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Autor Thema: Die Waisen von Niewinter  (Gelesen 9186 mal)

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Yzwaz

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #390 am: 12.04.2018, 14:13:44 »
Yzwaz hatte sich nach seinen ersten Worten gewohnt schweigsam verhalten. Obwohl der Gnom von seinem Stuhl aus nur mit Mühe über die Tischplatte sehen konnte, huschten die flinken Augen unter seinen buschigen Augenbrauen doch ohne Unterlass hier und dort umher. Gelegentlich zupfte er nachdenklich an seinem langen Bart, ohne dass klar wurde, ob er etwas Interessantes entdeckt hatte oder über irgendein Problem grübelte, das gar nichts mit ihrem Vorhaben zu tun hatte. Das Stimmengewirr in dem großen Haus jedoch veranlasste ihn immer wieder zu einem unwilligen Stirnrunzeln – es schien seiner Konzentrationsfähigkeit nicht gerade zuträglich.

Baldr hatte auch der Grauhäutige mit einem tiefen, ernsten Nicken begrüßt, ohne ein Wort von sich zu geben. Als Asket war er auch in der Vergangenheit nicht gerade der beste Kamerad des trinkfreudigen Baldr gewesen – nicht dass der Grauhäutige mit seiner seltsamen Art viele enge Freunde gehabt hätte. Und auch jetzt zog er es vor, sein Aufmerksamkeit eher auf die verkleideten Waisen und auf deren nähere Umgebung zu richten. Dabei unterhielt er sich mit einem Fingerspiel, das zugleich die Beweglichkeit seiner knotigen Gelenke unter Beweis stellte: In einer sinnverwirrenden Weise schlang er die Finger in stetig neuen Mustern ineinander, dass man glauben musste, er würde sie brechen. Dennoch flutschten sie wie dürre graue Äste immer wieder durch Lücken zwischen ihren Kameraden, ohne sich zu verknoten.

Er hielt in dem komplizierten Spiel erst inne, als sich der Fremde ganz ungefragt zu ihnen setzte. "Hrm? Hrm!" brummte er, wobei nicht recht ersichtlich wurde, ob das nun Missbilligung, eine Frage, eine Einladung oder sonstige Meinungsäußerung darstellen sollte. Sein Blick wanderte an der auffälligen Gestalt auf und ab, um schließlich bei den Augen hängenzubleiben. Mit einem polternden "Hrmhm..!" linste er zu Melandro, der auch ihm als derjenige erschien, welchem die Gabe der Konversation am ehesten verliehen war.

Melandro

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #391 am: 12.04.2018, 16:55:02 »
Und Vorbis sollte Recht behalten.

Doch zuvor waren Melandros Augen durch die Reihen der anwesenden Gäste gehuscht - hatten kurz mit einer der anwesenden Damen geflirtet - und hatten vergeblich nach Scarlett und dem grummeligen Tiefling Ausschau gehalten.

Erst das Erscheinen des Fremden hatte die "lebhafte Unterhaltung" zwischen den Geschwistern unterbrochen. Zum Glück!

Seinen Kopf etwas schräg legend betrachtete der Halbdrow den Fremden von Kopf bis Fuß, soweit dies bei einem Sitzenden möglich war, und grinste ihn schließlich an. "Wein, Weib und Gesang. Was sonst?!" erwiderte der Pirat gut gelaunt und prostete dem Fremden zu, während er sich weiterhin ein Bild von ihm machte indem er ihn über den Rand seines Kelches musterte aus dem er da weilen trank.

"Aber ihr scheint mir selbst ein Mann zu sein, der viel zu erzählen hat. Vielleicht wollt ihr mich und meine geselligen Brüder mit einem Schwank unterhalten? Wir halten auch gerne eure Kehle feucht." bot Melandro mit einer freimütigen Handbewegung in Richtung des vollen Tisches sogleich an.

