er atmete tief ein. Mit dem Ausatmen hob er die andere Hand und streckte sie dem „Unaufhaltsamen“ entgegen. „Bleib stehen!“ wiederholte er die Worte diesmal mit der Stimme. Dabei klang er ziemlich angespannt so lang und zäh hörte es sich an.
« Letzte Änderung: 14.01.2018, 15:53:25 von Woh Zsar »

Barret Amon

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« Antwort #684 am: 15.01.2018, 10:04:12 »
Nun war er völlig verwirrt. Hatte jemand ihr Raumschiff gestohlen und den Mann verfolgt? Aber wer und woher wusste er, wo Asen Sulk sich versteckt hatte. "Ich verstehe das nicht", dachte er.

"Achtung, das Schiff da, es ist...sie müssen verschwinden", stammelte er, dabei ging er auf die Konsole zu.

Derek Vonn

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Episode II - Leuchtende Lichter
« Antwort #685 am: 15.01.2018, 12:39:35 »
Trotz der Aufforderung der Inquisitorin blieb Derek wie angewurzelt stehen. Irgendetwas stimmte nicht. Er wusste, dass er diese fremde Frau zum ersten Mal in seinem Leben sah - aber wie war dann das Wort "Inquisitorin" in seinen Kopf gelangt? Es ergab keinen Sinn: Er wusste nicht einmal, was das sein sollte, aber dennoch hatte sich der Begriff aus irgendwelchen Tiefen seines Unterbewusstseins hervorgeschlichen.

Langsam begann Derek, sich der Frau zu nähern, seinen Blick auf Leera fixiert. Was konnte er tun? Selbst wenn er es irgendwie schaffen sollte, die Frau außer Gefecht zu setzen - was hielt seine Frau in der Luft? Würde sie in ihren Tod stürzen?
Bilder blitzten in seiner Erinnerung auf: Szenen aus einer Cantina, ein Kampf. Diese Frau, die gerade vor ihm stand. Und er selbst. Andere waren dort gewesen, Aliens darunter. Namen schwirrten in seinem Kopf umher.

"Was? Was soll ich mir ansehen?" brachte er nur hervor, verwirrt, verängstigt.

Xiara

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Episode II - Leuchtende Lichter
« Antwort #686 am: 16.01.2018, 16:50:01 »
Xiara folgte den Bewegungen für eine Weile. Klingen aus Licht tanzten durch die Dunkelheit, trafen aufeinander, entfernten sich wieder, um erneut in wild geschwungenen Bögen aufeinanderzu zu rasen.

Die Falleen versuchte diesmal eher den Schwingungen zu folgen, als sie zu verdrängen, ihre Blicke mit den Bewegungen in Einklang zu bringen. Harmonie zu erzeugen. Und Gelassenheit. Sie merkte, dass ihr Herzschlag raste, und sie versuchte sich langsam aber stetig in eine ruhigere Lage zu versetzen, in der die Hektik sich Stück für Stück verlangsamte, während ihre Augen ständig den Bewegungen folgten und sie geradezu verinnerlichten.

Auch hier floss die Macht, das war ihr bewusst, jede Bewegung in diesem Duell war von der Macht durchdrungen.

Idunivor

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Episode II - Leuchtende Lichter
« Antwort #687 am: 19.01.2018, 18:18:29 »
Derek
"Wie sie fällt..." sagte die Inquisitorin nur und ihre ausgestreckte Hand sank zu Boden. Derek hörte den Schrei seiner Frau als mit der sinkenden Hand auch die unsichtbare Kraft verschwand, die sie gehalten hatte und er - inzwischen am Fenster stehend - hilflos zusehen musste, wie sie in Richtung der todbringenden Schluchten Coruscants stürzte. Oder?



Nakoa
Aber der Speeder wollte nicht nachgeben. Ohne Werkzeug bekam Nakoa den Motorraum nicht auf und ihm fiel auch keine anderen Möglichkeit ein, wie er da ran kommen und das ganze reparieren sollte. Er wusste ja nicht einmal, was genau falsch mit dem Gerät war. Doch in seinem Hinterkopf pochten wie Kopfschmerzen noch immer die gleichen Worte: "Die Macht ist in allem. Ihr ist nichts unmöglich, sie durchdringt alles und jeden. Der mit dem sie ist, dem kann alles gelingen."



