• Drucken

Autor Thema: Prolog: Ein Job wie jeder andere  (Gelesen 24175 mal)

Beschreibung: Jeder braucht Birr

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Amir

  • Beiträge: 215
    • Profil anzeigen
Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #270 am: 21.01.2018, 21:23:07 »
Die Lage ist schlecht, soviel weiß Amir. Seine Befürchtung, dass die Gegner nicht so einfach aufgeben würden, hat sich bestätigt, und er selbst kann sich kaum auf den Beinen halten. Verstärkung ist die einzige Hoffnung!
Wenn die anderen Hilfe anfordern können, kann er das auch.

Mühsam kramt er sein Tabula aus der Tasche, wobei sein Versuch, dabei nicht aufzufallen, ziemlich plump endet[1] und tippt hastig eine Nachricht an den Teamverteiler: "Sind aufgeflogen. 3 Wachen, bewaffnet, haben Verstärkung angefordert. Amira versucht sie hinzuhalten.", gefolgt von einer kurzen Beschreibung, in welchem Gebäude sie sich befinden.
 1. Kein Erfolg auf Infiltration
« Letzte Änderung: 21.01.2018, 21:23:43 von Amir »

Sabah bint Zalos

  • Beiträge: 64
    • Profil anzeigen
Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #271 am: 21.01.2018, 23:39:52 »
Während die Kapitänin den Arbeiter in ein Gespräch verwickelt und ablenkt, macht sich Sabah verstohlen an dem Heizaggregat zu schaffen. Sie dreht dem Mann und Mijirah den Rücken zu und täscht vor ihre Hände an dem Heizkörper wärmen zu wollen. Für einen Moment überlegt sie ob es ihr vielleicht möglich wäre ihre kleine Sabotageaktion irgendwie zu tarnen, aber sie muss sich schnell eingestehen das ihr dafür leider das nötige technische Know-How und Werkzeug fehlt.
"Na gut, da muss wohl eine einfache Zerstörungaktion reichen..."
Kurz vergewisster sich Sabah, dass der Arbeiter tatsächlich noch ausreichend abgelenkt ist und ihr gerade keine Aufmerksamkeit schenkt und dann beginnt sie mit ihrem mutwilligen Vandalismus. Die Kundschafterin dreht das Schaltungsrad des Aggregats auf den Nullpunkt und bricht es mit der Schulterstütze ihrer Waffe im Anschluss aus der Fassung heraus, sodass sich die Temperatur des Geräts nur mithilfe eines passenden Ersatzteils wieder verstellen lässt. Es ist zugegebenermaßen keine sonderlich schwierig zu reparierende Sabotage, aber schließlich wird es bei der klirrenden Kälte auch vermutlich eine Weile dauern bis der Raum wieder angenehm beheizt ist, nachdem er einmal seine Hitze verloren hat.
Sabah bückt sich und lässt das abgesprungende Rädchen rasch in ihrer Tasche verschwinden bevor sie sich wieder zu Mijirah und dem Arbeiter gesellt.

"Ach ja, unsere Familie ist ein Geschenk der Ikonen. Ein Kind bleibt ein Kind, selbst wenn es ein Richter wird.", trägt sie gekünstelt lachend zum Gespräch bei. "Oh, und so gut diese Wärme auch meinen Gliedern tut, dein Neffe wartet sicher schon auf uns.", wendet sie sich an Mijirah um ihr zu signalisieren, dass sie ihre kleine Sabotageaktion durchgeführt hat und es sich nun vielleicht lohnen könnte diesen Ort in absehbarer Zeit zu verlassen.