Maldrek

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #392 am: 12.04.2018, 22:50:05 »
Maldrek war kurz vor Scarlett angekommen, aber anders als sie hatte er sich in eine Ecke verzogen und einen etwas zu großen Krug Bier bestellt. Er wusste wie Männer aussahen, die ihren Frust betäuben wollten und versuchte eben diesen Eindruck zu erwecken - und zu beobachten. Eigentlich hatte er Scarlett in ihrer Verkleidung im Auge behalten wollen und die Leute um sie herum. Er hoffe eine Reaktion auf ihre Frage zu bemerken, jemand, der schnell fort ging oder sich anders auffällig verhielt. Statt dessen sah er aus dem Augenwinkel, wie sich ein seltsam gekleideter Mann zu den Geschwistern setzte. Aber vielleicht war das ja einer von Melandros seltsamen Bekannten, vielleicht aber auch nicht. Er versuchte beide im Auge zu behalten und dabei nichts anderes wichtiges zu übersehen, ein schwieriges Unterfangen bei all dem Trubel hier drin.[1]
 1. Perception 5
« Letzte Änderung: 12.04.2018, 22:54:17 von Maldrek »

Scarlett

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #393 am: 12.04.2018, 23:28:56 »
Mit dem Bierkrug in der Hand schlenderte Scarlett ein wenig durch die Gaststube. Wie sollte sie nun weiter vorgehen. Sie konnte sich ja schlecht auf einen der Tische stellen und laut zu den Gästen rufen... naja, sie könnte schon, aber... nein. Den Kopf schüttelnd, ob ihrer unsinnigen Gedanken, suchte sie nach Gästen, die den Eindruck erweckten, dass sie häufiger hier waren, vielleicht so eine Art Stammrunde, denen man nochmal die Frage nach dem Fuchs stellen könnte. Aber so wirklich fündig wurde sie nicht[1], daher machte sie sich für's Erste wieder in Richtung ihres Sitzplatzes auf, um ihr Bier nicht doch noch zu verschütten, ehe sie die Gelegenheit hatte, es zu trinken.
 1. Perception 7

Idunivor

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #394 am: 16.04.2018, 16:16:15 »
Weder Scarlett von Maldrek entdeckten irgendetwas in dem ganzen Trubel und es passierte auch nichts besonders bemerkenswertes, was Ihre Suche nach dem Fuchs anbelangte. Die Bardame hatte offenbar Recht gehabt. Sie konnte tatsächlich nicht weiterhelfen.
Indessen leuchteten die Augen des Fremden auf, als Melandro ihn empfing und ihm ein Getränk anbot, doch seine Worte gingen in eine andere Richtung: "Das ist ein zu freundliches Angebot, aber was haltet ihr davon, wenn wir die Rollen tauschen. Ihr müsst wissen ich sammle Geschichte und bin gern bereit euch eine oder auch mehrere Runden zu spendieren, je nach dem, wie lange es dauert eure Geschichte zu erzählen, die ohne Zweifel eine spannende sein muss."

Yzwaz

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #395 am: 17.04.2018, 12:00:49 »
Bedächtig strich sich Yzwaz bei den Worten des Fremden über den Bart. "Eine Geschichte erzählen wohl ich könnte" meinte der Gnom. "Ob aber spannend sein sie wird... lehrreich sie ich fand, als sie mir erzählte mein Meister." Offenbar war dem Grauhäutigen entgangen, dass der Mann mit seinen Worten sicher nicht irgendeine beliebige Geschichte gemeint hatte. So aber keiner seiner Begleiter eingriff, setzte er zu einer Erzählung an, indem er diverse polternde "Hrm" hören ließ.

Scarlett

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #396 am: 17.04.2018, 12:47:44 »
Derweil war Scarlett wieder langsam in Richtung ihres Tisches unterwegs. Dabei murmelte sie einiges vor sich hin, laut genug, um dabei überhört zu werden, falls ihre Worte zufällig jemanden erreichen sollten, der sie mit Interesse aufschnappte.

"Geh ins Große Gasthaus und frag nach dem Fuchs..."

