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Autor Thema: Prolog: Ein Job wie jeder andere  (Gelesen 24121 mal)

Beschreibung: Jeder braucht Birr

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Luther Engelsnot

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #225 am: 13.11.2017, 21:33:22 »
Amir und Amira haben es beide auf das Gelände der Fabrik geschafft und der erste Schritt ist getan. Während sie sich hinter den Kisten leise beraten, beenden die Arbeiter ihre Pause und ziehen geschlossen ab, um durch den Eingang direkt gegenüber des bewachten Tores zu gehen. Die beiden Mitglieder der Gruppe um Mijirah bleiben so einen Moment alleine auf dem Hof zurück, nur die Wachen, die ihnen den Rücken zu drehen, könnten sie jetzt noch entdecken. Eine günstige Gelegenheit, um das weitere Vorgehen in die Tat umzusetzen.
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Amir

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #226 am: 16.11.2017, 14:40:43 »
Amirs Fehltritt und vor allem Amiras Spott daraufhin zeigen deutliche Wirkung bei dem Jugendlichen. Ohnehin nach den letzten Erlebnissen nicht gerade mit viel Selbstvertrauen gesegnet, steht er nun zerknirscht neben seiner Angebeteten und ist froh darüber, dass der ums Gesicht gewickelte Schal nicht viel von seiner Mimik preisgibt. Auf Amiras Frage antwortet er daher auch nur mit einem Schulterzucken - was würde er schon beitragen können in dieser Situation. Es wäre ein Wunder, wenn er es irgendwie ungesehen ins Gebäude schaffen würde.

Immerhin scheint gerade ein günstiger Moment zu sein, da die Arbeiter plötzlich alle den Platz verlassen und nur noch zwei Wachen übrig bleiben. Sprunghaft, wie Jugendliche in seinem Alter nun mal sind, sieht Amir nun seine Chance und will schon fast vorpreschen, besinnt sich dann aber doch eines besseren. Sicherlich ist es sinnvoller, wenn Amira mit ihrer größeren Erfahrung vorgeht und er ihrem Pfad dann folgen kann.

Amira Najjar

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #227 am: 17.11.2017, 08:41:25 »
Amira nickt mehrmals in Amirs Richtung als diesem deutlich anzusehen ist das er bereit ist loszulaufen.
"Dies scheint wohl der passende Moment zu sein. Da die Arbeiter unten rein sind, sollten wir über die Feuerleiter gehen. Ich werde dir hochhelfen. Wir sollten schnell sein aber leise. Also nichts überhasten Amir.", flüstert sie hastig in seine Richtung und läuft dann auch schon los in Richtung der Feuerleiter.

Dort angekommen, dreht Sie den Rücken in Richtung der Feuerleiter, blickt auf den herannahenden Amir und faltet Ihre Finger ineinander um eine Art Räuberleiter zu bilden. Sie setzt Ihr linkes Knie auf dem Boden ab um so mehr Schwung zu bekommen, um Amir nach oben drücken zu können.
Bei allen Ikonen, hoffentlich geht das gut, sonst sitzen wir direkt auf dem Präsentierteller!

