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Autor Thema: Die Waisen von Niewinter  (Gelesen 26530 mal)

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Melandro

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #540 am: 10.10.2018, 19:31:47 »
Melandro, der die Augen verdrehte als Cylena ihn als Kunden bezeichnete, war es tatsächlich gelungen wie aus dem Nichts ein volles Weinglas herbei zu zaubern. Über dessen Rand beäugte er Vorbis`s und Cylenas Gespräch mit einer gebannten Aufmerksamkeit, die wohl sonst nur bei großen Kunstliebhabern zu finden war. Die wohlige Wärme des Wassers in sich aufsaugend, genoss das ehemalige Straßenkind diesen Luxus und überließ es ganz Vorbis selbst, seine Neugierde zu stillen und dem Schattenmonster auf die Schliche zu kommen.

Und so wie immer, enttäuschte die weltgewandte Halbelfe nicht.

Als sie schließlich geendet hatte, stellt Melandro das Weinglas behutsam, aber mit einem sachten Klirren zur Seite und richtete seine dunklen Augen wieder auf ihre Gastgeberin. Dabei fragte er beinahe beiläufig: "Du würdest nicht zufällig einen alten Barden kennen, der meinem "Freund" hier helfen könnte? Oder vielleicht ein Haus in dem sich gealterte Gelehrte oder auch Geschichtenerzähler zusammmen finden?" Cylena ein charmantes Lächeln schenkend ergänzte er amüsiert und voll gespielter Zweideutigkeit: "Wir wären dir sehr verbunden..."

Idunivor

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #541 am: 10.10.2018, 20:40:49 »
Wieder überlegte die Halbelfe für einen Augenblick: "Einen, der so alt ist, dass er dieses Lied kennen müsste? Nein, nicht wirklich. Zumindest ist keiner unter meinen Kunden hier. Es mag unten in der Enklave Barden und Geschichtenerzähler geben, von denen ich noch nicht gehört habe, aber ich kenne zumindest keinen. Wenn euch der Sinn danach steht im Schutt zu graben, dann könnten ihr es mit Aldanons altem Anwesen versuchen. Das ist nicht allzu weit vom Blausee entfernt und einst soll sein Bewohner berühmt gewesen sein für seine Bibliothek. Allerdings ist das Haus schon lange eingestürzt und da etwas zu finden wir mindestens sehr viel Aufwand erfordern. Denn alles an der Oberfläche ist geplündert und ich weiß nicht, ob in der Ruine wirklich noch etwas von Wert verborgen liegt. Aber das wäre das einzige, was mir direkt einfällt."
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Vorbis

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #542 am: 11.10.2018, 12:10:17 »
Vorbis' Gedanken waren zu diesem Zeitpunkt längst damit beschäftigt, sich auszumalen, wie der Besuch in seiner alten Heimat, dem Haus des Wissens, wohl ablaufen würde. Auch wenn er dem Wiedersehen mit dem Abt - falls dieser überhaupt noch lebte - mit Sorge entgegenblickte, hatte er sich schon vor seiner Ankunft in Niewinter fest vorgenommen, dorthin zurückzukehren. Nun würde es also schneller gehen als erwartet, und dummerweise kam er auch noch als Bittsteller.

"Danke für Eure Hilfe, meine Dame. Ihr habt mir schon sehr weitergeholfen, aber ich würde mich nun doch gerne entschuldigen und Euer Haus wieder verlassen. Was bin ich Euch schuldig?"
Vorbis hoffte, dass Melandro gerne noch eine Weile hierbleiben wollte, denn es würde wohl schwierig werden, seinen Bruder davon abzubringen, ihm zum Haus des Wissens zu folgen. Seinen Geschwistern hatte er erzählt, er wäre damals in einer wichtigen Mission aus Niewinter weggeschickt worden - die Wahrheit hatte er nie jemandem erzählt. Und er war nicht erpicht darauf, dass sie sie erfuhren.

Scarlett

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #543 am: 11.10.2018, 20:52:40 »
Ach, was soll's, dachte sich Scarlett, vielleicht weiß der komische Kerl ja etwas.

"Wenn Ihr so gerne Geschichten hört, dann habt Ihr vielleicht etwas aufschnappen können von einer seltsamen Kreatur aus reiner Finsternis, die um den Blausee herum ihr Unwesen treibt. Sie greift den Geist der Menschen an und treibt sie in den Wahnsinn. Mundane Waffen können ihr kaum etwas anhaben."

