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Autor Thema: Córrea  (Gelesen 51125 mal)

Beschreibung: Episode 2.1

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Khenubaal

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Córrea
« Antwort #90 am: 15.03.2017, 22:44:23 »
Während der Wagen mit Sanjan, Siola und Amaara das Kampfgeschehen erreicht, tobt die Schlacht weiter. Grimnir springt den angeschlagenen Gnoll vor sich an und kann seine Reißzähne tief im Hals der Kreatur versenken. Der Gnoll bricht tot zusammen und der Wolf genehmigt sich ein kurzes blutiges mal, bevor er die rottriefenden Lefzen hebt.

Da stimmt El'ssa mit ihrem Schrei und dem folgenden Kampfgesang die Kämpfer noch einmal auf Blutvergießen und Vergeltung ein. Eine Woge der Wut durchläuft die Gefährten und auch die Koraker scheinen wieder die Schultern zu heben. Die Energie scheint zu bersten, die Konzentration dahin. Ein halbes Dutzend Geschosse sirren durch die Luft, ohne ihr Ziel zu finden - egal ob von Gnollen oder den Gefährten auf den Weg gebracht.

Die aufgebrachte, verletzte Hyäne wendet sich gegen den korakischen Krieger, der sie eben noch mit dem Schwert attackiert hatte und zahlt diesem die Verletzung mit einem mächtigen Prankenhieb heim. Der Mann wird zurückgeschleudert und kann sich kaum auf den Beinen halten.

Ein weiterer Nahkampfangriff ist erfolg- und folgenreich. Während sich Tarqetik nach seinem Fehlhieb noch sammelt, nutzt sein Widersacher die Situation. Sein monströses Reittier macht einen Satz nach vorne und die Hyäne gräbt ihre Reißzähne abermals ins Fleisch des Rappens. Wieder bäumt sich das arme Pferd auf, wiehert vor Schmerz und Angst. Soeben konnte Tarqetik sich noch auf dem Rücken des Rappens halten, doch diesmal gelingt das Kunststück dem Recken nicht mehr. Neben der Angst und Wut des Pferdes, die es beben lassen, mischen sich nun auch wackelige Hinterbeine und ein weicher Rücken. Zu groß ist der Blutverlust des Rappens, zu schwach der Körper; er kippt zur Seite weg und reißt Tarqetik mit zu Boden. Das Tier steht langsam wieder auf, wiehert, gallopiert hinkend weg. Zum Glück ist Tarqetik nicht darunter sondern daneben zum Liegen gekommen. Er ist unverletzt - doch er liegt am Boden. Die grausigen Lefzen der Hyäne sind über ihm zu sehen blutiger Geifer trieft auf seine Brust hinab und der bestialische Gestank treibt ihm die Galle in die Kehle. Ist das das letzte, was er vor dem Tod zu sehen bekommen wird?

Basilio Aristide

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Córrea
« Antwort #91 am: 16.03.2017, 18:52:57 »
Runde 3, Cluster 1

Der Vorteil von kurzen Beinen ist: wenn man fällt, hat man's nicht weit bis zum Erdboden. Wo lange Kerle sich wegen der enormen Fallhöhe verletzen und hinterher zudem große Mühe haben, sich wieder in ihre luftigen Höhen hochzustemmen, ist jemand wie Basilio, kaum plumpst er auf seinen Hintern, auch schon wieder auf den Beinen.[1]

In seinem Rausch—Was für ein Treffer. Ha, hoffentlich haben den alle gesehen! Und die Hyäne war doppelt so groß wie jene im Elfenwald!—begreift Basilio nicht sofort, was El`ssa da ruft.

Duckmäuser? denkt er empört, als die Worte zu ihm durchsickern, DUCKMÄUSER?