Mijirah al-Khayyam

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #228 am: 17.11.2017, 19:41:06 »
Auch wenn Mijirah warme Kleidung besitzt und auf Jahre von Reisen zu den entlegensten und unwirtlichsten Ecken des Dritten Horizontes zurückblickt, kriecht die unerbittliche Kälte mit jeder Minute bis in ihre Knochen und fordert ihre Entschlossenheit heraus. Vor ihrem inneren Auge tauchen glühend heiße Sanddünen ihrer Heimat auf, während sie mit Sabah durch vor Frost statt vor Hitze wabernde Luft 'spaziert'.
"Kaum etwas ist so erfüllend, wie nach einem beschwerlichen Weg zum lang ersehnten Ziel zu finden," antwortet die Schmugglerin ihrer Begleiterin, als diese ihren Zweifeln eine Stimme verleiht. Unter dem Dupatta lächelt sie aufmunternd - das Lächeln spiegelt sich auch in ihren Augen wieder. "Der Fuchs führt uns in Versuchung und in die Irre, damit wir mehr über uns selbst lernen, sagt man. Und in dieser Sache," die ältere Frau atmet tief ein, bevor sie fortfährt; der wollige Stoff des Dupatta schleift kaum die klirrende Schärfe der eisigen Luft weich, "habe ich eher den Eindruck, dass es umso besser ist, dass wir uns des Auftrags angenommen haben und nicht irgendjemand anderes. Auch wenn ich auf so einige Begegnungen, die uns ziemlich sicher bevorstehen, alles andere als erpicht bin," endet sie etwas ominös.
Die ungemütlichen Stunden im Freien bringen neben tauben Fingern und Zehen immerhin einige Erkenntnisse mit sich. Mit einem Nicken signalisiert die Kapitänin der Kundschafterin, dass sie wohl zu ähnlichen Schlüssen gekommen ist. "Ganz recht. Machen wir das höllische Wetter zu unserem Verbündeten. Aber..." Das Piepen des Comlinks - Tariqs Anruf - kommt zu einem sehr passenden Zeitpunkt. Die Bastardprinzessin zieht das Comlink aus der Tasche, öffnet mit einem Daumen die Funkleitung und führt das kleine Gerät an ihr verschleiertes Gesicht. "Schön, das zu hören. Sabah und ich haben einige...Muster in diesem Teppich gefunden," informiert sie den Ingenieur, dann wechselt sie einen Blick mit ihrer Begleiterin. "Warten wir noch etwas auf die jungen Leute," meint sie sowohl zu Tariq, als auch zu Sabah, für den ersteren hat sie jedoch noch eine Anweisung: "Für den Fall, dass sie optimistische Rechnung unserer Pilotin nicht aufgeht, kannst du schon mal einen Gravschlitten bereitmachen."
Natürlich wünscht Mijirah, dass Amiras und Amirs Ausflug ohne Komplikationen verläuft und die erhofften Ergebnisse liefert, doch im Moment kann sie nicht viel tun, außer auf die Fähigkeiten ihrer Crewmitglieder zu vertrauen.

Amir

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #229 am: 20.11.2017, 00:03:05 »
Amir folgt seiner Angebeteten nervös, ohne genau zu wissen, was sie vorhat - bis sie eine Räuberleiter für ihn bildet, und er erschrocken realisiert, was sie von ihm erwartet. Dort hoch soll er, auf den Präsentierteller? Doch ihr Anblick lässt seine Zweifel zwar nicht verfliegen, sorgt aber doch dafür, dass er sich zusammenreißt, um vor ihr nicht noch mehr wie ein Idiot dazustehen.

Also setzt er seinen Fuß in ihre verschränkten Hände und mit einem kurzen Schwung und unterstützt von Amira schafft er es tatsächlich, die Leiter zu erreichen - nicht jedoch, ohne bei ihrem Ergreifen für ein ordentliches Scheppern zu sorgen.[1]
 1. Kein Erfolg

Amira Najjar

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #230 am: 20.11.2017, 09:32:51 »
Als das Scheppern der Metalltreppe in Ihre Ohren dringt verzieht Sie kurz das Gesicht, hält sich jedoch nicht lang mit irgendwelchen Sondierungen der Umgebung auf sondern rennt sofort einige wenige Schritte zurück um ein wenig Anlauf zu holen. Sollten die Wachen den Lärm gehört haben, hätte Sie bestimmt auch noch auf der Metallplatform genügend Zeit Ihre Waffe zu ziehen um Ihnen den Weg ins Innere des Gebäudes zu ebnen.