Scarlett beschrieb ihm dann die Kreatur, so wie sie sie wahrgenommen hatte, als sie ihr am Abend zuvor gegenüberstanden und nur Vorbis göttliche Magie - der gerade nicht da war, um sich zu beschweren, dass es ja eigentlich Oghmas Magie wäre - dem Wesen wirklich etwas anzuhaben vermochte. Die Namen ließ sie natürlich in ihrer Erzählung aus.

"Habt Ihr schoneinmal etwas von so einer Kreatur gehört?"

Melandro

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #544 am: 12.10.2018, 10:36:31 »
"Ach Vorbis... fühle dich einfach von mir eingeladen." winkte Melandro ab und beendete so sämtliche Versuche über Geld, Gefallen oder sonstiges zu sprechen. Seinen Kopf mit den langen dunklen Haaren in den Nacken legend, tauchte der Halbdrow einmal komplett unter, ehe er sich tropfend aus dem Zuber erhob und lebhaft den Kopf schüttelte um etwas von dem schnell abkühlenden Wasser wieder los zu werden. Sich von Cylena mit einem warmen Grinsen und Zwinkern verabschiedend, schnappte sich auch der Pirat ein Handtuch und fiel in den Schritt von Vorbis ein, den es wohl gar nicht störte diese Situation hinter sich zu bringen. Lachend an dem "Anstandshandtuch" zupfend, das sich der Priester umgebunden hatte, versetzte Melandro ihm einen kleinen Schrecken, ehe die beiden Männer den Raum verlassen hatten und erneut in der Umkleide standen. Sich nun endgültig abtrocknend, wurde Vorbis-Ziehbruder für einen Moment ernst und meinte: "Man ist nur dann nackt wenn man seine Würde ablegt." während er dem Priester voller Anteilnahme und Wohlwollen in die Augen blickte.

Sich wieder abwendend, war dieser feinfühlige Moment genauso schnell und abrupt vorbei wie er eingetreten war und Melandro schlüpfte zurück in seine Kleidung und gürtete sich zu Letzt seine Waffen um. voller Tatendrang fragte er als alles abgeschlossen war: "Und wohin gehen wir jetzt? Du siehst so ernst und nachdenklich aus, als hättest du schon einen Plan. Also raus damit!"

Interessiert wartend, war es glaskar zu sehen, dass der Halbdrow sich wohl nicht einfach abweisen lassen würde.
« Letzte Änderung: 12.10.2018, 10:38:25 von Melandro »

Idunivor

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #545 am: 12.10.2018, 18:09:51 »
Bayne lehnte sich zurück und dann kam er wieder nach vorn und stützte sich auf einen seiner Ellbogen auf, um Scarlett sehr genau anzusehen: "Kreaturen aus reiner Finsternis sagt ihr? Zahlreiche solcher Wesen gibt es unter der Sonne oder besser und dem Mond Torils. Nachtschreiter und andere finstere Schatten, die aus der dunklen Heimat Shars zu uns gekommen sind. Aber diese sind so groß wie ein Haus, das wäre wohl aufgefallen. Also werdet ihr davon nicht sprechen. Und Wahnsinn in der Finsternis, das könnte einer Geschichte sein, ein ziemlich große. Und vermutlich eine, die nicht zum ersten Mal geschieht.
Wie ich bereits sagte, die Geschichte ist verdammt sich in ewigen Kreisen immer zu wiederholen."
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Yzwaz

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #546 am: 13.10.2018, 13:55:28 »
Yzwaz hatte sich bereits in Positur gesetzt, mit mehreren ausgedehnten "Hm..." und "Hrm!" seine typische Einleitung zu einem längeren Vortrag gepoltert und holte tief Luft – als Scarlett sich mit einer direkten an Bayne wandte und den Gnom verblüfft blinzeln ließ. Irgendwann, nachdem er ausgiebig seinen Bart gestrichen hatte und die buschigen Augenbrauen in dem grauen Gesicht mehrmals auf und ab gewandert waren – beachtlicherweise unabhängig voneinander – kam nur noch das abschließende "...hrm!" von seiner Rede zum Vorschein.

Erst nach Baynes Antwort rieb er seine große Nase intensiv und warf ein: "Wenn nicht das erste Mal dies wäre, bei wem Antworten zu den vorigen Malen erhalten wir würden? Hrm?" Er verzog seine Lippen zu etwas, das unter seinem wilden Bartwuchs wie ein listiges Lächeln wirkte, und ergänzte: "Wenn nicht derjenige Ihr seid... viel mit Euren aufmerksamen Ohren gehört haben Ihr müsst. Vielleicht..." Wieder ein heftiges Nasereiben. "...vielleicht Geschichten tauschen wir könnten. Denn," meinte er in oberlehrerhaftem Ton, " das einzige Gut Wissen ist, welches beim Teilen sich vermehrt! Wissen zu teilen – weise, sehr weise das ist. Hrm."