Der Beweis, dass Basilio bestimmt keiner ist, hat ihn soeben von oben bis unten mit ihrem warmem Lebensblut eingesaut und verröchelt nun vor seinen Füßen. Dennoch packt die unerhörte Anschuldigung ihn an seiner Ehre. Plötzlich ist er beseelt von einem einzigen Gedanken (Nein, kein Gedanke: von einem Instinkt!): Diesem Weibchen muss ich beweisen, wie stark ich bin, wie flink, wie zäh, wie todesmutig!

Und da Grimnir gerade den einzigen Gegner in nächster Nähe verspeist, fackelt Basilio nicht lange: mit einem blutrünstigen Urschrei, der eines Hiroguls der Ukhtark würdig gewesen wäre, stürzt er sich auf die nächste Hyäne, die einen seiner Landsmänner fast zu Boden gerissen hätte, und versenkt sein Kurzschwert in ihr Fleisch.[2]

 1. Ich nehme mal an, Basilios Auf-den-Hintern-Plumpsen diente bloß der malerischen Beschreibung, war also kein echter Angriff mit spieltechnischen Konsequenzen. (Steht auch nirgends was von "prone" wie bei Tarqetik.) Wenn ich mich da irre, funktioniert meine Aktion hier nicht. Dann müsste ich mit der move action aufstehen und mit der standard action einen "kurzen charge" auf H3 machen (sprich: 6 Felder nach rechts).
 2. full-round action: charge auf H1, trifft mit 26 => 7 Schaden; El'ssas rage boost ist angenommen und einberechnet.
AC 15 (durch den charge um 2 reduziert) bis Runde 4, Cluster 1.
Neue Position: links neben K2
« Letzte Änderung: 17.03.2017, 13:47:53 von Basilio Aristide »
"Call no man happy until he is dead."

"War," he sung, "is toil and trouble;
Honor, but an empty bubble."

Tarqetik

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Córrea
« Antwort #92 am: 17.03.2017, 07:30:37 »
Tarqetik spürt den harten Erdboden, der sich ruckartig gegen seinen Rücken geworfen hat. Die Welt ist kurz unscharf und sehr schnell geworden.
Der Söldner schüttelt kurz seinen Kopf. Die Augen geben ihm eine weite blaue Ebene an. Mit weißen unförmigen Gebilden, eine davon erinnert ihn an ein Segelboot. Das Begreifen des Himmels ist ein gutes Zeichen für die Position seines Kopfes.
Seine Lippen schmecken warm und herb. Blut befindet sich unter sein Visier, was wiederum kein gutes Zeichen für die Stabilität des restlichen Körpers ist. Doch der herbe tierische Geschmack erinnert Tarqetik nicht an sein eigenes sondern an Pferdeblut. Er dreht seinen Kopf nach hinten und kann noch erkennen, wie sich sein Pferd von dannen macht. „Wie ging das mit Hope Hope Reiter?", keucht der am Boden liegende Reiter zu sich selbst.

Der Reim ist noch nicht fertig gedacht, als sich ein anderer tierischer Geruch sehr penetrant in sein Gesichtsfeld drängt.
Tarqetik erblickt im nächsten Augenblick auch schon die Herkunft. Eine der Hyänen hat sich über ihn gestellt. Deutlich sieht er die schwarzen Augen und die gelben Zähne. Irgendwo hinter den Weiten des Fells ist die Figur eines Reiters auszumachen. Der Krieger hat kaum Zeit zum Denken. Er spürt in seiner rechten Hand den vertrauten Griff seines Schwertes. Wie im Reflex ballt sich seine Faust um das Holz und lässt die hoffentlich noch vorhandene Klinge nach oben blitzen während er sich mit Schwung aufsetzt und dem Tier seinen Schild vor das geöffnete Maul hält. Die Klinge trifft auf Fell und schneidet in das dahinter liegende Fleisch.[1] Ein zu rasch ausgeführter Stich, nicht wirkungsvoll genug.
 1. Angriff Anderthalbhänder: 18, Schaden: 5