Mijirah al-Khayyam

  • Beiträge: 146
    • Profil anzeigen
Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #272 am: 22.01.2018, 01:14:47 »
"Die Familie, oh ja, was macht man nicht alles für seine Familie," schmunzelt Mijirah geheimnisvoll, just in dem Moment, als das Comlink in ihrer Tasche piept. Prompt zieht sie es eine Handbreit heraus und sieht in Laufschrift Amirs Meldung. "Ich habe mich schon gefragt, warum es so ruhig bleibt..." Ein dunkler Schatten huscht über das Gesicht der Kapitänin, doch einen Augenblick später lächelt sie wieder, als sie eine dankbare Verneigung andeutet und sich von dem Arbeiter verabschiedet:
"Wenn man gerade vom Gesichtslosen spricht. Entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten, guter Mann. Die Bande der Familie geben einem kaum Zeit zum Verschnaufen," meint sie kryptisch. Sofort wendet sie sich zum Gehen und signalisiert Sabah mit einem bedeutungsschwangeren Blick, ihr nach draußen zu folgen. "Wir werden wohl erwartet. Der Teekessel pfeift schon, jede Wette."
Obwohl die Schmugglerin nicht genau weiß, wie die Lage beim 'Infiltrationsteam' aussieht, sagt ihr Instinkt ihr, dass eine Planänderung nicht unangebracht ist. Kaum haben die beiden Frauen die Hütte verlassen, spricht sie bereits in ihr Comlink:
"Operation 'Frühlingsschmelze' ist eröffnet. Tariq, schieb den Schlitten raus und pack Djamila ein. Ihr beiden holt die jungen Leute ab; Sabah und ich kümmern uns derweil um die Fracht. Eine Ablenkung hätten wir nun allemal. Mijirah Ende."
Die Bastardprinzessin wechselt einen entschlossenen Blick mit der Kundschafterin und zieht sich den Dupatta vor Mund und Nase. Die klirrende Kälte ist genauso unbarmherzig wie zuvor, nun schlägt ihr Herz jedoch schneller - auch wenn die vielgereiste Frau viel Erfahrung darin hat, sich ihre Anspannung nicht so leicht anmerken zu lassen.
« Letzte Änderung: 22.01.2018, 01:18:42 von Mijirah al-Khayyam »

Tariq Al-Shamrani

  • Beiträge: 222
    • Profil anzeigen
Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #273 am: 22.01.2018, 05:59:44 »
Tariq, der in Amiras Pilotensitz bei all dem Warten beinahe eingeschlafen war, hat die eingehende Nachricht kaum gelesen, als auch schon Mijirahs Funkspruch kommt. "Verstanden, Captain. Ich beeil mich...", bestätigt er knapp und schwingt sich auf die Füße. Während er rennt, funkt er die beiden erwischten 'Einbrecher' an. "Tariq hier. Bin auf dem Weg! Gewinnt Zeit!!"

In aller gebotenen Eile hastet der Techniker in den Hangar, lässt die Laderampe herunter und startet - während sich diese ungeachtet seiner Hast in aller Gemächlichkeit herabsenkt - den Grav-Schlitten. Sobald möglich gibt er Schub und zischt ins Freie, wo ihn die beinahe vergessen geratene klirrende Kälte begrüßt. Mit Ausnahme einer kurzen Fratze lässt er sich hiervon aber nicht weiter abschrecken. Er muss nur einige Meter weit vom Schiff weg, so dass er beim Start genug Platz hat. Schnell stellt er die Maschine wieder aus, hüpft raus und hastet zurück zur Phoenix. "Grav-Schlitten steht bereit. Djamila ist nicht hier und uns fehlt die Zeit. Sie soll sich mit euch treffen - ich starte jetzt.", lässt er Mijirah noch kurz wissen und gibt weiter alles Gas, was die betagten Knochen hergeben. Ein Schlag auf das entsprechende Bedienfeld lässt die Luke wieder langsam hochschwenken und während sie dies tut, ist Tariq auch schon auf dem Weg zur Brücke.

"Zum Glück blieb der einzig andere zurück, der diesen Kasten hier fliegen kann!", denkt er sich, als er sich provisorisch nur an der Taille anschnallt und die Triebwerke zündet. "Hoffentlich bin ich nicht zu spät..."