"Wie soll man diesen Fuchs denn finden, wenn den hier keiner kennt..."

"Soll ich mich etwa auf einen Tisch stellen und laut nach dem Fuchs rufen..."

Immerhin konnte sie ihren Gedanken von vorhin so doch noch unterbringen.

Vorbis

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #397 am: 17.04.2018, 15:07:03 »
Es fiel Vorbis schwer, Scarlett weiter im Auge zu behalten, als sie begann, durch den Gastraum zu streifen, und zusätzlich nahm der Fremde nun einen Teil seiner Aufmerksamkeit in Anspruch. Mit einer eigenen Geschichte wollte und konnte er nicht dienen - denn die Wahrheit zu erzählen, kam ohnehin nicht in Frage - daher war er froh, als Yzwaz in seiner unnachahmlichen Weise begann, eine Fabel zu erzählen, die den Fremden wohl kaum befriedigen würde. Dennoch war es amüsant, ihn dabei zu beobachten, wie er sich durch das Gegrummel und Ge-hrmpf-e des Gnoms kämpfte, während er selbst entspannt zusehen konnte.

Doch weiterhin fragte er sich, ob es ein Zufall war, dass dieser Mann, der ihm so bekannt vorkam, sich ausgerechnet zu ihnen an den Tisch gesetzt hatte. Nur, ob es ein Freund war, oder jemand, der ihnen Übles wollte, das konnte er bislang nicht sagen.[1]
 1. Insight: 19
« Letzte Änderung: 18.04.2018, 15:54:26 von Vorbis »

Melandro

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #398 am: 20.04.2018, 14:25:58 »
Am aller liebsten hätte Melandro eine Geschichte über Liebe, Verrat, Verbrechen und Rettung in letzter Sekunde zum besten gegeben, doch gerade als er sich selbstzufrieden nach hinten lehnte um zu beginnen, hatte Yzwaz das Wort ergriffen und die Aufmerksamkeit ihrer Runde auf sich gezogen.

Ein wenig überrascht, verschränkte der Pirat die Finger hinter seinem Kopf und lauschte der Erzählung für einen Moment ehe er den Fremden von der Seite musterte um sich ein Bild von ihm zu machen.[1]
 1. Însight: 17

Yzwaz

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #399 am: 20.04.2018, 15:50:39 »
Mit einem letzten, besonders lauten "Hrm!" leitete der Gnom seine Erzählung ein. "In einem Land weit von hier einst ein Einsiedler lebte. Allen als höchst weise er galt, weshalb Rat bei ihm jedermann suchte. Eines Tages auf bei ihm drei Männer tauchten, um Rat ihn welche fragten. Ein Müller, ein Gerber und ein Schmied sie waren. 'Hundert Goldstücke mir dieser Mann schuldet' vom Gerber der Müller sagte. 'Nicht geben ihm die Münzen ich kann, denn kein Geld ich habe' der Gerber erwiderte. 'Gern meine Schulden bezahlen ich würde, doch das Geld dem Schmied geliehen ich habe.' Als ihn fragte der Weise, zugeben musste der Schmied: 'Das Gold ich bekam. Doch nur deshalb es ich brauchte, weil meine hundert Goldstücke nicht zurück der Müller mir zahlt, welche ihm geliehen ich habe.' Darauf der Weise sagte: 'Teuer hier guter Rat ist, doch helfen euch ich will.'" In seiner langatmigen Erzählweise, mit Räuspern und akrobatischen Bewegungen der Augenbrauen, gestikulierend und immer wieder zu sich selbst brummelnd, kam Yzwaz nur sehr, sehr langsam voran...