Vorbis

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #547 am: 15.10.2018, 13:14:47 »
Vorbis war nicht gerade glücklich, als Melandro ihm direkt folgte. Nicht nur, dass er es nicht lassen konnte zu versuchen, ihm mit dem Ziehen am Handtuch noch den letzten Hauch von Würde zu nehmen, der ihm geblieben war. Nein, er hatte es natürlich wieder irgendwie geschafft, in Vorbis' Gedanken zu lesen und wollte sich nicht so einfach abschütteln lassen.

Während er sich umkleidete, sagte der dicke Priester keinen Ton - einerseits hoffend, so Melandro vielleicht von seinem Anliegen abzubringen, andererseits aber auch nachdenkend, was er seinem Bruder nun sagen sollte. Doch als sie fertig angezogen waren und sich aufmachten, die Mondsteinmaske wieder zu verlassen, hakte Melandro nochmals nach, und es war klar, dass er sich nicht mit einem Schweigen zufrieden geben würde.

"Also gut, Melandro." begann Vorbis, nachdem er sich ähnlich mühsam wie auf dem Hinweg über die Brücke gekämpft hatte, und endlich wieder festen Boden unter seinen Füßen spürte. "Es ist dir vermutlich nicht entgangen, welchem Orden ich angehöre. Wenn es einen Ort in Niewinter gibt, in dem sich Aufzeichnungen über dieses Lied oder die Wesen an sich finden, dann dürfte es das Haus des Wissens sein. Und dorthin gedenke ich zu gehen. Allerdings habe ich Bedenken, ob sie dich hineinlassen. Du weißt, wie die Priester Oghmas sind. Also die anderen. Ich kann wahrscheinlich froh sein, wenn ich selbst in die Bibliothek darf."
Es war ein letzter Versuch, Melandro davon abzubringen, sich ihm anzuschließen - viel Hoffnung hatte Vorbis dabei allerdings nicht.

Melandro

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #548 am: 15.10.2018, 14:08:44 »
Wissend nickend, obwohl er keine Ahnung hatte - wie so oft - täuschte Melandro umfassendes Wissen über Oghma und seine Priesterschaft vor und seufzte dabei zustimmend. Seinem Bruder eine Hand auf die Schulter legend, kam der frisch gewaschene Halbdrow dem bärtigen Priester nahe und flüsterte mit einem Tonfall von besonderer Zuversicht: "Wenn es einem gelingt mich dort hinein zu bekommen, dann bist es du Vorbis." Mit einem aufmunternden Klopfen die Hand zurück ziehend, übernahm der Pirat, rein aus Gewohnheit wie es schien, die Führung und ging schnurstracks in Richtung der Halle des Wissens.

Langsam fing die Geschichte ihm an zu gefallen. Ein Mysterium zu entschlüsseln und von Hurenhäusern bis zu Tempeln verfolgten sie die Spur. Wie abwechslungsreich!

Einen Steuereintreiber konnte man schließlich jeden Tag überfallen.
« Letzte Änderung: 15.10.2018, 14:08:54 von Melandro »

Idunivor

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #549 am: 21.10.2018, 10:54:44 »
Bayne machte einen schwer zu deutenden Gesichtsausdruck und antwortete dann: "Es steht mir nicht zu Geschichten zu erzählen, die noch nicht gehört wurden. Ich höre nur, was es zu hören gibt und sammle, so gut ich kann. Das ist meine Aufgabe und ihr gehe ich nach. Ich kann euch nur sagen, dass es eine Geschichte zu hören gibt, die ihr nicht kennt, noch nicht."



Vorbis führte Melandro einmal quer durch die Enklave des Protektors und seine Schritte wurden weit sicherer als sie die Hängebrücke hinter sich gelassen hatten. Jetzt waren die Straße schon um einiges lebendiger und viele Menschen waren unterwegs, um ihren Geschäften nachzugehen. Aber das emsige Treiben ließen die zwei Waisen schnell hinter sich und schließlich gelangten sie zu ihrem Ziel. Einst war es sicherlich ein wunderschönes Gebäude gewesen mit hohen Mauern und ebenso hohen Glasfenstern. Doch diese Glauswenster waren lange geborsten und jetzt zu großen Teilen zugemauert oder vergittert. Der ehemalige Tempel sah jetzt aus wie eine Festung, davon zeugten auch die verschlossenen Holztüren mit ihren schweren Eisenbeschlägen. Vorbis klopfte an die Tür, auch wenn er nicht wusste, was ihn hier genau erwarten würde. Nach einer gefühlten Ewigkeit öffnete sich die kleine Holzklappe in der Tür und ein jugendliches Gesicht tauchte auf der anderen Seite des Gitters, das diese Öffnung sicherte auf: "Was führt euch her zum Haus des wissens, Fremde?"
« Letzte Änderung: 21.10.2018, 10:54:58 von Idunivor »
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Maldrek