Die Phoenix hebt ab, schwenkt ihre 'Nase' in Richtung des Fabrikgeländes und fliegt los...
« Letzte Änderung: 22.01.2018, 18:42:56 von Tariq Al-Shamrani »

Amira Najjar

  • Beiträge: 205
    • Profil anzeigen
Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #274 am: 22.01.2018, 11:10:52 »
Jetzt lag es wohl an Ihr, die Situation schnellstmöglich weiter zu entschärfen, bevor hier alles weiter eskalierte.
Noch immer stand Sie als einzige auf dem Präsentierteller, sah aber momentan keine wirkliche Möglichkeit sich in Deckung zu bringen ohne Amir dabei weiterhin zu gefährden.
Also drehte Sie die Münding Ihrer Pistole nach oben und lies diese Richtung Decke zielen. Dabei hob sie ebenfalls die Arme ein wenig nach oben und blickte dabei abwechselnd zu den verschiedenen Positionen der Sicherheitskräfte.
Dabei konnte Sie auch einen kurzen  Blick auf Amir erhaschen, welcher gerade sein Tabula hervorzug und wild darauf herum tippte.
"Oh Kleiner, mach es doch noch auffälliger!", schoss es Ihr dabei durch den Kopf, gefolgt von einer anderen Idee die sich sofort in Ihrem Kopf breit machte.

Allerdings hatte Sie kaum Zeit diesen Gedanken zu Ende zu denken. Sie musste reagieren und zwar jetzt!
"Nicht schießen! Das kann sehr böse enden!", rief Sie schnell in den Raum um Amir vor einem möglichen Beschuss zu schützen.
"Wie Ihr euch denken könnt, sind auch wir nicht ohne Backuplösung hier aufgetaucht. Der Kleine hier hat gerade auf seinem Tabula so einige Päckchen C4 aktiviert und ist der einzige, der das auch wieder deaktivieren kann. Lasst Ihn zu mir und ich verspreche, dass das Gebäude hier nicht in Ihren Grundfesten erschüttert wird."
Ihre Stimme klang leider nicht so fest und überzeugend, wie Sie gehofft hatte[1] und so schickte Sie ein stummes Gebet in Richtung des Glücksspielers, dass Ihr Bluff funktionieren würde.[2]
 1. Kein Erfolg beim Manipulationswurf
 2. Erneuter Fehlschlag beim Reroll

Luther Engelsnot

  • Administrator
  • Beiträge: 24591
    • Profil anzeigen
Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #275 am: 22.01.2018, 18:38:12 »
Amiras Worte lösen nur ein Kopfschütteln aus und obwohl es Amir wenigstens die Zeit erkauft einen Notruf abzusetzen, scheinen die Sicherheitsmänner sein Verhalten nicht gerade positiv aufzunehmen. Kaum hatte er durch den Schleier hindurch etwas eingetippt und auf abschicken geklickt, als er plötzlich einen weiteren schmerzhaften Stoß abbekommt. Die Elektroschockpistole erwischt ihn an der Schulter und er merkt, wie ihm vor Schmerzen die Sinne schwinden.[1] Die anderen hingegen richtet jetzt ihre Waffen auf Amira[2], während der Gesprächsführer entschlossen näher kommt.
„Sie haben sich offensichtlich in etwas verwickeln lassen, dass Ihnen weiter über den Kopf gestiegen ist. Lassen Sie die schwache Versuche sich herauszuwinden, geben sie mir die Waffe und kommen sie mit.“
Schlägt er immer noch ruhig vor und streckt seine Hand aus, in einer auffordernden Geste ihm die Waffe zu geben.

Rettungsaktion

Initiative

SC
Feindliche NSC

Ende Runde 3

Amira 3

Runde 4

Amir 9

Sicherheitskräfte 5-6

Situation:

Amira steht mit Waffe in Richtung Feuerleiter, dazwischen die Sicherheitskräfte, welche alle bis auf Sicherheitskraft 3 in Deckung sind. Sicherheitskraft 1 und 2 wurde mit der Elektroschockpistole verwundet. Überall sind Bürotrennwände, die mit einem Manöver erreicht werden können und Deckung mit Rüstung 3 bieten. Sicherheitskraft 1 und 2 zielt auf Amira und kann jederzeit reagieren. Amir ist ebenfalls in Deckung und bewusstlos.