Xiara
Sobald Xiara diese Einsicht gefunden hatte, konnte sie beruhigt zu dem Felsen zurückkehren und endlich die die Ruhe finden, sich in alles um sie herum einzufühlen. Ihre Meisterin hatte wie immer Recht, die Macht war in allem. Und Xiara hatte nun keine Schwierigkeiten alles um sie herum zu spüren. Jeden einzelnen Felsen, jeden Kiesel, sogar die Luft, die sie umgab. "Und jetzt lenke den Strom nach deinem Willen", wieder war es ihre Meisterin, die ihr eine weitere Lektion erteilte.



Barret
Doch der Mirialaner hörte Barret nicht. Erst jetzt wurde dem jungen Mann klar, dass er wohl doch nicht so richtig hier war, denn das andere Schiff kam so nah, dass er durch das Fenster in dessen Cockpit sehen konnte und er sah sich selbst dort stehen, hinter dem Pilotensitz. Er sah auf das Wrack hinab, zumindest hatte das für ihn den Anschein. Aber wenn er dort draußen in dem Schiff war, wie konnte er dann zugleich hier sein?


Woh Zsar
Dieses Mal gehorchte die Macht dem Devaronianer und der Unaufhaltsame, die Kreatur, die niemand zu stoppen vermochte, wenn sie einmal in Rage geraten war, blieb von einer Sekunde auf die andere stehen, nicht mehr fähig sich zu bewegen. Doch Woh Zsar selbst wurde schwindelig und die Welt verschwamm um ihn herum, allerdings nur, um von einer anderen Umgebung ersetzt zu werden. Doch ihm blieb die Erinnerung, was er gesprüt hatte, als er den Unaufhaltsamen gestoppt hatte.



Tula
Und wie erhofft spürte sie die Macht, die sie trug. Ihr Sprung war weit kräftiger als ihre Muskeln es allein jemals hätten vollbringen können. Es fühlte sich ein wenig an, als würde sie fliegen, doch dieses Gefühl, sich selbst mit der Macht zu bewegen, wurde abgelöst von einem Schwindel und ihre Umgebung verschwamm, doch sie behielt die Erinnerung an das Gefühl, das sie dazu gebracht hatte, mit der Macht zu springen.



Woh Zsar und Tula
Eine winkende Hand, das war alles, was Woh Tsar im ersten Moment sehen konnte und er brauchte einen Augenblick, um zu verstehen, was genau hier vor sich ging. Dann erkannte er, dass es die Hand von Fox war die vor seinen Augen hin und her winkte und dazu fragte die junge Frau: "Hallo? Ist da wer?" Erst jetzt nahm er die Umgebung war. Wie angewurzelt standen die anderen Machtempfänglichen in einem kleinen Raum, in dessen Mitte ein kleines Podest stand. auf dem ein gold-blauer Würfel lag, der offenbar für den Glanz verantwortlich war, den sie zuvor gesehen hatten. Tula war die einzige außer ihm - und Fox natürlich - die sich rührte. Da keine besorgte Kopfgeldjägerin ihren Blick versperrte konnte sie mehr als nur das Podest mit dem Würfel sehen. Mehrere alte Konsolen standen an den Wänden des Raumes und wie es aussah hatten sie noch immer Energie. Auf einer blinkte zumindest eine rote Lampe auf, auch wenn die Twi'lek nicht wusste, was genau das zu bedeuten hatte. Ansonsten gab es außer einigen Bannern, die das Wappen des Ordens zeigten und dem Würfel im Zentrum natürlich hier nichts interessantes.

Woh Zsar

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Episode II - Leuchtende Lichter
« Antwort #688 am: 20.01.2018, 15:11:14 »
Woh Zsar spürte, wie fremd und ungewohnt es war sich in der Macht zu verfestigen. Gut auch bei treiben lassen achtete er darauf sich zu bewahren, aber absolut still stehen, war ein neues Gefühl. Der Strom der Macht riss förmlich an ihm, wollte ihn zum ach so vertrauten Bewegen zurückführen. Auch jetzt noch wo der Unaufhaltsame eine Hand breit vor ihm stand. Er stand wirklich und in den Augen des Tieres spiegelte sich Woh Zsars Entschlossenheit. Das Tier wollte weiter, er konnte ihn jedoch nicht vorbei lassen. Es war ein Patt. Ein Patt zwischen dem unaufhaltsamen Strom der Bestie, welches durch dessen Schauben unterstrichen wurde, und den ersten Versuchen der Standfestigkeit von Woh Zsar. Dann wurde dem Padawan auch schon schwarz vor Augen.