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #550 am: 24.10.2018, 08:41:34 »
Maldrek hatte die ganze Zeit schweigend dabei gesessen, mit seinen Gedanken schon bei der Aufgabe, den Steuereintreiber zu überfallen. Er war nicht alleine, so viel wussten sie bereits und daher musste ihr Plan gut sein, um Überraschungen und schwere Verletzungen oder sogar Todesfälle zu vermeiden. Nur mit halbem Ohr hörte er zu.

Als der seltsame Mann, dem sie ja nicht das erste Mal begegneten, dann andeutete, dass so eine Kreatur schon einmal hier sein Unwesen Getrieben hatte, wurde er dann aber doch neugierig.

"Vielleicht könnt ihr uns aber sagen, wo wir eine solche Geschichte suchen könnten, oder bei wem?"

Idunivor

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #551 am: 24.10.2018, 09:20:02 »
Bayne hatte auf Maldreks Frage tatsächlich eine Antwort parat, aber wie gewohnt sprach er in Rätseln: "Das Anwesen der Verräterin hält eure Antwort bereit, denn ihr Blut wurde auch in jener Schlacht vergossen. Das blinde Auge weint noch heute um diesen Verlust. Geht zu ihr, die in Ungnade gefallen durch die Nacht jagt. Sie kann euch die Geschichte erzählen, die ihr hören müsst, auch wenn es nicht die ist, die sie erzählen wird. Aber seid wachsam, denn der Verrat wiegt noch immer schwer und obwohl vergessen bleibt er doch unvergessen."[1]
 1. Ihr könnt History würfeln, worum es hier gehen könnte
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Yzwaz

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #552 am: 25.10.2018, 19:42:33 »
"Hrm-hm-mmmmhh..." räusperte Yzwaz sich durchdringend und musterte Bayne. Er wiegte seinen Kopf und meinte: "Von dieser Sache schon gehört ich habe. Zur Familie de Tylmarande wohl diese Verräterin gehörte, eh? Hrm?" Es schien mehr Leben in den bislang reglos dahockenden Gnomen zu kommen, als er aufsprang und auf der Sitzfläche des Stuhls stehend die anderen am Tisch endlich einmal überragte. "Zu diesem Anwesen gehen wir sollten, wenn handeln wir wollen" verkündete der Gnom, stützte die Fäuste auf die Tischplatte und warf seinen Kameraden einen auffordernden Blick zu.

Vorbis

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #553 am: 26.10.2018, 16:08:48 »
Vorbis hatte unterwegs noch versucht nachzugrübeln, was er sagen sollte, wenn sie an die Pforte zum Haus des Wissens gelangten - leider erschwert durch Melandros Unwillen, mehr als ein paar Sekunden vergehen zu lassen, ohne etwas zu sagen. Als er nun dem jungen Priester - oder wohl eher Novizen - gegenüberstand, hatte er immer noch keinen wirklichen Plan, und so sagte er einfach nur das, was ihm in diesem Moment einfiel.

"Oghma sei mit dir. Ein Fremder bin ich nur für dich, nicht für das Haus, denn hier habe ich in meiner Jugend studiert und bin hier selbst zum Priester ausgebildet worden. Nach langen Reisen, in denen ich Oghmas Werk zu den einfachen Menschen gebracht habe, bin ich zurückgekehrt nach Niewinter, um Bericht abzulegen und so das Wissen des Ordens zu mehren.
Doch es gibt noch einen weiteren Grund für meinen Besuch, denn ich benötige in einer Angelegenheit Zugriff auf das Wissen des Ordens, um eine Recherche anzustellen."


Erst an dieser Stelle fiel dem Priester ein, dass er sich noch nicht vorgestellt hatte, und schnell holte er dies nach.
"Entschuldigt, meine Manieren! Mein Name ist Vorbis, und dies ist mein Bruder Melandro."

Melandro

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #554 am: 27.10.2018, 12:27:54 »
Bei der Erwähnung seines Namens verneigte sich der Halbdrow leicht und unterdrückte ein Grinsen. Bei der Mühe, harmlos und vertrauenserweckend zu wirken, war das auch noch drinnen. Gespannt war er auch, der Halbelf, wie es drinnen wohl aussehen mochte und was zu finden war.

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