Amirashort rangeSicherheitskräfte 1&2&3short rangeAmir
 1. 2 AP Schuss durch Overwatch mit 2 Stress, damit wäre Amir auf 0 MP
 2. 1 AP Overwatch beide Sicherheitskraft 1&2 auf Amira
« Letzte Änderung: 22.01.2018, 18:39:10 von Luther Engelsnot »
Leite:
Coriolis: 1001 Sterne zwischen der Finsternis

Amira Najjar

  • Beiträge: 205
    • Profil anzeigen
Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #276 am: 22.01.2018, 19:30:13 »
Amiras Herz setzt einen Schlag aus, als Amir erneut getroffen wird und bewusstlos zusammen sackt und Sie reisst dabei erschrocken die Augen auf. Die Bilder der Gefangennahme Ihres Vaters prasseln auf einmal wie wilde Erinnerungsfetzen auf Sie ein und Ihre Augen füllen sich dabei sofort mit Tränen und Wut.
Damals hatte Sie nicht den Mut aus Ihrem Versteck heraus zu kommen und musste mit ansehen wie Davion mit der gesammten Crew abgeführt wurde. Heute sollte so etwas nicht noch einmal passieren. Was hätte Sie denn nun noch zu verlieren? Eine Gefangennahme war eh so gut wie unausweichlich. Sollten Sie Sie halt ebenfalls ins Reich der Träume schicken. An eine Flucht ohne Amir war jedenfalls nicht zu denken, also entschließt Sie sich erneut den Schritt in die Offensive zu tun.
"Möge der Bote über mich wachen!", huscht für einen kurzen Augenblick durch Ihre Gedanken bevor Sie den ersten Schritt nach vorne macht.[1]

"Verdammter Idiot, das ist unser aller Tod!", schreit Sie wie von Sinnen in den Raum und zeigt dabei mit der unbewaffneten Hand auf Amir.
Ungeachtet der Gefahr, dass nun 2 Waffen auf Sie gerichtet sind, geht Sie ohne Deckung zu suchen an dem Mann vorbei der die Waffe von Ihr fordert auf Amir zu.
Während dessen blafft Sie weiter in einer merklich erhöhten Lautstärke auf die 3 Sicherheitskräfte ein.
"Wenn er einen anderen Deaktivierungscode verwendet hat als normal, schaffen wir es alle nicht mehr hier raus! Ihr könnt schon mal anfangen zu den Ikonen zu beten, dass Ihr eure Familien jemals wieder zu Gesicht bekommt."
 1. Einsatz des Messenger-Talents - Erfolgreicher Manipulationswurf ohne zu würfeln
« Letzte Änderung: 22.01.2018, 20:22:19 von Amira Najjar »

Djamila al-Borak

  • Beiträge: 212
    • Profil anzeigen
Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #277 am: 22.01.2018, 21:33:07 »
Nach kurzer Zeit trottet Djamila gelangweilt weiter. An die Kälte hier draußen kann man sich unmöglich gewöhnen! Vielleicht sollte sie einfach wieder zurück aufs Schiff. Da gammelte zwar auch nur Tariq herum, aber wenigstens fror sie sich dort nicht den Hintern ab. Auf dem Rückweg meldet sich allerdings Amir - mit denkbar schlechten Nachrichten. Drei Wachen plus Verstärkung? Und sie haben die Kisten noch nicht einmal aufgeladen!

"Öh...Tariq, du hast es auch mitkriegt, ja? Ich stürm den Laden jetzt einfach und hol sie raus! Wo steckst du gerade?"

Die Ex-Piratin setzt ihren Helm auf. Keine Frage, sie muss irgendetwas tun. Für ausgefeilte Pläne ist keine Zeit - aber mit ihrer Rüstung sollte sie es mit den paar Hampelmännern aufnehmen können!

Tariq Al-Shamrani

  • Beiträge: 222
    • Profil anzeigen
Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #278 am: 22.01.2018, 21:45:50 »
Tariq, keine 10 Sekunden in der Luft, verzieht beim eingehenden Funkspruch von Djamila das Gesicht. "Schlechte Idee.", erwidert er halb knurrend. "Mijirah wollte, dass ich dich einsammle, aber da ich nicht wusste wo du steckst, war dafür keine Zeit. Ich bin jetzt in der Luft und steuer das Fabrikgelände an. Ich hoffe die zwei Unruhestifter schaffen es auf ein Dach und lassen sich so rausfliegen, aber wenn du dann noch irgendwo anders herumgeisterst, macht das nur Probleme! ... Am Landeplatz steht der Grav-Schlitten. Triff dich dort mit Sabah und dem Captain und seht zu, dass ihr schnellstmöglich ein paar Kisten bereit habt, wenn ich zurück komme, denn wir haben dann vermutlich die gesamte Sicherheit hier auf den Fersen und müssen sofort weg. Ohne Kisten war dann alles umsonst..."