Mit einem beherzten Sprung gelingt es Amira die untere Sprosse der Feuerleiter zu erreichen und mit einer geübten Leichtigkeit zieht Sie sich direkt daran empor[1]. Auf der Plattform angekommen wandert Ihre Hand instinktiv zu Ihrer Pistole, welche an Ihrem Beinholster angebracht ist und der Blick geht sofort in Richtung der Wachen, während Sie ein kurzes Stoßgebet in Richtung des Glücksspielers sendet.
Beim Glücksspieler! Hoffentlich haben die Typen Ihre Ohren so gut vor der Kälte abgeschirmt, dass der Lärm untergegangen ist. Ansonsten wird der Ausflug hier wohl gleich um ein vielfaches interessanter."
 1. 1 Erfolg auf den Akrobatikwurf

Sabah bint Zalos

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #231 am: 21.11.2017, 11:02:13 »
Sabah massiert ihre eingefrorenen Finger um die Blutzirkulation in der beißenden Kälte wieder ein wenig zu verbessern. Mijirah's Worte erreichen wozu sie selber nicht im Stande war und zerstreuen ihre nagenden Zweifel... zumindest für den Augenblick.
"Natürlich. Unser Leben ist ein Test. Es ist vermessen von mir zu erwarten es beständig mit ungeprüfter Klarheit verbringen zu dürfen. Wir haben eine Aufgabe, eine Prüfung die es zu meistern gilt. Ich entschuldige mich für meinen Mangel an Fokus. Mein Kopf ist nun wieder frei und klar."
Der Kundschafterin scheint ihr gefühlter Mangel an Disziplin regelrecht peinlich zu sein und ihr Blick wandert zu einer der Wachmannschaften. "Bleibt uns nur noch auf die anderen zu warten.", wechselt Sabah das Thema und signalisiert damit, dass ihre Aufmerksamkeit wieder voll und ganz der Mission gilt.

Luther Engelsnot

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #232 am: 21.11.2017, 20:45:46 »
Die Hoffnung von Amira und Amir waren jedoch etwas zu optimistisch. Gerade als sich Amira elegant hochzieht, scheint das Knarren und Poltern der Feuerleiter die Wachen erreicht zu haben. Einer der beiden Sicherheitsmänner dreht sich um, um den Ursprung des Lärms zu entdecken. Als er die zwei fremde Gestalten erblickt, bleiben den beiden nur noch wenige Augenblicke, um zu reagieren, entweder in dem sie einfach in der nächsten Tür verschwinden, weiter nach oben klettern oder gar gegen den Mann vorgehen. Immerhin zieht er keine Waffe, sondern stattdessen ruft er einfach in ihre Richtung.
“Beim Gesichtslosen, was macht ihr dort oben?!“
Klingt die Stimme gedämpft durch die Uniform und er kommt näher.

Mijirah und Sabah hingegen merken wie Ihnen die Kälte immer tiefer in die Knochen kriecht und jeder Minute hier draußen unangenehmer wird. Selbst ihre dickere Kleidung scheint langsam seinen Schutz zu verlieren, während ihre Körper auskühlen.[1]

Die Wachen beäugen Djamila zwar kritisch, aber keiner von ihnen scheint auch nur daran zu denken ihren Posten zu verlassen. Sie lassen die schwer gerüstete Frau einfach ihrer Wege ziehen, auch wenn sie dabei auch den Blick des ein oder anderen Frachtarbeiters auf sich zieht. Während sie Aufwärmübungen absolviert, passiert es dann doch tatsächlich. Ein etwas älterer Hafenarbeiter, dick ein gemurmelt, mit einem leicht glasigen Blick, einem unrasierten und falten zerfurchten Gesicht nähert sich hier. Er spricht mit einer rauen Stimme.
„Beim Schiffsjungen, ich hoffe ihr habt nicht vor für Chaos zu sorgen. Das kann wirklich keiner in diesen Zeiten gebrauchen.“
 1. 1 Schaden für beide durch die lange Zeit in der Kälte
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Amira Najjar