Zurück in der physischen Welt brauchte Woh Zsars Körper noch eine Weile. Seine Hände waren zwar nicht gehoben, wie in der Vision, doch jeder Muskel war angespannt. Dabei hörte sich die Stimme von Fox fern an, wie sie nahe war. Er brauchte noch ein paar Augenblicke bevor sein Körper realisierte, dass er sich entspannen konnte. In Folge dessen tappte Woh Zsar ein paar Schritte zurück. Er griff sich an die Schläfen um den Schwindel im Kopf entgegen zu wirken. Die Lehre der Vision war wie ein Hammer. Als es ihm dann wieder etwas besser ging, hielt er seine Hände vor sich und betrachtete er die noch zitternden Fingerspitzen. Er hatte einen Unaufhaltsammen aufgehalten, er hatte sich in der Macht verfestigt, er hatte seinen toten Meister gehört. Es war einfach unbeschreiblich.

„Was? Hattest du etwa…?“ Mit den Worten hob er den Blick zu Fox. Er konnte die Frage aber nicht zu Ende führen, da sein Blick auf den Würfel fiel. Mit offenen Mund starrte er an der Menschenfrau vorbei auf das Artefakt. Das war also der Kern des Heiligtums, ja das musste es sein und er konnte es kaum fassen, dass so etwas sich hier auf Devaron versteckte. „Bei den grünen Dschungeln.“ brachte er dann jedoch hervor. Sein Erstaunen war deutlich in diesem Ausspruch zu hören. „Äh, es geht mir gut. Danke.“ seinen Gefühlen gerade nicht wahr, lachte er kurz auf. Er nickte zu Fox und blickte zu den Anderen. Tula schien sich auch zu bewegen nur die anderen waren offensichtlich noch gefangen. Er tat aber nichts um sie zu befreien. Denn die Macht wusste was sie tat. So schritt er auf das Podest zu und stellte sich vor selbiges. Während er den Würfel betrachtete, sagte er zu Fox. „Bitte lass die Anderen auch von alleine aufwachen. Es ist gut wie es ist. Sag hast du etwas gesehen oder nur wie wir hier starr rumstanden?“ Es interessierte ihn wirklich ob Fox etwas gesehen hatte, denn er wusste nicht ob die Macht nicht auch ihr etwas gezeigt haben könnte. „Das hier ist ein Hort des geheimen Wissens. Eine Kammer ohne Bücher oder Datapeds. Ein Raum für dieses hier. Einem Holocron, mit Wissen welches sich nur den Nutzern der Macht erschließt.“