Amir

  • Beiträge: 215
    • Profil anzeigen
Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #279 am: 22.01.2018, 23:18:46 »
Amir war einen Moment weggetreten und muss sich zurückhalten, um sich nicht an den dröhnenden Schädel zu greifen, als er aufwacht und sich auf dem Boden wiederfindet. Er hat zwar noch keinen Plan, aber sicherlich ist es klüger, weiter so zu tun, als wäre er weggetreten. Schließlich kann niemand wissen, dass die Dame ihm einen Dickschädel vermacht hat und er deutlich zäher ist, als es den Anschein hat.[1]

Er hört zu, als Amira es erneut mit einem Bluff versucht; es ist zwar unwahrscheinlich, dass die drei darauf reinfallen, aber sie beide können im Moment wohl wenig ausrichten, und vielleicht kann es ja tatsächlich ein wenig Zeit bringen - falls die anderen die Nachricht gelesen haben und Hilfe im Anmarsch ist. Für den Moment spielt er toter Mann, und harrt der Dinge, die da kommen mögen.
 1. Lady of the Tear's Talent

Luther Engelsnot

  • Administrator
  • Beiträge: 24591
    • Profil anzeigen
Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #280 am: 23.01.2018, 20:11:22 »
Der Hafenarbeiter schenkt den beiden Damen zum Abschluss ein Lächeln und pflanzt sich anschließend mit einer dampfenden Tasse Tee wieder an den Tisch. Draußen schneidet die beißende Kälte den beiden Frauen wieder förmlich durch ihre Gesichter und es scheint, als müssen sie bald handeln. Aber ein falscher Moment und sie würden wohl ebenso viel Aufmerksamkeit wie der Rest ihrer Gruppe auf sich ziehen. Einige Wache patrouillierten noch immer und auf den Wachwechsel zu warten, würde wohl keine Option mehr sein. Sabah und Mijirah blieb wohl nur noch einen günstigen Augenblick abzuwarten und dann vorzugehen, natürlich nachdem sie den Antigrav-Schlitten geholt haben.[1]

Tariq kann ohne Probleme abheben und es hat auch einen Vorteil, dass sie in einem relativ kleinen Ort sind. Keine Hafenkontrolle funkt ihn an, Niemand verlangt den Grund für seinen Ausflug zu erfahren und solange Niemand etwas ahnt, würde er wohl das Ziel ansteuern können. Ob das noch so sein wird, wenn er sich im Tiefflug der Fabrik nähert, steht auf einem anderen Blatt, aber das würde er bald erfahren. Gespannt betrachtet er die Instrumente und zählte die Sekunden, nur noch etwas, nur noch einige kurze Minuten und er müsste da sein, das Gebäude in Sicht kommen.

Entweder Amira hat einfach nur Glück oder die Ikonen sind wahrlich mit der Frau an diesem Tag, denn ihre Worte schwingen mit einer ungeahnten Überzeugungskraft durch den Raum, welche selbst den Boten erblassen lassen würde. Die drei Sicherheitskräfte sind völlig verdutzt und wirken sichtlich schockiert. Sie reagieren im ersten Moment gar nicht, sondern schlucken schwer und lassen ihre Waffen sinken. Amira kann ungehindert zu Amir kommen und möglicherweise einen kurzen Moment der Ruhe bekommen, ein Zeitfenster in der sie etwas erreichen kann. Einer der beiden Sicherheitsmänner greift zu seinem Funkgerät, während der andere unschlüssig in Richtung Feuerleiter schleicht. Wenig später spricht er ins Funkgerät.
„Wir haben möglicherweise Sprengladungen in der Fabrik. Evakuieren und das Konsortium informieren. Sofort. Sie sind scharf.“
Klingen die letzten Worte etwas panisch, während der Hauptsprecher sich endlich aus der Paralyse reißt und sich zu Amira umdreht. Der Mann mit dem Pferdezopf scheint etwas die Fassung verloren zu haben.
“Beim Gesichtslosen, das können sie doch nicht tun. Tun sie was dagegen, sie wollen doch unmöglich ebenfalls sterben!“
Plötzlich klingt es etwas panischer am Funkgerät.
“Ich habe gesagt sie sind scharf. Es wird alles in die Luft gehen.“