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« Antwort #233 am: 22.11.2017, 10:13:36 »
"Rein da!", zischt Amira leise aber eindringlich in Amirs Richtung und geht dann mit schnellen Schritten auf die Tür zu um diese zu öffnen und direkt zu durchschreiten. Bewusst macht Sie keine allzu hektischen Bewegungen und ignoriert die gerufene Frage des Wachhabenden schlichtweg.
Im Inneren angekommen versucht Sie möglichst schnell den Raum zu überblicken um mögliche Gefahren auszumachen. Evtl. liese sich die Tür zur Feuerleiter ja auch irgendwie verbarrikadieren, sollten Sie nicht gerade in ein Wespennest reingerannt sein.

Amir

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« Antwort #234 am: 23.11.2017, 00:59:16 »
Bei den Ikonen, sie sind erkannt worden! Amir gerät sofort in Panik und ist unfähig, sich in diesem Moment irgendwie zu entscheiden - doch immerhin behält Amira die Ruhe und löst seine Starre durch einen gezischten Befehl. Amir folgt ihr durch die Tür und sieht sich dann an, in welche Falle sie womöglich gelaufen sind.

"Was sollen wir denn jetzt machen? Die kommen sicher hierher, und dann nehmen sie uns mit oder töten uns, oder noch was schlimmeres! Was sollen wir bloß machen?"
Panisch zappelt Amir mit den Händen, für die er irgendwie gerade keine Verwendung hat. Wenn er wenigstens ein Tabula in der Hand hätte, das würde ihnen etwas zu tun geben.

Tariq Al-Shamrani

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« Antwort #235 am: 23.11.2017, 19:22:32 »
"Habe verstanden," bestätigt Tariq auf Mijirahs Antwort. "Wenn es soweit ist, steht alles auf Abruf. Gebt Bescheid, wenn sich was rührt und ihr mich braucht. Tariq Ende."

Damit beendet er das Gespräch und überlässt der Crew den frostigen Außeneinsatz, während er nun mehr oder weniger Freizeit genießt. Er steuert den Frachtraum an, doch da sie aktuell keinerlei Ladung führen, gibt es hier weder viel zu sehen noch zu tun. Es herrscht jede Menge Platz und da er sich immer um Ordnung bemüht, steht bereits alles parat am rechten Fleck. Routinemäßig checkt Tariq den Grav-Schlitten und hinterlässt ihn so, dass er im Ernstfall sofort eingesetzt werden kann. Nachdem er dann sicher ist, dass bei Notwendigkeit alles zack zack gehen kann, schlendert er auf die Brücke, macht es sich auf dem Pilotensitz gemützlich und wirft die Außenbordkameras an, um am Bildschirm das Geschehen um den Landeplatz herum zu betrachten - mehr als Zeitvertreib als in der Befürchtung es könnte gleich etwas passieren...

Luther Engelsnot

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« Antwort #236 am: 25.11.2017, 12:37:22 »
Amira zieht Amir durch die nächste Tür in das innere der Fabrik, ehe der Wachmann überhaupt Zeit hat richtig zu reagieren. Die Tür schlägt hinter ihnen zu und ihre Augen gewöhnen sich schnell an das dämmrige Licht des Flurs in dem sie sich wiederfinden. Ein langer Gang mit etlichen Türen rechts und links offenbart sich vor ihnen. Aus einigen dringt das gedämpfte Geräusch von Hämmern, Quietschen und mehr durch geschlossene Türen. Es scheint als, ob ihr etliche Arbeitsträume sind. Weiter vorne sehen sie, dass der Gang in einer großen Halle endet mit einem Laufweg, während ein Schild auf halben Weg auf ein Treppenhaus zur rechten Hand weist. Zu ihrem Glück scheinen die Werkstätten alle beschäftigt und ihr Eindringen wird kaum jemand gehört haben. Sie müssen nur schnell eine Entscheidung treffen, wie es weiter gehen soll.
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Djamila al-Borak

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« Antwort #237 am: 25.11.2017, 16:50:40 »
Immerhin kommen die Männer in Blau nicht auf die dumme Idee, sie direkt zu konfrontieren. Nur irgend ein alter Arbeiter, der oberflächlich Tariqs verschollener Cousin sein könnte, traut sich in ihre Nähe. Djamilla hält keuchend inne und schüttelt den behelmten Kopf. Umständlich nimmt sie selbigen ab und zieht prompt ihren Kapuzenpulli ein Stück höher.