Flannait Adair

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Córrea
« Antwort #93 am: 17.03.2017, 21:20:18 »
Eigentlich ist Flannait eine kaltblütige Kämpferin aber unter dem Einfluss von El'ssas Stimme wird sie
mörderisch. Feuer brennt in den grünen Augen, der Bogen wird achtlos fallen gelassen und Flannait stürmt auf die nächste Hyäne und ihren Reiter los. In einer einzigen fließenden Bewegung zieht sie die Elfenklinge und stößt sie dem Monster tief in den Hals[1]. Ein Schwall rotes Blut strömt hervor als sie die Waffe zurückzieht. Diesmal ist es definitiv mehr als nur ein Kratzer.
 1. Attacke: 25, Schaden 7
"Nur ein toter Kargi ist ein guter Kargi!"

Khenubaal

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Córrea
« Antwort #94 am: 19.03.2017, 09:55:14 »
Der Brandobiner hat nur einen Lidschlag, um sich zu entscheiden - Aufstehen, oder Zustechen? Und Tarqetik entscheidet sich für Letzteres. Die Klinge fährt in den Unterleib der Hyäne über ihm, durchschneidet Fell und Fett, dringt in die Eingeweide ein. Ein heißer Schwall von Blut und anderen Körperflüssigkeiten kommt hervor und ergießt sich auf seine Rüstung - der Kempe muss den Brechreiz unterdrücken. Die Hyäne heult wahnsinnig vor Schmerz auf, bäumt sich auf die Hinterbeine. Mit einem schrillen Schrei fällt ihr Reiter vom Rücken ins Gras, während das Tier sich zur Flucht wendet.

Auch Flannait ist erfolgreich. Vom KAmpfrausch beseelt fügt sieder Hyäne tiefe Wunden zu. Auch dieses Tier wirft seinen Reiter ab. Der Gnoll fällt auf die Seite, fixiert mit den Augen El'ssa. Sein Blick ist panisch. Die Sil-Karg hatte ihm schon seine Waffe entrissen, nun liegt er auch noch wehrlosim Gras. Ein tierhaftes Wimmern entsteigt seiner Kehle, denn faucht er und fletscht die Zähne. Die Hyäne dagegen heult, bleibt aber standhaft und wendet sich Flannait zu.

Basilio stürmt derweil an Grimnir vorbei auf eine weitere der Höllenhyänen zu. Er kommt den korakischen Soldaten zu Hilfe und versenkt seine Waffe tief im Leib der bereits verletzten Kreatur. Nur Sekunden später versenkt auch der korakische Offizier sein Schwert im Fell der Hyäne und diese bricht zusammen. Eine Blutlache beginnt sich auszubreiten, während sie ihr Leben aushaucht.

Dieser Anblick ist zu viel für den berittenen Gnoll dahinter - panisch legt er an und schießt einen weiteren Pfeil auf einen der korakischen Soldaten ab, doch der Schuss ist so hastig ausgeführt und ungenau, dass das Geschoss meterweit am Ziel vorbeifliegt. Dann - allein Basilio und den drei korakischen Soldaten gegenüberstehend - wendet sich der Hundeartige mit einem wilden fauchen zur Flucht. Die Höllenhyäne trägt ihn mit großen Sätzen davon.

Der korakische Offizier - auch beseelt von den El'ssas Klängen - reißt seine Klinge in die Höhe und ruft: "DEL KORAK!"[1] Sowohl Basilio als auch die Sil-Karg spüren die Ironie - ein Koraker, der zu den Klängen einer Kargi feiert. Doch feiert er verfrüht? Der Widerstand der Gnolle scheint gebrochen, doch einige von ihnen kämpfen noch.
 1. Ostbrandobisch: "Für Korak!"