Rettungsaktion

Initiative

SC
Feindliche NSC

Ende Runde 4

Amira 3

Runde 5

Amir 9

Sicherheitskräfte 5-6

Situation:

Amira steht bei Amir, welcher anscheinend bewusstlos am Boden liegt. In Richtung der Feuerleisten stehen die Sicherheitskräfte, von denen nur Sicherheitskraft 1 in Deckung ist und gerade funkt. Überall sind Bürotrennwände, die mit einem Manöver erreicht werden können und Deckung mit Rüstung 3 bieten.

Feuerleitermedium rangeSicherheitskraft 2short rangeSicherheitskräfte 1&3short rangeAmir&Amira
 1. Wenn ihr einen günstigen Moment abpassen wollt, wäre das ein Observation-Wurf mit +2 von einer Person, um möglichst unauffällig die Kisten rauszuholen ein Infiltration-Wurf mit -1 von einer Person
« Letzte Änderung: 23.01.2018, 20:11:42 von Luther Engelsnot »
Leite:
Coriolis: 1001 Sterne zwischen der Finsternis

Sabah bint Zalos

  • Beiträge: 64
    • Profil anzeigen
Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #281 am: 23.01.2018, 21:14:54 »
Der Plan ist zwar nicht so gelaufen wie erhofft, aber wer kann sich schon anmaßen das von den Ikonen verlangen zu dürfen? Sabah kneift die Augen gegen die beißende Kälte zusammen und signalisiert Mijirah mit einer Handbewegung, dass jetzt der Augenblick gekommen ist zuzuschlagen. Die letzte Patrouille ist gerade außer Sicht und eine bessere Gelegenheit wird sich den beiden ihrer Meinung nach in absehbarer Zeit nicht mehr bieten.[1] So schnell es ihr möglich ist ohne zu viel Lärm zu verursachen oder sonstige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, beginnt sie zusammen mit Mijirah den Antigrav-Schlitten in Position zu bringen und die Frachtkisten auf diesen zu verladen.[2] Da sie ohnehin schon fast wieder bis auf die Knochen durchgefroren ist, bietet ihr das Verladen der Kisten auf den Schlitten immerhin eine Möglichkeit in Bewegung zu bleiben und sich wieder die Illusion von Wärme in ihren Muskeln zu verschaffen. Auch wenn sie jetzt schon weiß, dass sich das am nächsten Tag unter Garantie rächen wird. Während des Verladens wirft sie immer mal wieder einen wachsamen Blick in die Umgebung. So wortgewandt ihre Kapitänin auch sein mag, die Kundschafterin hat ihre Zweifel, dass es ihnen in diesem Fall möglich sein könnte sich irgendwie aus der Situation herauszureden sollten sie auf frischer Tat ertappt werden.
 1. Observation: 1 Erfolg
 2. Infiltration: 1 Erfolg
« Letzte Änderung: 23.01.2018, 21:16:35 von Sabah bint Zalos »

Djamila al-Borak

  • Beiträge: 212
    • Profil anzeigen
Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #282 am: 23.01.2018, 22:33:23 »
Eine kurze Pause entsteht, als Tariq ihr in die Parade fährt. Sie hat sich mental bereits darauf vorbereitet, dieses Kaff einmal umzudrehen und kräftig durchzuschütteln. Stattdessen soll sie Kisten schleppen, während die beiden in Gefahr schweben? Die Vorstellung bereitet ihr jetzt schon Magenschmerzen. Aber bis sie vor Ort ist...Wie lange würde es dauern? Sie ist versucht, trotzdem einfach loszustürmen. Aber wenn jetzt alles auseinanderfällt...Verdammt, sie hätte einfach in der Nähe bleiben sollen! Mit dem Alten eine Diskussion anfangen bringt auch nix, da beißt sie bloß auf Granit.