"Nee, ich hab nur keine Lust noch länger umsonst Wache zu schieben. Die alte Rostlaube hinter mir klaut sowieso keiner. Aber Mann, 10 Minuten die Beine vertreten und man wird zum Eiszapfen. In dieser Gegend passiert nicht viel, oder? Haben eure Jungs hier überhaupt was zu tun? Kann mir nicht vorstellen, dass überhaupt irgend eine Action abgeht... "

Auf den ersten Blick erscheinen ihr die Typen halbwegs diszipliniert. Heißt natürlich noch nicht, dass sie auch gefährlich sind, aber es ist kein gutes Indiz.

« Letzte Änderung: 25.11.2017, 16:51:36 von Djamila al-Borak »

Sabah bint Zalos

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Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #238 am: 26.11.2017, 14:52:37 »
Wie es sich anfühlt wenn man zum Eiszapfen erstarrt, dass kann Sabah gerade am eigenen Leib spüren. Die klirrende Kälte zieht ihr in die Knochen und schon bald fangen auch irhre Zähne an zu klappern. Auch das energische Reiben ihrer Oberarme mit den Händen reicht nicht mehr aus, um auch nur den Gedanken an Wärme aufkommen zu lassen.
"Ich schlage vor... wir... wir sollten uns einen... einen wärmeren Ort suchen, während wir auf Nachricht von Tarik und Amira warten."
Sabah hält ihre Hände vor den Mund und erwärmt mit ihrem Atem, der als Raureif in die Luft aufsteigt, ihre steifen Finger. Die Kundschafterin sieht sich nach einer Gelegenheit sich aufzuwärmen um und dabei kommt ihr eine Idee. "Wo wärmen sich die Wachen während ihrer Schicht auf? Vielleicht können wir dort ein wenig Sabotagearbeit leisten und so für zusätzliche Ablenkung sorgen. Bei der Wetterlage machen sie es bestimmt zur Priorität dafür zu sorgen, dass sie sich wieder irgendwo wärmen können."
Die Kundschafterin teilt ihre Idee Mijirah mit um zu sehen was die Kapitänin von diesem Vorschlag hält. Vorausgesetzt natürlich es gibt überhaupt einen Heizstrahler oder eine Feuerstelle oder dergleichen zu sabotieren.

Mijirah al-Khayyam

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« Antwort #239 am: 26.11.2017, 18:08:55 »
Einwände gegen Sabahs Plan - zumindest den ersten Teil - hat die Kapitänin keine; auch ihr fällt es mit jeder verstreichenden Minute immer schwerer, an etwas anderes als einen warmen Raum, eine knisternde Flamme oder einen angeschalteten Heizkörper zu denken. Mit einer Willensanstrengung lassen sich diese Gedanken zwar noch einigermaßen in Schach halten, doch das Wetter ist in diesem Kampf eindeutig im Vorteil. Und sie braucht ihre Kräfte noch für das, was der Crew bevorsteht.
Mijirah nickt ihrer Begleiterin zu, um ihre Zustimmung, den Rückzug anzutreten, zu signalisieren. Sie schlägt einen Weg in Richtung der Landefläche, auf der die Phoenix steht, ein und sucht dabei die Nähe der Gebäudefronten, einerseits, um vom Wind abgeschirmt zu sein und andererseits, um nach möglichen 'Zufluchtsstätten' Ausschau zu halten.

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