El`ssa

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Córrea
« Antwort #95 am: 19.03.2017, 12:46:50 »
Die vermummte Halb-Kargi lässt einen scharfen Blick über das Schlachtfeld wandern. Die Situation bessert sich zusehends. Das provoziert ein dunkles. kehliges und gehässiges Lachen von ihr, was nicht recht zu ihrer Stimme passt. Dann lenkt sie das Pferd aus der Bissreichweite der Hyäne[1] und lässt ihre Peitsche knallen. Sie zieht sie quer zu sich von links nach rechts und erwischt mit einigem Schwung die Waffe des Gnolls, der gerade neben Tarqueitk zu Boden gegangen ist.[2]
 1. Reiten 21 - Bewegung ein Feld zurück
 2. Standard: Entwaffnen auf G4 mit 16

Grimnir

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Córrea
« Antwort #96 am: 19.03.2017, 14:51:38 »
Grimnir senkt den Kopf und beginnt zu knurren. Seine scharfen Augen wandern über weiter potentielle Beute. Kurz bleibt er bei einem Tier samt Reiter hängen, dann jedoch wendet er sich um. Mit angelegten Ohren spurtet er das blutige Feld auf seinen auserwählten Gegner zu. Angekommen schnappt er nach dem Tier, welches Flannaits Klingen spühren durfte.[1]
 1. Bewegung nach K 13
Angriff auf h3 15 schaden 4
« Letzte Änderung: 19.03.2017, 14:52:37 von Grimnir »

Sanjan, von den Bahir

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Córrea
« Antwort #97 am: 20.03.2017, 19:30:39 »
Sanjan, der die Kutsche zum stehen gebracht hat, lässt seinen Blick über die Angreifer schweifen. Sie schienen das Blatt gewendet zu haben. Untätig rumsitzen wollte er aber auch nicht. So überließ er die Zügel den beiden Frauen, schnappte sich seinen Speer und stieg vom Wagen. Offensichtlich wollte er Tarqetik unterstützen.[1]
 1. Standart: Waffe nehmen
Bewegung: vom Wagen steigen

Amaara Firron

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Córrea
« Antwort #98 am: 21.03.2017, 03:32:52 »
Während Sanjan aber noch den Wagen an hält, läuft Amaara schon an ihm vorbei, um die Bewegung aus zu nutzen, sich nach vorne und in ein Gebüsch zu katapultieren.[1] Auf diese Weise fühlt sie sich zumindest ein wenig gegen die Blicke und die Grauen des Schlacht Feldes und wagt einen schnellen aber vorsichtigen Angriff gegen die monströse Hyäne vor sich.[2]
 1. Bewegung nach Q 13 (oder Q 14, falls Q 13 blockiert ist).
 2. Angriff auf Hyäne H4: 25
Schaden: 14 (oder 4, falls Q 13 blockiert ist)

Khenubaal

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Córrea
« Antwort #99 am: 23.03.2017, 09:41:38 »
Mit der Ankunft abermaliger Verstärkung beim Gegner ist der Widerstand der Gnollbande entgültig gebrochen. Die Hundeartigen hatten mit den drei korakischen Soldaten ein leichtes Ziel ausgemacht, doch nun liegen mehrere von ihnen tot im Gras und andere sind schwer verletzt. Auch der Anblick der getöteten Höllenhyänen dürfte sie in Furcht versetzen. Diese Biester sind nicht leicht zu töten.

So machen die Gnolle, die noch auf dem Rücken eines Reittiers sitzen kehrt und reiten davon. Flannaits Gegner, gerade eben vom Rücken seines Tieres gefallen und noch immer unbewaffnet, nutzt aus, dass Grimnir und die Halbelfe sich auf die Hyäne konzentrieren und macht sich ebenfalls panisch jaulend davon. Derweil hält sein Kamerad vor Tarqetik liegend sich ächzend das Handgelenk. El'ssas Peitsche hat ihm den Streitkolben aus der Hand geschlagen und eine blutige Schneise entlang des Unterarms hinterlassen. Mühsam kämpft er sich auf die Beine. Und auch er denkt anscheinend nur noch an Flucht.