Nakoa Kotaki

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Episode II - Leuchtende Lichter
« Antwort #689 am: 20.01.2018, 15:59:34 »
Nakoa hielt sich erneut den Kopf und gab einen Schrei der Frustration von sich, während seine Fäuse auf die Motorhaube des Speeders knallten. Er war frustriert und wusste nicht was diese Worte, die sich wie Schmerz in seine Schläfen bohrte, ihm sagen sollten. Einen Moment erwog er dem Haufen Schrott noch einen kräftigen Tritt zu geben, aber dann erinnerte er sich merkwürdiger Weise an ein Zitat, dass einer seiner alten Ausbilder in der Rebellenzellen gesagt hatte.
“Wenn du etwas für unmöglich hältst, dann such nach einer Möglichkeit.“
Er war sich ziemlich sicher, dass es unmöglich sein sollte den Speeder zu reparieren. Aber der Caamasi hatte auch gesehen was Merit gemacht hatte, er hatte diese Erinnerungen, die sich immer wieder in seinen Verstand bohrten und er wusste, was die anderen immer wieder behauptet hatten. Ein grimmiges Lächeln bildete sich auf seinen Lippen.
“Die Macht? Was für ein Schwachsinn eigentlich...aber wenn es so sein sollten, was wenn es doch wahr ist...“
Sprach er mit sich selber und atmete tief durch. Er musste entkommen, er musste weiterleben, um die Flamme der Rebellion aufrecht zu erhalten und ein Feuer zu entzünden, er musste den Speeder reparieren, jetzt sofort. Nakoa ließ sich vor dem Gefährt nieder und berührte die Motorhaube sanft.
“Wenn die Macht überall war und ich sie wirklich benutzen können soll, dann muss ich doch etwas spüren.“
Nakoa konzentrierte sich auf sich selbst, hörte auf die Umgebung, hörte das leise Plätschern einer tropfenden, alten Leitung, die gedämpften Schritte und Gesprächsfetzen von draußen, das leise Knacken eines Zahnrades und das Summen einer Batterie oder waren es Kurzschlüsse? Aber er spürte absolut überhaupt nichts in diesem Stück Metall, ganz im Gegenteil spürte er seine eigene Wut, Verzweiflung und Angst. Der Caamasi musste irgendetwas tun, er wollte hier nicht sterben und der einzige Weg war der Speeder. Getrieben von dieser Erkenntnis und mit neuer Entschlossenheit, stand er auf, krachte mit beiden Handflächen auf die Motorhaube des Fahrzeuges und stütze sich drauf ab. Nakoa schloss die Augen überlegte fieberhaft was kaputt sein könnte. Er versuchte sich das Innere des Motorraums vorzustellen. Er wusste, dass die Repulsorlifts an der Unterseite des Gefährts intakt sein musste, denn Schäden an diesen würde er direkt sehen können.  Nakoa stellte sich die Leitungen vor, sah die blitzenden Stränge aus Metall und Plastummantelung, die sich von der Unterseite hinauf in den Motorraum schlängelten. Er stellte sich vor wie einige davon kaputt waren und Funken verursachten. Das musste das Summen sein, was er gehörte hatte. Das musste es sein. In seiner Verzweiflung stellte er sich vor, wie die Kabel sich Stück für Stück bewegen und wie von selbst wieder verbanden, eine Einheit bildeten und das Summen der kleinen Entladungen verstummte.
Der Caamasi war aber klar, dass das nicht der einzige Schaden sein konnte. Ein Speeder ohne funktionierende Antigravitation konnte immer noch ziemlich schmerzhaft über den Boden schleifen anstatt tot wie ein Stein zu sein, nein auch die Verbindung zu den hinteren Steuerdüsen müsste in irgendeiner Form kaputt sein oder zumindest deren Versorgung mit Energie. Er stellte sich das Innere des Raums vor. Sah die in einem Gitter angeordneten Energiezellen, welche das Fahrzeug antreiben sollten.
Erneut atmete Nakoa tief durch. Er hatte das Knacken eines Zahnrades gehört und wusste, dass die Energiezellen oft durch gewechselt wurden, je nachdem wie viel Energie benötigt wurde und wie der Füllstand war. Möglicherweise waren die Hauptzellen einfach erschöpft und die Mechanik, welche diese durch die Ersatzzellen austauschen sollte, war möglicherweise kaputt. Daher das merkwürdige Geräusch. Sofort stellte er sich das Getriebe der automatischen Greifarme vor. Sah wie sie lose hingen und der Greifarm nicht mehr von der Stelle kam. Wie von selbst schwang das lose Zahnrad herum und verschweißte sich fest mit der Mechanik. Wenig später verstummte das Geräusche und wurde durch das Arbeiten der Wechseleinheit ersetzt.
Der Gedanke erfreute Nakoa irgendwie für einen Moment, aber es war nur ein schönes Märchen, bevor er sterben würde. Erschöpft und mit drohenden Tränen in den Augen öffnete er die Augen und schüttelte verzweifelt den Kopf, während er seine Ohren hängen ließ. Doch dann zuckte er zusammen. Hatten sich die Geräusche im Inneren des Speeders wirklich verändert oder war es nur seine Einbildung...?
Pazifismus hat meiner Spezies den Tod gebracht, es ist an der Zeit die Waffen zu erheben, und dennoch...die Erinnerungen warnen vor Rache...

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