Idunivor

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #400 am: 22.04.2018, 13:36:03 »
Der fremde klatschte in die Hände als Izwaz seine Geschichte erzählte und sagte dann dazu: "Sehr schön, sehr schön. Eine feine Geschichte und noch mit einer Lektion dazu. Aber diese Geschichten sind nicht das, wonach ich suche. Lektionen sind besser zu lernen, aus dem, was wirklich geschieht. Denn was einst geschehen ist, geschieht immer wieder. Nicht auf gleiche Art, sondern wie sich ein Gesicht, das sich in einem ruhigen Teich spiegelt. Es ist dassselbe Gesicht und doch nicht dasselbe. Genau so ist es auch mit Geschichten, Erfahrungen, Heldentaten. Es geschieht immer neu und doch immer gleich." Die kryptische Rede des Mannes war nicht leicht zu verstehen, aber sowohl Melandro als auch Vorbis, die ihre Aufmerksamkeit in erster Linie darauf verwanden, diesen Mann zu lesen, hatten das Gefühl, dass weit mehr hinter ihm steckte, als auf den ersten Blick schien. Wer auch immer er war, er war kein verrückter Trunkenbold, der wahllos fremde im Gasthaus belästigte, sondern das war eher eine Rolle, die er spielte. Weit mehr Macht verbarg sich hinter den gelben Katzenaugen als im ersten Moment zu erkennen war.



Scarlett bekam nicht wirklich etwas davon mit, denn sie war beschäftigt mit ihrem Gemurmel und sie glaubte schon, dass es nicht funktioniert hatte, nachdem sie beinahe zehn Minuten an ihrem Tisch gesessen hatte, aber dann kam die Schankmaid an ihr vorbei und stellte ihr ein zweites Bier hin, das sie nicht bestellt hatte. Mit dem Krug fiel - beinahe zufällig - ein kleines Stück Pergament auf ihren Tisch, auf dem nichts weiter geschrieben stand als: "Morgen um Mitternacht."

Vorbis

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #401 am: 22.04.2018, 14:42:35 »
Vorbis hatte der Erzählung des Gnoms unwillkürlich genauer zuhören müssen und musste zunächst eine Weile nachdenken, bevor er herausgefunden hatte, wer nun wem wieviel Gold schuldete und wie die Geschichte wohl enden würde. Doch eine Frage nagte an ihm, die Yzwaz noch nicht beantwortet hatte: "Warte! Die Geschichte ist doch noch nicht fertig. Guter Rat ist teuer ... aber wie teuer genau? Was verlangte der Weise für seine Hilfe, und wie haben die drei reagiert, als sie bemerkten, dass sie für ihre eigene Dummheit nun auch noch zahlen sollten? Mir scheint, das Ende der Geschichte könnte mit einer zerbrochenen Freundschaft dreier Handwerker enden und, so wie ich die Menschen kennengelernt habe, womöglich mit Gewalt."

Yzwaz

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #402 am: 22.04.2018, 15:10:53 »
Auf die Worte des Fremden runzelte Yzwaz die Stirn und begann sich ganz energisch seine riesige Nase zu reiben. Dabei murmelte er vor sich hin und schien sehr beschäftigt damit, den Sinn des Vergleichs von allen Seiten zu betrachten: "Hrm, hrm... Spiegelbild in einem Teich... fürwahr, hrm... gleich niemals zu nennen und doch..." brummte er vor sich hin. Gelegentlich erhellten sich seine verwitterten Züge, und er rieb sich die Hände, wenn ihm ein guter Gedanke gekommen war. Auf Vorbis' Frage reagierte er erst gar nicht. Nur allmählich schien er wieder zu der Geschichte zurückzufinden, die er selbst begonnen hatte.

"Wie? Wo? Ah!" meinte er und grinste dann von einem Ohr zum anderen. "Nun, sehr einfach das ist: Dem Gerber einen Beutel mit Goldmünzen der Einsiedler gab. Dann er sagte: 'Dies dir ich leihe. Nun deine Schulden dem Müller bezahle!' Dem Müller jenes Gold an den Schmied weiterzureichen sodann er befahl. Nicht anders dem Schmied es erging. Als dem Gerber den Beutel gegeben er hatte, zurück seinen Besitz sich der Weise nahm, und bezahlt alle Schulden waren, welche untereinander die drei hatten." Sein Grinsen wurde listig, als er hinzufügte: "Nur dem Weisen nun die Gebühr für seinen guten Rat sie schuldeten. Doch da ein Weiser er war, sie in Raten zu zahlen ihnen er erlaubte. Sehr weise, denn Freunde die drei blieben. Hrm."