Nur sein ehemaligen Reittier gibt nicht auf. Die Höllenhyäne - von Grimnirs Reißzähnen und Flannaits Klinge in die Raserei getrieben - schnappt nach der Adair. Es scheint, als könne nur noch der Tod sie wieder zur Ruhe bringen.

Grimnir

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Córrea
« Antwort #100 am: 23.03.2017, 21:20:02 »
Grimnirs Augen Funkel regelrecht. Die Hyäne kann sich noch bewegen, das Lied erklingt noch immer und er spürt den Feuer der Jagt wie er sie mit Sanjan alleine noch nie erlebt hat. Sein wille wird fast gänzlich nur noch davon beherrscht diesen widerlichen Bastard einen zu groß geratenen Straßenköters die Kehle abzubeißen. Ohne zu zögern lässt er seinen Gedanken Taten folgen. Er springt die Hyäne an und beißt sich in dessen Hals fest. Mit Blut getränktes Fell füllt sein Maul. Seine Nase kann schon gar nichts mehr anderes riechen.[1]
 1. Angriff H3 24 Schaden 9
« Letzte Änderung: 23.03.2017, 21:20:13 von Grimnir »

Sanjan, von den Bahir

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Córrea
« Antwort #101 am: 23.03.2017, 21:29:31 »
Sanjan verengt beim Wagen stehend die Augen. Die Magie, die das Schlachtfeld erfüllt war deutlich spürbar. Es braucht schon etwas Konzentration, damit der Schamane nicht geblendet wurde. So ruhig er durch diese Konzentration wurde, so abwertend blickte er den Gnoll mit der Armwunde an. Dieser war offensichtlich nicht bereit zu sterben, dabei sollte es jeder Krieger sein, der sich in einen Kampf wirft.

Kopfschuttelnt und flink ingorierte er den Gnoll, umrundete Tarquetik und lief auf die Hyäne zu, welche sein Wolf gerade arg zusetzte. Den Speer fest in den Händen haltend, rammte er die Spitze in das Fell des Tieres. Es war ein guter Stoß, ein wirklich guter aber viel mehr als Fell und etwas Haut erwischte er nicht.[1]
 1. Bewegung nach M15
Angriff H3: nat. 20 Schaden 1 … Bestätigung 5 Schaden 6 …

Basilio Aristide

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Córrea
« Antwort #102 am: 26.03.2017, 21:21:13 »
Basilios Rausch hält an. Schon fällt die zweite Hyäne durch sein Schwert! (Dass zeitgleich der korakische Offizier—Reymun? Kenne ich einen Reymun? Wird er mich erkennen? Zweimal hab ich ein Brieflein an die Ostfront ausgetragen. Schon möglich, dass mich einer der drei gesehen hat...—auf der anderen Seite des Riesenviehs dasselbe tat, eigentlich sogar er den letzten Streich tat und Basilio nur den vorletzten, nun, so genau muss man das nicht nehmen und überhaupt, so genau hat Basilio das auch gar nicht gesehen, schließlich war das fauchende Riesenvieh mit den vielen Zähnen zwischen ihnen!)[1]

Zwei Hyänen erlegt! zählt Basilio daher glücklich. Und viel größer als die im Elfenwald!

Eifrig schaut er sich nach einem neuen Gegner um, doch das ist gar nicht so einfach! Unter den Gnollen ist allgemeine Flucht angesagt. Nur einer, der von seinem Reittier gestürzt war, ist noch in Reichweite. Basilio eilt hinüber und will schon zustechen, da lässt eine innere Stimme seine Hand innehalten. Ein schwerverletzter—unbewaffneter!—Gegner liegt auf dem Boden, der restliche Feind flieht das Schlachtfeld. Außerdem ist man hier in eine Situation hineingestolpert, die keiner von ihnen überblickt. Vielleicht wollen Basilios Landsleute Gefangene nehmen, um sie zu verhören?