"...Wenn dein Taxiplan nicht aufgeht, sag Bescheid. Dann bleibt kein Stein auf dem Anderen. Am Ende sind mir die paar Kisten ziemlich egal, hauptsache sie schaffen's da raus! Ich...Geh jetzt zum Boss..."

Djamilla atmet durch. Letztendlich ringt sie sich durch. Amira ist nicht auf den Kopf gefallen. Und wenn alle Stricke reißen, kann sie immer noch den Boden mit diesen Sicherheitshempels aufwischen. Vorerst bewegt sie sich zügig Richtung Landeplatz. Per Commlink will sie Mijirah darüber informieren.

"Boss? Ich komme zu euch! Tariq ist ohne mich gestartet und will den Rest einsammeln. Ich soll euch mit den Kisten helfen. Oder gibts andere Pläne? "



Tariq Al-Shamrani

  • Beiträge: 222
    • Profil anzeigen
Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #283 am: 24.01.2018, 00:08:08 »
"Aye.", bestätigt  Tariq noch Djamilla, bevor diese die Unterhaltung beendet. "Ich geb' Bescheid... Beeilt euch mit den Kisten! Over and out."

Nun wieder ohne Ablenkung, versucht sich Tariq auf die Aufgabe vor sich zu konzentrieren. Er ist nur ein Mann und muss das Schiff steuern, aber auch wenn keiner an den anderen Konsolen sitzt, versucht er vom Pilotensitz aus einen rudimentären Scan auf das Fabrikgelände zu richten oder alternativ alle ihm gebotenen Möglichkeiten auszuloten, um einen besseren Überblick - oder noch besser: Amir und Amiras genaue Position - zu bekommen.

"Tariq hier - ich bin im Anflug!", funkt er die beiden abermals an. "Sagt wo und wie ich euch helfen kann, verdammt! Schwingt eure Hintern ins Freie wenn ihr könnt! Hört ihr mich?!"

Amira Najjar

  • Beiträge: 205
    • Profil anzeigen
Prolog: Ein Job wie jeder andere
« Antwort #284 am: 24.01.2018, 09:40:58 »
Auch wenn Amira durchaus bewusst ist, dass Sie gerade verdammt großes Glück hat, dass die Sicherheitskräfte tatsächlich auf Ihren Bluff hereinfallen, so dominieren noch immer die Gedanken um Davion ihr Handeln als Sie sich neben Amir auf ein Knie herablässt. Sie versucht mit aller Kraft die Gedanken über Ihren Zievater aus dem Kopf zu drängen, was sich für die Außenwelt lediglich durch ein heftiges Kopfschüttteln bemerkbar macht.
"Keine Zeit für sentimentale Gedanken, du musst hart bleiben, Amira!"

Mit der linken Hand schnappt Sie sich das Tabula, welches neben Amir auf dem Boden liegt. Mit der rechten legt Sie Ihre Pistole für einen kurzen Moment auf Amirs Brust ab um mit 2 Fingern den Puls am Hals des Jungen zu überprüfen.
"Den Ikonen zum Dank, er lebt."

Gerade als das Display des Tabulas aufleuchtet, ertönt auch Ihr Communicator am Handgelenk und Sie hört die Worte Tariqs.
"Der Kleine hat es also tatsächlich geschafft einen Hilferuf abzusenden!"

Während Sie sich die Waffe wieder von Amirs Brust klaubt, setzt Sie zu einer kurzen Antwort an: "Amir ist nicht mehr ansprechbar, aber lebt. Ich versuche mit Ihm aufs Dach zu kommen! Beeil dich... ...hier fliegt gleich alles in die Luft!"
Die letzten Worte des Funkspruchs spricht Sie absichtlich etwas lauter in den Communicator, allerdings erst als Sie die Verbindung zu Tariq getrennt hat.
Gleich daraufhin schnellt Ihr Kopf nach oben und Sie blickt zu dem Mann mit dem Pferdeschwanz.
"Worauf wartet Ihr? Raus hier!"
« Letzte Änderung: 24.01.2018, 10:07:37 von Amira Najjar »

  • Drucken