Scarlett

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #403 am: 22.04.2018, 15:41:25 »
Als Scarlett den Zettel hochgenommen hatte und die Nachricht gelesen hatte, reckte sie ersteinmal den Kopf in die Höhe und schaute sich um. Das war natürlich ziemlich unsinnig, wie ihr auch schnell klarwurde, aber zumindest würde der Schreiber, wenn er sie weiter beobachten sollte, dadurch mitbekommen, dass sie die Nachricht erhalten hatte. Und eigentlich wollte sie sich auch garnicht allzu geschickt verhalten, das passte durchaus zu der Figur, die sie gerade spielte.

Da es sonst hier auch nichts weiter zu tun gab, trank die junge Frau noch ihr neues Bier aus, um kurz darauf wieder aus dem Gasthaus zu verschwinden. Der Zettel war mittlerweile in einer ihrer Taschen verschwunden. Sie konnte auch nicht allzu lange in der Schankstube verweilen, da ihr Verkleidungszauber irgendwann auslaufen würde. Die Schurkin hielt dabei aber die Augen offen, um zu sehen, ob jemand ihr folgen würde[1] und nahm zudem auch Kontakt über ihre telepathische Verbindung mit Bubo auf, der sich irgendwo in der Nähe um das Gasthaus aufhielt, damit er ihr in einigem Abstand folgen würde, um ebenfalls die Augen nach möglichen Verfolgern offenzuhalten[2].

Unterwegs grübelte sie noch darüber nach, wie genau die Nachricht zu verstehen war...

Morgen um Mitternacht. Meint er damit im Großen Gasthaus? Oder im Haus der Tausend Masken? Eigentlich trifft man ihn ja dort, aber woher sollte sie das wissen? Vielleicht geht er davon aus, dass wenn man etwas von ihm will, man auch die Vorgehensweise kennen muss. Aber wenn das so ist, dann gibt es vielleicht auch einen bestimmten Weg, um ihn im Großen Gasthaus aufzuspüren. Andererseits wusste der Kerl, den Vorbis ausgehorcht hat, scheinbar nichts Genaueres. Naja, mal abwarten, was die anderen meinen...

Auf dem Weg suchte sich Scarlett dann noch eine Abkürzung[3], die sie auch an Stellen führte, wo sie sich sicher war, dass sie nicht beobachtet werden konnte. Hier beendete sie ihren Verkleidungszauber, um den Rest des Weges in ihrer gewohnten Erscheinung zurückzulegen. Da sie keinen besonderen Treffpunkt ausgemacht hatten, ging sie zurück zum Anwesen, um dort auf die anderen zu warten.
 1. Scarlett Perception 19
 2. Bubo Perception 22
 3. Background Feature: City Secrets

Maldrek

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Die Waisen von Niewinter
« Antwort #404 am: 25.04.2018, 08:23:04 »
Als sich bei Scarlett nichts tat beobachtete Maldrek die Gruppe seiner Geschwister und den seltsamen Mann. So bekam er auch nichts von dem Zettel mit, bis Scrlett aufsah und etwas in der Hand hielt. Er unterdrückte den Impuls sich ebenfalls sofort umzuschauen, um sich nicht zu verraten und als er nach nach einer Weile doch den Blick schweifen ließ, scheinbar auf der Suche nach dem Wirt, konnte er nichts besonderes erkennen.[1]. Schließlich bestellte er ein letztes Bier und wartete weiter ab.

Als sich Scarlett dann verabschiedete schaute er nicht ihr nach, sondern versuchte zu erkennen, ob ihr jemand folgte oder sich besonders für sie interessierte.[2]
 1. Perception 6
 2. Perception 12
« Letzte Änderung: 25.04.2018, 08:23:27 von Maldrek »

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