"Ei, Reymun! Ar jums reikia bet kurį iš jų gyvas, apklausai?"[2] ruft er daher über die Schulter in Richtung des Offiziers.

Noch bevor dieser antworten kann, knurrt Basilio in Richtung des Gnolls: "Ergib dich, Bürschlein, wenn dir dein Leben lieb ist!"[3]

Es hat eine Drohung sein sollen, doch es klingt wie eine höfliche Bitte. Im gleichen Tonfall könnte man sagen: Reich mir doch mal den Weinkrug herüber. Allenfalls wie ein Appell an die Vernunft: Sei doch schlau und hör mit dem Trinken auf, du hattest heute abend schon mehr als genug! Jedenfalls nicht so, wie dieselben oder ähnliche Worte aus dem Munde eines Barkas oder Tarqetiks klängen. Allzu klar ist beiden Beteiligten, wie auch jedem unbeteiligten Zuschauer, wer von den beiden das Bürschlein ist.

Es ist einfach nicht gerecht! denkt Basilio schmollend—und lauert darauf, ob der Gnoll dumm sein will oder schlau.[4]
 1. El'ssas rage boost, wenn sie diesen aufrecht erhalten hat, ist angenommen.
 2. "Ostbrandobisch: "Hey, Reymun! Braucht ihr einen von ihnen lebend, zum Verhör?"
move: nach N7; frei: reden
 3. standard action: intimidate = 4 - Diplomacy nicht möglich wg. rage.
 4. Falls der Gnoll aufsteht und wegläuft, wird Basilio seinen Gelegenheitsangriff wahrnehmen—mit El'ssa-Bonus. Und der Gnoll hat AC -4 wg. liegend.
« Letzte Änderung: 27.03.2017, 16:01:41 von Basilio Aristide »
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Flannait Adair

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Córrea
« Antwort #103 am: 27.03.2017, 00:22:23 »
Scheinbar mühelos und ohne nachzudenken weicht Flannait mit einer halben Drehung dem zuschnappendem Kiefer aus und in einer einzigen fließenden Bewegung vollendet sie die Drehung und ihre Klinge fährt glitzernd auf den zurückzuckenden Kopf des Monsters nieder. Knapp verfehlt sie das linke Auge und hinterlässt am Jochbein abgleitend einen blutigen Schnitt.
Nicht genug um der Hyände den Rest zu geben.[1]
 1. Attacke 21, Schaden 5
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El`ssa

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Córrea
« Antwort #104 am: 28.03.2017, 07:45:04 »
Der Fluchtversuch des unberittenen und waffenlosen Gnoll direkt aus der Reichweite der Peitsche endet jäh, als sich El'ssas Peitschenkette um einen der Knöchel wickelt. Mit einem dumpfen Laut schlägt er vornüber auf und wird wieder ein leichtes Ziel. Erneut ertönt ein unpassend tiefes, kehliges "HA!", wobei ihre rotglühenden Augen inmitten der vermummenden Verbände weiter für leidenschaftliche Emotionen sprechen.

Wenig bedroht dieHalbkargi noch, so lenkt sie ihr Pferd weiter vor ins Schlachtfeld und über den gestürzten Gnoll, um mehr Feinde in Reichweite zu bekommen. Das nächste peitschende Knallen gilt der Schreckenshyäne, um auch sie von den Füßen zu reißen. Doch diesmal gleitet die Kette wirkungslos ab, richtig ineinander verhakt hat sie sich nicht. Ein verärgertes Grummeln entweicht ihrer Kehle. Noch würde ihr Ansporn anhalten, das wusste sie, doch bald würde sie sich dem Gespräch mit den Gruppenmitgliedern, die sie so überrumpelt hat, stellen müssen.

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